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Die Aquaristik erfreut sich immer größerer Beliebtheit: Inzwischen gibt es fast zwei Millionen Aquarien in deutschen Haushalten. Häufig tragen diese in nicht unerheblichem Maße zum täglichen Stromverbrauch bei.

Mit einfachen Mitteln lassen sich aber der Energieverbrauch eines Aquariums und damit auch die Stromkosten senken.

„Der Großteil der Energie am Aquarium wird für die Beleuchtung und Heizung benötigt. Also sollte man auch dort mit dem Sparen anfangen“, erklärt Heinz Böhle, Fachautor für Aquarientechnik. „Mit einfachen Styroporplatten können zum Beispiel die Seitenwände und die Rückwand des Aquariums gegen Wärmeverlust abgedämmt werden. Außerdem sollten Aquarien mit einer Abdeckung betrieben werden, um eine Abgabe von Wärme über die Wasseroberfläche zu verhindern.“

Bei der Wahl der optimalen Beleuchtung sollten die Bedürfnisse der Aquarienbewohner im Vordergrund stehen. Trotzdem sollten Fischliebhaber auch auf Energieeffizienz und Lebensdauer der Leuchtmittel achten. Da Lampen mit der Zeit in ihrer Leuchtstärke nachlassen, ist es notwendig, sie nach ein bis zwei Jahren auszutauschen. Elektronische Vorschaltgeräte erhöhen jedoch die Lebensdauer von Lampen und senken zusätzlich deren Energieverbrauch. „Wichtig ist auch, dass Reflektoren verwendet werden. Damit lässt sich die Beleuchtungsstärke gegenüber Leuchten ohne Reflektoren nahezu verdoppeln“, ergänzt Böhle. „Auf diese Weise kann mitunter eine notwendige zusätzliche Leuchte eingespart werden.“

Je nach Fisch- und Pflanzenbesatz ist auch eine kürzere Beleuchtungszeit im Winterhalbjahr möglich – mit positiven Auswirkungen auf den Stromverbrauch. Ob auf diesem Weg Einsparungen für das eigene Aquarium realisiert werden können, sollten Liebhaber der Unterwasserwelt mit einem Experten, z.B. aus dem Zoofachhandel, besprechen.

 

 

 

 Quelle: Bild und Text IVH (redaktionelle Verwendung honorarfrei)



08:17-28 Oktober 2008 - Dein Tierwelt-Team in Fische


Viele Menschen suchen nach Feierabend eine aktive Beschäftigung als Ausgleich zum teils stressigen Berufsalltag. Beim Gärtnern können Pflanzenfreunde leicht die nötige Entspannung finden.

Für Bewohner von Mietwohnungen ohne Garten oder Balkon ist die Pflege von Pflanzenaquarien eine gute Alternative.

„Im Gegensatz zu einem Gesellschaftsaquarium stehen hier die Pflanzen im Vordergrund, Fische werden nur in Maßen eingesetzt“, erklärt Jürgen Klinkenberg vom Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde e.V. (VDA). Daraus ergeben sich einige grundlegende Unterschiede in der Einrichtung: „Die meisten Pflanzen benötigen viel mehr Licht als Fische. Auch sind für ein Pflanzenaquarium eine Bodenheizung, spezieller Bodengrund sowie eine CO2-Düngeanlage empfehlenswert“, führt Klinkenberg aus.

 

Einige Tipps helfen bei der Ersteinrichtung eines Unterwassergartens:

  • Damit jede Pflanze genug Licht bekommt, sollte man darauf achten, dass niedrige Pflanzen nicht von hohen Pflanzen beschattet werden“, rät Klinkenberg. „Am besten macht man sich vorher eine Zeichnung davon, wie das Aquarium später aussehen soll und plant bei Bedarf auch eine Terrasse ein.“
  • Sobald sich der zukünftige Aquarianer für verschiedene Holz- und Steinelemente zur Dekoration entschieden hat, kann er diese probeweise auf einem Tisch arrangieren. Das Fotografieren verschiedener Kombinationsmöglichkeiten und der Vergleich der Bilder erleichtern die spätere Einrichtung.
  • Natürlich dürfen in einen Unterwassergarten auch Fische einziehen: „Die Zierfische in einem Pflanzenaquarium sollten an die Lebensbedingungen der Pflanzen angepasst sein, keine Pflanzen fressen oder im Boden wühlen“, erläutert Klinkenberg.

 

Wichtig: Auch ein reines Pflanzenaquarium benötigt regelmäßige Pflege. Teilwasserwechsel, das Reinigen der Scheiben und das Entfernen von Algen sind Grundvoraussetzungen für eine lange Freude am Wassergärtnern.

 

Quelle: Text und Bild IVH(Veröffentlichung für redaktionelle Zwecke honorarfrei)

12:54-16 September 2008 - Dein Tierwelt-Team in Fische



So gut uns Menschen das Sonnenlicht auch tut, Fische bevorzugen eher das künstliche Licht, das mittlerweile aber auch der Lichtqualität des Sonnenlichtes schon sehr gut nachempfunden ist.
Deshalb gilt: Aquarium an einen sonnengeschützen Platz stellen und selbst für das Licht sorgen. In Süßwasseraquarium raten Experten zu Quecksilberdampf-Hochdrucklampen (HQL-Licht) und zu Leuchtstoffröhren.Letztere sorgen für ein besonders starkes Licht, das nahezu das ganze Becken erleuchtet. Erhältlich sind die Leuchtstoffröhren in verschiedenen Farben, für welche Sie sich entscheiden hat auf die Fische allerdings im Regelfall keine große Auswirkung, außer, dass Sie diese mit bestimmten Effekten besser zum Leuchten bringen können.



Eine häufig gestellte Frage ist: wie viele Stunden sollten die Leuchtstoffröhren im Aquarium in Betrieb sein. Zoofachhändler klären Sie gerne über den Lebensraum und die Lebensweise unterschiedlicher Fischarten und natürlichem den Lichtbedarf der Aquariumbewohner auf (siehe Foto unten). Meistens gilt aber: 12 Stunden sollten die Lampen an sein, 12 Stunden aus. Das entspricht in der Regel den natürlichen Lichtverhältnissen in den Tropen. Am Einfachsten benutzen Sie eine Zeitschaltuhr.



Bis zu einer Wassertiefe von etwa 50 bis 55 Zentimeter können Sie solche Leuchtröhren verwenden, bei tieferen Aquarien ist davon abzuraten, da dieses Licht nicht weiter nach unten dringt. Anders als die bereits oben genannte Quecksilberdampf-Hochdrucklampe, sie schafft es bis auf knapp 70 Zentimeter Wassertiefe.
Sie sind noch auf der Suche nach Fischen oder Zubehör? Hier gehts lang smiley



21:03-12 September 2007 - johba in Fische