Dokhyi Do-Khyi Do Khyi Tibetdogge Tibet Dogge Dokhyi-Zucht
Do Khyi – wie der Begriff Familienhund verwendet wird…
Do Khyi – wie der Begriff Familienhund verwendet wird …
Es war einmal… (Märchen?!)… ein Treffen mit Do-Khyi – Hunden und Haltern welches auch in den Medien dargestellt werden sollte… Nach dem Laufen saßen Do-Khyi – Hunde und deren Halter noch gemütlich beisammen. Natürlich ziehen diese Hunde auch allerlei Kinder im Biergarten an. Und schon begann ein nettes Spiel welches darin mündete, dass ein noch jugendlicher Do-Khyi Rüde an der Leine einen kleinen Jungen scheinbar spielerisch „behuckeln“ wollte…. Nichts und Niemandem ist etwas passiert!
Was wir hier mit diesem Beispiel erklären wollen ist, dass Hunde gerne mit kleinen Kindern wie mit gleichaltrigen Hunden „spielen“… Dieses aber wird von kleinen Kindern nicht erkannt, weil ihnen noch das Bewusstsein für eventuell brenzlige Situationen fehlt und diese also nicht erkennen in welche Situation sie sich bringen können.
Warum wir das Schreiben?
Weil immer noch zur Rassedarstellung des Do-Khyi *Witzigste Werbespots im Web* zu finden sind, auf Webseiten, Blogs und auf großen Hundeforen welche gerade den Do-Khyi als idealen „Spielpartner“ für kleine Kinder beschreiben.
Woher das kommt? Welche Erkenntnisse stehen dahinter – Sind das wirkliche Beschreibungen und Eignungen, allgemein als für eine Rasse typisch? Kann es als eine Rasse-Empfehlung angenommen werden? Denn genau So (!) und nicht anders werden solche *WitzigsteWerbespots(im)Web* von unbefangenen Lesern verstanden!
Es gibt ein paar – ganz wenige Beschreibungen zum Do-Khyi, von ersten Globetrottern und Reisenden aus Tibet (1860-1936) über diese Hunde, welche auf die Beziehung der Hunde und die Bedeutung des Do-Khyi bei den Nomaden und für die wenigen Kinder der Nomaden hinweisen…
Die vielen, unzähligen anderen Beschreibungen der arbeitenden Hunde der tibetischen Bevölkerung hat man, wie es den Anschein hat, aus vielleicht (?) eigenem Interesse unter den Tisch fallen lassen…
Und so wird also dem Do-Khyi, bis einschließlich heute, seine Rolle zu gewiesen. Nur aufgrund alter historischer Reiseerinnerungen und – in der Verhaltenskunde nicht nachvollziehbarer, alter Beschreibungen – welche den Beziehungen zwischen den Menschen und deren Hunden nicht ein Mal eine wirklich genauere Analyse gewidmet haben.
Wie man es gerade braucht und haben möchte – die Einen bevorzugen es ihn als Kinder- und Anfänger-Hund und langsam, stoischen Begleiter und Spielkamerad (!) darzustellen – die Anderen bevorzugen die *wilden Seiten* (!) der althergebrachten Reisebeschreibungen…
Ein Hund welcher in enger Anbindung an *seine Familie*, statt in abgeschiedener Isolation, gehalten werden sollte. Dafür wird der missverständliche Begriff *Familienhund* verwendet. Darf diese Haltungsbedingung dann als *Spielkamerad für kleine Kinder* verwendet werden, im Sinn *als besonders dafür geeignet*?
Wie soll ein wirklich an der Rasse Interessierter mit diesen Gegensätzlichkeiten bei anscheinenden Rassen– Empfehlungen dann ein zutreffendes Bild dieser Hunderasse bekommen? Gibt es beim Do-Khyi wirklich keine realistischen Rassebeschreibungen und für dessen wirkliches Wesen und Verhalten – zwischen solchen Extremen?
Erst einmal festgestellt: Do-Khyi sind Hunde… (!) Sie sind keine *Götter* wie wir unter dem Suchbegriff Do-Khyi unter *Witzigste Werbespots (im) Web* finden konnten (!)
Noch dazu waren die Do-Khyi noch vor cirka 30 Jahren (also um 1975!) generell noch an der Herde oder am Zelt als arbeitender Herdenschutzhund, auf Gebrauchseigenschaften ausgewählt, tätig.
Noch aktuell bis heute werden, um den engen Flaschenhals seiner Zuchtgründung aufzulockern, weitere, auch noch als arbeitende Hunde in ihren Herkunftsländern geborene Do Khyi-Importe in die Zucht einbezogen!
Kann man dann wirklich verantwortungsbewusst mit dem *Siegel des Kinderhundes* werben? Darf man einen solchen Eindruck überhaupt, im Bezug auf Hunde, entstehen lassen? Geht diese Darstellung von Hunden nicht an den wirklichen Bedürfnissen von Familien, Kindern und Hunden vorbei?
Zwischenzeitlich gibt es sehr viel an ethologischen (Verhaltenskunde) Beobachtungen und Dissertationen zur tatsächlichen Verhaltensweise des Hundes und zu „Unfällen“ welche im Umgang mit dem Hund passieren…
Weshalb sind diese Erkenntnisse in der Welt des WWW im Bezug auf die Darstellung des Do-Khyi/ Tibet-Dogge gänzlich an einigen Autoren vorbei gegangen?
Wohl bemerkt, keine Untersuchung zum Do-Khyi direkt aber, zum Hundeverhalten allgemein.
Ein wissender Mensch wird sicher weniger der Bewerbung dieser Hunderasse als *Götter* anhängen und so werfen wir einen Blick hinein in die neueren Erkenntnisse zu Unfällen mit Hunden…
Die erste Erkenntnis, dass Hunde nicht unberechenbar sind!
Bissverletzungen durch Hunde sind vorhersehbar und vermeidbar, nur haben Menschen die deutlichen Vorzeichen nicht erkannt! Hunde beißen also nur selten ohne Grund! Obwohl sich heute viele Hundehalter ausführlicher als früher informieren, zeigen sie doch gleichzeitig eine stark vermenschlichende Sicht und auffallende Unkenntnis im Umgang mit Hunden…. – Wundert uns das bei solchen *Witzigsten Werbespots allein schon zum Do-Khyi im Web*?
Das nötige Wissen können Hundebesitzer ganz offensichtlich nicht durch Bücher und Medien beziehen, sie müssen es aktiv vermittelt bekommen!
Die wichtigste Lernperiode in der Entwicklung zum sicheren Hund liegt in der sensiblen Phase, bis etwa zur 12. Woche eines Welpen. Der normale Do-Khyi, über den wir hier schreiben, befindet sich den überwiegenden Teil dieser Phase meist noch bei seinem Züchter… Damit wird klar wie viel – ganz speziell – bereits von der Auswahl einer verantwortungsvollen Zuchtstätte abhängen kann!
Ob diese Verantwortung bei den Stellen, welche mit den *Witzigsten Werbespots (im) Web* zum Do Khyi – Welpen Förderung des Absatzes betreiben, in den verantwortungsvollsten Händen liegt? Für diese Frage müssen Sie eine Antwort finden!
Die zweite Erkenntnis, dass Hunde durch Herkunft, Erziehung und Sozialisierung zu sicheren Hunden werden. Das bedeutet im Klartext: Gefährliche Hunde werden erzogen und nicht geboren… (!)
Ein Hund der unsere Forderungen nach Tauglichkeit für eine Familie, auch mit Kindern, erfüllen soll darf keine Ängste und Unsicherheiten haben. Er muss die Chance haben bei seinem Züchter, und später bei seinem Halter, alle Gegenstände des Alltags angstfrei kennen zu lernen und angemessenen Umgang mit Menschen und Artgenossen zu üben. Das geht nicht bei einer abgesonderten Aufzucht und Haltung, so wie sie im WWW für den Do-Khyi gerade als Haltungsbedingung für die Rasse empfohlen wird! ►► Angst ist einer der häufigsten Auslöser für aggressives Verhalten!
Kann vor diesem Hintergrund überhaupt eine Hunderasse als Spielkamerad – speziell für Kinder geeignet – bezeichnet werden? Kann eine solche Anpreisung für wirklich alle Vertreter einer Hunderasse gelten? Werden Unfälle durch auffallende Unkenntnis nicht durch Darstellungen dergestalt auch damit in Kauf genommen?
Inwiefern spielen die Hunderasse und die Haltung, bei Unfällen mit dem Hund, überhaupt eine Rolle?
Die dritte Erkenntnis heutigen Wissens ist, dass als der gefährlichste Hund – statistisch gesehen – immer der eigene Hund zu sehen ist…(!)
Cirka 80% der Bissverletzungen wurden bei Untersuchungen durch einen dem Opfer gehörenden, oder vertrauten Hund verursacht… Es eignen sich auch nicht alle Rassen und deren Mischlinge für Hundeanfänger oder für ein – ihrem Arbeitstrieb – nicht entsprechend ausgelastetes Leben in einer Familie. Besonders eine Zucht auf besondere Arbeitsleistungen, wie zum Beispiel an der Herde oder für Jagdeigenschaften, erfordern bei solchen Hunden erfahrene Ausbilder und Hundehalter – aber auch ein umfassendes Betätigungsfeld für den Hund.
Auch Herdenschutzhundrassen, welche wie der Do-Khyi bis vor kurzem noch in ihrem angestammten Arbeitsgebiet waren, sind davon nicht ausgenommen!
Darf man den Do-Khyi dann damit als einen idealen Spielkameraden und Bewacher für unsere Kinder bezeichnen? Ist eine Haltung des Do-Khyi dem entsprechend nur auf einem eigenen Grundstück mit Hügel dann angemessen?
Die vierte Erkenntnis ist, dass es bei Unfällen mit dem Hund auch häufig um die Verteidigung von Status oder Rang, sowie von Ressourcen geht. Ein Hund in der Familie muss klar und gewaltfrei in seinen Rang eingewiesen werden. Im anderen Fall führt Normalverhalten des Hundes zu Unfällen. Statistisch gesehen trifft dies in 60% der Fälle Kinder.
Kinder unter 9 bis 10 Jahren werden doppelt so häufig gebissen wie Erwachsene. Im häuslichen Umfeld sind 5-jährige Kinder besonders gefährdet!
Ist ein großer Hund überhaupt für die Haltung als *Spielkamerad* für kleine Kinder geeignet?
Um das Risiko für derartige Unfälle zu reduzieren steht an oberster Stelle die Intensivierung der permanenten Kontrolle und Überwachung von Hund und Kind, sowie deren Verhalten im Umgang, durch Erwachsene. Erst an zweiter Stelle steht die Aufklärung, zum Beispiel durch Aufklärungsprogramme für Kinder (und Erwachsene), zu deren Verhalten einem Hund gegenüber. Nahezu 80% von Unfällen dieser Art mit dem Hund gehen, statistisch gesehen, auf das Fehlverhalten von Hundehaltern zurück.
Ist es ein besonderes Attribut für qualitative Zuchtstätten, wie in den *Witzigsten Werbespots im Web* zum Do-Khyi – Welpen zu finden, dass Welpen überwiegend in Familien mit Kindern abgegeben werden, wenn statistisch gesehen allgemein 80% aller Hundehalter Familien mit Kindern sind?
Nur Aufklärung fördert Wissen und entsprechend überlegtes Handeln und Verhalten! Dieses kann verhindern, dass Hunde „zum Biss greifen müssen“. Die Vorbeugung setzt die Vermittlung von Fachwissen an Hundehalter voraus.
Ist es wirklich angemessen und der Verantwortung bewusst, Wissen zu normalen Verhaltensweisen beim Hund, verallgemeinert oder gar nicht darzustellen? Ist es wirklich jedem Einzelindividuum und den Gebrauchseigenschaften des Do-Khyi gerecht werdend, ungeachtet seiner Startchancen in ein sicheres Leben, allgemein für alle diese Hunde einen verspielten Umgang mit Kleinen und Schwachen – also auch kleinen Kindern – vorauszusetzen?
Das Bild der angestrebten Rassedarstellung für den Do-Khyi, oder der Tibet-Dogge, durch die *Witzigsten Werbespots (im) Web*, ist kein geeignetes Angebot an Halter, umfängliches und zutreffendes Wissen über diese Hunderasse zu erwerben!
