Der heimische Igel ist ab jetzt in Gärten und Wäldern besonders aktiv. Die Tiere suchen Nahrung für den nötigen Winterspeck und einen geeigneten Unterschlupf für den Winterschlaf. Gesunde, kräftige Igel überleben den Winter in der freien Natur ohne Probleme. Deshalb rät die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN, Igel nicht aus falsch verstandener Fürsorge aufzunehmen. Der Igel ist ein streng geschütztes Wildtier und gehört nur in menschliche Obhut, wenn er krank, verletzt oder offensichtlich geschwächt ist.
So ein naturnaher Garten ist ein Paradies für Igel - dort können sie problemlos überwintern:

Von Mitte November bis März begeben sich Igel in den Winterschlaf. Dabei werden die Körperfunktionen auf ein Minimum herabgesetzt. Mit Hilfe ihrer angefressenen Energiereserven können die Tiere bis zu einem halben Jahr ohne Futter auskommen. Eine sehr gute Überlebenschance haben Igel, die vor dem Winterschlaf 500 Gramm oder mehr wiegen.
Auch hier gibt es Ausnahmefälle wie schwache, verletzte, kranke oder elternlose Igel, die zum Überleben Unterstützung brauchen. Schwache Tiere müssen dazu nicht aus ihrem natürlichen Umfeld gerissen werden. "Erste Hilfe ist auch vor Ort möglich. Wir empfehlen die Einrichtung einer Futterstelle in geschützter Lage, außerdem sollten Laub-, Reisig- oder Komposthaufen im Garten belassen werden. Sie bieten den Igeln Schutz vor Wind und Wetter. Zum Füttern eignet sich beispielsweise Igeltrockenfutter aus dem Fachhandel, gemischt mit Katzendosenfutter", sagt Martina Schnell, Referentin für Heimtiere bei VIER PFOTEN.

Jeder, der in Absprache mit dem Tierarzt einen verletzten oder schwachen Igel in seine Obhut nimmt, muss wissen, dass die Aufzucht und Pflege von jungen Igeln viel Sachverstand erfordert und zeitraubend ist. Kleine Igel nehmen fünf bis zehn Mahlzeiten täglich zu sich und brauchen einen genauen Fütterungsrhythmus. Ist das Tier vor der Frostperiode wieder gesund, sollte es sofort in die freie Natur entlassen werden. VIER PFOTEN empfiehlt, vermeintlich verlassene Jungtiere zunächst genau zu beobachten, ehe man die Kleinen in Obhut nimmt. Denn Muttertiere lassen den Wurf auf der Suche nach Nahrung immer wieder für mehrere Stunden allein. Die wenigsten Jungigel werden tatsächlich verlassen.
Welche Igel man aufnehmen sollte und wie man ihnen über den Winter hilft, können Sie nachlesen im "VIER PFOTEN Igel-Ratgeber" unter www.vier-pfoten.de. Er kann auch unter der Telefonnummer 040/399 249 0 bestellt werden.
Schaut doch mal auf Euren Kalender. Soooo lange ist es gar nicht mehr hin bis Weihnachten, nicht wahr? In gut zweieinhalb Monaten ist es wieder soweit, und dann geht es wieder darum, den Menschen, die man liebt, ein möglichst passendes Geschenk zu überreichen. Aber was schenkt man dem, der eigentlich alles hat? Wir haben da ein paar Tipps für Euch, falls Ihr Verwandte, Bekannte und Freunde habt, die Tiere lieben und umweltbewusst denken!
Alle Jahre wieder dreht sich alles um die bange Frage nach dem richtigen Weihnachtsgeschenk: Es soll möglichst neu und nützlich, nicht zu teuer, dafür originell und umweltfreundlich sein und obendrein einen guten Zweck erfüllen. Warum verschenkt Ihr nicht einfach ein Reihenhaus? Es kostet kein Vermögen, ist für zwei Familien geeignet und wurde von Behinderten gezimmert: Die Rede ist vom Spatzen-Reihenhaus der Deutschen Wildtier Stiftung, das in den Tilbecker Werkstätten aus FSC-zertifiziertem Holz hergestellt wurde und genug Platz für zwei Brutpaare bietet. (29,90 Euro plus 4,50 Euro Versandkosten).
Hier seht Ihr das tolle Reihenhaus:

Gerade im Winter brauchen bedrohte Spatzen ein solides Zuhause! Denn in den letzten 25 Jahren ist der Spatzenbestand in vielen Teilen Deutschlands deutlich zurückgegangen. Längst steht der Spatz auf der Vorwarnstufe der Roten Liste. Moderne Bauten mit glatten Wänden aus Beton und Glas bieten ihm keine Nistmöglichkeiten mehr. Außerdem freut sich nicht nur der Spatz draußen vor der Tür über ausgefallene Weihnachtsgeschenke.

Wenn Du etwas für Dein „Spätzchen“ suchst, findest Du im Wildtier-Shop der Deutschen Wildtier Stiftung das freche Derbe-Designer T-Shirt. Das Hamburger Mode-Label hat das charmante Motiv extra für die Spatzen-Kampagne entwickelt. Das T-Shirt passt zu jeder entschlossenen Spatzenretterin und zeigt, dass Naturschutz auch sexy sein kann. „Als wir hörten, wie schlecht es um den Spatzen steht, haben wir uns spontan entschlossen, die Kampagne zu unterstützen. Für das Derbe-Team ist es eine Ehrensache, auf die Not des kleinen Vogels aufmerksam zu machen“, bekräftigen die Mitarbeiter. Das streng limitierte T-Shirt aus Bio-Baumwolle kostet 20,90 Euro - fünf Euro vom Kaufpreis fließen direkt in das Spatzenprojekt. „Wir hoffen, noch mehr Unternehmen und Bürger zu aktivieren, die dem Spatzen unter die Flügel greifen“, erklärt Birgit Radow, Geschäftsführerin der Deutschen Wildtier Stiftung.

Für die ganz kleinen Spatzenretter gibt es bei der Deutschen Wildtier Stiftung das Janosch-Poster fürs Kinderzimmer. „Der Spatz ist mein Lieblingsvogel“, begründet der beliebte Zeichner und Kinderbuchautor Janosch sein Engagement. Er hat extra für die Deutsche Wildtier Stiftung einen Spatzen gezeichnet. „Ich hätte gern einen zahmen Spatz, der in meiner Bude herumfliegt und sich dann auf meinen Bleistift setzt“, erklärt Janosch. Das Poster: „Rettet den Spatz!“ gibt es im DIN-A2-Format für fünf Euro im Wildtier-Shop. Für kleines Geld kannst Du Dir den Spatz auch als Klingelton für Dein Handy herunterladen (99 Cent pro SMS).

Weitere weihnachtliche Wildtier-Geschenke: Abwurfstangen von Rothirschen aus Wildtierland, 35 Euro. Geschenkkarten für Wildtierfreunde, sechs Motive, 10 Euro. KooKoo - Die singende Vogeluhr, 54,90 Euro.
Heute ist sie wieder einmal veröffentlicht worden, die Rote Liste der bedrohten Tierarten. Und wiederum sieht das Ergebnis grausam und traurig aus, zumindest für alle, die ein Herz für Tiere zeigen.
Bekannt gegeben wurde die Liste auch heuer durch die International Union for the Conservation of Nature (IUCN). Auch der Naturschutzbund hat sich bereits eingeschaltet und ein Soforthilfeprogramm für den Erhalt der biologischen Vielfalt gefordert. „Betroffen sind nicht nur die bekanntermaßen gefährdeten Regionen wie die tropischen Regenwälder. Allein 19.328 Tierarten in Europa zeigen deutliche Rückgänge oder konstant niedrige Bestandszahlen. In Deutschland ist jede zehnte Tierart gefährdet. Betroffen sind selbst weit verbreitete Arten wie die Feldlerche und der Kuckuck“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke auf dem 4. Weltnaturschutzkongress in Barcelona.

