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So, das war's dann mit dem tollen Designer-Sofa! Wunderbar stand es da und lud zum Träumen und Entspannen ein. Und nun das! Katze Mimi hat in der Abwesenheit von Frauchen ausgiebig ihre scharfen Krallen an dem schönen Teil gewetzt. Nun ist der Stoff zerrissen, und der Schaumstoff guckt raus.




Frauchen ist wirklich wütend, denn sie hat ihrem Liebling extra einen wunderbaren, riesigen Kratzbaum gekauft, der bis zur Decke reicht. Aber nein - Mimi verewigt sich lieber an den Möbeln!

Warum macht die Katze das? Wohnungskatzen kratzen nicht nur am Sofa, weil sie ihre Krallen schärfen und abgestorbene Hornhaut entfernen wollen. Nein, es ist auch eine Form, das Möbelstück zu markieren. Dein Stubentiger sagt dadurch eindeutig: Das ist meins!



Wie passiert dieses Markieren? Ganz einfach: Indem die Katze ihre Krallen wetzt, sondert sie eine Duftmarke ab, und zwar durch einen Schweißfilm, der zwischen den Sohlenballen abgesondert wird. Diesen Duftstoff macht sich Mieze zunutze.

Was also tun? Der Ansatz von Mimis Frauchen war schon ganz gut. Sehr wichtig ist es, genügend Kratzmöglichkeiten aufzustellen, an denen Mieze "ganz legal" ihrem Bedürfnis, die Krallen zu schärfen, nachgehen kann. Das kann ein Super-Luxus-Modell über verschiedene Etagen sein, das zugleich auch noch Spiel-, Kletter- und Liegemöglichkeiten bietet. Manche Stubentiger lieben aber gerade das kleine Modell in der Zimmerecke, das sie prima erreichen können:



Schau doch mal in unseren Kleinanzeigen! Hier findest Du bestimmt das richtige Modell, das auch Dein Schatz gut annimmt!

Ja, und dann gilt es natürlich auch noch, Dein Sofa zu schützen. Du könntest zum Beispiel ein Kratzbrett an der Stellte befestigen, an der Mieze ihre Krallen wetzt, so dass der Stoff heil bleibt.

Oder Du verwendest einen Duft, den die feine Katzennase nicht ausstehen kann - Orangen- oder Zitrusöl zum Beispiel, das Du an die Stelle träufelst. So wird sich Deine Samtpfote in Zukunft lieber von dem Ort fernhalten!

Du kannst es natürlich auch mit Erziehung probieren - oh ja, auch Katzen lassen sich erziehen! Mit einem scharfen Strahl aus der Wasserpistole, der dann erfolgt, wenn sich Dein Liebling am Sofa zu schaffen macht, gewöhnst Du dem Tier diese Unart mit Sicherheit schnell ab, denn die meisten Katzen hassen Wasser. Wenn Du sie so bestrafst, dann trittst Du selber nicht als böser Racheengel auf, denn Mieze weiß ja nicht, dass Du für den Strahl verantwortlich bist. Euer Vertrauensverhältnis bekommt dadurch keinen Knacks, anders als wenn Du Deine Katze schimpfst (bitte hierbei nie den Namen der Katze rufen, lieber ein scharfes "Nein!" verwenden).

Am besten machst Du Mieze den Kratzbaum so richtig schmackhaft. Wenn sie an Möbelstücken kratzen möchte, hebe sie auf und trage sie zum Kratzbaum. Wetzt sie dann daran ihre Krallen, solltest Du mit Lob und Leckerli auf keinen Fall sparen!

Noch ein kleiner Trick: Du kannst den Kratzbaum auch mit etwas Baldrian oder Katzenminze einreiben. Die meisten Stubentiger stehen total auf diese Düfte und werden das begehrte Teil erst gar nicht mehr verlassen wollen. smiley

Jedenfalls: Gib nicht resigniert auf und lass Mieze einfach gewähren, sondern bleib am Ball, probiere die verschiedenen Tipps aus, die wir Euch hier gegeben haben, und schau, dass sich Deine Katze an den Kratzbaum gewöhnt.

Schließlich wollt Ihr ja auch noch in Zukunft entspannt auf dem Sofa liegen, anstatt das Teil in Fetzen zu sehen - oder?




16:55-16 August 2008 - MelsBiene in Katzen


Ups! Eigentlich wolltest Du nur die Zeitung holen. Aber da liegt was auf Deinem Fußabtreter, und bei nährerem Hinsehen entpuppt sich dieses Etwas als... tataaa! - tote Maus. Kommt Dir diese Situation in etwa bekannt vor? Dann bist Du bestimmt Halter einer wunderbaren Samtpfote, die Dir immer mal wieder ein Geschenk macht und dieses vor die Tür legt.

Du bist jedoch nicht nur Halter einer wunderbaren Samtpfote, sondern auch das einer bedingungslosen Jägerin. Denn eine Katze hat einen angeborenen Jagdtrieb. Darunter versteht man ererbtes Beuteverhalten, das durch Schlüsselreize ausgelöst wird. So ein Schlüsselreiz kann eine davonlaufende Maus sein, aber auch ein loses Blatt, das im Wind weht.

So pirscht eine jagende Katze über die Wiese:



Ihr ganzer Körperbau, aber auch ihre Sinnesorgane sind darauf ausgerichtet zu jagen. Ihr Skelett ist ganz leicht, elastisch und beweglich, so dass sie sich lautlos, aber überaus behende vorwärts bewegen kann:



Ihr Sehsinn ist so geschärft, dass sie in der Dunkelheit sehen kann. Deshalb jagt Mieze sehr gerne in der Zeit der Dämmerung, aber natürlich auch tagsüber und sogar in der Nacht. Meistens jagen Katze kleinere Säugetiere wie Mäuse. Aber hin und wieder hört man sogar, dass eine Samtpfote ein Wildkaninchen zu Hause anschleppt, das sie vorher erlegt hat!

Die Taktik der Katze ist dabei ganz einfach - man könnte sie zusammenfassen unter dem Motto "Abwarten und Teetrinken". Sie kann lange Zeit vor einem Mauseloch sitzen und beobachtet dieses intensiv:



Dank ihres tollen Geruchssinns hat sie vorher ausgemacht, wo sich Beute verbirgt. Sie lauert nun so lange, bis das Mäuschen erscheint - und schlägt dann blitzschnell zu.

Wann jagt eine Katze? Nun, nicht nur, wenn sie Hunger hat! Ganz im Gegenteil. Ein ausgehungertes Tier ist eine schlechte Jägerin. Gerade die wohl genährten Stubentiger bringen die notwendige Energie auf, um zur Jagd zu gehen und Beute zu machen. Sie tun dies nicht, weil sie Hunger haben, sondern wegen ihres Jagdtriebs - siehe oben!

Eine Katze ist also Meisterin bei der Jagd und eine geradezu perfekte Jägerin. Ihre Taktik: Abwarten, auflauern, anpirschen - und sich gut im hohen Gras verstecken:




15:58-15 August 2008 - MelsBiene in Katzen


Nicht alle Katzen haben die Möglichkeit, als Freigänger zu leben. Vielleicht deshalb, weil sie an viel befahrenen Straßen leben, so dass es zu gefährlich wäre, wenn Mieze frei herumlaufen würde. Vielleicht auch deshalb, weil ihre Menschen im dritten Stock wohnen - oder weil sie einfach Angst haben, dass ihren Lieblingen draußen in der freien Wildbahn etwas passiert. Manchmal zwingen aber auch Umzüge daran, dass Mieze "Stubenarrest" bekommt, der Stubentiger muss sich schließlich erst einmal im neuen Revier zurecht finden.

Wer trotzdem will, dass sein Liebling hin und wieder frische Luft schnappen kann, der kann die Katze sanft an die Leine gewöhnen und dann mit ihr Spaziergänge im Grünen unternehmen.

