(openPR) - Die Europäische Pferde Akademie hat aufgrund der großen Nachfrage nach einer Plattform für Jobvermittlung die Internetseite Netzwerkpferd.de an den Start geschickt.
Neben den Buttons „Jobsuche“ und „Jobangebote“ stellen sich hier auch die Absolventen der Akademie dar und bieten ihre fachkundige Hilfe rund um das Pferd an. Die vielen Aktivitäten der Europäischen Pferde Akademie und der große Zuspruch aus dem Ausland haben die Akademie in kürzester Zeit einem großen Publikum zugänglich gemacht. Die einjährigen Studiengänge zum „zertifizierten Pferdefachmanager und Pferdetrainer EPA“ bereiten bei entsprechender Eignung auch auf die Prüfung zum staatlich anerkannten Pferdewirt vor. Neben den vier Standorten der Akademie in Deutschland werden 2009 bereits weitere im Ausland eröffnet. Der nächste Start der Akademie beginnt ab Mai in Bayreuth. Mehr Informationen unter www.Pferdestudium.de
Die Europäische Pferde Akademie ist eine private Akademie für alle pferdebegeisterten Menschen aus dem In und Ausland. In einjährigen Studiengängen können die Absolventen das Zertifikat “Pferdetrainer EPA” mit Spezialisierung auf das gewaltfreie Verladetraining oder das Zertifikat “Pferdefachmanager EPA” mit der Spezialisierung auf das Management von Fohlen erhalten. Beides Tätigkeiten, die im In und Ausland auf Fachkräfte mit sorgfältiger Ausbildung aus Deutschland gefragt sind. Die Studiengänge beinhalten 50 % Theorie und auch 50% Praxis, so dass jeder die Möglichkeit hat mit seinem eigenen Pferd die Inhalte zu vertiefen oder mit den angebotenen Lehrpferden. Die Präsenzzeit lässt sich auch neben einem Vollzeitjob absolvieren, da die Vorlesungen 1x pro Monat von Freitagmittag bis Sonntagnachmittag abgehalten werden. Auf der Internetseite www.pferdestudium.de kann sich jeder die Bewerberformulare ausdrucken. Die Aufnahme wird nach verschiedenen Gesichtspunkten erfolgen: Zum einen müssen die Bewerber für den “Studiengang Pferdetrainer EPA” bereits gute Reitkenntnisse vorweisen, während die Bewerber für den “Pferdefachmanager EPA” nicht reiten müssen, aber bereits einschlägige Erfahrungen mit Pferden haben sollten.
Es stehen pro Kurs nur bis zu 20 Studienplätze zur Verfügung. Unterteilt ist der Studiengang in 10 Module, die mit einer 4-Tägigen Abschlussprüfung enden. Für die Qualität des Unternehmens bürgen die vielen hochkarätigen und bekannten Dozenten aus der Pferdeszene.
Quelle: OpenPR (EPA-PR)
Die gesunde Entwicklung neugeborener Fohlen wird entscheidend bestimmt durch eine ausreichende Versorgung mit Immunglobulinen (IgG) aus dem Kolostrum der Mutter. Die Zeitschrift "Der praktische Tierarzt" berichtete kürzlich über Ursachen, Folgen und Behandlungsmöglichkeiten einer Unterversorgung mit Immunglobulinen (Hypogammaglobulinämie). Die IgG-Konzentration des Stutenkolostrums liegt unmittelbar nach der Geburt normalerweise bei etwa 120 mg/ml und sinkt danach schnell ab (nach 96 Stunden nur noch 1mg/ml). Beim gesäugten Fohlen steigt der IgG-Gehalt im Blutserum innerhalb 6 bzw. 18 Stunden nach der Geburt von in der Regel Null auf 10 bzw. 15 mg/ml an, fällt aber bis etwa zum 35. Tag wieder auf ein Minimum von 8 mg/ml ab. Dann setzt die Eigensynthese ein. 8 mg/ml scheinen eine kritische Grenze darzustellen, ab der Fohlen vermehrt krankheitsanfällig sind.
Damit aus einem Fohlen so ein kräftiger Kerl wird, sind Immunglobuline notwendig:

10 bis 30 Prozent der neugeborenen Fohlen leiden unter IgG-Unterversorgung. Komplikationen vor oder während der Geburt bei Fohlen und Stuten sowie Tröpfelverluste aus der Milchdrüse zählen zu den Hauptursachen. Wegen der hohen IgG-Konzentration sind Tröpfelverluste unmittelbar nach der Geburt bedeutsam. Manche Stuten scheinen aber auch zu wenig IgG zu bilden oder der Übertritt ins Kolostrum ist zu gering.
Fohlen mit Hypogammaglobulinämie erkranken in den ersten zwei Lebensmonaten deutlich häufiger als ausreichend mit IgG versorgte Tiere. Besonders häufig treten Gelenkerkrankungen, Blutvergiftung (Septikämien) und Lungenentzündung auf.
Um schnell Gegenmaßnahmen ergreifen zu können, sollte mittels Schnelltest der IgG-Gehalt des Kolostrums bestimmt werden un d etwa 12 Stunden nach der Geburt der IgG-Gehalt im Blut des Fohlens.
Nur bis etwa zur 18. Lebensstunde lässt die Darmwand Makromoleküle wie Immunglobuline passieren, so dass nur in diesem Zeitraum oral Immunglobuline zugeführt werden können. Dies kann über die Fütterung von tiefgefrorenen Kolostrumreserven erfolgen (wobei vor dem Tieffrieren der tatsächliche IgG-Gehalt zu bestimmen ist), aber auch durch behandeltes Blutserum oder durch Kuhkolostrum.
Auch der Einsatz von Eipulverzubereitungen aus Hühnereiern wird diskutiert. Artfremde Immunglobuline werden vom Fohlen jedoch deutlich schneller abgebaut als Stutenkolostrum.
So beträgt die Halbwertszeit bei Kuhkolostrum 9 Tage gegenüber 26 bis 32 Tagen bei Stutenkolostrum. Blutserumgaben sind ebenfalls kein vollwertiger Ersatz für Kolostrum. Intravenöse Gaben von behandeltem Blutserum konnten den IgG-Gehalt im Blutserum der Fohlen zwar erhöhen, er lag aber trotz der größeren verabreichten Mengen deutlich unter den mit Kolostrum getränkten Fohlen.
Bei Fohlen, die mit artfremdem Kolostrum oder Blutserum behandelt werden, sind begleitende Maßnahmen unerlässlich. Dazu kann eine besondere Sorgfalt bei der Stall-, Futter- und Fütterungshygiene gehören, aber auch eine vorbeugende antibiotische Behandlung.
"Vorsicht auf der A3, zwischen der Ausfahrt X und der Ausfahrt Y befinden sich frei laufende Rinder auf der Fahrbahn". So oder ähnlich hört man im Sommer öfter aktuelle Verkehrsnachrichten. Aber wie kommen die Tiere auf die Fahrbahn? Sie müssten doch auf der Weide sein und friedlich grasen. Doch kommt es immer wieder dazu, dass Tiere aus dem eingezäunten Bereich ausbrechen. Im Schadensfall muss der Tierhalter haften und das kann teuer werden. Der Landwirt und Tierhalter muss dafür sorgen, dass die Weide entsprechend sicher ist und dass den Tieren ausreichend Wasser und Futter zur Verfügung stehen. Weiden sollten auch nicht direkt an einer viel befahrenen Straße liegen, sondern möglichst in einiger Entfernung davon. Besonders wichtig ist jedoch die Errichtung von sicheren Weidezäunen. Natürlich nicht nur bei Rindern, sondern auch bei Pferden, Schafen und anderen Vierbeinern!

Bei der Verwendung von Elektrozäunen sind Drähte, Litzen, Seile oder Bänder mit hoher Reißfestigkeit zu verwenden. Die Isolatoren müssen hochspannungsfest sein und die Ableitung der Hochspannungsimpulse verhindern. Es sind geeignete Zaunpfähle zur Montage der Isolatoren und zur Erdung zu verwenden. Das Elektrozaungerät muss ordnungsgemäß installiert sein, nur dann kann es die angegebene Leistung an den Zaun abgeben. Und natürlich müssen das Elektrozaungerät und der Zaun regelmäßig kontrolliert werden. Bei der Errichtung eines Zaunes spielt auch die Zaunhöhe eine wichtige Rolle.

