Da ausgewachsene Männchen untereinander unverträglich sind und es zu Beschädigungskämpfen kommt,sollte man nur ein Männchen mit einem oder Zwei Weibchen zusammen halten.Jedoch beobachtete man auch unter Weibchen unverträglichkeiten und Beißereien,die eine Trennung bzw Einzelhaltung der betroffenen Tiere unumgänglich machen.
Keinesfalls darf man Babyleguane zu adulten setzenDa ein Erwachsener Schwarzer Leguan ein Jungtier seiner Art als willkommenen Leckerbissen betrachten könnte.
Man kann Vertreter der Similis-acanthura-pectinata Gruppe oder C.hemilopha ohne weiteres mit Grünen Leguanen(IguanaIguana) oder Tejus(tubinambis teguixin) zusammen pflegen. Die kleineren Arten wie C.clarki oder C.defensor lassen sich z.B. mit Chuckawallas (sauromalus obesus) oder größeren Sceloporus Arten vergesellschaften.
Aufgrund ihrer Größe benötigen die meisten arten der Gattung Ctenosaura ein sehr geräumiges Terrarium,wobei die Größe der Grundfläche bedeutend wichtiger ist als die Höhe. als Mindestfläche für ein adultes Paarsind 2qm anzusehen! Für Vertreter der kleineren Arten< C.clarki,C.defensor und C.quinquecarinata> sind 1qm als Mindestfläche anzusehen!
Da junge schwarze Leguane ausgesprochene Einzelgänger sind,muß auch das Jungtierterrarium eine entsprechende größe und gute strukturierung aufweisen,damit sich die Tiere aus dem Weg gehen können.in einem Terrarium von 2qm Grundfläche sollte man höchstens Vier Jungtiere gemeinsam pflegen.Ist das Terrarium kleiner,kommt es unweigerlich zu Unverträglichkeiten bis hin zu schweren Bissverletzungen.
ein Terrarium für Schwarze Leguane muß eine robuste aber gut Strukturierte Einrichtung mit vielen sichtbarrieren besitzen.größere Steine, Wurzeln und Rindenstücke dienen als Verstecke und Strukturelemente.steinaufbauten müssen so sicher und stabil sein, Das sie von den Leguanen nicht zum Einsturz gebracht werden können.
Sowohl das Fleisch als auch die Eier des schwarzen Leguans sind in vielen Teilen Mittelamerikas und Mexico´s sehr begehrt,so das diesen Tieren oftmals sehr intensiv nachgestellt wird.Schon seit hunderten von Jahren werden Leguane von den "Campesinos" Mittelamerikas zum Verzehr gejagt,ohne das sie dadurch ausgerottet worden wären.Erst eine rapide wachsende Bevölkerung in zusammenhang mirt besseren transportmöglichkeiten sowie die verwendung von schußwaffen haben trotz der großen Fruchtbarkeit des schwarzen Leguans vielerorts zu einem massiven Rückgang dieser Art geführt.
In den Gegenden ,wo grüne und schwarze Leguane gemeinsam in einen Habiat vorkommen
Der natürlichste Feind der Ctenosaura ist die Lyra-Schlange "Trimorphodon biscutatus". Sie ist im Ctenosaurahabitat sehr häufig anzutreffen und hat sich offenbar auf das fressen von Schwarzen Leguanen spezialisiert.
weitere bedeutende Feinde ,insbesondere für juvenile Schwarze Leguane sind:
Helmbasilisken ( Basilikus Basilikus ) Erzspitznattern katzenaugennattern SpitzkopfPhytons Bussarde und andere Greifvögel Waschbären,letztere sind leider auch hier sehr häufig und für Aussenanlagen gefährlich diese stellen schon für einen jungen Waschbären kein Hinderniss mehr dar:-(
Trotz ihrer Atraktivität und Eignung als Terrarienpfleglinge wurde den Schwarzen Leguanen (Gattung Ctenosaura ) bisher nur wenig Beachtung geschenkt. Im Gegensatz zu ihren nahen Verwandten, dem grünen Leguan ( Iguana Iguana ), der mittlerweile recht regelmäßig unter Terrarienbedingungen vermehrt wird,sind Nachzuchterfolge bei Schwarzen Leguanen immer noch die große Ausnahme.
Auch von wissenschaftlicher Seite sind die schwarzen Leguane bisher nur unbefriedigend bearbeitet worden. Die letzte Revision dieser Tiere liegt "80" Jahre zurück (Bailey 1928) Unsere Kenntnisse über Verbreitung, Verwandschaftsverhältnisse und Fortpflanzung sind auch heute noch sehr lückenhaft.
Die erkrankungen die beim Schwarzen Leguan Auftreten sind prinzipiell die gleichen,die auch beim Grünen Leguan auftreten.
Umfassende Kenntnisse über die Bedürfnisse und Lebensgewohnheiten freilebender Exemplare stellen eine unbedingte Vorraussetzung für die Erfolgreiche Pflege und Zucht dieser Tiere im Terrarium dar.
Literaturtip: Gunther Köhler "Schwarze Leguane" Freilandbeobachtung,Pflege und Zucht