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Nein, manchmal können sie ihre Vorfahren wirklich nicht verleugnen, unsere Hunde. So einiges erinnert an ihrem Verhalten an ihre Urahnen. Immer wieder fallen uns Kleinigkeiten an unseren Hunden auf, die uns an "Opa Wolf" erinnern. Denn der Wolf ist der Stammvater unseres heutigen Haushundes. Forschern wie Günter Bloch ist es gelungen, Wölfe ganz aus der Nähe zu beobachten und somit wertvolle Rückschlüsse zu ziehen.


Was hat der Hund zum Beispiel vom Wolf? Er ist ebenfalls ein Rudeltier. In seinem Verbund, genannt das Rudel, gibt es das Alpha-Tier, das die Führung hat. Im Mensch-Hund-Team ist dies natürlich idealerweise der Mensch. Auch in Sachen Körpersprache und Ausdruck hat der Hund viel vom Wolf. Allerdings ist die Körpersprache der Wölfe weit differenzierter als die des Haushundes, ebenso die Mimik. Laut Verhaltensforscherin Dr. Dorit Feddersen-Petersen hat der Wolf die Möglichkeit, zwischen 60 verschiedenen Gesichtsausdrücken zu wählen. Bei Rassen wie zum Beispiel dem Deutschen Schäferhund sind es lediglich zwölf.



Dies begründet sich in erster Linie dadurch, dass sich der Hund eng an den Menschen angeschlossen hat. Im Rudel ist Mimik und Körpersprache sowie außerdem der Einsatz von Gerüchen überlebenswichtig. In der Mensch-Hund-Beziehung dagegen nicht. So hat der Hund einiges von seinem wolfsererbten Fähigkeiten eingebüßt.


Und doch sind da noch die Kleinigkeiten, die an den Wolf erinnern. Schüttelt Dein Hund zum Beispiel sein Spielzeug, wenn er es im Maul trägt? Nun, das hat er zum Beispiel von seinem Urahnen. Dieser schüttelte seine Beute, um ihm dadurch das Genick zu brechen.



Oder scharrt Dein Hund mit den Pfoten, wenn er sein Geschäft verrichtet hat? Auch hier lässt Isegrim grüßen. Er verbreitet somit seinen Duft, hinterlässt quasi Informationen.


Aber nicht alles lässt sich mit dem Erbe der Wölfe entschuldigen. Zum Beispiel, wenn im Mensch-Hund-Gefüge der Hund die Führung übernommen hat, genügt es nicht, es zu entschuldigen, dass der Hund eben wie der Wolf dominant sei. Dann nämlich ist die Rangordnung im Rudel nicht geklärt, nicht der Mensch hat die Führung übernommen, sondern der Hund. Wenn die Rangordnung stimmt, der Mensch also das "Alpha-Tier" ist, dann darf der Hund übrigens ruhig auch mal aufs Sofa (siehe Bild), er darf auch mal zuerst gefüttert werden, und wenn's sein muss, stürmt er auch mal als Erster durch das Tor der Hundeschule. Wenn's weiter nichts ist....



12:44-17 Mai 2008 - MelsBiene in Hunde


Sie wollten ihn am liebsten gar nicht mehr raus reiten lassen, die 27.000 Zuschauer des 79. Deutschen Spring-Derbys - Andre Thieme aus Plau, Titelverteidiger und zum zweiten Mal Sieger im 1230 Meter langen, ungewöhnlichen Kurs in Hamburg-Klein Flottbek. Mit einer tadellosen Runde im Umlauf auf dem 13 Jahre alten niederländischen Wallach Nacorde jumpte der Mecklenburger ins Stechen, ballte die Faust und nahm sich einiges vor. Insgesamt fünf Reiter erreichten das Ziel ohne Fehler und machten damit ein Stechen erforderlich. Als Erster mußte Carsten-Otto Nagel aus Wedel mit Calle Cool in die entscheidende letzte Runde und der Schleswig-Holsteiner, der genauso hohe Sympathiewerte genießt wie Thieme, setzte mit Calle Cool in 52,59 und ohne Fehler die folgenden Mitbewerber sehr unter Druck.

 "Ich hab doch Angst gekriegt, als ich Carstens Zeit sah und es war gut, dass ich mir seinen Ritt angesehen habe," räumte Thieme ein, " denn ich bin sonst nicht der Schnellste und das hat mich in Schwung gebracht." Für den Derbysieger war es ein sehr emotionaler Tag, denn Nacordes Besitzer Hans-Friedrich Biemann aus Minzow war nach langer Krankheit das erste Mal wieder mit auf Turnier-Tour. "Mein Fiete kümmert sich wie ein Pfleger um Nacorde, der ist gar nicht wie ein normaler Pferdebesitzer," so Thieme. Minutenlang lagen sich Reiter und Besitzer in den Armen. Besonders erfreut war der 33-jährige, der am 21. Juni seine Freundin Corinna heiratet, das auch Vater Michael Thieme, Dressurausbilder am Landgestüt Redefin und überhaupt die ganze Familie nach Hamburg gekommen war.

Thieme übernahm mit dem Sieg auch die Führung in der RIDERS TOUR, die ihre erste von sechs Etappen in Hamburg erlebte. Und das bei einem neuen Zuschauerrekord. Insgesamt 66.000 Besucher eroberten an vier Tagen den Derby-Park, wie Turnierchef Volker Wulff voller Stolz verkünden konnte. "Ich bin jetzt angenehm erschöpft. Wir haben Kapazitätsgrenzen erreicht." Allein am Sonntag kamen 27.000 nach Klein Flottbek, bereiteten den Dressurstars Isabell Werth (Rheinberg), Heike Kemmer (Winsen) und Kristy Oatley eine fulminantes Finale im von Miele präsentierten 48. Deutschen Dressur-Derby und zelebrierten dann nachmittags Derbyfieber am Parcours.

Pure Unterhaltung bot das Großereignis im Derby-Park. Wer keinen Tribünen- oder Stehplatz mehr ergattern konnte, machte es sich bei bestem Wetter vor der Großbildleinwand in der Ausstellung gemütlich und genoß "public viewing" und die Geräuschkulisse von 50 Metern weiter nebenan. Da gab es allerlei Unterhaltsames: Fabriana, die 14 Jahre alte Hannoveraner Stute des Briten Tim Gredley entledigte sich ihres Reiters nach der Planke hinter dem Wall und sprang dann der Einfachheit halber allein den nächsten Sprung. Latoya Life, die Stute von Tobias Bücker brachte die Zuschauer zum Lachen, als sie ganz oben auf dem Wall stehen blieb und sich erst Mal in aller Ruhe die Kulisse besah. Offenkundig zufrieden mit der Publikumsresonanz spazierte die Pferdedame dann behende vom steilen Wall herunter, als täte sie das tagtäglich.

Ein einzigartiges Derby-Finale genossen die Zuschauer am Dressurviereck. Zwei Weltmeisterinnen tauschten mit Australiens Olympia-Kandidatin Kristy Oatley die Pferde und offenbarten Eleganz und Professionalität. Doppel-Wetlmeisterin Isabell Werth heimste die höchsten Noten ein und brachte Equipe-Kollegin Heike Kemmer zum   Strahlen, die sich schon freitags darauf gefreut hatte, was "Isabell noch aus Rubi rauskitzelt". Rubi ist Rubin Royal und der vierbeinige Derbysieger, denn der schicke Fuchs bestach unter allen drei Reiterinnen durch seine Rittigkeit und Charme. In der Siegerehrung auf dem großen Hauptplatz machten die drei Damen den Springreitern dann Konkurrenz und starteten zu einem fulminanten Galoppfinsh Richtung Ausritt.