Der unterste Draht sollte nicht tiefer als 50 cm über dem Erdboden installiert werden. Zaunhöhen über 100 cm verbessern hingegen kaum die Hütesicherheit - Überspringen der Zäune kommt selten vor. Sensible Stellen im Zaunsystem sind die Weidetore. Sie müssen genauso hütesicher sein wie der Zaun selbst. Weitere Hinweise, welche Weidezäune für die unterschiedlichen Tierarten geeignet sind, gibt das aid-Heft "Sichere Weidezäune".
Keine Form der Diagnostik und darauf aufbauenden Therapie wird seit Jahren so kontrovers diskutiert wie die Biofeld-Haaranalyse, ein Informationstest. Doch scheint sich diese Form der Diagnostik und darauf aufbauenden Therapie immer weiter durchzusetzen.
Die Nachfrage steigt stetig.
Gründe hierfür bestehen beispielsweise darin, dass das Tier nicht transportiert werden muss, was gerade bei Katzen oftmals problematisch ist; auch ist das Verfahren regional unabhängig, das heißt, Haaranalysen können Länder übergreifend durchgeführt werden, der Wohnort des Tieres spielt keine Rolle und die Therapie kann bequem am Wohnort des Tieres mit homöopathischen Mitteln, welche in jeder Apotheke erhältlich sind, durchgeführt werden.
So führe ich Haaranalysen in aller Welt durch, Tierhalter aus Mexico, Estland, der Schweiz, Spanien, Frankreich, Österreich, Luxemburg, aus der Türkei und der gesamten EU senden mir Haare ihres Tieres zur Austestung zu und führen die Therapie anschließend am Wohnort des Tieres durch.
Die Biofeld-Haaranalyse ist eine kostengünstige und für jeden Tierhalter leicht praktizierbare Möglichkeit, ein Tier testen zu lassen.
Es gibt jedoch gerade im Bereich der Haaranalysen große Preis-, Qualitäts- und Leistungsunterschiede. Auch werden an den Anbieter keine Anforderungen einer entsprechenden Ausbildung gestellt. Eine fachliche Ausbildung ist jedoch zwingend von Nöten, denn ohne detailliertes Fachwissen ist sowohl die Testung, als auch die Empfehlung einer Therapie fahrlässig. Ein Bioresonanz-Gerät hilft lediglich bei der Ermittlung von Störungen, Schwächen und Ungleichgewichten, es ersetzt jedoch nicht das nötige Wissen um Erkrankungen und deren mögliche Symptome, da Symptome, Erkrankung und Ursache in Zusammenhang gesetzt werden müssen. Ohne Hintergrundwissen ist eine Testung nicht praktizierbar, man wüsste hier in keiner Weise, was zu testen wäre, um einen Zusammenhang herstellen zu können. Eine Therapieempfehlung kann ebenfalls nur derjenige geben, der ein breit gefächertes Wissen vorweisen kann: In der Homöopathie gibt es Tausende von Mitteln, hier muss also ein Überblick vorhanden sein, welches Mittel eventuell für die vorhandene Symptomatik und deren Ursache in Betracht kommt, um eine Testung durchführen zu können. Ohne dieses Wissen wird es unmöglich, wahllos homöopathische Mittel auszuwählen und durchzutesten.
Vor diesem Hintergrund empfiehlt es sich hier ganz besonders, im Vorfeld bei anderen Tierhaltern Erkundigungen über Qualität, Zufriedenheit und Therapieerfolg einzuholen, dies gilt insbesondere heutzutage, in der die Haaranalyse für Tiere sehr gefragt ist und die Anbieter von Haaranalysen stetig zunehmen. Auch ist von Wichtigkeit, dass angegeben wird, wer die Haaranalyse durchführt, damit der Tierhalter einen Ansprechpartner für Fragen und Probleme hat; daher sollten Sie sich nicht mit allgemeinen Aussagen zufrieden geben, dass die Analyse durch eine „Fachfrau“, eine „Tierheilpraktikerin“, von "Experten" oder ähnliches durchgeführt wird:
Wer verantwortungsbewusst und seriös Analysen durchführt, sieht keine Veranlassung „im Dunkel zu bleiben“ und wird seinen Namen nennen.
Im Tierheilkundezentrum bin ich als Tierheilpraktikerin allein für Diagnostik, Therapie, Beratung, Behandlung und alles rund um Ihr Tier verantwortlich. Das Team, was hinter mir steht, unterstützt mich tatkräftig beim Abfüllen der Nehls Ergänzungsfuttermittel, bei Logistik und Lagertätigkeit, bei sämtlichen anfallenden handwerklichen Tätigkeiten, bei der Pflege und Instandhaltung der Innenräume und Außenanlagen, bei der Weidepflege und bei der Versorgung und Betreuung der ansässigen Pferde. Alle Faktoren, die jedoch direkt mit dem Tier in Verbindung stehen, liegen allein in meiner Hand.
Zur Überprüfung der Seriösität der Anbieter wird es zunehmend wichtiger, auf Erfahrungen anderer Tierhalter zurückgreifen zu können. Nachvollziehbare Erfahrungen anderer dürfen daher bei keinem Anbieter fehlen, damit sich der Hilfe suchende Tierhalter vorab mit vorangegangenen Patientenhaltern austauschen kann, ob diese mit der Arbeit und dem Ergebnis zufrieden waren.
Es gibt bis heute keinen wissenschaftlichen Beweis für diese Form der Testung und Therapie im Wege der Biofeld-Haaranalyse. Anwendbar ist das Verfahren bei allen Tieren.
Obwohl die wissenschaftliche Beweiskraft fehlt, sind die Erfolge nicht abzustreiten.
Ob der Tierhalter an Information glaubt, oder ob nur die Materie, wissenschaftliche Beweiskraft und das „Greifbare“ für den Einzelnen zählt, wichtig ist, dass die Therapie Erfolg verspricht und unseren Tieren wieder mehr Lebensfreude, Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität zu teil wird. Wie dies erreicht wird, ist letztlich unwichtig, wichtig ist allein das Ergebnis bzw. der Erfolg der Diagnostik und Therapie.
Vor einigen Jahren war die Homöopathie ebenso umstritten, da wissenschaftliche Beweise fehlten, wie jetzt die informatorische Analyseform. Heute hat die Homöopathie sich so erfolgreich bewährt und etabliert, dass diese im Trend liegt und als Therapieform bei vielen Erkrankungen nicht mehr wegzudenken ist, obwohl die Wissenschaft noch immer keinen Beweis angetreten hat, wie eine Substanz, ohne, dass diese überhaupt nachweisbar ist, durch Information alleine wirken kann. Jedoch scheint dies zu funktionieren, wenn man bedenkt, dass bei Tieren der Placebo Effekt nicht greifen kann. Ähnlich könnte dies auch bei der Biofeld-Haaranalyse sein, wenn man die Entwicklung der letzten Jahre berücksichtigt.
Mensch, Tier und Pflanze werden von pulsierenden Biofeldern umgeben. Diese stehen im ständigen Austausch mit der Umwelt. Jedes Organ, Gewebe und Zellsystem stellt Biofelder dar und befindet sich im steten Kontakt mit dem gesamten Organismus. Auf diese Weise sind wir mit unserer Umwelt vernetzt, über unser äußeres Feld sowie über unsere inneren Felder. Das für uns sichtbare (verdichtete) Biofeld nennen wir Materie.
Gerät das Lebewesen durch körperliche oder emotionale Einbrüche aus seinem Fließgleichgewicht, so werden die Biofelder schwächer: Das Befinden ist gestört.
Tritt keine Harmonisierung ein, so entsteht ein organisches oder psychisches Erkrankungsbild. Mit Hilfe der Biofeldanalyse wird es möglich, sowohl gestörte Biofelder als auch manifeste Erkrankungen zu diagnostizieren. Das Biofeld testen zu lassen, ist einfach und erschwinglich.
Die Biofeld-Analyse ist ein Informationstest. Informationsträger sind Haare.
Die Biofeld-Mineral-Haaranalyse bezieht sich auf den Nährstoffhaushalt, die Mineralstoffe, Spurenelemente, Elektrolyte und Vitamine. Ich teste sämtliche relevanten Parameter wie Überschüsse, Mangelerscheinungen, Ungleichgewichte und Imbalancen aus und erstelle Ihnen anhand der Werte eine individuell für Ihr Pferd, Ihren Hund oder Ihre Katze abgestimmte Futtermittelempfehlung.
Die Biofeld-Haaranalyse hingegen eignet sich zur Diagnostik sämtlicher Störungen, Unregelmäßigkeiten, Mangelerscheinungen, Überschüsse und Ungleichgewichte im Organismus.
