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Die Falknerei in arabischen Landen ist eine uralte Tradition und gilt als kulturelles Erbe.

Seit über 4.000 Jahren wird die Falknerei praktiziert und in rund 65 Ländern ausgeübt. Sogar auf den Banknoten der Vereinigten Arabischen Emirate sind die edlen Tiere verewigt.

Nun fand zum zweiten Mal das Internationale Falknerfestival statt. Es wurde vom sog. „Emirates Falconer’s Club“ organisiert und finanziert, dieses Jahr fand es in Großbritannien statt.

Der Geschäftsführer des Clubs, Majid Al Mansouri, äußerte sich über das Festival wie folgt: „Das Festival dient der Förderung internationaler Kontakte und des kulturellen Austausches und bringt uns so einen Schritt näher an unser Ziel, sicherzustellen, dass sich auch zukünftige Generationen an diesem wichtigen Teil unserer Kultur erfreuen können.“

Durch dieses Festival wurde der Falke verstärkt thematisiert und das Augenmerk auf seine Erhaltung und seinen Fortbestand gelegt. Über 10.000 Gäste besuchten das Festival, etliche Abgeordnete, internationale Regierungsvertreter usw. gaben sich hier die Ehre.

Weitere Informationen sind unter www.halloabudhabi.de zu finden.


(Quelle: prcenter.de)



08:04-21 Juli 2009 - Dein Tierwelt-Team in Voegel


Wellensittiche, Kanarien und Co. sind sehr bewegungsfreudige Tiere. Sie klettern, nagen an Ästen oder laufen auf den verschiedensten Bodenbelägen umher. Deshalb kommt es bei den Ziervögeln eher selten zu übermäßigem Schnabel- und Krallenwuchs. Sollte es doch einmal notwendig sein, die Krallen der Tiere zu beschneiden, können Vogelfreunde dies häufig selbst erledigen.

„Am besten schneidet man die Krallen zu zweit“, erklärt Horst Bielfeld, Vogelexperte und Autor zahlreicher Ratgeber. „Denn der Vogel muss einerseits so gehalten werden, dass er weder zappeln noch beißen kann. Andererseits schließen die Tiere häufig ihr Füße, so dass die einzelnen Zehen jeweils mit einer Hand gestreckt werden müssen.“ Für das Beschneiden der Krallen empfiehlt der Vogelexperte eine Nagelschere- oder ein Nagelklipp, bei größeren Arten kann auch eine Krallenzange notwendig sein.

Viele Ziervögel haben helle Krallen, so dass man sieht, wie weit Nervenenden und Blutgefäße in deren Spitzen hineinreichen. Beim Krallenschneiden sollte man dennoch vorsichtig sein: Vogelliebhaber sollten die Krallen etwa zwei bis vier Millimeter vor den Nervenenden und Äderchen beschneiden. Für den Fall, dass es trotz Vorsicht einmal zu Blutungen kommt, hilft ein wenig blutstillende Eisenchloridwatte, erhältlich in jeder Apotheke.

Bei Vögeln mit dunklen Krallen zeigt nur die Erfahrung, wie viel davon abgeschnitten werden kann. Trauen sich Vogelhalter das Krallenschneiden daher nicht zu, sollten sie sich an einen Tierarzt wenden.

„Unerlässlich ist die Unterstützung eines Tierarztes beim Zurückschneiden eines zu langen Schnabels“, betont Horst Bielfeld. „Denn hier ist Vorsicht geboten, damit es nicht zu Blutungen oder gar Verletzungen der Zunge kommt.“ Bei den meisten Ziervögeln ist das Stutzen des Schnabels jedoch gar nicht nötig: Viele Wellensittiche oder Kanarienvögel nagen gern und halten ihren Schnabel dadurch stets in ausgezeichnetem Zustand. Harte Äste oder ein fester Mineralstein reichen deshalb häufig aus, um den Schnabel in Form zu halten.

