Vor allem wenn sie jung sind, stecken Hunde voller Power und sind so schnell nicht müde zu bekommen. Einerseits gut, denn das zeigt, dass die Tiere gesund und auch fit sind. Andererseits wünschen sich Frauchen und Herrchen auch einmal eine kleine Auszeit. Eine gute Möglichkeit um den Wauzi zu fordern und ihn gleichzeitig fürs Leben zu schulen ist ein Denkspiel. Davon gibt es mehr als genug. Aber auch andere Tricks und Möglichkeiten für aufgeweckte Zeitgenossen existieren.
Hier deshalb die 7 besten Möglichkeiten den Hund auf Trab zu halten.
Möglichkeit 1: Die Spielzeugsuche
Ein einfaches Spiel, das auch noch richtig Spaß macht - sowohl Hund als auch Mensch. Einfach das Lieblingsspielzeug eures Tieres verstecken während sich der Wauwau draußen vor der Zimmertüre befindet und warten muss. Dann Türe öffnen und Hund suchen lassen. Ihr werdet euch wundern, wieviel Freude dieses einfache Spiel bringen kann. Gerade für den Anfang solltet ihr allerdings beachten, dass die Verstecke nicht zu schwer sind, damit der Hund nicht die Lust am Suchen verliert. Schließlich muss noch etwas Motivation dabei sein.

Möglichkeit 2: Buddelkünstler
Ist euer Hund ein Buddelkünstler? Das könnt ihr leicht herausfinden. Einfach im Garten eine Kiste oder einen alten Sandkasten mit Sand auffüllen und für den Hund etwas vergraben. Natürlich ist dieses Spiel aufgrund der Sauerei, die dadurch entstehen kann, nur draußen zu spielen. Alles andere wäre ein zu großer Putzaufwand. Versteckt werden sollten nur größere Dinge, die der Hund nicht verschlucken kann. Wichtig ist auch, dass klargestellt wird, dass nur im ausgewiesenen Territorium gebuddelt werden darf, damit der Hund sich nicht auf einmal als Gärtner versucht.
Möglichkeit 3: Verstecken spielen
Eine der einfachsten Spielmöglichkeiten mit dem Hund. Dazu braucht ihr nämlich nur ein Versteck. Einfach dem Hund zur Ablenkung etwas werfen und schnell abhauen hinter den nächsten Baum oder flach ins hohe Gras legen. Findet euch der Wauwau oder sieht er sich nur ratlos um? Wenn Letzeres der Fall ist, so ruft ihn bei seinem Namen. Jetzt kann er sicherlich die Spur zu euch aufnehmen und freut sich garantiert wie ein Schneekönig, wenn er euch entdeckt. Noch besser funktioniert das Versteckspiel zu zweit, dann kann eine Person sich verkriechen während die andere dem Hund Suchkommandos gibt. Auch drinnen gibt es übrigens viele schöne Versteckmöglichkeiten (falls es regnet ein ideales Spiel).
Möglichkeit 4: Aufräumen
"Räum dein Zimmer auf" - diesen Satz könnt ihr künftig nicht nur zu eurem Kind sagen, sondern auch zum Hund. Tatsächlich: Hunde können aufräumen. Und ihr könnt es den Tieren ganz ohne Probleme lernen. Sicherlich besitzt euer haariger Freund eine kleine Box oder einen Korb in dem er die Spielzeuge oder ähnliches verstaut. Einfach diesen Korb versuchsweise in die Mitte des Zimmers stellen und ein paar der Hundespielzeuge daneben legen. Jetzt den Hund herbeilocken und ihm das Spielzeug in den Mund nehmen lassen. Sobald er das Spielzeug in den Korb fallen lässt, sofort mit einem Leckerli belohnen. Nach etwas Übung kann euer Hund aufräumen - auch auf Kommando.
Möglichkeit 5: Wer ist stärker?
Ihr wolltet schon immer mal wissen, wer von euch beiden stärker ist? Mensch oder Tier? Dann ist dieses Tauziehspiel genau richtig. Einfach ein etwas stärkeres Tau nehmen, in jede Seite einen Knoten machen (oft ist das Hundetau in dieser Form sogar erhältlich) und schon kann der Spaß losgehen. Nehmt das Tau an einer Seite und lasst dem Hund die andere. Er wird sofort mitmachen und ziehen. Der Wauwau macht dieses Spiel stundenlang mit. Wenn ihr allerdings keine Lust mehr habt, macht es Bello eindeutig zu verstehen, damit dieser nicht an anderen Dingen weiterzieht, weil er denkt, dass das Spiel noch weitergeht.

Möglichkeit 6: Hunde-Kicker
Euer Hund kann auch nach der EM noch Spaß am Fußball haben. Die meisten Hunde lieben Lederbälle (die gehen auch nicht so schnell kaputt, wenn man reinbeißt). Im Garten einfach einen kleinen Parcour aufbauen um den der Hund "dribbeln" kann (geht nur bei fortgeschrittenen Hunden, die das Kommando "schieb" oder ähnliche Kommandos beherrschen). Ist euer Hund dieses Kommandos noch nicht mächtig ist das auch kein Problem. Versucht dann einfach mal, den Ball möglichst lange zu behalten (wie beim echten Fußball) und euch nicht von eurem Hundegegner ausspielen zu lassen. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass der Hund ein perfekter Fußballspieler bzw. Schnauzenspieler ist
Möglichkeit 7: Deck dich zu
Ja, es stimmt wirklich. Ein Hund kann sich selbst zudecken. Zwar wird er dann nicht gleich schlafen, aber es ist immerhin ein lustiger Trick, der Hund und Herrchen Spaß bereitet. Eine Decke - am besten die Lieblingsdecke des Hundes - zur Hand nehmen, den Wauwau hinlegen lassen und ihn dann zunächst selbst zudecken. So könnt ihr testen, ob er das überhaupt mag. Wenn nicht - abbrechen. Wenn ja, dann kanns losgehen. Kommando "Schlafen" geben und wenn sich der Hund niederlegt zudecken, steht er wieder auf, das Ganze von vorne. Beim Niederlegen mit Leckerlis belohnen. Klappt das kommt die nächste Hürde. Dann muss der Hund lernen, die Decke in den Mund zu nehmen. Auch hier sollte eine Belohnung sofort erfolgen. Am Schluss (dauert meistens mehrere Tage, damit der Hund nicht überfordert wird), beide Übungen kombinieren. Schon deckt sich euer Hund selbst zu und ihr könnt ausspannen.
PS: So rum ist es leider falsch gelaufen

Kleine Kunststücke zu lernen, macht gelehrigen Hunden großen Spaß. Viele Vierbeiner verlangen geradezu nach Kopfarbeit und schauen uns mit erwartungsvollen Blicken an, so nach dem Motto: Wann kann das Training endlich beginnen?
Denn Kopfarbeit kann genauso müde machen wie ein ausgedehnter Spaziergang. Neben Kommandos wie Sitz, Platz und Bleib kann man seinem Liebling auch kleine Kunststückchen beibringen. Der Klassiker dabei ist in jedem Fall das Pfötchen geben.
Diesen kleinen Trick kann man bereits Welpen beibringen. Ganz hervorragend funktioniert es mit einem Clicker, aber auch mit Lob und Belohnung klappt es gut. Richte Dir auf alle Fälle schon mal ein paar ganz feine Leckerli her. Diese sollten möglichst klein sein, denn Du wirst am Anfang einige davon brauchen, um Deinen Hund zu bestätigen und ihm das Pfote geben beizubringen. Es eignet sich zum Beispiel ganz gut klein geschnittene Wurst oder Käse, denn für diese Leckerei würden brave Vierbeiner (fast) alles machen!
Und nun kann die Trick-Stunde beginnen. Lasse Deinen Schatz nun Sitz machen und setze Dich vor ihn hin. Dann tippst Du seine Pfote leicht an. Hebt er sie ein Stück, dann clicken und belohnen oder loben und belohnen. Dein Liebling soll sehen: Aha, Pfote heben ist brav, da gibt's was dafür, wenn ich das tue. Wiederhole dies nun einige Male. Sage jedes Mal, wenn Dein Hund die Pfote hebt, auch "Gib Pfote!" zu ihm. Übe dies viele, viele Male. Aber vergiss nicht: Nach fünf Minuten Training solltest Du ein paar Stunden Pause machen, damit Dein Hund das Ganze auch verarbeiten kann. Länger können sich Welpen auch gar nicht konzentrieren. Besser übst Du dreimal am Tag fünf Minuten als einmal am Tag eine Viertelstunde!
Wenn Du dies viele Male wiederholst, wird Dein Hund bald sein Pfötchen von selber heben! Nun musst Du es nur noch ergreifen und sanft schütteln. Lässt er sich das machen, lobe ihn ganz fest (oder clicke) und gib ihm eine besonders leckere Belohnung. 
Diesen Trick kannst Du auch noch ausbauen! Zum Beispiel kannst Du Deinem Hund lernen, dass "Gib Pfote" die linke Pfote meint, das Kommando "andere Pfote" hingegen die rechte.
Du wirst sehen, diese Übung klappt ganz schnell. Und es ist toll, wenn Dein Hund diesen Trick kann - denn darauf bauen andere kleine Kunststücke auf, zum Beispiel "Give me five" oder "winken".
Viel Spaß bei der kleinen Zirkuslektionsstunde!
Habt Ihr gewusst, dass Herzprobleme bei Hunden gar nicht selten sind? Wenn Euer Hund plötzlich müde, schlapp und lustlos ist, dann solltet Ihr unbedingt zum Tierarzt gehen - vielleicht steckt ja ein Herzproblem dahinter! Das ist sehr wichtig, denn nur, wenn die Erkrankung diagnostiziert wird, kann sie auch behandlet werden, und das kann lebenswichtig sein. Das gibt Boehringer Ingelheim bekannt.

