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Es ist warm, es ist sogar mehr als warm, es ist richtig schwül. Und: Es ist um die Mittagszeit. Was macht die Tierwelt an so einem Tag, zu so einer Stunde? Ganz richtig: Natürlich einen gepflegten Mittagsschlaf. Wir haben uns im Straubinger Zoo für Euch umgeblickt und für Euch die süßesten Schläfer abgelichtet. Übrigens sind wir selbst dabei ganz müde geworden - gäääääähn  smiley

Fangen wir an bei den Kamelen. Eigentlich wollten wir für Euch den kleinen Kamelhengst fotografieren, den wir Euch im Frühjahr als Baby vorgestellt haben. Der ist ganz schön gewachsen! Nur leider war er kaum zu sehen, geschweige denn zu fotografieren. Denn er hatte sich ganz nach hinten in den Sand getrollt, und vor ihm hielt Mama Paley ihren Schönheitsschlaf, den Kamel-Kopf schwer auf den Sand gestützt. Hier seht Ihr die Hübsche:



Aber nicht nur große Tiere sind bei der Hitze furchtbar müde, nein, auch kleinere Genossen rollen sich schläfrig zusammen. Während die Erdmännchen dennoch quietschvergnügt aus ihrem Gehege gucken, geht es nebenan schon etwas gemütlicher zu - ihren Schlaf der Gerechten halten die Stachelschweine, eins neben dem anderen, alle schön zusammen gerollt:



Putzig, nicht wahr??

Nicht viel zu sehen ist vom Herrn Tiger, der mit seinem Artgenossen erst kürzlich in den Straubinger Tierpark übersiedelt ist. Der gestreifte Kerl liegt in seiner Höhle und - was sonst? - pennt! Dann und wann rollt er sich genüsslich auf den Rücken und reckt die Pfoten in die Höhe. Haaaaach, so ein Leben! Hier könnt Ihr einen Blick auf ein Stück müdes Tigerfell erhaschen:



Bettvorleger lässt grüßen, nicht wahr? Fehlt nur noch der Kellner aus "Dinner for One" smiley

Auch nicht recht betriebsamer geht's nebenan bei den Löwen zu. Auch hier lautet die Devise: Schlafen, bis es abends wieder nach drinnen geht. Die hübsche Löwin hebt aber zumindest ihren Kopf und mustert die Besucher neugierig, ohne jedoch ihr lauschiges Plätzchen zu verlassen:



Liegt sie nicht malerisch da, die beige Schöne?

Auch die ganz quirligen Tiere sind zur Mittagszeit nicht munter wie ein Fisch(otter) im Wasser, sondern tierisch schläfrig. Nach einem kleinen Bad (das noch feuchte Strubbelfell verrät's!), hat sich Kollege Otter auf seinem Stein gemütlich ausgestreckt und träumt von einem leckeren Fisch-Fang:



Na, haben wir Euch schon angesteckt, seid Ihr schon am Gähnen und kurz davor, Euch in Euer gemütliches Bett oder auf die Couch zu verkrümeln? Dann zeigen wir Euch noch etwas zum wieder munter werden! Denn nicht alle Zootiere schlafen, einige (sehr) wenige sind auch wach. Hellwach sogar. Hier seht Ihr einen putzmunteren, neugierigen Zeitgenossen, der keine Zeit zum Schlafen hat - es könnte ihm ja sonst etwas entgehen:



In diesem Sinne: Bitte alle wieder wach werden!!!

09:55-22 August 2008 - MelsBiene in Zoos und Tierparks


Wer sich für das Meer und seine Bewohner interessiert, der kann diese jetzt näher unter die Lupe nehmen ohne auch nur eine Zehe ins kalte Nass stecken zu müssen. Wie das funktioniert? Ganz einfach: das vor kurzem neu eröffnete Großaquarium von „Sea Life“ machts möglich.
Hier gibt es süße Seepferdchen, rüstige Rochen und hammerharte Haie ganz aus der Nähe zu sehen. Nicht nur Familien kommen durch den Ausflug in dieses überdimensionale Aquarium auf ihre Kosten, auch für Schüler und Studenten ist es seit zweiten Juni ein beliebtes Ziel, um sich für die Fachbereiche Biologie oder andere verwandte Themen weiterzubilden. Die Einblicke in die Unterwasserwelt von Nordsee und Atlantik erstrecken sich auf einer Fläche von rund eintausend Quadratmetern. Beobachten kann der Besucher 3.000 Meeresbewohner und mehr als 60 verschiedene Arten.




