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"I wanna be daylight in your eyes..." - wer erinnert sich nicht an den großen Hit? Gesungen wurde er von der deutschen Girl-Group "No Angels", die Deutschland heuer beim Eurovision Song Contest vertraten, leider nicht ganz so erfolgreich... Nun haben die "Engel" der Band neue Projekte, und ein "Angel" setzt sich nun ganz besonders für Tiere ein: Sängerin Jessica Wahls heuerte bei TIER.TV an, wie der Sender brandaktuell mitteilt. Deshalb haben wir heute wieder mal einen neuen, tierischen TV-Tipp für Euch!

Auf der IFA werden bahnbrechende Neuigkeiten einem großen Publikum vorgestellt - für Deutschlands ersten und einzigen Tierfernsehsender TIER.TV die richtige Bühne, um eine Premiere zu feiern: Ab dem 31. August ist die "No Angels" Sängerin Jessica Wahls das neue Gesicht des tierischen TV-Senders und präsentiert TIER.TV erstmals auf der IFA.

Hier seht Ihr Jessica (Foto: Tier.tv) schon mal in Aktion:

Habt Ihr das gewusst? Die 31jährige Frontfrau von Deutschlands erfolgreichster Girlband singt nicht nur gut und sieht blendend aus, sondern ist auch eine engagierte Tierfreundin! Seit Jahren engagiert sie sich für PETA und startet als Moderatorin bei TIER.TV eine zweite Karriere - Tier zuliebe. Als Moderatorin der Sendung "EnterTIERment" wird sie wöchentlich aus der der Welt der Celebrities und ihrer Vierbeiner mit Klatsch und Tratsch und tierischen Trends berichten und prominente Gäste im Berliner TIER.TV Studio begrüßen. Mit ihnen möchte sie über ihre Projekte für den Tierschutz, ihr Haustier oder einfach nur über sich selbst plaudern. Na, das könnte interessant werden, meint Ihr nicht auch?

Am 31. August begrüßt Jessica Wahls Niels Ruf als ihren ersten Studiogast. Wir erfahren, warum Paula, die Hündin des Moderators und Entertainers, der heimliche Star seiner "Niels Ruf Show" ist. In der Rubrik "Crüwells Fall" wird der Frage nachgegangen, was Pinguine am Strand von Rio de Janeiro zu suchen haben. Der inoffizielle Senderchef, ein 1 Meter großer (Schulterhöhe) Irischer Wolfshund mit Namen Eamon, stellt seine jüngsten Freunde vor, die Dalmatiner-Welpen "vom Racker" und bei "What's hot?" feiern die Drillingskälbchen von Sonsbeck ihre Taufe mit Torte und Bürgermeister.

Wir sind gespannt auf die Premiere und werden Euch hier im Blog auf dem Laufenden halten! Die erste Sendung könnt Ihr verfolgen am: 31.8. um 9.30h, dann wöchentlich neu. Für den, der nicht so früh aufstehen kann, gibt es auch Wiederholungen der Sendung smiley




11:24-27 August 2008 - MelsBiene in Mensch und Tier


Über den Almabtrieb, bei dem Kühe prächtig geschmückt von den Höhen der Berge und den saftigen Wiesen zurück in den Stall gebracht werden, haben wir Euch bereits erzählt. Wer den Blog noch nicht gelesen hat, der klickt hier: http://blogs.deine-tierwelt.de/DeineTierwelt/35766/

Manche Vierbeiner müssen jedoch nicht selber laufen, sondern sie werden sogar gefahren! Einen wahrlich kuhlen Transport habe ich neulich im Allgäu entdeckt. Das Auto mit dem Anhänger und seiner tierischen Fracht fuhr direkt vor uns. Schaut mal her:



Ganz brav hielt die hübsche Kuh still und ließ sich transportieren. Immer wieder gab's zwischendurch ein paar Streicheleinheiten von ihrem Bauer.

Warum die Kuh gefahren wurde, wie es zu diesem wahrlich kuhlen Transport kam, wissen wir nicht und werden es wohl nie erfahren. Vielleicht war das Tier verletzt?

Vielleicht ging es nach Hause in den heimischen Stall. Vielleicht aber auch zu den "Kollegen" auf der Weide. Gleich in der Nähe war nämlich ein großes Areal mit vielen Kühen, denen ich kurzerhand einmal ein paar Streicheleinheiten zuteil werden ließ:



Kuhle Sache, nicht wahr?? Diese Wesen mit den sanften Augen, den weichen Mäulern und der rauhen Zunge sind immer wieder einen Besuch wert!

10:49-27 August 2008 - MelsBiene in Mensch und Tier


Also manchmal fühlt man sich doch wirklich, als wäre man der böseste, gemeinste, hartherzigste, fiesteste (...) (Reihe beliebig fortsetzbar!) Mensch der Welt. Dann nämlich, wenn man in treue, traurige, rehbraune Hundeaugen blickt, die nur eins zu sagen scheinen "Oh bitte, bitte, gib mir doch auch was ab!"



Vorzugsweise ernten Hundebesitzer diesen Blick, wenn sie gerade Kuchen, ein Wurstbrot, ein Stück Käse, ein Eis, einen Schweinsbraten (...) (Reihe beliebig fortsetzbar!) zu sich nehmen. Oder sollte man besser sagen, wenn sie sich erlauben, auch einmal selbst zu speisen, nachdem natürlich zuerst der Hund sein wohlverdientes Fresschen bekommen hat.

Dieser voll gefüllte Napf ist in Nullkommanichts vergessen, wenn WIR dann einmal an der Reihe sind. Denn dann sitzt unser Liebling vor uns und suggeriert uns mit todtrauriger Miene, wie schlecht es ihm doch geht. Oh ja, man sieht schon förmlich die Rippen unterm Fell durchscheinen, und eigentlich ist unser Hund schon ganz schwach auf der Brust, weil er nie, ich betone NIE, etwas zu Futtern bekommt! Unterstrichen wird diese tiefe Hunde-Armut oft durch eine ausgefahrene rosa Zunge, die uns nur eines sagt: "Hunger!!!"



Umrahmt wird dieses Gesichtchen tiefen Elends von traurig herabhängenden Schlappohren, unterstrichen wird das Ganze meistens durch ein demütiges "Sitz" oder "Platz" ("Schau, Frauchen, ich tu ja alles, was du willst, wenn du mir nur was abgibst!").

Oh ja, mir geht es stets so, wann immer ich etwas auf meinem Teller habe. Dann plötzlich wird meine eben noch fröhlich spielende Biene plötzlich zum ärmsten Hund der Welt. Sie scheint sich so schwach zu fühlen, dass sie ihre schwarze Schnauze schwer auf mein Knie stützen muss und schaut mich an mit diesem Blick, der einem wahrlich durch und durch geht:



Mal ehrlich, wer könnte da Nein sagen und seine Käsespätzle selbst in sich hinein schaufeln, während Biene traurig zuguckt?

Tja, so sind die Zeiten, in denen ich mein Leberwurstbrot ganz für mich allein gehabt habe, längst vorbei. Ein Bissen, zumeist der letzte (um einen Funken guter Erziehung zu wahren!) gehört immer Mausi, wir teilen schwesterlich alles, was wir haben (will sagen, ICH teile - Mausi würde mir zwar auch ein Stück Pansen abgeben, dessen bin ich mir sicher, darauf habe ich bis jetzt aber immer großherzig verzichtet!). Aber eines muss ich Biene zugute halten: Sie holt sich nichts selber, sondern wartet immer brav, bis ich ihr ihre Belohnung zuteil werden lasse.

Da habe ich noch ganz andere Kandidaten in meinem Haushalt! *räusper* Inzwischen traue ich mir nicht mal mehr, meine Müslischale ins Wohnzimmer zu tragen, bevor ich rausgehe, um die Zeitung zu holen - irgendwie fehlten daraus immer beträchtliche Schlucke Vollmilch! Und Kuchen kann ich ohnehin nicht mehr essen, ohne dass zumindest eine getigerte Pfote prüfend Richtung Esstisch wandert und versucht, sich langsam über den Tellerrand zu hangeln.