16:24-15 Mai 2008 - MelsBiene in Pferde


Man kennt sie aus Australien - und aus so manchem Tierpark. Lustig hoppeln sie durch die Gegend, oft mit einem Jungtier im Beutel. Das Känguru begeistert wegen seines pfiffigen Aussehens die Menschen. Charakteristisch für die Säugetiere sind die langen, gut ausgebildeten Hinterbeine und die sehr kurzen Vorderbeine, die den Tieren die hüpfende Fortbewegung ermöglichen. Auch der Schwanz trägt dazu bei, er ist sehr kräftig und muskulös, mit ihm kann das Känguru ausbalancieren.

Hier seht Ihr ein Känguru im Straubinger Zoo. Schaut ganz schön pfiffig, nicht wahr?



Das Besondere an Kängurus ist aber nicht nur die Art der Fortbewegung, sondern auch die Fortplanzung sowie die Aufzucht des Jungen. Ein Känguru bringt meist ein Junges zur Welt, und zwar bereits nach 20 bis 40 Tagen, so dass das Jungtier noch recht unterentwickelt ist. Das Kleine ist nicht größer als zwei Zentimeter! Gut, dass die Kängurumama einen schützenden Beutel hat. Da hinein krabbelt das Neugeborene von selber. Der Beutel ist nach vorne offen, darin befinden sich vier Zitzen. An so eine Zitze hängt sich das Kängurubaby dann - und lässt diese die nächsten Wochen überhaupt nicht mehr los! Übrigens wiegt so ein Baby gerade mal ein Gramm. Ein halbes Jahr bleibt es mindestens im Beutel, höchstens aber acht Monate, dann ist es zu groß für den Mama-Bauch.

Noch eine Besonderheit bei der Känguru-Fortpflanzung ist, dass sich die Mutter gleich nach der Geburt erneut paaren kann. Wird sie trächtig, bleibt der Embryo so lange klein und unterentwickelt, bis das bereits geborene Jungtier den Beutel verlassen hat. Erst dann kommt das nächste Baby zur Welt. Spannend, nicht wahr?

Übrigens sind Kängurus sehr genügsam. Auch in Gegenden, in denen es relativ wenig Pflanzen gibt - davon ernähren sie sich nämlich - können sie überleben.



Mit den Vorderpfoten - Ihr seht sie sehr gut auf dem Bild oben - können die Kängurus ihre Nahrung aufsammeln, denn daran befinden sich fünf Finger. Auch zum Abstützen dienen die kurzen Vorderbeine.

Übrigens gibt es eine witzige Geschichte zum Känguru. Das Wort soll in der Aborigines-Sprache, der Sprache der australischen Ureinwohner, bedeuten "Ich verstehe nicht". Und das kam so: Im Jahre 1770 erreichte der britische Seefahrer James Cook den australischen Kontinent und erblickte - der Legende nach als erster Europäer! - ein Känguru. Auf englisch fragte er die Ureinwohner, was das denn für ein Tier sei. Und die verstanden natürlich überhaupt nichts und antworteten daher "Känguru", was übersetzt heißt "ich verstehe nicht". Witzig, nicht wahr? So kam das Tier zu seinem Namen, unter dem wir es heute noch kennen!


12:12-15 Mai 2008 - MelsBiene in Zoos und Tierparks


Wir machen auf den Balearen Urlaub, andere wären gerne so schnell es ginge möglichst weit weg: Tiere.

Denn wie in vielen Ländern gibt es auch auf Menorca vernachlässigte Hunde und Katzen, kranke Tiere oder solche um die sich niemand kümmert. Damit es auch diesen Lebewesen wenigstens einigermaßen gut geht und damit sie ein würdiges Leben führen können, ist der Verein „Tierhilfe Menorca e.V.“ da.


 

 



Er wurde gegründet, um den Tieren auf der Urlaubsinsel besser helfen zu können. Schließlich ist es schon lange kein Geheimnis mehr, dass in den südlichen Ländern bei den Einheimischen meist wenig Interesse an den Freunden mit den vier Pfoten besteht. Deshalb werden wilde Katzen eingefangen und kastriert, damit sich die Zahl der Miezen wenigstens langfristig reduziert. Außerdem werden diejenigen Vierbeiner gepflegt, die sich verletzt haben oder davongejagt wurden. Auch misshandelte Hunde sind ein großes Problem in den südlichen Ländern. Auf Menorca werden sie freigekauft, um ihnen in Deutschland ein neues Zuhause zu schenken. Nur selten, so verrät der Verein, kümmern sich Menschen auf Menorca oder generell in Spanien um die Tiere, nur in äußerst seltenen Fällen erfolgt eine artgerechte Haltung. Zwar hat sich in den vergangenen Jahren bereits ein wenig die Situation gebessert (das liegt zum einen am langsam eintretenden Generationswechsel und zum anderen am großen Erfolg der Tierhilfe Menorca), von einer Entspannung kann dennoch keine Rede sein.


 

 


Auch Tierheime gibt es auf Menorca, jedoch sorgen dort für uns nicht nachvollziehbare Gesetze für Diskussionsstoff. Werden Hunde oder Katzen nach drei Wochen nicht abgeholt, so dürfen sie ganz legal getötet werden. Für die Tierhilfe Menorca eine schwierige Aufgabe in diesen Fällen einzuschreiten. Jedoch machen die Tierliebhaber alles, was in ihrer Macht steht, um so etwas zu verhindern.

Die Tierhilfe Menorca e.V. tut alles Menschenmögliche, um den Tieren vor Ort zu helfen, helfen Sie mit! Mehr Infos unter www.tierhilfe-menorca.de




20:07-14 Mai 2008 - johba in Hunde


Pferdebesitzer, die mit ihrer Stute züchten möchten, haben die Auswahlmöglichkeit zwischen drei Arten des Bedeckens: Der künstlichen Besamung, dem Decken an der Hand und dem Natursprung. Bei der künstlichen Besamung fällt die Verletzungsgefahr, die beim Decken an der Handund beim Natursprung  besteht, weg. Dafür ist der Natursprung, wie der Name schon sagt, der natürliche Weg der Fortpflanzung beim Pferd.

Voraussetzung dafür ist in jedem Fall, dass die Stute rossig ist. Das ist alle drei Wochen der Fall. Mindestens sollte die Stute für eine Bedeckung auf alle Fälle drei Jahre alt sein - vorher wäre es zu früh.

Beim Natursprung kommt der Hengst zusammen mit der rossigen Stute auf eine Weide. Beim Decken an der Hand werden hingegen sowohl Stute und Hengst fixiert, der Stute werden oft sogar die Beine zusammen gebunden, damit sie nicht ausschlägt - diese Methode ist daher sehr umstritten und führt nur in rund einer Hälfte der Fälle zur Trächtigkeit, belegen Studien. Anders beim Natursprung. Hier nehmen die Stuten zu 95 Prozent auf, werden also trächtig.

Zunächst einmal dürfen sich Stute und Hengst dabei in aller Ruhe kennen lernen und beschnuppern:



Hier zeigt sich auch, ob die Stute paarungsbereit ist. Ist sie es nicht, schlägt sie aus oder beisst den Hengst weg. Was bei dieser Stute nicht der Fall ist. Sie lässt zu, dass der Hengst - er heißt Arc de Triomphe - sie bespringt:



Der Hengst springt schließlich auf die Stute, und so kommt es zum Deckakt. Der dauert übrigens nur sehr kurze Zeit, bevor die beiden wieder voneinander lassen:

 

Wird die Stute trächtig, dann ist das Fohlen ein wahres Kind der Liebe. Die Spannung bei diesem Pärchen hier ist jedenfalls groß - wird Arc de Triomph, ein sehr erfolgreicher Traberhengst, der in seiner Karriere fast 100.000 Euro verdient hat, bald Papa mit dieser hübschen Stute?



