Greenpeace macht sich derzeit stark für Schweine. Es geht um ein Patent, das das Europäische Patentamt erteilt - dagegen will die Umweltschutzoranisation protestieren. Lest hier die Hintergründe:
Trotz ungeklärter Rechtslage und internationaler Kritik erteilte das Europäische Patentamt in München am Mittwoch ein umfassendes Patent (EP 1651777) auf ein Verfahren zur Zucht von Schweinen. Nach Untersuchungen von Greenpeace kommen die darin beschriebenen Erbanlagen in allen europäischen Schweinerassen vor. Die Ansprüche sind so formuliert, dass sie nicht nur das Zuchtverfahren umfassen, sondern in einem Streitfall der Patentinhaber auch Ansprüche auf die Schweine selbst und alle Nachkommen erheben kann.
Greenpeace wird einen Einspruch gegen das Patent einreichen, weil es gegen das Verbot der Patentierung von "im wesentlichen biologischen Verfahren" zur Züchtung verstößt. Das Europäische Patentamt prüft derzeit grundsätzlich, inwieweit Patente zur Zucht normaler Pflanzen und Tiere überhaupt erteilt werden dürfen. Mit der Entscheidung ist im Jahr 2009 zu rechnen.
"Mit Patenten wie diesem können Konzerne die Tierzucht in Europa weitgehend monopolisieren", sagt Christoph Then, Patentexperte für Greenpeace. "Es ist unglaublich, dass das Europäische Patentamt ein Patent erteilt, das auf normaler Zucht beruht und keinerlei erfinderische Leistung beinhaltet. Diese Übernahme der Lebensmittelproduktion durch Patente muss aufgehalten werden."
Das Patent hatte ursprünglich der US-Konzern Monsanto im Jahr 2005 beantragt. Während der Antragsprüfung hat das US-Unternehmen Newsham Choice Genetics das Patent gekauft, das eine enge Kooperation mit Monsanto in diesem Bereich ankündigte.
Nach Ansicht von Greenpeace verletzt das Patent die Regeln des Patentrechtes, weil es unter anderem weder erfinderisch ist noch ausreichend genau beschreibt, wie das Zuchtverfahren eingesetzt werden kann.
Hier noch ein paar Infos über die Umweltschutzorganisation: Greenpeace setzt sich zusammen mit einer internationalen Koalition ("No patents on seeds"), in der über 50 landwirtschaftliche Verbände zusammmengeschlossen sind, gegen Patente auf Saatgut und Nutztiere ein.
Summ, summ, summ, Bienchen summ herum... Halt, stopp, es sind nicht nur die Bienen, die über die Wiesen fliegen und die so nützlich sind. Auch das tiefe Brummen anderer Insekten ist zu hören: Das von der Hummel! Wir verraten Euch mehr über die dicken Brummer, die jedoch von Krankheiten bedroht sind!
Ein Team von Zoologen der sachsen-anhaltischen Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg versucht, bis 2013 im Rahmen eines Forschungsprojektes ein Gen-Werkzeug zur Früherkennung erkrankter Hummeln zu entwickeln. Hummeln werden seit mehr als zwei Jahrzehnten neben Bienen zur Bestäubung von Nutzpflanzen eingesetzt. Aktuellen Schätzungen zufolge produzieren europäische Firmen dazu mittlerweile über eine Million Hummelvölker täglich.
Hummeln gelten als effiziente Orientierungswunder, beginnen mit ihrer Arbeit bereits in den ersten Jahresmonaten und können durch die Größe ihres Körpers weitaus mehr Blütenstaub transportieren als gewöhnliche Honigbienen. Mit dem Boom kamen Probleme: Pathogene und andere Krankheitserreger finden in den Zuchtanlagen ideale Bedingungen für den Befall ganzer Stämme. Bisher wurden die Zuchtvölker dagegen mit Antibiotika behandelt ohne ausreichende Berücksichtigung möglicher Umweltauswirkungen, insbesondere auf die in der freien Natur lebenden Hummeln.
Auch in naturnahen Gärten fühlen sich Hummeln wohl: 
Nach Aussage von Dr. Michael Lattorff vom Institut für Biologie der sachsen-anhaltischen Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, würden potenzielle Krankheitserreger wie die Darmparasiten Crithidia bombi und Nosema bombi bei einer hohen Züchtungsdichte schnell übertragen. Folge sei eine Schwächung des Immunsystems oder gar der Tod der befallenen Hummel. Der Biologe unterstreicht: "Derzeit beugt man mit Antibiotika vor, die den Tieren mit der Nahrung verabreicht werden. Die Nebenwirkungen werden als irrelevant angesehen, obwohl noch nicht geklärt ist, inwieweit sich diese Praxis auf die Umwelt auswirkt." Demnach deuten ausführliche Untersuchungen darauf hin, dass in der freien Natur lebende Hummeln eine stärkere Krankheitsbelastung aufweisen, wenn sie in Kontakt mit gezüchteten Vertretern gekommen sind.
Aus diesem Grund suchen die Forscher aus Sachsen-Anhalt nach Möglichkeiten, infizierte Hummeln bereits vor deren Eingliederung in den Zuchtbestand zu erkennen. "Einige Tiere scheinen resistenter zu sein als andere. Hier könnten externe Faktoren eine Rolle spielen. Wenn Eigenschaften jedoch vererbt werden, muss es eine genetische Grundlage geben. Wir werden überprüfen, welche Gene mit Anfälligkeit, Resistenz oder beidem in Verbindung stehen", erklärt Lattorff weiter. Über eine künstliche Infizierung der Hummeln mit Crithidia bombi und Nosema bombi will die sachsen-anhaltische Projektgruppe feststellen, welche Gene oder Gengruppen reagieren. In diesem Zusammenhang untersucht das Team mehrere Hummelgenerationen.
Das durch Drittmittel vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzierte Projekt wurde für einen Zeitraum von fünf Jahren konzipiert. Neben der Identifikation der Gene und der Entwicklung des Gen-Werkzeugs wird die Verifizierung des Tests einen Großteil der Projektdauer in Anspruch nehmen. Unterstützt wird das Projekt aus Sachsen-Anhalt von einer externen Arbeitsgruppe der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), die bereits weitreichende Erfahrungen mit Zuchtverfahren und der Immunabwehr von Hummeln gesammelt hat.
Noch befindet sich der neue Stall der Familie Haas in Sulzbach, Nähe Eggenfelden, in der Rohbauphase, aber die ersten Bio-Legehühnchen scharren im Aufzucht-raum schon nach Futter. Wenn alles nach Plan verläuft werden sie Anfang August in den komfortablen Neubau umziehen.