Coppinger, R. u. L. (2002) Dogs: A New Understanding of Canine Origin, Behavior and Evolution
DeHasse, J. (2002) Aggressiver Hund, Edition Ratgeber Haustier
DER BLAUE HUND (2007): So spielen Kleinkinder sicher mit dem Familienhund DVG Service GmbH, Giessen
JUNG, H, FALBESANER, U. und DÖRING-SCHÄTZL, D. (2007): Der tut nix! Gefahren vermeiden im Umgang mit Hunden. Hrsg. Bayerische Landestierärztekammer und Institut für Tierschutz, Verhaltenskunde und Tierhygiene, Universität München, Ulmer-Verlag, Stuttgart
HORISBERGER, U. „Medizinisch versorgte Hundebissverletzungen in der Schweiz – Opfer – Hunde – Unfallsituationen”, Dissertation, Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Bern und Bundesamt für Veterinärwesen 2002. HORISBERGER,U. PILLONEL, C. (2007): Wer beisst wen? http://www.svk-asmpa.ch/hund/beissen/index.html
FEDDERSEN-PETERSEN, D.(2004): Hundepsychologie: Sozialverhalten und Wesen. Emotionen und Individualität
FEDDERSEN-PETERSEN, D.(2008): Ausdrucksverhalten beim Hund. Mimik, Körpersprache, Kommunikation und Verständigung
SCHWEIZER HUNDEMAGAZIN: Schweizer Hundemagazin 8/2002
DOGS: dogs Magazin 4/2009 „Der tut Nichts!“ Über Ursachen, Folgen und sinnvolle Maßnahmen, die Beißunfälle verhindern können
von YarlungTsangpo 21:56, 22 August 2009 in: Rassehunde
Wer findet die „witzigsten“ Werbespots zur Rasse Do-Khyi im Internet?
Gerne darf man uns die „gelungensten“ Werbeaussagen zum Verkauf für Do-Khyi Welpen melden und zur Verfügung stellen. Ein Leben allein – erfüllt mit der schönen Aufgabe mit seinen Hunden, Beruf und Familie zusammen zu leben und gerecht zu werden, reicht nicht aus um wirklich alle witzigen Werbespots zum Do-Khyi im Web zu finden!
Nun stelle ich hier mit den Texten ab und zu die eine oder andere gefundene Aussage zu dieser wirklich liebenswerten Hunderasse, gefunden im WWW, in Frage .
Das ist die Bitte an alle, an dieser Rasse Interessierten, Informationen die man zum Do-Khyi auf einschlägigen Seiten findet auf ihren wirklichen Realitätsbezug zu hinterfragen.
Oft stecken ganz einseitige Interessen hinter vielen, angebotenen Informationsangeboten zu allen Themen im Internet. Jeder kann, darf und möchte etwas aus seiner ihm eigenen Interessenlage zu einer Sache die ihn sehr beschäftigt oder auch nützt ins World Wide Web einstellen.
Das bedeutet dann aber auch für jeden Interessenten, dass er die eindeutigen Hintergründe für die Bewerbung einer Sache durchschauen sollte bevor er irgend Etwas im Web – und sei es auch mit Bildern von Extrem – Senioren im Freilauf, oder durch Bilder aus dem Jahrzehnt 1985 – 1995 unterlegt – für „Bare Münze“ nimmt!
Der Wahrheitsgehalt von bildlichen Darstellungen wird oft vorausgesetzt, lässt sich aber im Bezug auf Verallgemeinerungen zur Sache nicht prüfend nachvollziehen!
Nun haben wir einen bezeichnenden Ausspruch im WWW gefunden….
Da steht geschrieben, dass „ ein Do Khyi durch seine hohe Reizschwelle und sein niedriges Schmerzempfinden sogar ein geeigneter Spielkamerad und Beschützer für kleine Kinder ist..“
Wo in der medizinischen Fach-Literatur ist denn etwas über das niedrige Schmerzempfinden des Do-Khyi zu finden? Ist dieses, wenn es wirklich vorliegen würde, wohl ein Grund nicht so genau darauf zu achten, dass Kleinkinder einem Hund beim Spiel keine Schmerzen zufügen?
Was ist denn als eine „hohe Reizschwelle“ fachlich zu definieren? Gilt das für alle kleinen Kinder oder nur für die dem Do-Khyi eigenen, zum Beispiel.
Was passiert mit einem Hund wenn seine Reizschwelle dann doch einmal überschritten wurde? Fragt dieser dann nach -. bei seinem Halter – wie er denn jetzt bitteschön reagieren darf?
Noch sehr gut können wir uns an die Werbespots der selbst erklärenden Rassespezialisten für „Starke Hunde“ in der Mitte der 1980er Jahre erinnern. Das war nahezu gleich lautend und heute sind, weil diese Hunde an Jedermann verkauft wurden, Haltung und die Zucht dieser Hunde verboten!
Ist es wirklich etwas was unseren Do-Khyi zutreffend bewirbt? Wir konnten jedenfalls keine besondere Schmerzunempfindlichkeit bei unseren drei Vertretern der Rasse erkennen. Im Gegenteil, sie versuchen schmerzliche Erfahrungen generell zu vermeiden indem sie solchen Situationen versuchen aus dem Weg zu gehen!
Keine einzige Hunderasse und kein einziger Hund ist als Spielkamerad oder „Spielzeug“ für kleine Kinder im Besonderen geeignet. Sondern nur unter stetiger und guter Aufsicht und Anleitung zu seinem Verhalten ist er ein guter Kamerad und Begleiter. Das benötigt schon im Vorfeld eine wissende Aufzucht des geborenen Welpen bei dessen Züchter im Bezug auf seine frühe Prägung und Sozialisierung an alle, und speziell diese Umweltbedingungen.
Solche Darstellungen wie oben muss man auf ihre Ernsthaftigkeit, die Anforderungen der Verantwortung und den ernsten „Witz“ darin tatsächlich hinterfragen!
Und wieder die Frage, kann ein Interessierter diese Rassedarstellung tatsächlich, frei und unabhängig überprüfen?
Einem an der Rasse unerfahrenen Interessiertem wird im wahrsten Sinn des Wortes etwas „vorgespielt“.
Man trifft sich unter lauter, netten, verspielten Junghunden. Völlig ausgereifte, einander fremde, erwachsene Tiere, selbständig und unabhängig hat man wohl wissend zu Hause gelassen. Sind welche dabei, kann man die Anzahl an maximal 45% einer Hand abzählen. Sie laufen garantiert nicht frei miteinander! Der Unterschied von neutralem Gelände auf welchem sich solche Tiere begegnen und dem jeweiligen Hund in dessen eigenem Territorium wird und wurde wohl wissend genutzt, bei Besuchen vor Ort oder draußen beim Präsentieren. Nur wird dieser feine aber sehr bedeutsame Unterschied keinem der geladenen Interessierten erklärt oder auch beschrieben.
Wir haben den Do-Khyi als einen, kleinen Kindern gegenüber, sehr behutsamen ja fast bedachtsamen Hund im Verhalten kennen gelernt. Das war für uns kein Grund auch nur einen unserer drei Rassevertreter mit Kindern – egal welchen Alters – unbeaufsichtigt Spielen zu lassen. Oft gilt es auch die Bedürfnisse des Hundes vor den Kindern zu schützen.
Es benötigt Konsequenz, unendliche Geduld und Einfühlungsvermögen, sowie Zeit um einen Do-Khyi durch dessen Leben hindurch zu einem bemerkenswerten Begleiter zu machen.
Aber sicher keine Menschen welche einen schmerzunempfindlichen Hund als Spielzeug und Spielkameraden für ihr kleines Kind zu dessen Beschäftigung und Schutz suchen!
Do Khyi Engagement Mit der Fonds-Karte dem Do Khyi helfen!
Nicht im Internet, sondern in einer weiteren Fachzeitschrift über Hunde haben wir wieder etwas zum und über den Do Khyi gefunden! Von einem Teil des Berichtes haben wir ein Bild gefertigt:
Immer wenn wir solche Darstellungen von neutral, recherchierenden Menschen in der Presse finden muss man hinterfragen wie denn so manche öffentliche Darstellung im Internet auf verschiedenen Seiten im WWW, die wir zu dem Thema gefunden haben, wirklich auf den Betrachter wirken könnte.
Ist es für die Rasse tatsächlich eher negativ im Zusammenhang mit Aktivität und Engagement zu ihrer künftigen, wirklich sicheren Zucht im Bezug auf eine Erkrankung genannt zu werden? Wer könnte denn Sorgen haben wenn es in Zukunft eine wirklich wissenschaftliche Klärung darüber, ob es ein Rasseproblem – oder Einzelschicksal sein könnte, gibt?
Die Art der Darstellung durch diverse Artikel in Fachzeitschriften erwecken kein negatives Bild. Im Gegenteil, sie zeigen, dass es Initiative gibt, Hoffnungen und Chancen.
Wir finden die Rasse schädigt das eher nicht, wie manch anderes das wir im WWW gefunden haben.
Ist es nicht besser für Liebhaber gut dargestellte und fachlich korrekte Artikel und Darstellungen zu diesem Thema, welches ja schon länger durch das WWW geisterte, lesen zu können?
Ist es nicht besser wenn der mit Fingern auf andere zeigende Geist endlich durch wirkliche Informationen vertrieben wird? Macht es Sinn für eine Hunderasse zu sagen – meine Hunde nicht aber die anderen?
Wer würde denn solchen Aussagen ohne jede fachliche Abklärung überhaupt Glauben schenken?
Zum Thema Engagement haben wir nun auch im WWW wieder etwas gefunden!
Was gibt es eigentlich im WWW über die Erziehung des Do Khyi zu finden?
Spärlich sind wirkliche Informationen in Rasseportraits und Rassebeschreibungen!
Ein Hund, der „ seinen eigenen Kopf hat und nicht geeignet ist zu >>irgendetwas<< abgerichtet zu werden“ Selbstverständlich fehlt nicht der Hinweis, dass es eine „starke Hand seines Besitzers braucht, wenn beide gut miteinander auskommen wollen“
Ist ein Do Khyi wirklich so kompliziert oder gar so dumm? Kann es sein, dass er nicht einmal >>irgendetwas<< kapiert? Dieser Eindruck entsteht doch bei uns wenn wir solche Aussagen zu lesen bekommen!
Ist es also erforderlich ihn mit „starker Hand“ zu führen? Heißt das, dass man ihn immer hart anfassen und führen muss?
Schließlich findet man auch „...dass Bürsten nicht nur zur Zeit des Haarwechsels nötig ist, sondern dass man der Tibet Dogge beim regelmäßigen Bürsten auch gleich zeigen kann, wer der Boss im Haus ist – denn dabei muss sie sich dem Willen ihres Herren beugen...“
Über solche Aussagen kommen wir dann doch ins Grübeln. Ist Körperpflege wirklich nur als dominierende Handlung zu verstehen und… ... wie sieht denn dann diese Körperpflege aus? Können wir uns darunter eine wirklich der Art gerechte Handlung am Hund vorstellen?
Weshalb lieben denn unsere Hunde das Kämmen und Bürsten und schlafen entspannt dabei?
Ist der Do Khyi wirklich so absolut „Ausbildungs- und Erziehungsunwillig“?
Oder ist das einfach nur eine Ausrede für nicht angepasste und nicht erzogene, sprich nicht „ausgebildete“ Hunde?
Kann man sich mit einem solchen Hundetyp tatsächlich in unserer zivilisierten Welt draußen bewegen? Wie machen das dann die Halter von diesen Hunden?
Wie muss sich denn ein Do Khyi - Welpe fühlen, dem aufgrund solcher Vorstellungen von seinem neuen Halter nichts beigebracht wird! Der hoffnungsfroh und neugierig im Wesen,sofort mit starker, harter Hand Korrektur erfährt und sich beim Bürsten „unterwerfen“ soll?
Ist das wirklich die passende Beziehung zwischen einem intelligenten, selbständigen Herdenschutzhund und seinem „Herren - Menschen“?
Kann eine solche Hund – Halter Beziehung auf Dauer überhaupt ein gutes Ende für beide Seiten finden?
