Die Großstädterei brachte seit der Industrialisierung laufend neue Berufe hervor. Manche, wie der Litfasssäulenplakatierer sterben schon wieder aus. Um den Lebensunterhalt samt all der nötigen Versicherungen bestreiten zu können reichen die Einnamen vieler Beschäftigungen nicht aus. Solche wichtigen, aber nicht ausreichend lukrativen Tätigkeiten werden von Studenten ausgeübt. Studentenjobs machen einen großen Anteil der bekannten Jobbörsen aus und ohne sie geht es nicht.
Zwei Merkmale weisen all diese Studentenjobs auf: Sie bringen nicht genug Geld um nach Abzug üblicher Steuern davon zu leben und werden aber stark nachgefragt. So verhält es sich vor allem in Großstädten auch mit dem Studentenjob Katzensitter. Vor allem in Metropolen deswegen, weil Menschen hier verstärkt der Einsamkeit entfliehen möchten, indem sie ihrem Singleleben durch eine Hauskatze etwas Beständiges dazugeben wollen. Doch das junge Singledasein lebt von Lebhaftigkeit und Terminen, Dates und Kurzreisen. Niemand würde sein Tier während dieser Zeit allein zuhause oder gar in der Öffentlichkeit frei herumlaufen lassen und es würde dort womöglich auch nicht allzuviel Verdauliches zu fressen finden.
Daher gründen Katzenhalter in Großstädten Vereine zur gegenseitigen Katzenbetreuung während der eigenen Abwesenheit oder sie engagieren Katzensitter. Letztere sind bestenfalls professionelle Katzenbetreuer, die ihre Fähigkeiten aus jahrelanger Erfahrung extrahieren konnten. Die Katzenbetreuung vor Ort liegt Qualitativ weit vor der Unterbringung in einer Katzenpension, etwa weil Stubentiger nunmal keine Rudeltiere sondern Einzelgänger sind. Im Urlaub vom eigenen Frauchen zurück gelassen würden sie es kaum verstehen dann auch noch in die Fremde verbannt und in ein ganzes Haus voll weiterer verstörter Tiere gesteckt zu werden. Daher ziehen viele Katzeneltern für die Versorgung ihrer Schützlinge die mobile Katzenbetreuung von organisierten Katzensittern vor.
Studenten sind auf diesem Gebiet vorreiter. Oftmals selbst voll und ganz im Singledasein inbegriffen, nicht selten weit vom Rockzipfel der Mutter entfernt und obendrein aber zu arm für ein eigenes Haustier, verbinden sie das Nützliche mit dem Angenehmen und kümmern sich liebevoll um die Schoßtiere anderer.
Seit die Hauskatze begonnen hat zum guten Ton junger Pärchen und Einzelgängern zu gehören, boomt der Studentenjob Katzensitter. Aber nicht nur ein Lukratives Geschäft soll er sein, sondern eben auch die Möglichkeit etwas Nähe und Wärme schenken zu können und ein Halt zu sein. Vielleicht macht das in den bewegten Metropolen Deutschlands mit einen der Hauptreize aus, weshalb sich junge Menschen in ihrer Freizeit dieser Aufgabe hingeben und die Stubentiger ihrer Mitbürger hüten.
Text: Sarah Neumann
(Quelle: Text und Bild Online-Artikel.de)
Am 8. August 2009 ist Weltkatzentag. Die Berliner Tiertafel wird dieses Jahr anlässlich dieses Tages ein großes Event rund um die artgerechte Haltung von Katzen veranstalten.
Ein ganzer Tag nur für die Katz! Dazu bietet die Tiertafel in Berlin gute Einkaufsmöglichkeiten wie z. B. amerikanisches Katzenspielzeug, ein Glücksrad mit tollen Gewinnen, einen Kindermalwettbewerb und vor allem sehr vielen Informationen rund um die artgerechte Katzenhaltung.
