Oh ja, an diesem Thema scheiden sich absolut die Geister. Fast so sehr wie am Thema: Darf der Hund im Bett schlafen? Aber diesmal geht's nicht ums Bett, sondern um die Couch. Also, Ihr Lieben, jetzt bekennt mal Farbe, wie es bei Euch zu Hause aussieht: Darf Euer Hund aufs Sofa, oder darf er nicht?
Ich gestehe hiermit frank und frei: Meiner darf! Meine Biene durfte schon als Welpe zwischen unseren weichen Sofakissen schlummern, wurde jedoch als Junghund kurzzeitig wieder von der Couch verbannt. Warum? Weil sie "da oben" dermaßen Oberwasser bekam, dass sie gar nicht aufhören konnte, auf der weichen Liegefläche herumzutollen und uns in Arme und Beine zu zwicken! So hieß es zwischendrin immer wieder "Nein!", wenn unsere Hundedame hoch wollte, was die leichtführige Dame auch gut befolgt hat.
Inzwischen ist unsere Biene aber wieder "herzlich willkommen" bei uns auf der Couch. Schon am Morgen beim Frühstück verdöst unser Mausi den Morgen noch auf dem Sitzmöbel und lässt es sich dabei so richtig gut gehen:

Kurz darauf zieht sie dann in unser Büro um, und lässt sich auch dort bequem nieder, während Frauchen brav arbeitet. Haaach, so ein Hundeleben:

Da unsere Hundedame alles andere als dominant ist, wollen wir ihr diese kleine Bequemlichkeit des Alltags nicht verwehren. Wer allerdings Probleme mit seinem Hund hat und dieser gerne den Chef spielt, der sollte sich überlegen, ob er seinen Hund auf seinem Sofa Platz nehmen lässt - die Schwierigkeiten mit der Dominanz könnten sich unter Umständen verstärken, wissen die Fachleute. Am besten macht jeder seine eigenen Erfahrungen damit.
Mal abgesehen davon ist es nicht jedermanns Sache, seine Sitzmöbel mit Bello, Waldi und Co. zu teilen - auch das ist persönliche Geschmackssache! Es gibt allerdings eine Kompromiss-Variante: Du kannst ja auf einem Ende der Couch eine flauschige Hundedecke ausbreiten, und nur darauf darf sich Dein Liebling niederlassen! So hast Du am Rest Deines Ruhemöbels keine Hundehaare, und Dein Schatz darf trotzdem "oben thronen".

