Aufgrund der Tatsache, dass die Perfektion der Körperorgane und deren Funktionsweisen bei allen Menschen die gleiche ist, so ist es offensichtlich, dass auch der Sinn des Lebens bei allen Menschen ohne Ausnahme der gleiche sein muss. Auch die Funktion des Denkaparates ist bei allen Menschen gleich angelegt. Sie besteht aufgrund der Feingliedrigkeit des menschlichen Nervensystems.
Aufgrund der Tatsache, dass der Mensch ein gesellschaftliches Wesen ist, kann es kein individuelles Heil geben. Es gibt nur ein allgemeines Heil, in welchem dann das persönliche Heil enthalten ist. Nur wer zum Wohl besteht, kann sich selbst in eine günstige Lage bringen. Wer zum Schaden besteht, beschädigt in erster Linie sich selbst.
Das Eintreten des Todes bei Menschen dokumentiert das Nichtmehr-Vorhandensein der Tätigkeit der Leibesorgane. Der erfolgreiche Ablauf eines menschlichen Lebensvorganges ist nur dann dokumentiert, wenn er in ewige Jugendlichkeit hineinläuft. Krankheit, Altern und Tod sind Entartungsvorgänge.
Die Beantwortung der Frage nach dem Sinn menschlichen Lebens, ist im Grunde genommen sehr einfach, weil es nur eine einzige Möglichkeit zur richtigen Beantwortung dieser Frage gibt, nämlich, dass Leben nur dann einen Sinn haben kann, wenn es dauerhaft ist.
Wenn man kleine Kinder fragt, wann sie sterben wollen, so bekommt man oft Antworten zu hören, wie beispielsweise: "gar nicht" usw. Diese einfältigen Antworten sind ein unmissverständlicher Hinweis darauf, dass die Bestimmung des Menschen ewiges Leben auf Erden sein muss, weil nur dann das Leben einen Sinn haben kann.
Wer anderer Meinung ist, definiert dadurch in jedem Fall die Bestimmung des Menschen einfach nur als ein Transportgefäß für genetisches Material. Wohlgemerkt, der Mensch ist einplanetarisches Wesen. Im Himmel gibt es keine Menschen. Das Menschsein ist an Materie gebunden.
Natürliches Wachstum ist kein unendlich expandierender Vorgang, sondern ein expandierender Vorgang, der in ein stabiles Fließgleichgewicht hineinläuft, und darin dann hin- und herpendelt, Reparaturen ausführt, und dem Zerfall ständig Schach bietet. Schneidet man sich versehentlich oder absichtlich, so leitet der Körper sofort die Wiederherstellung des vorherigen Zustandes ein, ob man dies wünscht oder nicht. Es handelt sich hier um eine Materialeigenschaft belebter Materie.
Gewiss ist unsere Erde eine Versuchsstation. Wenn man jedoch diesen Gedanken denkt, so ist es von entscheidungserheblicher Bedeutung, dass man ihn so denkt, wie er gedacht werden soll, nämlich dass wir Menschen keine Versuchskaninchen einer mit uns spielenden Macht sind, sondern dass wir selbst es sind, die einen Lebensversuch unternehmen.
Jeder Mensch versucht gesund zu bleiben, und ein zufriedenes Leben zu führen. Ist man krank geworden, oder gar krank geboren, so versucht man wieder gesund zu werden, und am Leben zu bleiben. Auch versucht jeder Mensch sich selbst jugendlich und leistungsfähig zu erhalten.
Alles Lebendige unterliegt dem Prinzip des ständigen Wachstums. Der in diesem Prinzip enthaltene wiederherstellende Reparaturcharakter wirkt dem Zerfall entgegen. Obwohl bisher alle Menschen gestorben sind, stellten sie dennoch dem Tod ihren Trotz, ihre Wut, und ihren ganzen Stolz entgegen.
Obwohl die meisten Menschen ewige Jugend und damit verbundenes ewiges Leben auf Erden nicht nur für absolut unmöglich halten, sondern es bisher auch nicht gewagt haben, darüber nachzudenken, ob diese Möglichkeit überhaupt vorhanden sein könnte, sehnen fast alle Menschen sich im Stillen nach dieser Möglichkeit.