Bis 2010 wird der Stopp des Verlustes der Artenvielfalt immer unwahrscheinlicher. Es gelte daher jetzt zu handeln, damit es für viele Arten nicht zu spät sei. Die Rote Liste 2008 und die enorme Gefährdung vieler Arten seien das Resultat einer immer umfangreicheren Zerstörung natürlicher Ressourcen, heißt es. Die weltweite Naturzerstörung bedrohe nicht nur die unmittelbar davon betroffenen Arten, sondern bald wohl auch den Menschen, wenn es so weiter geht.

Deshalb fordert der Naturschutzbund von der Regierung ein ausführliches und effektives Programm zur Entwicklung der so genannten Biodiversität. „So wie es mit den ‚Meseberger Beschlüssen’ einen ersten Ruck Richtung ernsthaftem Klimaschutz gegeben hat, so muss es auch zum Erhalt der Vielfalt der Arten und Lebensräume einen konkreten Arbeitsauftrag an die Ressorts und das Parlament geben“, forderte Tschimpke. Alle wichtigen und dafür nötigen politischen Strategien und Subventionen seien auch darauf hin zu überprüfen, ob sie direkt oder indirekt die Biologische Vielfalt schädigen.

Der Naturschutzbund plant bis 2010 einige Maßnahmen. Ziel ist es mit wenig Aufwand eine naturnahe Bewirtschaftung von Wald, Wiesen und Feldern zu schaffen, um die dort lebenden Arten zu schützen. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Zahl der bedrohten Tiere auf irgend eine Weise begrenzt werden kann - früher oder später...
Habt Ihr eigentlich am Welttierschutzttag, 4. Oktober, schon was vor? Nein? Dann haben wir von deine-tierwelt.de vielleicht eine Idee für Euch: Am 4. Oktober findet der weltweit erste BÄRATHLON im BÄRENWALD Müritz statt. Besucher können an Wettkampfstationen ihre Bärenkräfte messen.
Von 9 bis 18 Uhr dürfen die Besucher sich „wie ein Bär fühlen“ und an verschiedenen Stationen im Park ihre Fähigkeiten beim Klettern, Riechen oder Schmecken ausprobieren. Was Lothar, Mascha und Co. so alles können, erklärt das Team vom BÄRENWALD. Tolle Preise warten auf die Gewinner. Eine weitere Attraktion ist die Seilbahn über dem Besucherweg.

Auch am Sonntag, den 5. Oktober, herrscht von 9 bis 18 Uhr buntes Herbsttreiben: Nach dem Motto „Lass den Bären steigen“ werden Drachen gebastelt und zum Fliegen gebracht. Ein Jahrmarkt verwöhnt die Gäste mit regionalen Produkten, und eine riesige Strohhüpfburg sorgt für Spaß bei den Kindern.
Auch die Bären kommen nicht zu kurz: An beiden Tagen gibt es für sie einen Erntedanktisch, den die Besucher füllen dürfen, z. B. mit Fallobst, Nüssen, Kürbissen und Brot. Bitte kein schimmeliges oder verdorbenes Futter mitbringen!
Von Zeit zu Zeit haben wir von deine-tierwelt.de einen tollen Fernsehtipp für Euch. Diesmal wendet sich dieser an alle Kids, die Tiere lieben. Kurz nach dem Welttierschutztag beschäftigt sich auch eine Sendereihe auf dem KI.KA mit dem Thema Tierschutz, und zwar werden vor allem die Kinder eingebunden. Also Kids, nicht verpassen!
Aber worum geht es eigentlich? Bei uns erfahrt Ihr es schon mal vorab: Die Ferienzeit ist eine gefährliche Zeit für Haustiere. Jeden Sommer das gleiche Spiel: plötzlich sind die geliebten Haustiere lästig. Sie stehen der Urlaubsplanung im Weg. So mancher Hund landet dann plötzlich auf einem Autobahnparkplatz, angebunden an einen Mülleimer, ausgesetzt. Für die "Starken Pfoten" ist das ein alarmierender Zustand. Die Mitglieder des internationalen Tierschutz-Clubs für Kinder und Jugendliche setzen sich dafür ein, dass Tierleid verhindert oder gemindert wird. Ein Kamerateam und der "Platz für Helden!"-Reporter Alex Huth haben sie bei ihrem Einsatz begleitet. Die fünfteilige Doku "Platz für Helden! - Starke Pfoten" (KI.KA) ist ab 6. Oktober, täglich um 16:00 Uhr im KI.KA zu sehen.

19 "Starke Pfoten" aus Deutschland und Österreich packen in ihren Ferien eine Woche im Tierheim Lochen (Österreich) mit an. Hunde, Katzen, Hühner, Gänse, Pfauen, Ziegen, Schafe, Esel, Pferde, Schweine, Kaninchen und ein afrikanisches Watussi-Rind namens Herkules warten darauf, versorgt zu werden. Und das ist noch nicht alles: die Ziegen auf dem Hof brauchen dringend ein neues Gehege. Damit das in der kurzen Zeit, die die Kinder für ihr Projekt haben, auf die Beine gestellt werden kann, dürfen die "Starken Pfoten" alles, nur nicht selbst zickig werden - für 18 Mädchen und einen Jungen eine echte Meisterprüfung. Zusammenhalt ist angesagt, vor allem, weil noch eine weitere große Aufgabe wartet: Die Schafe brauchen einen Weidewagen. Ein alter Bauwagen soll so umgebaut werden, dass die Tiere dort Unterschlupf finden und bei Bedarf von einer Weide zur nächsten gefahren werden können.

Zum Abschluss ihrer Tierschutzwoche haben sich die "Starken Pfoten" vorgenommen, sämtliche Kinder aus Lochen zu einem Fest einzuladen. Das bedeutet aber auch, dass die "Starken Pfoten" zügig fertig werden müssen und unter großem Zeitdruck auch noch sämtliche Vorbereitungen für das Fest in die Hand nehmen müssen.
Wie es den 19 Kindern bei der Umsetzung ihres ehrgeizigen Projekts ergeht, zeigt der KI.KA vom 6. bis 10. Oktober täglich um 16:00 Uhr in "Platz für Helden! - Starke Pfoten". Verantwortlicher Redakteur im KI.KA ist Matthias Huff.
Das Projekt "Platz für Helden!" Kinder engagieren sich für andere Kinder, schaffen Raum für ein Miteinander und werden dadurch zu Helden. Sie darin zu bestärken, ist das Anliegen der Initiative "Platz für Helden!", die mit Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen eine prominente Schirmherrin und Unterstützerin aufzuweisen hat. Mit dem Gemeinschaftsprojekt von KI.KA, NDR und ARD Fernsehlotterie "Ein Platz an der Sonne" wird das Engagement junger Helden in den Fokus gerückt.
Mit "Platz für Helden! - Starke Pfoten" ergänzt eine weitere fünfteilige Dokumentation die Ausstrahlungen, mit "Platz für Helden! - Eine Schule für Krizevici" (KI.KA) folgt ab 13. Oktober die vierte mehrteilige KI.KA-Produktion in diesem Jahr.
Am 18. und 19. Oktober sowie am 25. und 26. Oktober zeigt der KI.KA die beiden letzten Dokusoaps in 2008. "Platz für Helden! - Abenteuer Almhütte" (NDR) und "Platz für Helden! - Ein Soundbus für Hannover" (NDR) werden um 19:25 Uhr ausgestrahlt.
Realisiert und produziert werden die verschiedenen "Platz für Helden!"-Formate von M Screen - im Auftrag des KI.KA oder NDR und in Zusammenarbeit mit der ARD Fernsehlotterie "Ein Platz an der Sonne".
Der Herbst bietet sich für wunderbare Wanderungen in der Natur an. Gerade Menschen, die die Natur und Tiere lieben, kommen hier auf ihre Kosten. Nutzt die wundervolle Zeit aus und geht mit Eurem Hund nach draußen, in die Berge, in die Wälder, streift über Wiesen und sucht neue Pfade. Wandern mit Bello, das haben wir hier schon öfter beschrieben, macht unglaublich viel Spaß!
Mix-Hündin Biene war an diesem warmen September-Sonntag auch mit "Kollegen" unterwegs, und zwar im Bayerischen Wald, und bringt für alle, die in Bayern leben oder einen Urlaub im Freistaat wohnen einen tollen Wandertipp mit nach Hause: Erkundet doch mal den Pfahl!
Ihr werdet Euch jetzt fragen, was das sein soll - der Pfahl? Ganz einfach: Der Pfahl ist eine spektakuläre Gesteinsformation aus Quarz, das sich im Laufe von 300 Millionen Jahren abgesetzt hat. Diese "Wand" aus Gestein ist nicht nur lokal begrenzt, sondern beginnt in der Oberpfalz bei Nabburg und verläuft quer durch Ostbayern bis zum Mühlviertel, Endstation Linz in Oberösterreich. Die Gesamtlänge des Pfahls beträgt über 150 Kilometer, stellenweise ist er bis zu 40 Meter hoch.
Am besten werft Ihr selber mal einen Blick drauf (im Hintergrund seht Ihr auch unsere fleißigen Hundewanderer!):