Eine kürzlich veröffentlichte globale Studie zeigt, dass mehr als 50 % der Hundehalter über das Risiko einer Herzinsuffizienz bei ihren Hunden in Unkenntnis sind. Jeder vierte Hunde über dem siebten Lebensjahr leidet an Herzerkrankungen(1). Dem Wissensmangel über diese ernsthafte, lebensbedrohliche Erkrankung muss durch eine bessere Aufklärung der Hundehalter darüber, wie sie die Krankheit erkennen und die Gesundheit ihrer Hunde in Bezug auf deren Herzen schützen können, begegnet werden.
Diese Statistiken weisen auf eine erhebliche Notwendigkeit hin, das allgemeine Wissen über kongestive Herzinsuffizienz bei Hunden zu verbessern. Wenn sich mehr Hundehalter der Erkrankung und der Anzeichen bei ihrem Haustier bewusst sind, kann Herzinsuffizienz in einem früheren Stadium erkannt und behandelt werden, was eine rechtzeitige Versorgung und ein potenziell längeres und bequemeres Leben für den Hund sichern könnte.
Darüber hinaus wurden beim 29. World Veterinary Congress neue Daten vorgestellt, die zeigen, dass Hunde mit kongestiver Herzinsuffizienz, die auf eine Erkrankung namens myxomatöse Mitralklappenerkrankung zurückzuführen ist, bei Behandlung mit Pimobendan (Vetmedin(R)) im Vergleich zu häufig verwendeten ACE-Hemmern länger leben(3). Die Ergebnisse der QUEST-Studie, die grösste internationale Studie ihrer Art, die unter Hunden mit kongestiver Herzinsuffizienz durchgeführt wurde, soll im Laufe des Jahres im Journal of Veterinary Internal Medicine (JVIM) veröffentlicht werden.

Eine myxomatöse Mitralklappenerkrankung ist für ca. 75 % aller Fälle kongestiver Herzinsuffizienz bei Hunden verantwortlich(2). Myxomatöse Mitralklappenerkrankung wird mit der Verdickung der Mitralklappensegel (einer der Haupteinwegklappen innerhalb des Herzens) in Verbindung gebracht und beeinträchtigt den Fluss des Bluts vom Herzen zum Rest des Körpers. Obwohl es keine Heilung für kongestive Herzinsuffizienz aufgrund von myxomatöser Mitralklappenerkrankung gibt, sind Behandlungsoptionen verfügbar, um die Beschwerden zu lindern und die Qualität und Dauer des Lebens des Hundes zu verbessern(2).
Professor Jens Haggstrom, Forschungsleiter der QUEST-Studie von der Universität Uppsala in Schweden, bemerkte: "Die QUEST-Studie ist ein bedeutender Meilenstein für unsere Anstrengungen, sowohl Tierärzten als auch Hundehaltern überzeugend darzulegen, dass es klare Anzeichen dafür gibt, dass Pimobendan eine wirksame Behandlung für kongestive Herzinsuffizienz ist, die das Leben des Hundes verlängert und dem Tier und seinem Besitzer mehr qualitativ hochwertige gemeinsame Zeit bietet."
Bei der QUEST-Studie handelt es sich um eine randomisierte, positiv kontrollierte Multi-Center-Studie, die an 28 Standorten in 11 Ländern durchgeführt wurde. Dies ist die grösste Studie dieser Art, die jemals im Bereich der Veterinärkardiologie durchgeführt wurde. Die Studie verglich eine Pimobendan-Gruppe mit einer Gruppe, die neben einer diuretischen Hintergrundtherapie mit Benazeprilhydrochlorid behandelt wurden. Die Studie lief über drei Jahre hinweg und verfolgte Hunde bis zum Tod, zur Einschläferung oder zum Behandlungsfehlschlag, der zum Austritt aus der Studie führte(3).
Immer mehr Krankheiten aus dem Süden schwappen herüber zu uns, die unsere Haustiere betreffen. Neben den Krankheiten Leishmaniose, Babesiose und Ehrlichiose gibt es nun eine neuerliche Gefahrquelle: Tierärzte registrieren mit Besorgnis das vermehrte Auftreten von Giardien. Die hauptsächlich im Mittelmeerraum diagnostizierten Darmparasiten treten immer häufiger auch in unseren Regionen auf, oft eingeführt durch mitgebrachte Tiere. Fachleute schätzen, dass mittlerweile jeder vierte Hund in Deutschland infiziert ist.
Giardien sind einzellige Parasiten, die sich im Dünndarm von Hunden und Katzen einnisten, wo sie sich rasant vermehren. Die Darmparasiten sind Erreger der Giardiose, einer ernstzunehmenden Erkrankung, die vor allem Welpen und Jungtiere gefährdet und zu gravierenden Entwicklungsstörungen führen kann. 
"Giardien schädigen die Dünndarmschleimhaut und verursachen scheinbar unbehandelbare Durchfälle", erklärt Martina Schnell, Heimtier-Referentin von VIER PFOTEN. Durch den Kot gelangen sie ins Freie und können hier monatelang überleben - bis sie vom nächsten Tier aufgenommen und auf diese Weise weiter verbreitet werden.
Die Ansteckungsgefahr ist hoch. Erwachsene Tiere mit intaktem Immunsystem beherbergen Giardien oft ohne erkennbare Krankheitssymptome und können auf diese Weise ihre Umgebung unbemerkt infizieren. Besonders auf den begrenzten Freilaufflächen für Hunde konzentrieren sich die gefährlichen Parasiten. 
Bei hartnäckigen Durchfällen sollte umgehend der Tierarzt aufgesucht werden. Er kann den Parasitenbefall mit einer Reihe von Kot-Untersuchungen feststellen und die Infektion mit speziellen Medikamenten behandeln. Auf Grund der Ansteckungsgefahr sollten alle weiteren Bewohner des Haushalts auf Giardienbefall untersucht werden.
Wer sein Tier schützen will, dem rät VIER PFOTEN zu konsequenten Hygienemaßnahmen. Martina Schnell empfiehlt: "Sie sollten regelmäßig Hunde- und Katzenspielzeug sowie alle Futter- und Wasserschüsseln heiß auswaschen und vor allem gut und gründlich austrocknen. Auch Zwinger und Ausläufe sind möglichst trocken zu legen." Bei Hunden ist besonders darauf zu achten, dass das Tier unterwegs keinen Kot aufnimmt.
Wer mit seinem Wauwau einen Sommerspaziergang unternimmt soll in erster Linie eines haben: Spaß. Doch neben diesem steht auch ein Stück Wachsamkeit auf der Prioritätenliste des Hundebesitzers. Schließlich lauern - auch wenn niemand ein Schwarzseher sein möchte - viele Gefahren beim sommerlichen Spaziergang. Da wäre zum einen das, was dem Hund beim Toben am meisten zu schaffen macht:
DIE SONNE: Natürlich soll das nicht heißen, dass ihr im Sommer nicht mehr mit dem Hund vor die Türe gehen dürft, das wäre vollkommener Blödsinn. Allerdings gibt es auch wie beim Menschen gewisse Dinge zu beachten, damit es Bello nicht zu viel wird mit der Sonne. Häufig werden Hunde beim Spazierengehen zuviel beansprucht und können im Freien, wenn kein Schatten in der Nähe ist, einen Hitzschlag bekommen.
Dieser droht auch bei zuviel Bewegung an heißen Tagen sowie im Auto. Wer nach dem Gassigehen noch kurz etwas einkaufen oder erledigen möchte, wenn er schon gerade mit dem Wagen unterwegs ist vom Waldstück in der Nähe in Richtung Wohnung, der sollte keinesfalls den Hund im Auto lassen. Auch hier droht extreme Hitzschlag-Gefahr, die sogar zum Tod führen kann. Weitere Gefahren, die durch zuviel Sonnenstrahlen oder Überanstrengung bei Hitze drohen können sind Störungen in den Nieren, enorme Kreislaufprobleme oder gar eine Schwellung des Gehirns, sodass schlimmstenfalls sogar der Tod eintreten kann.