16:26-11 Mai 2008 - MelsBiene in Pferde


Ist es nicht herrlich, sich in der Sommerhitze ein schattiges Plätzchen unter einem Busch zu suchen oder mit gesenkter Nase übers Gras zu schnüffeln? Die Vöglein zwitschern hören, Schmetterlinge um den Fang tanzen lassen, die vielen Düfte und Gerüche draußen mit allen Sinnen aufzunehmen? Für einen Hund gibt es (fast) nichts schöneres, als draußem im Garten umherzustromern, zu sitzen oder auch zu ruhen. Ein paar Tipps sollte man allerdings beherzigen, damit der Gartenspaß ungetrübt bleibt. Wir geben Euch ein paar Hinweise, auf was Ihr achten solltet:




Auswahl der Pflanzen

Viele der in Gärten beliebten Büsche und Blumen sind für Heimtiere giftig, etwa Clematis, Efeu, Rhododendron, Kirschlorbeer, Buchsbaum, Thuja und Frühjahrsblüher wie Krokusse, Narzissen oder Maiglöckchen. Man sollte sich unbedingt vorher überlegen, was man im Garten einsetzt, beziehungsweise dem Hund frühzeitig beibringen, keine Büsche und Gewächse anzuknabbern. Außerdem sollte der Vierbeiner nicht in den Gartenbeeten herumhüpfen, vor allem, wenn Rosen gepflanzt worden sind: Dornen bergen eine Verletzungsgefahr, ebenso Pflanzen, die Bienen und andere stechende Insekten anziehen.



Achtung bei der Gartenpflege

Man sollte nicht nur überlegen, was man pflanzt, sondern auch, welche Stoffe man einsetzt. Das ist für Hundebesitzer sehr, sehr wichtig, ansonsten können böse Unfälle passieren oder der Hund vergiftet sich. Bei handelsüblichen Düngemitteln sollten Hobbygärtner sorgfältig die Warnhinweise lesen und befolgen. „Was für Menschen gefährlich ist, schadet auch den Tieren. Am besten sind daher Naturdünger wie Pferdemist oder beispielsweise die weniger geruchsintensive Jauche aus Schachtelhalm,“ empfiehlt Martina Schnell, Referentin für Heimtiere von Vier Pfoten. Heimtierbesitzer sollten auch auf den Einsatz von Gift gegen Schädlinge und Pflanzenkrankheiten verzichten. Auch hier gibt es eine große Auswahl an wirkungsvollen natürlichen Alternativen. Selbst, wenn die Hunde das Gift nicht fressen, könnten sie darüberlaufen und anschließend ihre Pfoten ablecken - höchste Vorsicht ist also geboten! Beim Rasenmähen, Heckenschneiden, Fräsen oder Sägen gilt: Hund und Katze im Haus halten! Spitze Gartengeräte sollten nicht herumliegen und Regentonnen immer mit einem festsitzenden Deckel abgedeckt sein, damit Katzen nicht darin ertrinken.
Hundefreundlicher Garten

Ein großes Grundstück kann durch Mauern oder Zäune in einen „Hundegarten“ sowie Nutz- und Ziergarten geteilt werden. Der Hundegarten sollte in der Nähe der Menschen sein und ermöglichen, dass das Tier darin herumtollen, Löcher buddeln und Knochen verstecken kann. Ist kein Platz für einen extra Hundebereich, kann man das Tier dazu erziehen, nicht an die Beete zu gehen. Auf jeden Fall brauchen Hunde aber eine Stelle, wo sie graben dürfen, sowie einen geschützten, schattigen Platz im Sommer. Sonst kann der empfindliche Vierbeiner schnell einen Hitzschlag bekommen. Badefreudigen Hunden kann man sogar einen "Hundepool" aufstellen: Es gibt spezielle robuste Plantschbecken für Vierbeiner!


„Kein noch so großer Garten ersetzt jedoch gemeinsame Spaziergänge, Ausflüge und Entdeckungsreisen“, sagt Martina Schnell. „Denn ein Hund erkundet gerne und nimmt neue Gerüche auf. Als Rudeltier braucht er ausreichenden Kontakt mit anderen Hunden und mit seinen menschlichen Bezugspersonen.“ Das Bedürfnis nach Sozialkontakt steht bei Hunden an erster Stelle. Wird das Tier weggesperrt und z. B. ausnahmslos im Garten gehalten, können psychische Störungen auftreten. Heulen und Bellen sind häufig ein Zeichen für Einsamkeit. Beschweren sich die Nachbarn, landen viele Hunde in den überfüllten Tierheimen.


16:30-10 Mai 2008 - MelsBiene in Hunde


Unter den Händen von Andreas Fuchs entsteht etwas ganz besonderes: Bunte, wie lebendig wirkende Tiere. Und zwar ganz aus Glas. Der Künstler, der in Drachselsried im Bayerischen Wald lebt und arbeitet, hat sich ganz auf Tiere spezialisiert und lässt unter seiner Flamme eine komplette Tierwelt aus kunterbuntem Glas entstehen.



Der Glaskünstler ist in der Natur aufgewachsen, die Liebe zu Tieren ist ihm also quasi in die Wiege gelegt. Diese Leidenschaft verbindet er mit seinem Beruf: „Ich liebe es, aus spröden Glasstäben weiche Formen zu machen. Glas lebt - meine Tiere werden aus der Flamme geboren!“



Wie entsteht so ein Tier aus Glas? Die Glasstäbe werden in eine Gasflamme gehalten, erklärt der Künstler. Frei und ohne Form lässt Andreas Fuchs dann Hunde, Katzen, Zebras, Elefanten und viele andere Wesen entstehen. Das für ihn ausgefallendste Projekt war bislang eine Hirschjagd, bestehend aus Hirsch, Hunden und Büschen. Dieses Objekt gefiel ihm besonders, denn: „Es erzählt eine Geschichte, es ist dramatisch und war eine handwerkliche Herausforderung.“ Das absolute Lieblingstier, das er bislang geformt hat, war allerdings ein Pferd. Warum? „Es ist elegant, ausdrucksstark und einfach gut gelungen!“

Wer die Tierwelt aus Glas bestaunen möchte, der kann dies im Internet tun: www.glaeserne-tierwelt.de.



12:57-10 Mai 2008 - MelsBiene in Mensch und Tier


Tennis-As Anke Huber ist vom Erfolg verwöhnt. Auch Ex-Starfußballer Mario Basler, kennt die Höhenflüge im Sport. Und Spielermanager Roger Wittmann, der zum Beispiel Top-Stars wie Kevin Kuranyi unter Vertrag hat, sowieso. Und dennoch hat alle drei ein sportliches Ereignis am 25. April dieses Jahres völlig aus dem Häuschen gebracht: Ihr Pferd, der italienische Traber Igor Font, ist in Mailand Weltrekord gelaufen und hat gleichzeitig das weltberühmte Rennen “Gran Premio d’Europa” gewonnen. Der Stall “Catch Glory” - so nennen sich die drei Pferdebesitzer im Verbund - hat damit weltweit Geschichte geschrieben. die Bildzeitung titelte gar, ihr Pferd sei nun 10 Millionen Euro wert, errechnet an den Deckpreisen, die der vierjährige Hengst die kommenden Jahre erzielen könnte.

Hier seht Ihr Igor Font bei seinem Sieg in Mailand:



In der Tat ist dieser Igor Font ein ganz besonderes Rennpferd. “Er hat ein unglaubliches Phlegma, strahlt total viel Ruhe aus. Er hat einen klasse Lauf, der seine enorme Schnelligkeit ausmacht. Er ist stets einsatzbereit und außerdem kerngesund”, schwärmt Stallmanager Alfred Winzig in den höchsten Tönen von dem neuen vierbeinigen Top-Star. Bei ihm auf der Ranch, im niederbayerischen Reifberg zwischen Dingolfing und Straubing, auf einem sanften Hügel über grünen Feldern und idyllischen Wäldern, ist Igor Font zu dem geworden, was er jetzt ist. Das Erfolgsgeheimnis verrät Roger Wittmann: “Unsere Pferde dürfen das tun, was sie tun wollen - und das ist laufen!” Viel Bewegung im Karussell und ganz langsam bergauf und bergab auf den bestens präparierten Feldwegen steht für die kostbaren Vierbeiner des Stalles Catch Glory, darunter viele italienische und französische Pferde, täglich auf dem Programm. Dazu gibt’s fünfmal am Tag allerfeinstes Futter - und viel Liebe, Geduld und Pflege.