Diese können bis ins Detail aufgeschlüsselt werden.
Wird z. B. eine Allergie festgestellt, so kann im gleichen Verfahren eine gezielte Austestung der Allergene erfolgen. Wenn bei einem Tier Verhaltensstörungen auftreten, kann, falls organisch bedingt, die Ursache herausgefunden werden. Der Schwerpunkt liegt nicht bei den Mineralstoffen und Toxinen, diese Form der Testung eignet sich grundsätzlich bei allen Störungen des Befindens unserer Tiere.
Die Biofeld-Analyse wird angewandt, wenn bereits Symptome vorhanden sind, kann aber auch zur Prophylaxe (Vorbeugung) dienen, da Störungen bereits vor sichtbaren Symptomen erkannt werden können. Ist eine Erkrankung bereits ausgeheilt, das Tier wirkt aber noch immer nicht gesund, können Toxine der Erkrankung weiterhin vorhanden sein und pathogen wirken. Auch in diesem Fall bringt die Testung Aufschluss.Und so funktioniert die Biofeld-Haaranalyse:
Als Untersuchungsmaterial benötige ich für die Austestung Haare meines vierbeinigen Patienten:
Es werden ca. 10 - 20 Haare vom Ansatz (direkt an der Haut) des Körper- oder Mähnenhaares abgeschnitten oder ausgekämmt. Bei Pferden, Eseln und Kühen benötige ich Mähnenhaare, bei anderen Tieren Haare des Körpers (Nacken, Brust, Bauch oder Rücken).
Die Haare müssen nicht vorbehandelt werden, Reste von verwandten Ölen oder Pflegeprodukten beeinträchtigen das Ergebnis nicht. Bitte verpacken Sie die Haare in Alu- oder Haushaltsfolie und senden Sie mir diese mit dem ausgefüllten Anamnesefragebogen zu. Bezüglich der Angaben zum betroffenen Tier kann der Tierhalter sich einen Anamnesefragebogen zusenden lassen oder diesen ausdrucken. Ausreichend ist aber auch die Schilderung (Rasse, Alter, Symptome, Probleme, ggf. vorhandene Erkrankungen, Impfungen und Wurmkuren der letzen 12 Monate, Fütterung, Haltung und ggf. verordnete Medikamente sowie bei Pferden, die Huferkrankungen aufweisen, ob ein Hufbeschlag vorhanden ist oder das betroffene Pferd nicht beschlagen ist bzw. welche Maßnahmen am Huf ergriffen wurden) auf einem Beiblatt.
Diese Angaben sind notwendig, damit ich Anhaltspunkte finden kann, welche Parameter ich bei dem individuellen Tier testen sollte, um die Ursache der Befindlichkeitsstörung herauszufinden. Die ergänzenden Angaben zu Fütterung, Haltung, Hufbeschlag, Impfungen, Wurmkuren und verordneten Medikamenten dienen dazu, diese Faktoren mit in die Empfehlungen einfließen zu lassen sowie ggf. Verbesserungsvorschläge oder auch ein Umdenken verschiedener Aspekte unterbreiten zu können.Ohne Anhaltspunkte wäre ich gezwungen, sämtliche eventuellen Parameter und in Betracht kommende zahlreiche Erkrankungen auszutesten, was aufgrund des hohen Zeitaufwandes nicht möglich ist.
Der Arbeitsaufwand einer von mir durchgeführten Biofeld-Haaranalyse beträgt je nach Einzelfall ca. 2 – 3 Stunden bei voller Konzentration.
Liegen beispielsweise die Probleme des Tieres in den Symptomen Husten, Konditionsschwäche etc.; so erhalte ich mit diesen Angaben wichtige Anhaltspunkte zur Testung. So verhält es sich auch mit sämtlichen relevanten weiteren Problemen und Symptomatiken, beispielsweise des Bewegungsapparates, der Leber, der Nieren oder Allergien. Aufbauend auf die durch Sie angegebenen Symptome ermittele ich die Ursache im Wege der Biofeld-Haaranalyse, so kann dann aufgrund der Analyse eine ursächliche Therapie eingeleitet werden und es kommt nicht lediglich zu einer symptomatischen Therapie. Ein gewisser Grundstatus wird generell von mir ausgetestet, um einen Überblick über Nährstoffhaushalt, Intestinal- und Digestionstrakt, Mineralstoffhaushalt usw. zu erlangen, auf deren Ergebnis ich auch die spezifische Futtermittelempfehlung ausarbeite. Die Analyse umfasst die Testung sämtlicher für das Tier anhand Ihrer angegebenen Symptome für die Ursache relevanter Parameter, eine Zusammenfassung des Ergebnisses, eine aufgrund der Werte ermittelte Futtermittelempfehlung sowie die Austestung geeigneter homöopathischer, phytotherapeutischer bzw. isopathischer Mittel, abgestimmt auf die festgestellten Störungen und Ungleichgewichte. Eine homöopathisch-energetische Therapie ist nur dann wirkungsvoll, wenn die Mittel individuell auf das gestörte Biofeld abgestimmt werden. In jedem anderen Fall sind sie von geringer Wirkung.
Ich arbeite grundsätzlich ganzheitlich, was eine Futtermittelempfehlung als Grundvoraussetzung der Regulation und Genesung, ggf. Änderungen bezüglich des Umgangs und der Haltung, eventuelle weitere wichtige Aspekte, wie die Hufbearbeitung/Hufbeschlag, Sattel und Ausrüstung bei Pferden, sowie nicht nur die Testung und Erläuterung des Ergebnisses, sondern auch einen Therapievorschlag mit ausgetesteten homöopathischen und/oder isopathischen bzw. pythotherapeutischen Mitteln voraussetzt, um dem Prinzip der Ganzheitlichkeit gerecht zu werden.
Die Biofeld-Analyse gibt Aufschluss über Störungen des Organismus, bringt Symptom und Ursache in Zusammenhang und ermöglicht auf diese Weise eine ursächliche Therapiemöglichkeit im Sinne der Ganzheitlichkeit mit natürlichen und nebenwirkungsfreien Mitteln.
Die Biofeld-Analyse ist bei allen Tierarten und Lebewesen anwendbar.
Die Aussagen basieren nicht auf klinischen Parametern und sind nicht mit diesen zu vergleichen.
Die Biofeld-Analyse ist nicht wissenschaftlich bewiesen im Gegensatz zur Blutanalyse. Ein weiterer Unterschied liegt darin, dass die Blutanalyse immer eine „Momentaufnahme“ darstellt, also den momentanen Zustand, die momentanen Werte wiedergibt, welche beispielsweise Unterschiede aufweisen vor und nach der Fütterung; die Haaranalyse gibt den Zustand des Organismus ca. der letzten 6 Monate wieder und ist eine „Langzeitaufnahme“. Aus diesem Grunde kann es auch vorkommen, dass Werte der Blutanalyse nicht mit Werten der Haaranalyse übereinstimmen.
Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel 1 – 2 Wochen; bei Notfällen vermerken Sie bitte außen auf dem Umschlag „eilt“; diese bearbeite ich – wenn möglich – sofort, spätestens aber innerhalb von 1 – 2 Tagen.
Das Ergebnis der Analyse sowie die Therapie- und Futtermittelempfehlung erhalten Sie schriftlich per Post oder E-Mail.
Kosten:
Die Biofeld-Haaranalyse kostet 90,00 Euro; enthalten sind hierin die Austestung, die Zusammenfassung des Ergebnisses sowie die Testung der passenden Mittel für den Therapievorschlag, die Therapie- und Futtermittelempfehlung.
Neu:
Auf vielfachen Wunsch führe ich zukünftig auch Biofeld-Mineral-Haaranalysen durch. Diese beziehen sich ausschließlich auf den Nährstoffhaushalt, die Mineralstoffe, Spurenelemente, Elektrolyte und Vitamine. Ich teste sämtliche relevanten Parameter wie Überschüsse, Mangelerscheinungen, Ungleichgewichte und Imbalancen aus und erstelle Ihnen anhand der Werte eine individuell für Ihr Pferd, Ihren Hund oder Ihre Katze abgestimmte Futtermittelempfehlung. Bitte füllen Sie auch für die Biofeld-Mineral-Haaranalyse den Anamnesefragebogen aus. Die Biofeld-Mineral-Haaranalyse kostet 60,00 €.