Auch ein nicht zu vernachlässigender Punkt beim Sommerspaziergang: ZECKEN
Besonders in den Risikogebieten solltet ihr euren Hund nach dem Spaziergang gründlich begutachten oder unter die Lupe nehmen, denn häufig heften sich die lästigen Biester fest und man kann sie so schnell nicht mehr loswerden. Abhilfe schafft eine Zeckenzange speziell für Hunde, die in verschiedenen Ausführungen erhältlich ist. Besonders gefährlich sind Zecken deshalb, weil sie Krankheiten übertragen können, darunter zum Beispiel Borreliose. Wauwaus, die von den Borrelien – so heißen die Bakterien – infiziert werden, bekommen Fieber, haben keinen Appetit mehr und können sogar im fortgeschrittenen Stadium entzündete Gelenke oder Schäden an Organen erleiden.
Suchen Sie also genau nach dem Sommerspaziergang, ob der Hund eine Zecke enthält. Falls ja, dann herausziehen, nicht mit Öl oder ähnlichem behandeln. Mehr Infos hier!
Eine weitere Gefahr droht in Wiesen, Wäldern, aber auch an Wegen: STACHELDRAHT. Wo Bauern ihre Wege, Felder oder Gebiete abzäunen und eigentlich keinen bösen Hintergedanken haben, können Hunde sich gewaltig verletzen. Eine verletzte Pfote ist lästig und erfordert viel Pflege und Tierarztkosten, es geht aber noch schlimmer.
Wer seinen Hund frei laufen lässt und nicht aufpasst, der riskiert, dass sich der Wauwau sogar in einem Stacheldraht verfängt und im allerschlimmsten fall sogar erhängt. Auch das ist schneller passiert als einem lieb ist, deshalb Vorsicht, wenn Stacheldraht in Sicht ist.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Sommerspaziergang etliche Gefahren birgt. Hier sollte eine Auswahl dieser Gefahren aufgezeigt werden, damit Hundebesitzer die Augen wieder etwas offener halten und wieder gut und sicher mit dem Wauwau nach Hause kommen.
Wir weisen aber auch daraufhin, dass man trotzdem nicht in die Schwarzmalerei übergehen soll: der Sommerspaziergang muss in erster Linie immer noch eines: Spaß machen!
Wenn man daheim die Fußball-EM genießt, scharen sich erfahrungsgemäß auch sämtliche Haustiere um den Fernseher. Klarerweise interessieren sie sich nicht für Fußball oder Mannschaften, aber sie spüren in gewisser Weise unsere Anspannung, wenn wir mit hoffnungsvollen Augen und schwitzenden Händen vor dem Fernseher sitzen oder wenn wir plötzlich erfreut aufspringen, wenn ein Tor für Deutschland fällt. Und damit die Tiere nicht nur einfach zusehen müssen, sondern auch "mittendrin" sind und auch noch das EM-Fieber ein Stück weit teilen können, gibt es auch für sie so genannte Fußball- oder EM-Gimmicks. Damit sind Artikel gemeint, die im Rahmen der EM erhältlich sind und dem kitschigen Tierfreund eine Menge Freude bereiten. Ob Sie dem Hund selbst gefallen sei mal eher dahingestellt, aber auf alle Fälle ist es beim Gassigehen oder auf der heimischen EM-Party der Renner, wenn der Hund ein kleines Trikot trägt oder einen Wimpel umhat.

Wichtig dabei ist natürlich: zwingt den Hund nicht dazu. Wehrt sich Bello energisch oder fürchtet er sich sogar, dann lasst es lieber. Kümmert er sich dagegen gar nicht um das Gimmick, sondern lässt es ohne weiteres über sich ergehen oder hat sogar Freude daran, dann umso besser. Trikots oder Tücher mit den deutschen Farben und frechen Sprüchen oder Ausdrücken sind schon längst DER Renner bei den fußballbegeisterten Hundefreunden. Zu lesen sind darauf dann Begriffe wie "Stürmer" für Fußballhunde, die sich in dieser Position aufgrund ihres stürmischen Wesens besonders eigenen würden, "Fußballzicke" für die unberechenbare Hündin oder "Champion" für den selbstbewussten Hund.
Erhältlich sind diese Gimmicks in sämtlichen Internetshops, aber auch einige Discounter oder Billigmärkte vertreiben sie. Das Besondere: weil die EM schon fast wieder vorüber ist werden schon jetzt tausende von Artikeln dieser Art reduziert, er sich also ein Teil unter den Nagel reißen möchte bzw. unter die Pfote, der sollte sich am besten in diesen Tagen umsehen. Verschwendetes Geld ist es nicht - wie ein Shoppingtest ergab können kleine Wimpel für den Hund oder andere Stofftücher in schwarz/rot/gold für den Hund schon ab 1 Euro erworben werden. Nach oben hin gibt es selbstverständlich keine Grenze.

Auch ziemlich in sind diese Unterlagen. Der Hund kann in Ruhe kleckern und Herrchen vergisst nie das Füttern während der EM, weil er mit seinen Augen automatisch öfter auf den Futterplatz des Wauwaus gelenkt wird. Schließlich sticht die Deutsche Flagge besonders ins Auge in diesen Tagen.
Abraten kann man dagegen vom so genannten Schmuck für Hunde. Kettchen, Bändchen oder ähnliches in Fußballfarben sollten nicht verwendet werden, da hier Verschluckungs- oder Erstickungsgefahr droht. Ansonsten ist das Tragen von EM-Artikeln für den Hund ein schöner Trend, der auch sicherlich nach der EM noch gut ankommt, wenn Deutschland erst Europameister wird oder aber bei der nächsten WM wieder eingesetzt werden kann. So macht Fußball einfach tierisch Spaß...
Wer einen Welpen zu sich nimmt, der muss sich vieles gut überlegen. Welche Rasse soll es sein, welcher Hund passt in die Familie? Groß oder klein, lebhaft oder ruhig, kurzes Fell oder langes? Und nicht zuletzt muss eine weitere wichtige Frage bedacht werden: Soll es ein Rüde sein - oder eine kleine Hündin? Viele Hundehalter in Spe machen sich darüber nicht allzu viele Gedanken. Sollten sie aber. Denn beide Geschlechter haben ihre Vor- und Nachteile, auf die man sich als Hundehalter einstellen muss.
Hier ein kleiner Jack Russell-Rüde:

Bei der Hündin muss man wissen, dass sie in der Regel zweimal im Jahr läufig werden, je nach Zyklus. Die erste Läufigkeit tritt, je nach Rasse und Größe der Hündin, ab dem siebten Lebensmonat ein, bei einigen auch weit später.
Was erwartet einen bei der Läufigkeit? Sie dauert rund drei Wochen. Während dieser Zeit blutet die Hündin, es kann also sein, dass sich Blutspuren im Haushalt finden. Manche Hündinnen verlieren relativ viel Blut, andere lecken sich selbst so sauber, dass kaum Spuren zu finden sind - das ist ganz verschieden. Während der Läufigkeit sollte man die Hündin nicht von der Leine lassen, um eine unerwünschte Paarung zu umgehen. Denn, wie der Begriff "läufig" schon sagt - das Tier ist in dieser Zeit auch bereit, wegzulaufen, um zu einem Rüden zu kommen. Das gilt in erster Linie während der Stehphase, ungefähr zwischen dem zehnten und fünfzehnten Tag der Läufigkeit - denn dann ist die Hündin paarungsbereit und lässt den Rüden aufreiten. Während dieser Zeit gehst Du am besten dort spazieren, wo Du so wenig andere Hunde wie möglich triffst, und leinst Deine Hundedame fest und sicher an:

Nicht kastrierte Hündinnen werden manchmal circa sechs Wochen nach der Läufigkeit scheinträchtig. Sie verhalten sich so, als ob sie tatsächlich Welpen hätten, bauen zu Hause ein Nest und verteidigen ihr Spielzeug, das sie für Hundebabys halten. In dieser Zeit sollte man Spielsachen verräumen. Manche Hündinnen steigern sich so in den Zustand hinein, dass sogar Milch aus den Zitzen fließt.
Man muss sich bei der Hündin also Gedanken machen, ob man sie kastrieren oder sterilisieren lässt oder nicht. Will man später züchten oder scheut man den Eingriff, der bei der Kastration nicht unerheblich ist, dann muss man die Zeiten der Läufigkeit in Kauf nehmen.
Ein Rüde dagegen ist das ganze Jahr über paarungsbereit - mancher mehr, mancher weniger. Vom Duft läufiger Hündinnen angezogen, leiden manche Rüden so sehr, dass sie nichts mehr fressen. Oder sie überwinden die höchsten Hindernisse, um zu der Angebeteten zu kommen. Man sollte sich Gedanken machen, ob man seinen Rüden kastrieren lässt oder nicht. Ist der Sexualtrieb nicht allzu ausgeprägt, raten Experten von einer Kastration ab. Liegt dagegen Hypersexualität vor oder leidet der Rüde extrem, weil in seinem Gebiet immer wieder Hündinnen läufig sind, ist eine rechtzeitige Kastration anzuraten.
Hier ein kastrierter Rüde (rechts) in trauter Zweisamkeit mit einer Hündin:

Was manche Halter an Rüden stört, ist das Markierungsverhalten. Manche Rüden heben, um ihr Territorium mit ihrer Duftmarkte abzugrenzen, alle paar Meter ihr Bein.
Nun musst Du selbst entscheiden, ob Du eine kleine Hündin oder einen kleinen Rüden haben möchtest. Wie Du siehst, haben beide Geschlechter ihre Vor- und Nachteile. Die Hauptsache ist, dass Du es Dir gut überlegst, so dass es ein glückliches Zusammenleben mit Deinem Hund wird - wir drücken Dir die Daumen!
Auf den ersten Blick scheint es ganz natürlich zu sein, dass dort, wo ein Gewässer und ein Hund auf einander treffen, eine schöne Badesession herauskommt. Doch das ist nicht immer so. Schließlich ist der Hund – auch wenn er der beste Freund des Menschen ist – längst nicht überall erlaubt. Gerade wenn Sie in den Urlaub fahren ist es erfahrungsgemäß jedoch nicht immer einfach zu wissen: wo darf Bello nun planschen und wo sollten die Pfoten lieber trocken bleiben. Denn während man daheim im Umkreis von mehreren Kilometern meist Badeweihern oder andere Gewässer kennt, in die auch der Hund darf, ist vor allem bei Ausflügen oft guter Rat teuer. Doch Abkühlung ist wichtig, besonders wenn die Temperaturen allmählich wieder nach oben gehen. Grundsätzlich gilt: Schilder beachten. Häufig sind Verbots- oder auch Hinweisschilder angebracht, wenn unsere Lieblinge nicht erwünscht sind.

Da diese Schilder jedoch oft mit Efeu überwuchert sind oder manchmal auch ganz fehlen und man dann hinterher von einem Passanten Ärger bekommt, sollte man sich lieber vorher schlau machen. Am besten im Hotel oder der Unterkunft nachfragen und sich einen Platz zum Schwimmen für Hund und Mensch zeigen lassen. Noch besser ist es jedoch, seinen Urlaub so zu buchen, dass auch ein Strandbesuch mit Hund erlaubt ist oder zumindest ein See ausgewählt wird, den Hunde mitbenützen dürfen.
Als besonders hundefreundlich gilt Dänemark, hier dürfen auch Hunde die sprichwörtliche Badehose auspacken. Laut Tourismusinformationen sind die Vierbeiner in der Zeit von Januar bis Mai, wenn am Strand noch nichts los ist, auch dort erlaubt und dürfen frei herumlaufen. Den speziellen „Urlaub mit Hund“, der meist auch eine Badeerlaubnis beinhaltet (bitte beim Buchen den Reiseveranstalter darauf ansprechen) gibt es vermehrt auch in Österreich, aber auch Deutschland entpuppt sich immer mehr zum Hunde-Land. Hier sind die Regionen um den Chiemsee, weite Teile Bayerns sowie die Bundesländer Thüringen und Hamburg besonders empfehlenswert, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Wer nicht nur ein hundefreundliches Hotel sucht, sondern auch noch eine gewisse Freiheit für Hund und Halter wünscht, der kann auch Campen gehen. Denn während das Klischee eines Campingplatzes oft darin besteht, dass hier strenge Regeln bezüglich Haustiere gelten – wie beispielsweise in der Fernsehserie „Die Camper“ dargestellt – mag das zwar mancherorts stimmen, aber sicherlich nicht überall. Wer beispielsweise bei Google nach „Camping mit Hund“ sucht, wird schnell fündig. Bis zu 300.000 deutschsprachige Seiten sind im Nu zu sehen und bieten eine große Auswahl.

Sprich: dieser Sommer wird zwar heiß, aber unseren Hundefreunden und uns kann das völlig egal sein, schließlich kühlen wir uns im Nassen kräftig ab.
Auch hier bei den Kleinanzeigen werdet ihr übrigens schnell fündig, egal ob ihr Urlaub mit Hund sucht oder anbietet - Deine Tierwelt bietet das perfekte Forum für Suchende und Urlaubsanbieter.
Langeweile ist doch wirklich doof, oder etwa nicht? Auch unsere Vierbeiner finden es zum Gähnen, wenn sich alles immer und immer wiederholt. Einfach fad!
Abwechslung ist gefragt im (Hunde-)Leben, und zwar nicht nur auf dem Speiseplan, sondern auch beim Trainieren und Üben. Gerade Junghunde, die Kommandos wie Sitz und Platz lernen sollen, mögen es, wenn man nicht immer nach Schema F vorgeht und alles gleich macht, sondern für Überraschungen sorgt. Aber auch "ältere" Herrschaften mögen Abwechslung.
Wie sollte diese Abwechslung aussehen? Man sollte in erster Linie darauf achten, dass man die Übungen nicht immer gleich ablaufen lässt. Ein konkretes Beispiel aus der Hundeschule: Man lässt den Hund in Entfernung sitzen und ruft ihn dann ab. Normalerweise lässt man ihn dann vorsitzen - und nimmt ihn dann auf Fuß. Das wissen die meisten Vierbeiner schon und steuern nach dem Vorsitzen oft schon automatisch in die Fußposition - ohne dass man überhaupt etwas gesagt hat! Dabei kannst Du ganz leicht variieren: Nimm den Hund doch einfach mal auf Hand! Der wird sich ganz schön wundern und sich gemüßigt fühlen, wieder viel stärker auf Deine Kommandos zu achten - es könnte ja etwas Überraschendes folgen!
Natürlich solltest Du nicht immer mit den gleichen Leckerli trainieren. Zur Abwechslung kannst Du auch mal Schinkenwürfel kleinschnippseln, oder Emmentaler, oder Du bröselst leckere Kaustangen ganz klein her. Ganz gut geht's auch mit kleinen Würstchen, die man ebenfalls in kleine Fitzelchen schneiden kann:

Anstatt dröger Gehorsamsübungen kannst Du auch mal etwas anderes einbauen auf dem Hundeplatz. Üb doch mal Slalom mit Deinem Bello - auch hier ist Gehorsam wichtig, auch diese Übung schult den Zusammenhalt zwischen Mensch und Hund!
Ganz toll als Auflockerung zwischendrin sind auch Dogdancing-Übungen. Lass Deinen Wauwau doch mal zwischen Deinen Beinen kreisen und Slalom machen. Bestimmt macht ihm das eine Menge Spaß!

Außerdem solltest Du nicht immer an gleicher Stelle trainieren. Such Dir doch mal einen anderen Platz. Sitz und Platz musst Du nicht immer im Wohnzimmer oder auf dem Hundeplatz üben. Auch in der freien Natur macht's eine Menge Spaß und schult den Gehorsam. Hin und wieder findet man ganz tolle Stellen, an denen man trainieren kann. Zum Beispiel Sitz machen auf Baumstümpfen:

Du wirst sehen, dass mit ein wenig Abwechslung Dein Liebling noch viel besser bei der Sache ist, weil er Veränderungen liebt!
In diesem Sinne: Viel Spaß beim Training!