Besonders schön ist der Pfahl zu sehen in der Gegend um Viechtach und Regen im Landkreis Regen. Dort finden sich auch herrliche Wanderwege. Seid Euch sicher: Euer Hund und Ihr, Ihr werdet dort nicht alleine sein - denn dort trifft man ja sooo viele Vierbeiner! Hier seht Ihr zum Beispiel "Wandermops" Falco, der hofft, dass im gut gefüllten Rucksack auch etwas für ihn drin ist:

Am Pfahl entlang lässt es sich herrlich spazieren gehen, egal, ob man eine größere Tour unternimmt oder einen kürzeren Gang. Das schroffe Gestein sieht imponierend aus, und Kinder und Hunde können teilweise sogar ein wenig klettern - ein tierisches Vergnügen!
Hier zeigen wir Euch nochmal eine spektakuläre Pfahl-Ansicht:

Übrigens: Gerade im Altweibersommer und Frühherbst ist es wunderschön in der Region rund um Viechtach. Dort findet Ihr Tausende von Spinnennetze am herrlich blühenden Heidekraut. Dort fühlen sich die nützlichen Spinnen offensichtlich so richtig wohl:

In diesem Sinne: Biene und ich wünschen Euch einen wunderschönen Wander-Herbst!
Hurra, hurra, der Herbst ist da. Und mit ihm der Igel. Derzeit ist er wieder verbreitet unterwegs und könnte sich auch schon bald wieder bei euch blicken lassen. Nach der anstengenden Paarungszeit sowie der Aufzucht der Jungen suchen Igel derzeit Nahrung und Unterschlupf vor dem Winterschlaf, während dem sie monatelang allein von ihrem Fettpolster leben.

Diese „Strategie“ beherrschen die äußerst anpassungsfähigen Stacheltiere schon seit Millionen von Jahren! Trotz aller Eiszeiten und Wärmeperioden, die sich in dieser Zeitspanne abwechselten, also trotz jedes „Klimawandels“, haben die Igel unverändert überdauert. Auch heute ist dies nicht anders: Werden die Winter wärmer, wirkt sich das auch auf die Nahrungstiere des Insektenfressers Igel aus: Käfer, Würmer & Co. sind länger aktiv. Obst steht übrigens entgegen altem Volksglauben nicht auf dem Speiseplan der Igel. Bei wärmerem Klima finden die Stacheltiere auch spät im Jahr noch Futter und gehen dann entsprechend später in den Winterschlaf.

Gefahren drohen so oder so: Durch menschliche Eingriffe in die Natur werden die ursprünglichen Lebensräume immer geringer. Vor allem durch unseren oft unvorsichtigen Einsatz von Gartengeräten, durch übermäßige Aufräumarbeiten in Parks und Gärten sowie durch zu schnelles Autofahren im durchgrünten Siedlungsbereich ab Dämmerungseinbruch sind Igelleben bedroht. Jeder kann vor der eigenen Tür etwas für den stachligen Gartenfreund tun, etwa wenn er vorsichtig und bremsbereit Auto fährt und auf Igel achtet.
Im Herbst lässt man Nistmaterial wie Laub und Baumschnitt unter Hecken, Gebüsch oder als Haufen liegen, anstatt es zu entsorgen. Mit wenig Mühe sind so Unterschlüpfe für stachlige Gäste geschaffen. Naturnah bewirtschaftete Gärten und Parks bieten Nistgelegenheit und Nahrung. Abendliches Zufüttern im Herbst vor dem Winterschlaf mit einem Schälchen Katzendosenfutter ist eine gute Igelhilfe. Gerade Jungigel, die Anfang November wenigstens 500 g wiegen sollten, um den ersten Winterschlaf zu überstehen, werden ein Zubrot zu schätzen wissen. Nur hilfsbedürftige Igel gehören in menschliche Obhut, also verletzte und kranke Tiere sowie - im Sommer - verwaiste Igelsäuglinge. Man erkennt sie alle meist daran, dass sie tagaktiv sind.

Auch Jungigel, die im November noch deutlich unter 500 Gramm wiegen, brauchen Hilfe. Zur Pflege muss ein Igel im Warmen untergebracht und artgerecht ernährt werden, meist bedarf er auch tierärztlicher Behandlung. Kann der stachlige Pflegling trotz eines milden Spätherbsts nicht mehr ausgewildert werden, sollte er bei ausreichendem Gewicht in menschlicher Obhut Winterschlaf halten dürfen. Dann benötigt er eine kalte Unterkunft mit einem gut isolierten Schlafhaus.

Mehr Infos rund um die Igel-Hilfe findet ihr beim Verein Pro Igel e.V., außerdem gibt es rund um die Uhr eine Igel-Hotline. Hier stehen euch Experten zur Verfügung, die verraten, was zu tun ist, wenn ein kleiner Stachel-Freund gefunden wurde. Telefon 01805-555-9551 (14 Cent./Min.). Bei der Geschäftsstelle des bundesweit tätigen Vereins Pro Igel e.V., Lilienweg 22 in 24536 Neumünster, ist außerdem ausführliches Informationsmaterial kostenlos erhältlich.
Auch diese Woche haben wir von Deine-Tierwelt.de natürlich wieder einen TV-Tipp für Euch! Diesmal planen wir etwas länger im Voraus, denn die Sendung, die wir Euch empfehlen, flimmert am 20. Oktober über die Mattscheibe. Am besten streicht Ihr Euch dieses Datum schon einmal in Eurem Kalender an, denn es handelt sich um eine waschechte Jubiläumsfolge: Zum 500. Mal gibt es die TV-Doku "Menschen, Tiere & Doktoren" zu sehen.
Eine seltene Nashorngeburt, die gefährliche Operation eines jungen Fohlens und die Impfung einer Herde von Highland-Rindern (siehe Bild) - wenn Tiere Hilfe brauchen, sind die Tierärzte von "Menschen, Tiere & Doktoren" gefragt. In der Jubiläumssendung der Tierarzt-Doku am 20. Oktober begleitet VOX bereits zum 500. Mal die Veterinärmediziner bei ihren tierischen Einsätzen.