(Quelle: IVH, redaktionelle Verwendung honorarfrei)



09:25- 2 Juni 2009 - Dein Tierwelt-Team in Voegel


Hermine Ohler leitet ehrenamtlich und quasi rund um die Uhr die Enten-Hotline in Düsseldorf und hat jetzt in der Brutsaison alle Hände voll zu tun

Über 400 Mal musste Hermine Ohler in diesem Jahr schon ihren „Entenverstand“ unter Beweis stellen: Die agile 61-Jährige wird immer dann gerufen, wenn Entenmütter mit ihren Küken dort auftauchen, wo sie normalerweise nicht hingehören – auf Balkonen, Terrassen, Garagendächern oder mitten im Großstadtverkehr beispielsweise. „Dass Enten in unmittelbarer menschlicher Nachbarschaft brüten, ist gar nicht so ungewöhnlich“, erklärt Hermine Ohler. „In Parkanlagen finden die Tiere durch stöbernde Hunde und spielende Kinder kaum Ruhe.“

Zwischen April und Juli hat die inoffizielle „Entenbeauftragte der Stadt Düsseldorf“ Hochsaison, die Küken sind geschlüpft und erkunden als Nestflüchter im Schlepptau der Mutter die Umgebung. Wenn sie dabei verkehrsreiche Straßen überqueren oder hilflos auf Dächern und Balkonen wuseln, wisse kaum jemand, was zu tun sei, so Ohler. „Die Mutter zu fangen gelingt fast nie“, weiß die Expertin. „Enten können schließlich hervorragend fliegen.“ Sammle man stattdessen die Küken ein, könnte das für den Nachwuchs fatale Folgen haben. „Küken brauchen ihre Mutter zum Schutz und zum Wärmen. Auf viele wirken die Kleinen zwar putzmunter und selbstständig, aber das täuscht.“

Wird Hermine Ohler alarmiert, rückt sie in ihrem kleinen Auto und mit einem Drahtgehege an. „Ich fange grundsätzlich die gesamte Entenfamilie“, betont sie. „Nicht mit Gewalt, sondern mit Einfühlungsvermögen und ein paar Tricks.“ Anschließend geht es zum nächstgelegenen Gewässer, einen See zum Beispiel. Nur wenn die Küken frisch aus den Eiern geschlüpft sind, kommen sie für ein paar Tage in einen Stall. „Diese kleinen Gehege in einem Schuppen hat die Stadt zur Verfügung gestellt“, erzählt Ohler. „Weitere offizielle Zuwendungen gibt es nicht. Zum Glück bezahlt mir der Düsseldorfer Tierschutzverein Benzin und eventuelle Tierarztkosten. Für alles andere muss ich selber aufkommen … und das seit nunmehr zwölf Jahren.“

Für Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. hat Hermine Ohlers Engagement Vorbildcharakter. „Wenn es Tieren schlecht geht, schauen immer noch sehr viele Menschen weg, sie wollen weder Zeit noch Geld und Mühe investieren. Den ehrenamtlichen Tierschützern gilt deshalb mein besonderer Respekt. Ohne sie sähe es in unserer Welt um einiges schlechter aus!“


(Quelle: Pressemitteilung TASSO e.V.)



12:29-22 Mai 2009 - Dein Tierwelt-Team in Voegel


Wellensittich, Kanarienvogel und Co. bereichern das Leben vieler Heimtierbesitzer. Wichtig für die Gesundheit der gefiederten Freunde ist unter anderem die richtige Versorgung mit Wasser. Vor allem in Bezug auf den Trinknapf ist dabei Hygiene das oberste Gebot.