Leckeres Futter, ein warmes Plätzchen zum Schlafen und viel Zuwendung, das wünscht sich jeder Hund. Was Bello aber sonst noch gerne hätte, ist eine gute Mensch-Hund-Beziehung. Das beinhaltet, dass der Hund einen klaren Rudelführer hat - den Menschen. Die meisten Hunde schätzen es, wenn die "Rangordnung" im Rudel geklärt ist und sich der "Alpha", nämlich der Mensch, um alles kümmert. Viele Tiere sind überfordert, wenn sie alle Aufgaben übernehmen müssen, die eigentlich dem "Alpha" zustehen. Es ist also positiv für Dich und Deinen Hund, wenn Du der Rudelführer bist. Das heißt nicht, dass Du Deine Autorität ständig unter Beweis stellen musst. Es sollte nur einfach so sein, dass der Hund Deine Anweisungen auch befolgt.
Es muss gar nicht unbedingt sein, dass der Hund nicht aufs Sofa darf oder als Zweiter durch die Tür gehen muss. Auch, dass er sein Fressen immer erst bekommt, nachdem die Zweibeiner getafelt haben, ist gar nicht unbedingt nötig. Wenn die Rangordnung geklärt ist, sind solche Kleinigkeiten Nebensache.
Wichtig ist, dass der Hund sich dafür interessiert, was ihm der Mensch sagt und was er tut und kein ignorantes Verhalten an den Tag legt. Beispiel: Wenn der Zweibeiner beim gemeinsamen Spaziergang ruft, dann sollte Bello auch kommen, statt weiter in den Büschen herumzuschnüffeln und so zu tun, als hätte er nichts gehört. Behandelt der Hund den Menschen wie Luft, dann ist die Mensch-Hund-Beziehung in einer Schieflage. Dies geschieht meistens, wenn das Tier im absoluten Mittelpunkt im Haushalt steht und sich alles um ihn dreht. Dies sollte man im Voraus unbedingt vermeiden!
Eine weitere Schieflage ist aggressives Verhalten beziehungsweise Kontrollverhalten. Dies heißt eindeutig, dass die Rangordnung eben nicht geklärt ist. Der Hund hat absolut "Oberwasser" und zeigt, dass er der Boss ist. Er nimmt strategisch wichtige Stellen im Haushalt für sich ein, beispielsweise das Sofa, er verteidigt sein Futter und er knurrt und zeigt die Zähne, wenn der Mensch ihm sein Spielzeug wegnehmen will. Legt der Hund so ein Verhalten an den Tag, sollte man sich dringend einen guten Hundetrainer suchen und an dem Problem arbeiten - alleine bekommt man das nicht so leicht in den Griff!
Weitere Schieflage: Der Vierbeiner fordert ständig etwas ein. Er will dauernd spielen, er will ständig einen Knochen haben, er fordert, spazieren zu gehen und beschäftigt zu werden und liegt nie brav auf seiner Decke - er will ein Rundum-Animationsprogramm haben! So etwas passiert am ehesten, wenn der Hund überbeschäftigt ist. Von der Hundewiese zum Agility, vom Dogdancing zum Fun-Spaziergang, dazwischen noch Ball spielen - das ist zuviel! Wenn Dein Hund ständig mit dem Ball im Maul vor Dir steht, dann solltest Du ihn auch einmal ignorieren, anstatt immer gleich zu "springen" und mit ihm zu spielen:
Ein Hund muss auch mal aushalten, gerade nicht im Mittelpunkt zu stehen und sich im Haus ruhig zu verhalten, ohne ständig beschäftigt zu werden. Dösen und schlafen auf seiner Decke gehört unbedingt zu den Grundlagen, die ein Hund können muss:
Aua, das kann ganz schön weh tun! Selbst kleine Welpenzähne spürt man ganz schön stark, wenn sie sich in die Hand graben. Dabei zwicken kleine Hunde doch so gern und so oft. Wenn's allerdings zu heftig wird, dann sollte man einschreiten, raten Experten. Denn ein Hundebaby muss lernen, dass es nicht permanent beißen darf.

Wie bringt man's dem kleinen Kerl am besten bei, dass er nicht dauernd zwicken darf? Experten raten, das Spiel abzubrechen, wenn sich die kleinen Zähne ständig ein Hände, Ärmel oder sonstige unerlaubte Regionen graben. Wenn es zu heftig wird, wenn der Welpe einfach nicht aufhört zu zwicken, dann verschwindet das Spielzeug und das Spiel ist beendet. So lernen kleine Hunde ziemlich schnell, dass das Beißen unerwünschte Konsequenzen für sie hat.
Wenn das nichts hilft, dann sollte man auch mal ein klares "Nein!" hören lassen. Nimm Deinem Hundekind den Gegenstand, in den es gerade beißt, zum Beispiel Deinen Hausschuh, weg und sage laut und deutlich "Aus!" oder "Nein!" - es kommt darauf an, welches Wort Du verwendest. Wird der Hund immer wilder und beißt immer noch zu, kannst Du auch mal einen Schnauzengriff machen. Leg Deinen Zeigefinger über die Schnauze des Kleinen und halte diese zu - aber natürlich sanft! Keine Sorge, das tut dem Welpen nichts, auch Hundemütter weisen so ihre Babys in die Schranken.

Eines solltest Du aber nicht vergessen: Gerade beim Zahnwechsel haben Welpen einen großen Beißdrang, weil das Zahnfleisch einfach so doll juckt - und diesem sollten sie auch nachgehen dürfen. Wenn Du verhindern willst, dass der kleine Kerl in Tischbeine, Schuhe und Bücher beißt und einiges kaputt machst, dann solltest Du ihm spezielles Spielzeug anbieten. Es gibt unter anderem Gummispielzeug, in das sich kleine Welpenzähne herrlich versenken lassen - zum Beispiel sogar mit Vanillegeschmack, lecker!
Aber auch Kauknochen sind gut geeignet. Aus Rinder- und Büffelhaut gibt es viele verschiedene Dinge, die sich herrlich zernagen lassen, zum Beispiel Kauschuhe, Kauknochen oder sogar fressbare Frisbee-Scheiben. Damit ist der Welpe sogar noch gut und sinnvoll beschäftigt. Du solltest ihm aber dieses Kauspielzeug nur unter Aufsicht geben, für den Fall, dass sich das Hundekind verschluckt. Wenn Du dabei bist, ist so ein Büffelhautknochen jedoch eine herrliche Sache: Er befriedigt den Beißdrang und macht noch dazu so herrlich-zufrieden müde!
Gehorsamsübungen sind schön, gut und wichtig. Jeder Hund sollte die wichtigsten Kniffe aus diesem Bereich draufhaben, allerdings darf der beste Freund des Menschen dabei nicht überfordert werden. So können sich gerade Hunde im Alter von einem halben Jahr beispielsweise nur für eine gewisse Zeit konzentrieren, dann ist es wieder vorbei mit der Ruhe und die Hunde wollen spielen und nicht mehr mitmachen. Deshalb: Nicht länger als 10 Minuten am Stück die Gehorsams-Kommandos einüben, wenn es sich um einen jungen Hund handelt. Lieber mehrmals am Tag trainieren und dann erst bei steigendem Alter von Bello die Trainingsdauer erhöhen.
Wie erkenne ich, dass mein Hund genug vom Üben hat? Das ist ganz einfach. Zeigt er auf einmal wie aus heiterem Himmel völliges Desinteresse, obwohl er die Gehorsamsübungen zuvor noch gut gemeistert hat, so ist das ein Anzeichen dafür, dass ihr ihn überfordert habt. Auch so genannte Übersprungshandlungen, die vom eigentlichen Geschehen ablenken, wie zum Beispiel Gähnen oder Scharren, sind deutliche Anzeichen.
Am beliebtesten macht ihr euch bei der Obedience, also bei der Gehorsamsübung beim Hund, durch viel Geduld, eine starke Bindung zum Tier, durch Vertrauen, viel Fleiß und natürlich Motivation. Wer selbst nicht motiviert ist, der überträgt dieses Gefühl auch auf den Wauwau und schon funktioniert gar nichts mehr.
Wichtig ist also neben der Disziplin bei den Gehorsamsübungen auch der Spaß. Freilich ist er nicht Sinn und Zweck der Übungen, trotzdem sind (wie bereits gehört) auch spaßige Augenblick und vor allem bei Welpen Pausen das Erfolgsgeheimnis. Und danach ist Bello dann doppelt so aufmerksam und interessiert, ihr werdet sehen...
Die ideale Gehorsamsübung seht ihr hier:
1) Der Hund geht bei Fuß

2) Der Hund macht Platz, obwohl sich Herrchen immer weiter entfernt

3) Herrchen ruft den Hund ab, dieser kommt und wird belohnt

Wichtig für Punkt 2: Geht nicht zu weit von eurem Hund weg, vor allem am Anfang der Obedience-Übungen. Nur so weit, wie ihr es eurem Hund zutraut, dass er tatsächlich bleibt. Es geht nicht um die Entfernung bzw. wer am weitesten weggehen kann von seinem Hund, sondern es geht um das Vertrauen und die Beziehung von Herrchen und Hund.
Wichtig für Punkt 3: Lasst euren Hund nach dem Abrufen nicht sitzen. Zumindest nicht bevor er mit einem Leckerli belohnt wird. Ansonsten nämlich belohnt ihr ihn für das "Sitz", nicht aber das "Komm".
Eine aktuelle Umfrage hat bestätigt, was viele bereits vermutet haben: Agility ist bei vielen Deutschen Hundebesitzern inzwischen schon gar nicht mehr wegzudenken.
Und dabei war diese Sportart, die Hundebesitzer und Haustier noch enger zusammenschweißt, weil sie eng im Team zusammenarbeiten, vor rund 20 Jahren bei vielen noch nicht einmal bekannt. Vor allem in den 80er Jahren nämlich hatte die Mehrheit unserer Hundebesitzer von der aus England stammenden Hundesportart noch nicht einmal gehört.

