Strandurlauber auf Teneriffa von Felsbrocken erschlagen
Dienstag, 03. November 2009, 08:04

Ein Erdrutsch an einem Strand der spanischen Ferieninsel Teneriffa hat zwei Menschen das Leben gekostet.
Wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet, hatte man zunächst noch weitere Opfer unter den Felsbrocken am Küstenstreifen „Los Gigantes“ vermutet. Die Rettungsmannschaften brachen ihre Suche jedoch bei Einbruch der Dunkelheit ab.
Als Felsbrocken auf einen beliebten Badestrand auf Teneriffa stürzten, erschlugen sie zwei Frauen, eine 57jährige Britin und eine 34jährige Spanierin. Anschließend suchten 100 Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungsdienst-Mitarbeiter nach weiteren Opfern, brachen die Suche gestern Abend jedoch ab.
Nun gilt es offiziellen Angaben zufolge als ausgeschlossen, daß noch weitere Opfer unter den Felsbrocken liegen könnten.
Das Unglück hat sich dem Spiegel zufolge gestern gegen 16:00 Uhr an einem Badestrand bei den Klippen „Los Gigantes“ ereignet, wo ein 40 Meter breiter Abschnitt der Klippen auf den Strand rutschte und einen Streifen von 100 Metern Länge bedeckte. Da bereits zuvor einige Felsbrocken auf den Strand gefallen waren, hatte für den Strandabschnitt bereits ein Badeverbot geherrscht, das von den Urlaubern jedoch nicht berücksichtigt worden war. Dabei war der betroffene Abschnitt des Strandes mit einem Plastikband abgesperrt worden.
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