dhd24blogs | MyHome | Kleinanzeigen | Preisvergleich | Zeitungen | Forum | Gruppen | Friends | Blogs | Fotos | Videos | Music | dhd24.tv | Login | Anmelden


Sie sitzen neben dem Klo, sie beißen gerne in die Bettdecke und sie fressen ihr Futter nur aus einem eckigen statt aus einem runden Napf – diese und weitere Eigenheiten gibt es tatsächlich. Genau wie wir Menschen gibt es nämlich auch bei den Vierbeinern Angewohnheiten, die für uns zwar seltsam aussehen, in Wirklichkeit aber jedes Haustier ganz besonders individuell machen und dadurch natürlich auch sehr liebenswert. Denn wenn wir ehrlich sind: ein Haustier ohne Fehler oder auffälligen Charakteristiken wäre ganz schön langweilig.

Gut, dass sich unsere tierischen Freunde immer viel einfallen lassen. Zum Beispiel Kater Momo. Er sitzt liebend gerne neben der Toilette (zumindest nicht darauf J).


Außerdem gibt es da in der Nachbarschaft noch einen Papagei, der es liebt zu telefonieren. Selbstverständlich kann der Vogel nicht selbst den Hörer abnehmen und ein Gespräch beginnen. Wenn jedoch Frauchen oder Herrchen telefonieren, hat der Kerl immer etwas zu ergänzen (wenn auch nicht immer etwas sinnvolles) oder fängt an, mit dem Schnabel einen kleinen Rhythmus zu erzeugen.





Nicht so gesprächig ist Katzendame Lissy. Sie hat dafür eine andere Angewohnheit. Säubert man ihr geliebtes Katzenklo, so probiert sie sofort – und zwar noch während dem Säuberungsvorgang – ob die Toilette auch wirklich wieder bequemer geworden ist. Sprich: sie testet das gleich mit einem Geschäft aus und die Säuberung kann erneut beginnen. Ach ja: kräftig gescharrt wird auch noch, damit bloß der umliegende Fußboden nicht sauber wird, das wäre schließlich aus Miezensicht nicht angebracht smiley




Aber auch Hunde sind oft sehr außergewöhnliche Zeitgenossen. Zum Beispiel gibt es Wauwaus, die nicht aus dem handelsüblichen Napf trinken wollen. Stattdessen muss es ein alter Suppenteller, eine Plastikschüssel oder in manchen Fällen sogar eine Tasse sein  - alles nur, damit Bello genug Flüssigkeit  zu sich nimmt. Komisch oder? Sind solche Eigenheiten doch eher Menschensache.

Trotzdem stören sie den Haustierbesitzer in der Regel nicht, sollten sie auch nicht. Schließlich ist es wichtig, dass jedes Tier anders reagiert, andere Gewohnheiten besitzt und sich anders verhält, also eine Type ist. Wie langweilig wäre es bloß, wenn dies nicht der Fall wäre. Außerdem gilt dasselbe wie beim Menschen: kleine Fehler, süße Schwächen und einmalige Angewohnheiten machen unwiderstehlich. Die wohl wichtigste Eigenschaft für ein Haustier.

Und außerdem: ein Haustier ist auch nur ein Mensch


Welche komischen Angewohnheiten oder Verhaltensweisen hat euer Haus- oder Lieblingstier? Unter der Kommentar-Funktion könnt ihr diese hier ergänzen. Viel Spaß.  


22:40-24 Juli 2008 - johba in Mensch und Tier


Tiere sind gesund. Sie streicheln die Seele, halten uns ordentlich auf Trab, sorgen immer wieder für die Produktion von Glückshormonen und sind dafür verantwortlich, dass wir jung und in Schwung bleiben. Nicht nur auf die Entwicklung von Kindern nehmen Hund, Katze, Meerli und Co. einen überaus positiven Einfluss. Nein, auch Senioren tun Vierbeiner absolut gut. Sie sorgen für mehr Gesundheit und Lebensqualität im Alter und beugen der Vereinsamung vor. Beispiel: Wer einen Hund hat, der findet immer Anschluss, knüpft immer Kontakte beim Gassi-Gehen, kommt immer ins Gespräch. So hat Einsamkeit und Isolation keine Chance! Wenig überraschend sind daher auch die neuesten Umfrage-Ergebnisse:

Zwei von drei Deutschen würden im Alter gern in eine Senioreneinrichtung ziehen, die Heimtierhaltung erlaubt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Bremer Marktforschungsinstituts TheConsumerView (TCV). Besonders junge Menschen können sich gut vorstellen, ihren Lebensabend einmal gemeinsam mit Hund, Katze, Wellensittich und Co. zu verbringen.

"95,5 Prozent der befragten 18- bis 24-Jährigen würden sich für ein Seniorenheim entscheiden, in dem auch Heimtiere leben dürfen", so Uwe Friedemann von TCV. "Tierhalter in dieser Altersgruppe haben oft eine sehr starke emotionale Bindung zu ihrem Gefährten. Vielen jungen Erwachsenen gefällt deshalb der Gedanke, möglichst lange mit Heimtieren zusammen leben zu können."

Auch der überwiegende Teil der 50- bis 65-jährigen Umfrageteilnehmer würde gern in eine Senioreneinrichtung ziehen, in der Heimtiere willkommen sind (86,4 Prozent). Etwas schwächer ist dieser Wunsch in den Altersklassen 35 bis 49 (80,6 Prozent) und 25 bis 34 (73,5 Prozent) ausgeprägt.


"Besonders überrascht waren wir von den Aussagen der Nicht-Tierhalter. Auch aus dieser Gruppe, die ja fast zwei Drittel der Gesamtbevölkerung repräsentiert, würden mehr als 53 Prozent eine Senioreneinrichtung mit erlaubter Heimtierhaltung bevorzugen", betont Friedemann. Noch viel deutlicher ist die positive Resonanz derjenigen Befragten, die schon jetzt einen haarigen, schuppigen oder gefiederten Freund haben: 88,8 Prozent von ihnen möchten auch in einer Senioreneinrichtung nicht auf ihn verzichten.



Daher ein Appell an alle Senioreneinrichtungen und -heime: Bitte sorgen Sie dafür, dass dem Wunsch der Senioren nachgekommen werden kann! Es gibt schließlich keinen größeren Glücksfaktor, als einen Hund oder eine Katze streicheln zu können oder sich liebevoll um einen Mümmelmann kümmern zu dürfen - oder? Darauf wollen wir auch im Alter nicht verzichten!



12:31-24 Juli 2008 - MelsBiene in Mensch und Tier


Seit nunmehr 100 Tagen werden die Vierbeiner der ASB-Rettungshundestaffel Segeberg zu echten "Seehunden" ausgebildet, um später mit ihren feinen Spürnasen auch vermisste Personen auf und unter Wasser suchen zu können. Um das Training zu starten, brauchten die zwei- und vierbeinigen Lebensretter allerdings dringend ein hundegerechtes Einsatzboot. Hier half die "Pedigree Initiative für die Natur des Hundes" jüngst mit entsprechenden Fördergeldern. Übrigens: Die Pedigree Initiative fördert in 2008 weitere Hunde-Projekte mit insgesamt 100.000 Euro. Weitere Informationen und Bewerbungen unter www.naturdeshundes.de .

Aus den Bewerbungen, die täglich bei der "Pedigree Initiative für die Natur des Hundes" für eine finanzielle Förderung eines Hundeprojekts eingehen, haben Schauspieler Hardy Krüger jr., namhafte Experten und Verbände - sie alle bilden das Expertenforum der Pedigree Initiative - kürzlich das Projekt "Hundegerechtes Einsatzboot für die ASB-Rettungshundestaffel Segeberg" ausgewählt. "Wir waren von dem Engagement der ehrenamtlichen Rettungshelfer begeistert und können mit der Förderung des Projekts dazu beitragen, Menschenleben zu retten", erklärt Rolf Zepp, Sprecher der "Pedigree Initiative für die Natur des Hundes", die Entscheidung.