Mittlerweile weiß so gut wie jeder, dass der englische Begriff „Agility“ für Flinkheit steht und dass es darum geht, einen Hindernissparcours möglichst schnell und fehlerfrei zu bewältigen.
Wer bei Agility-Turnieren, wie unter diesem Absatz, teilnimmt, der muss seinen haarigen Freund in eine von insgesamt drei Größenklassen einteilen.
Zur Auswahl steht Large ab 43 cm, Medium mit 35 bis 42,9 cm oder Small mit einem Widerrist kleiner als 35 cm.
Auch per Leistungsklassen wird unterschieden: A1 ist dabei die unterste Leistungsklasse mit 18 Monaten, A2 die mittlere und A3 bedeutet höchste Leistungsklasse. Wer bis zu dieser aufsteigen möchte, muss entweder fünf fehlerfreie Läufe in seiner Klasse schaffen oder drei fehlerfreie Läufe inklusive Platzierung unter den ersten drei.

Unter anderem trägt zu der oben bereits erwähnten Beliebtheit von Agility die Abwechslung bei. Es gibt verschiedenste Hindernisse, wie die hier abgebildete Hürde. Zwei Seitenteile tragen eine oder sogar mehrere Stangen. Diese liegen locker auf, sodass sie bei der kleinsten Berührung schon zu Boden fallen können.

Sehr beliebt ist auch der Reifen (hier zu sehen in schwarz), der einen Durchmesser zwischen 40 und 60 cm hat und an Ketten oder Seilen aufgehängt wird. Dann hätten wir da noch den Tunnel. Hier kann der Parcours variieren – entweder ihr verwendet einen Stofftunnel oder eine festen Tunnel. Bei beiden sollten die Hunde keine Platzangst haben, aber sind sie erst einmal durchgelaufen, so wollen sie es immer wieder tun…
Übrigens: nicht nur das Agility, sondern auch das Fun-Agility ist immer mehr im Kommen. Nach und nach gibt es auch in Deutschland mehr und mehr Hundeschulen oder Vereine, die es mit dem Agility nicht mehr so eng sehen und genau wie in England oder den USA den Sport für Hunde und Menschen etwas auflockern. Bei Fun-Agility ist also nicht die Leistung, sondern der Spaß und das Spielerische im Vordergrund. Selbst wer nicht besonders sportlich begabt oder fit ist, kann dort mitmachen und sich bei großer Begeisterung später immer noch für das echte Agility anmelden.

Viele Fragen sich: Was ist das Erfolgsgeheimnis von Agility? (in welcher Form auch immer).
Die Antwort ist ganz einfach: statt eines starren Parcours können Hund und Menschen einen abwechslungsreichen Lauf machen, der sich mit den oben genannten Hindernissen in tausenden von Varianten verlängern, verkürzen oder umstellen lässt.
Zweiter Grund: Mensch und Hund sind zusammen, sind beide gefordert und müssen als Team eng zusammenarbeiten. Das schweißt zusammen, schafft Vertrauen und macht richtig Spaß. Sowohl wir als Frauchen/Herrchen als auch der Wauwau sind strategisch übrigens richtig gefordert.
Das tut gut und fördert Gedächtnis und Kombinationsvermögen von uns selbst und unserem haarigen Begleiter.
Kein Wunder also, dass Agility in unserer Gesellschaft bereits allgegenwärtig ist.
Deshalb gibt es auch bei DEINE TIERWELT eine eigene Gruppe mit dem Namen Agility.
Hier könnt ihr sie euch ansehen und gerne auch beitreten! Viel Spaß
Wer sich seinen Wunsch nach einem pelzigen Gesellen in seinem Haushalt erfüllen will, der muss im Voraus so einige wichtige Überlegungen treffen: Soll's ein Mischling sein, der einen fortan durchs Leben begleitet, oder doch lieber ein Rassehund? Die Entscheidung will gut geplant und durchdacht getroffen werden. Schließlich begleitet der Hund unserer Wahl uns (hoffentlich!!) jahrelang auf Schritt und Tritt und soll daher auch zu uns passen. Das Wichtigste ist daher nicht unbedingt die Optik, sondern das Temperament der Rasse oder des Mischlingswurfes. Wer einen ruhigen Hund sucht, der sollte sich nicht unbedingt vom hübschen Australian Shepard becircen lassen - ob die Liaison so glücklich wird, sei dahingestellt! Wer dagegen einen überaus aktiven, sportlichen Hund sucht, der sollte auch eine agile Rasse wählen und nicht unbedingt einen Landseer, der pro Tag höchstens eine Stunde Auslauf benötigt (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Hier ist ein Landseer zu sehen:

Bei einem Rassehund besteht der Vorteil darin, dass man einen ungefähren Vergleich hat, wie der Hund vom Temperament und vom Aussehen her wahrscheinlich später sein wird. Zumindest kann man es besser einschätzen als beim Mischling. Wer einen Mischling haben möchte, der greift oft in eine "Wundertüte" und holt sich ein "Überraschungspaket" ins Haus. Was übrigens nicht unbedingt schlecht sein muss. Denn die meisten Mischlinge entpuppen sich als wahrlich tolle Gefährten!

Und: Sie sind echte Indivudualisten! Das Klischee, dass Mischlinge gesünder sind als Rassehunde, bestätigen Studien allerdings nicht. Auch Mischlinge haben zum Beispiel HD!
Wer sich vorgenommen hat, auf Ausstellungen zu gehen, der sollte sich für einen Rassehund mit Papieren entscheiden. Ansonsten sollte man sich wie so oft im Leben von seinen Gefühlen leiten lassen. Natürlich nicht, ohne vorher den Züchter, die Elterntiere und die Umgebung genau geprüft zu haben. Vielmehr bei der Wahl des Welpens: Die meisten Hundebesitzer in Spe wissen instinktiv, wenn so ein kleines Kerlchen auf einen zuwackelt "Das ist mein Hund!" Und dann ist es egal, ob es sich um einen reinrassigen Welpen handelt oder um einen lustigen Mix. Entscheidend ist vielmehr, dass beide Partner bestens zusammenpassen und sich eine Freundschaft fürs ganze Leben entwickelt, bei der Hund und Herrchen oder Frauchen durch dick und dünn gehen:
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben - wir alle kennen dieses Sprichwort. Leider erleben aber vor allem Hunde beim Thema Urlaub nicht nur positive Dinge, sondern haben auch oft Stress, vor allem wenn es um die Fahrt in den Urlaub geht. Denn viele Wauwaus können das lange Sitzen oder Liegen im Auto nicht vertragen und ihnen wird schlecht.
Die Folge: genervte oder besorgte Haustierhalter, Stress im Urlaub und ein kranker Hund. Und woher mitten auf der Reise einen Tierarzt nehmen? Vor allem im Ausland, wo man diesen wahrscheinlich nicht einmal versteht!?
Wem es bisher so ging, der musste entweder den geliebten Hund zu Hause lassen bei Freunden oder Betreuern oder er musste selbst daheim bleiben und auf den Urlaub verzichten - dem Hund zuliebe. Jetzt aber geht beides: ihr könnt euch glücklich machen und den Hund auch. Bisher musste er auf solche idyllischen Plätze verzichten, wie man sie auf dem Bild sieht, jetzt ist das nicht mehr so.

Denn es gibt ein neues Mittel gegen Reisekrankheit bei Hunden. Dabei handelt es sich um eine Tablette, die - egal ob man mit Schiff, Auto oder sonstigen Verkehrsmitteln unterwegs Richtung Süden ist - Abhilfe schaffen soll. Laut einer Studie ist es nämlich keine Seltenheit, dass Bello an der Reisekrankheit leidet, angeblich ist sogar jeder dritte Hund in Deutschland davon betroffen. Die neue Reisetablette bewirkt übrigens nicht das, was viele andere Medikamente mit dem Hund machen, nämlich einfach nur ruhig stellen.
Stattdessen kann der Hund weiterhin aus dem Fenster schauen und benimmt sich laut Tablettenhersteller auch ganz normal, sodass man seinen Urlaubspartner mit den vielen Haaren auch wie gewohnt zum Sport am Morgen an den Strand mitnehmen kann oder mit ihm spielen kann. In früheren Zeiten wurden Hunden teilweise sogar Medikamente zur Beruhigung gegeben, die eigentlich für Menschen bestimmt waren. Weil das aber sehr riskant und auch schädlich für die Hunde war, verzichteten viele lieber gleich auf den Urlaub.