Hier lesen Sie einige Erfahrungsberichte „meiner Tierhalter“ mit der Biofeld-Haaranalyse und anschließender Therapie- und Futtermittelempfehlung:
Dixi’s und meine Geschichte
Es fing etwa im April 2007 an:
Dixi stand plötzlich schwer atmend auf der Wiese. Von einem Tag auf den anderen. Die einzigsten Anzeichen waren ein bisschen Husten im Februar. Wir dachten, es läge am Wetter (2007 war es ja im April bereits teilweise bis zu 30° warm). Aber als es Dixi auch nach einiger Zeit noch nicht besser ging, zogen wir unseren Tierarzt hinzu. Der spritzte mehrere Male Cortison, wodurch es Dixi aber nicht wirklich besser ging! Dann sind wir im September mit Dixi in eine Tierklinik gefahren, wo sie ein paar Tage stand. Die Tierärzte sagten, es bestände aus medizinischer Sicht keine Aussicht auf Heilung und wir sollten uns überlegen, dass Tier einzuschläfern, nicht, dass sie eines Tages tot auf der Wiese läge. Ein Video von Dixis ganz schlimmer Zeit könnt Ihr auf der Seite von Frau Nehls (www.tierheilkundezentrum.de) unter Atemwegsprobleme sehen. Ich dachte nur: „Nein, dass darf nicht sein.“ Denn ich liebe meine Dixi ja so sehr (dies können bestimmt viele Pferdebesitzer nachvollziehen, was dass für ein Schock ist, wenn man hört, dass das eigene Pferd es wohl nicht schaffen wird). 
Dixi zu Beginn der Therapie
Dann googelte ich im Internet nach Pferdedämpfigkeit und bin so über einen Erfahrungsbericht auf Frau Nehls aufmerksam geworden. Auch habe ich im Internet erfahren, dass Inhalieren gut sein soll. Mein Dad hat also ein Inhaliergerät angeschafft – wo Dixi von September bis Dezember täglich 20 Minuten inhaliert hat. Ich habe dann mit Frau Nehls Kontakt aufgenommen. War sehr angetan und voller Hoffnung von den Erfahrungsberichten, aber ich dachte auch, dass es bestimmt nicht noch so einen schweren Fall wie Dixi gibt. Ich habe dann die Haare, Fotos und ein Video von Dixi zu Frau Nehls geschickt. Von Frau Nehls kam die Mail: Viel viel Glück und ich hoffe inständig, dass ich Dixi noch helfen kann. Bitte halten Sie mich auf dem Laufenden. Wenn Dixi nur annähernd beschwerdefrei wird, ist dies ein Wunder (kein kleines, ein großes..); aber manchmal geschehen Wunder (siehe Erfahrungsberichte..). Aber Dixis Werte von der Biofeldanalyse waren auch wirklich super super schlecht. Die Werte der Atemwege u. Lungen lagen alle im Bereich 18!
Dixi zu Beginn der Therapie
Dann ging die Therapie mit unzähligen Mittelchen los. Zusätzlich haben wir den Nehls Hustensaft, Nehls natürliches Vitamin C-Pulver, Nehls Heustaub-Stopp und Nehls Husta-Mix vom Tierheilkundezentrum gefüttert.
Die Therapie haben wir bis März weitergeführt. Dann habe ich wieder Haare u. Videos zu Frau Nehls geschickt. Sie konnte, glaub ich, nicht glauben, was sie da auf den Videos sah. Ihre Nachricht zu den Videos:
Waaaahhhnsinn, Dixi ist ja ein völlig anderes Pferd:-) Ich würde mal sagen: Das haben wir allerbestens hinbekommen; hätte ich selbst nicht für möglich gehalten:-))).
Die Werte der Biofeldanalyse haben sich auch erheblich gebessert. Dixi frisst alles, belästigt unsere Wallache wieder u. quiekt wieder wie früher, wenn sie die Wallache belästigt… Dixi ist in einem wirklich guten Futterzustand, weder zu mager, noch zu dick, ihr Fell glänzt und sie strahlt Gesundheit und Wohlbefinden aus! Ich hätte NIE für möglich gehalten, dass Dixi noch einmal gesund wird. Ich hätte auch NIE für möglich gehalten, dass mit Homöopathie in Verbindung mit Kräutertherapie so ein WUNDER möglich ist. Das ist einfach WAHNSINN. Ich dachte früher immer Homöopathie kann nicht klappen und Kräutertherapie auch nicht. Ich kann nur jedem raten, dass man es mit Homöopathie und Kräutern von Frau Nehls versucht, auch wenn die Schulmedizin die Pferde bereits aufgibt. Ich glaube, Dixi ist mit das beste Beispiel für die Wunder der Homöopathie, der Kräutertherapie und der Frau Nehls. Die Therapie war sehr sehr kostspielig. Für das Geld, was wir in der Apotheke und in diversen Futtershops gelassen haben, hätte man ein Pferd bezahlen können. Deshalb möchte ich hier an dieser Stelle meinen Vater danken, ohne ihn wäre die Therapie für mich finanziell nicht möglich gewesen. Des Weiteren danke ich meinem Freund und meiner Schwester, die mich beim Mittelchen mixen und täglichen Inhalieren tatkräftig unterstützt haben. Und der größte Dank geht an Frau Nehls. Ohne sie und ihre Therapie wäre Dixi heute 100% nicht mehr da!! Die Videos von Dixi könnt ihr bei Frau Nehls auf der Seite sehen. Unter den Atemwegserkrankungen ist ein Pferd mit Dämpfigkeit. Das ist mein Schimmelchen zu Beginn der Therapie sowie gesund ein gutes halbes Jahr nach dem Therapiebeginn. Ich hoffe, dass auch mein Bericht von verzweifelten Pferdebesitzern bei Google entdeckt wird, denn hätte ich den Erfahrungsbericht nicht gefunden, wäre ich nicht auf das Tierheilkundezentrum gestoßen. Ihr könnt mir auch gern schreiben: Miss_Gini81@web.de Ich bin echt u. bin kein erfundener Erfahrungsbericht, wie vielleicht einige glauben, die die Berichte lesen. Denn ich hab ja auch gedacht:“ ob das stimmt?“…. Aber ich bin echt, Dixi ist echt u. Dixi zeigt sich heute gerne, falls einer das Wunder der Dixi nicht glaubt J. Jessica Schlüter
Video: Dämpfiges Pferd Dixi bei Beginn unserer Therapie
Videos:
Pferd Dixi einige Monate später während meiner Therapie
Video 1
Video 2
Video 3
Video 4
Kommentar C. Nehls:
Ja, ich kann nur bestätigen, dass Dixi ein wahres Wunder ist, ich hätte niemals für möglich gehalten, dass Dixi nur annähernd beschwerdefrei werden könnte, als ich ihr Video sah. Dixi war mein schwerster Fall und ich hatte kaum noch Hoffnung für Dixi. Da ich aber bisher schon viele Wunder erlebt habe, wollte ich auch mit all meiner Kraft versuchen, Dixi zu helfen und auch ich habe aus Dixi`s Krankengeschichte eines gelernt:
Die Hoffnung nicht aufgeben; jedem Tier noch eine Chance zu geben, erlösen kann man es dann, wenn auch diese letzte Chance keinen Erfolg spricht; viele Todgeweihte erblühen zu neuem Leben, hierfür steht Dixi!Dixi ist inzwischen seit langer Zeit symptomfrei, wieder voll reitbar und inzwischen trächtig.