Was ist denn überhaupt so Besonderes, anders an diesen Do Khyi im Vergleich zu anderen Herdenschutzhund - Rassen, dass man ihnen nichts beibringen könnte?
Einem Hund der gerade in jungen Jahren umwerfend neugierig ist und der etwas lernen möchte!
Nun lesen wir weiter, „...dass der Do Khyi langsame Bewegungen bevorzugt“… und
dass „...sein Verhalten gegenüber anderen Hunden je nach Situation vom hoheitsvollen Ignorieren bis hin zum >>kräftigem Anfauchen << variiert“.
Da ist sie wieder - die Fabel des Aristoteles von der Kreuzung aus einem Hund und Katze, als welche Mancher ja den Do Khyi verstehen möchte! Biologisch unmöglich aber dennoch gerne gewählt um Herdenschutzhund – Verhalten nicht deutlicher zu schildern!
Weshalb wird dieses „kräftige Anfauchen“ denn nicht beschrieben als das was es ist?
Schließlich wehrt ein solcher Do Khyi deutlich, kräftig, laut werdend etwas ab, das ihm und seinem Anvertrauten zu nahe getreten ist. Wohlbemerkt: Dieses Verhalten kann selbst einen ausgewachsenen Mann aus den Schuhen heben!
Die Sozialisierung und Erziehung, sowie verantwortungsvolle Führung der Tibet Dogge muss doch darauf abzielen solches Verhalten erst gar nicht entstehen zu lassen. Warum wird es dann als „rassetypisch hinzunehmen“ angeführt?
Kombiniert damit, dass man beim Do Khyi seinen Willen nicht „bilden“ kann.
„…Ein Do-Khyi mit gebrochenem Willen verkümmert an Leib und Seele...“ Ist denn Erziehung beim Do Khyi mit " Willen brechen " gleichzusetzen?
Geht das überhaupt? Einem Do Khyi den „Willen zu brechen“? Oder was wird darunter verstanden?
Ein Do Khyi der „mit harter Hand angefasst wird und der sich permanent unterwerfen lassen soll“ – so wie oben beschrieben?
Sicher ist nur eines: Ein in dieser Art behandelter Do Khyi wird mit Sicherheit im Verhalten auffällig und problematisch werden. Nicht nur für seine Halter!
Wie wäre es denn wenn einfach einmal zum Thema Do Khyi die wirklich ausführlich vorliegende Fachliteratur zur Haltung und Erziehung wie auch zur Führung von Herdenschutzhunden empfohlen würde? Wäre das nicht die passende Vorbereitung für jeden künftigen Halter?
Wird wirklich jeder Do Khyi „... nur selten böse und wenn, dann nur wenn er einen triftigen Grund hat“? Ist das ein Automatismus für jeden Rassevertreter der erwartet werden kann? Und was dann? Weil er doch nicht zu >>irgendetwas>> ausgebildet werden konnte!
Nun immerhin finden wir doch noch, „…dass man die Bereitschaft braucht die Tibet Dogge mit Konsequenz und Herz und Verstand zu erziehen...“. Aber gleich darauf leider auch; „…dass der Do Khyi das Tempo bestimmt mit dem gelernt wird“.
Wie lange wird ein derart Informierter denn brauchen bis er überhaupt zu einer Erziehung kommt? Der Misserfolg ist bei einem Do Khyi mit dieser Grund - Einstellung doch schon vorprogrammiert!
Kein Wort darüber, dass ein Do Khyi unter den vielen verschiedenen Hundetypen einer ist der besonders schnell lernt, aber eben auch die Eigenschaft hat sich geistig mit seinem „Ausbilder“ zu messen. Ein Hund der aus eigener Anschauung lernen möchte!
Das ist wichtig für Do Khyi - Interessierte zu wissen!
Diese Eigenschaft ist es welche ihn „ …als starke Persönlichkeit erscheinen lässt, welche sich nicht gängeln lassen möchte“
Ist das wirklich so? Ist eine dem Do Khyi entsprechende Erziehung mit "gängeln" gleichzusetzen?
Ein Do Khyi zeigt einige Besonderheiten im Wesen und Verhalten auf die es einzugehen gilt! Er muss selbstständig aus eigenem Antrieb heraus Situationen und Dinge die ihm fremd sind erkunden und abwägen können und sich eine eigene Meinung bilden. Auffallend ist sein dazu passendes ausgeprägtes Neugierdeverhalten , was ihn oft scheinbar „entweichen“ lässt, um erst danach zurück zu kehren.
Dabei kommt seine hohe Problemlösungskompetenz zum Tragen, aber auch seine überdurchschnittliche Intelligenz, was seine Erziehung und Ausbildung nicht einfach macht.
Genau dieses Intelligenzmessen mit seinem Menschen wird im WWW wie folgt geschildert. „…lässt sie als etwas schwer von Begriff erscheinen, aber der Hund will damit nur sagen, dass er gerade etwas besseres zu tun hat als zu gehorchen“
Und dann? Soll man das hinnehmen weil es für die Rasse als „typisch“ beschrieben ist?
Wer einen Do Khyi möchte, welcher ihn auch „draußen“ begleiten kann so dass ein Spaziergang mit Do Khyi eine Freude ist, sollte sich schnell von solchen Beschreibungen trennen und sich mit dem tatsächlichen Verhalten von Herdenschutzhunden beschäftigen!
Ein Do Khyi „faucht niemanden an“, sondern in einem solchen Fall verwandelt sich ein ruhiger, stoischer Hund in einen Kugelblitz. Das - und so deutlich muss das jeder Do Khyi Halter wissen, um solche Situationen vorab zu erkennen, um sich richtig zu verhalten, um genau dieses Verhalten zu unterbinden!
Wo steht es also geschrieben im WWW, dass man noch bevor der Do Khyi Welpe ins Haus kommt eine wirklich sachkundige Welpenprägestunde gebucht haben sollte, deren Betreuer wirkliches Wissen um Herdenschutzhunde - Verhalten haben sollten?
Um das „Anbrüllen“ und "Anfahren" von anderen Hunden zu verhindern, muss ein Do Khyi in seinen Kindertagen möglichst viele, verschiedene Hundetypen und deren Verhaltensweisen kennen gelernt haben. Positiv natürlich, was denn sonst?
Nun gibt es Regionen, in welchen man derartige Angebote nicht findet und es wird erforderlich auch weite Wege mit dem Welpen zu fahren, will man später einen zuverlässigen Begleiter haben, der es gelernt hat „hoheitsvoll zu ignorieren“.
Dazu braucht es einen Halter, welcher Situationen erkennt und der sich auch nicht zu schade ist im Ernstfall mit seinem Do Khyi auch einmal auszuweichen!
Ist dann automatisch wie im WWW geschildert der Do Khyi ein Hundetyp der gerade speziell für "Hundeanfänger" geeignet erscheinen sollte? Man sollte prüfen in welcher Funktion jemand spricht der solche Art "Information" verbreitet!
Jede normale Hundeschule mit ihren ständig wiederholten Motivationsübungen können Sie bei einen Do Khyi vergessen!
Er lernt schneller als andere Hunde was er bei einer Übung ausführen soll und wird frustriert von ständigen Wiederholungen!
Ein Do Khyi ist bereit bei einem verständnisvollen Miteinander seinem Menschen zuliebe Erlerntes auch zu zeigen. Nur, dass er anders als viele andere Hunde, den Sinn einer Übung hinterfragt und ob das auch heute wieder gelten soll. Die Kunst seiner Erziehung ist also das konsequente und geduldige Durchsetzungsvermögen seines Halters, welcher dabei noch die Art der Einforderung von „Gehorsam“ vielfältig variieren können sollte! Ein gegenseitiges Lernvergnügen!
Diese Art der Ausbildung ist auf jedem „normalen Hundeschulplatz“ ein Fremdkörper und stört den Ablauf der Ausbildungsstunden für andere Hunde und deren Halter.
Das bedeutet also auch für seine Ausbildung eine Hundeschule, die Herdenschutzhund - Erfahrung hat aufzusuchen. Was wenn sich derartiges nicht in der Nähe befindet? Dann fährt man wieder lange Strecken!
Ist es reell den Eindruck zu erwecken, dass ein Do Khyi zufrieden ist wenn er nur auf seinem Grundstück auf einem Hügel ruhen kann? Gelegentliche Ausgänge und fertig?
Was, wenn im ländlichen oder vorstädtischen Bereich die häufig zu findende Vorschrift herrscht auf Zäune zu verzichten oder den Zaun um den Garten auf maximal 50 cm zu begrenzen? Folgt dann die Anbindehaltung?
Schließlich wird ja zutreffend im WWW beschrieben „… denn die Tibet Dogge reißt gerne einmal aus und zieht allein durch die Gegend…“
Was tut sie denn da?
Fremdes wehren, Abwechslung suchen, weil ihr zu wenig Abwechslung auf gemeinsamen Ausgängen geboten wird? Was wenn sie auf Wild treffen sollte? Dazu lesen wir keine Beschreibungen!
Ein Do Khyi ist in der Lage erfolgreich zu jagen. Neigt er dann wirklich wie beschrieben nur zu „…langsamen Bewegungen“?
Können Sie einen Do Khyi in wildreichem Gelände denn überhaupt frei laufen lassen?
Er muss also lernen sich an einer Leine sicher und manierlich zusammen mit seinem Halter im Gelände und in der Zivilisation zu bewegen!
Der Do Khyi reißt auch aus um seine Neugierde zu befriedigen. Kann man einen solchen Hund wirklich mit „… Versteckspielchen das Nachfolgen beibringen...“? So, dass es sicher abrufbar ist?
Wenn ein Do Khyi Jagdtrieb hat, kann man das getrost vergessen!
Sicher ist aber Eins: Reißt ein Do Khyi aus, sollte er anders als im WWW beschrieben; „…das sieht anders aus wenn es um Artgenossen geht, denn die Tibet Dogge ist ein äußerst dominanter Hund...“ ein gutes Verhältnis mit anderen Hunden haben!
Ist der Do Khyi wirklich so „dominant“ - im Umgang mit Artgenossen? Wie wird denn bei solchen Beschreibungen dominantes Verhalten verstanden?
Hat das nicht auch etwas mit einer isolierten Aufzucht zu tun, mit mangelnder Sozialisierung und der Haltung oft nur auf dem eigenen Grundstück? Denn „dominant-wehrend“ sind gut gehaltene Do Khyi nur dort wo sie ihre territoriale Herdenschutzhund – Veranlagung ausleben.
Erfährt ein Do Khyi eine sachkundige Haltung, Beschäftigung, Führung und Erziehung dann ist er ein angenehmer Begleiter und dennoch muss ein künftiger Halter um die Herdenschutzhund – Eigenschaften seines Do Khyi wissen!
Nur einen „…ein bisschen unangepassten...“ Hund zu bevorzugen, das ist oft der Weg der zur Abgabe eines Do Khyi führen kann!
Die umfassende Information muss VOR einer Anschaffung stehen und das Medium WWW gibt leider nur sehr wenig brauchbare Informationen dazu!
Nachtrag 08.06.09:
Erziehungstipps? Über einen oder diesen Blog im WWW?
Jeder Do Khyi auch Tibet Dogge oder Tibet Mastiff genannt ist individuell verschieden. Jeder hat ihm eigene, oft sehr unterschiedliche Vorbedingungen durch die sensible Phase bei seinem Züchter und danach durch die Sozialisierungs- Umwelterfahrungen bei seinem Halter.
Um Tipps zu geben welche wirklichen Sinn erfüllen muss man einen Hund in seinem Umgang mit Mensch, Halter wie Fremden, sowie Tieren und Umwelt persönlich betrachten. Kein Blog und keine Internetseite ersetzt persönliche Einsichtnahme und Beratung und damit auch keine spezialisierte Hundeschule!
Man soll keinen Hund einfach nur pauschalisiert betrachten. Es gibt keine fernmündliche Erziehungsberatung, keine fernmündliche Beratung zu Erkrankungs- und Gesundheitsfragen durch wirklich fachlich versierte Spezialisten und also auch keine "Rundum-Beratung" über Seiten im Internet und/oder dort vertretene "Liebhaber" welche einprüfbares "Renommee" haben könnte!