Ja, solche Bazis gibt es auch! Da lobe ich mir meine Biene. Die macht zumindest immer ein paar Kunststückchen, bevor ich meine Mahlzeiten mit ihr teilen muss bzw. darf. Seit Mausi winken kann, tut sie das schon mal prophylaktisch - könnte ja sein, dass es was bringt! Und wenn alle Stricke reißen, hilft zumindest meistens noch der Hundeblick, um ein Stück vom Kuchen zu bekommen!




17:15-26 August 2008 - MelsBiene in Chaoten auf 4 Pfoten


Den ganzen Sommer haben sie auf der Alm verbracht. Gesunde Kräuter und frisches, grünes Gras haben dafür gesorgt, dass die Kühe der Bauern kerngesund geblieben sind und außerdem beste Milch gegeben haben. Nun neigt sich die Almsaison dem Ende zu, und die Tiere werden bald heim in den Stall getrieben. Man nennt dies den Almabtrieb.



Bald ist es soweit. Zum Beispiel in der Wildschönau in Österreich, wo die Tradition immer noch hochgehalten wird. Deshalb findet dort am 20. September der Almabtrieb statt. Vielleicht habt Ihr ja mal Lust, Euch so ein Spektakel anzusehen und dabei zu sein?

Vielerorts hat sich einiges geändert. Traditionen werden aber gerade in der Wildschönau sehr gepflegt so wie die - die Gru-Nacht. Sie stellt die letzte Nacht vor der Heimfahrt der "Almerer" mit ihren Tieren ins Tal dar, und so wird sie - wenn auch von Alm zu Alm unterschiedlich - dementsprechend fröhlich begangen.

Alpbauern, Familie und Nachbarn des Almingers treffen sich in der Hütte zu einem gemütlichen Hucker - bei kräftigem Essen, z.B. einem Melchermus - und auf vielen Almen sogar noch mit musikalischer Begleitung.

Nach der Gru-Nacht werden die Tiere gemolken, die restlichen Sachen gepackt und dann die Kühe geschmückt (was man auch "aufbischen" nennt). Gemeinsam geht es talwärts. Beim großen Wildschönauer Almabtrieb in Auffach kommen über 500 Tiere gemeinsam ins Tal. Umrahmt wird der Almabtrieb von einem schönen Handwerks- und Bauernmarkt, der um 10.00 Uhr beginnt.

Das Almfest dauert meistens bis spät in die Nacht, denn es gibt viel zu erzählen - vom langen, schönen Almsommer in der Wildschönau.

Programm Almabtrieb am 20. September:

10.00 Uhr Beginn Handwerksmarkt und Bauernmarkt Standkonzerte der BMK Auffach Für die musikalische Umrahmung sorgen "Kraut und Ruam" 12.00 Uhr Eintreffen der ersten Tiere.



Sicherlich ein tolles Erlebnis, bei so etwas einmal dabei zu sein! Wen's interessiert, der sollte sich den 20. September schon mal fest im Kalender vormerken.




13:07-26 August 2008 - MelsBiene in Mensch und Tier


Wie man Gärten naturnah gestaltet, so dass sich Wildtiere und Insekten wohl fühlen, das haben wir Euch an anderer Stelle in diesem Blog schon mal geschildert. Diesmal möchten wir ganz besonders auf die Eidechsen eingehen. Diese nützlichen Tiere aus der Unterordnung der Echsen finden sich in sehr vielen Gärten. Die Tiere, die bei Gefahr (zum Beispiel, wenn sie festgehalten werden!) ihren Schwanz abwerfen können, erreichen eine Länge von bis zu 25 Zentimetern. Es gibt mehrere Arten der so genannten Echten Eidechsen, zum Beispiel die Zauneidechse, die bei uns relativ häufig vorkommt. Es gibt auch noch die Waldeidechse und die Mauereidechse.

Der Name Mauereidechse sagt eigentlich schon alles: Die Tiere - Weibchen haben übrigens meist einen längeren Rumpf als Männchen - fühlen sich besonders auf Mauern und in Mauerritzen besonders wohl, jedoch auch auf Steinen und sandigem Untergrund. Hier zeigen wir Euch ein Beispiel für ein Umfeld, das Eidechsen mit Sicherheit liebend gerne annehmen:


In den Wurzeln können sich die Echsen wunderbar verkriechen, der warme Sand lädt zu einem Sonnenbad ein.


Die Mauereidechse, die sich zum Schutz vor Kälte, aber auch vor hohen Temperaturen in Mauerritzen verkriecht und dort ihr Schläfchen hält, könnte sich in solch einem Steinbrunnen tierisch wohl fühlen:




Efeu und Laub laden außerdem zum Verkriechen ein. Besonders tierfreundliche Gartenbesitzer können übrigens sogar einen Eidechsenhügel anlegen! Die nützlichen Tiere - Mauereidechsen kommen vor allem in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vor - werden diesen mit Sicherheit sehr gerne annehmen.

So sieht ein Eidechsen-Hügel aus:



Auf den flachen Steinen können sich die Echsen schön sonnen, warme Plätzchen lieben die Tiere sehr. Auch den Sandboden schätzen Eidechsen.

Und so sieht eine Eidechse in ihrer natürlichen Umgebung aus, ganz geborgen zwischen den Steinen :



10:30-22 August 2008 - MelsBiene in Reptilien und Amphibien


Es ist warm, es ist sogar mehr als warm, es ist richtig schwül. Und: Es ist um die Mittagszeit. Was macht die Tierwelt an so einem Tag, zu so einer Stunde? Ganz richtig: Natürlich einen gepflegten Mittagsschlaf. Wir haben uns im Straubinger Zoo für Euch umgeblickt und für Euch die süßesten Schläfer abgelichtet. Übrigens sind wir selbst dabei ganz müde geworden - gäääääähn  smiley

Fangen wir an bei den Kamelen. Eigentlich wollten wir für Euch den kleinen Kamelhengst fotografieren, den wir Euch im Frühjahr als Baby vorgestellt haben. Der ist ganz schön gewachsen! Nur leider war er kaum zu sehen, geschweige denn zu fotografieren. Denn er hatte sich ganz nach hinten in den Sand getrollt, und vor ihm hielt Mama Paley ihren Schönheitsschlaf, den Kamel-Kopf schwer auf den Sand gestützt. Hier seht Ihr die Hübsche:



Aber nicht nur große Tiere sind bei der Hitze furchtbar müde, nein, auch kleinere Genossen rollen sich schläfrig zusammen. Während die Erdmännchen dennoch quietschvergnügt aus ihrem Gehege gucken, geht es nebenan schon etwas gemütlicher zu - ihren Schlaf der Gerechten halten die Stachelschweine, eins neben dem anderen, alle schön zusammen gerollt:



Putzig, nicht wahr??

Nicht viel zu sehen ist vom Herrn Tiger, der mit seinem Artgenossen erst kürzlich in den Straubinger Tierpark übersiedelt ist. Der gestreifte Kerl liegt in seiner Höhle und - was sonst? - pennt! Dann und wann rollt er sich genüsslich auf den Rücken und reckt die Pfoten in die Höhe. Haaaaach, so ein Leben! Hier könnt Ihr einen Blick auf ein Stück müdes Tigerfell erhaschen:



Bettvorleger lässt grüßen, nicht wahr? Fehlt nur noch der Kellner aus "Dinner for One" smiley

Auch nicht recht betriebsamer geht's nebenan bei den Löwen zu. Auch hier lautet die Devise: Schlafen, bis es abends wieder nach drinnen geht. Die hübsche Löwin hebt aber zumindest ihren Kopf und mustert die Besucher neugierig, ohne jedoch ihr lauschiges Plätzchen zu verlassen:



Liegt sie nicht malerisch da, die beige Schöne?

Auch die ganz quirligen Tiere sind zur Mittagszeit nicht munter wie ein Fisch(otter) im Wasser, sondern tierisch schläfrig. Nach einem kleinen Bad (das noch feuchte Strubbelfell verrät's!), hat sich Kollege Otter auf seinem Stein gemütlich ausgestreckt und träumt von einem leckeren Fisch-Fang:



Na, haben wir Euch schon angesteckt, seid Ihr schon am Gähnen und kurz davor, Euch in Euer gemütliches Bett oder auf die Couch zu verkrümeln? Dann zeigen wir Euch noch etwas zum wieder munter werden! Denn nicht alle Zootiere schlafen, einige (sehr) wenige sind auch wach. Hellwach sogar. Hier seht Ihr einen putzmunteren, neugierigen Zeitgenossen, der keine Zeit zum Schlafen hat - es könnte ihm ja sonst etwas entgehen:



In diesem Sinne: Bitte alle wieder wach werden!!!

