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News

elefanten


Wahrscheinlich leben nur noch 20 Tiere - damit gilt das nördliche Breitmaulnashorn als das seltenste Großsäugetier der Welt.

Seit gut einem Vierteljahrhundert schlägt sein Herz für Afrika. Als Biologie-Student reiste er Anfang der 80er-Jahre zum Forschen in den Kongo. Seitdem hat er in 23 Ländern des Kontinents ge

arbeitet. In Kinsha

sa hat ihn eine Familie quasi adoptiert, die er demnächst wieder besuchen wird. Die Rede ist von Armin Pütt

ger-Conradt (49), der in Elmshorn zu Hause ist, wenn er nicht die Welt bereist.

Beim ersten Besuch in Afrika wollte er noch das Leben der Frösche untersuchen. Doch schnell fiel sein Blick auf echte Urviecher, die nördlichen Breitmaulnashörner. 14 Bullen und Kühe lebten damals im Garamba-Nationalpark, der heute zur Demokratischen Republik Kongo (früher Zaire) gehört. Innerhalb von 20 Jahren war die vorher 1000 Kopf starke Population durch Wilderei - dabei ging es vor allem um ein angeblich Potenz steigernde Mittel aus dem gemahlenen Horn - fast ausgerottet worden.

Püttger-Conradt gelang es damals Deutschlands bekanntesten Tierschützer, Professor Bernhard Grzimek, für eine Rettungsaktion zu begeistern. Gemeinsam schafften es die Tierschützer, dass sich die Gruppe der Nashörner verdreifachte. Doch der Bürgerkrieg um die Vorherrschaft in der Region machte diese Erfolge in kurzer Zeit wieder zunichte - tierschützerische Arbeit ist seitdem in dem umkämpften Gebiet nicht möglich.

Vor kurzem flog ein Naturschützer über das Gelände und zählte vier der Rhinozerosse. "Wahrscheinlich leben noch etwa zehn Tiere dort", meint Püttger-Conradt. Denn die Nashörner würden sich tagsüber unter Bäumen ausruhen und seien deshalb schwierig zu entdecken.

Weil er im Kongobecken nichts ausrichten kann, hat sich Püttger-Conradt intensiver mit den Artgenossen beschäftigt, die in Zoos leben. Die größte Gruppe wird in Dvur Králové in Tschechien betreut. Dort hatte 1975 der "tschechische Grzimek", Josef Vagner, als Gegenleistung für ein Waffengeschäft sechs Nashörner aus Afrika mitgebracht. Immerhin drei Kinder brachte die Nashorn-Kuh "Nasimar" in den 80er-Jahren zur Welt - doch das war es auch.

Die Tschechen kooperierten schließlich bei der Zucht mit dem Wildlife Park in San Diego (USA), um dort das subtropische Klima auszunutzen. Zwei Kühe und ein Bulle wurden dorthin verfrachtet - doch vergebens. Stattdessen paarte sich der heimgekehrte Bulle "Saud" mit einem Jungtier zur Jahrtausendwende. "Fatu" ist jetzt das jüngste Nashorn in einem Zoo.

"Die Nashörner richten ihre Population auf die Größe ihres Lebensraums ein", erklärt Biologe Püttger-Conradt. Deshalb zweifelt er daran, dass auf dem kleinen Gelände in Tschechien tatsächlich bedeutende Zuchterfolge zu erzielen sind. Nach seinen Informationen werden die Zoologen dort auf einen neuen Weg ausweichen: Sie pflanzen das im Labor besamte Ei eines nördlichen Breitmaulnashorns einer Leihmutter ein. Die gehört zur Gruppe der südlichen Breitmaulnashörner. Diese Art des Rhinos hatte das Glück, als sie in Südafrika um 1900 ebenfalls auf etwa zehn Exemplare geschrumpft war unter besonderen Schutz gestellt zu werden. "Heute leben in den riesigen Nationalparks im Land mehr als 1000 dieser Nashörner", sagt der Biologe. Die Leihmutterschaft bei einem der letzten nördlichen Breitmaul-Rhinos halten Tierärzte für zu gefährlich. Das Risiko, dass durch Stress ein Tier stirbt, ist zu groß.

Über diese und andere Geschichten rund um Nashörner und ihren größten Beschützer, Armin Pütter-Conradt, berichtet der NDR am Sonnabend, 29. Dezember, im Tiermagazin, das ab 16 Uhr auf N3 ausgestrahlt wird. Dann erfahren die Zuhörer auch, was mit den Alttieren "Suni", "Nesari" und "Nabire" geplant ist: Sie dürfen vielleicht ihren Lebensabend in Afrika verbringen.