Dixi im Anschluss an die Therapie
Krankheitsbericht von Diana Hren über ihren Haflinger Silva (Photosensibilität):
Begonnen hat es eigentlich schon im Frühjahr 2005, als ich bei Silva beobachten konnte, dass er leichten Durchfall hatte . Den ganzen Winter gab es nur Silage und mir war gar nicht gut bei dem Gedanken und ich fütterte diese Silage sehr widerwillig, aber es war leider nichts anderes da. Zehn Jahre lang hatte ich Silva im Sommer auf unseren gepachteten Weiden gehalten, Weiden, die nicht behandelt waren durch irgendwelche Düngungsmittel, nein, es waren Wiesen, die nie einen Trecker gesehen hatten, unsere Kräuterwiesen, wie wir sie nannten und die Bachläufe sorgten stets für frisches Wasser. Aber im Winter 2004 kam es, das ich und eine Freundin mit unseren Pferden auf diesen Bauernhof kamen, wir hatten mal wieder den Stall gewechselt, weil wir mit der Art und Weise der Pferdehaltung im Winter mal wieder nicht zufrieden waren.Aber auf diesem Bauernhof schien alles sehr gut. Die Pferde kamen jeden Tag an die frische Luft und der Stall war großzügig gebaut. Große Wiesen drum herum und zudem auch noch günstig. Mit Ausnahme der Silage, die mir ein Dorn im Auge war. Tja , zu allem Überfluss kam es zwischen mir und meiner langjährigen „Freundin“ doch noch zu Meinungsverschiedenheiten und ich und mein Pferd Silva kamen in den Genuss, im Frühling 2005 von denen verlassen zu werden, von denen wir glaubten, dass Sie bis zum bitteren Ende an unserer Seite stehen würden. Silva hat so sehr unter dem Verlust von seiner Freundin Luna gelitten, dass ich dachte, er stirbt an einem gebrochenen Herzen und es gibt bis heute kein Pferd , mit dem er so innig befreundet war wie mit seiner Luna. Der Frühling kam und mit dem Frühling kamen die ersten Symptome. Silva hatte starken Juckreiz ab März 2005. Die Schweifrübe und der Mähnenkamm juckten und ärgerten ihn sehr. Ich dachte, das kann nur ein Sommerekzem sein und ich durchkämmte das Internet nach Informationen über diese Erkrankung.Schließlich versorgte ich die juckenden Stellen mit speziellen Kräuterölen, von denen ich glaubte, sie würden helfen, rieb sie jeden Tag ein, pflegte meinen Schatz und hoffte auf Besserung. Die Haut schuppte sich bereits und ich kämpfte jeden Tag darum, die Hautschuppen in den mit Öl verklebten Schweif und Mähnenkamm herauszubekommen. Die Mähne war dann nicht mehr zu retten und ich habe sie dann irgendwann abgeschnitten . Im Juni bemerkte ich dann auf einmal am Mähnenkamm eine offene Wunde und dachte, Silva hätte sich vielleicht verletzt, denn er und die anderen Schnuffels waren bereits ab März auf der Wiese. Auch diese Stelle versorgte ich mit Zinkpaste. Sie heilte recht schnell. Ein Tag nach dem anderen verstrich und die schuppenden Stellen am Mähnenkamm wurden immer größer. Bilder aus dem Internet verrieten mir: Das ist und bleibt ein Sommerekzem! Typisch sind Juckreiz, Schuppungen und zum Teil offene Hautläsionen. Die Bilder waren identisch!Ich suchte Silva jeden Tag am ganzen Körper ab und entdeckte, dass sich die gesamte Schweifrübe großflächig schuppte. Die Stellen entlang am Mähnenkamm waren bereits ca. 10 cm im Durchmesser.Mittlerweile bekam Silva auch zusätzlich Kräuter zum Entgiften und ich ahnte nicht im Geringsten, was mich bzw. Silva noch erwarten würde.Im Juli war die Schweifrübe wieder im Griff und verheilt und ich dachte, gut, wenigstens etwas. Aber an beiden Seiten des Mähnenkamms entlang schuppte sich die Haut munter weiter, allerdings waren keine offenen Stellen mehr da. Die Haut allerdings fühlte sich fest an, nicht mehr geschmeidig, kleine Risse säumten die Hautschuppungen. Und ich pflegte mit Öl und dachte, das wird bestimmt so abheilen wie am Schweif.Ich musste für ein paar Tage weg, hätte ich geahnt, was sich in diesen paar Tagen entwickelte, ich wäre meinem Dicken nicht von der Seite gewichen. Nun war es bereits August.Die Pferde standen alle in der entfernten Holzhütte , es war sehr heiß an dem Tag. Ich begrüßte alle, nur mein Dicker kam nicht ..Ich muss dazu sagen, das ich die einzige Person war, die täglich nach den Tieren schaute. Mein Vermieter von diesem Hof sorgte höchstens dafür, dass das Wasser im Trog noch stimmte.Den konnte ich Gott sei Dank vor dieser Krankheitsgeschichte noch überreden, Heu zu machen. Danke Dietmar, dass Du dir die Arbeit gemacht hast.Ich kam also zu meinem Schatz in die Hütte und es traf mich der Schlag. Zuerst sah ich, dass der gesamte Hals an beiden Seiten eine riesige offene Wunde war mit massiven Hautablösungen samt Haare. Die Haut darunter war feuerrot.Die gesamte Haut löste sich samt Haare. Großflächige Hautschuppen hingen herunter, die ich vorsichtig ablöste. An Silvas Brust entdeckte ich dicke Hautfalten, die zwischen beiden Vorderbeinen herunterhingen, und es sah so aus, als wäre seine Haut zu viel. Bei dem Anblick bekam ich Angst! Hinzu kam noch, dass Silva durch diese an der Brust herunterhängenden Ödeme kaum laufen konnte. Hilflos rannte ich zum Hof und rief sofort den Tierarzt an. Der Tierarzt kam , fuhr mit seinem Auto in einem Affenzahn über unsere Wiese bis zu der Hütte am Waldrand. Er schaute sich Silva in Ruhe an, dann versicherte er mir: „Das sieht aus wie eine Photoallergie, das habe ich letztes Jahr bei einer Kuh gesehen und die haben wir auch sofort eingeschläfert. Aber bei einem Pferd habe ich so was noch nie gesehen! "Und ich dachte , : „ ?.... Was?“Ja, eine allergische Reaktion auf bestimmte Gräser und Pflanzen, die im Stoffwechsel toxisch wirken in Verbindung mit Sonnenlicht, lösen wohl eine Art Verbrennung auf der Haut aus. Und zwar ist es so, das sich bestimmte Stoffe in der Haut absetzten. Er spritzte Silva sofort Cortison und Antibiotika und sagte mir, ich müsse Silva heute noch in den Stall bringen und die gesamte Haut am Hals und Brust geschmeidig halten mit irgendeinem Öl, das wäre egal. Außerdem sollte Silva über fünf Tage Antibiotika bekommen.Völlig fassungslos machte ich mich auf, den Offenstall fertig zu machen, dort, so dachte ich, kann Silva sich unterstellen und Heu bekommen und trotzdem ein wenig umherlaufen. Silva durfte der Sonne auf keinen Fall ausgesetzt sein!Der Versuch, Silva von der Weide in den Stall zu bringen, brach mir fast das Herz und ich gab es auf, ihn von der Weide zu führen. Es war zu schwer für ihn, nur mühselig setzte er ein Bein vor das nächste. Dann ging ich einfach zurück und dachte mir, ich hol erst mal Wasser. Als ich an die Wiese kam, sah ich dann meine kleine Herde kommen und wer war zwanzig Meter hinter Ihnen? Mein Dicker. Er ging langsam, aber zielsicher mit den anderen mit und es trieb mir erneut die Tränen in die Augen ihn so zu sehen! Er nahm Schwung mit seinem Hals, um ein Bein vor das nächste zu setzen. Am Tor lobte ich ihn und brachte ihn langsam und gemeinsam mit den anderen Pferden in den Offenstall.Am Abend kam mir dann der Gedanke, das ich unbedingt eine zweite Meinung brauche und so kam mir Frau Nehls (deren Internetseite ich schon mehrmals aufgerufen hatte) wieder in den Sinn. Ihre ganzheitliche Betrachtung verschiedener Erkrankungen bei Pferden und ihre liebevoll gestaltete Internetpräsenz sprachen mich sehr an und ich muss sagen: Danke lieber Gott, dass ich jemanden wie Frau Nehls getroffen habe!Frau Nehls riet mir eine Haaranalyse bei ihr durchführen zu lassen und ich bin froh, das wir diese Art von Diagnose durchgeführt haben. Die Haaranalyse bestätigte eine Photosensibilität. Das erschreckende Ergebnis bestätigte, dass sämtliche Parameter vom Lymphsystem angefangen über Blut, Leber, Darm, Vitamin- und Mineralhaushalt, Herdgeschehen, Immunsystem über Haut und Nervensystem bei Silva stark geschädigt waren. Es war erschütternd, aber