09:55-22 August 2008 - MelsBiene in Zoos und Tierparks


Seid Ihr schon mal auf einer Hundeausstellung gewesen? Als aktiver Aussteller oder als begeisterter Zuschauer? Nein? Dann wird es aber Zeit! Wir stellen Euch heute vor, wo das nächste Großereignis über die Bühne geht - nämlich in Innsbruck. Vielleicht seid Ihr ja aus der Region und könnt vorbei schauen. Wenn nicht, lohnt es sich auch, mal ein paar Kilometer weiter zu fahren, denn dort ist einiges geboten beim so genannten "Alpencup 2008".



Ihr müsst ja nicht selber ausstellen, außer, Ihr habt einen Rassehund, der sich dafür eignet. Nein, auch "nur" gucken ist spannend und interessant. Und an den verschiedenen Ständen könnt Ihr Euch so richtig mit Produkten für Euren Wauwau eindecken - oder auch für Euch selbst smiley

Unter dem Motto "Treffpunkt der Hundefreunde Europas" werden Aussteller aus über 30 Ländern über 3.500 Hunde präsentieren. Dabei sind sämtliche 300 Rassen vertreten.

Einen Schwerpunkt legt der Alpencup 2008 auf das Thema "Kinder brauchen Hunde Juniorhandling, eine Sportart, die die Persönlichkeit fördert". Der Verein "Junge Hundefreunde Austria" wurde im Jahr 2003 gegründet. Seitdem erlebt Juniorhandling einen Boom in Österreich. Die Bewerbe sind Publikums-Highlights auf den österreichischen Rassehunde-Ausstellungen.

Unter der Schirmherrschaft de ÖKV (nationaler Dachverband für das Hundewesen) wird es eine Doppelhundeausstellung geben, das heißt es finden gleichzeitig zwei Veranstaltungen (eine nationale und eine internationale) mit Titelvergabe statt. An beiden Tagen sind alle Rassen anwesend. Die Hunde werden von einem hochkarätigen internationalen Richterkollegium beurteilt. Werbe- und Verkaufsstände bieten dem Tierfreund Informationen, Futtermittel und Zubehör - einfach alles rund um den Hund. Der Event schließt am Sonntagnachmittag mit der Wahl des schönsten Hundes, der aus den Gewinnern der Einzelveranstaltungen ermittelt wird.

Eintritt: Erwachsene Euro 7, ermäßigter Eintritt (Kinder, Pensionisten, Schüler, Behinderte) Euro 5 und Familienkarten zu Euro 15.

Eintritt ab 8.00 Uhr, Bewertung der Hunde ab 10.00 Uhr, Showprogramm ab 14.00 Uhr im Ehrenring (Halle 4). Ihr könnt übrigens sogar Euren Wauwau mitnehmen, denn: Gasthunde mit Impfpass (gültige Tollwutschutzimpfung) sind willkommen.

Mehr Infos bekommt Ihr hier: http://www.alpencup.eu.

Na dann viel Vergnügen!



09:27-22 August 2008 - MelsBiene in Mensch und Tier




Überlegst Du noch, ob Du vielleicht nicht doch noch in Urlaub fliegst? Vielleicht auch eine schnuckelige Insel, oder ins schöne Skandinavien? Wenn Du einen Hund hast, dann musst Du jetzt gut planen: Kommt Bello mit in die Ferien, oder bleibt er wohl umsorgt daheim?

Wer mit Hund fliegen will, der sollte sich wirklich genau überlegen, ob er seinem Vierbeiner dies zumuten sollte oder nicht. Nur für äußerst "coole" Wauwaus ist dies zu überlegen. Außerdem sollte man sich vorher genau informieren,  ob der Gepäckraum, in dem größere Hunde ja reisen müssen, überhaupt klimatisiert ist und wie die Versorgung der Tiere unterwegs aussieht. Kleinere Hunde unter acht beziehungsweise fünf Kilo darfst Du bei manchen Fluggesellschaften in den Passagierraum mitnehmen - erkundige Dich vorher unbedingt genau.



Wenn diese Fragen alle geklärt sind und Du Dir sicher bist, dass Dein Hund den Flug gut verkraftet, dann solltest Du auch einen Preisvergleich starten. Billigflieger locken Kunden mit niedrigen Flugpreisen, bei den Zusatzkosten liegen sie jedoch deutlich über der etablierten Konkurrenz. Zu diesem Ergebnis kommt ein Vergleich des Internet-Reiseportals smavel.com, das Gebühren und Zuschläge unter die Lupe genommen hat. Unter dem Strich fliegt man mit Lufthansa und Co. oft günstiger.

Testsieger im Vergleich von neun Fluggesellschaften wurde der Ferienflieger Air Berlin, gefolgt von Lufthansa und Condor. Diese Gesellschaften überzeugten vor allem durch guten Service und einen transparenten Buchungsvorgang, der früh den endgültigen Flugpreis anzeigt. Auch Zusatzleistungen wie kostenloses Essen im Flugzeug oder die Beförderung von Sportgepäck wurden berücksichtigt. Auf den hinteren Plätzen finden sich die Low-Cost-Carrier Germanwings, Easyjet und Ryanair. Hier steigt der anfangs meist sehr günstige Flugpreis im Laufe des Buchungsvorgangs teilweise erheblich an. Durch Gebühren für aufzugebendes Gepäck oder Kosten für Verpflegung an Board zahlen Fluggäste für dieselbe Strecke oftmals mehr als bei klassischen Linienfluggesellschaften.

Gesamtkosten betrachten

"Passagiere sollten nicht nur auf den reinen Flugpreis schauen, sondern die Gesamtkosten betrachten", rät Reiseexperte Arno Wolter. "Das gilt besonders für Reisende, die mit Kindern, Hund oder viel Gepäck unterwegs sind." Vor allem bei den Billigfluggesellschaften sollte zudem bei der Buchung jeder Posten genau geprüft werden. Dort sind Zusatzoptionen wie Versicherungen oder bevorzugter Check-In oftmals automatisch aktiviert und treiben den Preis unnötig in die Höhe.

Zum vollständigen Airline-Test mit der Übersicht der Zusatzkosten der Fluggesellschaften kommst Du über diesen Link: http://www.smavel.com/index.php?de-airlines-im-test

Noch einfacher geht's natürlich mit anderen Transportmitteln. Mit dem Auto, mit der Bahn, oder vielleicht einmal ganz gemütlich per Schiff?



Auf jedem Fall: Wir wünschen Euch eine wunderschöne Reise, kommt gut wieder nach Hause!




16:38-21 August 2008 - MelsBiene in Mensch und Tier


Gute Nachrichten für Fledermausfreunde. Wer die kleinen, süßen Tierchen, die sich sonst äußerst scheu präsentieren mal näher unter die Lupe nehmen möchte, kann dies am übernächsten Wochenende, also von 30. bis 31. August bei der Europäischen Fledermausnacht tun.

Am letzten Augustwochenende werden in diesem Jahr zum zwölften Mal bei zahlreichen Veranstaltungen spannende Einblicke in die Welt der Flattermänner geboten. Auch der Landesbund für Vogelschutz in Bayern ist mit dabei, um die bedrohte Tiergruppe dem ein oder anderen näher zu bringen.

Im Bild zu sehen: Das Braune Langohr


Ins Leben gerufen wurde die Euorpäische Fledermausnacht vom Fledermausschutz "Eurobats". Sie beinhaltet europaweit Veranstaltungen, die sich rein um die lautlosen Jäger drehen, die wir sonst kaum zu Gesicht bekommen. Allein in Bayern finden dutzende von Veranstaltungen statt, die es erlauben mit der Taschenlampe das ein oder andere Flugobjekt zu sehen oder die Ultraschall-Rufe, die sonst nicht hörbar sind, mit Hilfe eines speziellen Detektors zu hören.