Hier ist Igor Font auf dem Weg zur Siegerehrung zu sehen:



In der Normandie, wohin Igor Font nach seinem Monate langen Aufbautraining in Niederbayern zum französischen Erfolgstrainer Fabrice Souloy wechselte, steht dem feurigen Italiener gar ein eigener Masseur zur Verfügung. Der schnelle Erfolg unter allen Umständen und um jeden Preis, das ist es nicht, was Mario Basler, Roger Wittmann und Anke Huber wollen. Und die Resultate, die ihre erfolgreichen Rennpferde erzielen, geben dem Trio recht: Arc de Triomphe kam als junges Pferd stocklahm in den Stall. Inzwischen hat er 100.000 Euro eingetrabt und macht seine ersten Natursprünge als Deckhengst. Early Maker ging nur Galopp. Inzwischen hat der Hengst auf der ganzen Welt gesiegt. Und auch Igor Font wurde schonend, mit viel Geduld und Spucke, auf seinen Großeinsatz in Mailand vorbereitet. Viel Konditionstraining stand auf dem Programm, stets überwacht durch einen Pulsmesser - kein Aufwand ist dem Stall “Catch Glory” zu groß für das Wohlbefinden seiner Pferde.


Und diese danken es ihren Besitzern. Igor Font, der als Jährling auf einer Auktion in Mailand für 49.000 Euro erstanden wurde, wuchsen auf der berühmten Rennbahn San Siro buchstäblich Flügel. Im Einlauf wurde der Hengst von seinem Fahrer, dem Franzosen Jean-Michel Bazire, herausgenommen und ging grußlos an seinen Konkurrenten vorbei. Dabei trommelte der vierjährige Braune die Sensationszeit von 1,12:0 auf die Mailänder Piste - Weltrekord für Vierjährige auf der 1000-Meter-Bahn! Zum Vergleich: Schneller als 60 km/h war der Vierbeiner bei seinem Sieg im “Gran Premio” unterwegs. Und noch ein Vergleich: Der bisherige Rekord, der immerhin neun Jahre hielt, lag bei 1.13,2 und wurde von dem Pferd Zucchero OM gehalten.

Die drei Sportstars sind nach diesem großen Triumph voller Enthusiasmus. Ihr Igor Font ist zurück in die Normandie gereist, für ihn stehen heuer noch Rennen in Schweden und Italien auf dem Programm - allerdings alles ganz piano, um den neuen Star am Traberhimmel zu schonen. Dazwischen gibt’s ganz viel Wellness für den Weltrekordler, der später einmal in die Zucht gehen soll. Denn Roger Wittmann weiß eines ganz genau: “Wir haben es mit Igor Font an die internationale Weltspitze geschafft. Nun kommt das Schwerere: Jetzt müssen wir dort auch bleiben!” 

Hier seht Ihr Roger Wittmann und die berühmte Tennisspielerin Anke Huber mit Early Maker, ebenfalls ein vierbeiniger Superstar:



Noch ein paar Daten und Fakten zu Igor Font:

Vater: Andover Hall

Mutter: Cologne Kosmos

Gezüchtet in: Italien

Geboren: 2005

Gekauft: für 49.000 Euro auf der Mailänder Auktion 2006

Trainer: Fabrice Souloy, Frankreich

Besitzer: Stall Catch Glory, Deutschland


Wer noch mehr über den Stall Catch Glory wissen möchte: www.catch-glory.de!



17:15- 9 Mai 2008 - MelsBiene in Pferde


Unterschiedlicher könnten Katzen gar nicht sein. Während die einen so gut wie alles fressen und sich für jede Art von Nahrung interessieren sind vor allem Wohnungskatzen oft verwöhnt und nehmen längst nicht alles zu sich, was ihnen serviert wird.


Die Zeiten in denen die Mieze noch das gefressen hat, was dem Menschen nicht geschmeckt hat oder was übrig geblieben ist, sind lange vorbei. Einerseits ist das gut, denn Menschennahrung macht Katzen dick oder enthält Stoffe, die ihnen schaden könnten. Allerdings soll die Mieze natürlich auch nicht das Futter verweigern. Gerade diese Fälle gibt es aber.



Ein häufiges Problem: die Katze mag nur Katzenfutter einer bestimmten Marke und - auch wenn es dieselbe Sorte ist - nicht von einer anderen Firma. Zum Problem wird es, wenn das Futter einmal nicht erhältlich ist oder aber, noch schlimmer: Wenn sich die Mieze auch von ihrem Lieblingsfutter irgendwann sattgegessen hat und es auf einmal auch nicht mehr mag. Was aber tun? Nicht mit dem Kopf durch die Wand und sich durchsezten wollen. Es hilft nichts, wie bei kleinen Kindern zu sagen: "Entweder isst du das oder gar nichts", denn Miezen fallen auf diesen Trick nicht herein.


Sie fressen, wenn etwas nicht schmecken sollte, tatsächlich nichts und ziehen es vor zu hungern. Und Hungern ist nicht nur äußerst laut, weil die Miezen Ihnen die Ohren vollmaunzen, es kann für die Katze mit der Zeit auch gefährlich werden für Kreislauf und Co. Am besten ist es, wenn ihr euren Stubentiger schon von Anfang an möglichst vielseitig füttert sowohl was Marken als auch Sorten angeht. Bei der Frage ob Discounter oder Edelmarke gibt es übrigens kein Erfolgsrezept - jede Katze entscheidet das individuell. Mieze Lissy zum Beispiel bevorzugt nur das billige Futter, alles andere lehnt sie dankend ab.

 

 



18:51- 8 Mai 2008 - johba in Katzen


In der Fabelwelt und Literatur ist er bekannt als Adebar. Im Volksglauben bringt er die Babys: Der Storch. Um ihn ranken sich viele Geschichten und Legenden, er ist ein ganz besonderer Vogel. Wir stellen Euch den Storch einmal näher vor.

Jedes Jahr im Herbst zieht der Storch nach Afrika, um im Frühjahr wiederzukommen und sein Nest für den Nachwuchs zu bauen. Bei uns handelt es sich dabei zumeist um Weißstörche. Dieser majestätische Vogel hat eine Flügelspannweite von über zwei Meter. Er ist, wie alle übrigen Storcharten, ein Fleischfresser.



Seine Stimme ist sehr schwach, daher versteht er sich bestens auf eine andere Art der Verständigung: Er macht sich durch Klappern bemerkbar. Das ist der charakteristische Laut für den Storch, das laute Klappern mit dem langen Schnabel. Sogar bei der Balz klappert er laut um sein Weibchen.

Der Weißstorch legt jedes Jahr im Herbst eine sehr weite Strecke zurück: Es zieht ihn nach Afrika, und zwar in die Region südlich der Sahara. Dabei nutzt er die Thermik, er ist ein so genannter Segelflieger. Aus diesem Grunde muss er allerdings auch das Mittelmeer umfliegen: Denn über dem Wasser entsteht keine Thermik. Wir sprechen hier übrigens von Strecken und Entfernungen von mehr als 10.000 Kilometern!

Im Frühjahr kommen die Störche wieder, um ihre Nester zu beziehen - sie nutzen dabei oft bereits bestehende Nester - und zu brüten. Gelegt werden meistens drei bis fünf Eier. Störche brüten oft in Kolonien, darunter auch der Weißstorch, der in einer so genannten losen Kolonie brütet. Das bedeutet, dass es in der unmittelbaren Nachbarschaft eines brütenden Storches oft noch weitere Storchenpärchen gibt, die Nachwuchs erwarten.