Na dann, wünsche wohl geruht zu haben!
Ach ja: Ihr könnt hier gerne einen Kommentar hinterlassen, wie diese Hausstandsregel bei Euch daheim gehandhabt wird. Ist der Hund auf der Couch bei Euch ein absolutes Don't, oder darf er rauf?
Ich freue mich auf Eure Meinungen und Kommentare! Haut in die Tasten!
Mallorca ist eines der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen, doch die spanische Ferieninsel ist nicht nur der Inbegriff von Sonne, Strand und Meer: Jährlich werden Tausende Straßenhunde auf der Insel eingefangen und in sogenannten Perreras getötet. Auch vielen Hunden, die ein "Herrchen" haben, geht es nicht besser: Sie müssen als Hofhunde an der Kette leben oder werden misshandelt.
Hier seht Ihr die Ex-Straßenhündin Lana - sie war selbst einmal eine spanische Streunerin:
Moderatorin Sonja Zietlow, die selbst drei Hunde hat, versucht gemeinsam mit dem VOX-Haustiermagazin "hundkatzemaus" den Straßenhunden auf der Insel ein besseres Leben zu ermöglichen und über die derzeitige Situation zu informieren: "Ich glaube, wenn man sich auf Mallorca um Tiere kümmern möchte, ist man immer am richtigen Ort zur richtigen Zeit. Da findet man leider überall sehr viel Leid!"
Ex-Streunerin Lana ist nun überglücklich bei Ihrem Frauchen in Deutschland: 
In den beiden Folgen, die VOX am 30. August und 6. September 2008 um jeweils 18 Uhr zeigt, findet Sonja Zietlow mit ihrem Team eine kleine Hündin in einem Straßengraben, die sich in einem Schockzustand befindet. Die Moderatorin bringt das Tier in die mallorquinische Kleintierarztpraxis der deutschen Tierärztin Dr. Jeanette Haug. Die Ärztin untersucht den Hund auf Verletzungen und stellt 40 Grad Fieber fest. Sie verabreicht der Hündin Medikamente, um sie zu stabilisieren, auf die das Tier jedoch nicht reagiert. Durch ein Röntgenbild erkennt die Ärztin schließlich, dass der Hund angeschossen wurde. Die Medikamente müssen bald anschlagen, damit das Tier über Nacht nicht an Herz-Kreislauf-Versagen stirbt, doch die Überlebenschancen werden immer kleiner. Wird es die kleine Streunerin schaffen?
Ist es nicht toll, wenn Kinder sich bereits für Tiere begeistern können? Wenn ihr Interesse für die Natur und für die Vierbeiner schon früh erwacht? Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass ein tierisches Bilderbuch nun einen Preis bekommen hat!
Jens Bonnkes Buch "Schräger Vogel, krummer Hund" ist von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e. V. zum Bilderbuch des Monats August 2008 gewählt worden. Mit dieser Wahl wird das Buch, das im März im Hinstorff Verlag erschienen ist, zugleich mit dem Gütesiegel der Akademie ausgezeichnet.
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Schräger Vogel, krummer Hund" ist vieles in einem: ein Bilderbuch, ein Rätselbuch, eine erste und zudem äußerst unterhaltsame Einführung in Besonderheiten der deutschen Sprache. Denn hinter jedem der zahlreichen Motive verbirgt sich eine Redewendung, die mit Tieren zu tun hat.
Nun wollt Ihr sicher wissen, worum es in dem Buch geht, oder? Hier husten die Flöhe, steppt der Bär, klaut der Wolf dem Schaf seinen alten Pelz und wer will, kann in einem Affenzahn durch die Gegend fahren. Wer nicht, lässt sich vom Elch knutschen oder muss ansonsten heulen wie ein Schlosshund. Kurzum - das erste Kinderbuch des Berliner Illustrators Jens Bonnke ist eines der tierischen Art. Bonnke zeigt in seinen Bildern, wie es ganz konkret aussieht, wenn man mit den Hühnern zu Bett geht oder eben auch mal die Sau rauslässt. Und lädt somit ein zu einem großen Sprach- und Ratespaß, nicht nur für Kinder. Mag der Elefant im Porzellanladen noch schnell erkannt sein, so dürfte dies beim Kleinvieh, das auch Mist macht, schon schwerer fallen. Die Lösung des Bilderrätsels wird unauffällig mitgeliefert und außerdem erklärt, was es mit der inhaltlichen Bedeutung der jeweiligen Redewendung auf sich hat.
Jens Bonnkes lebhafte Darstellungen dieser Sprachbilder sind farbenprächtig, kraftvoll und machen Lust auf weitere Erkundungen der deutschen Sprache und all ihrer mitunter verwirrenden Merkwürdigkeiten. Bärenstark eben.
Und hier noch ein paar Informationen zum Illustrator: Jens Bonnke, 1963 in Paris geboren, studierte Visuelle Kommunikation an der Fachhochschule Trier sowie an der Hochschule der Künste Berlin bei Jürgen Spohn und Jan Lenica. Seit 1992 ist er als freiberuflicher Illustrator tätig, u. a. für Stern, Berliner Zeitung, Spiegel, Le Monde Diplomatique und "Die Sendung mit der Maus". Für das Magazin der Süddeutschen Zeitung illustriert er wöchentlich "Die Gewissensfrage". Jens Bonnke lebt und arbeit in Berlin.
Na dann - viel Spaß beim Schmökern für Groß und Klein!
Kleine Kunststücke zu lernen, macht gelehrigen Hunden großen Spaß. Viele Vierbeiner verlangen geradezu nach Kopfarbeit und schauen uns mit erwartungsvollen Blicken an, so nach dem Motto: Wann kann das Training endlich beginnen?
Denn Kopfarbeit kann genauso müde machen wie ein ausgedehnter Spaziergang. Neben Kommandos wie Sitz, Platz und Bleib kann man seinem Liebling auch kleine Kunststückchen beibringen. Der Klassiker dabei ist in jedem Fall das Pfötchen geben.
Diesen kleinen Trick kann man bereits Welpen beibringen. Ganz hervorragend funktioniert es mit einem Clicker, aber auch mit Lob und Belohnung klappt es gut. Richte Dir auf alle Fälle schon mal ein paar ganz feine Leckerli her. Diese sollten möglichst klein sein, denn Du wirst am Anfang einige davon brauchen, um Deinen Hund zu bestätigen und ihm das Pfote geben beizubringen. Es eignet sich zum Beispiel ganz gut klein geschnittene Wurst oder Käse, denn für diese Leckerei würden brave Vierbeiner (fast) alles machen!
Und nun kann die Trick-Stunde beginnen. Lasse Deinen Schatz nun Sitz machen und setze Dich vor ihn hin. Dann tippst Du seine Pfote leicht an. Hebt er sie ein Stück, dann clicken und belohnen oder loben und belohnen. Dein Liebling soll sehen: Aha, Pfote heben ist brav, da gibt's was dafür, wenn ich das tue. Wiederhole dies nun einige Male. Sage jedes Mal, wenn Dein Hund die Pfote hebt, auch "Gib Pfote!" zu ihm. Übe dies viele, viele Male. Aber vergiss nicht: Nach fünf Minuten Training solltest Du ein paar Stunden Pause machen, damit Dein Hund das Ganze auch verarbeiten kann. Länger können sich Welpen auch gar nicht konzentrieren. Besser übst Du dreimal am Tag fünf Minuten als einmal am Tag eine Viertelstunde!
Wenn Du dies viele Male wiederholst, wird Dein Hund bald sein Pfötchen von selber heben! Nun musst Du es nur noch ergreifen und sanft schütteln. Lässt er sich das machen, lobe ihn ganz fest (oder clicke) und gib ihm eine besonders leckere Belohnung. 
Diesen Trick kannst Du auch noch ausbauen! Zum Beispiel kannst Du Deinem Hund lernen, dass "Gib Pfote" die linke Pfote meint, das Kommando "andere Pfote" hingegen die rechte.
Du wirst sehen, diese Übung klappt ganz schnell. Und es ist toll, wenn Dein Hund diesen Trick kann - denn darauf bauen andere kleine Kunststücke auf, zum Beispiel "Give me five" oder "winken".
Viel Spaß bei der kleinen Zirkuslektionsstunde!
Ist er nicht putzig? Er hüpft in Vorgärten herum, flattert durch die Innenstädte und ist meistens da, wo es etwas zu futtern gibt! Die Rede ist vom Haussperling. Haussperling?, werden sich jetzt viele denken. Auch als Spatz ist der kleine Kerl bekannt. Die NABU hat eine Studie durchgeführt und dabei herausgefunden: Als häufigster Vogel in Städten und Dörfern entpuppte sich mit rund 135.000 Sichtungen erneut der Haussperling. Durchschnittlich fünf Spatzen wurden pro Beobachtungsstunde gezählt. Den Großstadtrekord verzeichnete Berlin mit mehr als sieben pro Stunde. 
In den Ballungszentren von Nordrhein-Westfalen hingegen verwies die Amsel den Haussperling auf Platz zwei, ebenso in vielen anderen deutschen Großstädten wie Hamburg oder München. "An vielen Orten gehen den Spatzen durch Gebäudesanierungen geeignete Brutplätze verloren, obwohl sich leicht Ersatz schaffen ließe", sagte NABU-Vogelschutzexperte Markus Nipkow. Um etwas gegen die Wohnungsnot bei Haussperlingen zu tun, empfiehlt der NABU seine speziellen Nistkästen, alternativ auch Fassadenbegrünungen, beispielsweise mit Wildem Wein oder Efeu.
Der Spatz gehört zur Familie der Sperlinge. Der kleine Piepmatz wiegt ungefähr 30 Gramm und hat einen eher gedrungenen Körperbau, was ihm sein etwas knuddeliges Aussehen verpasst. Seine Flügel haben eine Spannweite von etwa 23 Zentimeter, er selbst ist etwa 16 Zentimeter groß. Die Männchen sind etwas auffälliger gezeichnet als die Weibchen, deren Braun etwas matter ist. Übrigens singen auch nur die Spatzen-Männchen! Die Laute hören sich an wie „Tschilp“. Etwa 10.000 Jahre ist es her, dass sich der Haussperling dem Menschen angeschlossen hat. Verbreitet ist der putzige kleine Kerl übrigens fast auf der ganzen Welt.
Die deutschen Reiseweltmeister packen wieder die Koffer. Dank des starken Euro boomen in diesem Jahr Fernreisen und Kreuzfahrten. Gerade wer in exotische Länder reist, möchte sich für daheim etwas besonders Ausgefallenes mitbringen. Das hatte auch ein deutscher Urlauber vor, der aus der Türkei zwei dekorative Steine mit nach Hause bringen wollte. Die Folge: Sechs Wochen Haft in Antalya. Den ausstehenden fast 17 Monaten Gefängnis entging der Mann nur, weil er eine Kaution von rund 9.000 Euro leistete.
Aber nicht nur die Ausfuhr von Kulturgütern aus Urlaubsländern kann schwer wiegende Konsequenzen nach sich ziehen. Die Hamburger Rechtsschutzversicherung Advocard erklärt, welche Souvenirs auf keinen Fall in den Koffer dürfen und zählt dazu auch unbedingt Tiere oder deren Produkte. Für Tierfreunde sollte das eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, dass sie sich keine solchen Souveniers mit nach Hause bringen! 
Von der Ausfuhr exotischer Tiere oder von Tierprodukten raten Experten dringend ab. Das Washingtoner Artenschutzabkommen stellt den Handel mit vielen Tieren unter Strafe. Es verbietet ebenfalls den Handel mit allen Erzeugnissen, die aus ihnen hergestellt oder gewonnen werden. Hierzu zählen beispielsweise auch Elfenbeinschnitzereien, Korallenschmuck oder Taschen aus Schlangenleder. Wer am Flughafen damit erwischt wird, ist nicht nur die Ware los, sondern muss auch noch mit hohen Strafen rechnen. Dringender Rat: Finger weg! Legal sind nur Produkte aus eigens gezüchteten Tierbeständen. Zum Beispiel gibt es in Australien oder den USA Zuchtfarmen, die Tierprodukte mit den nötigen amtlichen Bescheinigungen verkaufen.
Puuuh, ganz schön heiß zur Zeit, nicht wahr? Wenn uns Zweibeinern die Hitze schon zu schaffen macht, wie mag es denn erst den Vierbeinern gehen? Im Sommer müssen wir besonders auf sie achten, denn Tiere sind sehr hitzeempfindlich.
Hunde sind an heißen Tagen besonders zu beobachten. Neben schweren Herz-Kreislaufstörungen, die bis zum Hitzschlag führen können, droht auch Sonnenbrand auf unbehaarten Körperstellen wie Nase oder Ohrmuscheln. Für sportliche Aktivitäten mit dem Vierbeiner eignen sich nun eher die kühleren Morgen- und Abendstunden. Besonders ältere Hunde brauchen Abkühlungs- und Ruhephasen. An heißen Tagen ist ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt sehr wichtig, frisches Trinkwasser sollte daher immer zur Verfügung stehen. Bei ersten Erschöpfungsanzeichen des Tieres müssen Ausflüge oder gemeinsame sportliche Aktivitäten unterbrochen und keinesfalls gegen den Willen des Vierbeiners fortgesetzt werden. 
Vorsicht mit dem PKW: Wer keine Klimaanlage im Auto hat, sollte längere Fahrten mit Hund möglichst in die Morgen- und Abendstunden legen. Denn in der Hitze kann ein Verkehrsstau sehr schnell zu einer Gefahr für den Hund werden. "Lassen Sie niemals Ihren Hund allein im Auto", warnt Martina Schnell, Heimtierexpertin von VIER PFOTEN. "Auch ein Schattenplatz heizt sich schnell auf und wird zur tödlichen Falle für den Hund." Passanten, die an heißen Tagen einen Hund allein in einem geschlossen Auto bemerken, sollten deshalb unverzüglich die Polizei alarmieren. 
Katzen suchen sich in der Regel selbst schattige Plätze und sind somit bei Hitze nicht so gefährdet wie Hunde, doch auch sie sollten an heißen Tagen besonders beobachtet werden. "Für Katzen und Kleintiere gilt gleichermaßen: Stets zugängliches Trinkwasser ist ein unbedingtes Muss. Außerdem sollten Futterreste schnell entfernt werden, weil sie leicht verderben oder von Fliegen infiziert werden können", rät Martina Schnell. 
Meerschweinchen und Kaninchen in Freigehegen brauchen ausreichend Unterschlupfmöglichkeiten und Schattenplätze. Auch Heimvögel müssen vor direkter Sonneneinstrahlung unbedingt geschützt werden; ihre Voliere gehört an einen gut temperierten und zugfreien Platz. Das Wasser in Badehäuschen und Trinkgefäßen muss häufiger gewechselt werden, damit sich keine Bakterien ansiedeln.