Auf dem Massinger Geflügeltag von Biokreis und CW Öko Ei im Februar 2007 hatte Reinhard Haas Feuer gefangen. Die Bio-Legehennenhaltung war für den jungen Landwirt die ideale Alternative zur zeitaufwändigen Milchviehhaltung.

Die vorgestellte Bio-Haltung der Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei überzeugte ihn derart, dass er sich nun sogar an einen Stallneubau wagte. Nach dem üblichen Procedere: Planung, Eingabe, Genehmigung, konnte im April mit dem Bau begonnen werden. Auf einer Fläche von 27 x 29 Metern wurde die Bodenplatte für den Stall gegossen, der demnächst in getrennten Abteilen zwei Herden von maximal 3.000 Legehennen aufnehmen wird.

Die zahlreichen und breiten Öffnungen hin zum Grünland sind in dieser Grundkonzeption bereits angelegt. Die Höhe des Stallraums wird 3,50 Meter betragen. Der großzügige Wintergarten wird fast die gesamte Gebäudelänge einnehmen. Wirtschaftsräume im vorderen Teil des Stallgebäudes bieten unter anderem Platz für die weitere Bearbeitung der frisch gelegten Eier. Alle Eier der Erzeuger-gemeinschaft CW Öko Ei werden noch im Stall geprintet.

Demnächst wird man nun die Inneneinrichtung in Angriff nehmen. Für eine Aufstallung nach Erzeugergemeinschaftsrichtlinien muss dabei jede Herde eine eigene Ver- und Entsorgungseinheit haben. Daher wird Reinhard Haas den neuen Stall mittig trennen und zwei Anlagen mit jeweils eigenen Futter- und Wasserkreisläufen sowie eigenen Entmistungs- und Eiersam-melantrieben installieren lassen. Während für den Stall-Rohbau eine ortansässige Holzbaufirma beauftragt wurde, zeichnet für den Innenausbau die Firma Volito verantwortlich, die bereits Neubauten anderer Erzeugergemeinschaftsmitglieder ausgestattet hat.
Die Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei GmbH hat mit ihrer Marke „Die Biohennen“ zur Zeit bundesweit den höchsten Standard in der Hühnerhaltung und Eierproduktion. In 23 bäuerlichen Familienbetrieben finden sich insgesamt über 70.000 Hühner in artgerechter Haltung (Stall – Wintergarten – Grünland).Betriebe unter www.diebiohennen.de/01betriebe/01betriebe.php einzusehen.
Eigentlich ist ein Alpaka ein Tier aus den südamerikanischen Anden, das vorwiegend wegen seiner Vielzahl an Wolle gezüchtet wird. Es gibt aber auch in Bayern einige dieser Kamelformen. Ja, ihr habt richtig gehört. So hat Familie Schreiber aus der Nähe von Deggendorf in Niederbayern gleich 20 Stück der wertvollen Alpakas. Wertvoll deshalb, weil die Tiere einige tausend Euro kosten. Aber nicht der Preis ist das Wertvolle für die Familie, sie lieben die haarigen Wesen ganz einfach, weil diese Tiere sehr pflegeleicht, kinderlieb und auch ruhig und brav sind.