Obwohl es die Fledermausnacht schon lange gibt und Fledermäuse dadurch wieder mehr ins Interesse der Öffentlichkeit gerückt werden sind in Deutschland noch immer zwischen 20 und 30 Fledermausarten als gefährlich einzustufen. Schuld daran ist unter anderem der Einsatz von Pestiziden. Er macht Insekten, die als Nahrung für die Flattertiere dienen könnten, sehr rar.

Kleiner Abendsegler

Wir alle können aber etwas für unsere Fledermaus-Freunde tun: schon ein paar Blumen auf der Veranda oder dem Balkon oder ein insektenfreundlicher Garten förden das Wohlbefinden der Fledermäuse und stören den Menschen kaum. Wohl fühlen sich die Tiere vor allem, wenn statt einer Thuja-Hecke ein heimischer Strauch im Garten steht, dadurch haben sie bessere Chancen auf einen Mitternachtsimbiss.



12:54-20 August 2008 - johba in Mensch und Tier


Während wir im Urlaub sind, sind andere ziemlich fleißig. Bienen und Wespen gehören zum Beispiel zu diesen Lebewesen. Natürlich sind Bienen - wie hier im Blog auch schon öfter zu lesen - nützliche und unverzichtbare Tiere. Trotzdem haben wir gewaltigen Respekt bishin zur Angst vor den Tierchen, wenn sie auf einmal auf uns zu fliegen bzw. in unserer Nähe sind. Noch unangenehmer mögen Wespen sein. Umso wichtiger ist es zu wissen, wie man sich verhält, zum Beispiel wenn sich  Wespen während unserer Abwesenheit ein Nest auf unserem Balkon gebaut haben. Bis Ende September können sich Wespennester auf intensiv genutzten Balkonen, Terrassen oder im Bereich von Eingangstüren und Fenstern befinden. Viele Menschen sorgen sich vor den Stichen der Tiere.



Hummel



 

Gerade in Familien mit kleinen Kindern, älteren Menschen oder Allergikern ist diese Angst nicht übertrieben, sondern nur verständlich, weil Wespen eine  Süßes oder Gegrilltes lieben.

Deshalb hier einige Tipps:

Wenn es hinter Holzverkleidungen, in Rollläden oder unter dem Dach von

Wohnhäusern brummelt, verbergen sich dort meist Wespennester der „Deutschen

Wespe“, der „Gemeinen Wespe“ oder der „Sächsischen Wespe. Die Deutsche

und die Gemeine Wespe haben ihre Nester auch oft im Garten unter dem Rasen.

Diese Wespen sind im Gegensatz zu Hornissen, Hummeln und staatenlosen

Bienen nicht durch das Naturschutzgesetz geschützt. Dennoch sind sie

sehr nützlich für das Gleichgewicht in der Natur. Sie erbeuten andere Insekten, wie etwa Schädlinge und halten sie auf natürliche Weise kurz.

Völlig harmlos hingegen sind die oft in Bäumen oder Büschen hängenden Nester der sehr nützlichen Mittleren Wespe. Diese sollten daher unbedingt belassen werden. Der Jahreszyklus der Wespen endet zwischen August und Anfang Oktober. Das einmal verlassene Nest wird niemals wieder benutzt und kann problemlos entfernt werden.


Bei einem Wespennest an einem ständigen Aufenthaltsort am Wohnhaus ist dagegen Handeln angesagt - weg mit dem Nest. Da die Entfernung in eigener Regie

gefährlich sein und auch der nicht fachgerecht durchgeführte Einsatz von

Insektiziden zu erheblichen Schäden für die Gesundheit von Menschen und Tieren

führen kann, sollte unbedingt ein anerkannter Schädlingsbekämpfer

aus der Nähe beauftragt werden. Die Kosten dafür müsst ihr selbst übernehmen.

Anders ist es bei öffentlichen Gebäuden, beispielsweise

Schulen, Krankenhäusern, Altenheimen und Kindergärten: Hier sollte die zuständige

Kommune informiert werden, die als Eigentümerin des Gebäudes für die Nestentfernung zuständig ist. Eine Ausnahmegenehmigung

bei der Naturschutzbehörde der Region muss nicht eingeholt werden!

In der Regel stechen Wespen nur, wenn sie sich angegriffen fühlen. Deshalb: ruhig bleiben. Die um einen Tisch kreisenden Tiere sollten niemals krampfhaft oder durch wildes Umherschlagen verscheucht werden. Wer im Freien speist, sollte in

einiger Entfernung zum Esstisch ein kleines Schüsselchen mit Marmelade zum

Ablenken der Tiere bereitstellen - dieses wirkt oft Wunder.

Viele Solitärwespenarten wie zum Beispiel der Bienenwolf,

sind völlig harmlos für Menschen, da sie gezielt nur ihre Beute jagen. Beim

Bienenwolf sind es, wie der Name schon sagt, Honigbienen.


                                                                        Hornisse




Hornissen werden nur dann gefährlich, wenn sich Menschen in der Brutzeit zu sehr ihren Nestern nähern. Meist bauen Hornissen ihre Nester in großen Höhlen alter Bäume, selten nur an oder in Gebäuden. „Ein Abstand von 2 bis 3 Metern reicht in der Regel bereits für ein völlig problemloses Miteinander aus“, sagen BUND-Experten.

Wenn es doch einmal zu einem Konflikt kommen sollte, weil beispielsweise ein

Hornissennest in unmittelbarer Nähe zu einem häufig genutzten Bereich an einem

Wohnhaus gebaut wird, muss zur Entfernung eine Ausnahmegenehmigung nach

dem Naturschutzgesetz erteilt werden, die gebührenpflichtig ist.



20:45-19 August 2008 - johba in Mensch und Tier


Viele Hundebesitzer haben es an ihrem Liebling vielleicht schon mal bemerkt: Es gibt Zeiten, in denen ihr Vierbeiner verstärkt Gras frisst. Woran liegt das? Die genauen Gründe haben Experten noch nicht herausgefunden. Es gibt jedoch mehrere Theorien.

Ob im Garten (siehe Bild) oder auf dem täglichen Spaziergang - manche Hunde nehmen mit Vorliebe Gras zu sich. Viele Fachleute glauben, dass es sich verhält wie bei der Katze und der Hund die Halme dazu braucht, um die Verdauung zu regeln.



Viele Vierbeiner erbrechen nach der Aufnahme von Gras, von daher rührt diese Theorie. Das Gras fungiert daher als eine Art Brechmittel, glauben viele.

Bei Katzen scheint dies zumindest zuzutreffen, da diese das Katzengras am heimischen Fensterbrett oder das grüne Gras draußen brauchen, um Haarballen, die sie beim Putzen aufgenommen haben, wieder los zu werden.

Manche Wissenschaftler glauben jedoch auch, dass das Gras dafür sorgt, dass Katzen Folsäure zu sich nehmen, ein für sie sehr wichtiges Vitamin. Ob dies auch für bellende Zeitgenossen zutrifft, ist noch nicht geklärt.



Während Hunde als zeitweise viel Gras fressen, gibt es Katzen, die sehr zum Leidwesen ihrer Halter auch an die Zimmerpflanzen gehen. Vor allem Stubentiger, die nicht nach draußen dürfen und kein Katzengras in Reichweite haben, vergreifen sich hin und wieder gerne an Frauchens Blumentöpfen.



Aber Vorsicht, das kann ganz schön gefährlich werden! Denn unsere Samtpfoten haben im Laufe der Evolution und Haustierwerdung die Fähigkeit verloren, zu unterscheiden, welche Pflanzen giftig sind und welche nicht! Du solltest daher, wenn Du Katzen hast, auf keinen Fall giftige Pflanzen in Deiner Wohnung haben. Informiere Dich am besten genau, welches Grün Katzen schaden könnte. Als am giftigsten gilt übrigens der Weihnachtsstern, vor dem auch neugierige Miezen nicht Halt machen - also am besten gar nicht erst kaufen.

Am besten ist es, Du stellst Deinem Stubentiger stets reichlich Katzengras zur Verfügung, wenn er nicht nach draußen darf. Denn ein Freigänger und ein Hund kann sich sein "Verdauungsmittelchen" draußen pflücken, eine Wohnungskatze jedoch nicht.