Am Geburtstag ist die Aufregung im Krefelder Zoo besonders groß: Bei den Spitzmaulnashörnern wird Nachwuchs erwartet: Nashornmutter "Nane" ist schon den ganzen Tag unruhig und auch Zootierarzt Dr. Martin Straube ist aufgeregt: "Das ist nicht irgendeine Geburt, sondern die eines Spitzmaulnashorns - das ist etwas ganz Besonderes, weil Spitzmaulnashörner im Freiland vom Aussterben bedroht sind und nur sehr selten in Zoos gehalten werden; Nachzuchten sind keineswegs selbstverständlich." Der Tierarzt beobachtet die Geburt über einen Monitor, um nicht zu stören und nur im Notfall eingreifen zu können.
Während man im Krefelder Zoo ein neues Leben erwartet, bangt Pferdebesitzerin Michelle Kilb in der Tierklinik für Geburtshilfe in Gießen um das Überleben ihres erst acht Tage alten Fohlens. Das Kleine hat nach einer Kolik nichts mehr gefressen und getrunken. Tierärztin Dr. Brit Ragna Richter vermutet einen Darmverschluss und sieht in einer Operation die einzige Möglichkeit, das Leben des Jungtiers zu retten. Nun ist größte Eile geboten!
Außerdem ist Landtierarzt Nicki Schirm in der Jubiläumsfolge auf dem Weg zu einer Herde Highland-Rindern. Die Tiere des Hobbyzüchters Karl-Friedrich Roth in Gründau-Rothenbergen sollen gegen die Blauzungenkrankheit geimpft werden. Der Züchter lockt die Tiere geduldig mit Brötchen an. Dann ist der Mut des Tierarztes gefordert, denn die Highland-Rinder haben spitze, lange Hörner und sind alles andere als Streicheltiere.
"Menschen, Tiere & Doktoren" mit der 500. Folge am 20. Oktober 2008 um 17 Uhr bei VOX.
Rund 130 Hundehalter sind am vergangenen Sonntag mit ihren Hunden dem Aufruf der "Pedigree Initiative für die Natur des Hundes" zur Aktion "Deutschland geht Gassi!" in den Hamburger Stadtpark gefolgt. Angeführt von Schauspieler Hardy Krüger jr. gingen Hund und Halter gemeinsam Gassi - aus gutem Grund. "Mit der Aktion 'Deutschland geht Gassi!' machen wir uns bundesweit für bessere Auslaufwiesen stark", erklärt Hardy Krüger jr., der sich gemeinsam mit der Pedigree Initiative für die Natur des Hundes für ein glückliches Hundeleben und ein besseres Miteinander von Hund und Mensch einsetzt. Am Ende der Gassi-Runde nahm Hardy Krüger jr. einen Scheck über 10.000 Euro entgegen. Hiervon sollen nun die Hundewiesen in der Hansestadt verbessert werden. Übrigens: Am 28. September 2008 heißt es in München "Deutschland geht Gassi!". Anmeldungen für München unter www.naturdeshundes.de.

"Die von der Pedigree Initaitive für die Natur des Hundes organisierte Gassi-Runde in der Hansestadt war ein erfolgreicher Auftakt der Aktion 'Deutschland geht Gassi!'", so Hardy Krüger jr. "Für die zahlreiche Teilnahme der Hamburger Hundehalter stellt die Pedigee Initiative insgesamt 10.000 Euro zur Verfügung. Die Hamburger Hunde können sich nun darauf freuen, dass zwei Auslaufwiesen in ihrer Stadt verbessert werden!"
"Deutschland geht Gassi!" in München: Die zweite organisierte Gassi-Runde - ebenfalls angeführt von Hardy Krüger jr. - findet am kommenden Sonntag, 28.09.2008, in München im Luitpoldpark statt. Dabei haben die Münchener die Chance, durch zahlreiche Teilnahme, ebenfalls etwas zur Verbesserung ihrer örtlichen Hundewiesen zu tun. Im Anschluss an den Gassi-Spaziergang zeigen Hundetrainer der Pedigree Initiative, wie die Bewohner der bayrischen Landeshauptstadt ihre Vierbeiner beim Gassi gehen oder beim gemeinsamen Spielen auf einer Hundewiese abwechslungsreich fördern und fordern können. Die Teilnahme an der Münchener Gassi-Runde ist kostenlos. Willkommen und teilnahmeberechtigt bei der Aktion "Deutschland geht Gassi!" sind alle Hundehalter, deren Hund entsprechend des Hundegesetzes die folgenden Voraussetzungen erfüllt: Kennzeichnung mit Microchip oder Tattoo, Bestehen einer Haftpflichtversicherung, Hunderegistereintrag. Weiterhin dürfen an der Aktion "Deutschland geht Gassi!" nur angeleinte Hunde teilnehmen, die auch während der Aktion stets an der Leine geführt werden müssen. Gefährliche Hunde im Sinne des Hundegesetzes dürfen leider nicht teilnehmen. Eine Anmeldung unter www.naturdeshundes.de ist erforderlich.
Bundesweite Aktionen: Auch wer nicht in Hamburg oder München lebt, kann aktiv an der Aktion "Deutschland geht Gassi!" teilnehmen und zur Verbesserung einer örtlichen Hundewiese beitragen. "Machen Sie die Aktion in Ihrem Ort nach. Mobilisieren Sie andere Hundehalter samt Hund, gehen Sie gemeinsam Gassi und zeigen Sie uns Fotos von Ihrer Gassi-Runde", ruft Rolf Zepp, Sprecher der Pedigree Initiative für die Natur des Hundes, auf. "In der Stadt mit der größten regionalen Gassi-Gemeinde verbessern wir eine weitere Hundewiese." Wer mitmachen möchte, kann seine Fotos bis zum 31.10.2008 unter www.naturdeshundes.de einreichen.
Über die "Pedigree Initiative für die Natur des Hundes": Regularien, Bußgeldkataloge, reduzierte Grünflächen und eine hundefeindliche Atmosphäre - die repräsentative "Pedigree Studie 2007" belegt, dass das Leben für Hund und Halter in Deutschland zunehmend erschwert wird. Die größte Hundefuttermarke Deutschlands findet "Es ist Zeit zu handeln!" und hat im Juni 2007 die "Pedigree Initiative für die Natur des Hundes" ins Leben gerufen - für ein glückliches Hundeleben und ein besseres Miteinander von Hund und Mensch. Teil des Engagements ist die Förderung von Hundeprojekten mit jährlich 100.000 Euro. Unterstützt wird die Pedigree Initiative von Schauspieler Hardy Krüger jr., namhaften Experten und Verbänden. Mehr unter www.naturdeshundes.de.
Dass sich Tiere positiv auf Psyche und Sozialleben des Menschen auswirken, ist hinreichend bekannt. Hunde, Katzen, Hamster, Wellensittiche und so weiter und so fort sind tolle Gefährten, die einen aufmuntern, wenn's einem nicht gut geht und einem viel Freude im Leben machen.
Gerade deshalb ist es so wichtig, dass Kinder die Möglichkeit haben, mit Tieren in Berührung zu kommen.
Nicht jedes Kind hat die Möglichkeit, mit einem Kater aufzuwachsen oder mit einem Kaninchen. Gerade in der Stadt ist dies schwierig: Es gibt Mietverträge, die dies verhindern, oder aber die berufstätigen Mütter und Väter haben nicht genügend Zeit, sich auch noch um ein Tier zu kümmern. Denn links liegen lassen darf man den vierbeinigen Hausgenossen natürlich in keinem Fall, das ist klar: Er braucht Liebe, Pflege, Zuwendung und Zeit, und er kostet auch Geld - das können sich nicht alle Familien leisten.

Aber selbst, wenn man nicht die Möglichkeit hat, einem Tier das Zuhause zu geben, das es verdient, haben Eltern Alternativen.
Eine davon ist es, immer mal wieder mit den Kindern in den Zoo oder Wildpark zu gehen. Dort sollte man sich viel Zeit nehmen, damit die Kids die Tiere auch in Ruhe beobachten können. Erwachsene informieren sich am besten vorher ein wenig über die Lieblings-Vierbeiner der Sprösslinge, damit sie den Kleinen spannende Dinge über deren Leben erzählen können. So wird es ein lehrreicher Ausflug, der auch noch Spaß macht. Auf den Infotafeln kann man zusätzlich noch vieles erfahren und lernen.
Fest eingeplant werden sollte im Zoo auch ein ausgiebiger Stopp im Streichelzoo. Dort lernen Kinder, wie sie sich den Ziegen, Schäfchen usw. nähern sollen, nämlich mit Vorsicht und Respekt. Und sie haben die Möglichkeit, warmes, weiches Fell anzufassen, den Tieren extra dafür gekauftes Futter zu reichen und sie ausgiebig zu knuddeln. Ängste werden abgebaut und Kontakte zu den verschiedenen Lebewesen entstehen:

Ein toller Tipp ist auch ein Urlaub auf dem Bauernhof. Dort entdecken nicht nur Kinder, sondern oft auch Erwachsene ihre Tierliebe. Sie dürfen beim Melken im Kuhstall zuschauen, mit der Bäuerin die gelegten Eier im Hühnerstall suchen, mit dem Hofhund spielen und mit den Katzen kuscheln. Ein klasse Urlaub!