Dazu braucht man unbedingt ein Brustgeschirr für Katzen, denn mit einem Halsband könnte sie sich strangulieren, wenn sie in Panik gerät. Mit viel Geduld und dem ein oder anderen Leckerli solltest Du das "Anziehen" des Brustgeschirrs in Ruhe daheim üben, bevor es nach draußen geht. Gewöhne Mieze ganz langsam daran und lass ihr Zeit, sich mit dem ungewohnten "Ding" anzufreunden.

So sieht eine Katze mit Geschirr aus - Shiva ist daran gewöhnt und lässt sich davon überhaupt nicht stören:



Dazu brauchst Du noch eine reißfeste Leine. Sehr gut eignet sich zum Beispiel eine Automatik-Leine, deren Länge Du variieren kannst. Mit einer längeren Leine kannst Du die Katze auch einmal im Garten festmachen (bitte nur unter Aufsicht, nie allein lassen!).

Übe am besten das Gehen an der Leine in der Wohnung daheim, damit es klappt draußen. In entspannter Atmosphäre bietet sich die beste Gelegenheit zum Lernen. Und wenn sich die Katze daran gewöhnt hat, dann kannst Du Dich mit Deinem Schatz nach draußen.

Da gibt es sicher viel zu entdecken und zu erleben:



Überfordern solltest Du Deinen kleinen Tiger dabei aber nicht, vor allem nicht, wenn er zum ersten Mal draußen ist - dann reicht ein kurzer "Schnupper-Spaziergang" völlig aus! Am besten Du meidest dabei Trubel und allzu laute Geräusche sowie Zäune, über die fremde Hunde bellen.

Viel Spaß beim Gassi-Gehen!

19:27-14 August 2008 - MelsBiene in Katzen


Sie sind aus unserem Leben nicht wegzudenken. Sanft schnurrend, streichen sie uns um die Beine, trösten uns mit ihrem Sanftmut, wenn wir traurig sind, sorgen dafür, dass wir unser Leben nach ihnen richten (manchmal manipulieren sie uns ganz schön!) und uns immer wieder über ihre Gegenwart freuen. Die Katze gehört zu unserer modernen Welt, viele, viele Menschen schätzen und lieben sie als unverzichtbares Haustier und können sich ein Leben ohne Samtpfötchen überhaupt nicht vorstellen. Und das ist schon seit Jahrtausenden so!




Und irgendwie lief das damals alles ziemlich katzentypisch ab. Denn nicht der Mensch entschied, dass er die Katze zu seinem Haustier machen könnte, zumindest nicht komplett - nein, die Katze entschied sich dafür, dass sie eigentlich ganz gerne Partner des Menschen werden wollte! Das kam so: Sie verlor vor Jahrtausenden allmählich ihre Angst vor dem Zweibeiner und begann, seine Nähe zu suchen. Immer mehr schloss sie sich ihm an. Das nennt man Selbstdomestikation. Die Katze hat also quasi selbst beschlossen, dass sie zum Haustier wird. Typisch eigenwilliger Stubentiger, nicht wahr?!



Man muss aber dazu sagen, dass der Mensch auch nicht ganz unschuldig an der Haustierwerdung der Mieze war. Er fand es nämlich ziemlich gut, dass sich die Katze ihm angeschlossen hat. Nicht nur wegen der Tatsache, dass der kleine Tiger fleißig Mäuse und anderes Ungeziefer jagte und ihm so quasi den Rücken frei hielt in dieser Hinsicht. Nein, er fand die Gesellschaft der sanften Schönen von vornherein sehr angenehm und gewöhnte sich schnell an die samtpfotene Gesellschaft!

Heute ist die Katze aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken - also hat die Samtpfote eine gute Entscheidung getroffen damals, vor Tausenden von Jahren! Auf der ganzen Welt lieben Menschen ihre Katzen, es gibt viele verschiedene Rassen, Miezen finden sich im täglichen Leben, in der Literatur, in der Kunst, als Figuren....



Ja, und natürlich genießen wir Zweibeiner die gemeinsamen Schmusestunden mit unserem kleinen Tiger. Denn Katzen tun der Gesundheit und der Seele und der Partnerschaft und überhaupt total gut - das ist durch Studien erwiesen! Also, knuddelt Euren Stubentiger und freut Euch über die Tatsache, dass seine Vorfahren vor Jahrtausenden beschlossen haben, sich selbst zu domestizieren!



10:20-23 Juli 2008 - MelsBiene in Katzen


Im Sommer haben nicht nur wir Menschen es besonders schwer wegen Temperaturen, Sonnenbrand und Co. - auch Miezen müssen ihre Gewohnheiten umstellen und sind in manchen Dingen vor allem in der heißen Jahreszeit auf uns Menschen in besonderer Weise angewiesen.
Deshalb hier für euch 12 Katzentipps, damit der Sommer mit der Mieze oder dem Kater für Mensch und auch Tier noch schöner, angenehmer, erträglicher und fröhlicher wird.

Tipp 1: Bietet der Katze, egal ob in der Wohnung oder im Garten, einen versteckten und schattigen Platz. Dort ist es nicht nur kühler, das Haustier kann sich an diesen Ort immer wieder zurückziehen und aus dem Hintergrund alles beobachten, ist aber trotzdem in eurer Nähe. Am besten eine kleine Pappschachtel (ist auch schön kühl) in die Ecke stellen. Katzen lieben das



Tipp 2: Das Katzenklo im Sommer ruhig etwas öfter saubermachen, davon profitieren Katze und Mensch. Denn beide mögen unangenehme Gerüche nicht. Vollständig ausleeren solltet ihr im Sommer das Katzenklo ein bis zweimal pro Woche, das Beseitigen der Hinterlassenschaften sollte täglich (bei mehreren Katzen sogar zweimal am Tag) erfolgen

Tipp 3: Wasser bedeutet für den Menschen eine Erfrischung, Katzen gehen wir damit aber meistens nur auf die Nerven, auch wenn wirs gut meinen. Deshalb: lieber die Mieze nicht mit dem nassen Element konfrontieren, wenn sie das nicht will. Andernfalls natürlich gerne. Eine gute Idee ist es, eine Schüssel mit Wasser zu füllen und ein paar Leckerlis hineinzuwerfen, die darin schwimmen. Dann werden die meisten Katzen zu richtigen Fischern

Tipp 4: Gerade in Sommernächten haben Katzen regelrechten Stress, sie wollen auf die Pirsch gehen und haben Angst, dass sie etwas versäumen, wenn sie drinnen bleiben müssen. Lasst der Katze ihre Freude und sperrt sie nicht drinnen ein, außer es handelt sich um eine Wohnungskatze, die das Haus als "Jagd- und Spielort" bevorzugt. Wer Angst hat, die Katze könnte draußen überfahren werden, sollte sie am besten mit in den Garten nehmen und dort mit ihr spielen. So kann sie sich austoben, läuft aber in der Regel nicht weg, wenn sie einen guten Bezug zu euch hat.

Tipp 5: Regelmäßiges Lüften ist besonders bei Hauskatzen wichtig, damit diese gut durchatmen können. Allerdings gilt: keine Katze mit dem gekippten Fenster alleine lassen, es besteht Gefahr, dass die Katze versucht nach Draußen zu gelangen und sich dabei verletzt

Tipp 6: Nicht selten sind Katzen als typische Jäger aktiv und versuchen auch mal die ein oder andere Wespe im Sommer zu fangen. Verletzen sie sich dabei an der Pfote oder werden sie gestochen, so könnt ihr diese Blessuren mit Essigwasser vorsichtig reinigen



Tipp 7: Ein Sonnenbrand kommt nicht nur beim Menschen vor, auch Tiere neigen dazu diese unangenehme Folge des zu langen Sonnens zu bekommen. Vor allem weiße Katzen sind gefährdet einen Sonnenbrand zu bekommen. Hier hilft eine spezielle Sonnencreme für Katzen, falls es doch schon zu spät sein sollte. Sie ist beim Tierarzt erhältlich. Normale Sonnencreme auf keinen Fall verwenden!