Highlight des riesigen Aquariums ist übrigens ein 250.000 Liter Wasser fassendes Ozeanbecken, durch das ein etwa acht Meter langer Glastunnel führt. Er ermöglicht es den Besuchern, trockenen Fußes durch die Tiefen des Meeres zu spazieren und sich ein Bild von den verschiedensten Fischen und Meeresbewohnern zu machen. Na dann: viel Spaß beim Tauchen ohne Wasser...


13:20-17 Juni 2008 - johba in Zoos und Tierparks


Erinnert Ihr Euch? Über den "Lionsrock-Park" habe ich Euch hier bei Deine Tierwelt schon erzählt. Dort finden Großkatzen, die einem armseligen Leben in Gefangenschaft fristen mussten, ein neues Zuhause und können dort glücklich leben - wie in der freien Wildbahn. Nun tut sich wieder was in dem Park für Löwen, Tiger und Co. in Südafrika. Denn: Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat am Samstag, den 7. Juni, elf Großkatzen aus rumänischen Zoos in das Wildtierreservat LIONSROCK überstellt. Neun Löwenbabys, ein ausgewachsener Löwe sowie eine junge Tigerin sind fast 72 Stunden gereist, um ein neues Leben in einem artgerechten Umfeld zu beginnen.
 
Hier seht Ihr die ersten Bewohner im Lionsrock-Park, die schon länger dort leben:




Seit dem vergangenen Samstag genießen die Tiere die südafrikanische Sonne.  Die neun Löwenbabys sind fünf bis dreizehn Monate alt und sollten eingeschläfert werden. Sie sind das Ergebnis verantwortungsloser Haltung im heruntergekommenen rumänischen Zoo von Braila und waren unterernährt und geschwächt.

Der finanziell angeschlagene Zoo konnte für die Erhaltung der Tiere nicht mehr aufkommen. VIER PFOTEN erklärte sich bereit, die Löwenbabys zu übernehmen und in das VIER PFOTEN Wildtierreservat LIONSROCK Park zu überstellen. Der Zoo Braila verpflichtete sich im Gegenzug, keine weitere Wildtierzucht zu betreiben.
 
Das Wildtierreservat LIONSROCK Park streckt sich über 12 Quadratkilometer und bietet nun 46 Löwen, zwei Tigern, zwei Leoparden sowie zahlreichen anderen Wildtieren ein artgerechtes Zuhause. LIONSROCK Park wurde im Februar 2008 eröffnet und bietet Tieren, die Opfer schlechter Haltung wurden, ein natürliches Umfeld, in dem sie sich gemäß ihren Instinkten verhalten können – fernab von jeder Bedrohung durch Mensch oder Tier.



Der aus dem Zoo von Brasov stammende ausgewachsene Löwe Jazz wurde als Baby als Touristenattraktion missbraucht, er wurde vorgeführt und herumgereicht, damit sich Gästen rumänischer Badeorte mit ihm fotografieren lassen konnten. Als Jazz zu groß dafür wurde, kam er in einen Käfig auf einem Bauernhof, er hatte keinen Auslauf und litt an Unterernährung.  Vergangenen Samstag konnte Jazz mit seiner ehemaligen Leidensgenossin Mavi wieder zusammengeführt werden.

Die Löwin Mavi teilte das Schicksal von Jazz, konnte aber schon im November 2007 nach LIONSROCK überstellt werden. Die beiden Löwen entdecken nun nach einigen Monaten der Trennung in Freiheit ihre Freundschaft wieder. Die Löwen wurden auf der langen Reise von der jungen Tigerin Aline begleitet, die nach einem Versuch, ihrem Gehege im rumänischem Zoo Hunedoara zu entkommen, beinahe zu Tode kam.

