Silber wird von Menschen etwa seit dem 5. Jahrtausend v. Chr. verarbeitet. Zu dem Zeitpunkt war es wertvoller als Gold. Das Silber stammte hauptsächlich aus den Minen in der Nähe von Athen. Die heute gebräuchlichsten Silberlegierungen haben einen Feingehalt von 800, 835 und 925 Teilen Silber. Zur Festigkeitssteigerung wird Silber mit einem anderen Metall, meist mit Kupfer, legiert. Durch die sehr reine Silberbeschichtung mit hochwertigem 925 Silber wird das Anlaufen von Silberwaren extrem gemindert. Bei minderer Silber Qualität läuft Silber mit der Zeit stark an und färbt sich dunkel. Das ist das sogenante "Anlaufen". Silberschmuck sollte man am besten in einer Schmuckschachtel, oder in einem Schmuckkoffer aufbewahren. Im Handel gibt es Silberreinigungstücher, die mit speziellen, reinigenden Substanzen und Poliermitteln imprägniert sind. Silberschmuck sollte man immer auf der Kleidung tragen und nicht auf der Haut, damit es nicht anlaufen kann.