Habt Ihr gewusst, dass Herzprobleme bei Hunden gar nicht selten sind? Wenn Euer Hund plötzlich müde, schlapp und lustlos ist, dann solltet Ihr unbedingt zum Tierarzt gehen - vielleicht steckt ja ein Herzproblem dahinter! Das ist sehr wichtig, denn nur, wenn die Erkrankung diagnostiziert wird, kann sie auch behandlet werden, und das kann lebenswichtig sein. Das gibt Boehringer Ingelheim bekannt.

Eine kürzlich veröffentlichte globale Studie zeigt, dass mehr als 50 % der Hundehalter über das Risiko einer Herzinsuffizienz bei ihren Hunden in Unkenntnis sind. Jeder vierte Hunde über dem siebten Lebensjahr leidet an Herzerkrankungen(1). Dem Wissensmangel über diese ernsthafte, lebensbedrohliche Erkrankung muss durch eine bessere Aufklärung der Hundehalter darüber, wie sie die Krankheit erkennen und die Gesundheit ihrer Hunde in Bezug auf deren Herzen schützen können, begegnet werden.
Diese Statistiken weisen auf eine erhebliche Notwendigkeit hin, das allgemeine Wissen über kongestive Herzinsuffizienz bei Hunden zu verbessern. Wenn sich mehr Hundehalter der Erkrankung und der Anzeichen bei ihrem Haustier bewusst sind, kann Herzinsuffizienz in einem früheren Stadium erkannt und behandelt werden, was eine rechtzeitige Versorgung und ein potenziell längeres und bequemeres Leben für den Hund sichern könnte.
Darüber hinaus wurden beim 29. World Veterinary Congress neue Daten vorgestellt, die zeigen, dass Hunde mit kongestiver Herzinsuffizienz, die auf eine Erkrankung namens myxomatöse Mitralklappenerkrankung zurückzuführen ist, bei Behandlung mit Pimobendan (Vetmedin(R)) im Vergleich zu häufig verwendeten ACE-Hemmern länger leben(3). Die Ergebnisse der QUEST-Studie, die grösste internationale Studie ihrer Art, die unter Hunden mit kongestiver Herzinsuffizienz durchgeführt wurde, soll im Laufe des Jahres im Journal of Veterinary Internal Medicine (JVIM) veröffentlicht werden.

Eine myxomatöse Mitralklappenerkrankung ist für ca. 75 % aller Fälle kongestiver Herzinsuffizienz bei Hunden verantwortlich(2). Myxomatöse Mitralklappenerkrankung wird mit der Verdickung der Mitralklappensegel (einer der Haupteinwegklappen innerhalb des Herzens) in Verbindung gebracht und beeinträchtigt den Fluss des Bluts vom Herzen zum Rest des Körpers. Obwohl es keine Heilung für kongestive Herzinsuffizienz aufgrund von myxomatöser Mitralklappenerkrankung gibt, sind Behandlungsoptionen verfügbar, um die Beschwerden zu lindern und die Qualität und Dauer des Lebens des Hundes zu verbessern(2).
Professor Jens Haggstrom, Forschungsleiter der QUEST-Studie von der Universität Uppsala in Schweden, bemerkte: "Die QUEST-Studie ist ein bedeutender Meilenstein für unsere Anstrengungen, sowohl Tierärzten als auch Hundehaltern überzeugend darzulegen, dass es klare Anzeichen dafür gibt, dass Pimobendan eine wirksame Behandlung für kongestive Herzinsuffizienz ist, die das Leben des Hundes verlängert und dem Tier und seinem Besitzer mehr qualitativ hochwertige gemeinsame Zeit bietet."
Bei der QUEST-Studie handelt es sich um eine randomisierte, positiv kontrollierte Multi-Center-Studie, die an 28 Standorten in 11 Ländern durchgeführt wurde. Dies ist die grösste Studie dieser Art, die jemals im Bereich der Veterinärkardiologie durchgeführt wurde. Die Studie verglich eine Pimobendan-Gruppe mit einer Gruppe, die neben einer diuretischen Hintergrundtherapie mit Benazeprilhydrochlorid behandelt wurden. Die Studie lief über drei Jahre hinweg und verfolgte Hunde bis zum Tod, zur Einschläferung oder zum Behandlungsfehlschlag, der zum Austritt aus der Studie führte(3).
Wuff!
Heute melde ich mich einmal selbst zu Wort - ich bin's, Labrador-Schnauzer-Mix Biene. Denn mein Frauchen ist von unserer Berlinreise noch so kaputt, dass sie heute nicht wie gewohnt in die Tasten hauen kann. Die halten halt nichts aus, diese Zweibeiner! So muss eben ich Euch berichten, wie es war, was ich gerne tue!
Also, erst einmal: Ich freu mich tierisch, dass ich wieder zu Hause bin. Bin vor Freude gleich durchs Wohnzimmer gehoppst und habe mit meinem neuen Plüschspielzeug gespielt. Dann, beim Gassi-Gehen, bin ich gerannt wie eine Wilde und habe gleich ausgiebig gebadet. Daheim ist es halt doch am schönsten!
Das hört sich nun an, als hätte es mir gar nicht gefallen in der Hauptstadt. Aber wuff, ganz im Gegenteil, es war tierisch super! Was ich alles durfte, also Ihr anderen Vierbeiner würdet grün vor Neid werden! Bei der Hinfahrt war ich wie immer ganz brav und hab alles verschlafen. In Dessau haben sich meine Menschen eingebildet, das berühmte Bauhaus anschauen zu wollen. Na gut, bin ich halt mit, es war mir jedoch fast ein wenig zu heiß - nur gut, dass die nette Bedienung im Café vorm Bauhaus einen riesigen Wassernapf für mich gebracht hat. Überhaupt, allüberall, wo wir waren, kam erstmal ein kühles Getränk für mich. Die sind schon sehr hundefreundlich, diese Preussen!
Im Hotel angekommen, habe ich gleich mal alles inspiziert. Das meiste kannte ich noch vom letzten Jahr, denn meine Menschen fahren ja jedes Jahr zum Traber-Derby nach Berlin und nächtigen immer in diesem Hotel außerhalb, im Grünen. Extra wegen mir, denn ich bin bei uns eigentlich der Chef, hihi. Ich bin erstmal aufs Bett, wie zu Hause, aber Herrchen hat gesagt, das darf ich nicht. Wie gut, dass Frauchen erstmal mit mir Gassi ging. Dann ging's zum ersten Mal in die Stadt, und ich hab geschnüffelt wie ein Weltmeister. Da gab's vielleicht viel zu riechen, die Berliner Zeitung ist ja noch viel interessanter als die Straubinger!
Am nächsten Tag waren wir morgens auch in der Stadt. Ich durfte nicht ins KaDeWe, das fand ich doof. Dafür sind wir in andere Geschäfte geschlendert, mein Frauchen braucht da immer viel zu lange. Da wälze ich mich in der Zwischenzeit lieber auf dem Teppich und grunze - wenigstens guckt mich dann jeder an! Danach waren wir in einem tollen Park, wo ich mich auch ausgiebig im Gras herumgekugelt habe. Haaach, Grün unter den Pfoten, das ist doch einfach das Allerbeste, immer dieser Asphalt wär auf Dauer nix für mich! Ich habe auch tolle Freunde kennen gelernt in diesem Park und ein wenig gespielt, und dann habe ich meine Menschen zu einer Rast gezwungen und wir ließen uns auf dem herrlichen Rasen nieder.
Abends ging es dann endlich auf die Rennbahn, ich konnte es kaum erwarten. Nein nein, nicht nur wegen des riesigen Tierfachhandels, das direkt neben der Bahn angesiedelt ist! Auch diese ganzen Düfte, Menschen, Hunde - ach, ich liebe es, auf die Rennbahn zu gehen, gut, dass meine Menschen den Trabrennsport so lieben! Nur mit Pferden hab ich nichts am Hut, die sollen lieber von mir fern bleiben, ich hab Angst vor diesen großen Tieren.
Aber nun muss ich Euch erzählen, wie ich zum V.I.D. wurde, zum Very Important Dog! Meine Zweibeiner nahmen mich nämlich mit in den V.I.P.-Bereich, weil ich so brav bin. Dort bewachte ich mehrere Tage lang die "Loge" meiner Menschen:

Bin ich nicht ein Vorzeigehund? Übrigens trage ich mein schweizer Halsband mit passender Leine just am Schweizer Nationalfeiertag, der in Berlin groß gefeiert wurde: 200 Ziegen flanierten durch die Straßen, schade, dass ich nicht mit durfte!
Apropos Vorzeigehund, ich habe im V.I.P.-Bereich eine ganz großartige Bekanntschaft gemacht. Und zwar hat der Berliner Rennverein ein ganz tolles Plakat zum Traber-Derby gemacht, da ist ein Mann in feinem Zwirn (meine Menschen sagen, er sei im Stil der Zwanziger Jahre gekleidet) drauf, der auf ein riesiges Hufeisen guckt. Aber, noch viel wichtiger, es ist auch ein Hund drauf! Das finde ich ganz toll, dass auf Pferderenn-Plakaten auch wir Wauwis abgebildet werden. Ja, und diese Berühmtheit habe ich auf der Berliner Rennbahn live getroffen. Hier seht Ihr erstmal den Plakat-Mann:

Der Hund, ein ganz lieber Foxterrier, hat mir sehr gefallen, aus der Ferne hab ich ihm immer schon zugebellt. Er heißt übrigens Bobby. Ich zeig Euch diesen tollen Hecht nochmal aus der Nähe:

Ist er nicht süß? Aber wisst Ihr, was ich doof fand? Dass mein Frauchen immer so schreit, wenn sie gewettet hat und ihr Sieger saust die Zielgerade herab. Da bin ich dann immer ganz aufgeregt und muss mitbellen! Aber dafür hat Frauchen ein paarmal was gewonnen und hat dann immer zu mir gesagt: "Biene, wir haben gewonnen, morgen gehen wir in das Hundegeschäft und Du kriegst was!" Und Frauchen hat Wort gehalten, ich habe so grüne Kaustänglis bekommen, ein Kumpel von Frauchen hat gesagt, das schaut aus wie mit Algen - aber ich fand's lecker.
Einmal hat meine Dosenöffnerin besonders gebrüllt, das war im Derby-Trostlauf. Das Derby selber hat übrigens Nu Pagadi mit Thomas Panschow gewonnen, von dem haben wir aber kein Foto, weil ich nicht in den Winnercircle durfte. Ich wollte auch gar nicht, der Fuchs ist zwar ein schönes Pferd, aber nicht, dass ich ihm noch unter die Hufe komme, habe ich mir gedacht. Dafür hat den Derby-Trostlauf dann ein bayerisches Pferd gewonnen, das Frauchen auch gewettet hat: Jaipour mit Helmut Biendl. Stellt Euch vor, den habe ich sogar in Straubing schon mal gesehen! Hier seht Ihr die Sieger:

Ja, das waren meine Tage auf der Rennbahn. Ich hatte immer allen Grund dazu, ein freundliches Gesicht zu machen, und wurde auch von allen gestreichelt, auch, wenn ich grundsätzlich immer im Weg lag, aber ich war halt soooo hundemüde. Was allerdings super war: Ich habe einen Wassernapf aus Porzellan bekommen. Der war schon standesgemäß, aus so etwas will ich nun immer trinken!

Auf der Heimfahrt bin ich dann noch ganz schön erschrocken. Meine Menschen sagten zu mir: "Biene, wir fahren jetzt nach Dresden und schauen uns den Zwinger an!" Was? Hallo??? Ich will nicht in den Zwinger!! Ich will bei meinen Menschen sein, wer mich kennt, der weiß, dass ich ohne Frauchen keinen Schritt gehe! Mann, habe ich einen Schrecken bekommen! Dabei war dann alles ganz harmlos und ich musste nicht in den Zwinger, meine Zweibeiner haben ihn sich nur angeschaut und ein Foto von mir und dem berühmten Bau gemacht:

Hübsches Ding, oder? Ich hab mich nur gewundert, dass da gar keine Hunde in der Nähe waren.
Wer da dann wohl drin wohnt??????
Diese Frage konnte nicht geklärt werden. Ich war auch zu müde, um mich weiter zu wundern. Die Heimfahrt hab ich glatt verpennt. Und dann war ich endlich wieder daheim: Home, sweet home!
Aber eins steht fest: Dieses Berlin ist schon eine Reise wert!
Wuff!
Eure Biene
Egal ob ihr stolzer Besitzer von Schildkröten, Schlangen, Echsen oder von Krokodilen seid. Es ist auf jeden Fall Vorsicht geboten aktuell. Denn die genannten Exoten aus dem Haustierbereich sind häufig mit Salmonellen infiziert. Diese Erkenntnis kommt nicht von irgendwo, sie stammt aus dem neuesten Zoonosen-Bericht 2008 des Bundesinstituts für Risikobewertung aus Berlin. Glaubt man dieser Studie, so wurden die Krankheitserreger bei über 25 % der untersuchten Tiere festgestellt.

Stark vergrößert: so sehen Salmonellen aus!
Die meisten Reptilien zeigen bei einer Salmonelleninfektion keine Krankheitssymptome, so die Experten. Somit erschwert dies die Erkrankung zusätzlich, weil der Tierbesitzer oft gar nichts davon mitbekommt.
Die Tiere hingegen scheiden die Bakterien unbemerkt aus und sind so eine Infektionsquelle für andere Tiere und nicht zuletzt auch für den Mensch, wie Tierärzte warnen.
Die Erregerübertragung erfolgt über den Kot oder kotverschmutzte Gerätschaften. Beim Mensch können die Salmonellen eine schwere Magen-Darmerkrankung verursachen, die durch wässrigen bis blutigen Durchfall, Erbrechen und Fieber gekennzeichnet ist. Aber auch lebensgefährliche Krankheitsverläufe kommen vor. Dabei gelangen die Erreger oder von diesen produzierte Gifte ins Blut und schädigen den gesamten Organismus.

Schildkröten oder Echsen eignen sich deshalb nicht für eine Haltung in Familien mit Kindern unter 5 Jahren oder Kindergärten. "Auch Reptilien in Streichelzoos können mit Salmonellen behaftet sein", heißt es von Seiten der Experten. Bei Symptomen einer Magen-Darm-Erkrankung nach Kontakt mit Reptilien sollte der Arzt über den Tierkontakt informiert werden.
Hier deshalb einigeTipps, wie ihr euch vor Salmonellen-Infektionen schützen könnt bzw. diese zumindest reduzieren könnt:
1) Käfige oder Gegenstände aus Terrarien nicht im Küchenspülbecken,
sondern in einem speziellen, nicht für Lebensmittel genutzten, Becken
reinigen und anschließend desinfizieren
2) Während des Umgangs mit Reptilien nicht essen, trinken oder rauchen,
da es dabei zu einer Keimübertragung kommen kann.
3) Nach Reptilienkontakt oder Reinigungsarbeiten im Terrarium Hände
gründlich mit Seife waschen und gegebenenfalls desinfizieren.
4) Freilauf für Reptilien in der Wohnung auf einen Bereich
begrenzen, der nach dem Freigang gut gereinigt und desinfiziert werden kann
Wie in der letzten Woche berichtet, gibt es eine große Auswahl an Spielzeugen und Zeitvertreibern für deine Vögel. Leider gibt es bei der Fülle der Spielzeugauswahl auch immer wieder Angebote, die deinem Vogel sogar gefährlich werden können. Aber auch artwidriges und unsinniges Spielzeug sollte nicht den Weg in den Käfig oder die Voliere finden. Zu diesem unsinnigen Zubehör zählen:
- Spiegel: Spiegel in allen Formen und Variationen gehören nicht zu einem artgerechten Zubehör. Leider findet man immer noch viel zu häufig einen Spiegel als Ersatz für einen wirklichen Wellensittichfreund in einem Käfig. Spiegel suggerieren dem gefiederten Mitbewohner einen Partner. Besonders kritisch wird es dann, wenn der Einzelvogel den vermeintlichen Partner füttern möchte, so wie es seine Natur vorsieht. Durch diese Handlungsweise, also das ständige Hoch- und wieder Herunterwürgen des Futters, wird eine bakterielle Entzündung des Kropfes fast unumgänglich. Nicht selten endet so eine Entzündung tödlich!