Mit ihrem Bruder lief die Tigerin in das Löwengehege. Aline entkam schwer verletzt, ihr Bruder hatte leider nicht so viel Glück. VIER PFOTEN-Tierärzte konnten Aline wieder gesund pflegen. In Zukunft soll die Tigerin mit dem zweijährigem Tiger Coda zusammengeführt werden. Er kam als Jungtier nach LIONSROCK.
 
Der Transport der Wildtiere startete am Mittwoch, den 4. Juni, im rumänischen Braila. Die Reise ging über Brasov und Hunedoara, dann durch Ungarn, Österreich und Deutschland zum Frankfurter Flughafen. Am Abend des 5. Juni wurden die Wildtiere an Bord eines Frachtflugzeuges gebracht. Sie erreichten am Freitag, den 6. Juni, ihr neues Heimatland Südafrika. Am Samstag, den 7. Juni, wurden die Tiere um 8 Uhr früh in den LIONSROCK Park entlassen – voller Energie sprangen sie in die Freiheit. Ein ganz neues Leben für die Großkatzen!

Wir von Deine Tierwelt werden Euch auf dem Laufenden halten, was sich im Lionsrock-Park tut!

12:03-10 Juni 2008 - MelsBiene in Zoos und Tierparks


Sie sind witzig, sie sind clever - und sie sind uns unglaublich ähnlich! Schimpansen sind die nächsten Verwandten zum Menschen. Sie können Werkzeug benutzen wie wir, und auch ihre Mimik ähnelt der unseren. Sie leben in Großgruppen und holen ihr Futter sowohl vom Boden als auch in den Bäumen - denn Schimpansen sind geschickte Klettermaxen. Grundsätzlich sind sie Allesfresser, am liebsten fressen sie aber Früchte und Nüsse. Das Klischee vom Menschenaffen mit der Banane ist also so falsch nicht!

In zwei Gruppen werden die Schimpansen aufgeteilt. Die eine sind die Bonobos (Zwergschimpansen), die anderen die Gemeinen Schimpansen. Diese können, aufrecht stehend, bis zu 1,70 Meter groß sein - wie ein Mensch also! Die Menschenaffen leben im mittleren Afrika.



In Zoos und Tierparks sind Schimpansen bei den Besuchern sehr beliebt. Viele Menschen sind fasziniert davon, wie ähnlich die Menschenaffen unserer Spezies sind, und beobachten mit Freude ihr Tun. Ihr Umgang mit Spielzeug, Steinen und Holz ist interessant zu verfolgen. Manche Schimpansen ahmen außerdem die Zoobesucher nach, winken zurück, machen eine lange Nase oder, bei besonders vorwitzigen Burschen, bewerfen die Leute mit Sand aus ihrem Gehege.

Vom Gewicht her wird ein Männchen bis zu 70 Kilogramm schwer, Weibchen sind deutlich leichter. Ihr Fell ist dunkelbraun oder schwarz. Sehr charakteristisch am Kopf sind die großen runden Ohren. Das Gesicht ist nicht behaart. Der Bonobo oder Zwergschimpanse hat einen grazileren Schädel als der Gemeine Schimpanse, ist allerdings auch nicht wesentlich kleiner als dieser.

Noch ein paar Worte zur Fortpflanzung: Ein Weibchen trägt 220 bis 250 Tage lang, bevor der Nachwuchs auf die Welt kommt. Die nächsten Wochen klammert sich das Jungtier am Bauch der Mutter fest und wird so überall hin getragen. Später reitet es auf ihrem Rücken.

Ein Schimpanse kann übrigens locker bis zu 50 Jahre alt werden.

Hier noch ein Foto von einem Gemeinen Schimpansen aus dem Straubinger Tierpark:




10:04- 4 Juni 2008 - MelsBiene in Zoos und Tierparks


Oh wie schön, die Temperaturen klettern langsam, aber sicher über 30 Grad, die Sonne brennt vom strahlend blauen Himmel, und es ist richtig heiß. An was denken wir bei diesem Traumwetter? Richtig, an Eis - und an Wasser! Höchste Zeit also, einmal ein paar Spezies vorzustellen, die sich im kühlen Nass so richtig in ihrem Element fühlen: Delfin und Seehund. Beide lieben - und brauchen! - das Wasser, aber sie haben noch etwas gemeinsam. Alle zwei sind so richtig schlau, so dass man ihnen Tricks beibringen kann.