Vieles, was gegenwärtig ganz alltäglich ist, haben fast alle unsere Vorfahren für unmöglich gehalten, und dennoch haben sich diese Dinge als greifbare Wirklichkeit erwiesen. Die Menschheit ist heute im Besitz dieser Dinge und bedient sich ihrer geläufig. Nicht das Unmögliche wurde möglich gemacht, sondern das Mögliche wurde ausgeführt.
Bezüglich der Lebensdauer des Menschen verhält es sich ebenso. Die Zukunftsaussicht, welche die Menschheit auf Erden hat, übersteigt bei weitem die Vorstellung dessen, was die kühnsten Optimisten jemals zu träumen gewagt hätten. Der Körper jedes Menschen enthält in sich alle physischen und chemischen Voraussetzungen, welche erforderlich sind, um ewig auf Erden leben zu können.
Der vorläufige Beweis hierfür ist, dass nicht alle Menschen im gleichen Alter sterben. Der endgültige Beweis ist mittels Versuchsverfahren noch zu erbringen. Obwohl bisher noch kein Verfahren zur Erhaltung ewiger Jugendlichkeit nachgewiesen wurde, ist das Bestehen der Sehnsucht nach ewiger Diesseitigkeit eine Tatsache, deren Vorhandensein erwiesen ist.
Bei dieser Sehnsucht handelt es sich um ein Gefühl. Diese Empfindung wird von der Tätigkeit des Organismus generiert, und sollte nicht ignoriert werden, wenn man die Frage nach der Lebensdauer des Menschen zutreffend beantworten will.
Die Tatsache, dass bisher noch kein Versuchsverfahren zur Erhaltung ewiger Jugend durchgeführt wurde, besagt nicht, dass dies unmöglich wäre, sondern liegt darin begründet, dass etwas Derartiges bisher niemals gezielt ins Auge gefasst wurde, und weil damit kein Geld verdientwerden kann.
Wenn wissenschaftlich festgestellt werden soll, wie lange ein Mensch zu leben vermag, so sind nicht Experimente mit Tieren zu machen, sondern es sind Experimente mit Menschen zu machen. Derartige Versuche wurden bisher noch nicht durchgeführt, obwohl es sehr einfach ist, solche Versuche durchzuführen.
Es würde sich um Versuche handeln, die unter paradiesischen Lebensbedingungen über Jahrhunderte hinweg ununterbrochen fortgeführt werden müssten. Wer als geborener Todeskandidat versucht den Tod zu vermeiden, geht dabei keinerlei Risiko ein, da bei einem solchen Versuch nur gewonnen werden kann.
Alle Menschen sind als Todeskandidaten geboren, und deshalb Betroffene. Mensch und Tod stehen sich gegenüber. Deshalb sollte auf eine wissenschaftliche Beantwortung der Frage nach der Lebensdauer des Menschen nicht verzichtet werden. Die Frage lautet: "Von welcher Beschaffenheit ist das Wesen der Lebensdauer bei Menschen?"
Es hat keinerlei Wert, den Tod des Menschen mit tänzerischer Artistik schöngeistig umspielen zu können. Diese Frage bleibt wissenschaftlich solange unaufgeklärt, bis das Versuchsverfahren gefunden und durchgeführt worden ist, welches eine empirische Beantwortung dieser Frage zulässt.
Man sollte stets daran denken, dass ein ungeschickter und zum Teil misslungener Versuch immer noch besser ist, als gar kein Versuch, solange dabei nur gewonnen und nichts verloren werden kann.
Sobald es irgendwann einmal einer Gruppe von Menschen gelingt, aufgrund geschickter Lebensführung rüstig und ohne schulmedizinische Hilfe zunächst einmal ein Alter von circa 150 bis 200 Jahren zu erreichen, so wird die dadurch zustande kommende Furore noch viel gewaltigere Wellen schlagen, als alles, was bisher weltweites Aufsehen erregt hat.
Sobald irgendwo und irgendwann ein einziger weißer Rabe zu existieren beginnt, kann eine Behauptung, welche besagt, dass es keine weißen Raben gibt, sich nicht mehr halten. Das Sprichwort, "Was nicht ist, das kann noch werden" hat sich bereits als zutreffend erwiesen. Alles, was irgendwann nur ein einziges mal geschieht, gehört zum Bereich des Möglichen.
Die Sehnsucht nach ewiger Diesseitigkeit sollte denjenigen Menschen, welche sie hegen, nicht abgesprochen werden. Bei dieser Sehnsucht handelt es sich um eine Tatsache, deren Vorhandensein nicht ignoriert werden sollte, wenn man sich auf der Suche nach dem Natürlichen nicht verirren will.
