"Bitte, Mama, ich wünsch mir einen Hund vom Weihnachtsmann!" Der kleine Tobi quengelt schon seit Wochen, er hat zu Weihnachten nur einen einzigen Wunsch: Er möchte einen kleinen Labrador-Welpen haben! Grundsätzlich gegen einen Vierbeiner sind Tobis Eltern nicht, sie halten nur ein Tier nicht gerade für das passende Weihnachtsgeschenk, da sie schon des öfteren gehört haben, dass Tiere einfach nicht unter den Weihnachtsbaum gehören. Und sie haben absolut Recht!
Manche Eltern beginnen bereits jetzt mit Weihnachtsbesorgungen. Dabei haben sicherlich einige Kinder im Vorfeld den Wunsch nach einem Haustier geäußert. Tiere sind aber keine Überraschungsgeschenke, stellt der Deutsche Tierschutzbund in Bonn klar.
Immer wieder werden kurz nach den Feiertagen viele unüberlegt verschenkte Tiere in den Tierheimen abgegeben. In diesem Jahr macht der Verband zusammen mit dem Fernsehsender TIER.TV, der Zeitschrift „Ein Herz für Tiere“ und den Marken Whiskas und Pedigree auf diese Problematik aufmerksam.
In Form eines TV-Trailers werden Tierfreunde sensibilisiert, Tiere nicht als Überraschungsgeschenk zu missbrauchen. Schließlich übernähmen Tierfreunde Verantwortung für ein Lebewesen, das die Familie ein Tierleben lang begleite. Zudem seien für Tier und Mensch die Weihnachtstage oft mit Stress und Trubel verbunden.
Daher ist sie eine denkbar schlechte Zeit, um sich an ein neues Familienmitglied zu gewöhnen. Der Appell: Wer sich im Familienrat für ein Tier entschieden hat, sollte zuerst in das örtliche Tierheim gehen, dort warten zehntausende Tiere auf ein neues Zuhause.

„Ein Tier bereichert das Familienleben. Die Entscheidung muss aber wohl überlegt sein. Ein Vierbeiner ist schließlich kein Kinderspielzeug, das man bei Nichtgefallen umtauschen kann, sondern ein Lebewesen mit Bedürfnissen, das respektvollen Umgang verdient“, so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
Gemeinsam sollten Eltern und Kinder sich gewissenhaft überlegen, welche Bedürfnisse zum Beispiel Hunde, Katzen, Kaninchen oder Wellensittiche haben. Sie sollten sich bewusst sein, dass ein Tier Pflege, Fürsorge und vor allem viel Zeit benötigt.
Hierzu gehören neben täglicher Fütterung und bei Hunden ausgiebigen Spaziergängen auch Pflege und Hygiene. Gerade größere Tiere verursachen meist nicht zu unterschätzende Kosten durch Futter und tierärztliche Betreuung.
Auch ein Blick in den Mietvertrag und ein Ausschließen von Tierhaarallergien aller Familienmitglieder kann eine spätere Enttäuschung für Mensch und Tier vermeiden helfen. Ist die Entscheidung für ein Tier getroffen, sollte der gemeinsame Gang ins nächste Tierheim führen.

Der Deutsche Tierschutzbund e.V. rät das neue „tierische Familienmitglied“ vom Trubel der Festtage fernzuhalten. Für ein Tier, das sich in eine neue Umgebung eingewöhnen soll, kann das puren Stress bedeuten.
Der Tipp: Legen Sie artgerechtes Zubehör unter den Baum und nehmen Sie das Tier erst nach den Feiertagen auf. Die örtlichen Tierheime haben viele weitere Ratschläge parat. Hilfestellung bei der Entscheidung, welches Tier zu einem passt, gibt der Deutsche Tierschutzbund: Broschüren über Tierhaltung können auf der Website www.tierschutzbund.de abgerufen oder gegen Zusendung eines mit 0,90 € frankierten Rückumschlags angefordert werden. Der Trailer kann auch auf der Website angeschaut werden.
Tobis Eltern werden es jetzt folgendermaßen machen: Tobi bekommt zum Fest ein Buch über Hunde und ein paar Hundespielsachen. Die wird der kleine Junge auch brauchen: Denn nach den Feiertagen, in aller Ruhe, wird der kleine Mann mit seinen Eltern nämlich das örtliche Tierheim besuchen und sich die Vierbeiner dort ansehen. Tobis Eltern wollen sich dafür viel Zeit nehmen und mehrmals die Einrichtung besuchen, auch mit den dortigen Hunden Gassi gehen, um sie gut kennen zu lernen. Dann wollen die Erwachsenen zusammen mit Tobi einen geeigneten besten Freund aussuchen - es muss ja nicht unbedingt ein Labrador sein, hat der Bub bereits beschlossen!
Im Podcast des Deutschen Tierschutzbundes erfahren Tierfreunde Informatives und Wissenswertes rund ums Tier. Unter der Rubrik „Experten-Tipps“ gibt es in jeder Ausgabe Hilfestellungen zum praktischen Tierschutz.