Prominenter Pate der Initiative für die Natur des Hundes ist Hardy Krüger jr., hier mit seinem Labrador Arab:



Seit 100 Tagen trainieren fünf Teams der Staffel nun bereits mit dem neuen Einsatzboot, das auf den Nahmen "P.Gree" getauft wurde. Das Boot verfügt über einen 25 PS-Motor, Echolot, GPS und Suchscheinwerfer. "Unsere Hunde können bereits Personen im Schilfgürtel eines Gewässers aufspüren. Das Training mit dem neuen Boot ist also schon jetzt ein voller Erfolg", so Dirk Fellechner, Leiter der ASB-Rettungshundestaffel Segeberg. "Im nächsten Schritt werden unsere Vierbeiner lernen, nach Menschen unter Wasser zu suchen." Damit ist die Segeberger ASB-Rettungshundestaffel die erste Staffel in Schleswig-Holstein, die eine Personensuche zu Wasser durchführen kann.

Die Projektförderung geht weiter - Jeder kann mitmachen!

Auch in 2008 stellt die Pedigree Initiative insgesamt 100.000 Euro für Hunde-Projekte bereit. "Grundsätzlich hat jedes Projekt - ob es nun 100 oder 10.000 Euro zur Umsetzung benötigt - eine Chance auf Förderung. Die Projekte müssen aber einen konkreten Nutzen für Hunde haben, möglichst vielen Hunden helfen und mit den bereitgestellten finanziellen Mitteln innerhalb von sechs Monaten umsetzbar sein. Dies muss aus der Bewerbung hervorgehen. Kommerzielle Projekte sind ausgeschlossen", erläutert Zepp. Bewerbungen sind unter www.naturdeshundes.de möglich.

Über die "Pedigree Initiative für die Natur des Hundes"



Regularien, Bußgeldkataloge, reduzierte Grünflächen und eine hundefeindliche Atmosphäre - die repräsentative "Pedigree Studie 2007" belegt, dass das Leben für Hund und Halter in Deutschland zunehmend erschwert wird. Die größte Hundefuttermarke Deutschlands findet "Es ist Zeit zu handeln!" und hat im Juni 2007 die "Pedigree Initiative für die Natur des Hundes" ins Leben gerufen - für ein glückliches Hundeleben und ein besseres Miteinander von Hund und Mensch. Teil des Engagements ist die Förderung von Hundeprojekten mit jährlich 100.000 Euro. Unterstützt wird die Pedigree Initiative von Schauspieler Hardy Krüger jr., namhaften Experten und Verbänden. Mehr unter www.naturdeshundes.de .

12:27-24 Juli 2008 - MelsBiene in Mensch und Tier


Hand aufs Herz: Weißt du, wann Dein Bello Geburtstag hat? Weißt Du noch, an welchem Tag Katze Mimi bei Dir eingezogen ist? Und feierst Du diese denkwürdigen Tage? Wenn ja, liegst Du voll im Trend, das hat eine neue Umfrage ergeben. Denn: Vier von fünf der deutschen Haustierhalter feiern den Geburtstag ihres Tieres.

Die meisten davon (79 Prozent) bedenken ihren Liebling mit einer kleinen Aufmerksamkeit. Und ein Fünftel feiert sogar im größeren Rahmen. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Anzeigenportals www.markt.de .

Ein Hundekuchen? Viele Deutsche denken bei diesem Wort an ein trockenes Hundeleckerli. Weit gefehlt: Zum Geburtstag von Fiffi, Blacky und Co. werden inzwischen richtige Torten gebacken, Festessen zubereitet und Geschenke verpackt. Dafür gibt es übrigens inzwischen eigene Bücher mit Back-Ideen für Bello - zum Beispiel für Hundekuchen in Knochenform. Na, wäre das nichts für Deinen Liebling zum nächsten Geburtstag? Schwing doch mal den Kochlöffel für Deinen Hund und erfreue ihn mit kulinarischen Köstlichkeiten zu seinem Ehrentag!

Wer freut sich nicht über etwas besonders Feines im Hundenapf anlässlich des "Burzeltages":



Oder wie wär's mit einem Stückchen Kuchen? Es sollte aber Hundekuchen sein, Süßes, das für uns Zweibeiner gedacht ist, ist nichts für den Hundemagen:

Für einen Großteil der Deutschen ist das Haustier ein nahezu gleichwertiges Familienmitglied, das gaben fast 70 Prozent der Befragten an. Jeder Zehnte bezeichnet es sogar als sein Ein und Alles - da ist es nur logisch, dass auch der Geburtstag von Hund, Katze oder Meerscheinchen ganz ähnlich zelebriert wird. Auch die Geschenkideen gleichen denen für die geliebten Menschen: Ein neues Spielzeug, das Lieblingsessen oder ein liebevoll gestalteter Tag. Fast drei Viertel der Tierbesitzer kennen den Geburtstag ihres Haustieres. 16 Prozent derjenigen, denen das Geburtsdatum nicht bekannt ist, feiern einfach den Tag, an dem das Tier zum Familienmitglied wurde. (16 Prozent der Befragten)

Knapp 20 Prozent der Befragten gaben an, dass das Tier ein Tier bleibt und sie das Feiern des Geburtstages überzogen finden.

An der Verbraucher-Befragung haben im Juni 2008 über 630 Besucher von markt.de teilgenommen.




12:15-24 Juli 2008 - MelsBiene in Mensch und Tier


Wunderschön sind sie, die sanften Riesen der Meere. Aber obwohl sie niemandem etwas zuleide tun, sind sie in Gefahr, werden gejagt und verfolgt. Noch immer ist der Walfang Gang und Gebe - zum Beispiel in Japan. Die Zahlen sind erschüttert. Lest selbst:

Rund 700 Wale sterben täglich durch menschlichen Einfluss, wie zum Beispiel die Waljagd oder die Verschmutzung der Meere. Um dieses brisante Thema aufmerksamkeitsstark in den Köpfen der Menschen zu verankern, läuft derzeit eine bundesweite Plakatkampagne des Vereins Noah - Menschen für Tiere e.V.

Das Motiv "Walauge" kann man mit Recht als Hingucker bezeichnen. Ihm kann sich der Betrachter nur schwer entziehen. Es stammt aus der Hamburger Kreativschmiede Jung von Matt - einer Topadresse, wenn es darum geht, Themen auf provokante Weise der Öffentlichkeit näher zu bringen. Das Motiv gewann den Charity-Preis im Rahmen des letztjährigen New Best 18/1 Awards.

Denn immer noch schlachtet Japan Wale ab, erhöht seit Jahren eigenmächtig seine Fangquoten, setzt immer wieder neue Walarten auf seine Liste. Macht selbst vor den hoch bedrohten Finn- und Buckelwalen keinen Halt. Betreibt den Walfang unter dem Deckmantel der Wissenschaft.

"Wale sind die Kakerlaken der Meere", sagt Masayuki Komatsu, derzeitiger Delegierter Japans bei der internationalen Walfangkommission (IWC)

Aber schaut Euch das Plakat (Foto: Noah) selber an, es spricht für sich:


Mehr als 2 Millionen Wale gab es einst. Dabei wurde die Anzahl der Blauwale auf 250.000 geschätzt. Heute gibt es von dieser Gattung kaum noch 500 Tiere. Plastisch dargestellt könnte ein Blauwal sein Leben lang durch die Meere streifen, ohne jemals auf einen seiner Artgenossen zu stoßen. Und ein Blauwal wird bis zu 70 Jahre alt.

300.000 Wale und Delphine verenden pro Jahr als so genannter Beifang in den Netzen von Fischern.



 
Nicht zu fassen, oder? Eine unglaubliche Graumsamkeit. Am besten achtet Ihr selbst darauf, Erzeugnisse zu kaufen, bei denen Wale und Delfine nicht in Gefahr sind. Zum Beispiel Tunfischdosen! Produkte, die die sanften Riesen der Meere nicht gefährden, haben ein spezielles Siegel auf der Verpackung. Es lohnt sich, darauf zu gucken - zum Wohle der Tiere!




09:44-23 Juli 2008 - MelsBiene in Mensch und Tier


Schaden Stromleitungen einem Vogel? Nein - lernten viele von uns in der Schule in Physik. Doch - sagt der LBV, der Landesbund für Vogelschutz in Bayern. Dort beschreibt man die Situation mit einem kurzer Blitz, einem Knistern im Gefieder und einem anschließend toten Vogel und beruft sich auf Beobachtungen. Und wenn Vögel nicht sofort umkommen, so heißt es, sterben nach und nach durch Brandverletzungen die Gliedmaßen ab und die Tiere verenden qualvoll. Erst vor vier Wochen hatte ein Seeadler im opferpfälzischen Schwandorf für Wirbel bei den Tierfreunden gesorgt, nachdem er durch eine Stromleitung verunglückt war.



