Am 21.09. hat unsere Jona neun Jungs und ein Mädel zur Welt gebracht. Sie sind alle wohl auf und auch unser Mädchen hat sich sehr schnell wieder von der Geburt erholt. Bis auf ein paar kleinere Komplikationen hatte sie eine sehr einfache und schnelle Geburt :) Innerhalb von 4 1/2 Stunden lagen alle zehn gesund und munter an Mami´s Milchbar und liessen es sich schmecken !!!
Hier schonmal die ersten Bilder von unseren kleinen Schnäuzchen :)
Um dies zu verstehen, müssen wir uns damit auseinander setzten was der jeweils andere Teil für sein Gegenüber bedeutet.
Für Kinder sind Hunde oft Freunde,haarige Menschen welche sie scheinbar immer verstehen,und gar nicht so selten,Lebewesen an denen sie erstmals die Erfahrung machen das sie eine gewisse Macht über sie haben.Für Hunde sind kleine Kinder aber Lebewesen welche sich unkontrolliert und/oder hektisch bewegen, unvermutet loskreischen und oft grob sind. Schlimmstenfalls werden die Kinder sogar als Konkurrenten empfunden.
Ein harmonisches Zusammenleben,die oftmals beschriebene dicke Freundschaft, lässt sich jedoch herstellen wenn wir die wichtigsten Regeln beachten.
Oft liest man von Eltern welche Windeln aus der Neugeborenenstation mit nach Hause bringen,dies ist sicherlich nicht verkehrt,für das harmonische Zusammenleben jedoch gibt es einige wichtige Regeln.
Zunächst einmal darf der Hund nicht in ein Konkurrenzverhältnis zum Kind gedrängt werden. Versuchen sie nicht die gleiche Zeit mit ihm zu verbringen wie mit dem Kind was ohnehin nicht möglich ist.Versuchen sie daher lieber das Kind mit positiven Erfahrungen zu verknüpfen. Nehmen sie den Hund z.B. mit wenn sie zum Kind gehen, beachten sie ihn dabei und belohnen sie ruhiges Verhalten. Der Hund muss lernen das Kind mit positiven Erfahrungen zu verknüpfen.Ganz wichtig ist es Kind und Hund nicht unbeaufsichtigt zu lassen. Menschenkinder machen aus Hundesicht viele unerhörte Sachen. Sieht der Hund sich durch Ihre Abwesenheit in die Lage des Aufpassers hineingezwungen so hat er keine andere Wahl als auf Hundeart einzugreifen.Oft hat dies schlimme Folgen da Menschenkinder weder durch ein verschiebbares Fell, noch durch eine dicke Speckschicht darunter geschützt werden. Das Risiko das das Kind verletzt wird, weil sie als Besitzer dem Hund aus seiner Sicht Erziehungsaufgaben aufdrängten,ist recht groß.Da Kinder kein angeborenes hundliches Verhalten haben werden sie mit Sicherheit auf einen derartigen,bei Hunden harmlosen Erziehungsversuch, falsch reagieren und provozieren heftigere Maßnahmen des Hundes.Daher noch einmal der absolute Grundsatz: Niemals Kinder und Hunde alleine lassen.
Ein weiterer häufig gemachter Fehler ist es das Kleinkind zum Hund in eine Rangposition zu drängen. Dies wird nicht gut gehen. Hunde sind nicht dumm. Jeder Hund merkt, dass ein Kind weder intellektuell noch körperlich diese Rolle ausfüllen kann.Bestehen sie jedoch auf einer Rangbeziehung so ist die Gefahr groß, dass der Hund in einer stillen Minute dem Kind mal zeigt, wo der Hammer hängt.
Oft redet man dann vom bösen Hund und übersieht,das wieder einmal menschliches Fehlverhalten an dieser natürlichen Reaktion des Hundes schuld ist.Wie soll man denn mit dieser Situation umgehen? Die Hunde zeigen es uns selbst. Hat man ein Rudel oder als Züchter mehrere Hunde so ist zu beobachten dass die Mutterhündin Ihre Welpen für alle anderen Rudelmitglieder tabutisiert.