In der aktuellen Folge erfahren die Hörer unter anderem, welches Verhalten angebracht ist, wenn man einen Igel auf Futtersuche in Gärten und freier Natur antrifft. Denn die stacheligen Tiere brauchen nur in Ausnahmefällen menschliche Hilfe. Eingreifen sollte ein Tierfreund allein dann, wenn das Tier sichtbar krank, geschwächt oder ein offensichtlich verwaistes Jungtier ist.
Der Deutsche Tierschutzbund rät daher, das Tier zunächst zu beobachten. Ansonsten kann eine vorschnelle Hilfe mehr schaden als dass sie nützt, denn oftmals werden die Igel aus ihrer natürlichen Umgebung herausgerissen oder aufgenommene Tiere falsch versorgt. Tierfreunde sollten sich erst beim Tierarzt oder dem örtlichen Tierschutzverein informieren, bevor sie einen Igel möglicherweise vorschnell in Pflege nehmen.
Der aktuelle Podcast kann auf den Webseiten www.tierschutzbund.de und www.jugendtierschutz.de oder bei iTunes abgerufen werden. Auch wer kein mobiles iPod-Gerät besitzt, kann ihn entweder direkt auf dem Computer, z.B. über iTunes oder den Quicktime Player, mit interaktiven Links, Bildern und Kapiteln, oder als normale Audioversion über jeden MP3-Player anhören.
Mit einer Rekordausstellerbeteiligung startet am morgigen Dienstag, 11. November, die weltgrößte Ausstellung für Tierhaltung und Management, die EuroTier 2008. Vom 11. bis 14. November wird das Messegelände in Hannover das Mekka für die professionellen Tierhalter sein. Rund 1.800 Aussteller aus aller Welt werden ein vollständiges Angebot präsentieren. Nach Angaben des Veranstalters DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) ist die Zahl der Aussteller gegenüber der letzten Veranstaltung in 2006 um 15 Prozent gestiegen. Gleichzeitig hat die Ausstellungsfläche um mehr als 25 Prozent zugenommen. Mit diesem hervorragenden Anmeldeergebnis unterstreicht die EuroTier eindrucksvoll ihre führende Stellung als die weltweite Leitausstellung für Tierhaltung und Management.