Wir sehen uns gerne Hunde an - in ihrem Wesen und Verhalten - lernen diese gerne als Persönlichkeiten kennen und freuen uns daran. Das was uns in jeder Beziehung als Besonderheit auffällt sprechen wir gerne offen an. Wir stellen gerne Fragen, welche zum Nachdenken anregen können!
Wenn es um die Versprechen zur Zucht von allein und ausschließlich nur gesunden Do Khyi geht…. ist es etwas „ruhiger“ geworden im WWW.
Einige auffallende Seiten und Texte sind inzwischen „verschwunden“!
Werden diese nun der Vergessenheit im kollektiven Gedächtnis übergeben?
Andererseits finden wir immer noch – die „Informationen“ welche den sicheren Erwerb von vollkommen und ausschließlich nur dort zu 100% gesund gezüchteten Do Khyi Welpen versprechen wollen!
Oft unterlegt mit kleinen, einsehbaren Statistiken über positive Ergebnisse bei den heute als „Mindeststandard“ erwarteten Gesundheitskontrollen vor einer Zucht!
Aber auch auf anderen Seiten im Netz werden solche Vorsorgeuntersuchungen, scheinbar offen werbend, als Voraussetzung präsentiert. Nun fragt man sich – was ist mit den negativen Erkenntnissen? Warum werden diese nicht allen Interessierten ebenso offen präsentiert? Würde darunter realistisch vielleicht ein positiv bemühtes Bild der einen oder anderen Zuchtstätte leiden?
Welche Methoden werden hier genutzt, um ein Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens bei den Liebhabern des Do Khyi zu erwecken? Wie realistisch wird denn tatsächlich bei den so offenen scheinenden „Referenz – Seiten“ zum Do Khyi „aufgeklärt“?
Werden Gesundheitsuntersuchungen nicht bei dieser Gelegenheit auch „zweckentfremdet“ verwendet?
Ist es korrekt, wie in Beschreibungen zur Rasse im WWW zu lesen - im Stil einer Art Interview - dass nahezu 90%der gezüchteten Hunde bisher völlig frei von Hüftgelenksdysplasie gewesen wären?
Sind Seiten im WWW zur „Aufklärung über Hunderassen“ wirklich nur noch als eine Art Vermarktungsinstrument zu betrachten? Wo kann denn ein wirklich an der Tibet Dogge Interessierter noch Sinnvolles und Informatives zu „seiner Hunderasse“ erfahren?
Wie weit sind denn solche Zuchtversprechen im WWW tatsächlich realistisch?
Kann man, wenn zum Beispiel cirka 40 % der gezüchteten Nachkommen auf Gesundheit vorsorgend untersucht sind, von annähernd 90% gesunden Nachkommen sprechen? Was ist dann mit den restlichen Tieren?
Werden wirklich nur Statistiken gezeigt, welche selbst gefertigt sind?
Wird den Interessenten damit tatsächlich, ohne jede Aufforderung, das „offizielle“ Gesundheitsgutachten für beide Elternzuchttiere einsehbar vorgelegt? Überhaupt irgendetwas? Oder streift man einfach verbal das Thema gesunde Zucht und geht dann zu anderen Themen über?
Wer aber erstellt denn ein Gutachten über ein Hüftgelenk und ist dieses wirklich – wie von kynologischen Spezialisten gefordert - durch zwei voneinander unabhängige, medizinische „Fachleute“ entstanden? Gibt es also eine wirklich unabhängige Kontrolle, auf welche man sich verlassen kann?
Oder geht das nach dem Schema … „ Wohl dem der eine eigene Auswertungsstelle aufweisen kann“…?
Sind das die Fragen welchen sich ein Liebhaber auch noch widmen muss?
Wie so etwas vor sich geht, durften wir, wenn auch schon so erwartet, in der Zwischenzeit offiziell erfahren!
Für unsere Do Khyi Hündin - Arunja Yarlung Shan - haben wir beim Fertigen der Röntgenaufnahmen zwei qualitativ sehr gute und gleichwertige Röntgen-Aufnahmen ihrer Hüfte anfertigen lassen. Diese beiden wurden eingesandt bei zwei dafür genannten medizinischen Auswertungsstellen unterschiedlicher Zuchtvereine. Eigens dazu beauftragte Fachleute welche über den Befund für künftige und aktive Zuchthunde und so also auch Zulassungen zur Zucht ihr fachliches Urteil abgeben sollen.
Das Ergebnis kam für uns nicht völlig unerwartet! Es ist nicht der erste Rassehund, welchen wir bei einem in dieser Sache erfahrenen Tierarzt auf Hüftgelenksdysplasie haben röntgen lassen!
Oder sollte unser langjähriger „Spezialist“ keinerlei Erfahrung in der Beurteilung von Röntgenbildern haben?
Ist unser Eindruck angesichts der Bilder „als medizinische Laien“, welche schon häufiger vor solchen Aufnahmen gestanden haben, wirklich nebensächlich? So etwas oder ähnliches in dieser Richtung wurde vorausgesetzt. Das war unser Eindruck den wir gewonnen haben!
Auf diese Weise erhielten wir eine für uns sehr überraschend positive Auswertung der Hüftgelenke und später eine Zuchtzulassung für unsere Hündin durch den einen Verein, was uns ja eigentlich in Freude versetzen sollte. Das Ergebnis möchte ich hier veröffentlichen:
Hätten wir uns nicht wundern müssen über die medizinische Einschätzung der anderen „offiziellen“ Anlaufstelle, welche etwas völlig anderes auszusagen schien?
Ja was denn nun? Eine Hüfte von einem identischen Hund (Chipnummer auf dem Röntgenbild) auf zwei gleichermaßen guten Bildern. Gibt es dabei gleich so deutliche medizinische Anschauungsunterschiede?
Hat der Hund nun eine leichte Dysplasie der Hüftgelenke, was man ja vor einem eventuellen Zuchteinsatz zwecks Auswahl des passenden Zuchtpartners wissen sollte, oder ist er völlig gesund auf der Hüfte?
Können, nein dürfen auswertende Stellen so irren?
Wollte man mir „eine Freude machen“? Ist das wirklich entsprechend dem Zuchtversprechen eines Vereines hinsichtlich der Vorsorge für gesunde direkte Nachkommen und vor allem Enkel eines Hundes? Kann man auf diese Weise die Rasse Do Khyi, wie ja eben von dieser Seite im WWW beworben wird, für explizit ausgesuchte Abnehmer endlich wieder gesund werden lassen?
Kann ich mich, wenn ich mit einer solchen Hündin züchten sollte, für den weiter „vernünftigen“ Zuchteinsatz der Nachkommen und Enkel mit dieser Erfahrung bei solchen „Rassespezialisten“ verbürgen?
Kurz, um jeden Zweifel auszuräumen, haben wir einen weiteren medizinischen, sehr offiziellen Spezialisten über neu angefertigte und genau vorgeschriebene, verschiedene Aufnahmen der Hüfte unserer Hündin – Arunja Yarlung Shan - blicken lassen! Diese wurden angefertigt bei gleichfalls medizinischen Spezialisten beim Hund, gerade für diese orthopädische Fachrichtung!
Wieder zwei voneinander unabhängige, medizinische Experten für die Beurteilung normaler oder nicht normal ausgebildeter Hüftgelenke!
Das Ergebnis war nun noch deutlicher als erwartet!
Wir hätten, nach den Auswertungen eines im WWW so für die Rassegesundheit der Tibetdogge werbenden Vereines, mit einem Hund welcher Hüftgelenksdysplasie hat züchten sollen!
Das Ergebnis der Untersuchungen um das Bild abzurunden ist hier zu finden:
Was ist denn dann mit anderen, dort bei der „Positivstelle“ als HD-leicht (C) ausgewerteten Hunden? Muss man nicht annehmen, dass dann solches insgesamt „… als etwas weniger schlimm“… gesehen wird? Würde dann mit Tieren, welche eine schwere HD aufweisen, gezüchtet? Wer kann sich dafür, dass dieses nicht geschieht, bei solchen nachweislichen Fehlergebnissen verbürgen?
Distanzierung: Für HD Auswertungen, welche innerhalb der Zeit meiner damaligen Mitgliedschaft entstanden sind, kann ich mich nach dieser Erfahrung leider nicht verwenden!
Gibt es wirklich „sichere“ Gesundheitsatteste beim Do Khyi aufgrund von derlei Zuchtversprechen im Internet?
Ist es realistisch und wirklich nachvollziehbar, wenn Auswertungen vom „Anfertigendem“ selbst eingesehen und ausgewertet werden? Wenn kein zweiter Fachmann, davon völlig unabhängig, je einen Einblick auf die Ergebnisse hat?
Wieso also hat ein Idealist einfach den Idealismus aufgegeben? Ist es möglich, dass das Realismus ist?
Wie glaubhaft sind also präsentierte Statistiken über Gesundheit beim Do Khyi auf Seiten mancher Züchter im Internet?
Wir konnten unsere Hündin – Arunja Yarlung Shan -über zwei Jahre, samt deren Geschwister als völlig „gesund - speziell die Hüfte HD-A“ auf einschlägigen Seiten selbst in Ungarn (!) finden!
Wem sollte denn eine solche Darstellung einen Nutzen bringen?
Wurde man dazu gefragt, bevor derartiges veröffentlicht wird? Ein unbedarfter Leser wird das annehmen wollen!
Wie soll das denn auf den an der Rasse Interessierten wirken? Ist diesem im Regelfall die Möglichkeit gegeben, in die „eventuell“ vorliegenden, fachlich versierten Befunde vor Ort Einsicht zu nehmen?
Wundert sich bei solchen Praktiken noch jemand darüber, dass es bei der Rasse Do Khyi wieder und wieder schwer an Hüftgelenkdysplasie erkrankte Nachkommen gibt? Ist eine Auslese auf Gesundheit an einigen Anlaufstellen bei derartigen Zuchtversprechen darüber hinaus überhaupt zu erwarten?
Gibt es eine medizinische Möglichkeit, jung zur Zucht eingesetzte Zuchthunde noch vor dem Ausbrechen einer Erkrankung vorbeugend auf eben diese Erkrankung zu untersuchen? Warum wird derartiges von der Schilddrüse des Do Khyi behauptet? Sind jährlich wiederholende Vorbeugeuntersuchungen bei den Zuchthunden bis ins Alter überhaupt vorgesehen in einer Zuchtordnung? Können Sie als Interessent eine Zuchtordnung – einsehbar - überhaupt entdecken?
Werden Sie wirklich aufgeklärt durch werbetechnisch genannte und angepriesene Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen? Wer prüft denn das, was da im WWW geschrieben steht?
Es ist für jeden wichtig, alle Zuchtversprechen immer kritisch zu hinterfragen! Züchterische Erfahrung, welche in verborgene Erbgänge hinein blicken kann… ?? (!)
Wir alle haben bei vielen Produkten gelernt, Werbeaussagen von Firmen durch kritisches Hinterfragen und Einfordern auch durchzusetzen!
Was ist dann mit werbewirksamen Aussagen über Do Khyi Zucht und Welpen im Internet? Sind aus diesem Grund manche Webseiten und Textausführungen aus dem WWW „verschwunden“?
Erfahrung in der Zucht, die im hohen Prozentsatz, angesichts verdeckter Erbgänge, nur gesunde Do Khyi schafft…..
Wird solches zum Do Khyi versprochen, sollte man den zu lesenden Text im WWW, auf Hundeforen und Internetseiten, auf deren Vermarktung und Marktstrategien hinterfragen!
Wer sich für einen Do Khyi interessiert und Google befragt der wird es finden: Seit einigen Jahren scheint sich wirkliche Hoffnung für den Do Khyi anzubahnen. Bei keiner anderen Rasse wird so offen im WWW die Gesundheit der gezüchteten Tiere hinterfragt und kritisiert, genau das passiert auffallend durch scheinbar erfahrene Züchter.
Da lesen wir also im WWW… „ dass erfahrene Züchter Paarungen nur von genetisch gesunden Zuchttieren empfehlen“ … Möchte man da nicht als Leser gleich positiv über diese Öffentlichkeitsbemühungen denken? Kann es sein, dass diese Art „Informationen“ beabsichtigen Hoffnung zu wecken?