ich hatte endlich etwas in der Hand, mit dem ich etwas anfangen konnte. Gleichzeitig stellte mir Frau Nehls einen Therapieplan für Silva auf. Silva bekam die von Frau Nehls verordneten homöopathischen Medikamente sowie eine Futterempfehlung, in der das Raufutter eine wichtige Rolle spielt sowie auch genügend Saftfutter wie Möhren und Äpfel. Sie riet mir auch, sämtliche Öle von außen wegzulassen und nichts mehr auf die Haut aufzutragen außer gute Vaseline oder Zinksalbe. Auch sollte Silva unbedingt der Weide fernbleiben und nur noch Heu bekommen sowie auf gar keinen Fall in die Sonne.Es begann eine Wahnsinnszeit. Jeden Tag versorgte ich Silva morgens und abends. Er bekam jeden Tag seine verordneten Medikamente nach Plan. Ich pflegte die Haut mit Zinksalbe. Eimerweise Salbe verbrauchte ich für diese großen Flächen. Jeden Tag entfernte ich riesige Hautflächen, die sich immer und immer wieder abstießen. Silva verlor die gesamte Haut Schritt für Schritt von der Kehle angefangen über den Hals bis weit über die Schulter, die gesamte Brust bis über die Vorderbeine hinunter zu den Hufen. Das Ödem an der Brust war innerhalb 24 Stunden mindestens um das fünffache größer geworden. Einen Tag spürte ich bei Silva ein leichtes, kaum zu vernehmendes Muskelzittern am gesamten Körper. Ich holte zwei Decken, warf sie über. Ich rief den Tierarzt an, der mir sagte, ich solle Temperatur messen: Fieber! Nochmals kam der Tierarzt und verabreichte Silva Cortison und er fragte mich, ob ich mir schon mal Gedanken darüber gemacht hätte, ob ich ihn nicht lieber einschläfern lassen möchte oder zum Schlachthof bringen wolle. Ich dachte nein: Ich glaube daran, dass es wieder heilt! Und wenn nicht, dann werde ich veranlassen, ihn auf freier Fläche kurz und schmerzlos zu erschießen (obwohl das mein Onkel nie machen würde, er ist Förster)!Ich dachte an die tröstenden Worte von Frau Nehls: Das kriegen wir schon wieder hin!Teilweise saß ich stundenlang an seiner Seite, beobachtete mein Herzchen, streichelte und redete mit ihm.Nach ca. zwei Wochen hatte sich das Ödem in die Beine herabgesetzt und die Beine waren erheblich dick und angeschwollen. Auch die Brust war nicht mehr zu erkennen. Ich beobachtete, dass Silva nun auch unter dem Bauch massive Schwellungen bekam, bis zu seinem Schlauch. Das gesamte Gewebe um den Schlauch herum war massiv eingelagert und stark geschwollen, so dass ich zeitweise Angst hatte, Silva könnte nicht mehr Wasser lassen. Dann fühlte er sich auf einmal sehr heiß an und ich fertigte essigsaure Tonerde an, tränkte eine ganze Pferdedecke darin und legte sie über Silva, dieses wiederholte ich dann mehrmals, bis er sich wieder normal warm anfühlte.Jeden Tag auf `s Neue entfernte ich großflächige Hautablösungen und Schuppungen morgens wie abends. Die Haut bekam jeden Tag neue Risse und es zeigte sich jeden Tag mehr und mehr von der massiven Beschädigung. Zwischenzeitlich trennte ich die Pferde in dem Offenstall, weil Silva sich nicht wehren konnte und damit er seine Ruhe haben konnte, denn der alte Klöpper Trubi mit seinen 28 Jahren, dachte, er könnte ja jetzt mal beißen, was er sonst nie getan hätte. Silva hatte Heu zur freien Verfügung und ich war froh, das er regelmäßig fraß und auch trank, er freute sich auch immer auf seine Möhren und Äpfel. Das war ein gutes Zeichen! Die Haut schuppte und schuppte sich, die Fetzen hingen herunter, rote Hautflächen darunter, es sah einfach schlimm aus. Ich cremte ihn immer wieder sorgfältig ein, auch zwischen den Hautfalten, dort, wo keine Luft herankam, überall Fetzen. Die gesamte Brust und die Vorderbeine ein geschwollenes Ödem, es war gar nicht zu erkennen, wo die Brust anfängt und die Beine aufhören. Es fühlte sich alles gespannt an und heiß und ich war froh, das eine Regenperiode anbrach. Ein kleines Hoffnungszeichen zeigte sich nach Wochen, es muss September gewesen sein, und ich sah, dass neue kleine, zarte Härchen nachwuchsen, dass das Ödem sichtlich zurückging und die Haut heilte. Silva wurde von Tag zu Tag lebendiger, er interessierte sich wieder für seine Umgebung, spielte mit seinen Ohren. Jeden Tag fühlte ich seine Brust ab, ob sich die Schwellung vielleicht noch mal aufbauen würde? Die homöopathischen Medikamente unterstützten den Heilungsprozess und ich war so froh, das sie halfen. Der Hufschmied schimpfte über die ganze Salbe an seiner Lederhose, aber das war mir egal, ich war froh, dass man die Hufe wieder hochnehmen konnte, denn das war am Anfang gar nicht möglich durch die dicken Beine. Die Tage kamen, da konnte Silva wieder richtig gut laufen, hatte er sich doch wochenlang nur langsam und vorsichtig im Offenstall bewegt. Ich ließ ihn nun stundenweise auf die Wiese mit den anderen. Die Haut erholte sich, nur hier und da noch letzte Schuppungen, darunter war aber schon neue gesunde Haut mit kleinen Härchen. Die Brustschwellung war fast verschwunden und die Beine und die Schulter nahmen wieder Form an. Silva durfte jeden Tag raus, auch, wenn die Sonne schien, damit der Kreislauf in Schwung kam und das Gewebe durchblutet werden und die Schwellungen weniger werden konnten. Ich achtete darauf, dass er mindestens einmal täglich ausreichend Heu bekam. Das hieß für mich: Entweder abends raus lassen und morgens wieder rein, oder tagsüber für ein paar Stunden raus. Jetzt ist es Dezember 2005. Mit Rücksprache von Frau Nehls haben wir nochmals eine Haaranalyse durchgeführt und die Werte haben sich unter der Therapie von Frau Nehls stark verbessert.Aber wir sind noch nicht am Ende, die Nahrung muss noch optimiert werden, das Immunsystem, und somit der Darm, ist noch nicht stark genug, und so bekommt Silva weiterhin die nun optimierte Versorgung mit ausgewählten Substanzen, die Medikamente sind abgesetzt. Nun bekommt er als Basisfutter Heucobs mit Allergosan–Kräutermischung und Schwarzkümmel-/Nachtkerzenölmischung in Verbindung mit einer Biologischen Hufkur .Silva hat sich bis auf Weiteres sehr gut erholt! Äußerlich ist alles abgeheilt, man sieht kaum, dass er überhaupt krank war und er läuft wieder wie ein junges Fohlen und freut sich des Lebens in seiner kleinen Herde mit seinen Gefährten. Ob ich meinem Herzchen diese Tortur noch einmal antun würde steht in den Sternen...Ich möchte mich sehr bedanken bei allen, die Silva bis hierhin geholfen haben, ich danke herzlichst Frau Nehls für Ihr umfassendes Wissen und die mir die Möglichkeit gegeben hat, zu handeln. D.Hren@freenet.de
Diana Hren
Silva ist inzwischen seit Jahren ganz symptomfrei und gesund!
Absender: "Tanja Pfeiffer-Fischer" Empfänger: "Tierheilpraxis Claudia Nehls" Tierheilpraxis1@t-online.de
Betreff: Referenz Pferd Toschka
Toschka leidet seit 1999 an einer allergisch bedingten Bronchitis. Damals wusste ich noch nicht viel darüber und ließ voller Vertrauen mein Pferd von Tierärzten behandeln, teils mit Antibiotika, Spasmolytika, Sekretolyitka undCoritikoiden. Allerdings wurde es nie richtig besser und als sie sich im Dez. 02 erkältete, abrupt viele Kilos abnahm, und sie wieder mit Cortison und ähnlichem behandelt wurde, darauf aber allergisch reagierte, sagte mir derTierarzt, dass man bei diesem Pferd nicht mehr viel machen kann, und eine Einschläferung bald in Frage kommen könnte. Ich war verzweifelt. Das konnte doch nicht alles gewesen sein. Ich befragte eine Tierheilpraktikerin und diese erstellte eine Haaranalyse mit Behandlungsplan per 200 Euro, ich musste mit 8 Mitteln therapieren, die auch nach 3 Wochen keine Besserung brachten. So suchte ich planlos im Internet ein weitere Tierheilpraktikerin, und fand Claudia Nehls. Sie war meine letzte Hoffnung. Sie erstellte eine weitere Haaranalyse und viel günstigere Haaranalyse mit Behandlungsplan.