Dezentrale Energieversorgung im Mittelpunkt der BioEnergy Europe
Auch für den Bereich Bioenergie mit der "BioEnergy Europe", die vor zwei Jahren ihre erfolgreiche Premiere auf der EuroTier hatte, kann ein ausgezeichnetes Ausstellerinteresse registriert werden. Alle namhaften Unternehmen aus dem In- und Ausland werden ein umfangreiches Angebot über die gesamte Breite der technologischen Entwicklungen auf dem Feld der Bioenergie, der regenerativen Energie sowie der Technik rund um die dezentrale Energieversorgung präsentieren.
Die DLG verzeichnet sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland ein starkes Besucherinteresse. Aufgrund des einzigartigen Ausstellungsangebotes und der zahlreichen Voranfragen ist mit einer großen Besucherzahl aus ganz Deutschland und aus vielen europäischen Ländern zu rechnen. Viele Fachleute werden zudem aus den mittel- und osteuropäischen Ländern erwartet. Auch aus dem Nahen und Mittleren Osten sowie aus China liegen weit mehr Voranfragen zum Besuch der EuroTier 2008 vor als vor zwei Jahren. Die DLG rechnet daher in diesem Jahr mit rund 130.000 Besuchern.
Weltbranchentreffpunkt
Auf der EuroTier wird das vollständige Angebot an Technik, Genetik, Betriebsmitteln und Dienstleistungen für die Rinder-, Schweine- und Geflügelhaltung präsentiert. Alle international führenden Unternehmen der Branche sind vertreten. Mit 755 Ausstellern (42 Prozent) aus 45 Ländern wird die EuroTier 2008 internationaler denn je sein. Die DLG wertet dies als deutliches Zeichen, dass die Unternehmen die EuroTier als Drehscheibe zu den Märkten in ganz Europa, Russland, im Nahen und Mittleren Osten sowie in China nutzen wollen. Die EuroTier ist der Welt-Branchentreffpunkt.
Auch die Landwirte sehen den Auswirkungen der Finanzkrise mit Sorge entgegen. Dennoch sieht die DLG mittel- und langfristig durch eine steigende Weltbevölkerung sowie zunehmenden Wohlstand und Urbanisierung in weiten Teilen der Welt starke Argumente für eine stabile Nahrungsmittelnachfrage. Dies sind gute Voraussetzungen für die Schweine-, Rinder- und Geflügelhalter sowohl am Standort Deutschland als auch weltweit. Allerdings wird der Wettbewerb um Marktanteile unter den Produzenten weiter zunehmen. Und die Herausforderung in diesem Wettbewerb besteht für Tierhalter weltweit vor allem darin, auch bei turbulenten Rahmenbedingungen mit volatilen Betriebsmittel- und Erzeugerpreisen, Währungsschwankungen und unsicherer Kapitalverfügbarkeit nachhaltig erfolgreich zu produzieren. Daher müssen sie ihre Betriebe professionell in die Zukunft ausrichten. Ihr Informations- und Orientierungsbedarf ist groß, sie benötigen aussagekräftige und kompetente Orientierungshilfen, insbesondere auch zu den Fragen Management, Qualitätssicherung, tier- und funktionsgerechte Haltung, Herdenmanagement, Fütterung, Tiergesundheit, Hygiene und Genetik. Hierfür ist die EuroTier die ideale Informationsplattform. Sie ist nicht nur eine Innovationsbörse für moderne Technik, sondern auch Ideen- und Impulsgeber für wichtige Zukunftskonzepte in der Tierhaltung.
Eine besondere Aktion hält die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) für Kinder auf der EuroTier 2008 in Hannover bereit. Es wird der Name für die EuroTier-Kids-Kuh gesucht. An den Servicepoints in allen Eingangsbereichen erhalten die kleinen Besucher einen Teilnahmezettel, auf dem die Kuh abgebildet ist. Hierauf ist der Namensvorschlag einzutragen. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt, so können auch Doppelnamen oder Vor- und Zunamen vorgeschlagen werden. Mitmachen können alle Kinder bis zum Alter von 12 Jahren. Zu gewinnen gibt es einen Besuch im Movie Park Germany in Bottrop mit Übernachtung für 4 Personen (2 Erwachsene und 2 Kinder).
Damit der EuroTier-Besuch für Familien stressfrei ablaufen kann, erhalten die Eltern für ihre Kinder ein umhängbares "EuroTier-Kid-Schlüsselband". An diesem Schlüsselband ist eine Plastikhülle befestigt, in die eine Karte mit den wichtigsten Informationen, wie zum Beispiel Name des Kindes und die Handy-Nummer der Eltern, gesteckt werden kann. Ein von dieser Karte abtrennbarer Teil für die Eltern enthält alle wichtigen Telefonnummern, darunter eine Kinder-Hotline, sowie Informationen rund um Kinder auf der EuroTier. Sollte ein Kind im Besucherstrom verloren gehen, dann können sich die Eltern direkt an die Kinder-Hotline wenden. Hier erhalten sie alle Informationen, die das Auffinden und das Zurückbringen der Kinder betreffen. Das ?EuroTier-Kid-Schlüsselband? ist am EuroTier-Service-Point an allen Eingängen sowie an den EuroTier-Informationsständen in den Ausstellungshallen erhältlich. Kinder haben bis zu ihrem 8. Geburtstag in Begleitung
Erwachsener freien Eintritt zur Ausstellung. Ab 8 Jahren zahlen Kinder den Schüler- und Studentenpreis von 12,- Euro an der Tageskasse.

