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Der Deutsche Tierhilfe Verband e.V. ist seit Gründung des Tierschutzbündnisses „Kaninchenmast, nein danke“ offizieller Partner des Zusammenschlusses, dem sich mittlerweile mehr als 60 Organisationen angeschlossen haben.

Ziel des Bündnisses ist die Abschaffung der Käfighaltung von Mastkaninchen. Hierzu wird auch verstärkt versucht, auf Politischer Ebene Einfluss zu nehmen, denn eine klare gesetzliche Haltungsverordnung fehlt bisher in Deutschland. Ein Skandal, findet der Deutsche Tierhilfe Verband und unterstützt den aktuellen Offenen Brief des Tierschutzbündnisses „Kaninchenmast, nein danke“. Der Brief richtet sich an den Agrarausschuss, denn hier sieht man offensichtlich nicht die Aktualität und Brenzligkeit des Themas. So wurde vor wenigen Wochen klammheimlich das Thema als nicht so wichtig angesehen und auf die EU geschoben. Es müsse eine EU-weite Verordnung geben, hieß es auf Anfrage der Tierschützer. Das sieht auch der Deutsche-Tierhilfe-Verband so, doch die Befürchtung liegt nahe, dass eine Verordnung durch dieses Wegschieben noch lange auf sich warten lässt, denn die EU-Mühlen mahlen noch langsamer als die deutschen Mühlen. Doch die Millionen Kaninchen in den engen Käfigen in Deutschland leiden jetzt, ein Gesetz ist ohnehin schon längst überfällig. Um den Politikern das Leid der Tiere zu veranschaulichen, wurde bereits vor mehreren Wochen eine Videodokumentation mit Bildmaterial aus deutschen Kaninchenmast-Betrieben an die Abgeordneten geschickt, bisher leider ohne großen Erfolg. Immerhin: Die SPD-Politikerin Dr. Lale Akgün MdB sagte sofort ihren Beistand zu, nachdem sie von Aktivisten des Tierschutzbündnisses über die Missstände in der industriellen Kaninchenmast aufgeklärt wurde. Der Deutsche-Tierhilfe-Verband-e.V. hofft nun, dass die Briefe Wirkungen zeigen und es zeitnah zu einem Gesetz auf EU- oder deutscher Ebene kommt.


Weitere Informationen zum Deutschen Tierhilfe Verband e.V. finden Sie unter http://www.deutschertierhilfeverband.de/.


Weitere Informationen zum Thema Kaninchenmast, die Videodokumentation sowie die Briefe, die an die Politiker gingen, finden Sie auf der Website www.kaninchenmast.info.


(Quelle: prcenter.de)



08:15-29 Juli 2009 - Dein Tierwelt-Team in Bauernhoftiere




15. Juni 2009: Eine kleine Gruppe Jakobsschafe mit ihren Lämmern hat für diesen Sommer einen idyllischen 4-Sterne Weideplatz auf den Seewiesen des Seehotels Töpferhaus bezogen. Einzigartig im Herzen von Schleswig-Holstein liegt das Seehotel Töpferhaus und bietet fernab der großen Städte, am Ufer des schönen Bistensees, in der tiefen Ruhe und Geborgenheit der hügeligen Hüttener Berge eine traumhafte Kulisse, sich richtig verwöhnen zu lassen.
Die Tiere stammen aus dem Tierpark Arche Warder, der sich den Erhalt alter und vom Aussterben bedrohter Nutztierrassen auf die Fahnen geschrieben hat. Dass die Schafe mit den vier Hörnern und den bunten Punkten die neuen „Gäste“ des Seehotels sind, hat für beide Kooperationspartner Vorteile. Die Hotelgäste des Töpferhauses können sich an dem Anblick der urigen Schafe erfreuen und einiges über diese alte Rasse erfahren Für die Arche Warder hat eine solche Maßnahme noch einen tieferen Grund. „Bei der Erhaltungszucht ist es sehr wichtig, dass man Schutz mit Hilfe von Satellitenstationen schafft. Diese sind im Prinzip Weideflächen außerhalb des Tierparks“, erklärt Dr. Dr. Kai Frölich, der Direktor der Arche Warder. „ Beim Aufkommen von Seuchen z.B. kann diese regional getrennte Haltung überlebenswichtig sein. Die Arche hat bisher 15 Stationen eingerichtet.“


Was ist das Besondere an Jakobschafen?
Das Jakobschaf macht etwas her. Das sieht man auf den ersten Blick. Besonders auffällig: Die Hörner, das gefleckte Fell und das für Schafe ungewöhnlich selbstbewusste Auftreten.