Wenig später seien beim LBV bereits über 30 weitere Opfer gemeldet worden, wird in einem Pressebericht betont. Darunter Uhus, Weißstörche und Turmfalken. "Diese Meldungen sind ein deutliches Zeichen für ein erwachtes Bewusstsein in der Bevölkerung und wir werden sie aufgreifen und verstärkt Druck auf die Stromversorger machen, damit diese ihrer gesetzlichen Verpflichtung zur flächendeckenden Sicherung aller gefährlichen Masten bis 2012 nachkommen“, sagten heute Oda Wieding und Günter Möbus, die als so genannte "Stromtodbeauftragte" beim LBV gelten.



Außerdem forderten beide: "Hier ist jetzt auch das zuständige Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz gefragt, die eindeutigen Vorgaben des Bundesnaturschutzgesetzes nachdrücklicher als bisher einzufordern." Von den Stromkonzernen gibt es zu diesen Aussagen im Augenblick noch keine offizielle Stellungnahme.

Allerdings zeigen Beispiele aus Nordrhein-Westfalen, dass ein Handeln relativ leicht möglich ist. Der dortige Stromversorger RWE hat bereits versprochen, dass Stromleitungen sobald wie möglich "entschärft" werden - bis zu 10 Prozent vorerst zwar nur, aber immerhin.
Trotzdem geben sich die Tier- und Umweltschützer damit noch nicht zufrieden. Sie wollen weiterkämpfen, bis auch der letzte Strommast, der Tiere gefährden könnte, gesichert ist und die Vögel ihre sprichwörtliche Vogelfreiheit genießen können.


(Anmerkung: Quellen für diesen Bericht waren Pressemeldungen und -artikel, der Autor des Artikels gibt sich neutral und
möchte lediglich über die aktuellen Diskussionen zu diesem Thema informieren.)



14:22-21 Juli 2008 - johba in Mensch und Tier


Die Welt blickt verstärkt nach China, die Olympischen Spiele finden dort statt. Doch neben der Tibet-Problematik lässt im fernen Asien auch der Tierschutz zu wünschen übrig. Hunde und Katzen, die bei lebendigem Leibe gehäutet werden - diese Horrormeldungen dringen immer wieder an das Ohr der Tierschützer. Nach wie vor steht Hundefleisch auf der Speisekarte vieler Restaurants - nicht zu glauben, oder??? 

Dagegen regt sich aber immer mehr Protest, und der ist auch an der Zeit: Die Animals Asia Foundation (AAF) hat die Behörden in Peking aufgefordert, das zeitlich begrenzte Verkaufsverbot von Hundefleisch in den offiziellen Olympia-Restaurants während der Spiele dauerhaft zu erlassen.

Die Pekinger Behörde für Nahrungsmittelkontrolle hat während der Olympiade strenge Kontrollen der Fleischtransporte angekündigt und verbietet den 112 Olympia-Restaurants, während dieser Zeit Hundefleisch anzubieten. Anderen Restaurants der Hauptstadt wird dies ebenfalls empfohlen. Das soll laut Xinhua, der staatlichen Nachrichtenagentur, verhindern, die Gefühle ausländischer Besucher zu verletzen. Restaurants, die dieser Anordnung nicht folgen, kommen auf eine "schwarze Liste".

Animals Asia begrüßt diese Maßnahme, sieht aber auch die Gefühle der chinesischen Bürger verletzt. Eine Umfrage bei Sina.com, Chinas größtem Internetportal, ergab 5.000 Antworten zu diesem Thema. Danach lehnen viele Chinesen den Verzehr unserer "besten Freunde" ab. "Friedliche Demonstrationen von Tierschutzgruppen auf Chinas Straßen zeigen die wachsende Abscheu gegenüber dem erbärmlichen Los von Millionen Hunden und Katzen in der Nahrungsmittelindustrie", erklärt Jill Robinson MBE, Gründerin von Animals Asia.

"Die Grausamkeit auf den chinesischen Märkten für lebende Tiere ist unermesslich, zehn Millionen Hunde werden jährlich brutal geschlachtet", so Robinson. "Lastwagen mit bis zu 2.000 Hunden kommen hier an. In winzigen Käfigen zusammengepfercht, ohne Futter, Wasser oder Schutz gegen das Wetter. Völlig ausgetrocknet und winselnd vor Angst, Verwirrung und Schmerz, sie leiden fürchterlich."

Hier seht Ihr arme, zum Tode verurteilte Hunde auf so einem Markt - was für eine Graumsamkeit!


Händler packen die Hunde brutal mit Eisenzangen im Genick und stecken sie in ein Gehege. Hier beginnt ein Überlebenskampf, getrieben von Furcht, Hunger und Verzweiflung, bevor die Hunde einen vorsätzlich langsamen und grausamen Tod erleiden. Ihr Kopf wird eingeschlagen, sie werden in Hals oder Bauch gestochen, aufgehängt, mit Elektroschocks getötet oder lebend in kochendes Wasser geworfen. Krankheiten wie Parviose, Hundestaupe und Leptospirose sind sehr häufig, denn das Immunsystem der Hunde ist durch Hunger und Angst geschwächt.

Schaut ihm in die Augen: Wer kann so etwas töten????


Christie Yang, AAF PR-Manager: "Immer mehr Chinesen lehnen den Verzehr von Hunden und Katzen ab. Im November 2007 fand in Guangzhou unser zweites Symposium über Begleittiere statt, an dem 39 Tierschutzgruppen aus ganz China (mit mehr als 250.000 Unterstützern) teilnahmen. Sie verfassten einen Aufruf an die chinesische Regierung und forderten ein Ende des Schlachtens von Hunden und Katzen wegen ihres Fells und Fleisches."

In Teilen Asiens wie Hongkong, den Philippinen und Taiwan ist das Essen von Hunden verboten. In China werden weltweit die meisten Hunde gegessen.

Liebe Tierfreunde, drückt die Daumen, dass dieser Horror bald ein Ende hat. Vielleicht helfen ja die Olympischen Spiele, dass damit endlich Ruhe ist!!!



13:52-19 Juli 2008 - MelsBiene in Mensch und Tier


Bei der Polizei-Einsatzzentrale Kempten klingelte am Samstagabend wieder einmal das Telefon. Doch keiner der Beamten ahnte, dass es gleich einen tierischen Einsatz geben könnte. Die Mitteilung eines 43Jährigen ging ein, dass sich an der Iller bei Neu-Ulm eine bewusstlose Person befinden würde.


Der 43Jährige war an der Iller spazieren. An einem Gebüsch war ihm dabei ein auffälliger fremder Golden Retriever aufgefallen. Warum auffällig? Nun, das Tier hatte lauthals und ständig gebellt und wollte sich nicht vom Fleck bewegen. Der 43jJährige ging dann dem Hund hinterher und entdeckte am Ufer im Gebüsch eine bewußtlose Frau liegen.

 


Weil die Örtlichkeit nicht eindeutig klar war, begaben sich mehrere Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Neu-Ulm und der Polizeidirektion Ulm zum Einsatzort. Der Rettungshubschrauber  flog ebenfalls zum Einsatzort. Die Besatzung des Rettungshubschraubers  entdeckte dann dank des Hundes bereits aus der Luft den Mitteiler und die bewusstlose Frau am Ufer.


Durch den Piloten des Rettungshubschraubers wurde in einem riskanten und haarsträubenden Schwebe-Manöver in Ufernähe mit dichtem Baumbewuchs medizinisches Personal abgesetzt, welches mit einem Sprung aus dem Hubschrauber ans Ufer gelangen und sich um die Frau kümmern konnte. Nach der Erstversorgung wurde die 53Jährige Frau langsam wieder ansprechbar. Es stellte sich dann heraus, dass die Frau aufgrund einer Krankheit derzeit Medikamente nimmt.