Wer den Alpakas einmal in ihre treuen, großen Augen geblickt hat, um den ist es meist schon geschehen, denn der treue Blick sagt bereits alles. Kein Wunder also, dass nicht nur Kinder oder Interessierte aus der Nachbarschaft zu den Schreibers kommen, auch immer mehr Touristen und andere Tier-Interessierte verirren sich hierher um sich die Alpakafarm anzusehen. Erblicken kann man die mit Wolle überaus gesegneten Tiere eigentlich das ganze Jahr über. Denn sie halten sich Tag und Nacht draußen auf der Weide auf, auch wenn es an solchen Tagen wie heute, an denen das Quecksilber bis auf 30 Grad und mehr steigt, ganz schön schwer erträglich ist für die Tiere – oder würdet ihr mit dem Woll-Pullover ins Freibad gehen?
Besonders wohl fühlen sich Alpakas eher im Winter, wenn die Temperaturen richtig tief in den Keller gehen, erklärt Frau Schreiber, die eine besondere Beziehung zu ihren Tieren hat.

Jedes der 20 hat einen Namen, jedes erkennt sie quasi schon blind. Denn schon seit sieben Jahren leben die Alpakas bei den Schreibers. Wie aber kamen sie dorthin?
Nun, die Familie hat sich für ihre Landwirtschaft, die vom Vater übernommen wurde, etwas Besonderes einfallen lassen wollen und kam so auf die Idee die Alpaka-Farm zu gründen, nachdem es in einer Fernsehreportage geheißen hatte, dass Alpakas überall gehalten werden können, auch im Bayerischen Wald. Gesagt, getan – fertig war die Idee zur Alpaka-Farm. Diese wird heute nach wie vor gut angenommen, Kinder lieben die Tiere und kommen dadurch wieder mehr in die Natur und weg von PC und Konsolenspielen. Und auch Erwachsene können wieder einmal richtig den Alltagsstress vergessen und sich erholen, wenn sie die Schreibers in Niederbayern besuchen.

Einen Streichelzoo oder Ähnliches gibt es zwar eigentlich nicht, jedoch sind immer wieder Aktionstage, an denen die Alpakas gesehen und natürlich auch gestreichelt werden dürfen.
Größtes Highlight für Alt und Jung: ein Spaziergang mit den Tieren aus den Anden mitten in Niederbayern.
Übrigens: Jeder, der sich nun auch Alpakas anschaffen möchte, muss wissen, dass es sich um Herdentiere handelt, es müssen mindestens 2 Alpakas zusammen gehalten werden, erst in großen Herden fühlen sich die Tiere so richtig wohl.
Wie gesagt sind sie das ganze Jahr über draußen, ihr benötigt also eine Weide in der Größe von einem ha für bis zu drei Tiere. Gerade als Haus- und Familientiere sind Alpakas prädestiniert, das liegt zum einen am Körperbau, zum anderen am guten Gemüt und Wesen der Tiere. Wer sich einmal im Alpaka-Fieber befunden hat, der wird es so schnell nicht wieder los – Garantiert. Aber das ist auch gut so -
Mehr Informationen zu den Alpakas in Niederbayern www.bayerwald-alpakas.de
Aus dem Mittelmeerraum ist eine Krankheit herübergeschwappt, die den Rinderhaltern derzeit Sorgen bereitet. Sie heißt Blauzungenkrankheit und hat heuer bundesweit bereits über 20.000 Tiere befallen. Seit 2006 gibt es diese Krankheit, die von Stechmücken übertragen wird. Nun soll eine Impfung die Tiere gegen die Übertragung der Blauzungenkrankheit wappnen. Sie befällt übrigens auch Schafe und Ziegen. In Bayern stellt die Staatsregierung den Haltern dieser drei Tierarten den Impfstoff kostenlos zur Verfügung.

Was genau ist eigentlich die Blauzungenkrankheit? Es handelt sich dabei um eine anzeigepflichtige Tierseuche. Die Schleimhäute im Maul und an der Zunge schwellen an und verfärben sich bläulich - daher kommt auch der Name. Außerdem bekommen die Tiere hohes Fieber, was vor allem für Schafe tödlich werden kann.