Bereits in der Bibel erwähnt….
Das Jakobschaf ist eine uralte Rasse, die vermutlich aus dem Heiligen Land stammt und bereits in der Bibel erwähnt wird. Später sind die Schafe mit arabischen Eroberern über Nordafrika nach Spanien gekommen. Da sie sehr genügsam sind, wurden sie auch auf den Schiffen der Spanischen Armada gehalten. Bei deren Untergang vor der britischen Küste konnten sich einige Tiere an Land retten.
Eigenschaften der Jakobsschafe
Beide Geschlechter haben zwei oder vier Hörner, in Ausnahmen bis zu sechs, die bei den Böcken deutlich stärker ausgeprägt sind und ihnen ein imposantes Aussehen verleihen. Bereits einige Wochen nach der Geburt ist erkennbar, ob es ein Zwei- oder Vierhorn-Lamm ist. Im Konkurrenzkampf der Böcke kann später schon mal ein Horn verloren gehen.
Das Fell ist weißgrundig mit braunen oder schwarzen Flecken. Die Wolle ist sehr gut zum Spinnen geeignet. Durch entsprechende Sortierung können Farbtöne von weiß über braun bis hell- oder dunkelgrau zusammengestellt werden. Auch zum Färben und Filzen ist die Wolle geeignet.
Die Böcke sind mit zwei bis drei Jahren ausgewachsen. Die weiblichen Schafe haben einen ausgeprägten Mutterinstinkt. Während die erste Ablammung meist nur ein Lamm bringt, sind später Zwillingsgeburten normal und Drillinge nicht ungewöhnlich.
Jakobschafe sind eine genügsame und robuste Landschafrasse. Sie haben mageres, sehr schmackhaftes Fleisch, es ist dem Wildbret ähnlich.


(Quelle: OpenPR)



08:22-29 Juni 2009 - Dein Tierwelt-Team in Bauernhoftiere


Lamas und Alpakas mitten in der Lüneburger Heide? Da gibt es doch sonst nur Heidschnucken!
Doch die typischen Bewohner der Heidelandschaft treten für einen Tag zurück und überlassen Alpakas und Lamas die Showbühne!

Am 28. Juni 2009 werden auf dem Geyerhof, Riepshof 9, 21255 Tostedt, von 9.00 - 17.00 Uhr die Schönsten der Schönen gekürt und die sportlichen Leistungen dieser kleinen Kamele unter Beweis gestellt.



Lamas, die elegant über Hindernisse springen, Alpakas, die grazil schwierige Aufgaben lösen, und ihre stolzen Besitzer, die hoffen, dass ihre Tierchen das zuhause Geübte doch bitte, bitte auch hier vor Publikum zeigen mögen, all das kann man an diesem Tag erleben!

Tierwettbewerbe in Schönheit, Hindernis- und Trekking-Parcours sowie Nachzuchtschau sind die eine Sache, zudem gibt es aber auch noch einen Verkleidungswettbewerb, eine Vliesbeurteilung und Gruppen, in denen es einzig und allein auf die Tierführer ankommt und wie sie sich mit ihren Lieblingen präsentieren (Showmanship Erwachsene/Jugendliche).

Alpakas und Lamas stehen zwar im Mittelpunkt, doch das Rahmenangebot ist ebenfalls beachtlich: Da gibt es südamerikanisches Kunsthandwerk, Attraktionen wie Ponyreiten und Kutschfahrten, erstmalig eine große Tombola mit attraktiven Preisen und zahlreiche weitere Aussteller.
Der Jesteburger Spinnkreis zeigt, wie die wertvolle Faser der Tiere verarbeitet werden kann und viele Produkte können käuflich erworben werden.
Die Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten wird die gute Laune sicher zusätzlich steigern und Sonnenschein ist ebenfalls bestellt!
Eintritt ist frei!

(Quelle Text und Bild openPR/AELAS e.V.)



07:49- 5 Juni 2009 - Dein Tierwelt-Team in Bauernhoftiere


Das zuständige Veterinäramt hat knapp vierzig Minischweine in einer katastrophalen Haltung entdeckt.