Zunächst einmal ein paar Fakten über den Delfin. Was viele Menschen gar nicht wissen: Die klugen Säugetiere gehören zu den Walen, ja, sie sind sogar die größte Familie der Wale. Wie schon erwähnt, sind die zwischen eineinhalb und vier Meter langen Meerestiere unglaublich schlau. Woher kommt das? Forscher haben herausgefunden, dass der Delfin nicht nur ein riesig großes Gehirn besitzt, sondern auch noch eine überaus komplexe Hirnrinde - der Grundstein für die Schlauheit der Delfine, die übrigens zu den intelligentesten Tieren überhaupt zählen. Daher kann man ihnen auch eine Menge beibringen.

In Delfin-Shows - die übrigens nicht immer unumstritten sind - zeigen sie den Menschen ihr Können, und auch in der Delfintherapie sind sie einsetzbar. Auch diese steht jedoch auch bisweilen in der Kritik, Kritiker wissen, dass der Erfolg und Nutzen der Delfintherapie wissenschaftlich nicht erwiesen ist. Andere schwören auf diese Form der Heilpädagogik.

Fest steht, dass Delfine eine Menge können und auch gerne lernen. Sie hören gut, und sie sind überaus flotte Schwimmer. Sie haben die Angewohnheit, das Wasser oft im Sprung zu verlassen - dies zeigen sie auch häufig in Trick-Shows - zum Beispiel durch einen Reifen:



Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Delfine nicht nur aus Spaß an der Freude springen, sondern dass auch ein tieferer Sinn dahinter steckt: Erstens sind die Säuger so noch um einiges schneller. Außerdem können Delfine so Futterplätze entdecken, die sie sich von den Möwen abgucken.

Nun aber genug zu den flotten Meeressäugern - lasst uns noch ein wenig über Seehunde sprechen! Auch diese possierlichen Tierchen sind überaus gute Schwimmer. Und tauchen können sie auch so richtig gut - sie schaffen es bis auf 200 Meter Tiefe und können bis zu 30 Minuten unter Wasser bleiben, wenn es nötig ist.

Auf den Sandbänken, zum Beispiel an der Nord- und Ostsee, sieht man Seehunde oft in kleinen Grüppchen nebeneinander liegen - ein Bild des Friedens. Allerdings: Der Schein trügt! Denn eigentlich mögen Seehunde Artgenossen gar nicht so gerne, im Wasser sind sie sogar regelrechte Einzelgänger und können recht aggressiv auf "Kollegen" reagieren - das gilt vor allem für die Männchen, unter denen es manchmal sogar zu Kämpfen kommt.

Ein Seehund kann übrigens sehr alt werden, über 30 Jahre schafft ein gesundes Tier locker. Vorausgesetzt, die Meerestiere werden nicht durch Umweltgifte beeinträchtigt, was leider ziemlich oft vorkommt.



Wie man auf dem Foto sieht, kann man auch Seehunden eine Menge beibringen. Dabei haben die Wassertiere eine riesengroße Leidenschaft: Ballspielen! Sie lassen liebend gerne das runde Spielzeug auf ihrer Nase tanzen und lernen dies im Nu.

11:26-27 Mai 2008 - MelsBiene in Zoos und Tierparks


Man kennt sie aus Australien - und aus so manchem Tierpark. Lustig hoppeln sie durch die Gegend, oft mit einem Jungtier im Beutel. Das Känguru begeistert wegen seines pfiffigen Aussehens die Menschen. Charakteristisch für die Säugetiere sind die langen, gut ausgebildeten Hinterbeine und die sehr kurzen Vorderbeine, die den Tieren die hüpfende Fortbewegung ermöglichen. Auch der Schwanz trägt dazu bei, er ist sehr kräftig und muskulös, mit ihm kann das Känguru ausbalancieren.