- Plastikwellensittiche: Auch diese Form des "Spielzeugs" dient dazu, seinem Einzelvogel einen Partner vorzutäuschen. Die Problematik ähnelt dem des Spiegels. Auch hier wird in Ermangelung artgerechter Ansprache das Plastik gefüttert und eine Kropfentzündung daher fast nicht zu vermeiden.

- Bast, ausgefranste Seile: Bei dieser Unterhaltung für den Vogel besteht die Gefahr, dass sich der Vogel an kleineren, losgelösten Fäden verheddert. Schlimmer noch, er könnte sich seine Gliedmaßen abschnüren oder sich sogar damit strangulieren. Wenn man seinen gefiederten Freunden Seile anbieten möchte, sollte man daher darauf achten und gegebenenfalls die losen Fäden mit der Schere kürzen.
- Salatkugel: Die Gitterabstände sind leider so konzipiert, dass der Vogel den Kopf zwischen die Gitterstäbe stecken kann. Oftmals hängt dann der kleine Vogel so unglücklich in diesem Zubehör, dass er sich bei einem Befreiungsversuch stranguliert.

- Außennäpfe: Besonders durchsichtige Außennäpfe werden von den kleinen Australiern als "Tür zur Freiheit" gesehen und sie versuchen, auf diesem Wege aus dem Käfig zu entkommen. Sind sie einem in dem Napf, können sie sich kaum mehr befreien. Am besten ist es, wenn man die Außennäpfe komplett entfernt. Die vorhandenen Löcher kann man mit separaten Türchen (gibt es im gut sortierten Fachgeschäft) oder Volierendraht sittichsicher verschließen
Weitere hilfreiche Tipps und Ideen zur richtigen Käfigeinrichtung gibt es natürlich auch im Forum. Viele artgerechte Spielzeuge findest du auch unter den Kleinanzeigen.
Unsere Haustiere sind niedlich, kuschelig, süß – aber sie sind auch eines: kurios. Kein Wunder also, dass in Radio, Fernsehen und Zeitung immer wieder zum Lachen, aber auch zum Wundern komische Meldungen auftauchen.

Wir haben hier einige von ihnen für euch gesammelt.
In einigen Zeitungen war beispielsweise vor kurzem folgende dpa-Meldung über ein unfreiwilliges Haustier zu lesen:
„Ein wild gewordenes Eichhörnchen hat in Bayern drei Menschen angegriffen…. Das Tier sprang in Passau durch eine offene Terrassentür in ein Wohnzimmer und biss dort eine Frau in die Hand. Das Nagetier schnappte so fest zu, dass die 70-Jährige in Panik auf die Straße rannte. Erst dort konnte sie das Tier abschütteln. Ein Bauarbeiter wurde das nächste Opfer des Tiers, er konnte sich aber erfolgreich wehren…“
Das nennt ihr kurios? Dann solltet ihr folgende AP-Meldung aus dem Jahr 1998 einmal genau lesen:
„Ein zweijähriger Terrier hat das Handy seines Herrchens geklaut und im Garten verscharrt. Drei Monate lang blieb das Telefon des Hundefreundes in Allschwil bei Basel verschwunden. Auch eine Diebstahlsanzeige bei der Polizei brachte keine Aufklärung. Erst als Hund «Timmy» den vermeintlichen Knochen benagen wollte und deswegen wieder ausgrub, konnte der Fall gelöst werden…“
Ihr glaubt das sei nun nicht mehr zu toppen? Denkste. Mit dieser AP-Meldung eines Katzenhundes auf jeden Fall. Oder sollte man sagen Hundekatze???
„«Ginny» hat die begehrte Auszeichnung «Katze des Jahres» errungen. Aber keiner der Gratulanten auf der Veranstaltung des Katzenklubs von Westchester in White Plains bei New York brachte «Ginny» dazu, wohlig zu schnurren. Denn die Preisträgerin ist in Wirklichkeit eine Hündin - halb Schnauzer, halb Sibirischer Husky. Allerdings könnte sie nach Einschätzung ihres Herrchens Philip Gonzalez in einem früheren Leben durchaus eine Katze gewesen sein. Denn «Ginny» zieht die Gesellschaft der Katzen dem Herumtollen mit Artgenossen bei weitem vor - so sehr, daß sie herumstreunende Katzen aufsammelt und mit ihnen ihr Heim teilt. Wegen dieser Qualitäten wurde die zehnjährige Hundedame am Wochenende mit dem Ehrentitel des Katzenklubs belegt. Auch Gonzalez selbst wurde gewürdigt, weil er für die von «Ginny» angeschleppten Katzen ein neues Heim sucht. Auf diese Weise wurden schon mehr als hundert notleidende Tiere versorgt.“
Und zu guter Letzt noch die Meldung, die ich euch zum Start in den Urlaub oder die Ferien mitgeben möchte (gefunden im SAT.1-Videotext):
“Ein dreijähriger Hund ist per Autostopp durch Norddeutschland gereist. Der Labrador lief einer Frau in Lübeck vors Auto. Als sie ausstieg, sprang "Bello" in ihren Wagen und wollte nicht mehr aussteigen. Die Frau hatte keine andere Chance, als den tierischen Fahrgast mit nach Berlin zu nehmen. Bei der Polizei abgegeben, benachrichtigten die Beamten die Besitzerin. Eine Rückreisegelegenheit gibt es auch schon: Frauchens Tochter wohnt nämlich in Berlin“
Übrigens, für alle Skeptiker: Sämtliche Meldungen sind tatsächlich echt und in den letzten zehn Jahren in den Medien zu lesen, hören oder sehen gewesen, die jeweiligen Quellen sind anbei. Vielleicht habt ihr selbst ja auch etwas Lustiges oder Kurioses über Tiere beizutragen. Einfach als "Kommentar" zu diesem Artikel posten, wir sind gespannt...

Wenn Junghund Mogli mal wieder seinen treuesten und erbärmlichsten Blick aus der Trickkiste auspackt, um Frauchen und Herrchen damit einzuwickeln ist klar: der Kerl will was Leckeres. Ob Ochsenziemer oder Schweineohr - ganz egal. Hauptsache es sorgt für etwas Beschäftigung (Mogli braucht immerhin bis zu 2,5 Minuten bis das Zeug weg ist) und es schmeckt.

Letzteres ist besonders wichtig. Zu erkennen ob etwas schmeckt ist bei Mogli ganz einfach. Man muss nur die Ohren des Hundes genau unter die Lupe nehmen. Je größer sie werden und je weiter Mogli seine Lauscher aufstellt, desto besser scheint das Leckerli zu sein. Gekauft werden die Hundeleckerlis übrigens immer beim Laden um die Ecke - da schmecken sie Mogli besonders gut.

Sogar so gut, dass der Junghund natürlich immer von der Partie sein muss, wenn Nachschub gekauft wird. Und wenn die Kassiererin mal nicht hinschaut, kann es schon passieren, dass der 11 Monate alte Zeitgenosse schon vor dem Kauf ein wenig probiert und testet, ob es auch gute Ware ist, die sich Frauchen und Herrchen da aufschwatzen lassen. Wenn die Stiftung Mogli-Test dann endlich abgeschlossen ist und die Hunde-Leckerlis bezahlt gehts ab nach Hause. Wobei der Hund am liebsten selbst die Einkaufstüte tragen würde. Wäre zwar für uns Menschen bequemer, allerdings müssten wir wohl dann bei halber Strecke schon wieder umkehren und für Nachschub sorgen. Daheim angekommen kann Mogli dann endlich probieren. Damit es ein Leckerli gibt muss er aber erst wieder von vorne beginnen und wieder seinen treuesten und erbärmlichsten Blick verwenden.