EuroTier-Junior-Club
Eltern, die in Ruhe die EuroTier besuchen und wichtige Gespräche auf den Ausstellungsständen führen wollen, können Kinder ab dem Alter von drei Jahren im EuroTier-Junior-Club abgeben. Dort werden die Kinder von erfahrenem Personal betreut und beschäftigt. So stehen zum Beispiel ein Trettraktor-Fahrsicherheitstraining, das Kinderschminken und ein Malwettbewerb auf dem Programm. Auch eine Video-Ecke ist eingerichtet. Der EuroTier-Junior-Club befindet sich im Ausstellungsgelände auf der Südseite des Convention Centers (CC). Er ist täglich von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Es kann allerdings bei sehr großem Andrang zu einem Aufnahmestopp kommen.
Der Bayerische Wald gilt als die typische Heimat des Luchses. Mitten im tiefsten Niederbayern fühlt er sich seit mehreren Jahren besonders wohl und hat sich auch, um genau zu sein, in den Hochlagen des Bayerischen Waldes eingelebt. Das ist aber noch nicht alles, auch in Richtung Oberpfälzer Wald und Donau geht das Verbreitungsgebiet des Luchses inzwischen in Ansätzen. Derzeit wird der Bestand zwischen Passau und Bayreuth bei den erwachsenen Tieren auf rund 30 Stück maximal geschätzt. Vor allem außerhalb der Staatswaldbereiche sorgt die große Katze für Aufregung, denn ihre Rückkehr wird nicht von jedermann begrüßt. Der ein oder andere Luchs soll sogar schon neben der Straße von aufmerksamen Bürgern beobachtet worden sein, wie es heißt.

In freier Wildbahn ist der Luchs heutzutage immer öfter zu sehen im Bayerischen Wald. Aber auch beim "Haus zur Wildnis", wo er ein großes Freigehege hat, fühlt er sich wohl.
Dass der Luchs heute nicht mehr überall bekannt ist oder auch etwas seltsam in der freien Natur erscheinen mag, ist kein Wunder. Schließlich ist er länger als ein Jahrhundert nicht mehr in den bayerischen Wäldern daheim gewesen. Einerseits werden deshalb mystische Geschichten und Märchen alten Überlieferungen von der angeblich blutrünstigen Bestie nur zu gerne geglaubt. Andererseits halten viele den Luchs noch für ein Indiz, dass die Natur im Bayerischen Wald noch in Ordnung ist, weil eine solch seltene Tierart dort beheimatet ist. Einige sehen in der Rückkehr des Luchses eine Art Wiedergutmachung an der Natur und erhoffen sich eine Lösung der sogenannten Schalenwildproblematik.
Wie ihr seht gibt es also zwei äußerst extreme, aber unterschiedliche Meinungen rund um den Luchs. Wirklich sinnvoll umgehen kann man mit dem Luchs aber nicht durch derartige Gerüchte oder Positionen, sondern vielmehr durch Wissen über den Luchs. Deshalb gibt es seit einiger Zeit das Luchsprojekt des "Naturparks Bayerischer Wald e.V."
Ziele es Projektes sind, den Luchsbestand möglichst genau zu ermitteln und eventuelle Populationstrends zu ermitteln, die Menschen vor Ort sachlich über den Luchs zu informieren, die Toleranz gegenüber des Tieres zu steigern und ein besseres Zusammenleben zwischen Mensch und Luchs zu ermöglichen.
Im Vergleich zu den Bedingungen während seiner Ausrottung vor gut 150 Jahren hat sich die Situation inzwischen übrigens sehr zu Gunsten des Luchses gewandelt: Die Schafzucht und -haltung hat enorm nachgelassen, die Tiere werden praktisch nicht mehr in Waldweide gehalten. Die Waldfläche Bayerns nimmt immer weiter zu. Die Einstellung gegenüber den großen Beutegreifern hat sich - ausgehend von der städtischen Bevölkerung - verändert: weg von dem Konkurrenzdenken hin zu einer Sicht der Fleischfresser als notwendiger Bestandteil im ökologischen Gesamtgefüge.
Leider sind einige Landnutzer noch immer skeptisch. Der Luchs wird teilweise als noch als Gegner angesehen, der die Rehwildbestände immer weiter minimalisiert.
Eine Entschädigungsregelung bezüglich der nachweislich vom Luchs erbeuteten Nutztiere gibt es seit mittlerweile 10 Jahren. Pro Jahr werden rund 550 € für Luchsübergriffe auf Schafe und Wild in landwirtschaflticher Gehegehaltung ausgezahlt.