Verfasst von lulu96 am 11:42, 9 Oktober 2008
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eisbär reist


 

Eisbär trieb auf Eisscholle von Grönland bis Island

 

Eisbär trieb auf Eisscholle von Grönland bis Island
Zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit hat Island höchst seltenen "Besuch" von einem Eisbären aus Grönland bekommen.

Wie der Sender RUV in Reykjavik am Dienstag berichtete, sichtete ein zwölf Jahre altes Mädchen vom Bauernhof ihrer Eltern nahe der Stadt Saudarkrokur am Skagafjord das Raubtier am Vortag und alarmierte die Behörden.

Zwei Wochen zuvor war in der Nähe ebenfalls ein Eisbär aufgetaucht. Nach Ansicht von Zoologen sind beide Bären jeweils auf Eisschollen von ihrer natürlichen Heimat auf der Rieseninsel Grönland mehrere hundert Kilometer Richtung Osten getrieben und dann die letzte Strecke bis zur isländischen Nordküste geschwommen. Die Insel im Nordatlantik liegt knapp unter dem Polarkreis. Zuletzt wurde hier vor 20 Jahren ein Eisbär gesichtet.

Nachdem die Behörden den ersten der beiden Bären von Polizeischützen töten ließen, reagierten Umweltorganisationen sowie Tierschützer mit scharfen Protesten. Deshalb soll der zweite Bär von Spezialisten aus Dänemark eingefangen und in einem Käfig nach

Verfasst von lulu96 am 11:22, 9 Oktober 2008
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Charakter - Wesen


Ein Problem der Hunderasse besteht darin, dass sie gerne im Fernsehen eingesetzt wird und generell als beliebte Hunderasse gilt. In der Serie "Kommissar Rex" war der Protagonist ein bildhübscher Deutscher Schäferhund, der nicht nur Türen öffnen konnte sondern auch mit vielen Tricks die Zuseher überraschte.  Der Deutsche Schäferhund ist aber nicht erst seit der Fernsehserie Kommissar Rex ein beliebter Gebrauchshund. Er ist die mit Abstand die verbreitetste Hunderasse im deutschsprachigen Raum.

Keine Hunderasse der Welt hat sich als Diensthund so bewährt wie der Deutsche Schäferhund. Der Deutsche Schäferhund ist nicht nur für seinen ursprünglichen Verwendungszweck, das Hüten einer Schafherde, geeignet, sondern ebenso als Schutzhund wie als Polizei- und Fährtenhund, als Blindenführhund und als Rettungshund. Er besitzt einen ausgeprägten Familiensinn und ist deshalb als Familienhund gut geeignet. Wegen seiner hohen Intelligenz ist der Deutsche Schäferhund relativ leicht zu erziehen. Er lernt schnell und hat einen außerordentlich guten Geruchssinn und ist sehr sensibel. Im Haus ist der Schäferhund ruhig und wartet geduldig bis er an der Reihe ist. Richtig erzogen kann der Deutsche Schäferhund  mit jeder Tierart zusammen leben.

Einen solchen Hund sollten sich aber nur diejenigen anschaffen, die auch genügend Zeit für die Ausbildung nehmen können. Der Deutsche Schäferhund braucht eine starke Hand und eine konsequente Erziehung. Viele Hunde neigen dazu, gelegentlich auszuprobieren, wo ihre Schranken sind. Seien sie konsequent und zeigen dem Hund, dass sie sich nicht austricksen lassen - ihr Hund ist klug, er wird das schnell merken!  Der Hund muss täglich beschäftigt und gefordert werden. Ist das nicht der Fall dann suchen sich die Hunde selbst eine Aufgabe oder entwickeln eigentümliche Macken, die dem Hundehalter dann eher unangenehm sein können
Verfasst von lulu96 am 19:16, 21 Juli 2008
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Osterhasen sind keine Kaninchen


Rot, Gelb, Blau, mit Bildern oder Ornamenten verziert – so bunt und verschieden die Ostereier sein müssen, so unterschiedlich sind auch die Geschichten rund um den Osterhasen. Seit der Antike gilt der Hase als Symbol der Fruchtbarkeit, die sich im Frühling in der Natur widerspiegelt. Der lateinische Kirchenvater Ambrosius deutete den Hasen wegen seines wechselnden Winter- und Sommerfells als Sinnbild der Auferstehung und Verwandlung. Erste Überlieferungen des eierbringenden Osterhasen finden sich vor über 300 Jahren in den Gebieten Elsaß, Pfalz und Oberrhein. Dort war es in manchen Orten an Ostern Brauch, daß die Paten ihre Patenkinder einluden, um mit ihnen bunt angemalte und meist im Garten versteckte Eier zu suchen. Da auch den meisten Stadtkindern bekannt war, dass Hennen keine buntverzierten Eier legen können, mußte man eine andere Erklärung für den Eierlieferanten finden und erfand den Osterhasen.