Gebrütet werden mindestens 25, höchstens 38 Tage. Danach schlüfen die Jungen und sind mit spätestens 100 Tagen flügge. Sowohl Storchenmutter als auch Storchenvater kümmern sich um die Verpflegung des Nachwuchses.

Der Weißstorch ist ein Fleischfresser. Auf seiner Speisekarte stehen Kleintiere, zum Beispiel Fische, Mäuse und Regenwürmer. Auf Wiesen und in Sümpfen kann man ihn oft umher staksen sehen. Dann ist er auf der Jagd nach Beute: Er schreitet umher und senkt dann blitzschnell den Kopf, um das Fressbare mit dem langen Schnabel zu erbeuten.

Fast war der Weißstorch in Deutschland schon einmal in Gefahr, es gab in den 80er Jahren einmal nur noch unter 3.000 Brutpaare in der Bundesrepublik. Inzwischen ist der Zugvogel, um den sich so viele Fabeln und Legenden ranken, wieder stärker im Kommen. Vor allem aber in Osteuropa gibt es noch sehr viele Störche - und einige wandern auch nach Deutschland herüber.

Herzlich willkommen, Adebar!!!



12:33- 8 Mai 2008 - MelsBiene in Voegel


In Baden Württemberg ist das Reptilien-Fieber ausgebrochen. Denn zur Zeit findet in Offenburg in der Eishalle die größte Reptilienausstellung der Welt statt. „Vivarium“ nennt sich die Veranstaltung, die in diesem Jahr erstmals in Offenburg zu sehen ist und noch bis zum 25. Mai dauert.


Ein Besuch lohnt sich, denn nicht jeden Tag sehen selbst alte Hasen aus dem Reptiliengeschäft so viele Echsen, Spinnen und Schlangen auf einmal, man beachte allein die Größe der Ausstellungshalle, die bei 2400 Quadratmetern liegt.


 

 


Der Veranstalter spricht von mehr als 400 Reptilien aus Nah und Fern. Auf einer Pressekonferenz sagte Veranstalter Michel Guillod, dass selbst für ihn ein solches Event ein Novum sei. Und das will schon etwas heißen. Schließlich ist Guillod schon seit fast 30 Jahren selbst stolzer Besitzer von Reptilien und organisiert Veranstaltungen rund um diese Tiere schon seit langem.


In Offenburgs Eishalle stehen also aktuell 200 Terrarien und große Gehege, darin befinden sich unter anderem 30 unterschiedliche Arten von Giftschlangen (man beachte die Boas, die mehrere Meter lang sind) und Krokodile zeigen sich den Besuchern ebenso wie die haarigen Vogelspinnen und extrem giftigen Skorpione.

Dazu versichert der Organisator, dass nicht nur jedes Tier für die Besucher gut zu sehen ist, sondern auch, dass es den Tieren gut geht.


 

 



Dafür soll die artgerechte Haltung sorgen, auf die man besonderes Augenmerk legt. Besonderes Highlight ist „Tom und Jerry“. Das sind nicht zwei Tiere, sondern ein Tier – eine lebendige Schlange mit zwei Köpfen. Auch eine Attraktion ist mit Sicherheit die Babystation, also die Aufzuchtstation für junge Reptilien. Dort werden sie nach ihrer Geburt betreut.


Wer jetzt Lust bekommen hat nach Offenberg zu düsen, sich mit anderen Reptilienbesitzern auszutauschen oder einfach die Vielfältigkeit von „Vivarium“ zu genießen, der kann das noch bis zum 25. Mai tun. Die Messe ist jeweils täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.


Nähere Informationen unter www.vivarium-offenburg.de



22:56- 7 Mai 2008 - johba in Reptilien und Amphibien


Sie wächst und gedeiht, wird immer größer, schwerer und munterer: Flocke begeistert ihre Fans im Nürnberger Tiergarten. Seit April kann man die Eisbärendame, die nun nach Knut die Herzen nicht nur aller Kinder, sondern auch vieler Erwachsenen erobert, besuchen und der kleinen weißen Bärendame im Freigehege zusehen. Das Angebot nehmen viele Eisbärenfreunde an, die in Scharen in den Tierpark pilgern, um Flocke zu beobachten.

Inzwischen wiegt das Eisbärmädchen übrigens schon mehr als 30 Kilogramm, ist also bereits ein ganz schöner Brummer geworden! Ihrer Pflegerin Stefanie Krüger reicht sie schon bis zum Knie! Kein Wunder, dass so ein großes Mädchen auch ordentlich Kohldampf hat. Auf der Speisekarte steht immer noch Flockes heiß geliebter Milchbrei, der allerdings immer fester wird: Immer mehr Rindfleischstückchen werden in die weiße Pampe gemischt, damit Flocke auch viel Kraft und Energie zum Herumtollen in ihrem Freigehege bekommt:



Knuffig, diese kleine Bärendame, nicht wahr?

Besonders viel Spaß macht es Flocke zur Zeit, sich im Dreck zu wälzen. So wird die kleine weiße Maus doch glatt zu einem echten Braunbär! Wie gut, dass das Eisbärkind so gerne schwimmen geht - da wird sie quasi von selbst wieder sauber. Bereits im März hat sie in einem Lehrschwimmbecken schwimmen gelernt. Seitdem plantscht sie begeistert herum - auch im Freigehege.

Hier seht Ihr sie bei ihrem geliebten Bad:



Wer Flocke besuchen will, der sollte möglichst bald einen Abstecher in den Nürnberger Tierpark machen. Übrigens lohnt sich der Besuch nicht nur wegen Flocke, denn der Zoo gilt als einer der landschaftlich schönsten in Europa. Rund 2000 Tiere und 300 verschiedene Arten sind dort zu bestaunen. Der Tierpark wurde nach Hagenbeck'schem Vorbild angelegt. Das Gelände weist alte Steinbrüche auf - ein ganz besonders Ambiente und eine wunderbare Heimat für die vielen Tiere. Zum Beispiel für Klein-Flocke!



12:16- 7 Mai 2008 - MelsBiene in Zoos und Tierparks


Es ist einfach herrlich für Pferde: Frisches, grünes Gras, genügend Auslauf - der tägliche Koppelgang ist Vergnügen pur. Ab auf die Sommerkoppel, heißt es für Huftiere momentan. Wir geben ein paar Tipps, wie so eine Sommerkoppel aussehen könnte.



1. Wenn man eine Sommerkoppel ansäht, dann kann man eine spezielle Grasmischung speziell für Pferde verwenden, die es im Fachhandel gibt. Leckeres Futter für die Vierbeiner wird dadurch garantiert, und man kann sich sicher sein, dass bekömmliches Gras angeboten werden kann.

2. Dieses kann man sehr gut mit einem Schneckenkornstreuer (natürlich ohne Schneckenkorn!!) ausbringen. Oder man leiht vom Bauern eine Saatmaschine.

3. War die Koppel eine Winterkoppel und weist viele Trittstellen auf, dann sollten diese zunächst einmal begradigt werden.

4. Wenn an vielen Stellen braune Erde statt grünes Gras regiert, sollte man nachsäen. Dazu eignet sich eine Nachsaatmaschine - frag doch mal den Landwirt um die Ecke, der hat so etwas bestimmt und leiht es sicher gerne her!

5. Klee sollte man auf keinen Fall auf die Sommerkoppel pflanzen. Dieser ist schlecht für Pferde, er bläht und kann zu Koliken führen.

6. Toll sind allerdings frische Kräuter - diese sind gesund und schmecken!

Wenn man diese wenigen Punkte beherzigt, dann steht dem Koppelvergnügen an warmen Sonnentagen nichts mehr im Wege - gönne Deinem Pferd wunderschöne, erholsame Tage auf der Sommerkoppel, am besten mit vierhufigen Freunden!