Eu-weit soll die Krankheit mit Impfkampagnen bekämpft werden. Vom Staat wird der Impfstoff zur Verfügung gestellt, und zwar voraussichtlich ab Ende Mai. Schafe und Ziegen müssen einmal geimpft werden, Rinder zweimal. Während der Impfstoff bezahlt wird, muss der Tierhalter die Kosten für die Verabreichung jedoch aus eigener Tasche zahlen.
Übrigens: Für den Menschen ist die Blauzungenkrankheit nicht gefährlich. Sie kann weder durch direkten Kontakt noch indirekt, zum Beispiel durch den Verzehr von Fleisch, übertragen werden. Für die Tiere in Deutschland besteht allerdings große Gefahr, die Infektionskrankheit sei akut, warnen Experten, wenn Schafe, Ziegen und Rinder nicht geimpft werden. Besonders heuer: Denn die Stechmücken fanden besonders in diesem Jahr ideale Überlebensbedingungen vor. Die Behörden raten also dringend dazu, die Tiere rechtzeitig impfen zu lassen, wenn der Impfstoff da ist.
Sie mustern ihre Besucher aus rehbraunen, neugierigen Augen und sind gar nicht so verschreckt, wie das Sprichwort "scheu wie ein Reh" aussagt: Damwild ist, in Gehegen gehalten, den Menschen oft sehr zugetan und zeigt keinerlei Angst vor den Zweibeinern, im Gegensatz zum Leben in der freien Natur. Im Gegenteil, die Tiere lassen sich in Zoos, Wildparks oder auch privaten Beständen gerne aus der Nähe begutachten und manchmal sogar bereitwillig anfassen.
Hier ist so ein neugieriges Damhirsch-Rudel zu sehen:

In der Natur trifft man Damwild übrigens in fast allen Regionen Europas an, sogar auf der Insel Norderney gibt es das mittelgroße Tier mit dem gefleckten Sommerfell und dem ausladenden Schaufelgeweih. Ursprünglich gab es diese Rasse nur in Vorderasien, der Mensch hat aber dafür gesorgt, dass er auf der ganzen Welt und ganz besonders in Europa verbreitet ist.
Von der Größe her liegt der Damhirsch zwischen Reh und Rothirsch, ist also mittelgroß. Er lebt in Herden, die bis zu 80 Tiere umfassen können, und zwar sehr gerne in lichten Wäldern und auf Wiesen. Er ist aber sehr anpassungsfähig und kann daher auch gut in anderen Landstrichen leben - siehe Insel Norderney!
Ein Damhirsch ist übrigens reiner Vegetarier, auf seinem Speiseplan stehen Gras und Laub. Er zählt zu den Wiederkäuern. Hier ist Damwild beim Wiederkauen zu sehen:

Weniger beliebt machen sich die Tiere dadurch, dass sie auch die Rinde von Bäumen anknabbert - eine Delikatesse für das Damwild.
Noch ein paar Worte zur Vermehrung: Im Oktober bis Ende November ist Paarungszeit beim Damwild. Ein Weibchen trägt ungefähr 32 Wochen. Danach separiert es sich von der Gruppe, um ihr Junges zur Welt zu bringen.
Hier ist ein noch relativ junges Damreh zu sehen:

Ganz schön aufgeweckt, das Kleine, nicht wahr? Ein Damhirsch-Junges wird übrigens ungefähr vier Monate gesäugt und wird erst mit etwa zwei Jahren geschlechtsreif. Die Tiere können ganz schön alt werden: Bis zu 25 Jahren beträgt die Lebenserwartung in der freien Wildbahn.
Christine Löb aus dem unterfränkischen Reupelsdorf liebt Tiere. Ganz besonders viel Freude macht der jungen Frau der Umgang mit Kühen. Deshalb hat sich die ehemalige bayerische Milchkönigin (sie trug die Krone von 2001 bis 2003) für einen für Damen eher ungewöhnlichen Beruf entschieden: Sie ist Milchbäuerin geworden und übt ihre Aufgabe mit viel Herzblut aus.
Die Voraussetzungen dafür skizziert Christine Löb folgendermaßen: “Man muss ein Multitalent sein und sich für alles interessieren, denn der Beruf ist sehr breit gefächert und vielseitig.” Schon immer war es der Lebenstraum der jungen Bäuerin, eine Arbeit zu erledigen, bei der sie sich um Tiere kümmern kann. Besonders schön an ihrem Beruf findet sie, wenn ein Kälbchen auf die Welt kommt oder wenn sie einem kranken Tier helfen kann. 
“Und wenn ich eine Kuh verkaufen muss, achte ich immer darauf, wohin sie kommt und hoffe das Beste”, so die Tierfreundin. Natürlich hat Christine Löb auch eine Lieblingskuh. Und die heißt Zalina. Warum gerade dieses Tier? Die ehemalige königliche Hoheit weiß die Antwort: “Die ist besonders sanftmütig und anschmiegsam. Sie läuft mir immer hinterher und lässt sich sogar reiten.”
Es war einmal... ein Schaf, das beliebt war, weil es so genügsam in Punkto Futter war. Es war kerngesund und robust und wurde daher von den Bauern sehr geschätzt. Heute gibt es diese alte Schafsrasse kaum mehr. Denn es gibt Rassen, die viel mehr Leistung bezüglich Fleisch und Wolle bringen. Die Landwirte und Schafszüchter sind auf diese Tiere ausgewichen, die uralten Haustierrassen sind vom Aussterben bedroht. Nur einige wenige Züchter, meist Liebhaber, halten noch die alten Haustierrassen. Nicht nur bei der Schafszucht ist dies ein Problem, auch immer mehr alte Schweine-, Rinder- und Ziegenrassen drohen, von der Bildfläche zu verschwinden.
Um dies zu verhindern, wurde am 5. Dezember 1981 im niederbayerischen Rottal die GEH gegründet - die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen. Mittlerweile zählt die GEH bereits weit über 2000 Mitglieder, darunter viele Landwirte, Züchter und Idealisten.
Die GEH hat sich auf ihre Fahnen geschrieben, in der Öffentlichkeit präsent zu sein, um Werbung für die kulturhistorische Bedeutung der alten Haustierrassen zu machen, damit sich wieder mehr Züchtern diesen Tieren zuwenden. Die GEH führt 94 gefährdete Haustierrassen in Deutschland auf einer Roten Liste, die die einzelnen Gefährdungsstufen wiedergibt. Es handelt sich damit bei der GEH um die einzige Organisation, die bundesweit tätig ist und sich dabei mit der Lebenderhaltung alter Haustierrassen beschäftigt.
Wer sich für alte Haustierrassen interessiert, kann sich auf der Internetseite der GEH informieren. 
Übrigens, wer Tiere von anno dazumal sehen will, der hat gerade in Freilichtmuseen beste Chancen. Im archäologischen Erlebnispark, dem Keltendorf Gabreta in Ringelai im Bayerischen Wald gibt es etliche alte Haustierrassen zu sehen, darunter zum Beispiel Schafe (siehe Bild) sowie das äußerst selten gewordene Wollschwein. Diese Tiere leben dort friedlich vor der Kulisse der alten Keltenbehausungen und dürfen auch gestreichelt werden. 
Auch im Freilichtmuseum Massing gibt es alte Rassen zu sehen, um ein möglichst originalgetreues Bild von der früheren Zeit abzuliefern. Alte Haustierrassen, vom Aussterben bedroht, leben zwischen den historischen Höfen, die einen stimmigen Hintergrund zu den friedlich grasenden Ziegen und Fleckvieh-Kühen, zu den schwäbisch-hällischen Schweinen (siehe Bild) und zum herumstolzierenden Pfau bilden.
In vielen Zoos ist das Lama direkt neben dem Streichelzoo. Mittendrin zwischen den Ziegen, Eseln und Co. ist es dagegen selten zu finden. Denn man sollte dem meist ruhigen Tier vorsichtshalber nicht zu nahe kommen. Schließlich ist es bekannt dafür, dass es viel Spucke auf Vorrat hat und den ein oder anderen ungebetenen Gast gerne einmal richtig nass macht, sodass der sich wünscht einen Regenschirm mitgenommen zu haben. Das Besondere: ein Lama trifft in etwa zwei Drittel aller Versuche die richtige Stelle. Menschen sind zwar nur in Notsituationen die Opfer von Spuckattacken, meist spucken sich die Tiere selbst untereinander an, aber man kann ja nie wissen. Eigentlich ist das Spucken ein Zeichen der Rangordnungsfestlegung.

Was da aus dem Maul der südamerikanischen Zeitgenossen herauskommt ist übrigens nicht gefährlich und schon gar nicht giftig, jedoch ziemlich unangenehm wegen der grünen Farbe und dem ekligen Gestank.
Wenn man das so hört, könnte man meinen, dass Lamas außer Weitspucken kaum zu etwas geeignet sind. Dem ist aber nicht so. In ihrer Heimat, den Anden, werden sie oft als Last- und Transporttier verwendet – sie tragen zwischen 20 und 30 Kilogramm. Außerdem spenden sie Fleisch und Wolle. Letzteres ist auch der Grund, warum bei uns in Deutschland inzwischen mehr und mehr Lamas wohnen. In Sachen Ernährung sind die Lasttiere übrigens ziemlich harmlos und genügsam.

Sie fressen alles vom Gras über Sträucher bis hin zu Pilzen und Blättern. Lamas werden bis zu 1,20 Meter hoch und bis zu 150 kg schwer. Obwohl sie zur Familie der Kamele gehören fehlt den Tieren der Höcker. Was Lamas allerdings sehr wohl besitzen, das sind die unterschiedlichsten Farben: von braun über schwarz bis hin zu weiß und gemustert ist alles möglich.