Hier seht Ihr ein Känguru im Straubinger Zoo. Schaut ganz schön pfiffig, nicht wahr?



Das Besondere an Kängurus ist aber nicht nur die Art der Fortbewegung, sondern auch die Fortplanzung sowie die Aufzucht des Jungen. Ein Känguru bringt meist ein Junges zur Welt, und zwar bereits nach 20 bis 40 Tagen, so dass das Jungtier noch recht unterentwickelt ist. Das Kleine ist nicht größer als zwei Zentimeter! Gut, dass die Kängurumama einen schützenden Beutel hat. Da hinein krabbelt das Neugeborene von selber. Der Beutel ist nach vorne offen, darin befinden sich vier Zitzen. An so eine Zitze hängt sich das Kängurubaby dann - und lässt diese die nächsten Wochen überhaupt nicht mehr los! Übrigens wiegt so ein Baby gerade mal ein Gramm. Ein halbes Jahr bleibt es mindestens im Beutel, höchstens aber acht Monate, dann ist es zu groß für den Mama-Bauch.

Noch eine Besonderheit bei der Känguru-Fortpflanzung ist, dass sich die Mutter gleich nach der Geburt erneut paaren kann. Wird sie trächtig, bleibt der Embryo so lange klein und unterentwickelt, bis das bereits geborene Jungtier den Beutel verlassen hat. Erst dann kommt das nächste Baby zur Welt. Spannend, nicht wahr?

Übrigens sind Kängurus sehr genügsam. Auch in Gegenden, in denen es relativ wenig Pflanzen gibt - davon ernähren sie sich nämlich - können sie überleben.



Mit den Vorderpfoten - Ihr seht sie sehr gut auf dem Bild oben - können die Kängurus ihre Nahrung aufsammeln, denn daran befinden sich fünf Finger. Auch zum Abstützen dienen die kurzen Vorderbeine.

Übrigens gibt es eine witzige Geschichte zum Känguru. Das Wort soll in der Aborigines-Sprache, der Sprache der australischen Ureinwohner, bedeuten "Ich verstehe nicht". Und das kam so: Im Jahre 1770 erreichte der britische Seefahrer James Cook den australischen Kontinent und erblickte - der Legende nach als erster Europäer! - ein Känguru. Auf englisch fragte er die Ureinwohner, was das denn für ein Tier sei. Und die verstanden natürlich überhaupt nichts und antworteten daher "Känguru", was übersetzt heißt "ich verstehe nicht". Witzig, nicht wahr? So kam das Tier zu seinem Namen, unter dem wir es heute noch kennen!


12:12-15 Mai 2008 - MelsBiene in Zoos und Tierparks


Sie wächst und gedeiht, wird immer größer, schwerer und munterer: Flocke begeistert ihre Fans im Nürnberger Tiergarten. Seit April kann man die Eisbärendame, die nun nach Knut die Herzen nicht nur aller Kinder, sondern auch vieler Erwachsenen erobert, besuchen und der kleinen weißen Bärendame im Freigehege zusehen. Das Angebot nehmen viele Eisbärenfreunde an, die in Scharen in den Tierpark pilgern, um Flocke zu beobachten.

Inzwischen wiegt das Eisbärmädchen übrigens schon mehr als 30 Kilogramm, ist also bereits ein ganz schöner Brummer geworden! Ihrer Pflegerin Stefanie Krüger reicht sie schon bis zum Knie! Kein Wunder, dass so ein großes Mädchen auch ordentlich Kohldampf hat. Auf der Speisekarte steht immer noch Flockes heiß geliebter Milchbrei, der allerdings immer fester wird: Immer mehr Rindfleischstückchen werden in die weiße Pampe gemischt, damit Flocke auch viel Kraft und Energie zum Herumtollen in ihrem Freigehege bekommt:



Knuffig, diese kleine Bärendame, nicht wahr?

Besonders viel Spaß macht es Flocke zur Zeit, sich im Dreck zu wälzen. So wird die kleine weiße Maus doch glatt zu einem echten Braunbär! Wie gut, dass das Eisbärkind so gerne schwimmen geht - da wird sie quasi von selbst wieder sauber. Bereits im März hat sie in einem Lehrschwimmbecken schwimmen gelernt. Seitdem plantscht sie begeistert herum - auch im Freigehege.