Zunächst ist selbstinitierter Kontakt der Rudelmitglieder ganz tabu, dann wird er altersgemäß zugelassen und immer weiter ausgebaut,ein Rangverhältnis wird erst nach Monaten zugelassen.Die Welpen laufen außerhalb,parallel der Rangordnung und dies sollten unsere Kleinkinder auch tun.
Dies beinhaltet natürlich dass weder der Hund sich in die Erziehung einmischen darf, noch das jenes Kind den Hund drangsalieren darf.Beide Seiten dürfen die jeweils andere nicht als Spielzeug betrachten. Es ist wichtig dem Kind klarzumachen, dass der Hund einen Platz hat wohin er sich zurückziehen kann und absolut sicher vor dem Kind ist.Beachten sie diese Grundsätze dann steht einer sogenannten Freundschaft der beiden nichts mehr im Wege.
Beide Seiten,Hund und Kind,profitieren von dieser Beziehung. Der Hund durch vermehrten Sozial- und Rudelkontakt, mehr Abwechslung und die Kinder durch viele entwicklungsfördernde Erfahrungen und Empfindungen.
Man geht heute davon aus, dass Mensch und Hund seit weit mehr als 25.000 Jahren zusammenleben. Über die Herkunft des Rottweilers bestehen die verschiedensten Ansichten. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die besondere Eignung des Rottweilers in dem Treiben von Vieh bestand und diese Tätigkeit in der zurückliegenden Zeit hauptsächlich ausgeführt wurde, sind die Urahnen der Rottweiler möglicherweise in den damaligen römischen Legionen zu finden. Die Römer setzten Hunde als Herden- und Treibhunde ein. Diese Hunde beschützten die Menschen und das Vieh. Im weiteren Verlauf des 19. Jahrhunderts wurden die römischen Hunde mit bodenständigen Hirtenhunden verschiedener Rassen gepaart. Im Verlauf von mehreren Jahrzehnten wurden diese Hunde auf Lebenstüchtigkeit, Intelligenz, Ausdauer und Treibeigenschaften gezüchtet. Sie wurden somit unentbehrliche Helfer der Viehhändler und Metzger. Dieser Hund war am häufigsten in und um die damalige Reichsstadt Rottweil verbreitet, und so erhielt er im Mittelalter den Namen Rottweiler.
Rottweil war im 19. Jahrhundert ein ausgesprochenes Viehhandels-Zentrum, von dem aus Rinder und Schafe vor allem in den Breisgau, ins Elsass und ins Neckartal getrieben wurden. Bei solchen Herdenzügen benötigte man zu Zeiten, in denen es Räuber oder Wölfe gab und weite Landstriche kaum besiedelt waren, kräftige, ausdauernde, ruhige und kluge Hunde. Ein richtiger Metzger aus Rottweil und Umgebung hatte gewöhnlich gleich mehrere Rottweiler, denn der Viehhandel lag hauptsächlich in den Händen der Metzger.
Im Laufe der Zeit wurde das Vieh durch Aufkommen der Eisenbahn und anderer Fahrzeuge auf andere Art transportiert und der Rottweiler seiner damals so nützlichen Aufgabe entledigt. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts erinnerte man sich an die hervorragenden Charaktereigenschaften des Rottweilers. Der hohe Gebrauchswert dieser Rasse wurde im Polizeidienst erprobt, und im Jahre 1910 wurde der Rottweiler als Polizei- und Militärhund anerkannt.