Das Lama ist eines der ältesten Haus- bzw. Nutztiere überhaupt. Man geht davon aus, dass die Domestizierung bereits im dritten Jahrtausend vor Christus stattgefunden hat.
Störrisch wie ein Esel, dumm wie ein Esel, sich eine Eselsbrücke bauen – das alles sind Redensarten die wir in der deutschen Sprache gerne verwenden und die darauf hinweisen, dass es sich bei den grauen Vierbeinern aus der Familie der Pferde nicht unbedingt um die hellsten Burschen handelt. Diese Meinung ist zwar weit verbreitet, es handelt sich aber um ein altes Vorurteil.
Der Esel mag zwar störrisch sein, jedoch nicht, weil er dumm ist, sondern weil er seinen eigenen Kopf hat und diesen durchsetzen möchte. Eine Unterordnung kommt für dieses Tier nicht in Frage. Eseln mangelt es also nicht an Intelligenz. Sie sind sehr klug und noch dazu neugierig. Allerdings geraten sie auch schnell – wie ein Pferd eben auch – in Panik und laufen dann unüberlegt durch die Gegend. Im Regelfall ist der Esel aber ruhig und lässt sein Umfeld und das Drumherum erst einmal auf sich wirken (siehe Bild):

Wenn vom Esel die Rede ist, so unterscheidet man in erster Linie den am meisten verbreiteten Hausesel, der wiederum vom afrikanischen Esel abstammt. Dann gibt es noch den asiatischen Esel – auch Pferdeesel genannt, den Maulesel (eine Kreuzung aus Eselstute und Pferdehengst) und das Maultier (eine Kreuzung aus Eselhengst und Pferdestute).
Als eines der ältesten Haustiere überhaupt wurde der Esel bereits vor mehr als 6.000 Jahren in Ägypten vor allem als Reittier und Lastenträger verwendet, etwa ein- bis zweitausend Jahre später kam der Esel dann auch zu uns nach Europa, wo er vor allem als Arbeitstier verwendet wurde. Heutzutage werden Esel vor allem noch verwendet, um Wanderungen auf engen Gebirgswegen durchzuführen, wo es keine Transport-Alternative gibt, oft werden die Tiere auch geritten.
Esel sind sehr robust und können deshalb durchaus die meiste Zeit draußen wohnen, in der Regel ist ein Stall oder ein Unterschlupf aber von Nöten, damit sich die grauen Zeitgenossen auch einmal zurückziehen können.

Das machen sie übrigens am Liebsten zusammen – ein Esel ist eben nicht gerne allein, sondern ein Herdentier. Auch beim Futter stellt der Esel keine großen Ansprüche: er gibt sich mit Stroh und Heu – zum Teil auch schon in kleineren Mengen – zufrieden. Ist einmal länger kein Wasser vorhanden, kann der Esel trotzdem überleben. Apropos überleben: ein Esel wird bis zu 50 Jahre alt.
Übrigens: Sprichwörter und Redensarten rund um den Esel gibt es eine ganze Menge, hier eine kleine Auswahl:
- Nur der Esel frissts von jedem Streu
- Als Esel geboren, als Esel gestorben
- Der Esel nennt sich immer zuerst
- Vom Pferd auf den Esel kommen
- Störrisch/stur wie ein Esel
- Dich hat der Esel im Galopp verloren
- sich eine Eselsbrücke bauen
- Ich bin doch kein Goldesel/Dukatenesel
und: nicht zu vergessen: Das Eselsohr ![]()

Wenn ihr noch Zitate oder Redensarten rund um den Esel wisst, könnt ihr diese gerne hier posten. Ich freue mich auf eure Kommentare.
Sie sind robust, sie trotzen mit ihrem dicken Fell leicht der Kälte, und sie gelten, Dank ihrer kleinen Hufe, als ideale Landschaftspfleger: Die Hochlandrinder. Von den schottischen Highlands aus hat diese genügsame Rinder-Rasse ihren Siegeszug begonnen und ist inzwischen seit 1975 in Deutschland angekommen - und auch angenommen.

Etliche Züchter der genügsamen Rasse gibt es auch hier bei uns. Und das hat gute Gründe:
1. Hochlandrinder sind ideale Landschaftspfleger. Mit ihren kleinen, zarten Hufen schädigen sie die Böden nicht, selbst wenn diese weich sind. Sie hinterlassen wenig Tritte in der Erde und können auch auf Wiesen mit großer Artenvielfalt weiden, ohne geschützte Bestände zu gefährden.
2. Hochlandrinder sind äußerst genügsam. Sie sind nicht heikel, was das Futter betrifft, und wenig wählerisch. Auch auf Weiden mit wenig Gras können sie eingesetzt werden, so können auch wenig fruchtbare Standorte genutzt werden. Frisches Gras im Sommer und Heu im Winter genügt, Hochlandrinder brauchen kein Zusatzfutter.
3. Die Rasse gilt als sehr ursprünglich. Seit mehr als 150 Jahren hat sich bei der Züchtung nichts verändert, es ist kein fremdes Blut hinzugekommen. Also eine alte, ursprüngliche Haustierrasse. Sie eignet sich nicht für die Massentierhaltung, aber für die Landwirtschaft, die auf Qualität setzt.
4. Hochlandrinder gelten als äußerst langlebig.