Auch Kaninchen werden häufig fälschlicherweise als "Hasen" bezeichnet. "Die meisten Kinder wissen nicht, daß der Osterhase eigentlich ein Feldhase ist, und diese Hasenart wurde nie zum Haustier domestiziert. Bei den vermeintlichen Häschen im Garten von vielen Familien oder im Zoofachgeschäft handelt es sich daher nicht um Hasen, sondern um Kaninchen", erklärt Klaus Oechsner, Präsident des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF). Ursprünglich waren Kaninchen
in Spanien und Nordafrika beheimatet. In Spanien wurden sie um 1100 vor Christus von den Phöniziern entdeckt. Diese hielten sie irrtümlich für sogenannte Klippschliefer, einer äußerlich dem Murmeltier ähnlichen Tierart, und gaben Spanien deshalb den Namen "Ishapan" (dt. "Küste der Klippschliefer"). Als die Römer die iberische Halbinsel besetzten, benannten sie "Ishapan" in "Hispania" um, und aus diesem Wort entwickelte sich schließlich "Espania", das heutige Spanien. Genaugenommen war Spanien also eigentlich die "Küste der Kaninchen". In den nachfolgenden Jahrhunderten wurden Kaninchen fast überall auf der Welt als Jagdbeute ausgesetzt und vom Menschen als Fell- und Fleischlieferant gezüchtet.

Inzwischen sind Kaninchen vor allem bei Kindern zu beliebten Heimtieren geworden. "Trotz aller Kuschel-Eigenschaften sollte man jedoch gut prüfen, ob man ein Kaninchen artgerecht unterbringen kann", mahnt Oechsner. Es sei beispielsweise sehr nagefreudig. Ob Möbel, Teppiche oder Stromkabel, vor seinen Zähnen ist so gut wie nichts sicher. Deshalb sollte es beim freien Herumlaufen nicht unbeaufsichtigt bleiben. Einschließen darf man das Tier aber auch nicht sehr lange. Kaninchen sind Lauftiere und wollen jeden Tag ihre Haken schlagen. Das kann zur Not auch in einer kleinen Wohnung sein, aber besser ist es, wenn man ihnen ein kleines Gehege auf dem Balkon, im Garten oder auf einem Stück Rasen zur Verfügung stellt. Ganz besonders glücklich ist das Langohr, wenn man ihm die Gelegenheit zum Graben von Höhlen und Gängen gibt. "Will man Kaninchen aus dem Käfig nehmen, muß man mit einer Hand unter seinen Po greifen und mit der anderen das Rückenfell packen oder besser unter die Brust greifen. Sie mögen es nämlich nicht, wenn man sie an den Ohren zieht, weil sie dort sehr empfindlich sind", erklärt Oechsner. Außerdem seien sie auch sehr schreckhaft. Ein gerade gekauftes Tier dürfe man daher nicht gleich mit Zärtlichkeiten überschütten. Es sollte ruhig ein paar Tage Zeit haben, sich an die neue Umgebung und seine Menschen zu gewöhnen. Durch häufiges Reden und Streicheln könne man jedoch bald sein Vertrauen gewinnen. Viel Heu, ein wenig spezielles Zwergkaninchenfutter sowie Frischfutter wie Karotten ergeben zusammen mit täglich frischem Wasser die optimale Versorgung für den vierbeinigen Hausgenossen.


Verfasst von lulu96 am 18:58, 21 Juli 2008
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WILDE TIERE


Fuchs in the City
Die ursprüngliche Heimat der Wildtiere wird immer unnatürlicher. Die mehr und mehr industrialisierte Landwirtschaft vertreibt die Tiere. Schuld daran sind Bauern, die ihre Felder mit anorganischen Stoffen wie Phosphaten und Stickstoffverbindungen überdüngen. Dadurch schießen zwar Pflanzenarten wie Mais, Weizen und Gerste aus dem Boden und bringen jährlich neue Ernterekorde ein. Diese Monokulturen aber zerstören Wildkräuter, die viele Tiere als Nahrung benötigen.