16:18-19 August 2008 - MelsBiene in Mensch und Tier


Denkt man an Papageien, so denkt man automatisch an den Ara - den König unter den bunten Vögeln. Doch was verbirgt sich hinter dem prächtigen Großvogel?

Die Gattung "Ara" umfasst verschiedene Arten. So gibt es zum Beispiel den hellroten Ara, den Gelbbrustara, den Spixara oder den Blauara. Auch weitere Ara-Arten sind bekannt. Der Gattungsname des Ara leitet sich, so wird vermutet, von indianischen Bezeichnungen ab, die den Ruf des stolzen Vogels imitieren. Der Artname "Ararrauna" leitet sich aus der Stammessparache der Karaiben ab. Bei allen Araformen ist der Schnabel eines der herausragendsten Merkmale. Dieses Mundwerkzeug ist sehr kräftig, von dunkler, fast schwarzer Farbe, hakenförmig und daher so geschickt beim Herauszwicken von Körnern. Nicht selten erreicht diese Papageienart ein Alter von 70 bis 80 Jahren.


Aras leben in leider immer kleiner werdender Zahl in Südamerika. Das liegt zum einen an der Zahl der Jäger, die diese Tiere zum Export in entfernte Länder fangen, zum anderen aber auch an der immer kleiner werdenden Fläche ihres Lebensraums. Sie leben nämlich vor allem in den Regenwäldern, Wäldern, aber auch in Sumpf- und Savannengebieten.

Aras sind sehr sozial lebende Gesellen. Sie werden häufig paarweise, aber auch in kleineren Familienverbänden zusammen beobachtet. Mehrere hunderte Tiere finden sich zum Beispiel bei der Nahrungsaufnahme, an Lehmbänken oder an den Schlafplätzen.

Die Aras gehen eine sehr enge Paarbindung ein. Hat sich erst einmal ein Paar gefunden, bleibt es sich meist ein Leben lang treu. Die Partnervögel gehen zusammen auf Futtersuche, sie schlafen nebeneinander. Sogar der Flug erfolgt Flügel an Flügel. Aras benutzen feste Schlafplätze, auf die sie nach ihrem Tagwerk wieder zurückkehren. Längere Strecken von gerne mal 25 Kilometern legen sie ohne Probleme zurück.

Die Ernährung der Aras besteht hauptsächlich aus einer Vielzahl von Früchten. Besonders begehrt sind Palmfrüchte. Aber auch Mangos, Nüsse und Samen stehen auf der Speisekarte dieser Papageien. Vor allem in der Brutzeit ernähren sie sich auch von Insekten und Larven. Die Aras sind bei der Nahrungsaufnahme stille Genießer und fallen nur durch herabfallende Essensreste auf.

Die Brutsaison geht je nach geografischer Lage von Februar bis Juni bzw. von August bis Dezember. Die Paare besetzen meist altbekannte und bewährte Bruthöhlen oder andere Nistgelegenheiten. Meist brüten diese Paare nicht jährlich, so dass es nicht zu einer übermäßigen Vermehrung kommt. Bei der Brut gibt es bei den Aras eine klare Rollenverteilung. Während das Weibchen die Eier bewacht und bebrütet, kümmert sich der Hahn um das leibliche Wohl seiner Familie. Das Gelege besteht bei Aras aus höchstens drei Eiern, die 26 bis 28 Tage bebrütet werden. Nach ungefähr einhundert Tagen verlassen die Nestlinge das Gelege, werden aber trotzdem noch weiter von ihren Eltern versorgt. Eine Geschlechtsbestimmung anhand äußerer Merkmale ist bei diesen Tieren nicht möglich.


Eine Besonderheit der Aras sind die Federlinien im Gesicht. Diese Linien sind bei jedem Vogel anders und gelten somit als "Fingerabdruck" des Papageis.

Der Ara ist einer der schönsten Vögel der Welt. Keine Frage. Daher gibt es auch nicht wenige Menschen, die ihm gerne ein Zuhasue geben würden. Aber welche Vorraussetzungen man erfüllen muß, um einem solchen Vogel gerecht zu werden, erfahrt ihr nächste Woche.

Weitere Tipps und natürlich viele Informationen erhaltet ihr im Forum. Spielzeug, Käfige und sonstiges Zubehör findet ihr auch günstig unter den Kleinanzeigen.


11:45-17 August 2008 - A.Winkel in Voegel


Mit dem Boom von exotischen Tieren - DEINE TIERWELT hatte hier bei den Blogs berichtet - steigt auch die Zahl der Schlangenliebhaber. Leider passen diese nicht immer so gut auf ihre exotischen Haustiere auf, wie ein Fall aus Goslar in Niedersachsen beweist.
Mit der stärksten Waffe, die sie haben, der Kommunikation, kamen Beamte der Polizei Goslar nämlich Anfang August bei einem Einsatz der besonderen Art nicht zum Ziel. Nach dem Auffinden einer schwarz-weiß-geringelten Kettennatter sorgte ein Fachmann der Schlangenfarm in Schalden dann aber letztendlich doch für einen sicheren Abtransport des Tieres.



Aber von vorne: Eine Anwohnerin hatte die Polizei informiert. In einem Hauseingang war sie auf ein seltenes und für eine Goslarer Wohngegend untypisches Tier gestoßen. Den Beamten erklärte sie, dass die von ihr gesichtete Schlange sich in ein Fallrohr an der Hauswand verkrochen hatte. Weder die freundliche Ansprache der Beamten noch die Neugier trieb das Tier wieder hervor. Da nicht bekannt war, ob die Schlange giftig oder gefährlich ist, holten die Beamten den Betreiber der Schlangenfarm aus Schladen zu Hilfe. Dieser erkannte sofort eine Kettennatter. Sie ist nicht giftig, stammt ursprünglich aus Amerika und darf nach Auskunft des Fachmannes ohne Genehmigung gehalten werden. Mit einem gekonnten Griff nahm er die Schlange auf und transportierte sie ab.


Dass eine Schlange mitten in Deutschland für Wirbel sorgt geschieht übrigens öfter als ihr euch denken könnt.

In ihrem Garten in Veitsaurach bei Windsbach hatte eine 40-Jährige kürzlich zum Beispiel eine rund 1,5 Meter lange Schlange festgestellt. Diese verhielt sich bei Annäherung äußerst aggressiv. Da die Giftigkeit des Reptils nicht sicher einzuschätzen war, wurde sie von den Beamten mit verschiedenen Gartengerätschaften, wie Schaufel und Besen, so lange in Schach gehalten, bis der Inhaber einer Ansbacher Zoohandlung eintraf und das Tier einfing. Dabei musste er einen schmerzhaften Biss einstecken.

Glücklicherweise erwies sich die ausgewachsene Schlange beim näheren Hinsehen als ungiftig. Es handelte sich um eine Königsnatter. Ende gut alles gut? Stimmt nicht ganz. Es gibt nämlich noch einen Bericht der Marburger Polizei von Ende Mai, der sich ebenfalls gewaschen hat und eine Schlange als "Hauptperson" beinhaltet.
Eine ausgebüchste Tigerpython beschäftigte nämlich Polizei und Feuerwehr in Marburg für einige Stunden.



Experten gelang es später, die Schlange mit einer Kamera zu sichten und einzufangen. Ein besorgter Anwohner hatte die Polizei über eine kriechende Schlange auf einem Gehweg in der Straße informiert. Bei Eintreffen der Beamten hatte sich das Reptil in einem Regenablauf verkrochen. Durch ein Schlupfloch gelangte das Tier weiter in den Kanal und war nicht mehr zu sehen. Mit der Kamera eines Dienstleistungsunternehmens aus Marburg gelang es dann kurz vor Mitternacht endlich, das Reptil erneut zu sichten. Reptilexperten der freiwilligen Feuerwehr lockten das Tier ins Freie und fingen es letztendlich ein.


Durch Ermittlungen vor Ort wurde bekannt, dass das Tier einem 19-jährigen Anwohner gehören soll. Da der junge Mann nicht angetroffen werden konnte und es Hinweise auf weitere Schlangen gab, öffneten die Beamten die Wohnung. Hier fanden die eingesetzten Kräfte zwei weitere - ebenfalls nicht giftige - Python Würgeschlangen vor. Auch diese Schlangen fingen die Experten ein. Wie letztendlich einer Schlange die Flucht aus der Wohnung gelang, konnte abschließend noch nicht geklärt werden. Vermutlich gelangte sie durch ein gekipptes Fenster ins Freie.