5. Die Mutterkuhhaltung ist einfach. Kuh und Kalb (siehe Bild oben) müssen nicht voneinander getrennt werden, sondern eignen sich für die Mutterkuhhaltung, also ganzjährige gemeinsame Haltung im Freien.
Ursprünglich waren die Hochlandrinder, die von den Hebriden stammen, schwarz, inzwischen sind die meisten Tiere rötlich-braun.

Sowohl Kühe als auch Bullen haben lange, symmetrisch geformte Hörner, bei den Bullen sind sie nach vorne geformt, bei den Kühen nach oben und deutlich länger (siehe Bild oben). Die Rasse eignet sich besonders gut für extensive Weidehaltung.
Noch mehr Bilder der alten Haustierrasse finden Sie hier.
Es war einmal das Wildschwein. Es lebte in den Wäldern und auf den Feldern - bis es schließlich vom Menschen domestiziert wurde. Das geschah vermutlich vor mehr als 9000 Jahren, Sinn war die Gewinnung vom Fleisch. Das Hausschwein ist also eine der am längsten domestizierten Haustierrassen. In Europa und Ostasien wird heute am häufigsten Schweinefleisch verzehrt.
Von diversen Speisekarten von gutbürgerlichen Restaurants kennt jeder den Begriff Spanferkel, doch was genau versteht man eigentlich darunter?

Der Begriff leitet sich ab von Span, so nennt man die Zitze der Muttersau. Ein Spanferkel ist also ein Ferkel, das so klein ist, dass es noch von der Mutter gesäugt wird. Mit ungefähr sechs Monaten ist so ein kleines Schwein schlachtreif. Bei guter Haltung kann ein Schwein allerdings ohne weiteres bis zu zwölf Jahre alt werden.
Mehr als drei Monate ist eine Sau trächtig. Wenn die kleinen Ferkelchen zur Welt kommen, dann können sie ihre Herkunft vor 9000 Jahren nicht verleugnen: Bei alten Haustierrassen tragen sie anfangs immer noch die Zeichnung der Frischlinge.

Übrigens: Ein Schwein ist keinesfalls dumm, sondern sogar sehr gelehrig. Es löst, mit einem Joystic im Maul, sogar verschiedene Aufgaben.
Über die Geschichte der Schweinezucht könnt ihr hier nachlesen.
Na dann - viel Schwein im neuen Jahr!
Wer beim gemeinsamen Essen schmatzt, wer unter akuten Schweißanfällen zu leiden hat oder wer etwas Unverzeihliches angestellt hat, der wird im menschlichen Sprachschatz sprichwörtlich als "Schwein" bezeichnet. Tatsächlich tut man den Tieren aber oft unrecht.
In ihnen steckt weit mehr als das oft als dumm bezeichnete Vieh. Um genau zu sein gehören Schweine zu den intelligentesten Säugetieren überhaupt.
Wer schon einmal einen Zirkus besucht hat erinnert sich vielleicht daran, dort ein paar Kunststücke mit dem vierbeinigen Tier mit der Steckdosen-Nase gesehen zu haben.

Schweine haben einen ausgeprägten Wissensdurst, um nicht zu sagen: sie sind sau-neugierig.
Somit lernen die Borstentiere auch leicht. Und zwar nicht nur Einfaches.
Laut Forschern können Schweine sogar lösungsorientiert denken, das heißt, sie können ihr Denkverhalten und ihr Handeln an verschiedene Situationen anpassen.
Ein Beispiel dafür sind allein die Futterautomaten, die die Rüsseltiere bedienen ohne mit der Wimper, äh dem Ringelschwänzchen zu zucken.

Wir dürfen das Schwein also keineswegs unterschätzen.
Übrigens: Auch das oben bereits angesprochene Sprichwort "Ich schwitze wie ein Schwein" ist im Grunde völlig falsch. Wir tuen den Schweinen da Unrecht. Sie können in Wirklichkeit nämlich gar nicht schwitzen. Wenn es Babe und Co. einmal zu heiß wird, wälzen sie sich schlicht und einfach im Schlamm.
Ansonsten ist sogar ein Schwein oftmals rein
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Es gibt kaum einen Ort, an dem die Hausziege heutzutage nicht zu finden ist – außer in den Polargebieten. Ansonsten ist sie auf der ganzen Welt heimisch, weil sie sehr kälte- und wärmeresistent ist. Ziemlich bescheiden gibt sich die Hausziege auch in Punkto Nahrung.
Gräser und Pflanzen so gut wie aller Arten schmecken ihr. Sogar eine Baumrinde kann in schlechten Zeiten von den Wiederkäuern verspeist werden. Apropos Speisen: dem Menschen schmeckt nicht nur die Milch der Ziege, eine weiterer Grund, warum die Hausziege gehalten wird, ist das zarte Fleisch und – genau wie das Schaf – dient die Geiß auch der Wollproduktion.

