Alex hat sein bestes Stück verkauft- seinen durstigen Benz.
Der schon ausgesuchte gebrauchte Kleine, wird erst in 3 Wochen hergegeben und nun tut`s, bei angekündigtem schlechtem Wetter, der nicht minder trinkfeste Opel auch.
Sein Zweirad blieb dann Sonntag im Trockenen- Alex fuhr mit meinem Auto zur Arbeit.
Doch wie so oft, hatten die Wetterfrösche Unrecht und zu Fuß von zu Hause, sind wir schon lange nicht mehr. Amee und Duke geschnappt, unser Kommen angekündigt und losgelaufen. Sind wir erst über unsere stark frequentierte B 96 gehuscht, durch ein paar Seitenstraßen geschlendert, dann bietet unsere Lage- direkt am Stadtrand von Berlin, schon oder noch, viel unangetastete Natur.
Aber ausgebremst sind Freiläufer im uns nahen Umland ganz schnell…
und somit wurde das so nahe Gelegene, dann leider doch von Amee und Duke, als geringfügig geeignet empfunden.
Nun ja, ließen wir ersteinmal unser Endziel links liegen, marschierten auf dem ehemaligen Berliner Mauerweg weiter... über das Tegeler Fließ und auf eine Erfrischung, losgelassen hinein... am Köppchensee vorbei, bis auf Blankenfelder Höhe. Dort am Feld entlang, um für eine Tobepause auf einer übersichtlichen Wiese zu verweilen. Nur nutzen wollten Amee und Duke ihre einstweilige Gelegenheit nicht. Zurückmarschiert, nocheinmal ein Bad genommen, verlangte jemand brav angeleint, ebenfalls das kühlende Nass.
Jetzt aber schnell! Und kaum hatten wir den Mauerweg ein paar Schritte verlassen, wussten beide hungrig genau, wer uns ja schon längst erwartet. Da gibt’s immer eine Stärkung! Die stürmische Begrüßung angetäuscht, unsere Dagmar umgerissen, als erste Quelle- ganz gezielt, das einfach so dastehende Futter der übersättigten Zwerge aufgesaugt. Anschließend die Küche inspiziert…es gab Kaltes aus dem Kühlschrank! Und was einem verheimlicht wurde, ob nun hundgeeignet oder nicht, das sucht man sich auf die Schnelle…Schokolade vom Nachtschränkchen, eine Tomate aus der Veranda…Dagmar, war in der Keksdose noch etwas drin? ...die Zwerge
Kugelrund gefuttert, riefen wir, um auch ja rechtzeitig heimzukommen, nach unserem Auto. Die Abendmahlzeit stand an! Nur einwenig gekürzt, passte die auch noch rein.