Denn wer will schon, dass der beste Freund des Menschen stark ins Schwitzen gerät, immer mehr sabbert, von Minute zu Minute immer weiter zittert und es ihn würgt? Niemand. Und dabei sind genau das die Anzeichen für die Reisekrankheit, die aber jetzt der Vergangenheit angehört. Die neue Reisetablette für Hunde machts möglich. Sie stammt von Pfizer Animal Health und ist ab sofort erhältlich.
Somit steht der Fahrt in den Urlaub also nichts mehr im Weg und der Hund muss auch nicht daheim bleiben. Am besten gleich Buchen und ab in den wohlverdienten Urlaub. Gute Reise und viel Spaß
Ein Hund will eigentlich immer und in erster Linie eines: Bei seinem Menschen sein. Wenn Herrchen oder Frauchen nicht da ist, dann fühlen sich die wenigsten Vierbeiner so richtig wohl in ihrem Fell. Viele Hunde und ihre Halter sind ein echtes Team und unzertrennlich, sie gehen miteinander durch dick und dünn in allen Lebenslagen:
Jedoch: Manchmal muss es einfach sein, dass Bello allein zu Hause zurück bleibt. Und wenn man nur zum Zahnarzt muss, zum Friseur oder in den Supermarkt - dahin kann man seinen Hund leider nicht mitnehmen. Deshalb sollte möglichst jeder Vierbeiner in der Lage sein, zumindest zwei, drei Stunden daheim auf Herrchen oder Frauchen zu warten.
Am besten bringt man dies dem Hund schon von Welpenbeinen an bei. Und das geht so: Gehe zunächst nur für zwei Minuten aus dem Zimmer und lass den Kleinen allein. Wenn er nicht bellt oder jault, kannst Du nach dieser kurzen Zeit wieder zu ihm gehen. Lobe ihn fest und gib ihm eine Belohnung. Je älter der Welpe wird, desto mehr dehnst Du die Zeitspanne aus. Erst lässt Du ihn fünf Minuten allein im Zimmer, später bereits eine Viertel- beziehungsweise halbe Stunde. Dein Hund lernt so: Du kommst immer wieder und lässt ihn nicht allein.
Wenn Bello dann einmal etwas länger zu Hause warten muss, dann solltest Du vorher mit ihm eine ordentliche Spazierrunde drehen, damit er so richtig müde wird und nicht auf dumme Gedanken kommt, wenn Du nicht da bist. Er wird dann die Zeit, in der Du nicht da bist, ganz einfach verschlafen.

Am besten richtest Du ihm ein gemütliches Plätzchen ein: Einen Korb mit Decke im Gang zum Beispiel, wo er sich so richtig wohl fühlt. Du kannst ihm die Zeit, in der Du nicht da bist, auch mit einem Kauknochen versüßen. Sein Spielzeug solltest Du allerdings verräumen - nicht, dass er seinen Teddy in Deiner Abwesenheit zerfetzt und etwas davon verschluckt - sicher ist sicher.
Wenn Du gehst, dann mach keine große Szene aus dem Abschied. Sage zum Beispiel einfach "Tschüss, bis später" und mach die Tür hinter Dir zu, anstatt Deinen Hund noch einmal ausgiebig zu knuddeln - damit machst Du ihm das Ganze nur unnötig schwer. Genauso unspektakulär sollte das Ganze ausfallen, wenn Du wieder kommst. Begrüße Deinen Hund nicht allzu überschwänglich, sondern streichle ihm einfach freundlich über den Kopf und sage "Hallo". So merkt Bello, dass es ganz normal ist, wenn Du gehst und wieder kommst.
Das große Kuscheln könnt Ihr ja dann später nachholen!
Ist es nicht traumhaft... die Säule am Thermometer hat die 30-Grad-Marke passiert, die Luft flirrt, die Sonne brennt vom strahlend blauen Himmel, und wir sind im Minirock oder in der kurzen Hose unterwegs und schlecken Eis - Sommer in Deutschland, endlich!
Die meisten Menschen finden es wunderbar, wenn's so warm und schön ist. Unsere Hunde jedoch haben dann meist im wahrsten Sinne des Wortes Hundstage. Denn der beste Freund des Menschen kann mit Hitze einfach nicht so gut umgehen wie wir. Er ist schlapp und k.o. und hechelt - und Vorsicht, unser Bello bekommt bei diesen Temperaturen leicht einen Hitzschlag, wenn wir nicht gut genug aufpassen.
Deshalb haben wir einige Tipps zusammen gestellt, wie wir unserem Hund durch die hitzigen Tage helfen können. Wenn Ihr die beherzigt, dann übersteht auch Bello den Sommer prima!
1. Spazierengehen: Im Sommer solltet Ihr Eure Gassi-Zeiten überdenken. Wenn Ihr sonst um die Mittagszeit die große Runde geht - macht das bitte in der heißen Zeit nicht! Gerade um die Mittagszeit knallt die Sonne besonders unbarmherzig vom Himmel. Besser: Früh morgens eine Runde gehen, den Hund dann tagsüber im kühlen Haus oder schattigen Garten relaxen lassen und die lange Power-Tour abends erst gegen 20 Uhr laufen, wenn's deutlich abgekühlt hat. So wird die Tour nicht zur Tortur! 
2. Baden gehen: Euer Hund mag Wasser? Habt Ihr vielleicht einen Retriever oder Neufundländer oder eine sonstige Wasserratte? Prima, dann nichts wie ab an den Badeweiher! Sucht Euch eine möglichst einsame Stelle zum gemeinsamen Plantschen, damit es keinen Ärger gibt, wenn Bello über die Badelaken der anderen Sonnenanbeter läuft oder sich neben der frisch eingecremten Badenixe ausschüttelt. Wenn Euer Hund noch nie geschwommen ist, könnt Ihr ihn zum Baden gehen animieren, indem Ihr ein Wasserspielzeug ins kühle Nass wirft, das er apportieren kann - oder ein Stöckchen. Vielleicht mag er aber auch nur mit den Läufen ins Wasser - dann zwingt ihn nicht zu mehr, auch das hilft schon beim Abkühlen. Aber auch am Weiher solltet Ihr darauf achten, dass Euer Hund sich nicht in der prallen Sonne aufhält - lieber im Schatten relaxen, wenn Ihr aus dem Wasser raus seid. Wenn kein Weiher in der Nähe ist, könnt Ihr auch an einem kühlen Bach entlang wandern und Euren Liebling dort abkühlen lassen!
3. Auto fahren: Ihr habt eine Klimaanlage im Auto? Das ist schon mal gut, so könnt Ihr die Temperatur im Wagen doch erheblich runter kühlen. Bevor Bello einsteigt, solltet Ihr erstmal alle Türen öffnen und für "Durchzug" sorgen. Dass man einen Hund bei Hitze nicht im geparkten Auto lassen soll, selbst wenn das Fenster noch so weit offen steht, weiß eigentlich schon jedes Kind. Dennoch gibt es immer wieder unvernünftige Zeitgenossen, die ihrem pelzigen Freund das antun. Dabei entwickelt sich das geparkte Auto leicht zur Hitze-Hölle: Schon bei Außentemperaturen um die 20 Grad ist ein längerer Aufenthalt im Wagen für Bello höchst gefährlich. Deshalb besser den Hund zu Hause lassen, wenn Ihr in den Supermarkt fährt - er holt sich sonst leicht einen Hitzschlag! Wenn Ihr längere Strecken zurücklegen müsst und es recht heiß ist, könnt Ihr Eurem Liebling die Autofahrt angenehmer machen. Ihr könnt ihm eine kühle, feuchte Decke anbieten, auf die er sich legen kann, und Kühlakkus unter seine Liegefläche legen. So behält er einen kühlen Kopf! Natürlich sollte auch immer und überall etwas zu trinken dabei sein! 
4. Nase eincremen: Achtung, auch Hunde können einen Sonnenbrand bekommen! Deshalb solltet Ihr Eurem Liebling, wenn Ihr draußen unterwegs ist, das Näschen mit Sonnencreme eincremen. Denn gerade der Nasenrücken ist besonders empfindlich bei Hunden.
5. Hitzschlag vermeiden: Wenn Ihr unsere Tipps soweit beherzigt, dann sollte es eigentlich gar nicht soweit kommen... wenn Bello aber dennoch ein Hitzschlag droht, dann müsst Ihr unbedingt sofort handeln. Kühlen, kühlen, kühlen, lautet die Devise. Bringt ihn sofort aus der Sonne. Lasst ihn trinken, wenn er möchte. Legt ihm feuchte, kühle Handtücher um die Läufe. Als Notfall-Maßnahme könnt ihr dem Hund auch Speiseeis zu schlecken geben - kein Witz, das kann viel helfen! In jedem Fall solltet Ihr aber schleunigst zum Tierarzt. Denn ein Hitzschlag kann lebensbedrohlich sein und zu Kreislaufversagen führen!
Also, passt gut auf Euren Liebling auf in der heißen Jahreszeit - damit Bello keine Hundstage hat. Ansonsten wird's bestimmt ein super Sommer für Euch beide! 
"Ach, wenn mein Hund nur reden könnte...", seufzt so mancher verwirrte Halter, der nicht weiß, was Bello ihm mitteilen möchte. Aber reden, das kann ein Hund nun mal nicht, zumindest nicht so wie wir. Dennoch kann er uns einiges sagen: Und zwar nicht allein durch die Lautsprache, die setzt er gar nicht so oft ein, wie wir das glauben. Sondern in erster Linie durch die Körpersprache!
Wenn Du ein echter Hunde-Dolmetscher werden willst, dann musst Du lernen, Deinen besten vierbeinigen Freund ganz genau zu beobachten. Wie hält er seinen Schwanz, wie kommt er auf Dich zu? All das sagt Dir aus, wie Bello sich gerade fühlt und was er Dir mit seiner Körperhaltung mitteilen möchte.
Der Hund rechts verrät bei dieser Hundebegegnung freundliche Aufmerksamkeit. Seine Rute ist weder zwischen den Beinen eingeklemmt, was Angst bedeutet, noch hoch erhoben, was ein Drohsignal wäre. Gleich wird er wahrscheinlich freundlich mit dem Schwanz wedeln:

Am leichtesten ist es, zu deuten, was ein wedelnder Schwanz bedeutet: Nämlich in den allermeisten Fällen Freude, das weiß eigentlich jedes Kind. Was viele allerdings nicht wissen, ist, dass Wedeln auch Aufregung bedeuten kann, und nicht immer nur im positiven Sinne. Regt ein Hund sich auf, ist er also sehr angespannt, dann kann es ebenfalls sein, dass er seine Rute schnell hin und her bewegt - ein Zeichen, das leider oft missgedeutet wird.
Dieser Beagle verrät gespannte Aufmerksamkeit:

Vielleicht ist Dir schon mal aufgefallen, dass Dein Hund mit den Vorderpfoten eingeknickt ist und das Hinterteil hoch in die Höhe gereckt hat. Dann macht Dein Vierbeiner nicht etwa gymnastische Übungen, sondern er signalisiert ganz deutlich: Ich will spielen!! Meistens gilt diese Spielaufforderung einem anderen Hund, doch auch "seinen" Menschen kann Bello damit meinen. Der Hund ist also gerade gut gelaunt und wartet voller Tatendrang darauf, ob Du mit ihm herumtoben willst.

Eventuell ist Bello auch schon mal in geduckter Haltung auf Dich zugekommen und hat den Schwanz dabei eingezogen. Dann hat er vielleicht etwas ausgefressen und hat Angst vor Strafe. Denn so eine geradezu kriechende Körperhaltung, bei der die Rute zwischen den Beinen verschwindet, signalisiert immer Unterwürfigkeit und Angst. Versucht er, Dir übers Gesicht zu lecken, bedeutet das umso mehr, dass der Hund sich unterwürfig benimmt. Manche Tiere pföteln dann auch, um ihren Menschen zu beschwichtigen.
Alarmstufe rot herrscht, wenn ein Hund sich groß macht, die Rute steil nach oben steht und sich die Nackenhaare sträuben. Entblößt Bello dabei auch noch seine Zähne, dann ist Achtung geboten: Der Hund hat eine Drohhaltung eingenommen! Will man eine Rauferei mit anderen Vierbeinern verhindern, sollte man seinen Hund schleunigst zurücknehmen und einschränken, damit nichts passiert. Zähne zeigen heißt immer, dass der Hund droht, und ein erhobener Schwanz dazu signalisiert Selbstbewusstsein.
Am besten machst Du es wie Dein Hund und wirst ein guter Beobachter. Denn so kannst Du am besten deuten, was Dir Bello mitteilen will, was er gerade fühlt und was in ihm vorgeht. So kannst Du schwierige Situationen besser meistern, die Kontrolle übernehmen, wenn der Hund Angst hat, und wirst noch viel mehr zu seinem Partner wie bisher.
Werdet ein Team, Ihr beiden, und lernt voneinander!
Nein, manchmal können sie ihre Vorfahren wirklich nicht verleugnen, unsere Hunde. So einiges erinnert an ihrem Verhalten an ihre Urahnen. Immer wieder fallen uns Kleinigkeiten an unseren Hunden auf, die uns an "Opa Wolf" erinnern. Denn der Wolf ist der Stammvater unseres heutigen Haushundes. Forschern wie Günter Bloch ist es gelungen, Wölfe ganz aus der Nähe zu beobachten und somit wertvolle Rückschlüsse zu ziehen.
Was hat der Hund zum Beispiel vom Wolf? Er ist ebenfalls ein Rudeltier. In seinem Verbund, genannt das Rudel, gibt es das Alpha-Tier, das die Führung hat. Im Mensch-Hund-Team ist dies natürlich idealerweise der Mensch. Auch in Sachen Körpersprache und Ausdruck hat der Hund viel vom Wolf. Allerdings ist die Körpersprache der Wölfe weit differenzierter als die des Haushundes, ebenso die Mimik. Laut Verhaltensforscherin Dr. Dorit Feddersen-Petersen hat der Wolf die Möglichkeit, zwischen 60 verschiedenen Gesichtsausdrücken zu wählen. Bei Rassen wie zum Beispiel dem Deutschen Schäferhund sind es lediglich zwölf. 
Dies begründet sich in erster Linie dadurch, dass sich der Hund eng an den Menschen angeschlossen hat. Im Rudel ist Mimik und Körpersprache sowie außerdem der Einsatz von Gerüchen überlebenswichtig. In der Mensch-Hund-Beziehung dagegen nicht. So hat der Hund einiges von seinem wolfsererbten Fähigkeiten eingebüßt.
Und doch sind da noch die Kleinigkeiten, die an den Wolf erinnern. Schüttelt Dein Hund zum Beispiel sein Spielzeug, wenn er es im Maul trägt? Nun, das hat er zum Beispiel von seinem Urahnen. Dieser schüttelte seine Beute, um ihm dadurch das Genick zu brechen. 
Oder scharrt Dein Hund mit den Pfoten, wenn er sein Geschäft verrichtet hat? Auch hier lässt Isegrim grüßen. Er verbreitet somit seinen Duft, hinterlässt quasi Informationen.
Aber nicht alles lässt sich mit dem Erbe der Wölfe entschuldigen. Zum Beispiel, wenn im Mensch-Hund-Gefüge der Hund die Führung übernommen hat, genügt es nicht, es zu entschuldigen, dass der Hund eben wie der Wolf dominant sei. Dann nämlich ist die Rangordnung im Rudel nicht geklärt, nicht der Mensch hat die Führung übernommen, sondern der Hund. Wenn die Rangordnung stimmt, der Mensch also das "Alpha-Tier" ist, dann darf der Hund übrigens ruhig auch mal aufs Sofa (siehe Bild), er darf auch mal zuerst gefüttert werden, und wenn's sein muss, stürmt er auch mal als Erster durch das Tor der Hundeschule. Wenn's weiter nichts ist....
Wir machen auf den Balearen Urlaub, andere wären gerne so schnell es ginge möglichst weit weg: Tiere.
Denn wie in vielen Ländern gibt es auch auf Menorca vernachlässigte Hunde und Katzen, kranke Tiere oder solche um die sich niemand kümmert. Damit es auch diesen Lebewesen wenigstens einigermaßen gut geht und damit sie ein würdiges Leben führen können, ist der Verein „Tierhilfe Menorca e.V.“ da.

Er wurde gegründet, um den Tieren auf der Urlaubsinsel besser helfen zu können. Schließlich ist es schon lange kein Geheimnis mehr, dass in den südlichen Ländern bei den Einheimischen meist wenig Interesse an den Freunden mit den vier Pfoten besteht. Deshalb werden wilde Katzen eingefangen und kastriert, damit sich die Zahl der Miezen wenigstens langfristig reduziert. Außerdem werden diejenigen Vierbeiner gepflegt, die sich verletzt haben oder davongejagt wurden. Auch misshandelte Hunde sind ein großes Problem in den südlichen Ländern. Auf Menorca werden sie freigekauft, um ihnen in Deutschland ein neues Zuhause zu schenken. Nur selten, so verrät der Verein, kümmern sich Menschen auf Menorca oder generell in Spanien um die Tiere, nur in äußerst seltenen Fällen erfolgt eine artgerechte Haltung. Zwar hat sich in den vergangenen Jahren bereits ein wenig die Situation gebessert (das liegt zum einen am langsam eintretenden Generationswechsel und zum anderen am großen Erfolg der Tierhilfe Menorca), von einer Entspannung kann dennoch keine Rede sein.

Auch Tierheime gibt es auf Menorca, jedoch sorgen dort für uns nicht nachvollziehbare Gesetze für Diskussionsstoff. Werden Hunde oder Katzen nach drei Wochen nicht abgeholt, so dürfen sie ganz legal getötet werden. Für die Tierhilfe Menorca eine schwierige Aufgabe in diesen Fällen einzuschreiten. Jedoch machen die Tierliebhaber alles, was in ihrer Macht steht, um so etwas zu verhindern.
Die Tierhilfe Menorca e.V. tut alles Menschenmögliche, um den Tieren vor Ort zu helfen, helfen Sie mit! Mehr Infos unter www.tierhilfe-menorca.de