Ob eigenwilliger Streuner oder schmusiger Stubentiger: die Katze ist Deutschlands beliebtestes Haustier. Mit 7,9 Mio. Tieren im Jahr 2007 hängen die Miezis und Maunzis die gerade mal 5,3 Millionen Hunde mühelos ab. Dennoch und gerade deshalb soll dieser Tag auch an die Sorgen und Nöte der Katzen und deren Halter erinnern. „Gelebter Tierschutz führt über den Menschen, der ein Tier hält“, so bringt Claudia Hollm das Gründungsmotiv des Vereins auf den Punkt. Die Tiertafel unterstützt einkommensschwache Tierbesitzer, die sich eine artgerechte Haltung ihrer Lieblinge nicht mehr leisten können. „Es gibt unzählige Fälle, die einen betroffen machen. Zum Beispiel, wenn sich die Tierhalter ihren Vierbeinern zuliebe das Futter vom Mund absparen“, meint Hollm.
Außerdem gibt es für die Besucher der Tiertafel-Veranstaltung folgende Vorträge:
11.30 Uhr "Ernährung der Katze" von Tierärztin Nadin Paßlack
12.00 Uhr Workshop zum Bau eines Katzenfummelbrettes
12.30 Uhr "Kostengünstige Hausapotheke" von THP Susanne Mathissen-Heine
13.15 Uhr "Zahngesundheit" von THP Britta Kerger
14.00 Uhr "Well beeing und Clickertraining" von Tierdiplomatin Birga Dexel
14.30 Uhr Workshop zum Bau eines Katzenfummelbrettes
15.00 Uhr "Die alternde Katze" von Dr. Petra Rehberg
15.30 Uhr "Homöopathie bei Operationen" von THP Hans - Jürgen Reischl
Die Veranstaltung findet in den Berliner Räumen der Tiertafel, in der Mörikestr. 15 in 12437 Berlin in der Zeit von 11 – 16.30 Uhr statt und ist kostenlos. Ein vollständiges Programm finden Sie auf der Internetpräsenz der Tiertafel www.Tiertafel.de

Über Tiertafel e. V.:
Die Tiertafel wurde 2006 in Rathenow gegründet, um Menschen zu helfen, die finanziell oder körperlich nicht in der Lage sind, ihre Haustiere gesund und artgerecht zu halten. Futter- und Sachspenden werden kostenlos weitergegeben. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich umfassend über die artgerechte Haltung zu informieren. Die Tiertafel hat sich zum Ziel gesetzt, mit einer entsprechenden Aufklärung einer schlechten Haltung vorzubeugen und dadurch die Tiere auch in schwierigen Lebenslagen ihr Zuhause zu erhalten oder gar das Aussetzen der Tiere zu verhindern. Der Verein arbeitet mit den Organisationen kaninchenschutz.de, notmeerschwein.de, Hundeschule Hundephysiotherapie und anderen Vereinen eng zusammen. Darüber hinaus unterstützten Paten wie z.B. Generalskonsul Bruno H. Schubert, Frau Barbara Rütting, Herr Mirco Dragowski, Frau Dr. Claudia Ludwig, Frau Elke Rosenfeldt mit Ihrem Namen und Ihrem Engagement die Tiertafeln deutschlandweit. Neben Tiertafeln in Frankfurt/Main, Rhinow, Rathenow,Nordenham, Magdeburg, Hamburg, München, Schwedt, Brüggen, Bad Dürkheim, Gießen und im Chiemgau befinden sich Ausgabestellen für 30 weitere Städte in der Planung.
Informationen unter www.tiertafel.de
In Großbritannien hat eine Frau ihre vermisste Katze wiederentdeckt, als sie die Fernsehübertragung einer Polit-Talkshow verfolgte.