Eine weitere Möglichkeit: Fragen Sie doch mal im örtlichen Tierheim nach, ob Sie regelmäßig mit Ihrem Kind zusammen mit einem braven Vierbeiner Gassi gehen dürfen! So haben beide Seiten etwas davon: Der Hund freut sich über Auslauf und Zuwendung, und Ihr Kind kann sich mit Bello anfreunden. Das ist oft der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Auch Hundevereine veranstalten manchmal Kinder- und Jugendtage.
Der Natur auf der Spur sein kann man auch bei Naturlehrpfaden. Diese sind ganz toll für wissbegierige Kinder und bieten Informationen für Groß und Klein, meist sehr spannend verpackt. So erfährt man nicht nur etwas über heimische Pilzsorten, sondern auch über die Tiere des Waldes und ihre Lebensweise:

So etwas kann ein spannender Ausflug für die ganze Familie werden. Und es ist doch toll, wenn sich Ihre Kinder für die wunderbare Welt der Tiere interessieren - oder?
Wer freut sich nicht über ein nettes Lächeln, ein paar freundliche Worte, ein tolles Kompliment: Flirten macht ganz einfach Laune! Dass Hunde es einem leichter machen, nette Leute kennen zu lernen, das haben wir Hundebesitzer doch alle schon gewusst - oder? Aber dass es sich mit einem Retriever noch leichter flirten lässt, ist mir persönlich neu, ich weiß nicht, wie es Euch dabei geht! Nun, als Frauchen eines Labrador Retriever-Mixes (mit sehr viel Schnauzerblut drin!) lese ich sowas natürlich gern...!
Beim Gassi gehen lässt es sich gut flirten. Am attraktivsten wirken Sie, wenn Sie einen Labrador oder Golden Retriever an der Leine führen. Wenige Flirtchancen dagegen haben Besitzer von Zwerg-Pinschern und Pudeln. Zu diesem Ergebnis kommt die Online-Partnervermittlung ElitePartner.de in ihrem neuen LiebesTrendMonitor (4.500 Befragte).
Top3 Flirthunde
71 Prozent der Befragten finden Besitzer von Labradoren (siehe Bild) und Golden Retriever besonders attraktiv.

Und jeder Zweite wirft ein Auge auf Dalmatiner-Herrchen und -Frauchen. Fast ebenso anziehend wirken Besitzer eines Deutschen Schäferhunds (siehe Bild).

Terrier wirken nur bei Frauen sexy
Frauen mit Jack Russel Terrier (siehe Bild) wirken attraktiv - 45 Prozent aller Männer denken das zumindest. Dagegen würde nur jede dritte Frau mit einem Terrier-Herrchen flirten. Auch von Pudeln sollten Männer die Finger lassen: Nur jede zehnte Frau kann sich für Pudel-Herrchen begeistern.

Flirtkiller: Pitbull und Pinscher
Am wenigsten anziehend wirken Besitzer von Zwerg-Pinschern und Kampfhunden wie Pitbull, Rottweiler und Bullterriern aufs andere Geschlecht. Auch Mops-Besitzer finden nur 13 Prozent attraktiv.
Kommentar: Kennenlernen leicht gemacht
"Hunde ermuntern selbst Schüchterne zum Flirten. Schließlich muss man nicht lange über einen Gesprächseinstieg nachdenken, der Hund ist der ideale Eisbrecher. Über Rasse, Alter, Erziehung oder Stammbaum lässt sich leicht plaudern. Erstmal versteckt sich die Flirtabsicht hinter dem Interesse für den Hund. Man hat sofort eine gemeinsame Basis. Bei Sympathie kommen dann auch andere Themen zur Sprache", so Diplom-Psychologin Lisa Fischbach von ElitePartner.de. Und der Anlass fürs erste Date ist schnell gefunden: Einfach zu einem gemeinsamen Spaziergang verabreden!
Na dann viel Spaß beim Flirten! Und wenn Ihr es selber nicht schafft, jemanden anzusprechen: Euer Hund wird das Kennenlernen für Euch sicherlich erleichtern, denn Hunde sind ja so kontaktfreudig!!!
Verspielte Vierbeiner lernen im Nu neue Freunde kennen - was vielleicht auch für Euch gilt:
Hunderte von Meldungen über Tierquälerei gegen jedes Jahr durch die Medien, allein in dieser Woche waren in Deutschland zahlreiche grausame Tierquäler zu Gange. Was in solchen Menschen vorgeht, kann niemand genau sagen, schon gar nicht wir als absolute Tierfreunde. Häufig sind die Halter mit ihrem Tier überfordert oder neigen zu Gewalttätigkeit. Die Folge: tote Tiere, schwer misshandelte Tiere oder solche, die ihr ganzes Leben lang psychische Probleme haben und oft völlig verstört sind (hier negativ eingefärbt):
Der wohl schlimmste Fall in dieser Woche war in Mönchberg in Bayern. Dort wurde am Mittwoch an einer Straße liegend ein Schäferhund gefunden. Nachdem man zuerst von einem Unfall mit einem Auto ausgegangen war, ergaben die Ermittlungen, dass es sich um eine Hündin handelte, die auf äußerst brutale und gewalttätige Weise abgeschlachtet wurde.
Ähnlich schlimm erging es diese Woche – am Montagabend – in Kitzingen einem Kater. Der arme Kerl wurde ebenfalls Opfer eines Tierquälers, der noch unbekannt ist. Der Täter hatte den Kater mit einem Luftgewehr beschossen und ihn am rechten Fuß hinten schwer verletzt. Selbst ein Tierarzt konnte nicht mehr helfen, das Tier musste eingeschläfert werden.
Soweit nur zwei Beispiele wie Tiere bei uns in Deutschland grausam gequält werden. Und diese beiden ereigneten sich allein in dieser Woche.
Was kann ich selbst gegen Tierquäler tun? - Anzeigen und vor Gericht bringen!
Wenn ihr einen Menschen dabei beobachtet, wie er ein Tier misshandelt, schlecht behandelt oder gar richtig quält, dann wendet euch sofort an die Polizei – macht am besten als Beweis ein Foto oder sammelt wenn möglich Beweise. Denn Tierquälerei ist in Deutschland strafbar. Bis zu drei Jahre können Täter für Tierquälereien eingesperrt oder mit einer erheblichen Geldstrafe bestraft werden. Um Tierquälerei handelt es sich, wenn ein Wirbeltier immer wieder, absichtlich und bewusst von einem Menschen verletzt wird oder ihm Schmerzen zugefügt werden. Da ein Tier vor dem Gericht als „Sache“ angesehen wird, gilt die Leidzufügung an einem fremden Tier zudem noch als Sachbeschädigung. Es ist auch gesetzlich geregelt, dass ein Tierhalter, bevor er diese Funktion übernimmt, über Lebensart, Nahrung, Pflege und die Bedürfnisse eines Tieres Bescheid weiß und nach diesen Erfahrungen handelt.
Tipps zum Tierschutz gibt der Tierschutz-Bund in eurer Nähe, dort hilft man euch auch, wenn ihr Tierquäler auf die Schliche kommen wollt. Unsere Vierbeiner werden es euch danken!
Mit Hund leben die Deutschen glücklicher! Damit auch Hunde ein glückliches Leben führen können, brauchen sie Platz, Auslauf und Kontakte zu anderen Hunden. Ideal hierfür sind ausgedehnte Gassi-Spaziergänge und Ausflüge auf Hundewiesen. Vielerorts mangelt es jedoch an geeigneten Auslaufgebieten. Hier hilft die "Pedigree Initiative für die Natur des Hundes" mit der Aktion "Deutschland geht Gassi!" - gemeinsam Gassi gehen für bessere Auslaufwiesen in Deutschland. Angeführt von Hardy Krüger jr. heißt es am 21.09.2008 in Hamburg und am 28.09.2008 in München "Deutschland geht Gassi!". Dabei gilt: 200 Teilnehmer = zwei verbesserte Hundewiesen pro Stadt. Wer nicht in Hamburg oder München lebt, kann an der bundesweiten Aktion teilnehmen. Infos und Teilnahme auf www.naturdeshundes.de .
Die organisierten Gassi-Runden der Aktion "Deutschland geht Gassi!" finden am 21.09.2008 in Hamburg (Stadtpark) und am 28.09.2008 in München (Luitpoldpark) jeweils ab 14 Uhr statt. Angeführt werden beide Spaziergänge von Hardy Krüger jr., der sich gemeinsam mit der Pedigree Initiative für ein glückliches Hundeleben und ein besseres Miteinander von Hund und Mensch stark macht.