21:50-16 August 2008 - johba in Reptilien und Amphibien


Eine gute Nachricht für alle Hunde- und Katzenfreunde ist in diesen Tagen von der Bundesregierung zu vernehmen: endlich dürfen nun offiziell keine Hunde- oder Katzenfelle mehr importiert werden. Das heißt im Klartext: Kleidungsstücke aus Hundefell oder Decken aus Katzenfell gehören bald der Vergangenheit an und sind neben Deutschland in Kürze auch im Rest Europas untersagt. Für Tierschützer eigentlich ein Grund zu feiern, doch viele sehen dieses Handelsverbot längst als überfällig.

Beim Verkauf von Hunde- oder Katzenfellen geht es ihnen nämlich nicht nur darum, dass die Tiere sterben müssen, sie werden oft auch übelst gequält, wie Tierschützer sagen. Die meisten der Hundefelle kommen aus Asien, wo ein Hundeleben so gut wie nichts wert ist. Das belegen auch Fakten des Tierschutzbundes, der von bis zu zwei Millionen toten Hunden und Katzen jährlich spricht. Sie alle werden allein in Asien für den Handel mit Fellen getötet.




Wenn allerdings die Nachfrage sinkt, hofft man Seitens der Tierschützer auch auf sinkende Angebote.
In Kraft treten soll das Verbot ab dem 31. Dezember 2008. Offiziell heißt es vom Bundesministerium für Verbraucherschutz:

"Mit der beschlossenen Verordnung besteht ab diesem Datum in der Europäischen Union ein Verbot des Inverkehrbringens, der Ein- und Ausfuhr von Katzen- und Hundefellen sowie von Produkten, die solche Felle enthalten."


Draußen bleiben - für Händler von Hunde- und Katzenfellen ist künftig kein Platz mehr in Europa! Dank des neuen Importverbotes von Hunde- und Katzenfellen


 

Tierschützer rufen schon seit langem dazu auf, echte Tierfelle nicht zu kaufen und den Handel mit diesen Materialen zu boykottieren. Jedoch ist das für den Otto-Normal-Verbraucher nicht immer so leicht. Schließlich erkennt der Laie nicht sofort, welches Fell von Hunden oder Katzen stammt und was künstlich ist. In der Regel soll vor allem der Internethandel mit Produkten von echten Katzen und Hunden geblüht haben bzw. blühen, wie eine Zeitung berichtet.
Wie ebenfalls gemeldet wird, befürchten Tierschützer, dass demnächst Felle anderer Tiere verwendet werden. Denn das Importverbot von Hunde- und Katzenfellen ist zwar ein erster Schritt - aber eben auch nur ein kleiner, was den Tierschutz angeht.



20:04-16 August 2008 - johba in Mensch und Tier


So, das war's dann mit dem tollen Designer-Sofa! Wunderbar stand es da und lud zum Träumen und Entspannen ein. Und nun das! Katze Mimi hat in der Abwesenheit von Frauchen ausgiebig ihre scharfen Krallen an dem schönen Teil gewetzt. Nun ist der Stoff zerrissen, und der Schaumstoff guckt raus.




Frauchen ist wirklich wütend, denn sie hat ihrem Liebling extra einen wunderbaren, riesigen Kratzbaum gekauft, der bis zur Decke reicht. Aber nein - Mimi verewigt sich lieber an den Möbeln!

Warum macht die Katze das? Wohnungskatzen kratzen nicht nur am Sofa, weil sie ihre Krallen schärfen und abgestorbene Hornhaut entfernen wollen. Nein, es ist auch eine Form, das Möbelstück zu markieren. Dein Stubentiger sagt dadurch eindeutig: Das ist meins!



Wie passiert dieses Markieren? Ganz einfach: Indem die Katze ihre Krallen wetzt, sondert sie eine Duftmarke ab, und zwar durch einen Schweißfilm, der zwischen den Sohlenballen abgesondert wird. Diesen Duftstoff macht sich Mieze zunutze.

Was also tun? Der Ansatz von Mimis Frauchen war schon ganz gut. Sehr wichtig ist es, genügend Kratzmöglichkeiten aufzustellen, an denen Mieze "ganz legal" ihrem Bedürfnis, die Krallen zu schärfen, nachgehen kann. Das kann ein Super-Luxus-Modell über verschiedene Etagen sein, das zugleich auch noch Spiel-, Kletter- und Liegemöglichkeiten bietet. Manche Stubentiger lieben aber gerade das kleine Modell in der Zimmerecke, das sie prima erreichen können:



Schau doch mal in unseren Kleinanzeigen! Hier findest Du bestimmt das richtige Modell, das auch Dein Schatz gut annimmt!

Ja, und dann gilt es natürlich auch noch, Dein Sofa zu schützen. Du könntest zum Beispiel ein Kratzbrett an der Stellte befestigen, an der Mieze ihre Krallen wetzt, so dass der Stoff heil bleibt.

Oder Du verwendest einen Duft, den die feine Katzennase nicht ausstehen kann - Orangen- oder Zitrusöl zum Beispiel, das Du an die Stelle träufelst. So wird sich Deine Samtpfote in Zukunft lieber von dem Ort fernhalten!

Du kannst es natürlich auch mit Erziehung probieren - oh ja, auch Katzen lassen sich erziehen! Mit einem scharfen Strahl aus der Wasserpistole, der dann erfolgt, wenn sich Dein Liebling am Sofa zu schaffen macht, gewöhnst Du dem Tier diese Unart mit Sicherheit schnell ab, denn die meisten Katzen hassen Wasser. Wenn Du sie so bestrafst, dann trittst Du selber nicht als böser Racheengel auf, denn Mieze weiß ja nicht, dass Du für den Strahl verantwortlich bist. Euer Vertrauensverhältnis bekommt dadurch keinen Knacks, anders als wenn Du Deine Katze schimpfst (bitte hierbei nie den Namen der Katze rufen, lieber ein scharfes "Nein!" verwenden).

Am besten machst Du Mieze den Kratzbaum so richtig schmackhaft. Wenn sie an Möbelstücken kratzen möchte, hebe sie auf und trage sie zum Kratzbaum. Wetzt sie dann daran ihre Krallen, solltest Du mit Lob und Leckerli auf keinen Fall sparen!

Noch ein kleiner Trick: Du kannst den Kratzbaum auch mit etwas Baldrian oder Katzenminze einreiben. Die meisten Stubentiger stehen total auf diese Düfte und werden das begehrte Teil erst gar nicht mehr verlassen wollen. smiley

Jedenfalls: Gib nicht resigniert auf und lass Mieze einfach gewähren, sondern bleib am Ball, probiere die verschiedenen Tipps aus, die wir Euch hier gegeben haben, und schau, dass sich Deine Katze an den Kratzbaum gewöhnt.

Schließlich wollt Ihr ja auch noch in Zukunft entspannt auf dem Sofa liegen, anstatt das Teil in Fetzen zu sehen - oder?




16:55-16 August 2008 - MelsBiene in Katzen


In der VOX-Coaching-Doku "Der Hundeprofi" dreht sich ab dem 30. August 2008 alles um das Thema Hundeerziehung. In jeder Sendung behandelt Tierpsychologe Martin Rütter jeweils zwei tierische Problemfälle (siehe eigener Blog-Beitrag) und sorgt dafür, dass Hund und Mensch sich endlich richtig verstehen. Vor dem Start der Sendung spricht er über seine neue Aufgabe und betont, dass er sich eigentlich eines wünschen würde: Einen Hundeführerschein.

Was erwartet den Zuschauer bei "Der Hundeprofi"?

"Die Sendung wird vor allem mit viel Spaß zu tun haben. Wir haben ganz gezielt die klassischen Probleme zwischen Hund und Herrchen rausgesucht und wollen sie mit einem Augenzwinkern darstellen."

Die große Resonanz der Zuschauer zeigt, dass es starkes Interesse am Thema Hundeerziehung gibt...?