Nur, wenn man diese Information weiter liest findet man im selben Atemzug …“ dass diese körperlichen Eigenschaften…“
Sind denn genetische Eigenschaften, gleich als „körperliche Eigenschaften“ zu definieren? Natürlich stellt sich dann die Frage woher und in welchem Umfang die erwähnten Züchter ihre Kenntnisse haben. Welcher Kristallkugel- und Wahrsagerkurs bietet dieses Wissen an?
Fragt man sich als kundiger Leser, ob man mit solchen schön formulierten Forderungen nicht auf den „intellektuellen Arm“ genommen werden soll? Oder Deutsch: Kann es möglich sein, dass man mit solchen Darstellungen in der Öffentlichkeit den Leser für dumm verkaufen will?
Seit wann ist es denn möglich genetische Gesundheit an körperlichen Merkmalen festzumachen? Werden hier nicht auf eine merkwürdige Art irgendwelche Hoffnungen für die Rasse Do Khyi beworben?
Oder, so stellt sich uns die Frage, kommt es durch züchterische Erfahrung zu einer Art genetischem Hellseherwissen?
Und das bei einer Rasse, dem Do Khyi, bei welcher es bis heute keinen einzigen genetischen Test gibt auf irgendeine der rassetypischen Erkrankungen? (!)
Fragen wir uns da nicht automatisch wie viele Hunde diese Art der „Erfahrungssammlung“ am eigenen Leib haben „erfahren“ müssen? Wie sonst, wenn nicht durch Versuch und Irrtum, werden scheinbar „erbgesunde“ Hunde erkannt?
Nun lesen wir weiter, dass …“… die meisten (nicht alle?) Zuchtstämme in Europa gesundheitlich stark belastet und auf einer starken Inzucht aufgebaut sind …“
Wer hat denn dann die paar unbelasteten Zuchtstämme und wer hat die gesundheitliche Belastung der anderen Zuchtstämme festgestellt? Hat es da wirklich unabhängige Aufzeichnungen in welche man offen blicken kann? Gibt es da keine „Interessenskonflikte“?
Andererseits gibt es viele „… Trübe Quellen im Netz“ Erst vor Kurzem wieder sind öffentliche Medien (Presse, Rundfunk, Fernsehen) auf eindeutige Fehlmeldungen herein gefallen, welche da aus dem WWW herausgefischt worden sind. Zeigen diese populären Fehlmeldungen nicht, dass größte Vorsicht angebracht ist beim Umgang mit „scheinbaren“ Informationen im Internet?
„… Als zuverlässige Informationsquelle taugt es nur auf wenigen unter den Abermillionen Seiten, die es umfasst…“Ende Zitat (NN, 14.03.09).
Gibt es wirklich, wie zum Thema Do Khyi auf etlichen Seiten referiert, „vollkommen genetisch gesunde Hunde“?
Sind dann, wenn man davon ausgehen muss, dass es keine genetisch vollkommenen Hunde geben kann, die aus Tibet importierten „Tibetimporte“ im Erbgut automatisch gesünder? Wer schreibt denn so etwas „aufklärend“ im WWW? Ist die Information die dahinter steht nicht einfach nur die halbe Wahrheit?
Geht nicht ein Züchter, der versucht mit Tibet-, Nepal- oder Nordindien – Importhunden die genetische Vielseitigkeit zu verbessern, auch automatisch Risiken ein? Oder gibt es gar in diesen Ländern eine lückenlose Kontrolle und verlässliche Aufzeichnung über Vorsorgeuntersuchungen. Auf Hüftgelenksdysplasie, zum Beispiel, um nur eine zu nennen?
Ist es wirklich ehrlich den Eindruck zu erwecken, dass alle Nachzuchten bisher in Europa aus solchen Importen gesünder gewesen sein sollen?
Sind wirklich alle „Tibetimporte“ generell einfacher zu erziehen wie wir im WWW beschrieben finden? Hat die tibetische oder auch nepalesische oder nordindische Bevölkerung generell einen europäisierten Einsatzzweck für ihre Hunde? Sind die importierten Do Khyi aus den Ursprungsländern anderer Züchter, welche gleiches versuchten, dann tatsächlich charakterlich „nicht einwandfrei“ gewesen?
Oder soll uns nur wieder etwas nicht Nachprüfbares vorgegeben werden?
Wer hat nur ein Interesse daran das Thema nicht vollständig und alles umfassend darzustellen?
Ist es nicht eher so, dass aus den Ursprungsländern importierte Do Khyi etwas mehr von den ursprünglichen, originalen Gebrauchs- und Wesenseigenschaften in die Zucht tragen könnten? Etwas, was ja eigentlich als typisch für die Rasse erhalten werden sollte?
Natürlich gehört dazu dann auch die wirklich zuverlässige Information über die tatsächlichen Wesenseigenschaften einer Tibet Dogge und die Aufklärung zu einer vollkommen für den Do Khyi geeigneten Haltung!
Gab es tatsächlich in den vergangenen 30 Jahren wie im WWW zu finden …“ keine nennenswerten Importe zum Erweitern der Zucht…“?
Oder, wer von den Lesern kann eigentlich solche Behauptungen überprüfen?
Hilft dann bei der Zucht, ohne oder mit neu importierten Tieren, eine Sammlung aller Ahnentafeln, so wie wir es im Internet geschrieben finden können? Kann man damit, wie geschrieben steht, in Zukunft genetisch gesunde Zuchttiere finden?
Gibt es wirklich eine Art „Safer breeding“. Eine Datenbank also als „Kondom“ sozusagen?
Kann man wirklich damit alle „genetisch nicht gesunden“ die gerne als „Träger“ bezeichnet werden herausfinden und aus der Zucht entfernen? Wie werden denn „Träger“ erkannt?
Klar, wenn zwei Tiere Nachkommen haben die eine Erkrankung haben, wird man sagen...
Wie aber schaffen es wiederum „berufene“ Personen genau alle Träger zu erkennen, nachdem doch nicht ein einziger klarer Erbgang auch nur zu einer der vermutet verdeckt erblichen Erkrankungen beim Do Khyi als gesichert gelten kann?
Wo, mit welchen Verfahren und mit welchen anerkannten Befunden werden überhaupt alle Erkrankungen gemeldet? Oder ist es nicht so, dass eine so recherchierte, inoffizielle Datenbank in genau dieser Art der Nutzung nun erst recht dazu führt möglichst alle Erkrankungsfälle besser zu verbergen? Wer bürgt denn für die vollkommene Unabhängigkeit der Informationen welche die angeblichen „Träger“ benennt?
Ist diese Art des „Safer breeding“ nicht die Ursache für weitere Eingrenzungen der Stammzuchtbasis der Do Khyi Zucht und führt das durch die weitere Einschränkung nicht erst zur Engzucht und damit zum weiteren, verstärktem Auftreten von rassetypischen, verdeckten Erkrankungen?
Kann eine solche Datenbank „als Kondom“ überhaupt funktionieren?
- Angesichts von verdeckten Erkrankungsveranlagungen welche, wie beim Do Khyi, oft erst ab dem 1. bis 5. Lebensjahr festgestellt werden können?
Man überlegt und rechnet nach; wie viele Nachkommen kann dann allein ein Rüde haben, dessen Nachkomme zum ersten Mal mit seinem 3. Lebensjahr eine Erkrankung dieser Art offenbart? Wie möchte man die Multiplizierung aller seiner Nachkommen denn je wieder aus der Zucht verdrängen? Wie möchte man denn erkennen ob diese alle „Träger“ der Erkrankung sind oder „genetisch gesund“?
Sind dann die Spezialisten mit dieser Art der hellseherischen Erfahrung nicht diejenigen…? (!) Nein, mehr dazu möchten wir gar nicht sagen!
Weshalb steht es also nicht in „Klaren Quellen überall im Netz“ geschrieben, dass die wirklich einzige Hoffnung für den Do Khyi und viele andere exotische, seltene Hunderassen die völlig unabhängige, molekulargenetische Forschung ist?
Die große, mit jedem Jahr der Erfahrung zunehmende, Chance endlich verdeckt erbliche Erkrankungen beim Do Khyi und anderen Rassen erkennen und diese zum Nutzen, vor allem der Hunde, für die Zukunft ohne Selektion im „Verdachts - Ausscheidungsverfahren“ mit allen seinen Nebenwirkungen eindämmen zu können!
Natürlich auch eine Chance für künftige Halter und eine Chance für unser gesellschaftliches „Wissen“!
Do Khyi Winter 2009! Während Menschen Schnee schaufeln, vergnügen sich Do Khyi darin!
Ambi´s Schneewinter!
Zitat: Quelle "Der Spiegel" 8/2009 "Wo eigene Quellen fehlen, wird allmählich zum Fakt, was vorher nur oft und lange genug irgendwo im Netz (WWW) behauptet wurde...."
Warum gibt es nun im WWW den Do Khyi als „Freude schöner Götterfunken“ zu finden?
Es ist eine Freude, wenn alle Menschen Brüder werden, untereinander unbekannt aber vereint in einem gemeinsamen Gedanken und Engagement. Aus Liebe zu „ihrer“ Rasse, der Tibet Dogge. Einem Hundetyp der etwas „ uns anrührendes“ an sich hat.
Aber sehen Sie selbst. Eine Ode an die Freunde (Film ansehen)
Und es gibt sie, diese Freunde. Mehr wissen wir nicht dazu. Aber es gibt auch viel Positives zu diesen Rassehunden. Das gilt es, allen Unkenrufen zum Trotz, zu erhalten.
Unser nächster Beitrag wird sich mit Versprechungen auseinander setzen und einige unserer Beiträge hier werden nach viel positiver Resonanz noch ein klein wenig genauer ausformuliert. Es gilt Verallgemeinerungen im Sinn des Do Khyi ein für alle Mal zu vermeiden und auf die Besonderheit der oft großen Unterschiede in ihrer Entwicklung von Wesen und Verhalten noch deutlicher hinzuweisen. Nicht alles ist allein der Prägung und späteren Sozialisierung und Haltung geschuldet.
Es wird Zeit der Rasse wenigstens eine Chance zu geben. Die Chance, mittels moderner Forschung etwas bewegen zu können, was der Rasse dienen kann.
Diese Aktion haben wir heute entdeckt. Damit sich in Zukunft Do Khyi Halter leichter in Ihrer Mitarbeit dazu stellen können werden die Kosten für Blutprobe-Einsendungen erstattet. Die Mitarbeit des Forschungsinstitutes lässt diese Bitte, diesen Aufruf zu einem renommierten Aufruf werden!
Unsere drei Do Khyi haben bereits in zwei Blutdatenbanken Blut gespendet. Wir haben diese Art von Datensammlung für die Zukunft unserer geliebten Rasse immer unterstützt.
Ab diesem Moment wissen wir, dass positive Aspekte durch Engagement für den Do Khyi möglich sind!
Warum überhaupt trotz einer Webseite, welche über den Do Khyi informiert einen Blog?
Es ist schon mühselig und auch Zeit raubend sich in die Bloggerei einzuarbeiten. Andererseits finde ich im WWW auf verschiedenen Hundeforen auch die Vorstellungen von an der Rasse interessiert-“Faszinierten”
Da möchte Jemand einen nicht so kleinen, sondern einen großen Hund, weil er nun draußen auf dem Land lebt. Deswegen aber möchte man keinen Jagdhund - weil man den jagenden Hund draußen im ländlichen Raum ja wegen dem Wild immer an der Leine halten muss.
Die Kinder sollen Mitverantwortung übernehmen, also auch mit in die Hundeschule. Man möchte einen kindertauglichen Hund, einen Garten hat man keinen und denkt wenn der Hund beim Fussball und beim Walking mitmacht dann hat er Bewegung genug im Freien. Diese Familie findet, dass der Do Khyi optisch und charakterlich passen würde….
Nur, dass dieser von Interessierten getroffene Eindruck von der Rasseeigenschaft sehr trügerisch ist. Ein Do Khyi ist genau für diesen Einsatzzweck nicht geeignet!
Ein völlig unpassender Eindruck entsteht durch viele Beschreibungen dieser Rasse im Internet, welche sich bemühen nicht die Wahrheit zu nennen. Wer schreibt schon gerne, dass seine Rasse jagt, bellt, bei jeder Gelegenheit ausreißt um Abwechslung zu haben und einen zeitlich sehr großen Erziehungs- und Sozialisierungsbedarf hat?