Hier seht Ihr sie bei ihrem geliebten Bad:



Wer Flocke besuchen will, der sollte möglichst bald einen Abstecher in den Nürnberger Tierpark machen. Übrigens lohnt sich der Besuch nicht nur wegen Flocke, denn der Zoo gilt als einer der landschaftlich schönsten in Europa. Rund 2000 Tiere und 300 verschiedene Arten sind dort zu bestaunen. Der Tierpark wurde nach Hagenbeck'schem Vorbild angelegt. Das Gelände weist alte Steinbrüche auf - ein ganz besonders Ambiente und eine wunderbare Heimat für die vielen Tiere. Zum Beispiel für Klein-Flocke!



12:16- 7 Mai 2008 - MelsBiene in Zoos und Tierparks


Jetzt an den Wochenenden, an denen die Sonne wieder häufiger zu sehen ist und wir uns auf frühlingshafte Temperaturen einstellen dürfen, stehen auch die Familienausflüge wieder hoch im Kurs. Eines der beliebtesten Ziele für Kurztrips - vor allem für Eltern mit Kleinkindern - ist der Zoo oder Tiergarten in der Nähe. Besonders für die Kids ist es immer wieder ein Erlebnis, die verschiedensten Tiere zu sehen, vor allem dann, wenn sie zum ersten Mal in den Zoo dürfen.



Es macht den Kleinen nicht nur sehr viel Spaß, sondern sie lernen dabei auch noch wichtige Dinge fürs Leben - das haben Studien ergeben. Laut Statistiken interessieren sich mehr als 90 Prozent aller Kinder für die Tierwelt und profitieren davon auch noch. Egal ob es das eigene Haustier ist oder eines aus dem Streichelzoo - wer sich für Tiere interessiert ist bekanntlich auch meist dazu bereit, Verantwortung zu übernehmen und wird selbständiger. Ein weiterer Vorteil von Tieren: sie lenken ab.
Nicht umsonst machen gerade Eltern mit behinderten Kindern häufig einen Ausflug in den Tiergarten. Und es funktioniert: wenn ihr ein Kind mit Rollstuhl einmal genauer beobachtet, wie es lachend vor Freude vor dem Affenkäfig steht oder sich über den überdimensionalen Bauch eines Hängebauschweins wundert, dann ist es eine wahre Freude zuzusehen.




Schon mit den allerkleinsten Kindern kann man sich einen Zoobesuch vornehmen - man sollte sie am besten mit dem Kinderwagen befördern, damit ihnen die weiten Wege noch nicht zuviel werden. Auch wenn sie einschlummern sollten ist das kein Problem, dann können Mama und Papa wenigstens den Zoo erkunden und für den nächsten Besuch dort schon einmal ein paar fürs Kind interessante Plätze suchen. Besonders empfehlenswert sind übrigens Fütterungen oder spezielle Vorführungen mit Tieren, da diese oft hautnah zu erleben sind und sich außerdem in Situationen befinden, die man ansonsten nicht jeden Tag sehen kann. Auch ein Streichelzoo ist eine gute Erfahrung für euer Kind - so gewöhnt es sich an den Umgang mit tierischen Zeitgenossen. Trotzdem sollten Eltern ihre Kleinen niemals aus den Augen lassen. Gerade exotische Tiere sind zwar interessant, aber eben auch unberechenbar, wenn euer Kind zu nah am Zaun steht.


Aber mit etwas Sicherheitsabstand kann gar nichts schiefgehen.
Also, wenn ihr für dieses Wochenende noch nichts geplant haben solltet, dann ab in den Zoo. Macht Spaß, tut gut und ist gleichzeitig lehrreich.


13:14-26 April 2008 - johba in Zoos und Tierparks


Alles schaut zur Zeit nach Nürnberg, dennEisbärbaby Flocke präsentiert sich dieser Tage zum ersten Mal der Öffentlichkeit.