"Ich denke, dass grundsätzlich ein hoher Bedarf an Coaching-Formaten da ist. Das Thema Hund und Mensch ist ja eines, das gesellschaftlich gesehen immer intensiver wird. Daher haben diese Formate, wenn sie nicht dogmatisch, sondern mit Spaß dargestellt werden, auch große Erfolge."

Mit welchen Problemen kommen Hundehalter am häufigsten auf Sie zu?

"Letztlich geht es immer um Kommunikationsmissverständnisse. Es ist sehr häufig so, dass die Menschen das Verhalten eines Hundes fehlinterpretieren, was zu großen Problemen führt."


Welche Probleme sind besonders schwer zu lösen?

Dominanz, Angst, Klauen, Wildern? "Das mit Abstand am schwierigsten zu lösende Problem ist das Phänomen Angst. Wenn ich einen Hund von seiner Angst befreien will, braucht er zu 100 Prozent Vertrauen zu seinen Menschen - und das braucht eine gewisse Zeit. Wir haben auch so einen Fall in der Serie, dass ein Hund nicht Auto fahren mag und spannenderweise geht er mit mir ohne Probleme ins Auto, aber mit seinen Haltern eben nicht."

Welche Rolle spielt die Hunderasse für verschiedene Verhaltensauffälligkeiten?

"Es gibt ganz gravierende Unterschiede zwischen den Hunderassen. Nehmen wir mal zwei Extreme: Die Menschen kaufen sich einen Jack-Russel-Terrier und haben die Hoffnung, der Hund solle mal etwas Ruhe ausstrahlen - das funktioniert natürlich nicht. Das sind sehr temperamentvolle, jagdpassionierte, tendenziell aggressive Hunde. Dann kommen die Leute und haben einen Berner-Sennenhund und sagen: 'Ich möchte aber einen Hund mit ganz viel Temperament' - und das sind große, eher schlafmützige, gemütliche Hunde."

Wie sind Sie zu Ihrem Beruf gekommen?
 
"Ich hatte immer eine große Affinität zu Hunden und wusste schon früh, dass ich etwas mit Hunden zu tun haben will. Dann habe ich ein Jahr in Australien verbracht und habe dort mit Dingos gearbeitet, australischen Wildhunden. Danach war klar, dass ich dazu beitragen möchte, die Missverständnisse zwischen Hund und Halter aufzuklären. Es ist für mich sehr frustrierend, wie grob die Leute mit ihren Hunden umgehen."

Haben Sie schon mal einen Hund kennengelernt, den Sie nicht mochten?

"Ja klar. Ich glaube, dass Lehrer in der Schule auch Schüler haben, die sie mehr und weniger mögen und das ist bei uns Hundetrainern sicherlich auch so. Ich selber habe immer ein Faible für Hunde, die clever sind. Bei denen ich merke, dass sie immer noch einen Plan B in der Tasche haben. Dafür habe ich eine absolute Schwäche." Welches ist Ihr absoluter Geheimtipp für ein schnelles besseres Verhältnis zu einem verhaltensauffälligen Hund? "Ich denke, dass es da keinen Geheimtrick oder Kniff gibt. Dazu sind Hunde viel zu individuell. Aber im Vorfeld ein ganz wichtiger Rat: Informieren Sie sich, bevor Sie einen Hund haben. Viele Menschen kaufen sehr naiv und blauäugig einen Hund und wissen eigentlich gar nicht, was auf sie zu kommt, unterschätzen den Aufwand, unterschätzen das Temperament der Hunde."

Sollte man grundsätzlich mit einem Hund in die Hundeschule gehen?

"Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen: Ich würde mir wünschen, dass der Staat endlich mal so etwas wie einen Hundeführerschein einführt, denn viele Züchter wissen absolut nicht, was sie tun. Ein Wochenendseminar würde schon reichen, um die ganz groben Anfängerfehler zu vermeiden."

Was halten Sie von dem Sprichwort "Hunde, die bellen, beißen nicht"?

"'Hunde, die bellen, beißen nicht' kann man ausweiten im Sinne von: 'Während sie bellen, können sie nicht beißen, doch direkt danach tun sie das manchmal!'"




16:21-15 August 2008 - MelsBiene in Mensch und Tier


Ups! Eigentlich wolltest Du nur die Zeitung holen. Aber da liegt was auf Deinem Fußabtreter, und bei nährerem Hinsehen entpuppt sich dieses Etwas als... tataaa! - tote Maus. Kommt Dir diese Situation in etwa bekannt vor? Dann bist Du bestimmt Halter einer wunderbaren Samtpfote, die Dir immer mal wieder ein Geschenk macht und dieses vor die Tür legt.

Du bist jedoch nicht nur Halter einer wunderbaren Samtpfote, sondern auch das einer bedingungslosen Jägerin. Denn eine Katze hat einen angeborenen Jagdtrieb. Darunter versteht man ererbtes Beuteverhalten, das durch Schlüsselreize ausgelöst wird. So ein Schlüsselreiz kann eine davonlaufende Maus sein, aber auch ein loses Blatt, das im Wind weht.

So pirscht eine jagende Katze über die Wiese:



Ihr ganzer Körperbau, aber auch ihre Sinnesorgane sind darauf ausgerichtet zu jagen. Ihr Skelett ist ganz leicht, elastisch und beweglich, so dass sie sich lautlos, aber überaus behende vorwärts bewegen kann:



Ihr Sehsinn ist so geschärft, dass sie in der Dunkelheit sehen kann. Deshalb jagt Mieze sehr gerne in der Zeit der Dämmerung, aber natürlich auch tagsüber und sogar in der Nacht. Meistens jagen Katze kleinere Säugetiere wie Mäuse. Aber hin und wieder hört man sogar, dass eine Samtpfote ein Wildkaninchen zu Hause anschleppt, das sie vorher erlegt hat!

Die Taktik der Katze ist dabei ganz einfach - man könnte sie zusammenfassen unter dem Motto "Abwarten und Teetrinken". Sie kann lange Zeit vor einem Mauseloch sitzen und beobachtet dieses intensiv:



Dank ihres tollen Geruchssinns hat sie vorher ausgemacht, wo sich Beute verbirgt. Sie lauert nun so lange, bis das Mäuschen erscheint - und schlägt dann blitzschnell zu.

Wann jagt eine Katze? Nun, nicht nur, wenn sie Hunger hat! Ganz im Gegenteil. Ein ausgehungertes Tier ist eine schlechte Jägerin. Gerade die wohl genährten Stubentiger bringen die notwendige Energie auf, um zur Jagd zu gehen und Beute zu machen. Sie tun dies nicht, weil sie Hunger haben, sondern wegen ihres Jagdtriebs - siehe oben!

Eine Katze ist also Meisterin bei der Jagd und eine geradezu perfekte Jägerin. Ihre Taktik: Abwarten, auflauern, anpirschen - und sich gut im hohen Gras verstecken:




15:58-15 August 2008 - MelsBiene in Katzen


Hier können Bären aus der Gefangenschaft wieder aufatmen: Der Bärenpark Müritz im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern bietet gequälten Tieren ein neues Zuhause, in dem sie artgerecht gehalten werden können. Seit zwei Jahren gibt es diese Einrichtung, die Tierschutz und Tourismus verbindet. Nun konnte ein tolles Jubiläum gefeiert werden, denn der Bärenwald Müritz begrüßte am 14. August seinen hunderttausendsten Besucher: Familie Bittins erhielt freien Eintritt und freute sich über eine Bärentatze aus Gips von Bär Otto (siehe Bild).



Die vierköpfige Familie aus Burg Stargard (Mecklenburg-Vorpommern) kommt öfter nach Stuer; hier wohnen die Großeltern, und die Bittins verbinden Besuche gern mit einem Abstecher bei den Bären. Für die Jubiläumsbesucher gab es freien Eintritt, eine in Gips gegossene Bärentatze von Bär Otto und einen Plüschbären namens Mascha für die beiden Kinder.