Vor allem rund um das Arbergebiet fühlt sich der Luchs sehr wohl. Wenn es dämmrig ist kommt er bevorzugt zum Vorschein...
Dringend notwendig ist eine bessere Aufklärung der Bevölkerung über den Luchs. Nur so lässt sich wieder ein wechselseitiges Vertrauen aufbauen, wie der Verein "Naturpark Bayerischer Wald" erklärt. Weder eine Verunglimpfung noch eine Verherrlichung bringen den Luchs weiter. Auf einer sachlichen und fachlich fundierten Basis kann dagegen ein ehrlicher, interessensübergreifender und langfristiger Umgang mit dem Luchs möglich sein.
Genau hier setzt das Luchsprojekt des Naturparks Bayerischer Wald e.V. an: detaillierte Feldforschung gepaart mit der nötigen Portion Öffentlichkeitsarbeit schafft die Grundlage für ein besseres Miteinander der Ansprüche von Mensch und Luchs in Bayern.
Denn dem Luchs fehlt es in Bayern nicht an Lebensraum, er braucht stattdessen mehr Toleranz der Menschen. Es liegt also an uns allen, ihm auch weiterhin eine Chance zu geben.
Bärenalarm in Niederbayern!!! Ist wieder ein Bruno in den Wäldern unterwegs? Einem Busfahrer schien es heute morgen so. In der Gegend rund um Reisbach (Kreis Dingolfing-Landau) wollte er einen Meister Petz gesehen haben, teilte der Omnibus-Chauffeur ganz aufgelöst der Polizei mit.

Diese nahm den Hinweis durchaus ernst und begann mit ihren Nachforschungen. Zumal auch noch einige Passagiere bestätigen konnten, dass sie ebenfalls einen Braunbären vorbei trotten haben sehen.
Zunächst einmal konzentrierte sich die Polizei darauf, herauszufinden, ob denn irgendwo ein Bär entlaufen sein könnte - in einem Zoo oder gastierenden Zirkus zum Beispiel. Fehlanzeige! Nirgends fehlte ein Teddy.
Daher war schließlich Spurensuche angesagt. Mit Hilfe eines Jägers durchkämmten die Freunde und Helfer das Gebiet auf der Suche nach Meister Brummbär. Rund eineinhalb Stunden war der Suchtrupp unterwegs, dann löste sich das große Rätsel, und allgemeine Erheiterung folgte: Bei dem vermeintlichen Braunbär handelte es sich um einen gutmütigen, pelzigen Neufundländer-Rüden, der gemächlich durchs Gelände streifte. Hier seht Ihr den stattlichen Burschen, der für so viel Verwirrung gesorgt hat:

Schaut er nicht einfach zum Knuddeln aus, dieser riesige Teddybär?
Dieser Star des Tages ist übrigens neun Jahre alt und hört auf den Namen Djug. Er hatte sich selbstständig gemacht und einen Ausflug zum Nachbarn unternommen, und auf dem Heimweg war er vom Busfahrer und den Passagieren gesichtet und für einen Braunbären gehalten worden.
Diese Geschichte geht seitdem durch sämtliche Medien, und auch wir von deine-tierwelt.de finden:
Djug ist echt bärenstark!!!