Viele Menschen erreichen das 30. Lebensjahr, jedoch eine große Anzahl Menschen erreichen dieses Alter nicht. Wenn ein Mensch das Alter von 30 Jahren nicht erreicht, so hat dies eine Ursache. Wäre bei all denjenigen, welche das 30. Lebensjahr nicht erreichen, die Ursache entfernt, welche sie vor dem 30. Lebensjahr zum Sterben bringt, so würden alle diese Personen mühelos das 30. Lebensjahr erreichen.
Genau so ist es bei Menschen, welche das 60. Lebensjahr nicht erreichen. Wird die Ursache beseitigt, welche sie vor dem 60. Lebensjahr zum Sterben bringt, so würden alle diese Menschen mit Leichtigkeit das 60. Lebensjahr erreichen.
Jeder Mensch kann das 100. Lebensjahr erreichen, und mit sehr großer Leichtigkeit 150 Jahre alt werden, wenn er allem aus dem Weg geht, was seine Nerven ruiniert, und sich immer nur mit dem beschäftigt, was seine Nerven ernährt. Der Mensch wird dann nicht mehr schwach und gebrechlich werden. Er wird keine seiner Fähigkeiten verlieren, selbst nach 200, 500 und 1000 Jahren.
Viel zu bereitwillig ergeben sich Gelehrte oft der Auffassung, dass vor dem Hintergrund einer wohletablierten Theorie das Wahrscheinliche mit dem Sicheren gleichzusetzen wäre, und dass all das, was sich in keine der vorhandenen methodologischen Strukturen naturwissenschaftlicher Erkenntnisstrategie einfügen lässt, nicht existieren könne, und somit nicht ernst zu nehmen sei.
Es gibt durchaus Wachstumsprozesse, die einem stabilen Fließgleichgewicht zustreben, und dann in diesem Zustand verharren. Beispielsweise wächst über alles immer wieder Gras, egal wie groß der angerichtete Schaden gewesen ist.
Der Mensch ist kein Fremdling auf Erden. Er ist nach irdischem Maßstab formatiert, nach dem Maß von Bergen, Tälern und Flüssen. Er ist ein hervorragend bewusstes Wesen. Er verfügt über einen hohen Verstand, um die Hintergründe des Rätselhaften verstehen zu können. Er hat damit auch keinerlei Mühe. Er erfasst die Welt der Elektronen und Moleküle genauso leicht, wie die Welt der Milchstraßen und Galaxien.
Sein Verstand ist eine Antenne, mit welcher er sich nach und nach an Rätselhaftes heranzutasten vermag. Die Schönheit des Sonnenuntergangs bewegt sein Herz, aber er ist bereits auch imstande, die Wellenlänge der Lichtstrahlen zu messen, welche die Sonne ihm sendet.
Dadurch ist er in der Lage, seine Bewunderung und Hochachtung für das Natürliche von der Wahrnehmung einfacher Gegebenheiten auf die weitergehende Wahrnehmung derer Hintergründe auszudehnen.
Die menschliche Stimme kann entzücken, und mit Begeisterung erfüllen. Der Mensch kann auch mit von ihm selbst hergestellten Musikinstrumenten wunderbare Töne erzeugen. Er vermag darin eine hervorragende Technik zu entwickeln, welche bezaubert und die Zuhörer lange unter dem Eindruck dieser Stimmung verweilen lässt.
Der Mensch ist Mitglied der Natur. Er ist der Planetenoberfläche ebenso zugehörig, wie Pflanzen und Tiere, und in ihrer Gesellschaft fühlt er sich wohl, geborgen und zuhause. Er kennt keine innigere Bindung, als die, an seine Umgebung, an seine Kunstwerke und an die Schar seiner Freunde, für welche er Zuneigung empfindet. Die Erde ist die Heimat des Menschen.
Die Fesseln wissenschaftlichen Aberglaubens sollten ebenso abgestreift werden, wie die Ketten jeder anderen Form von Leichtgläubigkeit. Die Frage nach der Lebensdauer des Menschen ist bisher noch unaufgeklärt. Die Frage: "Kann der Tod vermieden werden?" wurde bisher wissenschaftlich überhaupt noch nicht gestellt.