Joggen oder Walken mit Do Khyi? - Fehlanzeige!
Er zieht gern mit seiner Herde mit, nur so kann man seine Spaziergänge beschreiben, also ungeeignet für eine sportliche Familie. Ein Hund ohne Fußballsinn und Beutespielfreude.
Freilauf bei einem Do Khyi - Ja es ist möglich, der Halter braucht Zeit, Nerven und Geduld. Nur, wenn der Do Khyi einen Jagdtrieb hat ist jeder Freilauf Fehlanzeige!!
Leider zeigen nicht wenige Do Khyi jagende Ambitionen. Sie sind in der Lage sich über Wochen draußen selbständig als Wildbeuter zu ernähren. Solcher Halter wird sich daran gewöhnen müssen mit seinem Do Khyi lebenslang an die Leine gekoppelt durch die Natur zu ziehen.
Also hoffe ich auf diesem Weg eine Aufklärung für Do-Khyi - Faszinierte zu schaffen. Diese sollen vorher wissen ob sie wirklich die Bedingungen für eine Do Khyi Haltung erfüllen, bevor sie sich einen dieser Herdenschutzhunde anschaffen.
Das Thema Erziehung wird interessant. Interessant für die Fragestellung wie viel Zeit und Freiraum der Mensch hat und haben muss, welcher sich einen Do Khyi anschaffen möchte!
Haben Sie jemals im WWW gelesen, dass ein Berner Sennenhund nicht in einer Wohnung gehalten werden kann, oder dass er ein Hund „zum Anketten“ ist?
Wie kommen solche Aussagen über den Do Khyi, seine Haltung betreffend zustande? Kurz, prägnant ohne weitere Beschreibung…Was für ein Eindruck entsteht beim Leser über die idealen Bedingungen zu seiner Haltung?
Do Khyi, sein Name ist die Bezeichnung für diesen Hund durch die tibetische Bevölkerung. Und was bedeutet das für uns?
Ein „Khyi“ vom Tibetischen ins Deutsche übersetzt ist ein Hund. Die Vorsilbe „Do“ wird verwendet für eine Zustandsbeschreibung, sie bedeutet „angebunden“. Der Hund ist angebunden an einen Besitzer, er wird in Tibet angebunden wie alle Hunde angebunden werden, welche jemandem gehören, um die sich ein Mensch kümmert. Alles andere sind „Yun Khyi“ – lose Hunde, also Straßenhunde welche niemandem gehören und die ein „elendes“ Leben fristen.
Ist ein Do Khyi angebunden beginnt er in diesem Zustand verstärkt zu Wachen und….zu „Melden“.Genau das war neben vielen weiteren Einsatzzwecken auch der Grund für seine Haltung in Tibet. Die angebundenen Hunde draußen sind das Türschloss und der Zaun bei einem Volk, welches keine Schlösser und Zäune kennt!
Wieso wird das im WWW mit „ein Hund zum Anketten“ übersetzt?
Wer glaubt denn den Eindruck erwecken zu müssen, dass die Anbindehaltung eine, dem Do Khyi und seiner Art entsprechende Haltung ist?
Wer lebt denn bei uns so abgeschieden, dass er das dann erfolgende „automatisch verschärfte Wachen“, welches von ständigem Bellen begleitet ist als vorteilhaft empfindet?
Weshalb kann denn ein Do Khyi „nicht in einer Wohnung gehalten werden“?Soll das nicht auch bedeuten dieser Hund ist ausschließlich für eine Haltung in einem Freilauf geeignet? Vor allem wenn man dann noch den Satz „…kann das ganze Jahr draußen gehalten werden“ findet!
Also praktisch diese Hunderasse:– Ganzjährig im Freien, angebunden, die Wohnung bleibt sauber und zum letztendlichen bequemen Abschluss aller Rassevorstellungen: „Braucht wenig Auslauf, freut sich aber wenn man mit ihm spazieren geht…“
Wir finden dann noch die Beschreibung, dass der Do Khyi einen großen Garten braucht in dem er sich bewegen kann und er einen erhöhten Liegeplatz benötigt.
Ist damit der praktische und bequeme Hund für den gelegentlichen Spaziergang nach Lust und Laune gefunden, der sonst zufrieden ist wenn er den ganzen Tag beschäftigungslos im Freien auf einem Hügel liegen kann? Sind das alles Beschreibungen von erfahrenen Rassekennern, welche sich um den Fortbestand und perfekte Haltungsbedingungen des Do Khyi in Mitteleuropa sorgen?
Sind sie wirklich so robust, dass sie alle Witterungsbedingungen aushalten können?
Wir lesen einiges über „hygroskopisches Fell“ welches die eventuell „minderwertigeren Typen“ der Rasse auszeichnen soll. Ist das so?
Was ist denn – „hygroskopisch“?? Schwefel ist ein hygroskopischer Stoff, er zieht Wasser oder Feuchtigkeit an, solange bis er „gesättigt“ ist. Man liest, dass man solche Hunde vom Wasser fern halten muss. Werden sie dann von ihrem Pelz unter Wasser gezogen? Wie muss man sich das denn bei einem Do Khyi vorstellen?
Sooft wir „alte Beschreibungen“ (von ca. 1830 bis 1950) – und derer gibt es viele (!) gewälzt haben, konnten wir diesen Begriff, - trotz vieler erstaunlicher Berichte nicht finden. Erst Frau Dr. Mary Täuber, ein Pionier der Zucht tibetischer Hunde erwähnte erstmals ca. 1969:„ …. Die Unterwolle ist stark hygroskopisch – so dass sie sich bei Nebelwetter geradezu auswringen lässt – die Folgen sind rheumatische Erkrankungen, Nierenschäden, bösartige Ekzeme.“
Kann man solche Hunde tatsächlich das ganze Jahr draußen halten? Speziell nachdem ja bei uns in Mitteleuropa der Winter eher feucht, neblig und nasskalt ist?
Sind Do Khyi mit einem solchen Fell „tatsächlich“ ein minderwertiger Typ?
Das Himalaya -Bergmassiv im Süden hält wie wir heute wissen Monsunregen und Feuchtigkeit von der tatsächlichen Hochebene ab. Nur wenige Niederschläge können dieses höchste Gebirge überwinden. Dort oben zum Beispiel neben der Changtang Hochebene gibt es eine der unmenschlichsten Wüsten (Gobi), das tibetische Hochland selbst ist Steppengebiet und hat wenig Niederschläge. Überweidung fördert die Wüstenbildung.
Stammen also alle „wirklich guten Do Khyi im Typ“ von der Himalaya – Südseite ab, an welcher derMonsum seine Wassermassen abregnet? Diese Hunde dürften dann ein weniger feuchtigkeitsempfindliches Fell entwickelt haben.
Auf der anderen Seite des Erdballes lebt in den Hochlandlagen der Anden das Vikunja, eine wilde Lama-/ Alpakaart in denselben Bedingungen. Von diesen weiß man, dass sie ein sehr feines, dichtes und weiches Fell haben, welches Feuchtigkeit aufnimmt und dass die Vikunjas deswegen Staubbäder und Sandbäder benötigen um die Kälteisolierung des Pelzes bei feuchter Witterung wieder herzustellen. Diese Staubbäder sind für sie überlebenswichtig.
Ist dann hygroskopisch nicht die Pelzbeschaffenheit der Hochlandbewohner?
Warum wird vergessen in jeder Beschreibung, dass ein Do Khyi einen gut und stabil eingezäunten Freilauf braucht zur freien aber immer überwachten Entfaltung seines Selbstbewusstseins als Wächter UND dabei permanenten ständigen Zugang in das Haus, zu seinem Menschen, in dessen Wohnung? Er braucht ständige Anbindung an seine Familie zur positiven Entwicklung seines Wesens!
Wer überwacht denn den Do Khyi im Freilauf, den er scheinbar oft vorzieht. Wer verordnet ihm Ruhezeiten vom Wachdienst, wer sieht nach warum er bellt, wenn nicht sein fast immer anwesender Halter. Warum wird diese Voraussetzung für die Haltung nicht erwähnt?
Eine Haltung als Herdenschutzhund in einer Wohnung, in einer Wohnanlage ist sicher nicht sehr glücklich. Ein Hund der wachen will und alles hört und alles meldet!Reicht es, dass er nur einmal im Jahr abhaart um ihn als äußerst praktisch und dann als Wohnungstauglich (!) anzupreisen? Was verstehen denn Menschen darunter die einen Do Khyi faszinierend finden und sich informieren wollen?
Ist der Do Khyi wirklich so robust, dass er alle geschilderten Bedingungen wirklich unbeschadet überstehen kann?Reicht da nicht eine elektronische Warnanlage, oder weshalb will man einen Hund, noch dazu einen ursprünglichen Herdenschutzhund, der eine wirklich positive Wesensentfaltung eng mit seiner artgerechten Haltung und Beschäftigung verbindet!
Reichen da gelegentliche „Ausgänge“? Ausgerechnet für einen Hund dessen Neugierverhalten und Intelligenz auch eine geistige Auslastung benötigt, der wenn ihm dieses fehlt eher zu Dauerbellen neigt und sicher kein ruhiges und selbstsicheres Verhalten zeigen wird? Ist der scheue und wilde „Einzelgänger“ mancher Beschreibungen nicht doch das Ergebnis seiner nicht zutreffenden Haltung?
Was gibt es denn nun zu seiner Gesundheit zu sagen? Robust, für ganzjährig draußen geeignet, langlebig, so liest man die Beschreibungen.
Ja wie alt werden sie denn nun tatsächlich?
Lebenserwartung 10 bis 15 Jahre. Ist das wirklich das zu erwartende Durchschnittsalter der Rasse? Wo wird ein Durchschnittsalter überhaupt ermittelt?
Oder werden nur die Einzelexemplare welche ein recht hohes Alter erreicht haben - die es auch in jeder anderen Rasse gibt - besonders erwähnt und herausgestellt? Was ist mit jenen, welche jünger versterben, zählen diese dabei mit?
Auch beim Do Khyi gilt, wie bei allen anderen Hunden, je größer und schwerer, desto kürzer die Lebenserwartung!
Wer immer im WWW oder in den wenigen, deutsch- oder englischsprachigen Büchern nach einer genauen Definition des Do Khyi sucht wird nach der Lektüre eher mehr Verwirrung als Aufklärung erfahren haben.
Seitenlange Abhandlungen, Thesen, Theorien!
Auffallend bei allen ist, dass keine Original – Quellenangaben geführt werden. Reicht es ein oder zwei Bücher anzuführen?
Wer hat eigentlich den Do Khyi zum Urahn aller Kampf- und Herdenschutzhunde erklärt? Mit welchen Quellen, Erkenntnissen und Nachweisen?
Wer hat Interesse daran, diese Klassifizierung am Leben zu erhalten?
Mit der unseligen Namensgebung als „Tibetan Mastiff“ durch Engländer Mitte des 18. Jahrhunderts für den Do Khyi den großen Hund der Tibetischen Bevölkerung, ist der Rasse kein guter Werdegang von Anfang an in die Wiege gelegt worden!
Bis heute versucht man den Mastiff im Do Khyi zu finden!
Hier eine Beschreibung welcher jeder erfahrene Do Khyi - Halter sofort auf seinen Hund übertragen würde:
„ …wie alle ursprünglichen Hunde ist er sehr eigenständig und weist große Problemlösungsfähigkeit auf welche ihn schwer erziehbar macht. Er ist aber sehr wohl bereit zu lernen, führt Kommandos aber nur dann aus wenn er es will und er einen Nutzen für sich darin erkennt.
Durch sein angenehmes Wesen ist er aber – entsprechende Lebensbedingungen vorausgesetzt- als Familienhund für Halter mit Erfahrung geeignet. Er ist ein Hund mit starker territorialer Verteidigungsbereitschaft und dort auch unverträglich mit Artgenossen, welche er nicht kennt. Er st sehr auf seine Besitzer und deren Familie bezogen und kann sehr verschmust sein. Vorausgesetzt er will es! Er ist menschenfreundlich, aber Fremden gegenüber anfangs meist stark reserviert…..“
Der Do Khyi als Urahn aller heute als Molosser bezeichneten Rassen?
Weshalb pflegt man auch mit neuesten Beschreibungen im WWW genau dieses, längst auch durch moderne Forschung widerlegte Image?
