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Weidezäune so sicher wie möglich gestalten



"Vorsicht auf der A3, zwischen der Ausfahrt X und der Ausfahrt Y befinden sich frei laufende Rinder auf der Fahrbahn". So oder ähnlich hört man im Sommer öfter aktuelle Verkehrsnachrichten. Aber wie kommen die Tiere auf die Fahrbahn? Sie müssten doch auf der Weide sein und friedlich grasen. Doch kommt es immer wieder dazu, dass Tiere aus dem eingezäunten Bereich ausbrechen. Im Schadensfall muss der Tierhalter haften und das kann teuer werden. Der Landwirt und Tierhalter muss dafür sorgen, dass die Weide entsprechend sicher ist und dass den Tieren ausreichend Wasser und Futter zur Verfügung stehen. Weiden sollten auch nicht direkt an einer viel befahrenen Straße liegen, sondern möglichst in einiger Entfernung davon. Besonders wichtig ist jedoch die Errichtung von sicheren Weidezäunen. Natürlich nicht nur bei Rindern, sondern auch bei Pferden, Schafen und anderen Vierbeinern!



Bei der Verwendung von Elektrozäunen sind Drähte, Litzen, Seile oder Bänder mit hoher Reißfestigkeit zu verwenden. Die Isolatoren müssen hochspannungsfest sein und die Ableitung der Hochspannungsimpulse verhindern. Es sind geeignete Zaunpfähle zur Montage der Isolatoren und zur Erdung zu verwenden. Das Elektrozaungerät muss ordnungsgemäß installiert sein, nur dann kann es die angegebene Leistung an den Zaun abgeben. Und natürlich müssen das Elektrozaungerät und der Zaun regelmäßig kontrolliert werden. Bei der Errichtung eines Zaunes spielt auch die Zaunhöhe eine wichtige Rolle.



Der unterste Draht sollte nicht tiefer als 50 cm über dem Erdboden installiert werden. Zaunhöhen über 100 cm verbessern hingegen kaum die Hütesicherheit - Überspringen der Zäune kommt selten vor. Sensible Stellen im Zaunsystem sind die Weidetore. Sie müssen genauso hütesicher sein wie der Zaun selbst. Weitere Hinweise, welche Weidezäune für die unterschiedlichen Tierarten geeignet sind, gibt das aid-Heft "Sichere Weidezäune".

17:57-10 November 2008 - MelsBiene in Pferde


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