Mitmachen lohnt sich: Wenn in Hamburg und München jeweils 200 Hundehalter dem Aufruf zu "Deutschland geht Gassi!" folgen und mit ihren Hunden an der Gassi-Runde teilnehmen, verbessert die Pedigree Initiative in beiden Städten jeweils zwei Hundeauslaufwiesen. Aber das ist nicht alles: Im Anschluss an die Gassi-Spaziergänge zeigen Hundetrainer der Pedigree Initiative, wie Herrchen und Frauchen ihre Vierbeiner beim Gassi gehen oder beim gemeinsamen Spielen auf einer Hundewiese abwechslungsreich fördern und fordern können. Die Teilnahme an den Gassi-Runden ist kostenlos. Anmeldungen sind unter www.naturdeshundes.de erforderlich.
Nachmachen lohnt sich: Bundesweite Aktion für bessere Auslaufwiesen Auch wer nicht in Hamburg oder München lebt, kann aktiv an der Aktion "Deutschland geht Gassi!" teilnehmen und zur Verbesserung einer örtlichen Hundewiese beitragen. "Machen Sie die Aktion in Ihrem Ort nach. Mobilisieren Sie andere Hundehalter samt Hund, gehen Sie gemeinsam Gassi und zeigen Sie uns Fotos von Ihrer Gassi-Runde", ruft Rolf Zepp, Sprecher der Pedigree Initiative für die Natur des Hundes, auf. "In der Stadt mit der größten regionalen Gassi-Gemeinde verbessern wir eine weitere Hundewiese." Wer mitmachen möchte, kann seine Fotos bis zum 31.10.2008 unter www.naturdeshundes.de einreichen.

Über die "Pedigree Initiative für die Natur des Hundes": Regularien, Bußgeldkataloge, reduzierte Grünflächen und eine hundefeindliche Atmosphäre - die repräsentative "Pedigree Studie 2007" belegt, dass das Leben für Hund und Halter in Deutschland zunehmend erschwert wird. Die größte Hundefuttermarke Deutschlands findet "Es ist Zeit zu handeln!" und hat im Juni 2007 die "Pedigree Initiative für die Natur des Hundes" ins Leben gerufen - für ein glückliches Hundeleben und ein besseres Miteinander von Hund und Mensch. Teil des Engagements ist die Förderung von Hundeprojekten mit jährlich 100.000 Euro. Unterstützt wird die Pedigree Initiative von Schauspieler Hardy Krüger jr., namhaften Experten und Verbänden. Mehr unter www.naturdeshundes.de.
Ach, da geht einem doch das Herz auf! Wenn Ihr Hundefreunde seid, kennt Ihr es bestimmt, dieses herrliche Gefühl, wenn zwei rehbraune Augen erwartungsvoll auf einen gerichtet sind. Mitten ins Herz treffen diese Hunde(augen)blicke. Nicht umsonst spricht man vom Hundeblick, der selbst Steine erweichen könnte!
Damit Ihr diese wunderbaren Augenblicke in aller Ruhe auskosten könnt, haben wir heute hier für Euch ein paar besonders herrliche "tiefe Blicke" zusammengestellt.
Hier stelle ich Euch als Erstes mal meine eigene Hundedame Biene vor. Wenn sie mich anschaut, geht mir das immer durch und durch. Sie kann aber auch besonders intensiv gucken, findet Ihr nicht?

Richtige Samtaugen hat Bienes Beagle-Freundin Josy. Ganz besonders, wenn die hübsche Hündin etwas will! Dann heißt es bei der Hundedame "Schau mir in die Augen, Frauchen!" Hier seht Ihr die kleine Charmeuse mit dem tollen Augenaufschlag:

Da schmilzt man doch dahin wie warme Butter in der Pfanne, nicht wahr?
Knuddelig wie ein Teddybär ist Harry, den meine Biene und ich heute auf einem (Arbeits-)Termin kennen gelernt haben. Der Wuschelrüde hat richtige Knopfaugen, aus denen er die Welt neugierig und gleichzeitig äußerst gutmütig anblinzelt. Hier ein echter Chow-Chow-Blick für Euch:

Ist er nicht ein Schnuckel, der zehn Monate alte Rüde?
Treu wie Gold kann auch Linda gucken. Die Mix-Dame (wahrscheinlich war ein Appenzeller beteiligt) weiß genau, wie sie Frauchen um den Finger wickeln kann, damit es ein Leckerchen gibt. Ganz nach dem Motto: Erst Sitz machen, dann brav herschauen - und dann die Belohnung:

Und zum Schluss möchten wir Euch noch Boris vorstellen. Der Cocker-Spaniel-Rüde ist nicht nur ein wahrer Temperamentsbolzen, sondern sprüht auch vor Hundecharme. Sagt doch mal ehrlich - können diese Augen lügen?

Diese Fotogalerie ließe sich noch endlos fortsetzen. Denn wer Hunde liebt, der wird sie immer wieder ernten, diese treuen, samtenen, tiefen Blicke, die soviel Freude machen. Ein Grund, warum wir unsere Vierbeiner so lieben, nicht wahr?
Noch ist es draußen warm und schön. Aber es "herbstelt" schon, und in zwei Monaten müssen wir uns wohl oder übel schon mit dem Gedanken anfreunden, dass der nächste Winter ganz bestimmt kommt...
Dann sind die Tierfreunde mit Garten wieder gefragt, denn: Kleine Igel suchen ein Winterquartier und freuen sich ganz besonders über liegen gelassene Laubhaufen und ähnliches, um sich zum Winterschlaf zurückziehen zu können.
Ihr habt auch einen Garten und wollt noch viel mehr tun, damit Igel sich dort so richtig wohl fühlen? Dann habe ich heute einen Buchtipp für Euch. Im pala-Verlag ist ein neuer Titel erschienen, und zwar "Der igelfreundliche Garten" von Wolf Richard Günzel. Da steht alles drin, was Ihr für die stacheligen Vierbeiner tun könnt!

Igel sind willkommene Gäste in unseren Gärten, kaum ein anderes Wildtier ist so beliebt. Das Buch, das ich Euch heute empfehle, erklärt, was Igel brauchen, um sich wohlzufühlen und zu Dauergästen in Eurem Garten zu werden.
Kompetente Informationen zu Nahrung, Nestbau, Igelkindern und Winterschlaf bieten Einblicke in die Welt des nachtaktiven Stacheltiers. Die natürliche Lebensweise des Igels ist für den Autor Wolf richard Günzel die Grundlage seiner praktischen Tipps und Bauanleitungen in diesem Buch.
Verstecke und selbst gebaute Igelquartiere bieten Unterschlupf, Wildsträucher, Komposthaufen und Trockenmauer sind Lebensräume für wichtige Futtertiere des Igels.