11:50- 7 Mai 2008 - MelsBiene in Pferde


Im Hunsrück herrschte gestern Abend große Aufregung. Dort waren aus dem Gehege eines Privatmannes im Raum Trier-Saarburg drei Kängurus ausgebüchst und hatten sich auf eine kleine Reise gemacht. Ob sie lediglich das schöne Wetter genießen wollten oder ihre Sprungtechnik verbessern wollten ist nicht bekannt. Tatsache ist jedoch, dass die Tiere nicht lange fackelten und sofort die Gegend erkundeten. Während das Känguru-Männchen relativ schnell von den Reizen außerhalb des Geländes satt war, kamen die beiden Weibchen nicht mehr zurück.




Nach ihnen wird immer noch gesucht, heute wurden sie bereits von Autofahrern an der Bundesstraße B52 entdeckt, konnten jedoch nicht gefasst werden. Wer glaubt es wäre eine Seltenheit, dass Kängurus Deutschland unsicher machen, der irrt sich. Bereits in den Jahren 1998, 2003 und 2006 gab es solche Fälle. 2003 wurde das entlaufene Tier sogar von einem Zug erfasst und kam ums Leben.


Bleibt für den Privatmann aus dem Kreis Trier-Saarburg nur die Hoffnung, dass dies in seinem Fall nicht passiert.

Übrigens: immer mehr Menschen halten sich ein Känguru als Haustier in Deutschland. Genaue Zahlen gibt es nicht, jedoch ist laut Zoofachhändlern ein deutlicher Trend zu verzeichnen. Das liegt zum einen an der zugegebenermaßen großen Ausgefallenheit, andererseits sind Kängurus eine Art Lebensgefühl, das sich Australien-Fans gerne nach Hause holen.



Wichtig ist dann allerdings eine artgerechte Haltung, zu beachten gilt bei dieser Haltung unter anderem, dass die Nahrung des Tieres stimmt (Kängurus sind reine Pflanzenfresser).


Aber auch bei der Umzäunung sollte man die Kängurus, die bekanntlich ziemlich hoch springen, nicht unterschätzen. Bis zu einer Höhe von einem Meter 50 kann das Tier springen, in der Weite sind es sogar bis zu acht Meter. Wer sich also für diese Art von Haustiere entscheidet, der sollte zusehen, dass es zu keiner Flucht kommt. Das geht oft schneller als man denkt, wie das aktuelle Beispiel zeigt.



23:06- 6 Mai 2008 - johba in Mensch und Tier


Ein Hund verursacht Allergien? Denkste. Ein Hund hilft sogar, wenn man Allergien hat, diese zu besiegen. Das hat vor kurzem eine Studie ergeben. Was komisch klingt ist tatsächlich so: ein Kind, das mit einem Hund unter einem Dach aufwächst leidet weniger an Allergien und ist damit für Hausstaub und Co. am wenigsten anfällig oder zumindest deutlich weniger als bei den Gleichaltrigen, die kein Haustier besitzen.

 

 

 

 

 

Insgesamt wurden für die Studie 9.000 Kinder über einen Zeitraum von mehreren Jahren beobachtet und untersucht bis man zu diesem Ergebnis gekommen ist. Den Kleinen wurde Blut abgenommen und untersucht, außerdem mussten die Eltern der Studienteilnehmer vom ersten bis zum sechsten Lebensjahr immer wieder Fragen auf Fragebögen ausfüllen. Allerdings ist das Kuriose an der Studie, dass gar nicht genau festgestellt werden konnte, warum ein Hund vor Allergien schützen kann. Möglicherweise wird das Immunsystem aber durch die vielen Aktivitäten im Freien mit dem Wauwau sowie durch die Keime, die Bello mit sich herumträgt, an die Stoffe gewöhnt und so kann das Immunsystem von Kindern trainiert und dadurch verstärkt werden.

 

 

 

 

 

Ein Hund kann laut Forschern also keine Allergien bringen, sondern eindeutig und definitiv davor schützen. Sowohl gegen Pollen als auch gegen Hausstaub, Tierhaare und Co. ist das Kind dann nicht mehr allergisch, wenn es regelmäßig mit dem Hund Kontakt hat und am besten noch mit dem Haustier in einer Wohnung lebt. Denn wer nur ab und zu mit dem Wauwau des Nachbarn Kontakt hat, der ist leider nicht gut genug vorbereitet gegen Allergien.

 

 

 

 

 

Auch wer schon erblich vorbelastet ist mit Allergien sollte seinen Kindern keinen Hund kaufen, wie Wissenschaftler herausgefunden haben. Ansonsten besteht vor allem bei Babys erhöhtes Asthmarisiko und die Gefahr von Heuschnupfen.

In jedem anderen Fall allerdings wirkt ein Hund vorbeugend - er schützt laut Wissenschaft offiziell vor Allergien...



22:14- 6 Mai 2008 - johba in Hunde


Er war lange weg von der Rennbahn. Jetzt ist er wieder da - und er hat ehrgeizige Ziele im Gepäck. Jens Rosenberg, gebürtiger Hamburger und vorher in Bahrenfeld als Amateurfahrer unterwegs, ist nun - der Liebe wegen - nach Bayern gezogen. In seiner neuen Heimat hat er erstmal die Favoriten gehörig geschockt. Mit seiner Neuerwerbung Beppo hat er dreimal hintereinander als Außenseiter gewonnen - erst in Straubing, dann zweimal in München-Daglfing in erlesener Gesellschaft. Beim vierten Sieg endlich haben die Wetter dem Bayern-Neuling das Vertrauen geschenkt - in Straubing war er dann schließlich Favorit und konnte die Erwartungen voll und ganz erfüllen.


Das muss Beppo auch, denn Jens Rosenberg, der nun in Neufahrn bei München mit seiner Lebensgefährtin Sybille Huber lebt, hat eine Menge vor mit dem fünfjährigen Hengst. “Erst hat mich jeder ausgelacht, als ich mir Beppo gekauft habe. Außer Andreas Schwarz hat keiner an das Pferd geglaubt. Jetzt schauen sie alle, wie gut der geht”, freut sich der Amateurfahrer. Nachdem Beppo unter Obhut seines Züchters Franz Giggenbach nur mit mäßigem Erfolg unterwegs war - meistens wurde er disqualifiziert -, entwickelte er sich bei Jens Rosenberg zum Seriensieger. Wie war das möglich? “Ich habe den Beschlag umgestellt und das Training dem Pferd angepasst. Dazu gibt’s noch eine Menge Wellness für Beppo”, plaudert der 42-jährige Kraftfahrer aus dem Nähkästchen. Bereits vor 15 Jahren habe er die Magnetdecke eingeführt. Auch damals sei er allgemein belächelt worden - “heute nutzt sie jeder!”


Seit eineinhalb Jahrzehnten besitzt Rosenberg die Amateurfahrerlizenz, die Anzahl seiner Siege ist überschaubar, da zu Hamburger Zeiten meist Heiner Christiansen in den Sulky seiner Pferde stieg. Mit Beppo könnte sich dies jetzt ändern, denn der Wahl-Bayer hält große Stücke auf den Drewgi-Sohn. So hat er zum Beispiel den Shooting-Star-Cup während des Derby-Meetings in Berlin im Visier, anschließend möchte er sich auf internationales Parkett begeben.



Vor allem die Problempferde sind es, die den Pferdemann reizen: “Ich bin immer auf der Suche nach verkannten Talenten und möchte mein Lot noch vergrößern!” In seinem Stall steht derzeit auch die große Hoffnung von Jens Rosenberg und seiner Lebensgefährtin Sybille Huber, Jährlingshengst Like a Porsche. Mit dem Likable River-Sohn hat der 42-Jährige noch größere Pläne als mit Beppo: “Mit ihm möchte ich das Derby gewinnen. Wir haben große Hoffnungen!”


