Alles, was auch nur annähernd essbar wäre, ist in unserem Greyhoundhaushalt ohnehin spurlos-verschwind-sicher hinter zuverlässig verschließbaren Türen aufbewahrt oder nur auf Zehenspitzen gestellt, für Menschenhand zu erreichen.
Ob es eine achtlos vergessene Flasche Öl ist, die man zwischen den Zähnen auf den Fußboden setzt, öffnet, umstupst und restlos leert. Den vom Einkauf grad abgelegten Tomaten, nur mal kurz den Rücken kehrt und es doch eben noch viel mehr waren, oder die, zum Erwärmen in einem hohen Topf, in Wasser schwimmenden Bockwürste, nicht mehr da sind…mensch Cali, na dann Wohl bekomm`s !
Am Sonntagnachmittag dachte ich, Amee mit etwas rundlichem Bauch zu sehen…aber ach, was ich schon wieder seh! Sie war munter- wie immer, am Abend verdrückte sie ihr Futter…wie immer.
Montagvormittag war Amee ungewöhnlich lang in unserem (Futteraufbewahrungs-) Gartenhäuschen, natürlich in Futtertonnen (fingerabbrech) gesichert, verschwunden. Leise nachgeschaut…ach nee, fleißig sammelte sie auf, aus einer kaputten, von mehreren noch zuvor verschlossenen und nicht tonnenversteckten, 3kg Trockenfuttertüte. Das Tütchen angehoben, war’s vielleicht noch 1kg...also doch einen dicken Bauch. Naja, habe ich bestimmt jene Tüte etwas heftig abgestellt und sie ist dabei geplatzt. Heute war Beverly im Häuschen, ich hörte es rascheln. Die nächste Abpackung… flach gelegt, zerkratzt, aufgebissen- wie auch immer, und anständig zugelangt! Eines ist man sicher, in einen Greyhoundmagen passt immer noch was rein... ob Hunger oder nicht...aber bevor`s dann ein anderer nimmt! ...man muß nur schnell genug sein ...sommerliches von heute Nachmittag --- ---