Weil sie zudem auch Alkohol konsumierte, war der Mix aus Beiden wahrscheinlich die Ursache für die kurze Bewusstlosigkeit. Mit Hilfe der Wasserwacht wurde die Frau dann in einem Schlauchboot Richtung Donaubad verbracht, wo sie sich schnell wieder erholte. Es stellte sich dann heraus, dass der bellende Hund der aufgefunden Frau gehört.

Durch das Bellen des tapferen Wauwaus konnte die Frau also gerettet werden - hätte das Tier nicht so klug und auffällig gehandelt und dadurch Hilfe geholt, könnte Frauchen schon gar nicht mehr leben. Bleibt nur zu hoffen, dass Frauchen ihrem Golden Retriever (dessen Name übrigens unbekannt ist) eine riesige Belohnung in Form von Leckerlis oder Spielzeug kauft. Vielleicht gibt es für solche Fälle auch einmal die Tiermedaille, wer weiß...



22:55-14 Juli 2008 - johba in Mensch und Tier


Dass sich zwei Partner, die auseinander gehen, um das Sorgerecht ihrer Kinder streiten, ist leider kein Einzelfall. Immer wieder geht es um die Frage, bei wem der gemeinsame Nachwuchs künftig leben wird. Oft muss der Richter eingreifen und die Streitigkeiten mit einem rechtsgültigen Urteil beilegen.

Aber auch, wenn ein Paar, das sich trennt, ein Tier hat, gehen oft die Schwierigkeiten los. Wer darf sich künftig um die Katze kümmern? Bei wem lebt der Hund? Wer ist der rechtmäßige Besitzer von Mieze Mimi, bei wem verbringt Bello sein weiteres Leben?



Diese Fragen landen auch bei Haustierbesitzern immer öfter vor Gericht. Die Zeitschrift "dogs" berichtet in seiner aktuellen Ausgabe, dass die Richter in der Regel zugunsten der Person entscheiden, die sich in der Vergangenheit am meisten um den Hund gekümmert hat. Allerdings kann es vorkommen, dass eine Entschädigung für den Verlust des Vierbeiners an den ehemaligen Partner gezahlt werden muss, dem der Hund nicht zugesprochen wird. Lässt sich nicht eindeutig entscheiden, wer dem Hund näher steht, orientieren sich die Juristen am Interesse des Tieres, weiter in seiner vertrauten Umgebung zu leben.

Bei der gerichtlichen Auseinandersetzung sich scheidender Paare geht es aber nicht nur um den Besitzstand des Tieres, sondern darüber hinaus auch vermehrt um Umgangs- und Besuchsrecht, sowie um die Regelung der laufenden Kosten. Rechtsanwälte raten daher schon beim Kauf eines Hundes zu entscheiden, wer der Eigentümer sein soll, und eventuell ein Besuchs- oder Umgangsrecht schriftlich zu fixieren.



Am besten ist es, man einigt sich außergerichtlich darauf, wer das Tier im Falle einer Trennung zu sich nehmen darf. Auch, wenn die Beziehung intakt ist - wer sich ein Tier anschafft, der sollte sich dennoch seine Gedanken machen für den "Fall des Falles", der hoffentlich aber nicht eintritt. Sicher ist sicher - und wer will schon, dass sein Haustier unter einer Trennung noch mehr als ohnehin schon leidet? Deshalb ist es auch wichtig, Zugeständnisse zu machen. Warum dem Herrchen den Besuch bei Bello verwehren, wenn die beiden doch vor der Trennung ein eingeschworenes Team waren? Warum dem Ex nicht erlauben, hin und wieder den Stubentiger zu besuchen, den er ebenfalls jahrelang geliebt hat? Fairness ist nun gefragt - auch zum Wohle Ihres Tieres!




15:46-13 Juli 2008 - MelsBiene in Mensch und Tier


Tiere sind in unserer Welt allgegenwärtig - und das ist auch gut so. Nicht nur, dass sie an immer mehr Orten akzeptiert werden und viele (vor allem europäische Länder) immer tierfreundlicher werden, auch wer keinen Hund, keine Katze oder kein anderes Haus- oder Nutztier bei sich daheim hat, trägt es immer mit sich herum.
Denn Tiere kommen in unserem Sprachschatz besonders oft vor. Häufig sind sie Gegenstand von Sprichwörtern und auch viele bekannte Zitate handeln von unseren vier- oder mehrbeinigen Kumpels. Hier einige der tierisch tollen Tierphrasen:

Arthur Schopenhauer: "Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen!"

Friedrich II.: "Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen."

Ricardo Philips: "Du kannst keinen besseren Freund haben , als einen Hund."

Queen Elizabeth: "Nach all den Jahren Angeln nehmen die Fische jetzt Rache!"


Ambrose Bierce: "Ein Affe ist ein Tier, das auf Bäumen lebt, besonders gern auf Stammbäumen!"

Ernest Hemingway: "Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt: durchs Leben zu gehen, ohne Lärm zu machen"

Rainer Maria Rilke: "Das Leben und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe!"

Erich Kästner: "Der Mensch soll lernen, nur die Ochsen büffeln..."

Mahadma Gandhi: "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln".

Pablo Picasso: "Katzen sind die rücksichtsvollsten und aufmerksamsten Gesellschafter, die  man sich nur wünschen kann!"


Wilfred P. Lampton: "Hunde sind gut fürs Selbstbewusstsein, weil sie sich immer freuen dich zu sehen."

Laozi: "Was die Raupe Ende der Welt nennt, nennt der Rest der Welt Schmetterling"

Arthur Schopenhauer: "Wenn es keine Hunde gäbe, wollte ich nicht leben."

J. Rose Barber: "Zu Hause ist nicht, wo das Herz ist, zu Hause ist, wo der Hund ist."

Unbekannter Verfasser: "Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken"

Horst Stern: "Viele Menschen wissen von ihren Hunden nicht viel mehr, als was sie gekostet haben."

Chinesische Weisheit: "Wer die Menschen kennen lernt, liebt die Tiere."

Hans-Günther Winkler: "Das Auto hat das Pferd noch lange nicht verdrängt oder kennen Sie ein Denkmal, auf dem ein Mann am Steuer sitzt?"


Volksmund: "Das Pferd ist oft klüger als sein Reiter!"

Habt auch ihr Lieblingssprüche mit oder über Tiere? Dann gerne her damit. Einfach unter "Kommentar" hier hinzufügen, damit die Sammlung der Tierphrasen noch größer wird. Es gibt schließlich Millionen davon.




21:44- 9 Juli 2008 - johba in Mensch und Tier


Auch der reinlichste Hund, die sauberste Katze, kann Parasiten übertragen. Viele Haustierhalter denken da an Flöhe und Zecken und treffen ausreichend Prophylaxe gegen diese Plagen. Nicht übersehen werden darf jedoch, dass unsere Tiere auch von Würmern befallen werden können. Für Hund und Katz' sind diese in der Regel nicht weiter gefährlich, aus Eigenschutz - und zwar für uns selbst! - sollten wir dennoch das regelmäßige Entwurmen nicht vergessen. Denn die Würmer können auch den Menschen befallen und in uns Schaden anrichten.

Wie oft sollte man entwurmen? Hier gilt folgende Faustregel: Einen Hund, der wenig Kontakte zu anderen Vierbeinern hat und nichts vom Boden aufsammelt und frisst, kann man circa alle vier Monate entwurmen. Wenn Bello allerdings viel Kontakt mit Artgenossen hat, dann muss man die Prozedur zuverlässig alle drei Monate wiederholen, zumal, wenn er dazu neigt, draußen Unrat aufzunehmen, wie zum Beispiel den Kot anderer Tiere oder Mäuse.

Bereits Welpen müssen entwurmt werden, die Prozedur ist dann in regelmäßigen Abständen zu wiederholen. Frage am besten Deinen Züchter oder im Tierheim nach, ob der Kleine bereits eine Wurmkur bekommen hat. Bei seriösen Züchtern ist dies eine Selbstverständlichkeit!



Am besten verabreichst Du Deinem Hund die Wurmtablette in einem Stückchen Leberwurst - wetten, dass das rutscht? Damit hast Du wenig Probleme, dass die Tablette nicht gefressen werden könnte. Gierige Vierbeiner schlingen das Gemisch in einem Happs hinunter.