Tipp 8: Flöhe fühlen sich im Sommer besonders wohl im Katzenfell, allerdings denken Menschen über diese ungewünschten Untermieter nicht ganz so positiv und auch die Katze ist nicht erfreut. Zur Vorbeugung vor dem Sommerstreifzug der Mieze durchs Grüne hilft, wenn Frauchen oder Herrchen ein Flohhalsband besorgt, es gibt aber zur nachträglichen Behandlung auch ein Flohmittel

Tipp 9: Vor allem im Sommer sollte die Mieze viel trinken. Verweigert sie das Wasser, das ihr Maunzi bereitgestellt habt, so könnt ihr mit einem neuen Napf für Abwechslung sorgen, dann schmeckt es auch gleich wieder besser. Ansonsten Dosennahrung füttern, die besteht zu 80 Prozent aus Wasser. Leckerlis sind natürlich erlaubt
smiley


Tipp 10: Gerüche von Katzen wirken besonders im Sommer überaus unangenehm, egal welcher Sorte sie sind. Behandeln kännt ihr diese Gerüche oder Flecken am besten mit Zitronensaft oder Essig, also mit natürlichen Mitteln. Chemikalien wirken zwar schnell, aber sind gefährlich.

Tipp 11: Sind Katzen im Sommer besonders anstrengend, sausen durch die Wohnung und wollen an einem bestimmten Tag überhaupt nicht auf euch hören? Nicht gleich bestrafen, es kann sein, dass es sich um das aktivierte Frühwarnsystem der Katze handelt, das das Tier nervös macht und uns Menschen warnt, zum Beispiel ist dies vor heftigen Sommergewittern schon öfter beobachtet worden.

Tipp 12: Wer in den Urlaub fährt sollte sich um einen guten Vertreter kümmern, der die Mieze in der Wohnung nicht nur füttert, sondern auch mit dem Stubentiger spielt und schmust. Auch Katzen brauchen Kuscheleinheiten. Mitnehmen solltet ihr die Katze nicht in den Urlaub, sie fühlt sich daheim am wohlsten und wird sonst evtl. verwirrt.


14:04- 5 Juli 2008 - johba in Katzen


Die Entscheidung ist nicht ganz einfach, und jeder Katzenhalter muss sich die Frage stellen, ob er seine Katze nach draußen lässt oder ob seine Samtpfote besser ein Stubentiger bleiben soll. Die Antwort darauf hängt von vielem ab, in ganz besonderem Maße aber von den Lebensumständen.

Wer in einer Wohnung im dritten Stock wohnt und eine Mieze als Haustier hat, der tut sich wahrscheinlich ganz schön schwer, diese nach draußen zu lassen. Der wird sich wahrscheinlich dafür entscheiden müssen, dass seine Katze kein Freigänger wird, sondern in den eigenen vier Wänden glücklich bleibt:



Gewöhnt man die Katze von Kindesbeinen an diese Umstände, dürfte es kein Problem geben, und die Mieze vermisst nichts. Am besten holt man sich ein junges Kätzchen und gewöhnt es an die Wohnungshaltung, oder aber man sucht sich im Tierheim einen waschechten Stubentiger aus, der noch nie draußen war. Aber gerade mit einer Wohnungskatze solltest Du ganz besonders viel spielen und schmusen, und auch sie braucht viel Platz und die richtigen Gegebenheiten, wie einen richtigen Platz für das Katzenklo und eine tolle Kratzbaum-Landschaft, um sich auch drinnen austoben zu können.

Vielleicht verbietet es auch das Verkehrsaufkommen, dass Du Deinen Liebling nach draußen lässt. Wer an einer viel befahrenen Hauptstraße wohnt, der sollte besser nicht auf das Glück vertrauen, dass Mieze schon nichts passieren wird. Lieber eine Katze, die nicht raus darf, als eine verletzte - oder gar noch schlimmer! - Katze! Überleg es Dir genau, ob Du das Risiko eingehen willst und kannst. Denn auch drinnen kann es eine Samtpfote wirklich supergut haben:



Wenn Du dagegen auf dem Land wohnst und einen schönen großen Garten hast, dann spricht nichts dagegen, dass Du Dein Kätzchen nach draußen lässt. Am besten gewöhnst Du es langsam an den Freigang und lässt es erst einmal den Garten erkunden, gemeinsam mit Dir:



Das wird bestimmt spannend für Deinen kleinen Tiger, wenn er mit Dir die grüne Umgebung erkunden darf!

Vergiss allerdings nicht: Wenn Deine Mieze nach draußen darf, solltest Du an den Zeckenschutz denken, damit die Katze rundum geschützt ist. Und Du solltest einen Freigänger öfter entwurmen als einen Stubentiger.

Ansonsten: Viel Freude mit Deiner Katze, egal, ob es ein Sofatiger oder ein Freigänger ist!

13:04- 4 Juli 2008 - MelsBiene in Katzen


Es ist wahrlich nicht immer einfach herauszufinden, was uns die Katze mit ihrer Körpersprache oder ihren Lauten mitteilen möchte, außer in einem Fall. Wenn es ihr richtig gut geht, so wie hier Katze Molly. Sie fühlt sich sichtlich wohl.



Zu erkennen ist dies bei Katzen, wenn sie sich zusammenrollen. Dann liegt die Katze entweder auf dem Schoß von Frauchen oder Herrchen und genießt es gestreichelt zu werden. Oder sie sucht sich einen anderen Platz, wo sich Miezen geborgen fühlen können. Zu hören ist dann in der Regel auch nach kurzer Zeit das Schnurren. Ein Klassiker, wenn sich Katzen wohlfühlen bei Frauchen oder Herrchen. Schnurren soll der Ruhe und Entspannung dienen, so kann die Mieze einmal richtig relaxen und wieder Kraft tanken, wenn sie einen interessanten oder gar aufregenden Tag hinter sich hat.

Auch als "Dankeschön" kann das Schnurren dienen - Katzen teilen uns dadurch mit, dass sie zu schätzen wissen, dass wir für sie da sind, dass sie gefüttert werden oder dass wir mit ihnen spielen.



Denn auch in solchen Situationen werfen die Kleinen ihren eingebauten Motor an. Euer vollstes Vertrauen aber genießt eure Katze, wenn sie sich vor euch auf den Rücken dreht. Das ist der größte Vertrauens- und Freundschaftsakt überhaupt. Denn damit zeigt sie ihre verletzlichen Stellen und möchte demonstrieren, dass sie sich bei euch total sicher fühlen kann. Nicht nur auf dem heimischen Sofa, sondern auch wenn ihr von der Arbeit heim kommt und euch eure Katze begrüßen möchte, werdet ihr solche Gesten bemerken. Auch ein absoluter Beweis für das Vertrauen ist das Schlafen.

Das klingt zwar komisch, ist aber tatsächlich so. Welches Tier würde sich schließlich ausruhen, wenn Gefahr droht? Keines. Denn eine Katze ist immer in Fluchtbereitschaft, wenn sie sich nicht wohl fühlt. Da das in Gesellschaft des Katzenhalters aber nicht der Fall ist, fallen hier oftmals die Äuglein ganz schnell zu - kein Zeichen von Langeweile oder Ignoranz, eher eine Geste des Vertrauens. Übrigens: Wenn eure Katze viel schläft, dann müsst ihr euch keine Sorgen machen. Das ist typisch für jede Mieze.

Im Durchschnitt verbringt eine Katze fast 15 Stunden des Tages im Traumland. Die eine mehr, die andere weniger. Vor allem wenn es gemütlich ist in der Wohnung, wenn sich ein kuscheliges Fleckchen findet und wenn ihr eure Wohnung besonders katzengerecht eingerichtet habt, dann fühlt sich die Mieze gleich doppelt wohl und räkelt sich in eurer Gegenwart, wie hier die süße Molly.



Auch Kuscheltiere sind weiche und willkommene Zeitgenossen....




17:45-29 Juni 2008 - johba in Katzen


Wer kennt es nicht, das Lied von Helge Schneider: "Katzeklo, Katzeklo, ja, das macht die Katze froh..." Ja, so ein sauberes Katzenklo kann den Stubentiger tatsächlich froh machen - aber nur, wenn es richtig hergerichtet ist und regelmäßig entleert wird. Nur so ist es ein stilles Örtchen, das Samtpfote gerne aufsucht. Wir geben Euch ein paar Tipps!