In der Großstadt haben sie es besser: Hier kommen die Tiere dank Komposthaufen oder überquellende Abfalleimer leichter und schneller an Futter, sie brauchen sich weniger vor Jagdhunden und Jägern zu fürchten und sie finden bequeme Unterkünfte auf Baustellen oder in Garagen. „Dadurch sind viele Wildtiere von Kulturgegnern zu Kulturfolgern geworden“, erklärt Anton Fellner, Leiter der Münchner Jagdbehörde.

Wildschweine in der grünen Hauptstadt
Wie in Berlin. Der Stadtraum gehört in Bezug auf Pflanzen, Insekten, Vögel, Kriech- und Säugetieren zu den artenreichsten Bereichen Deutschlands. Weil die Stadtverwaltung öffentliche Grünflächen nicht düngt, weil die Hauptstadt zu einem Fünftel aus Wald besteht und weil „trockene Wälder in heißen Sommern Wildschweine in die Stadtgegend treiben“, wie Marc Franusch vom Landesforstamt Berlin erklärt. In bewässerten Parks finden sie unter der Erdoberfläche schmackhafte Pflanzenknollen und Wurzeln.

Angst vorm wilden Tier

Und das merkt sich das Wildschwein – und kommt wieder. Das muss niemanden beunruhigen. Nur in der Zeit der Aufzucht kann das Mutterschwein, die Bache, aggressiv werden, vor allem wenn Menschen ihren Frischlingen zu nahe kommen. „Wenn das Tier angreift, nicht kämpfen! Das kann böse enden. Am besten davon laufen“, rät Marc Franusch.

Füchse greifen nicht an. Nur der Fuchsbandwurm ist gefährlich. Der Fuchs scheidet die Wurmeier aus, diese setzen sich an Himbeeren oder Walderdbeeren fest. Wer die Beeren ungewaschen isst, riskiert schwere Krankheiten oder sogar den Tod. Vor Tollwut hingegen braucht niemand mehr Angst zu haben. Impfungen haben die Krankheit in Deutschland ausgelöscht.

Auch Rudel sind harmlos. Der Einzelgänger Fuchs hat sich in der Stadt entgegen seiner Natur zu einem Patriarchen entwickelt. Wird dieses Alpha-Tier aber erschossen, gerät der ganze Familienbund durcheinander. Ein fremdes Fuchs-Männchen quartiert sich dann ein und paart sich nicht nur – wie der ehemalige Alpha-Fuchs – mit der Alpha-Füchsin, sondern auch mit den restlichen weiblichen Jungtieren. Statt den Bestand durch einen toten Fuchs zu dezimieren, explodiert also die Population. Doch auch ohne menschlichen Eingriff wird die Fuchs-Bevölkerung zum Beispiel im Stadtgebiet München konstant bleiben, prophezeit Jäger Anton Fellner. Denn Füchse regulieren ihren Bestand selbst. Ist die maximale Zahl in einem Revier erreicht, werden die Weibchen vorübergehend unfruchtbar.

WARNUG

Nicht selbst schießen

Ohnehin dürfen nur Jäger die Tiere töten. Allerdings nicht immer und überall:
Herrenlose Wildtiere bewegen sich in rechtsfreiem Raum. Die Wohngebiete sind nach Jagdrecht befriedete Bezirke, in denen nur in Ausnahmefällen geschossen werden darf, zum Beispiel wenn sie einen Kindergarten bedrohen. In Berlin zum Beispiel wurden im aktuellen Jagdjahr bislang knapp 1.300 Wildschweine getötet. Dazu kamen 350 Tiere, die ausschließlich in Wohngebieten erlegt wurden. Inzwischen hat sich die Berliner Wildschwein-Population bei etwa 6.000 bis 10.000 Stück eingependelt. Der Sprecher der Förster, Marc Franusch, stellt fest: „Wildschwein und Fuchs haben sich in Berlin unumkehrbar eingenistet. Sie sind da.“ Und werden bleiben.

