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Typisch Katze: Samtpfoten haben sich selbst domestiziert!



Sie sind aus unserem Leben nicht wegzudenken. Sanft schnurrend, streichen sie uns um die Beine, trösten uns mit ihrem Sanftmut, wenn wir traurig sind, sorgen dafür, dass wir unser Leben nach ihnen richten (manchmal manipulieren sie uns ganz schön!) und uns immer wieder über ihre Gegenwart freuen. Die Katze gehört zu unserer modernen Welt, viele, viele Menschen schätzen und lieben sie als unverzichtbares Haustier und können sich ein Leben ohne Samtpfötchen überhaupt nicht vorstellen. Und das ist schon seit Jahrtausenden so!




Und irgendwie lief das damals alles ziemlich katzentypisch ab. Denn nicht der Mensch entschied, dass er die Katze zu seinem Haustier machen könnte, zumindest nicht komplett - nein, die Katze entschied sich dafür, dass sie eigentlich ganz gerne Partner des Menschen werden wollte! Das kam so: Sie verlor vor Jahrtausenden allmählich ihre Angst vor dem Zweibeiner und begann, seine Nähe zu suchen. Immer mehr schloss sie sich ihm an. Das nennt man Selbstdomestikation. Die Katze hat also quasi selbst beschlossen, dass sie zum Haustier wird. Typisch eigenwilliger Stubentiger, nicht wahr?!



Man muss aber dazu sagen, dass der Mensch auch nicht ganz unschuldig an der Haustierwerdung der Mieze war. Er fand es nämlich ziemlich gut, dass sich die Katze ihm angeschlossen hat. Nicht nur wegen der Tatsache, dass der kleine Tiger fleißig Mäuse und anderes Ungeziefer jagte und ihm so quasi den Rücken frei hielt in dieser Hinsicht. Nein, er fand die Gesellschaft der sanften Schönen von vornherein sehr angenehm und gewöhnte sich schnell an die samtpfotene Gesellschaft!

Heute ist die Katze aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken - also hat die Samtpfote eine gute Entscheidung getroffen damals, vor Tausenden von Jahren! Auf der ganzen Welt lieben Menschen ihre Katzen, es gibt viele verschiedene Rassen, Miezen finden sich im täglichen Leben, in der Literatur, in der Kunst, als Figuren....



Ja, und natürlich genießen wir Zweibeiner die gemeinsamen Schmusestunden mit unserem kleinen Tiger. Denn Katzen tun der Gesundheit und der Seele und der Partnerschaft und überhaupt total gut - das ist durch Studien erwiesen! Also, knuddelt Euren Stubentiger und freut Euch über die Tatsache, dass seine Vorfahren vor Jahrtausenden beschlossen haben, sich selbst zu domestizieren!



10:20-23 Juli 2008 - MelsBiene in Katzen


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