Neben Tieren zum Anfassen gibt es in Bayern auch eines, das es gar nicht gibt. Oder etwa doch? Der ein oder andere hat es ihn ja angeblich schon einmal gesehen, den Wolpertinger. Doch so recht glauben mag ihm das dann wahrscheinlich niemand. Denn es handelt sich um ein Fabelwesen, das die Bayern gerne einmal dem Rest der Deutschen auftischen.
Woher der Name Wolpertinger kommt ist nicht ganz bekannt, er soll aber angeblich von Glasmachern aus der Ortschaft Wolperdingen stammen. Sie hatten Schnapsgläser mit Tierformen entworfen und dadurch entstand aus dem Namen „Wolperdinger“ dann der „Wolpertinger“ im Laufe der Zeit. Beschrieben oder dargestellt wird der kleine Kerl oft verblüffend echt, sodass es häufig vorkommt, dass selbst Tierfans seine Legende für wahr halten.

Meistens hat der Wolpertinger einen Hasen- oder Fuchskopf mit Geweih. Oftmals sind am Körper Flügel befestigt und Wasservögel liefern die Hinterbeine, natürlich darf auch ein Fuchsschwanz nicht fehlen. Laut Legende bringt es Glück darauf etwas Salz zu streuen.
Ein genaues Konzept gibt es für die Darstellung des unechten Zeitgenossen aber nicht, die Präparatoren und ihre Fantasie können dabei schalten und walten wie sie wollen.
Wer das Münchner Jagd- und Fischereimuseum besucht, der liest dort Näheres über die Nahrung des Tieres. Dieses bevorzugt in erster Linie Pflanzen, aber auch „preißische Weichschädeln“ wie es wörtlich heißt, isst das Tier gerne einmal. Warum der Wolpertinger so selten gesehen wird?

Erstens: weil es ihn gar nicht gibt und zweitens (die offizielle Variante, die die Bayern den Preußen auftischen wollen): er ist ein sehr ängstlicher Zeitgenosse, der zudem nur von jungen Frauen gesehen werden kann, die mit einem Bayern am Abend gemütlich in der Natur spazieren gehen und das auch noch bei Vollmond. Da gibt es nur zwei Möglichkeiten: das Ganze für absoluten Blödsinn und für eine Legende halten oder einfach einmal ausprobieren…
Damit sich ein Vogel bei Dir wohl fühlt, braucht er nicht nur frisches Wasser, Obst und ausreichend Körnerfutter. Nein, er braucht genau so dringend auch Beschäftigung.
Natürlich ist ein Partnervogel die wichtigste und beste Form der Unterhaltung, aber auch mit artgerechtem Spielzeug sollte man den Zeitvertreib der Australier unterstützen. Doch welche Form von Spielzeug sieht nicht nur bunt und gut aus, sondern ist auch wirklich auf die Bedürfnisse unserer gefiederten Freunde abgestimmt?
Wenn man sich im Tierfachhandel umschaut, kann man sich vor lauter Spiegeln, Glöckchen und anderen Angeboten kaum auf eine besonnene Auswahl konzentrieren. Hier also eine Auswahl an vogelfreundlichen Spielzeugen, die deinen Lieblingen garantiert die Langeweile vertreiben:
- Kunststoffspielringe: Ein Klassiker der Käfig- und Voliereneinrichtung. Wellensittiche lieben es, die Ringe zu zerren, drehen, schmeißen. Und das Glöckchen rundet dieses welligerechte Spielzeug auch noch ab.
- Holzspielzeug: Die mit Lebensmittelfarbe gefärbten Spielzeuge sind nicht die kostengünstigste Variante einer Voliereneinrichtung. Dafür bieten sie aber auch viel Spaß.

- Gitterbälle: Auch mit einfachen Gitterbällen ist es den Australiern möglich Unfug zu machen. Wellensittiche lieben es, die Plastikbälle entweder durch die Gegend zu tragen oder - meist noch lieber- die Bälle vom Käfig zu stoßen. Besonders beliebt ist das, wenn zwei unschuldige Knopfaugen zuschauen, wie die Vogelmama oder Papa das Spielzeug immer wieder aus der entferntesten Zimmerecke aufheben.

- Korkröhre: Ein Alleskönner. Besonders beliebt bei knabberwütigen Wellensittichen und anderen Vogelarten. Es kann auch als Grundlage für Spielplätze oder Sitzbrettchen genommen werden. Da Korkrinde nicht sterilisiert wird, sollte man es unbedingt vorher bei 100 Grad eine halbe Stunde im Backofen von Milben und anderen unerwünschten Kleinsttieren befreien.

- Glöckchen: Vögel aller Art lieben Glöckchen. Auf der einen Seite sind sie häufig glänzend silbern und auf der anderen Seite klingen sie auch noch. Viele Halter können bei ihren gefiederten Lieblingen beobachten, wie sie sich stundenlang darauf konzentrieren, das Glöckchen zum Schwingen und zum Klingen zu bringen.
- Seile animieren die Tiere zum Klettern. Das steigert deren Fitness. Außerdem lieben es die kleinen Australier, wenn sie das Seil benagen können. Bei jedem Seil muß man allerdings sehr genau aufpassen, dass sich die kleinen Racker nicht an einzelnen Fäden verheddern oder sich im schlimmsten Fall sogar erhängen können.
- Baumwollringe / Schaukeln Besonders beliebt sind Schaukeln aller Art bei Jungvögeln. Aber auch ältere Wellensittiche lieben es, auf den Schaukeln zu schlafen. Nicht selten gibt es abends kleinere Auseinandersetzungen, wer auf welcher Schaukel ruhen darf. Die wippenden Bewegungen trainieren bei den Vögeln den Gleichgewichtssinn und die Muskulatur.
Exotische Tiere scheinen nicht nur spannender zu sein als der "Klassiker" Hund oder Katze, sondern auch noch beliebter. Die Einfuhrzahlen von exotischen Tieren in die Bundesrepublik sprechen eine deutliche Sprache. Jährlich steigen sie nämlich. Bei artgerechter Haltung durch die Besitzer ist das natürlich völlig in Ordnung. Allerdings meldet der Deutsche Tierschutzbund auch eine steigende Zahl von ausgesetzten Leguanen, Schlangen und Schildkröten. Der Grund: viele sind begeistert von den exotischen Tieren, sehen diese in Fernsehen oder Zeitschriften und wollen mit dem Trend gehen. Es gibt oft nur ein Problem: mangelndes Wissen. Und dieses wiederum führt oft dazu, dass Tierbesitzer schnell überfordert sind.

Nach Aussage des Tierchutz-Verbandes kommt aber schon im Vorfeld auf die Exoten ein erhelblicher Stress zu: den erleiden die Tiere angeblich bereits bei Fang, Transport und Handel. Zudem sei eine artgerechte Haltung der meist anspruchsvollen Lebewesen kaum möglich, weshalb sie in Gefangenschaft extrem leiden und oft qualvoll verenden würden, so die Argumentation der Tierschützer. Viele überforderte Halter gäben auch schon nach kurzer Zeit die Tiere in den von den Mitgliedsvereinen des Deutschen Tierschutzbundes betriebenen Tierheimen ab. Eine Aufgabe die finanziell, räumlich und personell oft nicht zu bewältigen sei.
Nach Einschätzung der Tierschützer leben in Deutschland wohl einige tausend Krokodile, rund 100.000 Giftschlangen und mehr als 200.000 Riesenschlangen. Insgesamt dürfte die Zahl der gehaltenen Exoten im Bundesgebiet in die Millionen gehen, wie es in einer Mitteilung des Tierschutzvereines heißt.
Vor allem in Hessen hat man sprichwörtlich die Schnauze voll. Dort gibt es seit Oktober vergangenen Jahres ein Verbot für die Haltung bestimmter Tierarten. Hessen übernimmt damit eine Vorreiterrolle in Deutschland, wie die Tierschützer betonen. Der Deutsche Tierschutzbund fordert gleichzeitig alle anderen Bundesländer auf, rechtliche Regelungen zu beschließen und das Halten von Exoten in Privathaushalten generell zu verbieten.
In Hessen mussten Halter, die vor Inkrafttreten des Gesetzes bereits gefährliche Exoten besaßen, die entsprechenden Tiere den Ordnungsbehörden bis Ende April 2008 anzeigen. So wurden allein in der Region Rhein-Main/Südhessen 2.515 gefährliche Wildtiere von 186 Tierhaltern gemeldet. Dies entspricht im Durchschnitt 13,5 Tiere pro Halter.