Wird das dem tatsächlichen Wesen dieser ursprünglichen Hunde vom Herdenschutzhundtyp wirklich gerecht?
Der oben beschriebene Hund ist ein auf Bali vorkommender, mittelgroßer, dem Spitz ähnlicher Hund. Der wie der Do Khyi nur einmal im Jahr eine Fortpflanzungsphase hat und dem Dingo genetisch nahe steht. Frühe Reisebeschreibungen dieses Pariahundes, Anfang des 19. Jahrhundert lesen sich im Bezug auf sein Verhalten wie die vielen Reisebeschreibungen über Hunde aus Tibet!
Weshalb werden andere Hunderassen über ihr Erscheinungsbild und über ihren „rassetypischen Charakter“ als Rasse definiert und der zutreffenden Gruppe zugeordnet?
Wieso hat das bis heute beim Do Khyi keine Rolle gespielt?
Sind wir heute in der Kynologie nicht mehr lernfähig?
Wird ein Liebhaber vom Wesen und Verhalten eines z.B. English Mastiff tatsächlich in einem Do Khyi seine Entsprechung finden? Wer hat denn die immer wieder so gern ins Spiel gebrachte „Story“ erstmalig erzählt, von den angeblich „ältesten schriftlichen Hinweisen auf den Do Khyi datiert auf 1121 v. Chr.“ in der chinesischen Geschichtsschreibung? Über einen vom Volk „Liu“, an einen chinesischen Kaiser, namens „Wou-Wang“ als Geschenk gegebenen Hund, namens „Ngao“, welcher über 120 cm (Quelle: 4 Fuß) groß gewesen und zur „Jagd auf Menschen“ abgerichtet gewesen sein soll?...
Weshalb wird dazu niemals auf die originalen Quellen hingewiesen?
Schon der Autor Uli Gelbrich (Tibetische Hunde, Kynos, 1987) weist auf die Quelle nicht mehr hin! Sehr wohl aber auf seine einzig vorliegenden Quellen zum Do Khyi:Max Siber (Der Tibethund, Winterthur 1897) undRichard Strebel (Die Deutschen Hunde, Ertel 1905).
M. Siber und R. Strebel hatten aber die ihnen vorliegende Quelle noch genau angeführt; „Le livre de Marco Polo par M.G. Pauthier, Paris, 1865“
Was heißt das denn?
Die Quelle für einen tatsächlich nie vorliegenden, angeblich „ältesten, schriftlichen, historischen Nachweis“ stammt von einem Herrn M.G. Pauthier, welcher in die schriftlichen Teilstücke von Aufzeichnungen der Erinnerungen Marco Polos noch Einblick nehmen konnte, bevor diese verloren gegangen sind. Pauthiers Notizen dazu liegen noch heute im Pariser Museum!
Die Quelle ist also eine Interpretation von M.G. Pauthier aus 1865, der eingesehenen Aufzeichnungen über Erinnerungen Marco Polos im 13. Jahrhundert unserer Zeit. Weder ein chinesischer Kaiser, dieser Namensgebung, noch ein Volk namens Liu ist uns bis heute, weder archäologisch, noch schriftlich nachweislich bekannt geworden.
Die Interpretation der Größe des Hundes, bezieht sich auf die Maßeinheit „Fuß“ welche um 1865 als Handelsmaß in Europa gebräuchlich war. Damit reduziert sich die Größe des Hundes auf die heute noch beim Do Khyi vorliegende „normale“ Größenangabe!
M. Siber, wie R. Strebel übersetzen beide noch übereinstimmend zu M.G. Pauthier, dass die Abrichtung des Hundes „Menschen zu jagen“ wie in der Quelle auch angegeben, der damals noch gebräuchlichen Ausbildung von „Fährtenhunden“ in Amerika entsprach, welche Ende des 18. Jahrhunderts auch entlaufene Sklaven aufspürten. Ein Spürhund also!
Warum werden solche originalen Hinweise einfach „vergessen“?
Wer hat ein Interesse daran einer ursprünglichen Hunderasse, wie dem Do Khyi aus Tibet eine „Historie“ anzudienen?
Auch der Vergleich mit allen Abbildungen „indischer Hunde“ bei römischen oder griechischen Dichtern wurde 1897 (!) von Max Siber noch kritisch gesehen…
„ Wir unterlassen alle die bedeutungslosen Nennungen der indischen Hunde, zu denen sie auch die Tibeter zählten, da sie sie über Indien erhielten, durch die römischen Schriftsteller aufzuzählen, da sie doch nur wertlose Wiederholungen sind…“ (Zitat Max Siber, Der Tibethund, Winterthur 1897).
Ebenfalls in den 1980er Jahren erscheinen dann die ersten beiden Bände, welche den Do Khyi erstmals als „Urahn aller Kampfhunde“ anführen! (Kampfhunde I, II, D.Fleig, Kynos 1986)
Die Herleitung der Tibeter sei mit den auch heute noch überall wieder und wieder gezeigten „Assyrischen Doggen“ eines Basreliefs in Abstammungstheorie zu sehen, wurde schon von M. Siber, aber auch durch die einzige Quelle für die Bände Kampfhunde I, II, R. Strebel, 1906 kritisch betrachtet, weil…. nur über das „Vorliegen von doppelten Afterkrallen“ abgeleitet (Zitat: M. Siber, 1897).
Die Einordnung des Do Khyi durch M. Siber in ein Abstammungsmodell von vier „ursprünglichen Grunddomestikationstypen“ des Hundes des Kynologen Prof. Dr. Studer, Bern, 1894-96,war hingegen noch ziemlich wenig „Heroisch“ und ist für die gegen Anfang bis Mitte 1980er Jahre unserer Zeit erst statt gefundene Festlegung der Legendenbildung um den Do Khyi weniger geeignet gewesen!
Warum sind bei anderen Rassehunden deren „Liebhaber“ so stolz wenn „ihre“ Rasse in neuesten, modernen, gentechnischen Studien zur Entstehung und Einordnung mitwirken und erforscht werden kann?
Weshalb wird nichts dergleichen stolz im WWW über den Do Khyi verkündet?
Wer hat schon eine Rasse zu betreuen, hält und liebt diese, welche an einer solchen Arbeit mitwirken konnte?
Weshalb ist das Mitwirken von vier Do-Khyi, sowie vieler verschiedener Straßenhunde aus der autonomen Region Tibet und ehemals tibetischer, heute chinesischer Provinzen an der Evolutionsstudie mit deren Mitochondrien-DNA durch Hn. Savolainen und Kollegen, 2002 keine Erwähnung wert?
Immerhin legen die Ergebnisse den Schluss nahe, dass die untersuchten Do Khyi und die „rasselosen“ Straßen- oder Pariahunde aus den benannten Ursprungsregionen noch nahe am Ursprung des Beginnes der Domestikation liegen.
Sie zeigen auch, dass beide Beteiligte, Do Khyi und tibetisch/chinesische Pariahunde ziemlich unbeeinflusst von Einflüssen modernerer Hundetypen geblieben sind.
Wird das Ergebnis nicht erwähnt, weil die Ergebnisse auch zeigen, dass der Einfluss des Do Khyi auf die Entwicklung weiterer „heroischer Hundetypen“ eine Nebensächliche in der Evolutionsgeschichte; - vom mongolischen Wolf (Unterart Grauwolf) bis zum Haushund beginnend mindestens vor ca. > 15 000 Jahren gewesen sind?
Lässt sich die Realität eines ursprünglichen Hundes mit territorialem Wachinstinkt weniger gut verkaufen - weil weniger Heroisch, Legendär und Fabulös?
Wer sich für unverfälschte Tiere der Rasse Do Khyi interessiert, sollte Erfahrung haben und Interesse am Lernen mitbringen. Vor allem für das dem Hund eigene Ausdrucks- und Sozialverhalten!
Der Do Khyi ist ein ursprünglicher und noch nicht spezialisierter Herdenschutzhund!
Das macht seine Haltung – die ihm entsprechenden Lebensbedingungen vorausgesetzt – für Halter mit der entsprechenden Erfahrung, aber auch Lernfreude einfach. Durch sein angenehmes Wesen ist er, oben genannte Bedingungen vorausgesetzt als Familienhund für verantwortungsbewusste Halter geeignet!
Aber ein Hund aus der Gruppe der Doggenartigen, heute als Molosser bezeichnet ist der Do-Khyi nicht!
Do-Khyi: Charaktergegensaetze - wie sie gemacht werden!
Do-Khyi :Charaktergegensätze – oder wie sie gemacht werden!
Woran das wohl liegt?Bei keiner anderen Rasse findet ein daran Interessierter derart viele, absolute Gegensätze!
Google mag die vielen weltweiten Schriftstücke und Seiten zum Do Khyi sicher gezählt haben, es sind genug um diese Gegensätze zum eigenen Erschrecken festzustellen.
Wie sind sie denn nun wirklich? Wild, unbesiegbar, unberechenbar und gefährlich? Bereits seit Aristoteles so geschildert? Aristoteles hielt ja den „angeblichen“ Do Khyi in seinem Schriftstück noch für einen „Bastard aus einem Hund mit einem Tiger…“
Oder wie wir kürzlich in einem Zeitschriftenartikel lesen konnten: „…dass der Do Khyi ist ein gutmütiger Dickkopf ist?“
Ist es denn in den mehr als 30 (!) Jahren Zucht bei uns bis heute nicht gelungen ein einheitliches Wesens- und Charakterprofil von dieser Rasse festzulegen? Die Rasse in Anforderung und Verhalten genau zu beschreiben?
Was anderen Rassen bereits zu Beginn ihrer Zucht in die Wiege gelegt wurde, das einheitliche Anforderungsprofil an den Charakter und die Eigenschaften, driftet bei der Tibetdogge bis heute eher immer noch weiter auseinander! Welche verschiedenen Wünsche und Bedürfnisse sollen mit diesen völlig gegensätzlichen Beschreibungen über seinen Charakter denn befriedigt werden? Entspricht der Do Khyi tatsächlich diesen Vorstellungen?
Die Konsequenzen aus dieser Tatsache findet man leider oft in den Gründen für die Abgabe dieser Hunde!
Es wird Zeit, dass man aufhört sich selbst und anderen über das Wesen des Do Khyi als Herdenschutzhund etwas vorzumachen!
Zeit, den Do Khyi aus dem Irrtum der Zugehörigkeit zur Gruppe der Mastiff und molossiden Rassen zu befreien! In diesem Lager wird gerne erwähnt, dass er schon bei Alexander dem Großen, Bewunderung wegen seiner Stärke und Unnachgiebigkeit im Jagdtrieb erregte – Wie ist denn dieser Hund, welcher angeblich schon in den höheren Lagen Nepals „degenerierte“ bis in den heutigen Iran/ Irak an den Hof Alexanders vorgedrungen?
Es ist Zeit für eine genaue und zutreffende Wesensbeschreibung!
„…ein Do Khyi ist ein gutmütiger Dickkopf“ – Was wird bezweckt damit?
Uns fällt automatisch wieder der Golden Retriever ein, - ein gutmütiger Dickkopf. In der Farbe Golden, wie es diese auch beim Do Khyi gibt. Wundert man sich, dass für die Anschaffung einer Tibetdogge damit nicht zutreffende Vorstellungen geweckt werden?
Und dann findet man im WWW solche oder ähnliche Hilferufe: „Wer gibt unserem kuscheligem XXX ein neues Zuhause? Es ist ein liebevoller, wachsamer Familienhund, keine Kleinkinder“
Wir lesen weiter: „…ein Do Khyi liebt Kinder und alle anderen Haustiere“-Wirklich? Gilt das für alle Vertreter der Rasse?
Ist das Rassetypisch angeboren, hat er dafür ein Gen von Mutter Natur erhalten ? Oder braucht auch er, wie alle anderen Hunde, eine umfassende Sozialisierung und Prägung, welche schon bald nach seiner Geburt beginnt?
Auf anderen Seiten im WWW kann es einem dann mulmig werden: „Diese Hunde wurden bereits im Alter von zwei Monaten angekettet, um sie dadurch angriffslustiger zu machen. …durch das Anketten und die Einschränkung…. wurde die Aggression der Tiere so sehr verstärkt …“
Würden Sie einem solchen Hund ihr Kind anvertrauen?