Dabei hat nicht nur die Frankenmetropole putzigen Nachwuchs zu bieten, sondern auch die Gäubodenstadt Straubing. Am 16. März hat Trampeltierstute Paley ein süßes kleines Trampeltierbaby zur Welt gebracht.

So schaut es aus:



Ganz zutraulich kuschelt sich das kleine Wesen - es handelt sich übrigens um ein männliches Tier - an seine Mutter Paley, die sich liebevoll darum kümmert.

Hin und wieder nimmt es auch gerne ein Sandbad, siehe hier:



Die Tragzeit von Trampeltieren, die zu den zweihöckrigen Vertretern der Kamele gehören und vor allem in Asien zu Hause sind, beträgt zwölf bis vierzehn Monate. Danach kommt das Junge zur Welt und kann binnen weniger Stunden bereits stehen und erste Schritte machen. Man nennt den Nachwuchs daher Nestflüchter. Gesäugt wird das kleine Trampeltier in Straubing an die eineinhalb Jahre. Mit drei bis fünf Jahren wird es geschlechtsreif. Bis zu 40 Jahre kann der kleine Knirps übrigens alt werden.

Na dann willkommen in Straubing! smiley


17:47-10 April 2008 - MelsBiene in Zoos und Tierparks


Als Zoo kann man das „Gulliverland“ im italienischen Lignano wohl nicht bezeichnen, wohl eher als Freizeitpark. Dennoch sorgen dort nicht nur Spielgeräte für einen aufregenden Aufenthalt, auch Tiere gibt es.

Und zwar nicht irgendwelche Tiere: Seehunde, die wohl wandlungsfähigsten Zeitgenossen, die man sich vorstellen kann, geben hier ihre zahlreichen Talente zum Besten.


 

 

Bei einer Seehunde-Show kann man bewundern, wie die eigentlich zur Familie der Hundsrobben gehörenden Tiere ihre Kunststücke vorführen und dabei auch noch sichtlich Spaß haben. Denn Seehunde fühlen sich durch die Dressur nicht etwa „gestresst“, sondern sehen sie in erster Linie als Spiel, Herausforderung oder einfach nur riesigen Wasserspaß an. Gleichzeitig bietet die Fütterungsdressur eine echte Alternative zum sonstigen Tagesablauf der Seehunde, die in freier Wildbahn normalerweise ständig geistig und körperlich gefordert würden und somit jede Aufgabe gerne lösen.


 

 

 

Zum Beispiel werden sie hier nicht nur automatisch gefüttert, sondern müssen sich ihre Leckerlis schon selbst verdienen und werden auch gefordert. Das tut gut und ist gesund.


Übrigens: Normalerweise ist die Heimat der Seehunde die Nordsee und der nördliche Atlantik. Würden sich die Tiere auf eine Personenwaage stellen, so würde diese bei den Weibchen 80 Kilo und bei Männchen 120 Kilo anzeigen - ein stolzes Gewicht, oder?


 

 

 



Die Lebenserwartung von Seehunden liegt bei bis zu 40 Jahren, ihre Ernährung besteht aus Fischen, Krabben und Tintenfischen.


Besondere Fähigkeit der Seehunde, die sie auch bei den regelmäßigen Vorführungen immer problemlos unter Beweis stellen: sie können minutenlang die Luft anhalten und kommen dabei nicht einmal annähernd in Atemnot. Um genau zu sein tauchen sie bis zu 30 Minuten lang, dabei können sie die Zahl ihrer Herzschläge enorm reduzieren. In freier Wildbahn hilft das beim Jagen und zum Glück auch beim gejagt werden. Das bleibt den Seehunden im italienischen "Gulliverland" aber Gott sei Dank erspart. Hier werden nur Fotos geschossen, mehr nicht! Und das ist gut so...


 


Mehr Informationen zur Seehunde-Show gibt es hier!
Und alles rund um das schlaue Säugetier erfahren Sie durch folgenden Klick!