Am besten verwendet Ihr eine ganz einfache Katzentoilette: Eine Plastikschale mit einem abnehmbaren Rand. Es gibt zwar auch Luxus-Varianten mit Dach überm Kopf, doch nicht alle Katzen nehmen das Angebot, sich nach drinnen zurückziehen zu können, gerne wahr. Das Plastik hat den Vorteil, dass es leicht zu säubern ist. Nach jedem Streu-Wechsel sollte es mit warmen Wasser ausgewaschen und möglichst auch desinfiziert werden.

Danach befestigst Du eine spezielle Plastiktüte für Katzentoiletten in der Plastikwanne und fixierst sie mit dem Rand des Klos. Das sieht dann so aus:



Die Plastikfolie hat den großen Vorteil, dass das Innere des Klos sauber bleibt und keine feuchte Katzenstreu daran klebt. Wenn Du die gesamte Streu auswechselst, tust Du Dich mit der Tüte außerdem viel leichter: Du hebst das Ganze einfach und sicher komplett heraus!

Auf die Folie gibst Du dann Streu. Welche Einstreu Du wählst, hängt ganz von der Vorliebe Deiner Katze ab. Es gibt klumpende Streus, mit denen das Geschäft Deiner Katze ganz einfach mit einer kleinen Schaufel entfernt werden kann. Oder aber normale Einstreu. Außerdem gibt's biologisch abbaubare Streu und Holzstreu. Probier einfach aus, was für Deine Katze am besten ist:



Wichtig ist, dass das Klo immer frisch und sauber riecht, sonst sucht die Katze es nicht gerne auf. Einmal am Tag solltest Du die Häufchen entfernen, alle fünf bis sechs Tage die komplette Einstreu, je nachdem, welche Streu Du verwendest. Du kannst auch Streu verwenden, die nach Babypuder riecht, wenn Mieze das mag. Es gibt auch einen wohlriechenden Zusatz, den Du ins Katzenklo geben kannst. Wenn Du diese Arbeiten zuverlässig und gründlich erledigst, dann macht das Katzenklo, wie von Helge Schneider besungen, tatsächlich die Katze froh:



14:29-21 Juni 2008 - MelsBiene in Katzen


Eine verlockende Sache: Das Ferienhaus in Österreich ist groß genug - warum eigentlich nicht den Stubentiger mit in den Urlaub nehmen? Er hätte genug Raum, um sich auszubreiten, ein kuscheliges Sofa wäre ihm auch im Feriendomizil sicher, und sooo weit ist die Fahrt in die Alpenrepublik dann doch nicht... jedenfalls besser, als zu Hause zu bleiben und von Oma versorgt zu werden und traurig auf die Rückkehr seiner Menschen zu warten - oder?

Doch Halt, Experten warnen dringend davor, gemeinsam mit seiner Samtpfote zu verreisten. Katzen sollten nicht mit in den Urlaub genommen werden, rät die auch die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN. Denn Katzen sind stark ortsgebunden und fühlen sich in ihrer gewohnten Umgebung am wohlsten. Eine Ausnahme kann gemacht werden, wenn dem Tier das Urlaubs-Domizil sehr vertraut ist, wie z.B. bei einem Wochenend- oder Ferienhaus. Ansonsten ist das Verreisen, die Woche in einer völlig fremden Umgebung, Stress pur für den kleinen Tiger - also besser das Tier zu Hause lassen und sich eine gute Betreuung suchen!

Daheim ist Mieze immer noch am besten aufgehoben:




"In fremder Umgebung drücken Katzen ihr Unwohlsein häufig dadurch aus, dass sie ihr Geschäft überall aber nicht in die Katzentoilette machen. Vor allem aber besteht die Gefahr, dass sie aus Protest oder Verunsicherung weglaufen und ihr altes zu Hause suchen", sagt Martina Schnell, Referentin für Heimtiere bei VIER PFOTEN.

Für Katzen ist es das Beste, wenn sie während des Urlaubs zu Hause bleiben dürfen und dort von einer vertrauten Person versorgt werden. Dabei sollte der "Katzen-Sitter" in dieser Zeit in der Wohnung wohnen oder sich täglich dort aufhalten und den Katzen regelmäßig ihre Schmuse- und Spielstunden bieten. Gut ist es, vor der Abreise die Gewohnheiten und Bedürfnisse der Katze schriftlich festzuhalten. So hat der Betreuer es leichter, alles Wichtige zu berücksichtigen. Die Telefonnummer des Tierarztes und die Urlaubsadresse sollten ebenfalls bereit liegen.

Ist es nicht möglich, das Tier im eigenen Heim betreuen zu lassen, können Katzen auch von einer ihnen vertrauten Person aufgenommen werden. Falls die Gegend der Katze unbekannt ist, sollte sie in der ersten Woche keinen Freigang bekommen, denn sie könnte davon laufen.

Muss die Katze in einer Katzenpension untergebracht werden, rät VIER PFOTEN, bei der Auswahl sehr kritisch zu sein. Leider gibt es eine Reihe von Pensionen, in denen die Tiere schlecht aufgehoben sind und gesundheitliche Schäden erleiden. "Wir empfehlen, Katzen vor der Unterbringung mindestens gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche impfen zu lassen - nicht weniger als zwei Wochen vor der Unterbringung und nicht länger als ein Jahr zuvor. Außerdem sollte die Katze entwurmt und entfloht sein. Es sollte immer ein schriftlicher Vertrag mit der Pension abgeschlossen werden, in dem auch die tierärztliche Versorgung im Krankheitsfall festgeschrieben ist", erklärt Martina Schnell. Der Platz in einer fachlich gut geführten Katzenpension sollte rechtzeitig reserviert werden.




14:42- 7 Juni 2008 - MelsBiene in Katzen


Kater Vinzenz und Kater Timmi spielen. Fröhlich jagen sie sich um den Wohnzimmertisch, hüpfen auf den Schrank, umkreisen das Sofa. Sie balgen sich über den Boden, und Vinzenz beißt Timmi spielerisch in den Hals. Timmi befreit sich und läuft davon, aber Vinzenz lauert bereits hinter der Wohnzimmertür und wartet unter Hochspannung, wann sein getigerter Freund vorbei läuft, um sich dann auf ihn zu stürzen. Aber da plötzlich beginnt Vinzenz, sich am Rücken zu putzen - nanu?? Das Fell ist doch in Ordnung, warum macht der schwarzweiße Kerl das dann?



Ganz einfach: Dieses Verhalten nennt man Übersprungshandlung. Dies kommt nicht nur bei Katzen vor, sondern auch bei uns Menschen. Zum Beispiel: Du sitzt in einem wichtigen Meeting und trägst eine Idee vor. Dabei zwirbelst Du Dir eine lange Haarsträhne zwischen den Fingern - eine Handlung, die mit Deinem eigentlichen Tun nichts zu tun hat, in der sich aber Deine aufgestaute Energie entlädt.



Genauso ist es auch bei der Katze! Wenn sich Mieze urplötzlich zu putzen beginnt, baut sie ebenfalls aufgestaute Energie ab. In erster Linie kommt das beim Spielen oder Jagen vor. Bestimmt hast Du von Deiner Mieze bereits die eigentümlichen Laute gehört, wenn draußen am Balkon ein Vogel gelandet ist und die Katze ihn zwar sieht, aber ihn nicht jagen kann. Sie macht dann so eigenartike "Quack-Quack"-Laute, Experten nennen das Geräusch schnattern. Auch das ist eine Form von Übersprungshandlung. Auch beim Jagen nach "Beute", beim Spielen mit Fellmäuschen zum Beispiel, kommt dies vor:



So gelassen die Katze auch ist - auch beim Stubentiger fließt eine Menge Energie. Und die entlädt sich eben manchmal in Form eines hektischen Putzens oder geschäftigen Schnatterns. Man kann die Samtpfote daher auch Meister der Übersprungshandlung nennen!