Mit Problempferden hat der Hamburger viel Erfahrung. Whitney Diamond und Fred come to Bed sind zwei der Traber, die unter der Obhut von Jens Rosenberg aufblühten. Von seinem früheren 28 Pferden hat sich der Amateurfahrer allerdings trennen müssen. Denn eine harte Zeit liegt hinter ihm: “Nach einem Unfall, der allerdings nichts mit Pferden zu tun hatte, war ich vor vier Jahren querschnittsgelähmt. Das war eine schlimme Zeit - aber ich hatte den Willen weiterzuleben!” Inzwischen ist die Verletzung am Rücken geheilt, und Jens Rosenberg ist wieder voll bewegungsfähig und so fit, dass er auch wieder in den Sulky steigen kann. Das tut er mit Begeisterung und Freude - vor allem, wenn es so gut läuft wie mit Beppo, der sich vom absoluten Geheimtipp und No-Name zum Seriensieger entwickelt hat.



16:21- 6 Mai 2008 - MelsBiene in Pferde


Er war der absolute Publikumsliebling in Straubing. Dreimal hintereinander war er “Pferd des Jahres”. Er war “Herbstchampion”, er wurde zum “Winterchampion” von den Zuschauern gewählt, er war stets vorn dabei im Rennen, immer einsatzbereit, immer willig, sein Bestes zu geben. Nun geht Aurelio Diamant, der einstige Straubinger Superstar, in Rente. “Seine Karriere ist beendet - nun darf er sich bei uns zu Hause ein schönes Leben machen”, erzählt sein Besitzer Rudi Wroblewski, der selbst so viele feine Erfolge mit seinem Pferd gefeiert hat.

Zu Hause - das ist in Asbach bei Laberweinting im Landkreis Straubing-Bogen. Dort lebt die Familie Wroblewski und trainiert mit viel Liebe, Geduld und Engagement ihre Vierbeiner. Doppio Diamant, so heißt das aktuelle Startpferd der “trabernärrischen” Wroblewskis, und auch er kehrt selten ohne Geld in den Stall zurück. Und dann wartet da noch ein dreijähriges Nachwuchspferd auf seine ersten Starts in Straubing und darauf, vielleicht in die Fußstapfen des großen Aurelios zu treten.

So leicht wird das aber nicht werden. Denn in der Geschichte Straubings ist es absolut einzigartig, dass ein Traber dreimal hintereinander “Pferd des Jahres” geworden ist, also drei Jahre jeweils die meisten Siege heimgelaufen ist. Für Aurelio Diamant war das ein Kinderspiel. War “Aurelio” im Rennen, so durfte kein Wettschein ohne den dunkelbraunen Prakas-Sohn aus der Bee Mine Hannover abgegeben werden. 64 Mal ging er in seiner beispiellosen Karriere auf die Siegerparade, 81 Mal war er platziert, und das bei 154 Starts - das bedeutet, dass der Wallach fast immer gepunktet hat. Viele Siege feierte er mit Wroblewski selbst oder aber mit seinem früheren Trainer Uli Wieland, der inzwischen auf Mallorca tätig ist.
Hier ist Aurelio mit Uli Wieland zu sehen:



Zum Schluss wechselte der Supertraber sogar noch die Disziplin und wurde zum Sattelkönig. Mit Daniela Fellner war das dreifache “Pferd des Jahres” erfolgreich in Trabreiten unterwegs und holte den ein oder anderen Sieg und feine Platzierungen. Und immer, wenn die Zuschauer meinten, der Aurelio kann nicht mehr, der ist zu alt, der ist in einer zu hohen Klasse, dann belehrte er sie eines Besseren und war wieder ganz, ganz vorn dabei - so wie bei seinen letzten zwei Straubing-Engagements, bei denen er jeweils Zweiter war, sowohl vor dem Sulky als auch unterm Sattel. Er tritt also in allen Ehren ab - die Zuschauer werden ihren Liebling in bester Erinnerung behalten können!


Eines hat er nie gemocht, der große Prakas-Sohn: Den Sommer. Dann hat sich Aurelio Diamant stets in eine längere Ruhepause verabschiedet. Denn Aurelio hasst Fliegen und kommt mit der Hitze nicht zurecht. Im Herbst war er dann wieder da - stark wie eh und je. Er siegte auf harter Bahn, er siegte auf weichem Boden, er siegte auf Schnee - Aurelio Diamant war ganz einfach der König der Straubinger Rennbahn

Hier wird Aurelio geehrt:



Dabei hat das Pferd eine ganz bemerkenswerte Geschichte. Die Karriere des Wallachs schien bereits zu Ende, ehe sie so richtig begonnen hatte - bis sein jetziger Besitzer Rudi Wrowlewski ihn vom Gestüt MS Diamanten, wo Aurelio Diamant geboren und aufgewachsen ist, erwarb. Mit viel Geduld, Liebe und einer Menge Wissen bereitete Rudi Wroblewski ihn vor und machte ihn zum Traberstar: Ein Pferd, dessen Schicksal eigentlich schon besiegelt war - es sollte geschlachtet werden.


Der inzwischen Dreizehnjährige hat Straubinger Trabergeschichte geschrieben: Dreimal hintereinander holte er den Titel „Pferd des Jahres". Das hat vor ihm keiner geschafft. Im Jahr 2004 wäre er fast zum vierten Mal in Folge Champion geworden, doch da „Aurelio" relativ spät in Form kam, reichten die Siege nicht mehr ganz. „Macht nichts", sagten seine Besitzer Gerlinde und Rudi Wroblewski damals mit bescheidenem Stolz: „Dreimal hintereinander Pferd des Jahres, das macht ihm so schnell keiner nach."


Und damit hat das Ehepaar aus dem Labertal recht. Sie haben gewusst, dass sie mit dem Sohn des Erfolgshengstes Prakas ein Pferd im heimischen Stall haben, das an Zuverlässigkeit kaum zu übertreffen war. Fast 55.000 Euro hat Aurelio in seiner Karriere verdient. Und das bei ausnahmslos lauter Starts in kleineren, niedrig dotierten Rennen - eine Spitzenleistung! Schon allein deshalb darf der Wallach für immer in Asbach bleiben. Er wird bis ans Lebensende von den Wroblewskis gehegt und gepflegt werden, und um fit zu bleiben, wird er natürlich auch regelmäßig geritten. „Vielleicht“, so lacht Rudi Wroblewski verschmitzt, „findet sich ja noch ein Mädel, das regelmäßig mit ihm ausreiten möchte und ihn ganz besonders betütelt. Das hat der Aurelio wirklich verdient!“



16:14- 6 Mai 2008 - MelsBiene in Pferde


Kater Momo hat sich am Nachmittag eine neue Immobilie angesehen. Wirklich kein Pappenstiel das Teil. Oder doch? Rappelt es da etwa im Karton. Richtig. Denn der schwarze Kater ist nicht nur ein Genießer der ganz besonderen Art, er mag es auch noch schön romantisch und kuschelig. Da kam der olle Karton, der früher mal zum Transport der Einkäufe diente, genau richtig. Richtfest hat Momo schon gefeiert, indem sich der kleine Kerl mit seinen geschätzten sechs Kilo in die kleine Box gezwängt hat und mit einem breiten Grinsen zu Herrchen gelinst hat. Es schien als ob der Kater Boris Becker spielte und sagen wollte: Ja - bin ich da schon drin oder was?



Um die ganze Sache zu verkürzen. Es gab leider kein Happy End bei der Geschichte. Nein, Momo und die Pappbox haben keine gemeinsame Zukunft, ihre Wege haben sich bereits getrennt. Sie sind geschiedene Leute, haben sich auseinander gelebt. Wobei, wenn es nach dem schwarzen Kater ginge könnte die Beziehung der beiden immer noch andauern, nur nicht wenn es um den Karton geht. Er war auf einmal weg am nächsten Morgen, wollte wohl keine dauerhafte Beziehung.



