Immer wieder!
Hoope ist großartig! Es war unser ersten Mal und ganz sicher nicht das letzte Mal… in Hoope. Wir kommen wieder, ganz bestimmt! Als hätte ich`s geahnt. Um ja nicht zu knapp anzukommen (ein wenig aufgeregt war ich gar nicht), fuhren wir so gegen 2Uhr 30 von hier los und hatten eine neblige Fahrt…nicht selten mit einer Sicht unter 50m. Wir tasteten uns 4 ½ Stunden auf 420km ganz gut voran. Anmelden, Tierarztkontrolle und immer wieder einen Blick dorthin, wo dann ab 9Uhr der Hase gezogen werden sollte…
 Da gab’s nix zu machen, auf den Beginn des 1.Durchgangs mit 68! Läufe musste gewartet werden bis der Parcours Dunstfrei ist…wir besetzten Lauf 67 und 68 um 15Uhr 30.

...ein Afghanen-Lauf...
 Das Gelände ist in der Tat recht anspruchsvoll, mit Senke, Anhöhe, kleinen Büschen und diesen 2 aufeinander gelegten Autoreifen…das Hetzobjekt nicht zu verlieren, verlangte größte Aufmerksamkeit. Leider waren ja nur ganze 3 Greyhounds gemeldet. Wir hatten noch einmal das Vergnügen, uns mit unserem Göhlsdorfer Konkurrenten zu treffen. Rufus „Wenonah Koronis“, unter Rot, wurde Amee „Benghazi`s Divinity Of Life“, unter Weiß zugeteilt und beide gingen als Lauf 67 an den Start. Das Hetzobjekt wurde angezogen, der Starter brüllte „los!“. So laut, dass Rot, entsetzt über die Stimmgewaltigkeit, doch glatt den „Faden“ verlor und eh er untätig wurde, versuchte der Rufi mit dem Mädel anzubändeln. Mensch Rufi…deine Anmache ist echt dumm gelaufen! Cali, „California Dream Boy“, meinte dieses Jahr nicht zum ersten Mal, schon vorher zu wissen, wohin der Hase läuft. Kürzte ab, der Hase schlug einen Haken, doch genau in die falsche Richtung…weg war er. Dank Hügel und Senke, musste er ordentlich Ausschau halten …aber weiter ging’s. Na ja, als Chauffeure unserer Courser haben wir das alles (auf leicht überschaubarem Gelände) auch schon besser gesehen. Calis Lauf war der letzte Lauf des 1.Durchgangs…um 15Uhr 30. Ohne Punkt und Komma folgte sogleich Lauf1 des 2.Durchgangs. Lauf 135, der aller aller Letzte, war dann erst wieder der unsere. Gerätselt, ob mit oder ohne Blinki- Halsbänder, konnten die Feldrichter zwei vorwiegend weiße Greyhounds, im Dämmerlicht zwischen kleinen, langsam aufsteigenden Nebelwölkchen, aber doch noch unbeleuchtet gut ausfindig machen. Das war schon mehr als nur knapp, und vermutet hat`s sicherlich niemand…um halb vier. Klasse Leistung von den WCW `lern! Mit einer Dt. Coursingsiegerin an Bord fuhren wir doch schon gleich am Abend nach Hause.
Na schauen wir mal, Fotographen saßen ja mindestens genauso viele, wie Feldrichter am Parcours…da wird ja vielleicht irgendwo auch ein Bildchen auftauchen.
Ach ja… na klar habe ich die beiden kleinen Jungs gesehen, aus der Ferne und grad nicht abkömmlich. Als ich zurückkam, um auch ein paar Bilder zu knipsen, waren sie schon wieder weg…wie schade! Die wenigen Worte bei laufendem Motor haben mich dennoch sehr gefreut, Cordelia! Wir sehen sie ganz bestimmt wieder…im nächsten Jahr, irgendwo hier oben im Norden. Zu den Ergebnissen hier!
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