Therapiehund – welcher Hund ist geeignet? 5. und letzter Teil

Lena als noch sehr junger Hund Auswahl eines Welpen Besondere Bedeutung hat bei der Auswahl die Kinderstube des Welpen. Was hier versäumt wurde kann nicht bzw. nur sehr schwer nachgeholt werden. Die Welpen sollten möglichst viel erleben, ohne dabei überfordert zu werden. Geräusche aller Art, Kinder und fremde Erwachsene, verschiedene Tiere, diverse Untergründe und Gegenstände sowie das Leben im Freien und außerhalb eines Zwingers gehören zu den Erfahrungen die der heranwachsende Welpen schon beim Züchter machen muss. Ein Welpe braucht für eine gut Sozialisation Wurfgeschwister, mit denen er seien Kräfte messen und sein Sozialverhalten erlernen kann, sowie eine souveräne Mutter, die den Welpen ein Höchstmaß an Geborgenheit gibt, gleichzeitig klare Grenzen setzt und Unterordnung abverlangt. Von den ersten Stunden an brauchen die Welpen engen Menschenkontakt und tägliche Streicheleinheiten, um eine große Menschenbezogenheit zu erreichen. Wesenssichere Eltern sind wichtig jedoch kein Garant für -sichere Nachkommen. Die Aufzucht hat größeren Einfluss als die Abstammung. 
am letzten Tag vor der Abgabe fahre ich jeweils mit dem kompletten Wurf in ein Seniorenheim 
hier Welpen aus dem B- Wurf (Boleslav genannt Bolle)
„Was macht einen guten Therapiebegleithund überhaupt aus?
Eine mittlere Größe und sauberes Aussehen sind sicher von Vorteil, nicht aber Voraussetzung um diese Arbeit erfolgreich zu erledigen. Wichtiger sind Charaktereigenschaften wie ein sicheres, ruhiges Wesen, geringe Aggressionsbereitschaft, Führigkeit, Freundlichkeit, soziales Verhalten, Interesse am Menschen, wenig Misstrauen gegenüber Fremden, wenig territoriales Verhalten, hohe Sensibilität gegenüber Stimmungen (Empathie) und zugleich hohe Resistenz gegenüber Umweltstress. Ein Therapiehund sollte gelernt haben, mit Artgenossen und Menschen zu kommunizieren. Und nicht zuletzt muss er gesund und schmerzfrei sein, da Schmerzen auch beim nettesten Hund aggressive Reaktionen auslösen können.“ aus: Menschen brauchen Tiere; Prof.Dr. E. Olbrich und Dr. C. Otterstedt 
Tom - hier noch als Welpe
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