Eine Hausziege wird zwischen einem Meter und einem Meter fünfzig lang und etwa einen halben Meter groß. Das Fell des Tieres ist häufig schwarz oder braun, meistens sind Hausziegen jedoch nicht einfarbig, sondern gefleckt. Ein „Määäh“ kommt übrigens selten allein – Ziegen sind Herdentiere, in freier Wildbahn leben oft bis zu 30 Exemplare in einer „tierischen WG“ zusammen.
Genau wie bei den Schafen ist die Domestizierung bereits vor etwa 10.000 Jahren erfolgt, wahrscheinlich in Vorderasien wie Experten herausgefunden haben wollen. Von dort aus haben sich die Ziegen im Laufe der Zeit so gut wie in allen Ländern verbreitet.

Fortpflanzen, wenn die Temperaturen mitspielen, können sich die Tiere das ganze Jahr, Ziegen-Männchen begatten dabei mehrere Weibchen (leben also polygam).
Knapp ein halbes Jahr dauert die Tragezeit, meistens kommen maximal drei Jungziegen zur Welt (wie eine Ziege kurz nach der Geburt aussieht? Das sehen Sie bei den Tiervideos).
Ach ja: Ziegen können, zumindest als Haustiere, 15 bis 20 Jahre alt werden – in Einzelfällen sogar noch älter.
Sie sind süß, kuschelig, weich und sie sind die ältesten Nutztiere, die es gibt.
Schon vor rund 10.000 Jahren wurden die ersten Schafe gezüchtet.
Allerdings haben diese Arten mit unserem heutigen Hausschaf eher wenig gemeinsam. Damals handelte es sich eher um deren Vorfahren, die Wildschafe.
Generell unterscheidet man verschiedene Arten von Schafen: es gibt das Wildschaf (oft auch als Mufflon) bezeichnet, das Dickhornschaf (es wohnt im Westen der USA), das Dall-Schaf (eine Unterart des Dickhornschafs, das im Süden Alaskas lebt), das Schneeschaf (aus Sibirien), den Urial (eine Schafgattung aus Zentralasien) und das Argali (ebenfalls in Zentralasien weit verbreitet).

Nicht nur durch ihr Aussehen, sondern auch im Körperinneren unterscheiden sich diese Nutztiere. Während die meisten Schafe 54 Chromosomen haben, sind es bei den Argalis zwei mehr.
Dafür haben Schafe auch einiges gemeinsam:
Sie sind Paarhufer, haben ein gutes Sozialverhalten, da sie als Herdentiere (meist leben hunderte von Tieren in einer Herde) dafür prädestiniert sind und: Schafe sind Pflanzenfresser.

Deshalb dienen sie auch besonders gut als "Landschaftsgärtner". Aber das Schaf hat noch mehr Vorteile, die gut verstehen lassen, warum der Mensch diese laufenden Wollbündel schon seit Jahrtausenden züchtet:
wer leicht friert freut sich über die Wolle der Tiere, Feinschmecker lieben das zarte Fleisch und die Milch von Schafen und allein optisch sind sie für viele beruhigende, wohltuende
Zeitgenossen.
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Was ist bloß mit dem Wollschwein los? Die haarigen Burschen, die ursprünglich aus Osteuropa stammen, sieht man bei uns in Deutschland in letzter Zeit immer seltener.
Waren sie im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts beliebte Haus- und Nutztiere und Fleischlieferanten, so kamen die Wollschweine (auch genannt Mangalitza) nach dem zweiten Weltkrieg „aus der Mode“, weil sie zu langsam heranwuchsen, nur relativ kleine Würfe zustande brachten und den Züchtern nicht genug Gewinn einbrachten.
Die Folge: Mitte der 70er Jahre war das Wollschwein fast ausgestorben. Nur der „Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Hausstierrassen“ ist es zu verdanken, dass es seit Mitte der 90er Jahre noch einige hundert Exemplare des Wollschweins (Haustier des Jahres 1999) in Deutschland und einige tausend Wollschweine weltweit gibt.

Dabei schwören diejenigen, die noch Wollschweine halten, auf die unkomplizierten und anspruchslosen Tiere:
sie können Sommer wie auch Winter draußen wohnen, da sie sehr widerstandsfähig sind und auch die gegenseitige Toleranz der äußerst friedlichen Wollschweine die Haltung erleichtert.

Die eben genannten Vorteile (kein anderes Schwein ist so robust und klimaunabhängig) sind so etwas wie die Rettung der Wollschweine. Denn geringe Fruchtbarkeit spricht häufig leider gegen die lockigen Haus- und Nutztiere.