10:32- 4 Juni 2008 - MelsBiene in Katzen


Ooooh, das ist Wellness pur für Tigerkater Tim: Abends mit Herrchen auf der Couch liegen, schön gemütlich, genüsslich die Pfoten ausstrecken, dabei ein wenig treteln, wenn man gekrault wird... und dazu natürlich kräftig schnurren! Wie ein kleiner Motor hört es sich an, wenn der gestreifte kleine Kerl seine Streicheleinheiten genießt. Schnurren, das ist ein Laut wie kein anderer in der Tierwelt!



Wie kommt dieser eigentümliche Laut eigentlich zustande, der bei manchen Katzen ganz leise-dezent klingt, bei anderen laut wie ein Rasenmähertraktor? Die Fachleute haben lange nach diesem Rätsel gesucht, letztendlich aber doch herausgefunden: Das Schnurren wird im Kehlkopf erzeugt. Und zwar ziehen sich die Kehlkopfmuskeln zusammen, und das ganz schön schnell, ungefähr 20 bis 30 Mal in der Sekunde! So kommt es, dass der Rand der Stimmlippen dabei bewegt wird - die Schnurrlaute entstehen.

Kater Vinzenz ist dabei ein richtig lauter Schnurrer. Es genügt oft schon, wenn man ihn nur anblickt, um seinen Kehlkopf in Bewegung zu setzen. Er gehört auch zu den so genannten Dauerschnurrern. Ein Schnurr-Marathon von über einer Stunde - das ist gar nichts für den kleinen Kerl!



Übrigens: Katzen können sogar schnurren, während sie fressen oder miauen, und Katzenkinder müssen nicht einmal das Schnurren unterbrechen, wenn sie an Mamas Zitzen saugen.

Nicht nur unsere Hauskatze schnurrt im übrigen. Auch bei Großkatzen kommt dieser unvergleichlichte Laut vor. Zum Beispiel beim Puma oder Luchs - die beiden schnurren genau wie unsere Hauskatzen. Anders als Löwen und Tiger. Die schnurren nicht beim Ein- und Ausatmen, so wie Katze Mimi, sondern lediglich beim Ausatmen.



Anders als bei unseren Sofatigern werden wir allerdings nicht so schnell in Verlegenheit kommen, einen Löwen schnurren zu hören, nicht wahr?! smiley

14:34-24 Mai 2008 - MelsBiene in Katzen


So wie wir eine Krankenversicherung besitzen, könnte das auch unsere Mieze bald tun. Allerdings nur, wenn Frauchen und Herrchen das so wollen. Aber ist es sinnvoll eine Krankenversicherung für die Katze abzuschließen oder handelt es sich dabei um Geld, das aus dem Fenster geworfen wird? Gegner der Katzenversicherung sagen, dass sie sich das Geld lieber sparen und stattdessen einem wohltätigen Zweck, wie beispielsweise dem Tierschutz, spenden. Es gibt aber auch Fans der Katzenversicherung, die darauf schwören.



Hier berichten wir neutral über die Vor- und Nachteile und geben euch Tipps rund um das Thema:

Wichtig, ganz egal wie ihr über die Krankenversicherung denkt, ist auf jeden Fall, dass ihr euch im Vorfeld über Angebote gut informiert und auch das Kleingedruckte lest. Außerdem empfehlenswert sind Vergleiche diverser Angebote, um so zu sparen oder die Leistungsvielfalt genauer unter die Lupe nehmen zu können.

Versicherungen für eure Katze gibt es die verschiedensten. Manche enthalten sämtliche Leistungen, andere wiederum beziehen sich lediglich auf die Übernahme von Operationskosten. Die Operationsversicherung kostet durchschnittlich 7 Euro pro Monat und greift dann ein, wenn die Katze wegen eines Unfalls oder einer schweren Krankheit behandelt bzw. operiert werden muss.



 

 


Dagegen ist das Gesamtpaket weitreichender, aber auch teurer. Hier könnt ihr die Versicherungsoptionen, die ihr für wichtig haltet, wie kleine Bauklötze zu einem ganzen System zusammenbauen. Hier wird von den Impfungen bis zum stationären Tierkrankenhausaufenthalt alles gezahlt. Dafür wird der Haustierbesitzer aber auch mehr zur Kasse geboten. Bis zu 20 Euro pro Monat sollten schon eingerechnet werden. Aber lohnt sich eine Krankenversicherung für die Katze auch? Oder rechnet sich das nicht? Diese Frage solltet ihr im Vornherein klären und zwar anhand von verschiedenen Aspekten. Wichtig ist erst einmal welche Leistungen geboten werden und welche überhaupt gebraucht werden, eine weitere Frage: gibt es auch Ausnahmefälle, die die Versicherung nicht übernimmt, wenn ja – welche? Oft werden die Operationen oder ärztlichen Behandlungen übrigens nur zum Teil finanziert, auch hier gilt es vorher alles genau abzuklären. Auch die Laufzeit sollte man sich noch einmal durch den Kopf gehen lassen. In der Regel gilt: lange Laufzeit bedeutet günstigere Konditionen, kurze Laufzeit, schlechtere Karten. Dafür ist die lange Laufzeit auch schwieriger zu kündigen.


 

 


Wem das Thema „Versicherung für die Katze“ zu heiß ist, der kann sich übrigens auch alternativ behelfen: einfach einen „eigenen Katzenfonds“ anlegen. Wie das geht? Nichts leichter als das: ihr nehmt das Geld (also zum Beispiel 10 Euro), das sonst pro Monat für die Versicherung fällig wäre, und spart es in einer Katzenspardose daheim auf. Im Falle eines Eingriffes oder eines Notfalls habt ihr dann schon bald genug Rücklagen. Und wenn’s der Mieze gut geht – was natürlich immer zu hoffen bleibt – dann springt von dem Geld aus der Katzenspardose eben für Frauchen und Mieze etwas anderes heraus…



06:46-23 Mai 2008 - johba in Katzen


Minka, Mausi  oder Tiger - als Katzennamen ganz nett, aber für Dich viel zu langweilig? Dann such doch ganz einfach einen originelleren Namen aus für Deine Mieze! Möglichkeiten gibt es viele, schnapp Dir doch vielleicht ganz einfach mal ein Lexikon und suche nach passenden Wörtern, dort wirst Du vielleicht fündig! Du kannst auch mal in der Comic- oder Filmszene stöbern, oder aber Du bedienst Dich in der Weltliteratur oder Geschichte - ein Kater Napoleon wäre doch mal eine witzige Alternative, oder?



Auf ein paar Dinge solltest Du aber achten, damit Deinem samtpfotenen Liebling der Name ebenfalls gefällt und er ihn gerne hört. Das nämlich ist die beste Voraussetzung dafür, dass er auch darauf hört und kommt, wenn Du ihn rufst!

Am besten merkt sich eine Katze möglichst kurze Wörter. Zweisilbrige Namen sind also bestens geeignet, etwa Em-ma. Außerdem: Miezen mögen helle Vokale! Sie hören ihren Namen gerne, wenn beispielsweise ein "i" oder "a" darin vorkommt. Zwei Beispiele für zweisilbrige, helle Namen: Tim-mi oder Tap-si.

Was Stubentiger übrigens gar nicht gerne mögen, sind Zischlaute! Buchstabenkombinationen wie tz oder tsch sollte man daher nach Möglichkeit vermeiden. Überhaupt können Miezen mit dem Buchstaben z wenig anfangen. Lieber weiche Konsonanten nehmen wie m oder n!



Beachtet man diese paar Punkte, dann darf der Namen ruhig einmal etwas ausgefallener sein. Wie wäre es zum Beispiel mal mit einem Katzer "Whisky"? Oder einer Katzendame "Shakira"? Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Also Lexikon und Bücher wälzen, im Internet surfen und Freude befragen und vor allem gut überleben - denn der Name ist für ein Katzenleben lang ganz, ganz wichtig!

