Waldameisen sind gefährdet und brauchen unseren Schutz
Sie sind fleißig, sie sind nützlich - und sie sind in Gefahr! Der Bestand der Waldameisen ist stark zurück gegangen, in unseren Wäldern gibt es viel weniger der krabbelnden Insekten. Dies liegt vor allem daran, dass ihr Lebensraum immer mehr beeinträchtigt wird. Und zwar nicht nur durch Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Stürme und Unwetter. Nein, auch der Mensch ist nicht unschuldig daran, dass es solche großen Ameisenhaufen wie diesen hier nicht mehr so häufig gibt wie früher:

Warum der Mensch? Er hat Straßen und Siedlungen gebaut und so viel Lebensraum zerstört. Aber auch der Einsatz von Pestiziden und Insektiziden in der modernen Landwirtschaft und Forstwirtschaft tut der Waldameise nicht gut. Aber auch durch den direkten Eingriff von Mensch und Tier sterben die Tiere - denn wenn die Oberfläche des Ameisenhaufens, genannt Nest, zerstört wird, dann stimmt die Temperatur im gesamten Nest nicht mehr. Das Volk ist in Gefahr, die Eier, die bebrütet werden, sterben - die gesamte Kolonie findet den Tod.
Hier seht Ihr emsige Ameisen in Action:

Naturschützer setzen sich intensiv damit auseinander, was man tun könnte, um den Bestand von Waldameisen zu sichern. Aber man kann relativ wenig tun. Einfach einen Zaun um das Nest herum zu ziehen, bedeutet ebenfalls einen Eingriff. So kann man nur auf die Land- und Forstwirte einwirken, damit diese Rücksicht auf die nützlichen Insekten nehmen - damit es auch künftig im Wald fleißig kriecht und krabbelt!
18:09-27 Juli 2008 - MelsBiene in Mensch und Tier
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