Darunter waren 870 Grubenottern, zu denen auch Klapperschlangen zählen, 552 echte Vipern, 268 Giftnattern und 54 Riesenschlangen. Darüber hinaus wurden unter anderem auch 473 Vogelspinnen, 119 Skorpione, 49 Krokodile, 10 Schnapp- und Geierschildkröten, zwei Tiger, ein Puma und ein Ozelot gemeldet. Nach Einschätzung des Deutschen Tierschutzbundes dürfte die Zahl aufgrund der nicht gemeldeten Tiere weitaus höher sein. Der Verband fordert eine bundeseinheitliche und schärfere Gesetzgebung und bittet alle Tierfreunde, zum Wohle der Tiere auf die Haltung von Exoten im Haushalt zu verzichten.
Von den betroffenen Haltern von exotischen Tieren gibt es dazu geteilte Meinungen. Während einige Einsicht zeigen, belächeln viele die Forderungen. Denn: noch sind Exoten noch erlaubt in Deutschland, auch wenn das letzte Wörtchen hier noch nicht gesprochen ist.
Sie sind fleißig, sie sind nützlich - und sie sind in Gefahr! Der Bestand der Waldameisen ist stark zurück gegangen, in unseren Wäldern gibt es viel weniger der krabbelnden Insekten. Dies liegt vor allem daran, dass ihr Lebensraum immer mehr beeinträchtigt wird. Und zwar nicht nur durch Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Stürme und Unwetter. Nein, auch der Mensch ist nicht unschuldig daran, dass es solche großen Ameisenhaufen wie diesen hier nicht mehr so häufig gibt wie früher:

Warum der Mensch? Er hat Straßen und Siedlungen gebaut und so viel Lebensraum zerstört. Aber auch der Einsatz von Pestiziden und Insektiziden in der modernen Landwirtschaft und Forstwirtschaft tut der Waldameise nicht gut. Aber auch durch den direkten Eingriff von Mensch und Tier sterben die Tiere - denn wenn die Oberfläche des Ameisenhaufens, genannt Nest, zerstört wird, dann stimmt die Temperatur im gesamten Nest nicht mehr. Das Volk ist in Gefahr, die Eier, die bebrütet werden, sterben - die gesamte Kolonie findet den Tod.
Hier seht Ihr emsige Ameisen in Action:

Naturschützer setzen sich intensiv damit auseinander, was man tun könnte, um den Bestand von Waldameisen zu sichern. Aber man kann relativ wenig tun. Einfach einen Zaun um das Nest herum zu ziehen, bedeutet ebenfalls einen Eingriff. So kann man nur auf die Land- und Forstwirte einwirken, damit diese Rücksicht auf die nützlichen Insekten nehmen - damit es auch künftig im Wald fleißig kriecht und krabbelt!
Wer Haustiere hat, der freut sich, wenn das Fernsehen regelmäßig Sendungen und Ratgeber über die geliebten Pelznasen bringt. Neben tollen Reportagen aus Tierparks und über Hundezüchter und Co. freuen sich die Halter auch über nützliche Tipps und Informationen von Fachleuten. Umso erfreulicher, wenn renommierte Fachleute diese Hinweise geben. Einer von ihnen heuert nun bei VOX an, als Hundefreunde sagt Euch der Name mit Sicherheit etwas: Es handelt sich um den Hunde-Experten Martin Rütter.
Wer Probleme mit seinem Hund hat, der ist bei ihm an der richtigen Adresse.