Viel Spaß bei der Namenswahl!


14:39-22 Mai 2008 - MelsBiene in Katzen


Miao, miaooooooooooo.... Lilly gibt die ganze Nacht keine Ruhe. Unruhig geistert die junge Katzendame in der Wohnung herum, rollt sich immer wieder mit dem Rücken über den Teppich. Was ist los mit der schwarzweißen Mieze? Lilly ist zum ersten Mal in ihrem kleinen Katzenleben rollig. Stress pur für die Katze, aber auch für ihre Besitzerin.

Frauchen entscheidet daher, ihren Liebling kastrieren zu lassen. Allein schon wegen des Nachbarkaters, der nebenan verrückt spielt, weil er den "Duft" der rolligen Lilly im Näschen hat. Und: Lilly soll, wenn sie noch etwas älter ist, auch nach draußen dürfen. Da ist die Kastration unbedingt wichtig, sonst gibt es unerwünschten Nachwuchs. Das will ihre Halterin auf keinen Fall - schließlich warten im Tierheim schon zuviele Vierbeiner auf ein liebevolles Zuhause!



Wie oft wird meine Katze rollig? Wer eine nicht kastrierte Katzendame besitzt, muss sich relativ oft mit dem Thema Rolligkeit auseinandersetzen. Denn wenn eine Katze nicht gedeckt wird, kann sie alle zwei bis drei Wochen rollig werden! Und zwar ganz besonders im Frühjahr, zwischen März und April, sowie auch zwischen Juni und September - denn das Ganze ist jahreszeitlich bedingt. Im Herbst, von Oktober bis Dezember, ist die Rolligkeit seltener.

Allerdings trifft dies nicht auf Wohnungskatzen zu, diese werden unabhängig von der Jahreszeit rollig. Ganz besondere Achtung ist während dieser Zeit geboten. Denn die Katze ist in dieser Zeit paarungsbereit und wird alles tun, um zu einem Kater zu kommen. Sie überwindet die größten Hindernisse und zwängt sich durch die kleinsten Öffnungen, um auszubüxen! Deshalb kann man gar nicht fest genug aufpassen.

Übrigens, bevor eine Katze eineinhalb Jahre alt ist, sollte sie überhaupt nicht gedeckt werden - weder absichtlich noch unabsichtlich! Sie ist nämlich dazu noch viel zu jung, ihr Körper ist noch nicht ausgereift. Wer keinen Nachwuchs will und vor allem niemanden hat, der eventuelle Katzenbabys abnehmen will, der muss sich unbedingt rechtzeitig mit der Verhütung auseinandersetzen und mit dem Tierarzt über eine Kastration oder Sterilisation sprechen!

Was passiert bei der Kastration? Bei der Katze werden die Eierstöcke entfernt, so dass die Katze nicht mehr rollig oder trächtig wird. Auch eine Scheinträchtigkeit, wie sie bei Katzen manchmal vorkommt, wird durch die Kastration verhindert, wissen Experten. Das Risiko von Gebärmuttererkrankungen und Gesäugetumoren verringert sich angeblich  durch die Kastration.

Wann soll ich meine Katze kastrieren lassen? Der beste Zeitpunkt ist der Beginn der Geschlechtsreife, die bei Kätzinnen ungefähr um den sechsten Monat, sie ist aber auch ein paar Rolligkeiten später jederzeit problemlos möglich. Ist die Katze rollig und nicht kastriert, sollte man sie eben nicht aus dem Haus lassen, um eine Trächtigkeit zu verhindern.

Kastrieren oder sterilisieren - was ist der Unterschied? Wie bereits oben beschrieben, werden bei der Kastration die Eierstöcke entfernt, so dass das Sexualverhalten zum Erliegen kommt. Nicht so bei der Sterilisation. Hier werden lediglich die Eileiter durchtrennt - die Katze ist weiterhin sexuell aktiv, kann aber eben nicht mehr trächtig werden. Hier muss man entscheiden, was man bevorzugt: Eine Katze, die nicht mehr sexuell aktiv ist, oder das Gegenteil. Am besten lässt man sich eingehend vom Tierarzt vor der Operation beraten, was der richtige Weg ist. Weniger Stress für Tier und Halter gibt es aber im Nachhinein bei einer kastrierten Kätzin.




Wenn Du eine junge Katze ins Haus holst, setze Dich unbedingt rechtzeitig mit diesem Thema auseinander. Es gibt schon zuviele Katzen, die ungewollt auf die Welt kommen - bitte sorge dafür, dass das bei Deiner Mieze nicht passiert!

13:37-22 Mai 2008 - MelsBiene in Katzen


Unterschiedlicher könnten Katzen gar nicht sein. Während die einen so gut wie alles fressen und sich für jede Art von Nahrung interessieren sind vor allem Wohnungskatzen oft verwöhnt und nehmen längst nicht alles zu sich, was ihnen serviert wird.


Die Zeiten in denen die Mieze noch das gefressen hat, was dem Menschen nicht geschmeckt hat oder was übrig geblieben ist, sind lange vorbei. Einerseits ist das gut, denn Menschennahrung macht Katzen dick oder enthält Stoffe, die ihnen schaden könnten. Allerdings soll die Mieze natürlich auch nicht das Futter verweigern. Gerade diese Fälle gibt es aber.



Ein häufiges Problem: die Katze mag nur Katzenfutter einer bestimmten Marke und - auch wenn es dieselbe Sorte ist - nicht von einer anderen Firma. Zum Problem wird es, wenn das Futter einmal nicht erhältlich ist oder aber, noch schlimmer: Wenn sich die Mieze auch von ihrem Lieblingsfutter irgendwann sattgegessen hat und es auf einmal auch nicht mehr mag. Was aber tun? Nicht mit dem Kopf durch die Wand und sich durchsezten wollen. Es hilft nichts, wie bei kleinen Kindern zu sagen: "Entweder isst du das oder gar nichts", denn Miezen fallen auf diesen Trick nicht herein.


Sie fressen, wenn etwas nicht schmecken sollte, tatsächlich nichts und ziehen es vor zu hungern. Und Hungern ist nicht nur äußerst laut, weil die Miezen Ihnen die Ohren vollmaunzen, es kann für die Katze mit der Zeit auch gefährlich werden für Kreislauf und Co. Am besten ist es, wenn ihr euren Stubentiger schon von Anfang an möglichst vielseitig füttert sowohl was Marken als auch Sorten angeht. Bei der Frage ob Discounter oder Edelmarke gibt es übrigens kein Erfolgsrezept - jede Katze entscheidet das individuell. Mieze Lissy zum Beispiel bevorzugt nur das billige Futter, alles andere lehnt sie dankend ab.

 

 



18:51- 8 Mai 2008 - johba in Katzen


 Sie gehört zu Ägypten wie die alten Pharaonen: die Katze. Seit jeher gibt es das Tierchen dort, offenbar hat sie im Land der Ägypter auch ihren Ursprung. Und: seit jeher ist sie etwas ganz Besonderes. Schon in den Hieroglyphen, die in Höhlen oder auf Wänden gefunden wurden ist die Rede von Löwen oder Katzen, für beide gilt dasselbe Symbol namens „miu“, das an das Miauen der Katze erinnert.


 


 


Das hörten die alten Ägypter offenbar besonders gerne, denn sie machen schon sehr früh die Katze zu ihrem Haustier. Forscher haben Katzenmumien aus der Zeit des Mittleren Reiches entdeckt.

Sie dürften nach Meinung der Wissenschaftler etwa 4.000 Jahre alt sein und sich in Massengräbern befunden haben. Noch heute sind in vielen ägyptischen Museen weltweit diese tierischen Überreste aus Ägypten zu sehen.