Schwieriger ist das Entwurmen meistens bei der Katze. Mieze merkt oft genau, dass sich in der Wurst eine Tablette versteckt. Aber: Inzwischen gibt es Präparate, die man der Samtpfote in den Nacken träufeln kann. Am besten streichelt man das Tier vorher liebevoll, damit es ganz entspannt ist:



Und dann appliziert man möglichst schnell die Flüssigkeit in den Nacken. Man sollte dann nur zusehen, dass sich die Katze dort nicht ablecken kann beziehungsweise, wenn man zwei oder mehr Katzen hat, dass sich die Tiere dann nicht gegenseitig an dieser Stelle putzen. Wenn die Gefahr besteht, dann trage die Wurmkur am Abend auf, dann kann sie über Nacht einwirken!

Auch Katzen sollte man regelmäßig entwurmen. Und zwar nicht nur Freigänger. Was viele Katzenbesitzer nicht wissen: Auch kleine Tiger, die nur drinnen sind, können ohne weiteres Würmer bekommen! Sie können vom Fressen kommen, oder man trägt die Parasiten mit den Straßenschuhen in die Wohnung - oder aber, sie kommen von anderen Haustieren, zum Beispiel, wenn man einen Hund hat. Ein Anzeichen von Parasiten ist übrigens, wenn die Nickhaut der Katze nicht mehr zurückgeht. Das sieht dann so aus, als hätte Mieze die Augen immer halb geschlossen. Hier sehr Ihr, wie das aussehen kann:



Ist dies der Fall, dann besteht zwar kein Grund zur Panik, Ihr solltet nur dann schleunigst ein Wurmmittel vom Tierarzt holen und Mieze damit behandeln. Es kann dann ein paar Wochen dauern, bis die Nickhaut wieder zurückgeht, aber das Ganze vergeht wieder.

Also nicht vergessen: Immer an die Wurmkur denken - zum Wohle der Vierbeiner, aber auch zu Deinem eigenen Wohl!

10:16- 9 Juli 2008 - MelsBiene in Mensch und Tier


Ach, wie schön ist es doch, wenn man getröstet wird: Nach einem harten Tag im Büro, nach dem Streit mit der besten Freundin, nach dem Gang auf die Badezimmerwaage... es gibt so viele Gelegenheiten, an denen man Trost und Verständnis nötig hat! Wunderbar ist es dann, wenn jemand da ist, der einen versteht, nicht wahr?

Wer könnte das besser als eine sanfte, kuschelweiche Miezekatze! Unsere Stubentiger scheinen oft einen sechsten Sinn zu haben, wenn wir Kummer haben: Sie kommen dann zu uns, klettern auf unseren Schoß und machen allein durch ihre bloße Anwesenheit das Leben schon wieder ein großes Stückchen leichter.




So überrascht uns Tierliebhaber wohl das neueste Ergebnis einer Umfrage nicht: Katzen sind das liebste Haustier der Deutschen und nicht nur das -  wie eine Exklusiv-Umfrage der Frauenzeitschrift Laura ergab, schmusen 38 Prozent der Frauen bei Seelentiefs lieber mit ihrer Katze als mit ihrem Partner. Nur gut ein Viertel (27 Prozent) der Befragten setzen bei Kummer auf den Austausch von Zärtlichkeiten mit dem Partner. Ähnlich viele (24 Prozent) helfen sich mit Schokolade oder anderen Süßigkeiten über seelische Tiefs.


Tier-Heilprakterin Nicole Schöfman ist über das Ergebnis nicht verwundert: "Katzen strahlen eine ungemeine Ruhe aus. Sie haben einen ausgeglichenen Körperrhythmus, der sich auf uns übertragen kann." Es sei gar nicht abwegig, dass Katzen oft als Partner-Ersatz gesehen werden. "Katzen können bedingungslos lieben. Sie liebkosen uns, rollen sich auf unserem Schoß, ganz gleich, wie schön, dick oder dünn wir sind", so die Tier-Heilpraktikerin in Laura.

Exklusiv für Laura befragte das Meinungsforschungsinstitut Gewis 1036 Frauen zwischen 25 und 60 Jahren. Mehrfachnennungen waren möglich.



14:01- 5 Juli 2008 - MelsBiene in Mensch und Tier


Dass auf den Straßen Esel unterwegs sind ist nichts Neues, werden doch viele Autofahrer als solche beschimpft. Neuerdings sind aber auch echte, tierische, Esel unterwegs. So zumindest geschehen in Bayern, in einer kleinen Gemeinde nahe des bayerischen Waldes. Hier hatte ein Esel, der auf einer Wiese mit einem Strick an einen Baum gebunden war, während der Besitzer eine Runde mit dem Fahrrad drehte, einen Anfall von Freiheitsdrang. Offenbar kam dieser durch die duftende Wiese, auf der er stand. Jedenfalls schienen seine Sinne so stark gereizt worden zu sein, dass das Tier kurzerhand seinen freiheitseinschränkenden Strick durchbiss. Der Vierbeiner genoss seine plötzliche Freiheit in vollen Zügen und trabte gemütlich auf die Straße.



Dort allerdings kam es zu einer unheimlichen Begegnung. Der Esel wollte die Straße überqueren und übersah dabei einen ankommenden Kleintransporter. Beim Zusammenstoß der beiden "ungleichen Verkehrsteilnehmer" hatter der Esel zwar natürlich den Kürzeren gezogen, doch trotzdem eine gewaltige Portion Glück. Er blieb quasi unverletzt als er gegen die Seite des Klein-LKWs prallte und auch der LKW wurde kaum in Mitleidenschaft gezogen, sodass auch der Fahrer ohne Blessuren dafür aber mit erstauntem Blick davonkam. Wie die Polizei inzwischen berichtet hat, hatte ein Nachbar den ungleichen Kräftevergleich auf der Straße mitbekommen und sich sofort an die Unfallstelle begeben, um den "Esel im (Un)Glück" zu betreuen. Der Mann brachte das Tier in seinen Garten zurück und kümmerte sich fachmännisch um den erschrockenen Esel. Man kann also getrost sagen: Ende gut, Esel gut. Außer natürlich für den Besitzer des grauen Tieres: er wurde von der Polizei ausfindig gemacht und ermahnt, künftig besser auf die Dicke des Strickes für den Esel zu achten. Interessant am Rande: für den Esel wäre aber zumindest eine Haftplichtversicherung abgeschlossen gewesen.


13:15- 4 Juli 2008 - johba in Mensch und Tier


Dass auf den Straßen Esel unterwegs sind ist nichts Neues, werden doch viele Autofahrer als solche beschimpft. Neuerdings sind aber auch echte, also tierische, Esel unterwegs. So zumindest geschehen in Bayern. In einer kleinen Gemeinde hatte ein Esel, der auf einer Wiese mit einem Strick an einen Baum gebunden war, während der Besitzer eine Runde mit dem Fahrrad drehen wollte, einen Anfall von Freiheitsdrang wegen der herrlich duftenden Wiese. Diese reizte wohl die Sinne des Tieres so stark, dass es seinen freiheitseinschränkenden Strick kurzerhand durchbiss. Der Vierbeiner genoss seine plötzliche Freiheit in vollen Zügen und trabte über den Garten und dann gemütlich auf die Straße.



Dort allerdings kam es zu einer unheimlichen Begegnung: Der Esel wollte die Straße überschreiten und übersah dabei einen ankommenden Paket-Transporter. Beim Zusammenstoß der beiden "ungleichen Verkehrsteilnehmer" hatte der Esel aber dann eine gehörige Portion Glück. Er blieb quasi unverletzt, als er gegen die Seite des Klein-Lkw prallte, und auch am Lkw wurde nur der Spiegel zerstört und die Seite ein wenig verkratzt, sodass auch der Lkw-Fahrer unverletzt blieb.

  
Wie die Polizei berichtet,  hatte ein Nachbar den ungleichen Kräftevergleich auf der     

Straße mitbekommen und sich sofort an die Unfallstelle begeben, um den "Esel im (Un-)Glück" zu betreuen. Der Mann brachte das Tier in seinen Garten zurück und betreute es fachmännisch. Man kann also getrost sagen: Ende gut, Esel gut. Außer für den Besitzer des grauen Tieres: er wurde von der Polizei ausfindig gemacht und ermahnt, zukünftig etwas mehr auf die Dicke des Strickes für den Esel zu achten. erwähnenswert am Rande: für den Esel bestand zumindest eine Haftpflichtversicherung.