Verfasst von lulu96 am 20:07, 20 Juli 2008
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Hässlichster Hund der Welt gekürt


Besitzerin Jeanenne Teed kam mit "Gus", einem Chinesischen Schopfhund (Chinese Crested Dog), extra aus Florida angereist, um an dem Wettbewerb beim Volksfest in Petaluma teilzunehmen. Sie konnte sich ausrechnen, dass ihr Hund beste Chance hat, schließlich sicherte sich die Rasse schon häufig vordere Plätze. Im letzten Jahr gewann "Elmwood", ein Mischling aus einem Chinesischen Schopfhund und einem Chihuahua. Teed bekommt für den Sieg 500 Dollarsmiley und wird gemeinsam mit "Gus" in New York in einer Fernsehsendung auftreten.smiley
Verfasst von lulu96 am 20:01, 20 Juli 2008
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Zoos bleiben Gefängnisse für Tiere


Scharfe Kritik übt der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) an dem Zoo-Test in der aktuellen Ausgabe des Magazins Stern (Ausgabe Nr. 27). Die Kriterien an eine artgerechte Haltung können nicht nur an der scheinbar attraktiven Gestaltung der Gehege festgemacht werden.

Vielmehr müsse das Gesamtmanagement eines Zoos berücksichtigt werden.  Hierzu gehört die Anzahl der Tiere je Gehege genauso wie Verhaltensbeobachtungen der Tiere und letztendlich auch die ethische Verantwortung gegenüber den Nachzuchten, die oftmals wegen fehlender Unterbringungsmöglichkeiten getötet werden. Gerade diese Punkte wurden bei dem Test völlig unberücksichtigt. Die Testergebnisse gehen daher an der Wirklichkeit vorbei.

Die auf Platz 1 und 2 gesetzten Zoo- und Tierparkeinrichtungen in Berlin beweisen die Mängel des
Tests. Bundesweit steht die Elefantenhaltung im Tierpark in der Kritik, da die Tiere nachts angekettet zur Bewegungslosigkeit gezwungen werden. Eine völlig artwidrige und nicht akzeptable Haltung. Eisbär Knut lebt immer noch fehlgeprägt in seinem kleinen Gehege und hinsichtlich des ungeklärten Verbleibs zahlreicher Nachzuchten ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Berliner Zoo. Wie schlecht muss das Gesamtkonzept der anderen Zoos sein, wenn schon die auf die beiden ersten gesetzten Ränge gesetzten Zoos solche gravierenden Missstände aufweisen?

Zoos können aufgrund der Vielzahl der gezeigten Tiere auf nur begrenztem Raum nie eine artgemäße und verhaltensgerechte Tierhaltung ermöglichen. Optische Korrekturen, wie sie in den letzten 10 Jahren in einigen Zoos durchgeführt wurden, können nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Tiere an mehr oder weniger auffallende Verhaltensstörungen leiden. "Solchen Zoos die Bewertung " sehr sehenswert" bis "passabel" auszustellen, wie dies in der Ausgabe des Magazins Stern Nr. 27 erfolgt ist, bedeutet, bewusst Haltungsmängel zu übersehen und damit Tierquälerei zu sanktionieren", so Dr. Jörg Styrie, Vorsitzender des bmt.


Wer mit offenen Augen durch die deutschen Zoos und Tierparks geht, der wird feststellen müssen, dass immer noch für die Mehrheit der Tiere die Gehege Gefängnisse sind, die nur etwas attraktiver hergerichtet worden sind. Zu diesem Ergebnis wäre der Stern vermutlich gekommen, wenn die Bewertungskommission auch mit Vertretern des Tierschutzes besetzt gewesen wäre.

Verfasst von lulu96 am 19:46, 20 Juli 2008
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Artenschutz News - Bedrohte Tiere als Souvenirs


Der Handel mit geschützten Tieren und Pflanzen hat neben der Zerstörung der Lebensräume einen enormen Anteil am Rückgang der Arten. Daran haben die Touristen einen erheblichen Anteil. Alleine in Deutschland werden pro Jahr ca. 1100 bis 1500 Fälle festgestellt, in denen illegal Exemplare von geschützten Tieren und Pflanzen eingeführt werden. In 80 - 85% der Fälle sind Touristen beteiligt. Die Nummer 1 in der Liste der beschlagnahmten Arten sind heute Korallen, gefolgt von Erzeugnissen aus Reptilienleder. Viele dieser Produkte werden ganz speziell für die Touristen produziert, die bereit sind, mehr oder weniger viel Geld für obskure Souvenirs aus-zugeben.
Verfasst von lulu96 am 19:18, 20 Juli 2008
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Leben ist kein Abfall! Greenpeace demonstriert mit toten Walen vor dem Brandenburger Tor