Fakt ist: Der Organismus jedes Menschen wehrt sich ständig gegen den Tod. Ohne vorheriges Auftreten von Kreislaufstörung und Krankheit gibt es kein selbsttätiges Aufhören von organismischer Funktion im Körper des Menschen. Dies ist eine Tatsache, welche in Betracht gezogen werden sollte, wenn man die Lebensdauer des Menschen als solche richtig beurteilen will.
Tatsache ist jedenfalls, dass ein gesunder Mensch weder sterben will, noch sterben kann. Ohne vorhergehende Krankheit gibt es keinen Tod. Die schlimmste Krankheit auf Erden ist das Altern. Krankheit, Altern und Tod haben aus naturwissenschaftlicher Sicht keine biologische Erforderlichkeit.
Krankheit, Altern und Tod sind weder wünschenswert, noch besteht dafür Bedarf. Ohne natürliche, biologische Notwendigkeit sterben die Menschen. Krankheit und Tod sind ebenso unerwünscht wie Stürme und Erdbeben.
Kreislaufstörung, Krankheit und der Verlust der Lebensfähigkeit sind nichts anderes, als Entartungsvorgänge, genau wie Naturkatastrophen, Kriege, Mord und Totschlag, sowie alle anderen tragischen Ereignisse, und deshalb weder nützlich noch richtig, obwohl es sich dabei um wohlbegründete Vorkommnisse handelt.
Logische Ergebnisse sind aufgrund ihres Vorhandenseins nicht automatisch ein Beweis für deren Richtigkeit. Der Tod selbst ist kein Vorgang, sondern ein Ergebnis. Er ist nicht das Ergebnis eines Lebensvorganges, sondern das Nichtmehr-Vorhandensein eines Lebensvorganges.
Das Eintreten des Todes beweist keineswegs, dass es sich hierbei um unvermeidbares Geschehen handelt. Tragische Ereignisse sind das Ergebnis von Kettenreaktionen, und somit logische Ereignisse. Es handelt sich dabei jedoch um Vorkommnisse, deren Verursachungen vermeidbar sind.
Es steht unwiderlegbar fest, dass es in der Vergangenheit viele Tatsachen gab, deren Existenz geleugnet wurde, ehe sie sich das wissenschaftliche Bürgerrecht erkämpft hatten. Beispielsweise wurde einst die totale Sonnenfinsternis irrtümlicherweise für einen Spuk gehalten, weil sie im täglichen Ablauf des kosmischen Geschehens einen ungewohnten Zustand darstellte.
Nachdem späterhin die genaue Ursache geklärt wurde, verschwand auch die anfänglich vorhanden gewesene abergläubische Scheu vor dieser ganz natürlichen, jedoch seltenen Tatsache. Plötzlich auftretende Besonderheiten bestimmen den Maßstab für das Mögliche. Ausnahmen sind Tatsachen, deren wissenschaftliche Ergründung Sinn und Zweck der Forschung ist. Hier geht es um Erkenntnisse, die Wohletablierte Wissenschaftstheorien umzustoßen und Weltanschauungen zu ändern vermögen.
Die Erhaltung von ewiger Jugendlichkeit für unmöglich zu halten, ist unwissenschaftlich. Es ist auch unwissenschaftlich, die Existenz einer Sache, oder die Existenz von Möglichkeiten zu bestreiten, mit der Begründung, noch nie Gelegenheit gehabt zu haben, eine solche Sache beobachten zu können.
Bevor man leugnet, sollte man untersuchen, experimentieren und beobachten. Bisher hat sich im Nachhinein immer herausgestellt, dass ungewöhnlich erscheinenden Vorgängen, die aufgrund ihres seltenen Vorkommens als Wunder bezeichnet werden, ganz natürliche Gesetzmäßigkeiten zugrunde liegen, die bis dahin lediglich noch unbekannt waren.
Menschen sind Teilhaber an der Natur, das heißt, Aktionäre des Unternehmens "Natur". Das Startkapital des Einzelnen ist das geerbte Leben (der Organismus), welches von vorne herein wie ein Kredit zur Verfügung gestellt ist. Sobald das Unternehmen Natur aufgrund der Mitarbeit aller Beteiligten blüht, so wird ein Gewinn erzeugt, (wie ein Generator Strom erzeugt) welcher bewirkt, dass die Lebensdauer des Menschen in ewiges Leben auf Erden hineinläuft.