Ängstlich, verstört, angriffslustig - bei der Hundeerziehung kann so manches schief laufen. Rat und Hilfe gibt ab 30. August 2008 die neue VOX-Coaching-Doku "Der Hundeprofi" mit Tierpsychologe Martin Rütter. Im Mittelpunkt der Sendung steht die Therapie jeweils zweier Hunde, die ihren Besitzern das Leben schwer machen. Martin Rütter: "Hunde sind Persönlichkeiten, die es verdient haben, dass wir uns mit ihren Stärken und Schwächen beschäftigen."
Gleich in seiner ersten Sendung hat es der "Hundeversteher" mit zwei besonders hartnäckigen Exemplaren zu tun: Bellende Hunde beißen nicht? Dem bekannten Sprichwort können Sabine und Henry aus Düsseldorf nur widersprechen: Ihre Terrierhündin "Olga" gibt zu Hause lautstark den Ton an, ist bei Besuch außer Rand und Band und drangsaliert ihre Familie - wenn es sein muss - auch mit Bissen. "Der tut nix, der will nur spielen!" Bei "Luna", dem Golden-Retriever-Mix von Melanie, fragt sich der aufmerksame Beobachter, wer hier mit wem spielt. Nicht nur, dass "Luna" ihr Frauchen beim Gassigehen aggressiv anspringt - die Hündin kennt auch in der Wohnung keinen Respekt und klaut sogar den Kindern ihr Essen vom Teller. Zwei klare Fälle für den "Hundeprofi". Wird es Martin Rütter schaffen, die Verhaltsensprobleme von "Olga" und "Luna" in den Griff zu bekommen?
"Wir freuen uns, dass wir Martin Rütter für die Sendung 'Der Hundeprofi' gewinnen konnten. Die große Resonanz auf 'hundkatzemaus' zeigt uns, dass es ein starkes Interesse der Zuschauer gibt, mehr zum Thema Hundeerziehung zu erfahren", sagt VOX-Redaktionsleiter Jan Biekehör.
Damit verwüstete Wohnzimmer bald der Vergangenheit angehören: "Der Hundeprofi" mit Martin Rütter ab 30. August 2008 samstags um 19.15 Uhr bei VOX.
Vielleicht habt Ihr ja Zeit und Lust, diese Sendung einzuschalten? Wenn Ihr die Premiere anschaut, dann fügt doch hier unter diesen Blog Eure Kommentare dazu ein, wie es Euch gefallen hat - Ihr könnt aber auch bei uns im Forum diskutieren.
Wenn man in diese süßen Knopfaugen blickt, dann kann man sich einfach nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die Robben brutal abschlachten. Leider, leider gibt es sie aber immer noch, die Robbenjagd, und zwar im großen Stil. Könnt Ihr Euch vorstellen, dass jedes Jahr fast eine Million der wunderhübschen Tierbabies auf grausamste Art sterben? Die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" wendet sich nun unter anderem Hilfe suchend an die EU.
Der am 23. Juli beschlossene Vorschlag der Europäischen Kommission für ein Importverbot von Produkten aus der brutalen Robbenjagd geht laut der internationalen Tierschutzstiftung VIER PFOTEN nicht weit genug. Sollte dieser Vorschlag zum Gesetz werden, würden weiterhin tausende Robben auf grausame Art und Weise abgeschlachtet werden.
Der EU-Vorschlag sieht vor, Import und Handel mit Robben-Produkten EU-weit zu verbieten. Allerdings gilt das Verbot nicht für Produkte, für die Garantien vorliegen, dass die Jagd der Robben nach hohen Tierschutzbestimmungen erfolgt ist. Wenn den Tieren keine "unnötigen Qualen" zugefügt würden, könnten die Produkte weiterhin importiert und innerhalb der EU gehandelt werden.
Aus den gejagten Robben wird nie ein großer Seehund: 
"Der Begriff "Tierschutz" hat in diesem Vorschlag nichts verloren", so Thomas Pietsch, Wildtierexperte von VIER PFOTEN. "Wenn weiterhin Tiere für überflüssige Luxusprodukte sterben müssen, kann keine Rede von Tierschutz sein."
Aus Tierschutzsicht gebe es bei der Robbenjagd keine so genannten "humanen" Tötungsmethoden, so Pietsch weiter. Darüber hinaus ließe sich das jährliche Abschlachten auf dem Eis kaum kontrollieren. Deshalb stelle sich auch die Frage, wer die Garantie für die Jagd ohne "unnötige Qual" erbringen müsse.
Jedes Jahr sterben fast eine Million Robben für die kommerzielle Verwertung. Über 90 Prozent der getöteten Robben befinden sich im Alter zwischen zwei Wochen und drei Monaten. EU-Bürger fordern seit vielen Jahren ein Ende der grausamen Robbenjagd - am Mittwoch hat die EU diese Bürger im Stich gelassen.
VIER PFOTEN fordert das Europäische Parlament auf, diese Schlupflöcher zu schließen und sich eindeutig für ein ausnahmsloses Verbot auszusprechen. Nur so kann gewährleistet werden, dass das alljährliche Blutbad auf dem Eis ein Ende nimmt.
Die Gesetzesvorlage ist ein sehr wichtiger Schritt zu einem Handelsverbot," so Dr. Ralf Sonntag, europäischer Leiter der Robbenkampagne des IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds). "Allerdings lädt die Ausnahmeregelung zur Umgehung des Handelsverbotes ein. Die Überwachung der Regeln auf den weiten, unübersichtlichen Eisfeldern ist nahezu unmöglich, ebenso wie ein tierschutzgerechtes Töten der Robben. Nur ein komplettes Verbot kann die Jagd beenden."
Meinungsumfragen in mehreren Ländern der EU belegen, dass Millionen EU-Bürger ein Handelsverbot befürworten und nichts mit der unnötigen Robbenjagd in Kanada zu tun haben wollen. Der jetzige EU-Entwurf ist jedoch schwächer als alle bestehende Gesetze oder Entwürfe in Ländern wie Belgien, den Niederlanden, Deutschland oder der Tschechischen Republik.
"Unser Anliegen ist, dass mit einem EU-weiten Handelsverbot die Märkte in Europa für Robbenprodukte geschlossen werden," erläutert Dr. Sonntag weiter. "Wie 1983, als in der EU die Einfuhr der weißen Baby-Robbenfelle verboten wurden, hoffen wir auch jetzt, damit der kanadischen Robbenjagd ein Ende zu bereiten."
Der IFAW will die kommerzielle Robbenjagd beenden, weil sie grausam, verschwenderisch und nicht nachhaltig ist. Während der letzten fünf Jahre schlachteten Robbenjäger über 1,5 Millionen Sattelrobben in Kanada. 98 Prozent der getöteten Robben sind dabei weniger als drei Monate alt.
Die kanadische Robbenjagd findet jedes Jahr ab März auf den Eisflächen im Golf von St. Lorenz und der Küste vor Neufundland statt. Sie erwirtschaftet 0,05 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Provinz Neufundland.
Nächste Woche geht's los auf große Fahrt - "Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin"!
Klar, dass auch unsere Biene mitfahren darf - sie ist schließlich ein richtiger Rennbahnhund! Das bedeutet, dass sie sich nicht nur tierisch wohl auf sämtlichen Bahnen dieser Erde fühlt, sondern, dass sie auch jeder kennt und liebt - zumindest in Bayern. Es gibt sogar (hundelose) Leute, die nehmen extra ein Leckerli mit, um unserer Biene eine Freude zu machen!
Apropos Leckerli. Vor so einer Fahrt ist natürlich noch eine große Besorgungstour angesagt. Schließlich haben nicht nur Mann und Frau von Welt Gepäck, sondern auch die Hundedame von Welt! Was im Klartext bedeutet: Die Utensilien, die unser Mix-Mädel braucht, nehmen ungefähr zwei Drittel unseres Kombi-Kofferraums ein, und wir quetschen unsere kleine Mini-Reisetasche dann in die gerade noch vorhandene Lücke.
Denn so eine Hundereise verlangt eine Menge Proviant. So sind wir heute Bienes Lieblingsbeschäftigung nachgegangen: SHOPPING!! Und zwar im Tierfachgeschäft um die Ecke! Dort dürfen brave Hunde an der Leine mit, und mein Mausi schnüffelt sich dort begeistert von Regal zu Regal, immer wieder im Blickkontakt mit mir ("Frauchen, kaufen wir das??"), um dann spätestens an der Kasse den immer gut gefüllten Napf am Eingang zu plündern (Maus kriegt ja daheim nix). Bis es soweit war, hat es aber ganz schön gedauert, gut geplant ist schließlich halb gewonnen. Was braucht man alles für so eine Städtetour mit Hund? Nun, in ein mega-schickes Schweizer Halsband mit passender Leine haben wir ja schon vor ein paar Wochen investiert (siehe gesonderter "Chaoten auf 4 Pfoten"-Blog!), so dass es sich eigentlich nur noch um die kulinarischen Köstlichkeiten drehen sollte. Denn während Frauchen und Herrchen lecker Berliner Weiße mit Schuss sowie ein hoffentlich köstliches Buffet auf der Rennbahn genießen, soll auch unsere Biene nicht wie ein Hund leben.
Also ab zu den Leckerlis, wo Biene schon mal probeschnüffelte. Da Frauchen gesundheitsbewusst ist (naja, zumindest was den Hund betrifft!), landeten schon mal die konservierungsstoff- und zuckerfreien Natur-Guttis mit Entengeschmack (hmmmm!) im Körbchen, dazu noch zwei Tüten mit bunt gemixten Leckerlis, die man vorher abwiegen muss (welch ein Spaß!). Dazu brauchten wir natürlich noch Futter. Neben unserem herkömmlichen Trockenfutter brauchten wir noch feine Schälchen mit Nassfutter als Gaumenkitzler (sonst rutscht das Trockenfutter nicht) und luden unseren Korb voll.
Aaaaaaaaber, das sollte noch nicht alles gewesen sein! Es gibt ja auch noch die Daheimgebliebenen: Unsere Buben, wie wir unsere beiden Katerlis Timmi und Vinzenz liebevoll rufen. Die werden gut versorgt von Nachbarn und meinen Eltern und bekommen, aus praktischen Gründen, die meiste Zeit Trockenfutter - das mögen die Herren der Schöpfung gerne, und es wird selbst bei Hitze nicht schlecht. Aber damit das Daheimbleiben ein wenig leichter fällt und auch der Besuch, der hin und wieder zum Streicheln und Liebhaben vorbei kommt, besonders freudig willkommen geheißen wird, mussten wir natürlich auch noch diese kleinen, feinen, exquisiten, schon fast unbezahlbaren Aluschälchen mit Katzenfutter, das aussieht, als habe es der Fünf-Sterne-Koch gerade aus der Kasserole gezaubert, sein. Seht selbst, wie dieses Futter, das es nur dann und wann bei uns gibt, bei unseren Mäusen ankommt:

Da schauen sie immerhin noch fotogen in die Kamera, aber es geht auch anders, so nach dem Motto: Wer bringt den Kopf tiefer in den Napf? Seht selbst:

Ja, so eine Einkaufstour bringt eigentlich immer nur überglückliche Fellnasen mit sich! Auch Biene, die zu Hause gleich einige für Berlin gekaufte Leckerli probenaschen durfte (man muss schließlich vorher ausprobieren, ob sie die überhaupt frisst - wer fährt schon ungeliebte Beute 600 Kilometer einfach umsonst hin und her?), war total begeistert. Noch dazu, weil Mausi, das eigentlich gar nicht sooo gern spielt (außer Ball auf der Wiese!) ein absolut herrliches Spielzeug bekam, dem Frauchen einfach nicht widerstehen konnte: Einen knallbunten, leicht (aber nicht penetrant!) quietschenden Seestern, den unser Püppi supergut ins Maul nehmen kann, was sie im Wohnzimmer auf der Stelle tat. Sie war hin und weg von unserer neuesten Errungenschaft, ich glaub, das Teil kommt mit nach Berlin (nehm ich eben nur ein Paar Schuhe mit

Soviel steht fest: Dieser Berlinfahrtvorbereitungseinkauf hat uns allen eine Menge Freude gemacht. Die Vierbeiner waren begeistert, und die Zweibeinerin ist's auch, wenn sich ihre Pelzis freuen! Und unsere Vorräte haben wir gründlich wieder aufgefüllt, ich glaub, das wird ein paar Tage reichen:

Ach übrigens: Bienes überdimensionaler Reisekorb (mit Leinen, Leckerli und Co.) ist schon gepackt. Mein Koffer leider noch nicht. Naja, irgendwann werden sich schon noch fünf Minütchen finden, um meine Siebensachen zu verstauen - viel passen ohnehin nicht mehr ins Auto, bei all dem Zeug, was unsere Biene in Berlin brauchen wird!