Der Rottweiler erreicht bis 68 cm Widerristhöhe, Weibchen bis zu 63 cm. Der Rottweiler ist ein schwerer und stämmiger Hund. Dennoch ist er weder plump noch leicht, nicht hochläufig oder windig. Seine im richtigen Verhältnis stehende, gedrungene und kräftige Gestalt lässt auf große Kraft, Wendigkeit und Ausdauer schließen. Rüden bringen demnach bis zu 60 Kilo auf die Waage. Rottweiler haben ein kurzes schwarzes Fell, welches an den Backen, am Maul, an den Augenbrauen, unter der Schwanzwurzel sowie auf der Brust und an den Beinen klar abgegrenzte rotbraune Abzeichen, den Brand aufweist. Durch kräftigen Körperbau und kraftvolles Gebiss gibt er einen guten Schutzhund ab und ist gleichzeitig ein beliebter Familienhund.
Dem Rottweiler wird eine freundliche und friedliche Grundstimmung nachgesagt, weiterhin kinderliebend, sehr anhänglich und arbeitsfreudig. Wie bei jedem Hund - gleich welcher Rasse - sollten Kinder und Hunde jedoch grundsätzlich nie unbeaufsichtigt zusammen sein. Die Erscheinung des Rottweilers verrät Urwüchsigkeit; sein Verhalten ist selbstsicher, nervenfest und unerschrocken. Er reagiert mit hoher Aufmerksamkeit gegenüber seiner Umwelt und hat einen hohen Schutztrieb gegenüber seinen Angehörigen. Als Familienhund ist der Rottweiler bei fachgerechter Zucht und Aufzucht sowie Sozialisierung ein verlässlicher und treuer Freund. Wie beim Menschen beginnt auch beim Hund die Erziehung und Sozialisierung beim Kind beziehungsweise Welpen. Jeder Rottweiler im Welpenalter ist bereit zu lernen, sich ein- und unterzuordnen, sich also seinem Rudel anzupassen. Er wird also vielfach von seiner Umwelt geprägt. Der Rottweiler braucht eine Beschäftigung, die ihn auslastet.
Durch einige Vorfälle hat der Rottweiler teilweise einen schlechten Ruf bekommen. Negative Vorfälle sind jedoch nicht ausschließlich dem Hund oder der Rasse, sondern vor allem auch dem Halter anzulasten. Der Rottweiler ist ein großer und starker Hund, von dem bei falscher Haltung und Sozialisation eine Gefährdung ausgehen kann. Er wird in einigen Ländern als „Listenhund“ geführt, und seine Haltung unterliegt in einigen deutschen Bundesländern bestimmten Einschränkungen. Aufgrund einer Statistik des Deutschen Städtetages von 1997 wurde der Rottweiler zum 1. November 2002 in die Kategorie II der Kampfhundeverordnung in Bayern aufgenommen und muss in bestimmten Bundesländern einen Wesenstest durchlaufen[1].
Im SchweizerKanton Wallis ist die Haltung dieser Rasse als Reaktion auf Vorfälle im Kanton Zürich seit 1. Januar 2006 verboten [2].
Neben dem Einsatz bei der Polizei, Bergrettung, Minensuche, Wasserrettung sind für den Rottweiler heute viele Tätigkeitsfelder eröffnet. So werden Rottweiler im Wachdienst, als Spür-, Sport-, Familien-, Rettungs- und auch als Militärhunde geführt. Gerade im Rettungshundewesen, welches oft als Domäne des Schäferhundes gilt, kann man sich von der Leistungs- und Gebrauchsfähigkeit des Rottweilers überzeugen.
Hüftdysplasie (Hund) sowie Ellenbogengelenksdysplasie sind vererbbare Fehlentwicklungen der jeweiligen Gelenke. Im Allgemeinen Deutschen Rottweiler-Klub (ADRK) sowie im Süddeutschen Rottweiler Verein e.V. (SDRV e.V.) ist daher im Zuge der Zuchttauglichkeitsprüfung eine Röntgenuntersuchung vorgeschrieben.
Die Leukoenzephalomyelopathie des Rottweilers ist eine erblich bedingte Erkrankung, die bei Jungtieren zu fortschreitenden Lähmungen führt. Sie ist unheilbar, kommt jedoch nicht allzu häufig vor.