In den fast zwei Jahren seines Bestehens hat sich der Bärenwald Müritz zu einem beliebten Ausflugsziel der Region entwickelt. „Wir sind stolz und glücklich, dass wir so viele Menschen für die Bären begeistern können“, so Carsten Hertwig, Geschäftsführer des Bärenwaldes. „Unser Projekt verkörpert eine wunderbare Symbiose zwischen Tierschutz und Tourismus.“

Der Bärenwald ist ein Projekt der Tierschutzstiftung Vier Pfoten und wurde im Oktober 2006 eröffnet. Das Schutzzentrum bietet Braunbären aus Gefangenschaft einen naturnahen Lebensraum. Hier können sie ihre natürlichen Verhaltensweisen wiederentdecken und ausleben. Die Anlage umfasst acht Hektar und bietet Platz für zehn Bären. Nach der geplanten Erweiterung können hier rund 20 Bären eine artgerechte Unterkunft finden. Derzeit leben acht Braunbären im Bärenwald Müritz.



15:05-15 August 2008 - MelsBiene in Tierschutz


Der Hahn weckt euch, die Frühstücksmilch gibt es frisch aus dem Kuheuter und der Stallbesuch ist fester Bestandteil des Urlaubsprogrammes.

So oder so ähnlich sieht er aus, der Urlaub auf dem Bauernhof. Was Gülcan und Collien in den vergangenen Wochen im Fernsehen gemacht haben, das machen viele Familien aus der Großstadt oder aus dem Ausland schon seit langer langer Zeit. Und doch steigt der Trend „Urlaub auf dem Bauernhof“ weiter auf der Beliebtheitsskala. Vor allem auf den bayerischen Bauernhöfen wollen immer mehr Menschen ihre Freizeit verbringen.



Besser gesagt: Der Urlaub auf einem bayerischen Bauernhof hat sich inzwischen zu einem erfolgreichen Markenprodukt entwickelt. So wurden im vergangenen Jahr rund 11,5 Millionen Übernachtungen auf den rund 7 000 Ferienhöfen im Freistaat gezählt. Damit wurde ein neuer Höchststand erreicht. Nach Angaben von Landwirtschaftsminister Josef Miller ist die Zahl der Übernachtungen auf den Bauernhöfen in den vergangenen zehn Jahren um rund 20 Prozent gestiegen. Inzwischen findet jede neunte Übernachtung im Freistaat nicht im Hotel, auf dem Campingplatz oder einer Ferienwohnung, sondern auf einem Bauernhof statt. Besonders wohl fühlen sich die Bauernhof-Besucher einer Statistik zufolge in der Alpenregion und das Alpenvorland ist auch überaus beliebt.

Aber auch der Bayerische und der Oberpfälzer Wald, das Fichtelgebirge und das Mittelfränkische Seenland können sich gut behaupten, was den Urlaub auf dem Bauernhof angeht. Dementsprechend steigen natürlich auch die Angebote was diese Art von Urlaub angeht. Im Alpenvorland etwa bieten bis zu 34 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe eine Übernachtungsmöglichkeit an. Der Umsatz, der mit den Urlaubsgästen der Bauernhöfe in der Region insgesamt erwirtschaftet wird, beläuft sich bayernweit auf 550 Millionen Euro pro Jahr.

Urlaub auf dem Bauernhof ist also eine zusätzliche Einnahmequelle für die Landwirtschaft und macht nebenher auch noch Spaß Zudem ist dieser Urlaub pädagogisch wertvoll. Vor allem Großstadtkinder, die noch nicht eine Kuh gesehen haben, gewinnen so neue Erfahrungen. Außerdem tun Tiere – und das ist sogar wissenschaftlich erwiesen – groß und klein gut. Sie beruhigen, lenken vom Alltag ab und sind gut für die Seele.


Unter dem Motto „Die Seele baumeln lassen“ stehen Entspannung und Ausgleich zur beruflichen Belastung im Vordergrund. Mit kreativen Ideen und Angeboten reagieren die Anbieter von Urlaub auf dem Bauernhof auf die Bedürfnisse der Menschen. Kräuterlandhöfe etwa sind derzeit besonders gefragt, aber auch die vielfältigen Wohlfühl-, Gesundheits- und Kulturangebote kommen bei den Gästen gut an.

Zum Erfolg beigetragen hat auch die konsequente Ausrichtung auf Qualität. „Die Ansprüche und das Qualitätsbewusstsein der Gäste ist stark gestiegen“, meint Landwirtschaftsminister Josef Miller. Das werde durch die aktuelle Reiseanalyse 2008 bestätigt. Die bäuerlichen Anbieter hätten sich drauf eingestellt und investierten konsequent in die Qualität. „Urlaub auf dem Bauernhof will kein Billigangebot sein, sondern ist seinen Preis wert“, so Miller.



Um die Saison zu verlängern, setzen viele Betriebe verstärkt auch auf spezielle Verpflegungsangebote und die Vermietung für Kurzurlauber. So bieten mittlerweile rund 60 Prozent der Betriebe Kurzurlaube an, in zwei Drittel der bayerischen Urlaubshöfe gehört ein Frühstück inzwischen zum Standard - natürlich mit echter und frischer Kuhmilch und Eiern aus dem Hühnerstall.



Übrigens: trotz des großen Andrangs beim Angebot „Urlaub auf dem Bauernhof“ sind noch vereinzelt
Plätze frei. Einfach in eurer bevorzugten Region erkundigen, ein paar Tage mit Tieren und Natur verbringen und gleichzeitig noch Benzin sparen.



13:45-15 August 2008 - johba in Mensch und Tier


Auch sie sind Haustiere – und zwar besonders fleißige: die Bienen.

Allerdings hat die Zahl der Imker in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Umso wichtiger ist es, diejenigen zu ehren, die sich noch für die summenden Zeitgenossen einsetzen, sich um sie kümmern und sie züchten. Denn Bienen sind nicht nur ein Hobby, sondern sie sind lebenswichtig für uns alle. Das sieht auch Landwirtschaftsminister Josef Miller so, der vor kurzem bei einem Festakt in München sieben vorbildliche Projekte der Imker-Nachwuchsarbeit ausgezeichnet hat.



Die mit jeweils 1 000 Euro dotierten ersten Preise erhielt in der Sparte „Schulen“ die Berufsschule Nürnberger Land in Lauf an der Pegnitz und in der Sparte „Vereine“ der Imkerverein Holzheim (Lkr. Dillingen). Zweitplatziert bei den Schulen war das Robert-Schuman-Gymnasium aus Cham, auf den dritten Platz kam die Dr.-Gustav-Schickedanz-Hauptschule Fürth. Bei den Vereinen schaffte der Kreisverband Wasserburg a. Inn (Lkr. Rosenheim) den zweiten Preis, einen dritten Preis bekamen jeweils der Bienenzuchtverein Nußdorf-Traunwalchen (Lkr. Traunstein) und der Imkerverein Großaitingen (Lkr. Augsburg). Die beiden zweiten Preise waren mit jeweils 750 Euro dotiert, die Drittplatzierten erhielten je 500 Euro. „Ihre innovativen Ideen, Ihr vorbildliches Engagement und die Vielfältigkeit der Konzepte hat uns sehr beeindruckt“, sagte der Minister in seiner Rede. So könne man auch die Jugend wieder für die Imkerei begeistern. Deren Leistungen seien für Artenvielfalt und Ertragssicherheit im Obst und Gartenbau unverzichtbar.



In Bayern gibt es etwa 27 000 und geschätzte 300 000 Bienenvölker. Damit stellen sie etwa ein Drittel aller bundesdeutschen Bienenzüchter. Aber auch im Freistaat sind, wie bereits am Anfang erwähnt, die Zahlen rückläufig, das Durchschnittsalter liegt bei 60 Jahren. Um die Jugend für die Imkerei zu interessieren, hatte Miller 2006 den Wettbewerb „Beispielhafte Imkernachwuchsarbeit“ geschaffen, der aufgrund der guten Resonanz heuer wiederholt wurde. Insgesamt hatten sich diesmal acht schulische Einrichtungen und zwölf Vereine beteiligt. Bleibt nur zu hoffen, dass es in Zukunft noch mehr Bienenbegeisterte und Nachwuchs-Imker gibt, die sich von den vorbildlichen Leistungen dieses Wettbewerbs ein Beispiel nehmen und den Bienen auch weiterhin eine Chance geben. Maja und Co. werdens euch danken...





13:10-15 August 2008 - johba in Mensch und Tier

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