Berlin (ots) - Mit 17 toten Walen demonstriert Greenpeace heute
vor dem Brandenburger Tor in Berlin für den weltweiten Schutz der
Meeressäuger.
Die Tiere werden auf einem 25 Meter langen Podest
präsentiert. Unter ihnen befinden sich ein Pilotwal, ein Schnabelwal,
ein Weißseitendelfin, gemeine Delfine und Schweinswale. Der Grund für
die Greenpeace-Aktion: Jedes Jahr sterben Hunderttausende Wale in
Fischernetzen, verenden durch Umweltgifte und Unterwasserlärm.

   Greenpeace fordert von der Bundesregierung in Europa eine
Vorreiterrolle beim Schutz der Wale einzunehmen. Auf der in einer
Woche beginnenden Haupttagung der Internationalen Walfangkommission
(IWC) in Anchorage/Alaska muss sich die Bundesregierung für einen
umfassenden Schutz aller Wale einsetzen. Alle Gefahren, denen die
Tiere ausgesetzt sind, müssen auf der IWC Gegenstand der
Verhandlungen sein.

   "Wale werden wie Abfall behandelt. Die Tiere hier stehen für die
17 Wale und Delphine, die weltweit alle halbe Stunde als Beifang in
Fischernetzen ertrinken", sagt Stefanie Werner, Meeresbiologin bei
Greenpeace. "Wenn die IWC sich nur mit der Jagd beschäftigt, greift
dies zu kurz. Es ist an der Zeit, dass die Tiere umfassend geschützt
werden."

   Die jetzt vor dem Brandenburger Tor präsentierten Wale sind in den
vergangenen Monaten tot an europäischen Stränden angeschwemmt und von
Greenpeace geborgen worden. Die Tiere stammen aus dem englischen
Kanal, von der französischen Atlantik- und der deutschen Nord- und
Ostseeküste. Einige Tiere zeigen deutliche Spuren von Fischernetzen -
ein Zeichen dafür, dass sie vermutlich in Netzen ertrunken sind.
Andere Wale haben Verletzungen durch Schiffsschrauben.

   Etliche Walarten sind mittlerweile vom Aussterben bedroht. Darauf
wird morgen durch den "Tag der Artenvielfalt" der Vereinten Nationen
(UN) hingewiesen. Die Wale spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem
Meer und ihre Anzahl ist geringer als die der Säugetiere an Land.
Damit die Meere künftig geschützt werden können, braucht es
großflächige Schutzgebiete. Diese müssen mindestens 40 Prozent der
Ozeane ausmachen. Für die europäischen Meere müssen Schutzgebiete in
der neuen Meeresstrategie-Richtlinie der EU festgeschrieben werden.


Verfasst von lulu96 am 19:13, 20 Juli 2008
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Kinder und Verantwortung


Haustiere sind toll. Wenn du ein Haustier haben möchtest, musst du vorher aber einige wichtige Dinge überlegen. Haustiere sind kein Spielzeug und brauchen Pflege. Wenn du ein Tier hälst, trägst du also eine große Verantwortung.

Ein Hund kann ein toller Kumpel sein
Überlege also,
ob du genügend Zeit hast, dich um das Tier zu kümmern. Wer ist zuhause, wenn du in der Schule bist? Auch solltest du einiges über das gewünschte Tier wissen, bevor es angeschafft wird: Wie pflege ich es? Welches Futter und welchen Platz braucht es? Darüber kannst du dich in Büchern, im Internet oder in Zoogeschäften informieren. Noch besser ist es, wenn ein Freund, eine Freundin, Verwandte oder Bekannte schon das Haustier besitzen, das du auch möchtest. Dann kannst du ausführlich und in Ruhe über Erfahrungen reden. Meist kann man dabei Dinge erfahren, die nicht in Büchern stehen.
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Es gibt eine Menge verschiedener Haustiere: Hunde, Katzen, Wellensittiche, Kaninchen, Meerschweinchen, Schildkröten oder Fische. Jedes Tier benötigt eine andere Pflege und unterschiedlich viel Platz. Ein Hund braucht mehrmals am Tag Auslauf und einen großen Hund solltest du nur halten, wenn du in einem Haus mit Garten oder großem Grundstück wohnst. Ein Hund ist auch teurer, als ein Wellensittich oder ein Kaninchen. Und wenn du dann einen Hund besitzt, kostet er weiterhin Geld. Zum Beispiel Steuer, Futter und der Besuch beim Tierarzt. Wenn du aber lieber einen guten Freund möchtest als ein putziges Meerschweinchen,
dann ist ein Hund genau das Richtige für dich. Er muss ja nicht sehr groß sein.
 