Ich therapierte mit 3 Mitteln und mit Horse Allround Kräuter Fit. Nach einer Woche war eine Besserung zu sehen, besser gesagt zu hören. Toschka war so geplagt vom Husten, sie hatte nicht mal eine Minute Pausen zwischen der nächsten Attacke, sie tat mir so leid, doch nach einer Woche beruhigte sich der Husten, und sie konnte wieder besser durchatmen. Sie konnte wieder entspannen, man kann sich nicht vorstellen, wie sich ihr Allgemeinzustand entspannte und sie schnaubte richtig ab, so froh war sie. Sie nahm auch wieder zu, ihr Fell wurde besser und sie wurde wieder richtig lebensfroh. Nach ca. 6 Wochen konnte ich sie wieder ohne Hustenattacken richtig reiten, abgaloppieren, ins Gelände gehen, ohne dass sie pumpte, dass man dachte, das Pferd kippt jeden Moment um. Stehen ist für sie nicht gut, sie muss immer in Bewegung bleiben, so wird die Lunge immer gut belüftet. Auch die Umstellung nur auf Husta-Mix, ohne medikamentöse Einwirkung hat sie gut gemeistert. Ab und an merke ich, dass im Mund, Zunge, und im Ganaschen-Kehlkopf Bereich sich Wasser ansammelt, allergisch bedingt, an diesen Tagen mache ich entweder gar nix, oder ich longiere sie, meistens ist diese Ansammlung am nächsten Tag weg und wir können wieder arbeiten miteinander. Ich bin sehr froh, Claudia gefunden zu haben, sie gibt mir viel Hoffnung, und der Erfolg zeigt sich sehr schnell. Sie hat ein Gespür für ihre Arbeit und natürlich sehr viel Wissen. Ohne sie würde mein Pferd nicht mehr leben, ich habe ihr soviel zu verdanken.. Danke Claudia. Mach weiter so. Tanja
Bei Fragen an mich: Tbeauty012@onlinehome.de
Tel.: 0175-4157182, 09841-403671
Frau Christina Kanies schrieb zum Ergebnis der Biofeld-Haaranalyse:
Liebe Frau Nehls, so, nun ist es soweit. 10 Wochen sind seit Therapiebeginn vergangen und ein paar Haare von Blue Chip Lobell sind bereits zu ihnen unterwegs zur Kontrolle. Wie schon erwähnt erkenne ich unser Pferd nicht mehr wieder, aber im positiven Sinne. Seit ca. 3 Wochen habe ich wieder mit dem Reiten begonnen (ganz ganz langsam) und unglaubliche Szenen spielen sich auf der Trainingsbahn ab .
Von einer Geschichte muss ich ihnen berichten, um sich ein Bild von Blue Chip Lobell zu machen. Es war Samstagabend und ich ritt Richtung Trainingsbahn. Samstags wird immer rechts herum trainiert. Weil niemand mehr am Stall war, entschied ich mich für links herum. Auf der Trainingsbahn angekommen kam mir dann doch nach der ersten Runde jemand mit Sulky entgegen. Als ich an Pferd und Fahrerin vorbei war, rief ich ihr zu, dass ich drehen und in ihre Richtung reiten werde. Gesagt, getan, konnte ich Blue Chip Lobell auch schon nicht mehr halten. Er wollte vorbei, vorbei an diesem Pferd. Ich war so überrascht, dass war Kampfgeist.. Blue Chip Lobell hat Kampfgeist. Er hat nicht nur die Lust, sich zu bewegen wiedergefunden, sondern das Ganze mit soviel Power, dass es vorher in diesem Maße nicht bei ihm gab. Auch kann ich ihn ohne Sorge satteln und seinen Rücken massieren. Die ruckartigen Bewegungen mit angelegten Ohren sind vorbei. Aber dass alles sind "nur" die äußeren Erscheinungsbilder. Wie es innen aussieht wird und muss die Kontroll-Biofeld-Analyse verraten. Ich habe den von ihnen empfohlenen Therapieplan durchgeführt, die Kräuter und das empfohlene Futter bekommt er weiterhin. Nach der Kontroll-Analyse:Liebe Frau Nehls, vielen Dank für das schnelle und positive Ergebnis der Analyse. Ich würde mich freuen, wenn sie diese Geschichte (Erfahrung) veröffentlichen, denn Wunder, wie dieses, darf man nicht für sich behalten.
Einige Wochen später:
Vielen lieben Dank: Blue Chip Lobell macht sich super. Wie ich schon in ihrem Gästebuch geschrieben habe ist unser Pferd nicht mehr wieder zu erkennen. Er läuft Zeiten in seinen Rennen, die ich niemals erwartet hätte. Ich bin so wahnsinnig stolz und überglücklich, dass es ihm so gut geht!
Tierheilkundezentrum, Tierheilpraktikerin Claudia Nehls, Am Buchholz 3, 33014 Bad Driburg, Tel.: 05648/963335, Mobil: 0173/51 57 633, Fax: 05648/963334, Internet: www.tierheilkundezentrum.de, E-Mail: tierheilpraxis1@t-online.de
Im zweiten Teil dieses Artikels beschäftigen wir uns ausführlich mit der optimalen Fütterung und Haltung, Bewegungsmöglichkeiten, sowie mit homöopathischen und naturheilkundlichen Therapiemöglichkeiten für Pferde, welche an Arthrose, Hufrollenentzündung oder Spat erkrankt sind. Die Arthrose ist der Oberbegriff; denn sowohl die Podotrochlose (degenerative Hufrollenentzündung), wie auch der Spat, gehören zu den arthrotischen Erkrankungen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Arthrosen der verschiedenen Gliedmaßen. Die Therapie der unterschiedlichen Arthrosen ist jedoch nur leicht abweichend bei den einzelnen Arthroseformen; Unterschiede liegen beispielsweise in speziellen Hufbeschlägen, welche optimal auf die Erkrankung abgestellt werden. Die Haltung, Fütterung, Bewegungsmöglichkeiten sowie auch die naturheilkundlichen Therapieansätze sind nahezu identisch; daher fasse ich diese unter dem Oberbegriff „Arthrose“ im nachfolgenden Artikel zusammen.
Haltung:
Das an Einschränkungen der Beweglichkeit leidende Pferd benötigt eine stetige freie Bewegung. Kontra indiziert ist die Unterbringung in einer Box in Normgröße, auch wenn diese Haltungsform nur über Nacht gewählt wird und tagsüber eine Auslaufmöglichkeit besteht. Das an arthrotischen Veränderungen leidende Pferd benötigt eine ständige langsame Bewegung und somit einen entsprechenden Raum- und Platzbedarf. Zur Unterbringung geeignet sind beispielsweise eine Großraumbox in einer Größe von ca. mindestens 8 x 4 Meter, eine Box mit angeschlossenem Paddock/Auslauf bzw. eine Offenstallhaltung. Dass auch nur stundenweise Einsperren bei keiner Bewegungsmöglichkeit führt zu einer Versteifung der arthrotischen Knochen. So kann man beim Herausführen des Pferdes dann erst einmal einen steifen und klammen Gang beobachten, der sich mit zunehmender Bewegung dann langsam normalisiert. Insgesamt schreitet die Erkrankung schneller fort, sofern das Pferd nicht optimal, das heißt mit stetiger langsamer Bewegungsmöglichkeit untergebracht wird. Das Sprichwort „wer rastet, der rostet“ trifft auf Pferde mit arthrotischen Veränderungen ganz besonders zu. Der tägliche Auslauf ist keineswegs ausreichend, sofern die Pferde des Nachts in Normboxen eingesperrt werden. Zusätzlich zu der optimalen Unterbringung sollte den Pferden ein ganztätiger und weiträumiger Auslauf auf Paddocks bzw. Weiden eingeräumt werden, um dem Bewegungsbedürfnis nachzukommen. Ein wichtiger Faktor sowohl bei einer praktizierten Offentstallhaltung, wie auch bei einer täglichen Paddock- bzw. Weideauslaufhaltung stellt eine verträgliche und fest eingespielte Herde dar: Keinesfalls sollte unser erkranktes Pferd von anderen Pferden dranglasiert und gejagt werden; da die Bewegungsmöglichkeit eingeschränkt ist und unser Pferd somit immer das schwächere Glied in der Herde darstellt. Eine Haltung in einer gut eingespielten möglichst kleinen Herde ist eine weitere Voraussetzung zum Wohlfühlen, denn auch die Psyche muss beachtet werden bei erkrankten Pferden. Bewegungsmöglichkeiten: Je nach Schwere der Erkrankung sind Spazierritte im Schritt mit kurzen Trab und Galopppassagen erlaubt, solange das Pferd sich anbietet und freiwillig – ohne Widersetzlichkeit – mitmacht. Auch längere Spaziergänge an der Hand sind eine willkommene Abwechslung. Longieren, Springen sowie das Abverlangen von Hochleistungen sind selbstverständlich tabu. Auch bei der Bewegung unter dem Reiter gilt: Langsame und stetige Bewegung sind erlaubt; alles darüber hinausgehende muss vom Pferd freiwillig angeboten werden; denn dieses wird sich selbst nicht überlasten und somit die Erkrankung verschlechtern. Selbstverständlich kommt es in erster Linie auf den Grad der Arthrose an, ob ein Pferd überhaupt noch reitbar ist; dies gilt jedoch ebenso insgesamt für die Lebensqualität und auch Weidehaltung. Die Arthrose kennt viele Gesichter und viele Grade der Massivität; so kann die Erkrankung auch dermaßen fortgeschritten sein, dass eine Lebensqualität für das betroffene Pferd nicht mehr gegeben ist und die Erlösung den einzig richtigen Weg darstellt. Von diesen Arthrosen sprechen wir in diesem Artikel nicht, denn wenn das betroffene Pferd unter dauernden massiven Schmerzen leidet und die Arthrose bereits so weit fortgeschritten ist, dass eine Bewegung nur unter erheblichen Anstrengungen möglich wird, dann ist keine Besserung mehr zu erwarten und aus tierschutzrelevanter Sicht sollte man dieses Pferd vom Schmerz erlösen.