 

 

 



Vor allem dort, wo Religion ein Thema war, wurden Katzenmumien entdeckt. Das bedeutet also, dass die Ägypter nicht nur viel von der Katze hielten, sondern auch kulturell mit dem Tier eng verbunden waren. Außerdem war man, wie man damals glaubte, schließlich auch auf Katzen angewiesen. Nur sie konnten in ausreichendem Maße die zahlreichen Schädlinge vertreiben, die sich sonst an den Lebensmittelvorräten wie beispielsweise Getreide, vergriffen hätten. Und weil man Schädlinge auch nicht in der heimischen Behausung haben wollte, hat man auch dort schnell die Katze erlaubt – in beidseitigem Einverständnis. Schließlich war sowohl Halter als auch Haustier geholfen.


 

 


Nach und nach wurde die Katze, die für die Menschen im damaligen Ägypten nur Positives mit sich brachte, dann auch offizieller Nachfolger des Löwen, der früher in den Tempeln als Statue zu finden war, sodass vor allem Katzen verehrt wurden und sogar als Götter angesehen wurden.  Götter gab es im alten Ägypten gleich eine ganze Menge. Sie bedeuteten den Menschen damals alles. Deshalb ist auch die Katze äußerst hoch angesehen worden. Und wenn wir ehrlich sind haben die heutigen Stubentiger von ihren Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Großeltern noch ein klein wenig Hochnäsigkeit geerbt.



20:49-24 April 2008 - johba in Katzen


Was ist die Lieblingsbeschäftigung von Katzen? Gleich nach dem Fressen und Spielen gibt es da eigentlich nur eines: Schlafen. Und das lange und ausgiebig. Um genau zu sein ist eine Mieze mehr als zwei Drittel des Tages damit beschäftigt zu dösen, zu schlafen und manchmal sogar zu schnarchen. Natürlich ist das nur ein Durchschnittswert und jede Katze verhält sich individuell, aber Katzen brauchen einfach ihren Schönheitsschlaf, das ist ganz wichtig. Vor allem dann wenn es einen Wetterumschwung gibt dauert die Schlafenszeit etwas länger.




Auch vom Alter der Mieze hängt es aber ab wie lange sie täglich liegt. So sind sehr junge Kätzchen wesentlich ruhebedürftiger als zum Beispiel Katzen im Alter von zwei bis drei Jahren. Im fortgeschrittenen Alter nimmt die Schlafmenge dann aber wieder zu. Außerdem hängt es vom Hunger ab ob eure Katze sich einige ruhige Minuten gönnt oder euch miauend gegenüber steht. Denn mit leerem Magen schlafen, das geht überhaupt nicht.
Vor allem Wohnungskatzen sind übrigens sehr flexibel. Das heißt sie machen es dem Tagesablauf des Menschen nach und passen sich ideal an.



Ist Frauchen und/oder Herrchen tagsüber in der Arbeit, so wird schon mal fleißig geschlummert, damit später dann genug Zeit zum Spielen, Fressen und Kuscheln ist wenn der Dosenöffner wieder daheim ist.

Übrigens: eine Katze sieht zwar immer so aus als würde sie gut und fest schlafen, in Wahrheit ist sie trotz Ruhezustand in ständiger Alarmbereitschaft. Gibt es ein lautes Geräusch oder tut sich etwas in der Umgebung - egal ob drinnen oder im Freien - eure Mieze bekommt es mit großer Wahrscheinlichkeit mit und kann auch schnell reagieren. Sie sieht dann zu, so schnell wie möglich auf die Beine zu kommen und sich irgendwo zu verkriechen.




Im Normalfall dauert es da schon etwas länger bis die Mieze von ihrem Schläfchen aufsteht und wieder zu sich kommt. Erst gähnt sie lange und ausgiebig, dann steht sie ganz ganz langsam auf und streckt sich, damit sie wieder richtig wach und fit wird und gleich wieder loslegen kann mit dem täglichen Spiel.
Nein, stopp! Eins muss natürlich noch erledigt werden: Die Katzenwäsche. Schließlich könnte das Fell ja beim Liegen etwas verdrückt oder gar schmutzig geworden sein und der Schönheitsschlaf soll ja auch wirlich schön machen...



09:18-12 April 2008 - johba in Katzen


Wenn die Katze aus dem Haus ist tanzen die Mäuse auf dem Tisch! Oder wie war das mit diesem Sprichwort? Denn eigentlich tanzen ja die Katzen viel öfter auf dem Tisch, vor allem wenn darauf etwas Leckeres steht. Da ist es sogar egal ob Herrchen oder Frauchen zusehen oder in der Nähe sind, so ein bisschen probieren kann nicht schaden - denken sich zumindest eure Haustiere. Solange ihr euch das bieten lasst schadet es tatsächlich nichts und die Mieze wird es immer wieder versuchen und sogar noch dreister werden, weil sie eure Grenzen austestet. Wer nicht reagiert hat die Katze übertrieben gesagt bald im Suppentopf stehen. Heißt also: Katzen haben auf dem Tisch - vor allem auf dem Esstisch - nichts zu suchen. Egal wie gern ihr eure Mieze habt, versucht sie fernzuhalten.



Denn andernfalls tut ihr weder euch noch dem Tier einen Gefallen. Vor allem wenn Besuch im Haus ist, ist es außerdem nicht unbedingt angenehm, wenn die Katze - wie jeden Tag - pünktlich zum gemeinsamen Essen auf eurem Schoß oder dem eurer Gäste erscheint. Schließlich mag leider nicht jeder Katzen, damit muss sich auch ein Katzenliebhaber wie ihr und ich anfreunden. Wurde die Katze - sei es aus Unwissenheit oder Mitleid - einmal vom Tisch gefüttert, so werdet ihr sie so schnell auch nicht mehr los. Denn das Tier merkt sich die positive Erfahrung schnell und glaubt unter Umständen sogar, dass es dafür belohnt wurde, den Möbelgipfel namens Tisch erklummen zu haben. Sollte das so sein gilt dasselbe wie bereits oben beschrieben wurde: eisern sein, Katze vom Tisch entfernen und bloß nicht erneut füttern vom Tisch. Füttern ist aber ein gutes Stichwort. Am besten eure Mieze bekommt immer dann ihr Abend- oder Mittagessen, wenn es die Menschen auch einnehmen.




Allerdings muss das Tier natürlich an seinen Platz, damit es lernt: Katzenfutter gibts im Fressnapf, Menschenfutter gibts aus den Tellern am Tisch und Ausnahmen sind nicht möglich! Hilft auch das nichts, so könnt ihr die Katze anderweitig ablenken während ihr essen wollt - zum Beispiel mit einem Intelligenzspielzeug, das mit Leckerlis gefüllt werden kann. Wichtig hier: entweder das Spielzeug nur zu bestimmten Zeiten anbieten und ansonsten wieder wegsperren, damit es etwas Besonderes bleibt oder mit besonderen Leckerlis füllen, die die Mieze nicht jeden Tag bekommt.


21:16-10 April 2008 - johba in Katzen


Wisst Ihr, was ein Katzenfummelbrett ist? Nein, nein, keine Sorge, es handelt sich um keinen zweideutigen Gegenstand. Vielmehr ist es ein Instrument, mit dem man nach Herzenslust spielfreudige Katzen bespaßen kann. Erfunden hat es die Schweizerin Helena Dbalý. Warum, erzählt sie uns selbst: "Ich las, dass jemand seiner Katze Leckerli in eine Eierschachtel legte. Ich probierte das aus. Mein fast 13jähriger Burmakater Brumli mühte sich damit ab, erbeutete aber kaum ein Leckerli. Er gab rasch frustriert auf. Die Schachtel rutschte mmer weg. Beim Zusehen überlegte ich mir, dass ein Mausloch ja auch nicht wegrutscht, sondern eigentlich die Maus sich bewegt. In der Natur bekommen die Tiere das Fressen auch nicht auf Tellern serviert. Sie werden aktiv wenn sie Beute suchen, erspähen und jagen, bevor sie das Selbstgefangene verspeisen. So begann ich die Eierschachtel und weitere Behälter auf einen Karton aufzukleben. Damit rutschte nichts mehr weg und ich konnte gleichzeitig Leckerli-Suchen auf einen gewollten Bereich der Wohnung eingrenzen."