 




21:23- 7 März 2008 - johba in Zoos und Tierparks


Sie sind putzig und possierlich, flink und wendig und vor allem sehr neugierig und zutraulich: Die Erdmännchen. In vielen Tierparkt gibt es die Mangusten, die nur im südlichen Afrika vorkommen, inzwischen - sehr zur Freude der großen und kleinen Besucher. Egal, ob im niederbayerischen Straubing oder in Landau in der Pfalz: Es macht Tierfreunden einen Heidenspaß, die kleinen Gesellen in ihren Gehegen zu beobachten. Denn Erdmännchen sind so aufgeweckt und neugierig, dass sie sich unverzüglich auf die Hinterbeinchen stellen, kaum dass sie einen Gast erblickt haben - um nur alles ganz genau zu sehen!



Wie schon erwähnt, kommt diese Mangustenart nur im Süden Afrikas vor. Erdmännchen sind auch als Surikaten bekannt. Sie haben ein graues, beiges oder hellbraunes Fell, je nach Unterart, sowie acht bis zehn Querstreifen auf dem Rücken. Vorne haben Erdmännchen lange Krallen, so dass sie gut im Sand graben können - was sich auch in den Tierparks gut beobachten lässt!

Erdmännchen leben in der Savanne und in Halbwüsten, und zwar in Südafrika, Botswana und Namibia. Sie sind sehr gesellige Tierchen und können mit bis zu 30 "Kollegen" zusammen leben. In ihrer Heimat sind Erdmännchen nicht ganz so beliebt wie im Tierpark, sie gelten als Überträger der Tollwut und ruinieren Ackerland durch ihre Bauten. Denn Erdmännchen bauen Höhlen, um dort wohnen zu können. Allerdings sind die Tiere auf manchen Farmen auch als Mäusejäger im Einsatz, zumal sie sich sehr gut zähmen lassen.

Die Mangusten gehören zur Familie der Schleichkatzen. In Sachen Ernährung sind Erdmännchen nicht wählerisch. Sie fressen Insekten und Spinnen, ernähren sich aber auch von kleinen Reptilien oder Säugetieren. Und wenn sie einen toten Vogel finden, dann wird auch dieser verspeist. Wenn es in ihrer Umgebung keine Nahrung mehr gibt, zieht die Erdmännchen-Kolonnie weiter - dorthin, wo es wieder etwas zu futtern gibt.


Weitere Infos und ein paar Bilder von Erdmännchen gibt es bei der Tierenzyklopedie.



12:32- 4 Januar 2008 - MelsBiene in Zoos und Tierparks


"König der Löwen" in Hannover: Die liebenswerte Rasselbande der schlauen und sozialen Erdmännchen hat nach sieben Jahren endlich wieder für Nachwuchs im Erlebnis-Zoo Hannover gesorgt:




Eine kleine Stupsnase, schwarz umrandete Knopfaugen, leicht abstehende Ohren, das ist der Sprössling von den Erdmännchen Rosa, Karl und Friedrich – winzig, putzig, und schon genau so neugierig wie die Großen!

Seit einigen Tagen lässt sich das Mini-Männchen immer öfter blicken. Aufgeweckt versucht es, unter den Armen seiner Familie hervor zu schauen und zu erkunden, was „da draußen“ so alles passiert. Doch die drei Erdmännchen sorgen dafür, dass der kleine Knirps immer unter ihnen versteckt ist oder in die sicheren Gefilde des heimischen Baus gebracht wird. Es bedarf also viel Geduld, um den Kleinen zu Gesicht zu bekommen – aber das Warten lohnt sich!



Wie der Kleine heissen soll, ist noch offen. Ich würde "Gustav" empfehlen - denn so heisst das Erdmännchen in den wunderschönen Kinderbüchern, die es im Zoo-Shop zu kaufen gibt.

Mehr Infos zu den putzigen Kerlchen gibt´s im Tiermagazin.


Der Erlebnis-Zoo Hannover ist in diesem Sommer ein besonders lohnendes Ziel. Denn neben den Erdmännchen haben noch viele andere Tiere Nachwuchs bekommen:

Die Watussi-Rinder freuen sich zum Beispiel über Klein-Kongo. Auch die drolligen Drills haben ein neues Junges. Und im Wolfsgehege heulen gleich zwei neue Wölfe.

 



23:25-14 August 2007 - fangir in Zoos und Tierparks