Bevor du aber mit deinen Eltern zum Tierhändler gehst, könntest du einmal ins Tierheim schauen. Dort gibt es viele Hunde, die ein neues Zuhause suchen. Vielleicht ist ja der richtige für dich dabei. Die Tierpfleger im Tierheim werden dich sicher gut beraten.
 
Was mache ich im Urlaub mit meinem Tier? Auch darüber solltest du genau nachdenken. Wenn du mit Deiner Familie mit dem Auto verreist, kann dein vierbeiniger Freund vielleicht noch mitfahren. Der Wellensittich und die Fische bestimmt nicht. Und wenn es mit dem Flieger in den Urlaub geht, müssen alle zuhause bleiben. Bevor du dir ein Haustier anschaffst, musst du überlegen, wer sich im Urlaub um dein Tier kümmert. Günstig ist es natürlich, wenn die Großeltern im Haus oder ganz in der Nähe wohnen. Wenn nicht, dann frage die Nachbarn oder Freunde.

 
Es gibt einige Haustiere, die recht schwer zu halten sind. Für sie ist auch ein bestimmter technischer Aufwand notwendig. Das macht die Haltung dieser Tiere auch recht teuer. Vor allem aber benötigen sie viel Erfahrung. Dazu gehören Fische, Schildkröten, Frösche und andere exotische Tiere. Wenn du unbedingt ein Aquarium oder Terrarium möchtest, dann musst du dich vorher sehr gut informieren. Es sollte dir auch bewusst sein, dass du solche Tiere unter Umständen rasch verlieren kannst, wenn beispielsweise im Urlaub die Technik versagt. Das wäre sehr schade und traurig.

Verfasst von lulu96 am 18:44, 20 Juli 2008
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Rennmäuse als Haustiere immer beliebter!!!!!!!!!!!!!


Viel vorgenommen hatte sich das vierköpfige Administratorenteam, als es vor über sechs Monaten den kompletten Relaunch Europas größtem Internetportal zum Thema Rennmäuse beschloss. Die Zahlen der auch im Jahr 2005 enorm gewachsene "Community rund um die Rennmaus" ließen auch gar keine andere Wahl, als das System komplett zu sanieren. Nach vielen hundert Stunden Arbeit wird die Internetseite nun mit neuem Design, neuen Funktionen und zusätzlichen Aktionen der Öffentlichkeit vorgestellt.



Intuitiver, übersichtlicher, freundlicher - nach über 2 Jahren erhalten die Seite und das Rennmausforum ein neues Layout. Nach dem Prinzip der Beschränkung auf das Wesentliche finden sich nun auch unerfahrene Surfer schnell zurecht. Eine neue, horizontale Schnellstartleiste hilft mir farbigen Buttons, hochfrequentierte Bereiche direkt aufzurufen, über das Seitenmenü kann ausführlich in Fachartikeln gestöbert werden. Rennmaushaltung, Nachwuchs, Pflege und Basteltipps finden sich dort ebenso wie Artikel zum Thema Anatomie, Verhalten und Gesundheit der Tiere. Dank einer Software-Eigenentwicklung kann mit einem Webinterface jeder Benutzer - ähnlich wie in einem Wiki - neue Artikel anlegen oder bestehende verbessern und ergänzen, so werden Fehler schnell korrigiert und Tierfreunde finden eine eine ständig aktuelle Wissensdatenbank vor.

Mit dem Relaunch geht für viele aktive Forenuser und Tierfreunde auch ein anderer, lang kaufen. In drei verschiedenen Farbschlägen sind aufwändig produzierte und realistisch gestaltete Plüschtiere zu haben. Und rennmaus.de wäre nicht rennmaus.de, wenn dies bereits alles wäre: Die mit einer Produktionsnummer versehenen Kuschelmäuse werden mit einem Code versendet, wird dieser auf rennmaus.de eingegeben, kann ein individueller und einmaliger "Lebenslauf" des Stofftieres und sein Name abgerufen werden. Und wer dann noch immer nicht genug hat, kann im T-Shirtshop in Zusammenarbeit mit der Firma Spreadshirt diverse Fanartikel mit Logoaufdruck erwerben.