So kam es, dass Helena Dbalý immer mehr Katzenfummelbretter für ihre samtpfotenen Lieblinge erfand. Um die 60 Stück hat die Schweizerin inzwischen gebaut, sehr zur Freude ihrer Stubentiger, die - mit ganz unterschiedlichem Charakter ausgestattet - ganz verschiedene Lieblingsmodelle haben.

Hier seht Ihr, wieviel Spaß den Katzen das Fummeln macht:



So ein Katzenfummelbrett (wir kürzen es als KFB ab) kann aber eigentlich ein jeder bauen, verrät uns die Katzenfreundin. Die Materialien, die dafür gebraucht werden, finden sich in jedem Haushalt. Geeignet für ein erstes Test-KFB sind leere  Küchen- und WC-Papierrollen die in verschiedenen Längen schräg stehend anklebt werden. Auf einem Anfängerbrett sollte man noch keine vertikalen Röhren anbringen. Für manche unerfahrene Katze ist es zu schwierig daraus Leckerli zu angeln. Küchenrollen eignen sich waagrecht gestapelt hervorragend für Fummelpyramiden. In die außen liegenden Rollen können zusätzlich pfotengroße Löcher geschnitten werden. Die Katzen orten und erreichen die Leckerli durch die Löcher besser. Weitere geeignete Module sind harte Waschkugeln aus Plastik und offene Eierschachteln. Kugeln sind bei vielen Katzen sehr beliebt. Darin herum geschobenes Trockenfutter macht auch spannende Geräusche. Wenn man keine Waschkugel hat kann man sich Fummelkugeln aus „bauchigen“ Flaschen schneiden. Die Eierschachtel (aus
Pappe) ist bedingt durch die Form und das Material für viele Katzen bereits eine große Herausforderung um daraus Leckerli zu angeln.

Hier ein komplizierteres Modell:



Wenn eine Katze nicht sofort anfängt zu fummeln, dann sollte man ihr ein wenig Zeit lassen und auch ein bißchen Hilfestellung geben, weiß die KFB-Erfinderin und rät: "Seien Sie nicht enttäuscht falls Ihre Katze das Bastelwerk zuerst ignoriert. Verändern Sie nach einigen Tagen den Standort des Brettes oder wechseln Sie die Leckerli. Manche Katzen lassen sich tagelang Zeit und beginnen dann doch plötzlich zu fummeln!

Übrigens kommt in Kürze sogar ein Buch von Helena Dbalý heraus: "Zusammen mit Stefanie Sigl, Verhaltensberaterin (Katze und Hund) und engagierte Katzenbesitzerin, haben wir ein „Spielebuch für Katzen“ (Untertitel: „Spielend durchs Katzenleben“) geschrieben. Es soll im Herbst
(Cadmos-Verlag) erscheinen. Dort werden einfach umzusetzende Spielideen beschrieben und Katzenfummelbretter vorgestellt."

Wer keine Lust zum Basteln hat, der kann seiner Mieze auch eine "Fummelkiste" zur Verfügung stellen. Helena Dbalý verrät, wie es geht: "Befüllen Sie eine Schale, oder eine grosse Schachtel mit Füllmaterial wie zusammengeknülltem Papier, Flaschenkorken, Tischtennisbällen oder Holzklötzchen und füllen der Katze etwas Leckerli ein, so dass sie danach wühlen kann. Zeigen Sie es Ihr. Katzen sind hervorragende Beobachter und Nachahmer."

So sieht eine Fummelkiste aus:



Na dann viel Spaß beim Fummeln, oder - wenn Ihnen das Wort besser gefällt - Pföteln! smiley

Wer noch mehr Anleitungen sucht, der clickt auf die Homepage von Helena Dbalý unter www.katzenfummelbrett.ch!

11:32- 1 April 2008 - MelsBiene in Katzen


Wir Menschen bilden uns unsere Meinung oft zu überstürzt und haben somit nicht selten Vorurteile. Diese Art von Irrtümern gibt es aber nicht nur in der Beziehung der Menschen untereinander, sondern auch zwischen Mensch und Tier. Was laut Volksmund angeblich für die Katze gut und wichtig ist, muss der Mieze gar nicht zwangsläufig gefallen – ganz im Gegenteil.


 


 


Hier die Top 5 der Irrtümer, die wir Menschen über Katzen haben:

 

 

 

Irrtum Nr. 1: Katzen trinken Milch

 

Natürlich trinken Katzen Milch, wenn sie nichts anderes bekommen. Allerdings gehört Kuhmilch nicht zum Lieblingsgetränk der kleinen Fellknäuel. Sie bevorzugen stattdessen einen Napf oder eine Schüssel mit stets frischem Wasser. Milch schmeckt zwar auch, kann aber zu Durchfall führen. Ein Kompromiss ist das Anbieten von einer Mischung aus etwas Milch und viel Wasser. Für Katzenkinder ist spezielle Katzenmilch im Zoofachgeschäft erhältlich.


 

 

Irrtum Nr. 2: Katzen sind reine Fleischfresser

 

Natürlich mögen Katzen Fleisch, Wurst und alles was damit auch nur annähernd zu tun hat. Dass Miezen aber nur Fleisch fressen ist nicht korrekt. Würde es so sein, dann würden den Tieren wichtige Nährstoffe fühlen, die sie in der Natur in Gräsern (werden häufig bei Verdauungsproblemen gefressen) und anderen Stoffen finden. Auch beim Trockenfutter sind speziell nötige Stoffe für die Katzen enthalten. Es ist also nicht nur unnormal, wenn eine Katze ausschließlich Fleisch frisst, sondern auch noch ungesund. Übrigens: besonderes Kennzeichen einer Katze ist, dass sie ein Jäger ist. Bei Wohnungskatzen macht sich das im Spielverhalten bemerkbar.


 


 

 

 

 

 

Irrtum Nr. 3: Hunde und Katzen vertragen sich nicht

 

Falsch! Es gibt sehr wohl Beweise dafür, dass sich Miezen und Wauwaus zusammenraufen können. Dazu gibt es im Fachhandel zahlreiche Bücher, die wichtige Tipps rund um dieses Thema enthalten. Wer beispielsweise einen Hundewelpen bekommt aber bereits eine Katze besitzt wird es zwar anfangs nicht leicht haben bis beide die gegenseitige Sprache verstehen, es gibt aber keine ernsthaften Kämpfe und schon gar keinen Mord- und Totschlag wie irrtümlich oft geglaubt wird. Auch wenn Hunde und Katzen zusammen aufwachsen funktioniert das Miteinander fast problemlos.


 

 


 


Irrtum Nr. 4: Katzen hassen Wasser

 

Es mag zwar manchmal den Anschein haben – aber: nein, so ist es nicht. Natürlich hat noch niemand von uns eine Katze durch einen See schwimmen sehen. Aber in gewissem Maße lieben Katzen das Wasser. Es gibt zahlreiche Fälle von Haustierbesitzern, idie in Umfragen oder sogar in Internetforen beschrieben haben, wie sehr ihre Miezen an Wasser interessiert sind. Teils sogar so sehr, dass die Miezen mit Frauchen oder Herrchen ins Badezimmer gehen und sich an den Badewannenrand setzen, um die Pfötchen wie das menschliche Idol etwas mit Wasser zu benetzen. Auch Wasserspiele machen Miezen häufig Spaß, Zimmerbrunnen und Co. sind der Renner.


 


 

 

Irrtum Nr. 5: Katzen landen immer auf ihren Pfoten

 

Probiert das um Himmels Willen lieber nicht aus. Zwar stimmt das bei geringeren Höhen, da Katzen sehr wendig sind. Allerdings ist es bei tragischen Fällen von Tiermisshandlungen schon zu einem Sturz aus dem Hochhaus gekommen, den selbst eine Katze nicht überleben kann - logischer Weise. Trotz schärfster kritisierter Versuche wurden solche Stürze für wissenschaftliche Zwecke provoziert und schlugen fehl: eine Katze landet oft auf den Pfoten, aber nicht aus beliebiger Höhe.


 

 



21:47-29 März 2008 - johba in Katzen