Das Buch ist ein Plädoyer für weniger "Aufgeräumtheit" im Garten - denn Igel lieben und brauchen Haufen, Ecken und Gestrüpp und keinen englischen Rasen.
Aber auch die konkrete Igelhilfe kommt nicht zu kurz. Der Autor erklärt, wie man die tiere vor Gefahren schützt, wann und ob Füttern sinnvoll und welches Futter gut ist. Daneben gibt er Tipps für artgerechte Erste Hilfe.
Zahlreiche liebevolle Illustrationen runden diesen Ratgeber rund um den stacheligen Zeitgenossen ab.
Ich kann jedem, der Igel liebt, dieses Buch wirklich empfehlen, es ist sehr hübsch gemacht und bietet außerdem viele Tipps rund um die wirklich nützlichen Zeitgenossen, denen wir es in unserem Garten so angenehm wie möglich machen sollten!
Viel Spaß beim Schmökern wünsch ich Euch!
Bevor ich für heute endgültig in die Federn verschwinde, habe ich noch einen TV-Tipp für Euch. Und zwar ist doch momentan wieder die Zeit von süßen, knuffigen, knuddeligen Welpen. Man kann sich gar nicht satt sehen an den hübschen, tapsigen Gesellen!

Ganz egal, ob Magyar Viszla wie hier oder Bobtail oder Beagle oder Jack Russell-Terrier - süß sind sie alle, oder? Für alle, die "Welpensehnsucht" verspüren, sollte morgen Stern TV mit Günter Jauch um 22.15 Uhr auf RTL ein Pflichtprogramm sein.
Denn im Fokus steht eine Hundegeburt, und zwar eine ganz besonders dramatische. Es hätte eine völlig normale Hundegeburt werden sollen: "Derya", Dalmatiner-Hündin von Züchterin Claudia Klinkenberg aus Rommerskirchen im Kreis Neuss, war bereits zum dritten Mal trächtig. Doch als die insgesamt zwölf kleinen Dalmatiner zur Welt kommen sollten, verlief die Sache hochdramatisch: stern TV hat die Hunde-Schwangerschaft mit der Kamera begleitet, Hunde-Papa "Fynn" nicht aus den Augen verloren - und klärt dabei auch die Frage , wann Dalmatiner-Junge ihre Punkte bekommen.
Tierfreunde sollten sich den Beitrag nicht engehen lassen. Wir sind gespannt!
Im Kampf gegen Nacktschnecken greift so mancher zur hochgiftigen Waffe: Schneckenkorn wird häufig von Hobbygärtnern und auch in der Landwirtschaft eingesetzt. Doch die Gefahr für Heimtiere wird unterschätzt.
Handelsübliches Schneckenkorn enthält das Nervengift Metaldehyd und kann bereits in kleinen Mengen tödlich sein. „Gartenfreunde mit Kindern oder Heimtieren sollten es auf keinen Fall verwenden“, warnt Martina Schnell, Heimtier-Referentin der Tierschutzstiftung VIER PFOTEN. „Es kommt immer wieder zu tödlichen Vergiftungen bei Hunden, und auch so mancher Igel stirbt qualvoll am Schneckengift.“

Wenn Ihr Hund mit dem Mittel in Kontakt gekommen ist, sollten Sie sofort zum nächsten Tierarzt gehen. Bei einer Schneckenkorn-Vergiftung entscheiden Minuten über Leben und Tod, denn die Latenzzeit ist kurz: Nach 30 bis maximal 60 Minuten lässt sich das Gift nicht mehr aus dem Körper entfernen. Der Tierarzt wird versuchen, den Magen auszupumpen und ein Mittel gegen die Krämpfe verabreichen.

Symptome einer Vergiftung sind Speichelfluss, schnelle Atmung, Erbrechen, Lähmungen und Muskelkrämpfe. Während man beim Hund hierdurch alarmiert wird, sterben Katzen und Kleintiere oft unbemerkt, da sie sich eher zurückziehen.
Generell ist Vorsicht geboten beim Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel. „Fragen Sie im Handel nach tierfreundlichen Alternativen wie z.B. Schneckenzäunen“, rät Martina Schnell.
Das neueste Urteil des Bundesverfassungsgerichts erhitzt die Gemüter: eine Lockerung des Rauchverbots zugunsten kleiner Kneipen ist zulässig. Begründung: Im Gegensatz zu größeren Gaststätten können diese keinen separaten Raucherraum anbieten. Ist der Aschenbecher in der Stammkneipe bald wieder voll?
Weit weg erscheint die Diskussion um das Rauchverbot dagegen bei Badespaß und heißem Sommerwetter: am See, Fluss oder im Freibad kann der Raucher seine Freiheit genießen, sich lang ausstrecken und gemütlich eine rauchen. Stört doch keinen, oder?
Aber wer kennt sie nicht, die ausgerauchten Stummel im Rasen oder Sand. Besonders für Eltern sind sie ein Graus. Jedes noch so kleine Fundstück, das die Kids in die Hände bekommen, wird stolz mitgeschleppt oder sogar angeknabbert. Und zwar nicht nur von Kindern, auch Hundehalter müssen Acht geben: Haustiere sind ebenso besonders gefährdet. Ganz besonders Welpen, die überall hineinbeissen!

Jetzt müssen die Eltern und Hundehalter schnell reagieren, denn die Kippen sind nicht ungefährlich: Sie enthalten noch große Mengen Schadstoffe und bereits geringe Mengen davon können zu Nicotinvergiftungen führen. Eine Untersuchung in Berlin¹ zeigte: Über 260 Vergiftungen werden pro Jahr bei Kindern bis 6 Jahre auf Zigarettenkippen zurückgeführt. Denn die Stummel liegen zu tausenden auf Spielplätzen. Laut dieser Studie sind Nicotinvergiftungen nach der versehentlichen Einnahme von Medikamenten die zweithäufigste Vergiftungsursache bei Kindern in Berlin. Auch Hunde sind betroffen: Wenige Gramm getrockneter oder in Pfützen gelöster Tabak mögen einen Bernhardiner noch nicht umbringen, können aber für einen Chihuahua bereits sehr gefährlich sein.

Neben dem bekannten Nicotin enthalten Zigaretten noch weitere Schadstoffe wie Dioxin, Formaldehyd oder Cadmium. Gern würde die Umwelt auf diese kleinen Giftcocktails verzichten. So landet beim gemütlichen Grillabend die eine oder andere Kippe schon mal auf der Wiese oder im Sand. Diese Stummel werden vom Regen ausgewaschen und gelangen so ins Grundwasser. Dadurch können laut Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bis zu 40 Liter Trinkwasser verunreinigt werden³. Nach dem entspannten Grillabend kippt man dann die Grillkohle oft zusammen mit den gesammelten Zigaretten in den Mülleimer am Lieblingssee. Was zunächst für Umweltbewusstsein spricht, kann letzten Endes doch wieder Umweltverschmutzung sein: Oft ist der Eimer nach unten offen und schon beim nächsten Regenguss werden die giftigen Inhaltsstoffe ausgewaschen und gelangen in Boden und Grundwasser.
Also passt gut auf Eure Vierbeiner auf, wenn Ihr zum Baden an den See fahrt oder in der City spazieren geht. Schaut, dass Euer Liebling keinen Zigarettenstummel ins Maul nimmt - denn das kann richtig gefährlich werden! Übrigens: Auch Passivrauchen ist für Fellnasen und Piepmätze überhaupt nicht lustig. Deshalb: Kippe aus, wenn Ihr bei Euren Tieren seid!
Von wegen unhygienisch: Den meisten Deutschen sind Tiere im Schlafzimmer willkommen - jeder Fünfte würde die Vierbeiner sogar mit ins Bett lassen. Dies ergab eine Umfrage von Immowelt.de, einem der meistbesuchten Immobilienportale.

Die feuchte Hundeschnauze beim Aufwachen direkt im eigenen Gesicht? Für ein Fünftel der Deutschen kein Problem, wie eine Umfrage von Immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale, zeigt: 21,4 Prozent der Befragten haben keine Berührungsängste mit Tieren im eigenen Bett. Noch größer ist die Toleranz, wenn es generell um Tiere im Schlafzimmer geht: Für knapp 60 Prozent endet die Tierliebe nicht an der Zimmertür.