06:39- 4 Juli 2008 - johba in Mensch und Tier


Wusstet ihr, dass Hunde Kuppler sind? Sie bringen Menschen zusammen. Wer Single ist und das gerne einmal ausprobieren möchte, der schnappe sich entweder den eigenen Hund oder leihe sich den Wauwau von Bekannten oder Nachbarn aus und gehe in den Park. Bevor ihr dreimal "Komm her Bello" sagen könnt, hat Bello schon den Kontakt zu anderen Hundebesitzern oder aber zu Hundeliebhabern geschaffen.

So kommt auch schnellstens ein Gespräch zustande. Freilich müsst ihr selbst dann den Rest erledigen und flirten was das Zeug hält, das kann euch der Hund nicht abnehmen, jedoch hilft er bei der "Angriffsphase" und dem so wichtigen Erregen der Aufmerksamkeit des anderen Geschlechts. Auch beim darauffolgenden Small-Talk kann man immer wieder auf den Hund zu sprechen kommen. Dank des Kindchen-Schemas wirken gerade jüngere Hunde wunderbar auf Frauen, denn die Wauwaus besitzen meist große Augen, eine süße Stupsnase und einige weitere angenehme Merkmale, die anziehend wirken.


Nur auf eins solltet ihr aufpassen: Verlieben soll ich das Gegenüber nicht nur in euren Hund, sondern am besten schon auch in euch.
Wer schon einen Partner hat, dem kann der Hund übrigens auch behilflich sein. Denn es ist sogar wissenschaftlich erwiesen, dass ein Haustier - und dabei vor allem der Wuffti - die Beziehung fördert.

Denn gegenüber dem Hund sind Vertrauen, Geborgenheit und Zuverlässigkeit selbstverständliche Dinge, die auf Gegenseitigkeit beruhen. Bei der Partnerschaft mangelt es an diesen Dingen jedoch oft. Außer man hat einen Hund! Dieser nämlich hilft, wichtige Eigenschaften wie eben Treue oder Zuverlässigkeit auch auf den Partner zu übertragen. Ganz nach dem Motto: wenn es zwischen Mensch und Tier klappt, dann muss es doch erst recht zwischen Mensch und Mensch funktionieren. Einige haben schon im Kinder- oder Jugendalter das Glück, wichtige Eigenschaften von Tieren zu erfahren und diese auch zu schätzen zu wissen...


Und tatsächlich: Ein liebendes Haustier zu haben, hilft laut US-Studie auch Konflikte innerhalb des Hauses zu verhindern oder zumindest zu verringern. Fast 200 Paare wurden für diese Studie befragt, die Teilnehmer hatten meistens einen Hund, einige besaßen auch eine Katze. Egal ob Single oder glücklich verliebt - ein Hund und sein treuer Blick können nicht nur Berge versetzen (genau wie der Glaube), sondern Amor ein wenig auf die Sprünge helfen.



22:40- 3 Juli 2008 - johba in Mensch und Tier


Wer einen Hund hat, der sucht doch immer wieder nach abwechslungsreichen Gassi-Runden. Wer will schon jeden Tag die gleiche Strecke lustlos entlang latschen? Egal ob Hund oder Hundehalter: Jeder freut sich, wenn es etwas Neues zu entdecken gibt.



Warum also nicht mal den täglichen Spaziergang an einen ganz anderen Ort verlegen? Wenn Ihr in Eurer Stadt oder Umgebung einen Zoo habt, dann fragt doch mal vorsichtshalber an, ob Ihr in den Tierpark Euren Hund mitnehmen dürft! Viele Tiergärten erlauben es, Vierbeiner an der Leine mitzunehmen, zum Beispiel München-Hellabrunn, Straubing oder Landau in der Pfalz. In anderen Zoos wie Hamburg-Hagenbeck, Berlin oder Nürnberg sind Hunde leider nicht erlaubt - deshalb, informiert Euch besser vorher, bevor Ihr mit Eurem Bello losfahrt und dann enttäuscht werdet.



Es gibt jedenfalls genügend Zoos, in denen Ihr mit Euren Wuffis willkommen seid. Sucht Euch so einen Tierpark aus, und dann kann der Spaß losgehen. Ihr solltet die kurze Leine mitnehmen, damit Ihr Euren Hund gut unter Kontrolle habt. Der wird vielleicht versuchen, aufgeregt loszustürmen wegen der vielen neuen Düfte und Eindrücke. Da geht meistens auch der bravste Vierbeiner nicht mehr ganz so ordentlich bei Fuß. Aber ist ja auch eine Ausnahmesituation!



Natürlich solltest Du mit Deinem Hund nicht den Streichelzoo stürmen und auch nicht in das Vogelhaus gehen, in dem Hunde nicht erlaubt sind. Halte Dich an die Spielregeln - und es werden alle viel Freude an dem Zoobesuch haben.

Deinem Hund darfst Du ruhig erlauben, neugierig über die Zäune zu gucken, schließlich soll und darf er auch was sehen. Wenn er Angst hat, zum Beispiel vor den Raubtieren, dann gehst Du einfach zügig weiter, bis sich Bello wieder beruhigt hat. Du musst ihm ja nicht unbedingt Angst einjagen!

Nicht ganz geheuer sind Hunden meistens die Raubtiere, und auch vor Schimpansen haben manche Vierbeiner einen Heidenrespekt. Kein Problem sind meistens die Bären und das Dammwild, Kamele, Esel usw. - furchteinflößend könnte der Yak sein! Probier es einfach aus und schau, wie mutig Dein Hund ist.



Am besten nimmst Du für Deinen bellenden Freund etwas Wasser und ein paar Leckerli für zwischendurch mit. Denn nach so vielen Eindrücken ist ein kleines Päuschen bestimmt nicht schlecht, bevor es wieder weiter geht und Ihr den restlichen Zoo erobern könnt.


Viel Vergnügen dabei!!

12:38- 3 Juli 2008 - MelsBiene in Mensch und Tier


Viele Hundehalter und auch Nicht-Hundehalter sind der Meinung, dass man nur einen Hund haben sollte, wenn man einen großen Garten hat. In einer Wohnung könne ein wedelnder Vierbeiner nicht glücklich werden, glauben viele.

Was die meisten dieser Leute jedoch übersehen: Das Glück des Hundes hängt nicht alleine davon ab, ob er täglich in den Garten gelassen werden darf oder nicht. Ganz im Gegenteil. Gerade Hunde, die viel Zeit im heimischen Grün verbringen, sind weniger ausgelastet als Hunde, die in einer Wohnung leben.



Warum ist das so? Viele Hundehalter glauben, es reiche aus, den Hund den ganzen Tag im Garten herumlaufen zu lassen. Sie überlassen Bello dort sich selbst, anstatt ihn artgerecht zu beschäftigen. Dabei wissen (nicht nur) Experten: Es reicht keinesfalls, den Hund einfach nach draußen zu lassen, ganz im Gegenteil. Ein Abstecher in den Garten ersetzt bestimmt nicht den nötigen Spaziergang. Der Vierbeiner muss laufen dürfen, er muss andere Düfte riechen, er braucht Abwechslung.



Daher: Besser ein Hund, der in einer Wohnung gehalten wird und dafür dreimal am Tag ausgiebig spazieren gehen darf und zum Aglility geht als ein Vierbeiner mit einem Riesengarten, der dort den ganzen Tag allein herumstromert.

Das Glück eines Hundes ist nicht am heimischen Umfeld zu messen, sondern an der Art, wie wir mit ihm umgehen. Natürlich braucht er genügend Platz, um sich zu entfalten, ein Neufundländer in einem Ein-Zimmer-Appartment wäre etwas deplatziert. Aber ein riesiges Zuhause ist nicht alles. Es kommt auf die Haltung an, nicht nur auf das Umfeld!