Über rennmaus.de

Über 750 000 Beiträge, 70 000 Themen, 11 000 Fotos und knapp 8000 registrierte Mitglieder zählt das rein privat Internetprojekt mittlerweile. Begonn
en hatte alles 1998 mit einer einzelnen HTML Seite, das daraus entstandene Seitennetzwerk zählt in der Zwischenzeit knapp 600 davon. Bis heute jedoch handelt es sich um keinen Verein oder andere Organisation, das Privatprojekt wird von 35 ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut - von der Technik bis zur redaktionellen Arbeit. Der dafür nötige Server mit Gesamtkosten von 1600 EUR innerhalb der letzten 2 Jahre wird über Spenden finanziert. Rennmaus.de zeichnet sich besonders durch seine beinahe 100%ige Werbefreiheit und kinderfreundliche Moderation aus. Zu regelmäßigen Communitytreffen kommen Mitglieder aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.



Homepage: www.rennmaus.de/homepage.html
Rennmausforum
: www.rennmaus.de/index.php

Verfasst von lulu96 am 13:59, 19 Juli 2008
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Neue Hoffnung für bedrohte Tiere, Pflanzen und Biotope: EU beschließt Programm zum Artenschutz


 
Berlin/Brüssel (ots) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz
Deutschland (BUND) hat von der Bundesregierung verstärkte
Anstrengungen zum Schutz bedrohter Tiere, Pflanzen und Biotope
gefordert. Nur so sei das von der EU 2001 im schwedischen Göteborg
beschlossene Ziel, den Verlust der biologischen Vielfalt bis 2010 zu
stoppen, noch zu erreichen. Die heute dem Europäischen Parlament zur
Abstimmung vorliegenden Pläne zum Erhalt der Artenvielfalt
("EU-Biodiversitätsstrategie") und das Finanzierungsprogramm "Life
Plus" lieferten dafür eine gute Grundlage. Am Tag vor dem
internationalen "Tag der Biodiversität" sei dies ein
ermutigendes
Zeichen für den Artenschutz in Europa. Die Verabschiedu
ng der seit
zwei Jahren für Deutschland vorliegenden "nationalen
Biodiversitätsstrategie" sei längst überfällig.

   Weltweit sterben pro Jahr etwa 20000 seltene Tier- und
Pflanzenarten aus. Die größten Verluste entstehen durch die
Vernichtung von Regenwäldern für Tropenholz, Palmöl, Soja, Zuckerrohr
und Papier. Der Regenwald, aber auch Moore, Gewässer und Meere binden
große Mengen des Treibhausgases Kohlendioxid. Die Zerstörung dieser
CO2-Speicher trägt wesentlich zur Erwärmung der Erdatmosphäre bei.
Unter dem Klimawandel leiden bereits viele Tier- und Pflanzenarten.

   Gerhard Kneitz, Naturschutzexperte des BUND: "Um den steigenden
Temperaturen auszuweichen, wandern temperaturempfindliche Arten in
entfernte oder höher gelegene Gebiete. Andere Tiere legen größere
Strecken zurück, um ausreichend Wasser zu finden. Damit sie das
können, müssen die verschiedenen Biotope besser miteinander verknüpft
und mit Überquerungshilfen wie Brücken oder Tunnels verbunden
werden."

   Hauptursachen für den Artenschwund in Deutschland seien die
industrielle Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und die
Übernutzung von Äckern und Grünland. Hinzu kämen
Schadstoffbelastungen von Gewässern und Böden. Auch der
Flächenverbrauch durch Zersiedelung sowie der Bau von Straßen,
Kanälen und Dämmen schränkten den Lebensraum von Tieren und Pflanzen
weiter ein.

   BUND-Sprecher Sebastian Schönauer forderte, keine weiteren
Zerstörungen wertvoller Biotope zuzulassen: "Ein guter ökologischer
Zustand der Natur muss flächendeckend angestrebt werden. Eine der
entscheidenden Weichenstellungen dafür ist die anstehende
Novellierung des Naturschutzrechts. In der Landwirtschaft müssen die
hohen Fördersummen endlich dafür eingesetzt werden, das vielfältige
Pflanzen- und Tierleben in den Wäldern, auf den Wiesen und in den
Gewässern zu sichern. Dazu muss die Bundesregierung auch der
Ausweitung des Ökolandbaus entschieden mehr Gewicht beimessen."


Verfasst von lulu96 am 13:32, 19 Juli 2008
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