Für die Mehrheit der Haustiere ist allerdings gerade das Bett von Herrchen oder Frauchen tabu: Rund drei Viertel der Befragten lehnen Tiere in der eigenen Schläfstätte rigoros ab. Nur selten wird mit diesen Prinzipien gebrochen: Kaum einer würde aus Mitleid eine Ausnahme machen, wenn das Tier krank ist (1,8 Prozent). Und auch wenn der Partner mal nicht da ist, können sich nur 2,3 Prozent vorstellen, den pelzigen Kuschelersatz mit unter die Decke zu holen.

Die Umfrage im Überblick: Dürfen Tiere ins Schlafzimmer?
- Auf keinen Fall - 41,7 %
- Ins Zimmer ja, das Bett ist tabu - 32,8 %
- Meine Tiere schlafen bei mir im Bett - 21,4 %
- Nur, wenn mein Partner nicht da ist - 2,3 %
- Nur, wenn das Tier krank ist - 1,8 %
An der Umfrage haben im August 2008 über 1.000 Personen teilgenommen, die auf Immowelt.de nach der passenden Immobilie gesucht haben.
Alle drei Wochen warten die Bewohner des Caritas-Altersheimes St. Vinzenz besonders sehnsüchtig darauf, dass es endlich Freitag wird. Dann nämlich kommt richtig Leben in die Pflegeeinrichtung. Um Punkt 15 Uhr steht Diane Bartlog, Hundetrainerin aus Mengkofen, vor der Tür. Und sie bringt nicht nur ihre eigenen vier Hunde mit, sondern auch stets einige Schüler (zwei- und vierbeinige). Dann steht für die Senioren ausgiebiges Streicheln, Schmusen und Spielen mit den Hunden auf dem Programm. Eineinhalb Stunden lang ist die Freude riesig, wenn sie warmes, weiches Fell unter den Händen spüren, wenn feuchte Nasen sie sanft anstupsen, um ein Leckerli zu bekommen, und wenn die Tiere einfach frischen Wind in den Heimalltag bringen.

Diane Bartlog, Inhaberin der Sanften Hundeschule, macht diese Besuche ehrenamtlich mit ihren Mitstreitern und ist ebenfalls mit großer Begeisterung dabei: “Es ist wunderbar zu hören, dass viele schwer demenzkranke Bewohner sogar nach Tagen noch den Namen der Hunde wissen und dass die Besucher bei vielen einen enormen Fortschritt bewirken”, sagt die 27-jährige Hundefachfrau und fügt hinzu: “Ich mache das, weil ich mir später, wenn ich einmal in dieser Lage bin, auch wünschen würde, dass jemand kommt!”
In der Tat wirken sich die Hundebesuche, die seit wenigen Monaten in Wallersdorf auf der Tagesordnung stehen, überaus positiv auf die Senioren aus. Das bestätigt auch Pflegedienstleiterin Nicole Wiesmüller: “Bei Bewohnern, die Probleme mit der Feinmotorik haben, bessern sich diese beim Umgang mit den Tieren. Verkrampfungen lösen sich, Ängste werden abgebaut. Die Besuche werden stets ganz stark erwartet!”
Am liebsten wäre es den Wallersdorfern, wenn die Vierbeiner jede Woche vorbei schauen würden. Allzu gerne würde Diane Bartlog dies auch tun, es scheitert allein an der Zeit. Jede dritte Woche ist allerdings fest eingeplant, und auch in Dingolfing sind Schüler ihrer Hundeschule bereits unterwegs, um die Senioren zu besuchen - die nächste Anfrage kommt aus Frontenhausen und wird ebenfalls positiv beantwortet werden.

Das Interesse am Hundebesuch war nicht immer so groß. Als Diane Bartlog das Projekt gemeinsam mit Cordola Steiger vom Tierschutzverein Dingolfing startete, die ebenfalls mit ihrem Hund bereits die Senioren besuchte, handelte sich das Duo anfangs nur Absagen bei den Pflegeeinrichtungen ein. Allein im Caritas-Altenheim in Wallersdorf war die Begeisterung und das Interesse sofort groß, und so startete die Hundetrainerin mit den Bewohnern von St. Vinzenz. Beim ersten Mal hatte sie ihre Yorkshire-Terrier Betty und Bonny sowie ihre beiden spanischen Mischlingsdamen Honey und Mali dabei, außerdem eine Freundin mit einer sehr lebhaften Labrador-Hündin, Gina. “Es war wirklich sehr interessant zu sehen”, erinnert sich Diane Bartlog zurück. “Meine Hunde, die von Natur aus eher zurückhaltend und vorsichtig sind, gingen zu den Bewohnern, die ein wenig Angst vor Hunden zeigten, und lockten diese aus der Reserve. Gina dagegen war ein richtiger Clown und animierte die eher ruhigeren Senioren.”
Als sie zum ersten Mal den Saal, in dem sich die Senioren versammelt hatten, betraten, habe eine gespenstische Stille geherrscht, erinnert sich die Ehrenamtliche zurück. “Aber nach einiger Zeit blühten die Demenzkranken förmlich auf und fingen plötzlich an zu sprechen! Jeder hatte etwas zu erzählen, mit welchen Hunden er es früher zu tun gehabt hat - auf einmal hat der ganze Saal geredet, das war wunderbar!” Inzwischen sei es nicht mehr still, wenn die Vierbeiner im Anmarsch sind, der Bann ist gebrochen. “Die Leute haben sich teilweise extra Hundeleckerchen gekauft. Selbst schwer Demenzkranke erinnern sich noch tagelang an den Besuch und an die Namen der Hunde. Das ist richtig toll”, freut sich Diane Bartlog.
Besonders freuen sie auch die vielen positiven Rückmeldungen des Pflegepersonals. Wenn Senioren plötzlich wieder anfangen zu sprechen, wenn bettlägerige Bewohner den Wunsch haben, wieder aufzustehen, wenn Menschen, die die Krankengymnastik verweigert haben, auf einmal wieder mitmachen, damit sie in der Lage sind, bei den Hundebesuchen dabei zu sein. Das motiviert Bartlog und ihr Team, das gut und gerne noch Verstärkung gebrauchen könnte. “Leider sind es noch zu wenige Leute, die sich für die Besuche zur Verfügung stellen. Dabei braucht man nichts weiter als einen verträglichen Hund und die Bereitschaft, alle drei Wochen einmal eineinhalb Stunden Zeit zur Verfügung zu stellen!” Der Vierbeiner müsse beileibe nicht “supertoll erzogen” sein: “Es ist egal, ob er auf Kommando Sitz und Platz macht. Natürlich sollte der Hund nicht gleich zuschnappen, wenn ihn einer der Bewohner einmal fester drückt, und er sollte mit den anderen Hunden im Raum verträglich sein. Aber sonst sind überhaupt keine besonderen Voraussetzungen notwendig, auch keine Ausbildung als Therapiehund!”
Denn irgendwie sind sie alles kleine Naturtalente, die Vierbeiner, die seit kurzem die Senioren erfreuen, hat Diane Bartlog festgestellt. Instinktiv wissen sie alle, wie sie sich gegenüber den alten Leuten verhalten sollen, und machen stets genau das Richtige. “Die Hunde sind zum Teil ganz anders, als man sie sonst gewöhnt ist!” Jedoch: Nach eineinhalb Stunden seien die Tiere immer völlig ausgelaugt und nicht mehr fähig weiterzumachen. “Das ist schon eine anstrengende Aufgabe, die unsere Hunde da erledigten”, weiß die Trainerin. Deshalb geht es danach immer gleich ab an den Weiher, um ein kühles Bad zu nehmen und einen ausgiebigen Spaziergang zu genießen - damit die Hunde wieder fit werden für den nächsten Besuch in drei Wochen. Erwartet werden sie jedenfalls voller Sehnsucht.