Laut Nachbarskatzen sei er nicht einmal selbst verschwunden der Karton, er habe sich auch noch die Treppe runtertragen lassen von Herrchen. Wo er jetzt wohl steckt? Naja, Momo kann das relativ egal sein, er hatte nämlich schon wieder eine neue Idee, wo man sich supergut verkriechen kann und nur dann zum Vorschein kommt, wenn es Essen gibt: unter dem Bett. Und zwar nicht irgendwo verkriechen, sondern auf der Längsseite des Bettes ganz hinten an der Wand. Und sichtbar wird man nur, wenn die Matratze herausgehoben wird - noch viel lustiger als die olle Schachtel, vor allem wenn Herrchen wieder mal flucht...


21:25- 5 Mai 2008 - johba in Chaoten auf 4 Pfoten


Im Bayerischen Wald spaltet der Biber die Gemüter. Einerseits ist er beliebt wie kaum in einer anderen Gegend Deutschlands, andererseits gibt es auch hier Menschen, die ihn gerne dorthin schicken würden wo der Pfeffer wächst.


Aber egal wie die Einstellung zu Mr. Biber ist, Fakt ist: Er hat in den letzten Jahren wieder an zahlreichen Flüssen und Bächen eine Heimat gefunden.

Obwohl die Biberpopulation in der Vergangenheit weiter zugenommen hat, zählt der Nager nach wie vor zu den gefährdeten Tierarten und ist nach dem Naturschutzrecht streng geschützt.


Nicht immer ist aber ein problemloses Nebeneinander von Mensch und Tier möglich.

Denn der Biber greift aktiv in die Umgebung der Gewässer ein und gestaltet sie nach seinen eigenen Ansprüchen.

Er staut Gewässer auf, gräbt Röhren und Tunnel in die Uferböschungen, fällt ufernahe Gehölze und frisst Ackerfrüchte.


 

 


Übrigens: Eine staatliche Entschädigung von Biberschäden ist grundsätzlich nicht möglich.

Größere Maschinenschäden und gravierende Fraßschäden können eventuell aus dem vom Bund Naturschutz hierfür eingerichteten Fonds ausgeglichen werden, ansonsten versucht man insbesondere über Vertragsnaturschutzprogramme zu einer tragbaren Lösung zu kommen.


Wichtig bei einer Schadensmeldung ist, dass nicht nur Biberspuren und Schadensbefürchtungen mitgeteilt werden, sondern dass die Schäden dem zuständigen Landratsamt nachvollziehbar beziffert werden.


Ziel beim Bayerischen Bibermanagement ist es, den Biber als Bestandteil der Bayerischen Kulturlandschaft zu erhalten, gleichzeitig aber auf eine Minimierung der Schäden in Konfliktbereichen hinzuwirken, und so auch die Akzeptanz bei den Betroffenen zu verbessern.



 

 


Das Bibermanagement ist genau vorgeschrieben und läuft so ab:


1. Fachkundige Beratung durch Biberberater und ggf. Bibermanager.


Beim Landratsamt erfolgt in der Regel innerhalb einer Woche nach Meldung eines Biberschadens ein Ortstermin gemeinsam mit einem Biberberater, bei dem man versucht, konstruktive Lösungen mit den Betroffenen herauszuarbeiten. Biberberater sind ehrenamtlich tätig. Es handelt sich um Experten, die an der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege entsprechend geschult wurden und im Auftrag der Naturschutzbehörde handeln.


Bei größeren Schäden bzw. schwierigen Situationen kann auch der Bibermanager des Bundes Naturschutz eingeschaltet werden.

Im Bayerischen Wald gibt es pro Landkreis etwa fünf Biberberater, in Bayern zwei Bibermanager des Bundes Naturschutz.



 

 


2. Präventive Maßnahmen in Konfliktsituationen


Als Präventionsmaßnahmen kommen unter anderem der Einbau von Biberdrainagen, Elektrozäunen, Gittern und Drahtmanschetten, der Anstrich einzelner Bäume mit einem Wildverbissschutzmittel, Durchforstungen und Nutzungsänderung in Betracht.


Präventive Maßnahmen sind nach dem Naturschutzgesetz vorrangig vor Zugriffsmaßnahmen durchzuführen. Welche Abhilfemaßnahme geeignet und erfolgversprechend ist, hängt vom Schadensbild im Einzelfall ab und wird in der Regel in Abstimmung mit dem Biberberater und ggf. mit dem Bibermanager festgelegt.


 


 


3. Zugriffsmaßnahmen


Unter Zugriffsmaßnahmen versteht man den Lebendfang, die Tötung nach Fang sowie den Abschuss des Bibers vor Ort ohne vorausgehenden Fang.


Zugriffsmaßnahmen sind nur in Ausnahmefällen unter ganz bestimmten Voraussetzungen möglich, wofür eine artenschutzrechtliche Einzelgenehmigung durch die Naturschutzbehörde erforderlich ist. Der Fang bzw. die Tötung darf nur von entsprechend geschulten und hierfür autorisierten Personen durchgeführt werden. Zugriffsmaßnahmen kommen auch nur in Betracht, wenn präventive Schutzmaßnahmen nicht möglich sind, keine nachhaltige Wirkung zeigen oder mit unverhältnismäßig hohen Kosten verbunden sind.

Abfang und Tötung der Biber kommen vor allem in Bereichen in Betracht, in denen ein Vorkommen des Bibers nicht toleriert werden kann (z.B. Kläranlagen, Triebwerkskanal).

 


Mehr rund um den Biber gibts beim Bund Naturschutz unter www.bund-naturschutz.de



20:55- 5 Mai 2008 - johba in Mensch und Tier


Welcher Hundebesitzer kennt ihn nicht... den tiefen Blick aus treuen braunen Augen, der einen mitten ins Herz trifft! So ein samtener Hundeblick lässt selbst Herzen aus Eis schmelzen. Besonders gut weiß so ein Vierbeiner allerdings diesen Effekt einzusetzen, wenn's ums Essen oder besser gesagt ums Fressen geht! Wenn die Zweibeiner am Esstisch das Wiener Schnitzl verdrücken, sitzt Bello meist mit sehnsuchtsvollen Augen unterm Tisch in der Hoffnung, es möge sich doch endlich jemand erweichen und ihm auch einen Bissen zukommen lassen.

Aber, liebe Hundehalter: Bleibt hart. Denn wenn Sie Bello einmal etwas gegeben haben, wird er immer wieder etwas wollen und auch davon ausgehen, dass er etwas bekommt. Und wer will schon, dass einem der liebe Vierbeiner beim Essen ständig auf die (Wurst-)Pelle rückt, womöglich sogar bettelnd die Pfote aufs Knie liegt und man ihn ständig wegschicken muss? Besser: Ihm von vornherein nichts geben. Auch, wenn er so schaut:



Das Ganze hat auch noch einen gesundheitlichen Aspekt. Denn die meisten Speisen, die uns Menschen schmecken, sind für Hunde wenig geeignet. Zu stark gewürzt, zu süß oder ganz einfach giftig und schädlich: Man sollte sich genau überlegen, was man seinem Vierbeiner anbietet. Dann lieber ein Hundeleckerli nach dem Essen - da liegst Du immer richtig, und Bello freut sich darüber genauso wie über das Stück vom Schweinebraten!

Wenn Dein Hund ständig bettelt beim Essen, dann gibt es eine ganz einfache Methode: Gib ihm doch einfach auch sein Futter, während Du selber isst. Oder lenke ihn mit einem leckeren Kauknochen ab, mit dem er sich beschäftigen kann, während die Zweibeiner speisen:



Am besten eignen sich dabei Kauartikel aus Rinder- oder Büffelhaut. Ochsenziemer und Rinderkopfhaut haben einen sehr intensiven Eigengeruch, der von uns Menschen nicht unbedingt immer als angenehm empfunden wird. Nicht, dass Dir noch selber das Essen im Halse stecken bleibt, während Bello vergnügt kaut!  smiley

14:27- 5 Mai 2008 - MelsBiene in Hunde

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