Und weiter liest man nur ein paar Zeilen darunter: „Ist diese notwendige Erziehung gegeben, können sie gutwillige und treue Hausgenossen werden, die Kindern gegenüber sehr geduldig sind. In ihrer Heimat wird die Tibet-Dogge sogar von kleinen Kindern kontrolliert und geführt. Fremden gegenüber ist sie misstrauisch und aggressiv.“
Woher kommen solche Gegensätzlichkeiten, welche in sich schizophren sind? Weshalb gibt es derartiges nicht für anderen der vielen Hunderassen?
„…. Sind sie zu stark – bist du zu schwach“ Dieser Slogan war dann ab dem Millennium wieder schnell verschwunden! Starke Hunde für besondere Menschen?
Da werden die alten Tibet-Reisebeschreibungen von Reisenden, entstanden Ende des 18. Jahrhunderts wieder und wieder abgeschrieben. Beschreibungen von fremden Europäern in einem Land, welche die Tibetische Bevölkerung damals auch als „Elend und Eingeborene“ bezeichneten. Andere der alten Reisebeschreibungen, welche damals, aus heutiger Sicht bereits sehr zutreffend waren; ( z. B. von J. A. Petersen, St. Gallen ) werden wohl, - weil der wohlige Schauder über die Gefahren in der Fremde fehlte - weder zitiert, noch angeführt.
Möchte man Charakter und Wesen, der seit über 30 Jahren bei uns lebenden Hunde nicht einmal aus den wirklichen, modernen uns zur Verfügung stehenden Beobachtungen und Erfahrungen schildern?
Welche Rolle spielen denn die Bezugspersonen bei Ausprägung der scheinbar ungehobelten Urinstinkte? Darauf hatten bereits einige der „alten Reiseschilderungen“ hingewiesen. Ist es wirklich glücklich einen Do Khyi als Familien- und im Speziellen als besonders kindertauglich anzupreisen?
Sind denn diese Gegensätze nicht die Auswirkung von unpassenden Betrachtungs- und nicht der Art gerechten Haltungsweisen? Der Do Khyi ist ein intelligenter Herdenschutzhund mit ausgesprochenem Bewachungsinstinkt.
Gerade in Familien mit kleinen Kindern fehlt oft die Zeit, sich mit der Erziehung dieses anspruchsvollen Hundes intensiv zu beschäftigen, und dieses führt dann häufig zu problematischem Verhalten. Do Khyi sind sehr aufmerksam und lernfreudig „ihnen entgeht nichts“, - auch wenn sie den Eindruck der Lernfreudigkeit nicht unbedingt entstehen lassen wollen.. Sie beobachten ihre Menschen und lesen in ihnen, und sie stellen deren Handlungen in Frage.
Dazu kommt, wie sogar im FCI Standard angeführt, dass Do Khyi Spätentwickler sind. Sie sind im günstigsten Fall erst mit drei bis vier Jahren wirklich erwachsen! Daraus ergibt sich die Folge einer sehr langen Pubertätszeit, in der sich der Charakter des Hundes immer weiter formt. Hat eine Familie mit kleineren Kindern die Zeit, sich derart intensiv und ausschließlich der Ausbildung und Formung eines guten Charakters bei ihrer Tibetdogge zu widmen?
Haben Sie wirklich die Zeit dazu?
Zweifellos ist ein Do Khyi, - mit den richtigen Kenntnissen und Voraussetzungen zu einer seiner Art entsprechenden Haltung und geduldigen Erziehung angeschafft, -ein angenehmer und auch kein problematischer Begleiter. Voraussetzung ist eine offene und zutreffende Information über das wirkliche Wesen und den Charakter, sowie die Haltungsanforderungen welche die Rasse stellt.
Die Voraussetzungen und Möglichkeiten für die Anschaffung eines Do Khyi müssen stimmen!
Sicher werden Sie sich versuchen im WWW zu informieren.
- in Ermangelung an deutschsprachigen Büchern über die Rasse die einzig scheinende, endlose Informationsquelle, welche auch gleich Kontakte vermitteln kann – und soll.
Schon die Suchbegriffe zeigen ein Dilemma: Do Khyi, Dokhyi oder Do-Khyi. Aber auch Tibetdogge, Tibet Dogge oder Tibet-Dogge. Weiter führt die Suche dann über die Begriffe: Tibet-Mastiff, in allen Schreibweisen oder auch Tibetanischer Mastiff.
Um vollends Verwirrung zu verursachen, kann der Interessierte auch vom „Tsang Khyi“ und vom „Lion-type“ und „Tiger-Type“ lesen.
Gibt es eine andere Hunderasse bei welcher so viele unterschiedliche Begriffe verwendet werden?
Wie sieht es aus mit den Informationen, welche wir über diese vielen Bezeichnungen finden. Sind das realistische Informationen, welche dem Hund, der Rasse und späteren Haltern dienen?
Sind Do Khyi tatsächlich „ruhige, familienfreundliche“ Hunde, wie man es in Anzeigentexten im WWW finden kann?
Ist der Do Khyi ein „sehr wachsamer Familienhund“? Was bedeutet das? Er ist „ausgeglichen und ruhig“ kann man lesen, „ausgestattet mit vielen guten Vorzügen und Eigenschaften“
Man findet aber auch, dass der Do Khyi „sehr wachsam ist und seine Umgebung auch wenn er schläft nicht aus den Augen lässt“.
„Eignet sich als Familien- und Wachhund“ und dann erfährt man, „dass sein Ausdruck auch darüber hinweg täuschen kann, dass ihm nichts entgeht“…
Wie stellt man sich das vor, wenn man derartige Informationen liest über einen Hund?
Welchen Eindruck über den Do Khyi bekommt man vermittelt wenn man entdeckt, dass er eine „tiefe und schallende Stimme hat, die er nur benutzt wenn es nötig ist“?Man entdeckt auch noch, dass ein Do Khyi „draußen auf seine ihm eigene Art aktiv ist, aber im Haus ruhig“
Ist der Do Khyi eine wirkliche Alternative zu anderen Hunderassen, wie Labrador, Golden Retriever, Berner Sennenhund oder Neufundländer. Eine Alternative im Sinne von Wechseln. Bietet er sich alternativ dazu an?
Ist ein Labrador „sehr wachsam bei Dämmerung und Nacht, wird dann ab und zu –lästig- und könnte damit die Nachbarn stören“
Mit was denn?
Das sind viele Umschreibungen für ein Verhalten eines Herdenschutzhundes. Warum nennt man den Do Khyi und sein Verhalten nicht beim Namen?
Ein Do Khyi ist ein Herdenschutzhund. Diese sind für Kinder nur „bedingt“ geeignet und diese sind "territorial" veranlagt.
Das heißt ihre Haupteigenschaft, für welche sie in Tibet und den angrenzenden Staaten entstanden sind und gehalten wurden ist die „Eigenschaft des Wachens, des lautstarken Meldens von allem was ihnen fremd ist, nicht zur Gruppe gehört, welche der Hund kennt und dieses Verhalten verstärkt sich ab Einbruch der Dämmerung noch.“
Kurz: Ein Do Khyi auch Tibet Dogge oder Tibet Mastiff genannt – Bellt - und er bemerkt alles womit er nicht in seiner Welpen- und Jugendzeit vertraut gemacht wurde!
Wie es die Art der Herdenschutzhunde ist liegt er gerne stoisch n einem strategisch günstigen Platz, von welchem aus er alles in seinem Umfeld im Blick haben und überwachen kann.
Das kann auch ein Hügel sein. Nur, hat er etwas entdeckt – ist er ebenso schnell vor Ort, am hoffentlich vorhandenen stabilen und hohen, Zaun bellt weiter und wehrt…
Ruhig ist ein Do Khyi also nicht zu bezeichnen. Möglich, dass das eine hohe Duldsamkeit bezeichnen soll, eine hohe Reizschwelle, die diese Rasse unzweifelhaft auszeichnet, so wie alle Herdenschutzhunde.
Also doch für die Familie geeignet?
Duldet dieser Hund von Kindern alles, wie der Eindruck beim Informieren im WWW entstehen könnte?
Herdenschutzhunde sind für Familien mit Kindern „bedingt geeignet“; so wird das in der Fachlektüre, in vielen Büchern über Herdenschutzhunde, auch Hirtenhunde genannt beschrieben.
Warum bedingt?
Ein Herdenschutzhund und damit auch der Do Khyi ist loyal, eng vertraut nur mit seinen „innersten Familienmitgliedern“. Alles was für ihn fremd ist in der Familiengruppe, wird von ihm „geduldet“ aber nicht unbedingt bedingungslos akzeptiert und geliebt. Er rechnet zum Beispiel die Schwiegereltern nicht unbedingt mit zum inneren Bereich seiner Gruppe, nur weil er sie im Jahr ein paar Mal sieht.
Wollen Ihre Familienmitglieder einen Hund zum Spielen, wollen Ihre Kinder mit gleichaltrigen Kindern, welche zu Besuch kommen durch das Haus toben? Dafür ist ein Herdenschutzhund nur bedingt geeignet, schon aufgrund seiner Größe, seiner fehlenden Bereitschaft Ball- und Beutespiele auszuführen, für Raufspiele mit Kindern ist kein Hund geeignet.
Wie jeder andere Hund, muss auch ein Do Khyi und Kinder ständig beaufsichtigt werden. Ist Kinderbesuch im Haus, dann noch wesentlich aufmerksamer. Der Hund könnte bei Kinderstreitigkeiten zugunsten seines „inneren Rudelnachwuchses“ schlichtend bis erziehend dazwischen gehen. So muss man das sehen!
Für aufregende Kindergeburtstagsfeiern, Radtouren, Ausflüge mit Ziel, Badeaufenthalte und viele Familienaktivitäten welche Kinder benötigen ist ein Do Khyi nicht geeignet.
Was wollten Sie, einen Hund für die Familie oder einen zum Anschauen? Selbst Ball spielen kann man mit diesem Hundetyp vergessen.
Zweifelsohne aber ist der Do Khyi ein Hund, welcher immer mit enger, ständiger Anbindung an seine menschlichen Bezugspersonen (Begriff Familie?) leben sollte. Er ist also auch für eine ausschließliche Garten-/Grundstück- oder gar Zwingerhaltung, als Wachhund für gewerbliche Gelände ohne menschliche Aufsicht und Anbindung ungeeignet!
Er ist als Familienhund nur bedingt - und als ausschließlicher Wachhund – auch wenn manches was man im WWW so finden kann darauf vielleicht hindeutet – absolut nicht geeignet. Aber er wird Bellen!
Über keine Hunderasse findet man so viel an heroischen Beschreibungen, modernen legendenhaften Wunschvorstellungen und alte, längst widerlegte aber ständig scheinbar intensiv gepflegte Legenden, Mythen und "Märchenerzählungen" wie über den Do Khyi, den großen Hund der Tibetischen Nomaden und Viehhalter, Bauern und Wächter der Tibetischen Häuser.
Hier an dieser Stelle werden wir uns diese immer wieder ansehen, analysieren und realistisch und offen erklären, woher alte Mythen und Legenden kommen, den wahren Hintergrund und die tatsächlichen Quellen erklären. Moderne, legendenhafte Wunschvorstellungen werden wir in den Blickwinkel rücken in welchen sie gehören.Der Blickwinkel ist immer die realistische und offene Erklärung wie Do-Khyi wirklich sind. Wie sie sich tatsächlich benehmen, welches grundsätzliches Wesen und Verhalten sie aufgrund ihrer Herdenschutzhundeigenschaften zeigen werden.
Bei so vielen, unendlichen völlig unterschiedlichen Darstellungsweisen dieser Hunderasse im Internet ist dieses Informationsportal zum Do Khyi, der Tibet Dogge auch Tibet Mastiff oder neuestens Tsang-Khyi-Type genannt in Fortsetzungen geplant.
Es lohnt sich also immer wieder einmal hier vorbei zu Schauen und zu Lesen, sowie sich dabei aufklären zu lassen: Was es mit dem Do-Khyi wirklich auf sich hat und wie Do-Khyi wirklich sind.
YarlungTsangpo
Sie suchen realistische Informationen über den Do-Khyi? Besuchen Sie: http://www.tibimaxe.de