11:07- 2 Juli 2008 - MelsBiene in Mensch und Tier


Dass im Süden ganz besonders gefährliche Parasiten darauf lauern, unsere Haustiere heimzusuchen, ist kein Geheimnis mehr. Allerdings, was viele noch nicht wissen: Landesgrenzen sind längst keine Hindernisse mehr bei der Verbreitung von Parasiten. Zecken, Flöhe und Stechmücken sind nach neueren Erkenntnissen von Veterinärmedizinern europaweit zu finden. Sie können nicht nur dem Menschen, sondern auch seinem vierbeinigen Begleiter gefährlich werden. In welchen Ländern fühlen sich Parasiten besonders wohl und welche Krankheiten können sie auf Hund oder Katze übertragen?  Wir informieren Euch, was wo zu finden ist, was aber auch leicht zu uns nach Deutschland "überschwappen" könnte. 

Hier eine Grafik von der Merial GmbH als Übersicht über die "Krisengebiete":




Die Mittelmeerregion: Lebensraum der Braunen Hundezecke und der Stechmücke

Das milde Klima in Portugal, Spanien, Frankreich oder Italien begünstigt die Verbreitung verschiedenster Parasiten wie der Braunen Hundezecke oder der Stechmücke.
Der Stich einer Braunen Hundezecke kann beim Tier zur Infektion mit der sogenannten Ehrlichiose und Babesiose führen.



Beide Erkrankungen schädigen das Blutsystem und sind mit hohem Fieber, Schwäche und Übelkeit verbunden. Während bei der Babesiose die roten Blutkörperchen befallen und zerstört werden, greifen die Erreger der Ehrlichiose die weißen Blutkörperchen an. Beide Erreger können durch spezielle Blut- und Antikörpertests nachgewiesen werden. Während im Falle einer Ehrlichioseinfektion mit Antibiotika therapiert werden kann, sind Injektionen mit Antiparasitika bei der Babesiose hilfreich.

Durch Verschlucken oder Zerbeißen infizierter Hundezecken kann noch eine weitere Krankheit übertragen werden: Die sogenannte Hepatozoonose, eine relativ neue Erkrankung in Europa.
Die Erreger befinden sich in der verschluckten Zecke. Die Symptome reichen von leichtem Fieber über Abgeschlagenheit bis hin zu Organ- und Knochenmarkschäden. Der Verlauf einer Hepatozoonose kann sich bei jedem Hund anders darstellen: Während sich manche Vierbeiner schnell wieder erholen, führt sie bei anderen zum Tode.

Grundsätzlich gilt bei allen drei Erkrankungen: Je früher sie erkannt werden, desto besser sehen die Behandlungserfolge aus.

Ost- bis Südosteuropa: Auch hier fühlt sich die Stechmücke wohl

Die Stechmücke ist weitverbreitet, unter anderem in Ungarn, Rumänien, Griechenland und der Türkei zu finden. Durch ihren Stich kann sie Würmer übertragen. Über das Blut gelangen winzige Mikrofilarien in den Organismus und können später als ausgewachsene Würmer lebenswichtige Organe befallen. Bereits durch die Wanderung der Mikrofilarien können im Körper Entzündungsherde entstehen. Das Einnisten der ausgewachsenen Würmer in das Bindegewebe zieht Ekzeme und Haarausfall nach sich. Die bekannteste Wurmart vor allem bei Hunden ist der Herzwurm. Wenn er sich im Körper seines Wirtes etabliert hat, kann es sogar zu einer eingeschränkten Herzfunktion, Bluthusten oder Ödemen kommen. Je nach Art des Wurms wird mit der Injektion von Antiparasitika behandelt, stärkerer Befall mit ausgewachsenen Würmern erfordert unter Umständen die operative Entfernung.

Von Deutschland auf dem Weg nach Norden: Die Borreliose

Nicht nur im Ausland lauern Gefahren. Auch Deutschland ist Zentrum für die Verbreitung von Krankheiten. Vor allem die Borreliose breitet sich Richtung Norden und Skandinavien aus und wird durch den gemeinen Holzbock übertragen. In Deutschland sind bis zu 35% der Ixodes ricinus, so der Fachbegriff für den Holzbock, mit Borreliose-Erregern infiziert. Die Symptome einer Infektion beginnen mit allgemeinen Erschöpfungszuständen und können bis zu Lähmungserscheinungen und Gelenkentzündungen reichen. Eine Borrelioseerkrankung muss mit Antibiotika behandelt werden. Vorbeugend kann in Deutschland auch gegen Borreliose beim Hund geimpft werden.
Flöhe - überall zu Hause: Ca 2.500 Arten in der ganzen Welt



Flöhe können Infektionen übertragen, die mit Juckreiz und Entzündungen einhergehen und verursachen die sogenannte "Flohallergie-Dermatitis". Unabhängig von der Schwere des Befalls kann diese bei empfindlichen Tieren schon nach wenigen Flohstichen auftreten und Symptome wie starken Juckreiz, Haarausfall und Entzündungen der Haut auslösen. Auch der Gurkenkernbandwurm wird durch Flöhe übertragen. Die Ansteckung erfolgt über das Zerbeißen oder Herunterschlucken von Flöhen, die wiederum die Eier des Bandwurms in sich tragen. Das befallene Tier kann mit Abmagerung oder Verstopfung reagieren. Eine Entwurmung ist erforderlich.

Aufgepasst: Vorsichts- und Gegenmaßnahmen bei Reisen in ein Risikogebiet

Grundsätzlich gilt: Nach jedem Aufenthalt im Freien, sei es in der Urlaubsregion oder in heimischen Gefilden, sollten Tierhalter ihren Hund oder ihre Katze gründlich nach Parasiten wie z. B. Zecken absuchen und diese bei Befall so schnell wie möglich mit einer Zeckenzange entfernen. Auch der Befall durch Flöhe passiert meist im Freien. Daher sollte das Fell auch regelmäßig nach Flöhen und Floheiern überprüft werden.
Vor Stechmücken sowie Zecken und Flöhen können spezielle Antiparasitika vorbeugend Schutz bieten. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, welche Wirkstoffe in den verschiedenen Mitteln enthalten sind. Denn was für den Hund gut ist, muss für die Katze noch lange nicht verträglich sein.
Es bieten sich spezielle Spot-On-Präparate an, auch wirksame Halsbänder gibt es gegen die Parasiten-Plage. Am besten, Ihr informiert Euch rechtzeitig vor Reiseantritt bei Eurem Tierarzt - mindestens sechs Wochen vorher solltet Ihr Euer Tier beim Veterinär vorstellen, um einen rechtzeitigen Schutz zu erwirken!

Die vorbeugende Behandlung mit einem Antiparasitikum sollte rechtzeitig vor Urlaubsantritt beginnen und die vom Hersteller angegebenen Behandlungs-intervalle unbedingt eingehalten werden. Auch ein kurzer Vermerk über vergangene Reisen oder Tagesausflüge mit Hund oder Katze können nicht schaden. So sind bei auftretenden Symptomen schneller Rückschlüsse auf eine Infektion durch einen speziellen Parasiten möglich.

12:55- 1 Juli 2008 - MelsBiene in Mensch und Tier


Heute ist es genau zwei Jahre her: Am 26. Juni 2006 wurde Braunbär Bruno in Bayern erschossen. Tierschützer und Bärenfreunde trauern noch heute um den "Problembären", der noch leben könnte, wäre das Management anders verlaufen. Gleichzeitig häuft sich jedoch die Kritik an einem Film, der über Bruno gedreht wird.

Denn: Die Satel Film GmbH verfilmt derzeit sein trauriges Schicksal mit namhaften Schauspielern wie Harald Krassnitzer – und zwei Bären des Zirkus Paul Busch. VIER PFOTEN und die STIFTUNG FÜR BÄREN kritisieren die Vermarktung von Wildtieren zu Unterhaltungszwecken.



„Der Film verharmlost und verfälscht die tatsächlichen Ereignisse“, erklären Carsten Hertwig, Leiter der VIER PFOTEN Bärenschutzzentren, und Rüdiger Schmiedel, Geschäftsführer der STIFTUNG FÜR BÄREN. „Ein Happy End, wie im Drehbuch vorgesehen, gab es weder für Bruno, noch gibt es eines für seine “Darsteller“: Die Zirkusbären leiden unter nicht artgerechter Haltung und müssen nach Drehschluss in ihre viel zu kleinen Käfige zurückkehren.“


Bruno hielt sich im Frühjahr 2006 einige Zeit im deutsch-österreichischen Grenzgebiet auf. Nach einem herzlichen Willkommen in Bayern erklärte ihn die Landesregierung nur kurze Zeit später zum “Problembären“ und gab ihn zum Abschuss frei – trotz zahlreicher Proteste. VIER PFOTEN und die STIFTUNG FÜR BÄREN hatten damals als Alternative zum Abschuss eine tiergerechte Unterbringung für den Bären angeboten.