Die meisten kleinen Ziervögel stammen aus trockenen Gegenden und trinken im Schnitt nur circa zehn Milliliter pro Tag. „Trotzdem müssen sie immer die Möglichkeit haben, an frisches Trinkwasser zu kommen“, sagt Vogel-Expertin Hildegard Niemann. „Frische“ ist dabei das entscheidende Kriterium, denn im Wassernapf können sich schnell Keime vermehren, die sich als Schleim an den Trinkgefäßwänden ansiedeln. Damit ihre Tiere nicht krank werden, sollten Ziervogelhalter deshalb einige einfache Grundregeln beachten:

Das Trinkwasser sollte zweimal am Tag ausgewechselt werden. „Um Routine in den Wasserwechsel zu bringen“, so Niemann, „können zum Beispiel mehrere Metallnäpfe abwechselnd benutzt werden“. Die lassen sich zur Reinigung in die Spülmaschine stellen und es ist immer ein frischer Napf zur Hand. Geschlossene Vogeltränken werden ebenfalls angeboten. Sie sind praktisch, weil sie übermäßiges Wasserspritzen verhindern, die Reinigung ist jedoch recht aufwändig.

Damit kein Futter ins Trinkwasser gerät, ist es gut, den Wasser- und Fressnapf möglichst weit voneinander entfernt aufzustellen. Keime haben es so schwerer, sich zu vermehren, und das kühle Nass bleibt länger frisch.

Übrigens: Wasser kann das Leben von Wellensittich und Co. noch auf wesentlich mehr Arten bereichern, im Vogelheim und auch beim Freiflug. Viele Ziervögel planschen zum Beispiel gern in Badehäuschen oder lassen sich mit Wasser aus Sprühflaschen abduschen.


(Quelle: IVH)



09:18-27 April 2009 - Dein Tierwelt-Team in Voegel


Tiere gehören für viele Menschen zum Alltag. Doch was passiert mit den Tieren, wenn man sich nicht mehr ausreichend um sie kümmern kann oder will? Hunde und Katzen finden oft einen zeitweiligen Unterschlupf in einem örtlichen Tierheim. Dort sind viele engagierte Tierschützer, die versuchen den Vierbeinern die Zeit bis zu einer Vermittlung so angenehm wie möglich zu machen. Doch was passiert mit den Insassen einer Außenvoliere? Für eine große Anzahl von Vögeln sind Tierheime oft nicht ausgerichtet.

Für schnelle und professionelle Hilfe im Umgang und bei der Vermittlung von Wellensittichen hat sich der Verein Vögel in Not e. V. im Jahr 2004 gegründet. Der Verein bietet auf seiner Homepage nicht nur ausführliche Informationen rund um die artgerechte Haltung, sondern engagiert sich auch sehr für die Vermittlung von Vögeln in ein neues, artgerechtes Zuhause. Vor kurzem gab es wieder eine Anfrage zur Vermittlung einer großen Gruppe von Wellensittichen. Über vierzig Tiere warten nun darauf, in ein neues artgerechtes Zuhause zu kommen.

In einer groß angelegten Rettungsaktion wurden schon viele der Tiere, besonders die, die aufgrund von Krankheit oder Behinderung mehr Aufmerksamkeit bedürfen, durch die Mitglieder des Vereins in verschiedene Pflegestellen untergebracht. Im Rahmen der tierärztlichen Untersuchung wurden dann leider festgestellt, dass die Tiere den Virus PBFD in sich tragen, auch wenn es äußerlich keine Anzeichen einer Erkrankung gibt. Ansonsten sind die Wellensittiche kerngesund.

Aufgrund der Menge der zu vermittelnden Tiere und aufgrund des positiven PBFD-Testes ist die Vermittlung natürlich schwierig und der Verein daher auf jede unterstützende Hand angewiesen. Mehr Informationen sowohl über die noch zu vermittelnden Tiere als auch über die Viruserkrankung PBFD erhaltet ihr hier. Dort erfahrt ihr auch, wie ihr dazu beitragen könnt, das Leben der Tiere wieder ein Stück schöner zu gestalten.



10:35- 9 April 2009 - A.Winkel in Voegel