Wie die britische Tageszeitung "Daily Mail" berichtet, sei die Frau am vergangenen Donnerstag zuvor von einem Freund angerufen worden, als dieser die Katze "Tango" im Fernsehen gesehen hatte. Die Fernsehsendung von der BBC wurde gerade in Newquay, der Heimatstadt der Katzenbesitzerin, gedreht. Das Tier konnte schließlich von einem Assistenten eingefangen und an seine glückliche Besitzerin übergeben werden.
(Quelle: prcenter.de)
Eine Südafrikanerin teilt ihr Haus mit vier Geparden, fünf Löwen und zwei Tigern.
Die 46-Jährige nimmt einige ihrer elf Großkatzen sogar mit ins Bett, berichtet die britische Zeitung "Daily Mail". Wie die Tierliebhaberin erzählt, habe sie sich 2006 entschieden, einen Geparden bei sich aufzunehmen. Die Frau, die zuvor 22 Jahre lang im Justizministerium beschäftigt war, arbeitet mittlerweile für ein Geparden-Zuchtprojekt in Südafrika, um den Großkatzen ein langfristiges Überleben zu sichern.
Geparden sind reine Savannen- und Steppentiere, die heute fast nur noch südlich der Sahara auf dem afrikanischen Kontinent zu finden sind. Mit rund 1.000 geschätzten Exemplaren werden die Raubkatzen in Afrika immer seltener und stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.
(Quelle: prcenter.de)
Katzen genießen es auf dem Balkon zu sein – vor allem wenn dieser spannende Abenteuer verspricht. Mit duftenden Pflanzen, Spielmöglichkeiten und erhöhten Aussichtsplätzen wird jeder Balkon zum Katzenparadies. Vorausgesetzt, er ist gut gesichert.
„Katzen freuen sich über jeden zusätzlichen Revier-Quadratmeter“, sagt Gabriele Linke-Grün, Autorin von Katzenratgebern. Grundsätzlich ist deswegen jeder Balkon für die Samtpfoten eine Bereicherung. Wichtig ist nur, dass er gesichert wird, zum Beispiel mit Katzennetzen. „Die Netze sollten am besten bis zu 40 Kilogramm belastbar sein“, weiß Linke-Grün. Sie werden, nach Absprache mit dem Vermieter, an der Innenseite der Brüstung befestigt. Jetzt kann die zukünftige Wohlfühl-Oase für Katzen nach Herzenslust gestaltet werden.
„Besonders gerne mögen Katzen erhöhte Aussichtsplätze“, sagt Linke-Grün. Kratzbäume oder Sitzplätze, die an der Hauswand beziehungsweise an der Brüstung festgemacht werden, bieten den Tieren Überblick. Auch wärmespeichernde Unterlagen werden von den Haustigern gerne angenommen, besonders an kälteren Tagen.
Ein kleines Abenteuer für die Nase können Katzenhalter ihren Tieren mit einem duftig bepflanzten Balkonkasten schaffen. Katzen lieben Kräuter wie Minze, Baldrian oder Thymian. Fachliteratur gibt im Zweifel Auskunft, ob die geplante Bepflanzung für die Vierbeiner ungiftig ist.
Wer seiner Katze zusätzliche Abwechslung bieten möchte, kann einen flachen Miniteich auf seinen Balkon stellen. Darin wachsende Wasserlinsen oder schwimmende Spielsachen regen den Angeltrieb der Samtpfoten an. Auch der Wind schafft prima Spielmöglichkeiten: Aufgefädelte Korken oder Stoffstreifen, die zum Beispiel am Kratzbaum befestigt sind, ziehen die Aufmerksamkeit auf sich, wenn sie im Luftzug schaukeln.
Besonders für reine Wohnungstiger sind die zusätzlichen Anreize, die ein Ausflug auf den Balkon bietet, stets willkommen. „Deshalb sollte man am besten eine Katzenklappe in die Balkontür einbauen“, rät Linke-Grün. „So können die Tiere jederzeit frische Luft genießen.
(Quelle: IVH, redaktionelle Verwendung honorarfrei)