Seitdem hat sich in Deutschland nur wenig zum Schutz wildlebender Braunbären getan. Der erste Teil des bayerischen Managementplans für Braunbären wirft viele Fragen auf und lässt im Zweifelsfall viel Spielraum. So ist hinsichtlich des Umgangs mit so genannten “auffälligen Bären“ nur vage von “Entfernung“ die Rede. Hier bleibt unklar, ob damit nur der Abschuss gemeint ist, oder auch der Fang eine Option ist. Teil zwei des Managementplans liegt auch zwei Jahre nach der Tragödie immer noch nicht vor. Jedem Bären, der künftig Deutschland betritt, kann es wie Bruno ergehen.



Nach dem vorschnellen Abschuss rief die STIFTUNG FÜR BÄREN den “Bärengedenktag“ ins Leben und informiert seither im Alternativen Bärenpark Worbis über Brunos kurzen Lebensweg. Auch der BÄRENWALD Müritz, das VIER PFOTEN Bärenschutzzentrum in Mecklenburg-Vorpommern, veranstaltet am 26. Juni einen Bruno-Gedenktag.

„VIER PFOTEN und die STIFTUNG FÜR BÄREN kritisieren jegliche kommerzielle Nutzung von Wildtieren, ob in Zirkussen oder im Film- und Showgeschäft“, so Hertwig und Schmiedel. „Macht mit Tieren keinen Zirkus! Es ist traurig, dass Bären wie Bruno vorschnell abgeschossen werden und dass immer noch zahlreiche Bären ein jämmerliches Dasein in Gefangenschaft fristen.“



12:21-26 Juni 2008 - MelsBiene in Mensch und Tier


Für Menschen gibt es diese Einrichtung nahezu in jeder Stadt, sogar in den kleineren Orten: die Tafel. Dort können sich Menschen, die arbeitslos, krank und vor allem finanziell nicht gerade begünstigt sind, eine warme Mahlzeit holen oder sich mit Lebensmittel eindecken – eine äußerst sinnvolle und für manche sogar lebensnotwendige Einrichtung.

Doch auch Tiere sollen nicht hungern müssen. Eigentlich. Denn von den schätzungsweise 26 Millionen Haustieren in Deutschland wird längst nicht jedes satt. Vor allem dann nicht, wenn Frauchen oder Herrchen zwar den Willen hätten Hund, Kaninchen, Meerschweinchen, Katze und Co. zu füttern, aber das nötige Kleingeld schlichtweg fehlt. Trotzdem können gerade sozial geschwächte Menschen oder solche, die in einer Notlage sind, nicht einfach auf ihren Liebling verzichten. Ganz im Gegenteil: Tiere sind lebensnotwendig als Spielkamerad für Kinder, Familientherapeut oder wertvoller Partner für alle allein lebenden Menschen. Allerdings besteht das Leben nicht nur aus Sonnentagen. Ob finanzielle Probleme, Krankheiten, eine teure Operation für sein Tier – es gibt immer wieder Menschen, die ihren haarigen Freunden durch eine Notlage nicht mehr die nötige Versorgung bieten können. Um in genau solchen Situationen schnell und unbürokratisch helfen zu können,  wurde der Verein Tiertafel Deutschland e.V. ins Leben gerufen.


Die Tiertafel bietet unter anderem nicht nur bedürftigen Mitmenschen Hilfe an, sondern auch Tipps und Infomaterial, sowie Sprechstunden mit ausgewählten Fachkräften für die verschiedensten Tierarten und für jeden Haustierhalter. Die Aufgabe der Tiertafel umfasst die Unterstützung der artgerechten Ernährung von Haustieren, die Aufklärung zur artgerechten Haltung, aber auch die persönliche Hilfe bei einer Notsituation.
Die Tiertafel übernimmt jedoch nicht die komplette Verantwortung für das jeweilige Haustier und sorgt nicht für eine rundum Versorgung. Dieses wäre zu aufwändig und auch zu kostspielig. Stattdessen gibt man hier Hilfestellung und damit Hilfe zur Selbsthilfe.



Möglich ist das mit gezielten Futterspenden, die auf das jeweilige Tier angepasst und für 3 – 4 Tage abgewogen werden und Sachspenden wie Leinen, Körbchen etc. Die Halter von Hunden werden dazu animiert ihre Tiere wenn möglich, in regelmäßigen Abständen auch zu den Ausgabetagen mitzubringen, damit auch vor Ort die eine oder andere Frage geklärt werden kann.

Wie aber arbeitet der Verein genau – bzw. wer arbeitet mit?
Der Verein besteht u. a. aus Tier - Physiotherapeuten, Tierheilpraktikern und ausgebildeten Hundetrainern, die vor Ort Hilfestellung geben und direkt auf das Tier und seinen Menschen eingehen können.Auch aus anderen Vereinen ist Fachpersonal immer wieder vor Ort, um die oft aus Unwissenheit nicht artgerechte Haltung wie z .B. Einzelhaltung, zu kleine Käfighaltung oder ähnliches zu besprechen und gegebenenfalls noch weiter zu verbessern.

Um für den menschlichen Nachwuchs Aufklärung zu schaffen sind auch
Projekttage an Schulen für Schulkinder im Alter zwischen 6-12 Jahre in Arbeit. Ziel ist es, Kindern zu vermitteln ihre Haustiere mit Verantwortung zu wählen, um sie dann mit  Spaß und Liebe durch Ihr Tierleben zu begleiten. Allerdings kann auch der Verein nicht zaubern. Er braucht für seine Arbeit die Hilfe und Unterstützung in allen Bereichen: Sach- und Futterspenden, Geldspenden (Tierarztkosten, Transportkosten für die Futterspenden und die Futterverteilung u. ä.), Sponsoren,  Betreuung der Ausgabestellen, und so weiter und so fort, die Liste ist lang und die Tiere, die hungern müssen werden immer mehr.  Die erste Tiertafel deutschlandweit in Rathenow wurde sehr gut angenommen und zeigte gleich in den ersten Monaten wo noch Handlungsbedarf besteht. Derzeit wird versucht ein Netzwerk von Pflegestellen für Haustiere zu installieren, damit Bedürftige sich keine Sorgen machen müssen, wenn Sie einmal selber ins Krankenhaus oder zur Kur müssen und ihre Haustiere auch gut versorgt werden. Diese Pflegestellen sollen in selbst betroffenen Kreisen wie z. B. Hartz 4 - Empfänger, Rentner, Studenten -  also Menschen die sich selber aus Kostengründen kein eigenes Tier leisten können, aber über Zeit und genug Tierliebe verfügen -  gewonnen werden. Die Pflegestellen werden während der Pflegezeit mit Futter und falls erforderlich den Tierarztkosten unterstützt. 

Ganz andere Bedürfnisse und Anfragen gibt es dagegen in den Großstädten wie Frankfurt, München und Hamburg. Hier sind u. a. Hilfe bei Impfungen und Kastrationen von Nöten, da sonst der Zustrom von ungewollter Tiervermehrung und schweren Erkrankungen immer mehr wird. Tierarztkostenzuschüsse sollen anregen die Tiere trotz Geldmangel zu den regelmäßigen Impfungen, Zeckenvorsorgen und Entwurmungen zu bringen. Wenn die Menschen das Gefühl haben sie werden unterstützt, fällt es ihnen viel leichter die Summe vom eh nur spärlichen Budget zu ersparen. Dies gelingt auch dadurch, dass die Tiertafel niemals mit einem erhobenen Zeigefinger auf die Haustierbesitzer zugeht, sondern mit einer vollen Futtertüte.




Wenn Sie mehr über die Tiertafel Deutschland e.V. wissen wollen, dann klicken Sie hier und Sie halten Informationen oder können sogar als Sponsor Gutes tun, damit hoffentlich bald kein Tier mehr hungern muss. 
 



07:06-24 Juni 2008 - johba in Mensch und Tier