Ein Teil der Tiere war abgemagert und krank.
Weil das Veterinäramt und ein Fachtierarzt schnell eingegriffen haben, sind die Tiere nun auf dem Weg der Genesung. Aber: Es gibt keine Unterbringung für die Tiere. Die Tiere sind immer noch an ihrem alten Standort. Doch wenn für die Tiere in absehbarer Zeit keine artgerechte Unterbringung gefunden wird, ist ihr Schicksal ungewiss.

Deshalb rufen wir hier alle Schweinefreunde auf, die mindestens zwei Schweinen eine artgerechte Haltung bieten können, sich zu melden.
 
 
Standort: Bayern (Franken)
Tierbestand: 40 Mischlinge aus Hängebauchschweinen und Minipigs
Gewicht der erwachsenen Tiere: ca. 40 kg
 
Davon:
4 unkastrierte Eber
7 Ferkelchen, die am 21. Februar geboren sind
übrige:  kastrierte Eber und Sauen
 
Kontakt für weitere Informationen:
Akademie für Tierschutz, Tanja Bachmeier,
Tel.: 089-600291-55


(Quelle: Pressemeldung Deutscher Tierschutzbund e.V.)



08:22-15 Mai 2009 - Dein Tierwelt-Team in Bauernhoftiere


Wer denkt, Kühe wären lediglich Gras fressende Wiederkäuer, der liegt völlig falsch. Was Landwirte durch ihren täglichen Umgang mit den Tieren bereits wissen, wird auch von Verhaltensforschern bestätigt: Kühe sind hochsensible Lebewesen, die sehr empfindsam auf ihr Umfeld reagieren und sich durch ganz individuelle Charaktereigenschaften auszeichnen. Auch menschliche Ansprache und Zuwendung sind wichtig für die Tiere und ihr Wohlbefinden.


„Kühe haben zweifellos ihr eigenes Wesen“, erklärt der Tierarzt und ehemalige Leiter des Fachgebietes für Tierhaltung und Verhaltensforschung an der TU München Professor Dr. Dr. Hans Hinrich Sambraus im Gespräch mit der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft. Einige Tiere leben lieber isolierter, während viele den Kontakt zu ihren Artgenossen suchen. So konnte, zumeist unter gleichaltrigen Kühen, ein beinahe freundschaftliches Verhalten beobachtet werden. Dies äußert sich darin, dass ein und dieselben Kühe immer gemeinsam auf der Weide grasen. „Diese Tiere kennen sich oft ein Leben lang und haben sozusagen zusammen im Sandkasten gespielt“, beschreibt Verhaltensforscher Sambraus diese tierischen Beziehungen.

Die Persönlichkeit einer Kuh zeigt sich vor allem auch im Verhalten dem Menschen gegenüber: „Einige Tiere sind zutraulicher und andere scheuer, einige eher schreckhaft und andere wiederum sind gelassener oder gar neugierig“, so Professor Sambraus. Diese spezifischen Eigenschaften stehen dabei in Unabhängigkeit von der jeweiligen Kuhrasse und treten auch innerhalb einer Rasse in ganz unterschiedlicher Ausprägung auf. Kühe sind somit sehr individuelle Tiere, die – nicht viel anders als die Menschen – ihre einzigartigen Charaktereigenschaften leben.
Wenn die Kuh gemäß einer geläufigen Redensart im Volksmund häufig gerne als dumm geschimpft wird, so ist sie es nicht. Im Gegenteil, besonders über ihr ausgeprägtes Sehvermögen nimmt die Kuh ihre Umwelt sehr gut wahr. „Auf der Weide können Kühe auch auf Entfernung erkennen, wer da kommt und ob dies eine für sie bekannte oder unbekannte Person ist“, erläutert Professor Sambraus. Selbst die Stimme ihres Besitzers können die Tiere von anderen Stimmen unterscheiden.
Folglich ist auch das Verhältnis zwischen Kuh und Halter wichtig. „Durch Zuwendung und persönliche Ansprache der Kühe beim Namen entsteht meist eine enge Bindung zwischen Mensch und Tier, die den Umgang miteinander erleichtert. Wenn ein Tierbesitzer sein Tier behutsam und freundlich behandelt, kann sich das durchaus sogar auf die Milchmenge auswirken“, so der Verhaltensforscher.


Quelle: openPR; Pressemitteilung der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft)


09:09-13 März 2009 - Dein Tierwelt-Team in Bauernhoftiere