Hufbeschlag/Hufkorrektur:
Das Patentrezept gibt es leider – wie immer – nicht. Es gibt sicherlich eine Reihe von orthopädischen Beschlägen und Hufkorrekturen, welche sich bei den entsprechenden Erkrankungsbildern bewährt haben. Jedoch sind auch Faktoren wie Hufstellung, Stellung der Extremitäten, Vorgeschichte etc. zu berücksichtigen, was heißt: Was sich bei vielen Pferden bewährt hat, kann ggf. für das individuell betroffene Pferd genau das Verkehrte sein und die Lahmheit verschlechtern, statt verbessern. Individuell sollte mit einem kompetenten Hufschmied überlegt werden, wie das betroffene Pferd huftechnisch bestmöglich unterstützt werden kann. Sollte sich jedoch nach einiger Zeit herausstellen, dass die Lahmheit sich verschlechtert, dass das Pferd mit der derzeitigen Hufbearbeitung nicht gut zurecht kommt, sollten schnellstmöglich andere Wege eingeschlagen, und nicht an den bisher bewährten festgehalten werden.
Fütterung:
Die Fütterung sollte natürlich und ausgewogen gestaltet werden, sowie dem Grundumsatz des Pferdes angepasst werden. Ganz besonders wichtig ist ein optimaler Mineralstoff- und Spurenelementhaushalt, der ein ausgewogenes Calcium : Phosphor Verhältnis beinhaltet. Die Knochen benötigen Calcium, um wiederstandsfähig zu bleiben und ihre Funktion aufrechtzuerhalten; sind Mängel im Mineralstoffhaushalt und Unausgewogenheiten zu verzeichnen, so verschlechtern diese das Krankheitsbild. Es sollten weder Überschüsse noch Mangelerscheinungen eintreten; was letztlich nur mit einer naturbelassenen Fütterung umzusetzen ist; da synthetische Zusatzstoffe vom Pferdedarm nicht optimal verstoffwechselt werden können und es somit zu Imbalancen kommen kann. Ein natürliches Mineralfuttermittel gehört auf den Speiseplan des an Arthrose erkrankten Pferdes, ebenso wie auch bei anderen – gesunden - Pferden. Der Hauptbestandteil der Fütterung sollte qualitatives Heu sowie gutes Futterstroh zur freien Aufnahme sein. Die Fütterung mit Kraftfutter sollte eher sparsam gestaltet werden, sofern es der Futterzustand erlaubt, da ein Zuviel an Protein sich ebenfalls negativ auf u. a. die Knochen und somit die vorhandene Erkrankung auswirkt. In welcher Menge und welche Futtermittel eingesetzt werden, sollte individuell ermittelt werden unter Einbeziehung der vorhandenen Arthrose.Eine Unterstützung des Bewegungsapparates im Wege der Fütterung ist durch eine ergänzende Fütterung mit Heilkräutern praktizierbar (beispielsweise Nehls Lauf-Fit). Auch die ergänzende Fütterung von Ingwer ist eine positive Maßnahme, sofern nicht ausschließlich Ingwer (und somit ein natürliches Schmerzmittel) eingesetzt wird; da die Arthrose somit eventuell unbemerkt vom Pferdebesitzer weiter voranschreiten könnte. Ingwer ist empfehlenswert bezüglich der schmerzlindernden und entzündungshemmenden Eigenschaften; sollte jedoch durch eine entsprechende Heilkräutermischung sowie auch ergänzende Fütterung mit Grünlippmuschel 100 % DAB ergänzt werden, um das Erkrankungsbild insgesamt positiv zu beeinflussen und nicht ausschließlich Schmerz und Entzündung zu bekämpfen. So besagen verschiedene Versuche, dass die Grünlippmuschel noch vorhandene Knorpelmasse erhalten und ggf. bis zu einem gewissen Grad wieder aufbauen kann, was gerade bei arthrotischen Veränderungen wünschenswert ist. Eine Heilkräutermischung für den Bewegungsapparat hat eine tiefgreifende und umfassende Wirkung, welche sich bei langfristigem Einsatz insgesamt sehr positiv auf vorhandene Schwächen und Funktionsstörungen des Bewegungsapparates auswirkt. Im Wege der Fütterung können wir dem an Arthrose erkrankten Pferd auf einfachste Weise eine sehr positive Unterstützung und Hilfe zukommen lassen, welche positiven Einfluss auf das gesamte Erkrankungsbild mit sämtlichen Symptomatiken nimmt.
Homöoopathische/Naturheilkundliche Therapieansätze:
Arthrotische Erkrankungen gehören zu den degenerativen und fortschreitenden Erkrankungen, was im Umkehrschluss bedeutet:
Alleine mit Schmerz- und Entzündungsmitteln ist keine langfristige Verbesserung zu erzielen, sondern lediglich eine Hilfe im akuten Krankheitsfalle gegeben. Schmerzmittel sollten insgesamt nicht länger als ca. 10 Tage eingesetzt werden, was eine Dauermedikation ebenfalls ausschließt. Andererseits benötigen degenerative und fortschreitende Erkrankungen eine dauernde Medikation, eine langfristige Unterstützung und insgesamt annähernd optimale Bedingungen, um die Lebensqualität des Pferdes zu erhalten bzw. wieder zu beleben.
Hier bietet die Naturheilkunde eine sehr gute Alternative mit vielen Einzel- und Komplexmitteln, welche im Zuge einer ganzheitlichen Therapie eine Hilfe bieten.Sämtliche oben genannten Faktoren sollten jedoch bestmöglich umgesetzt werden, es wäre ein Trugschluss zu denken, man gibt das ein oder andere homöopathische Mittel und hätte die Erkrankung „im Griff“. Dem ist nicht so, eine echte Chance erfahren betroffene Pferde nur, wenn auch die anderen oben genannten Faktoren miteinbezogen werden. Eine homöopathische Therapie bei Arthrose sollte möglichst individuell auf das Erkrankungsbild des betroffenen Pferdes abgestimmt werden (beispielsweise im Wege der Biofeld-Haaranalyse, welche ich durchführe).Es gibt in der Homöopathie und Phytotherapie verschiedene bewährte Mittel, wie beispielsweise Beinwell, Arnika, Teufelskralle, Weidenrinde, Ginkgo; zusätzlich stehen noch zahlreiche Komplexmittel, Organpräparate, Nosoden und isopathische Mittel zur Verfügung. Möchte man sich nicht auf das Zufallsprinzip verlassen und herumexperimentieren, sollte ein entsprechender Therapieplan ausgearbeitet und umgesetzt werden; welcher dann auch die größtmögliche Chance zum Erfolg bietet.
Weitere umfassende Informationen zum Thema finden Sie auf meiner Homepage; mein aktueller Erfahrungsbericht zum Thema Ingwer ist auch nachzulesen bei: www.pferdeglueck.de
Tierheilkundezentrum
Tierheilpraktikerin Claudia Nehls
Am Buchholz 3, 33014 Bad Driburg
Tel.: 05648/963335, Fax: 05648/963334, Handy: 0173/51 57 633E-Mail: tierheilpraxis1@t-online.de, Internet: www.tierheilkundezentrum.de
