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Trabertrainer Franz Forstner: Im Sattel und Sulky eine absolute Macht



Er ist ein absolutes Phänomen. Noch nie in seinem Leben hat er eine Reitstunde gehabt. Dennoch ist der Straubinger Trabertrainer Franz Forstner ein absolutes Talent im Sattel. In den Trabreiten, in denen außer ihm sonst nur Mädels starten, ist er eine absolute Macht. Er eilt von Sieg zu Sieg, egal, wen er reitet: Ob wie vor einiger Zeit Leo Gallant, später Mister Molli und derzeit Oak General oder Super Gallant, er reitet als Erster durchs Ziel.

Hier seht Ihr Franz Forstner nach einem Sieg mit Super Gallant:




Übrigens ist Franz Forstner ein absolutes Leichtgewicht und bringt mit Sattel derzeit gerade einmal 62 Kilo auf die Waage - 60 Kilo muss ein Reiter im Trabreiten mindestens haben.

Aber nicht nur im Sattel ist der Straubinger, der hauptberuflich Bahnwart auf der Straubinger Trabrennbahn ist und sich um den guten Zustand des Geläufs und der Anlage kümmert, eine Macht. Auch im Sulky ist der "Mann in Gelb" zur Zeit in Überform und überhaupt nicht zu bremsen:




Beim Renntag am Montag, 21. Juli, gelang dem talentierten Fahrer, der übrigens gelernter Elektriker ist, ein absoluter Mega-Coup: Von zehn Rennen, die an diesem Abend auf der Straubinger Trabrennbahn statt fanden, hat er fünf gewonnen! So etwas kommt äußerst selten vor und beweist, dass der Straubinger in einer Bombenform ist. Schon im allerersten Rennen gewann er, und zwar mit Golden Girl gegen den höher eingeschätzten Favoriten Medhufushi, und das auch noch durch die so genannte Todesspur, das heißt, er führte mit der Stute die Außenspur an (gilt als besonders kräftezehrend). Hier seht Ihr den strahlenden Sieger beim Volltreffer mit der österreichischen Stute Golden Girl:



Ansonsten gewann er bei diesem Straubing-Renntag auch noch ein Trabreiten, und zwar wiederum mit Super Gallant, und außerdem mit der jungen Stute Gazella, die beim dritten Lebensstart bereits ihren zweiten Sieg feiern konnte, und mit Gucci Diamant. Letzterer hatte keine glänzenden Formen im Gepäck und war nur Mitfavorit, Allez General und Mr. Goal wurden höher eingeschätzt, aber Franz Forstner ließ ihnen keine Chance und brachte den Hengst zurück auf die Siegerstraße.

Ja, und dann siegte er noch mit seinem eigenen Pferd, dem starken Calli. Da war die Freude natürlich besonders groß, der Wallach ist in einer super Form und eilt von Sieg zu Sieg - Franz Forstner freute sich über die nächste Sieger-Rosette (siehe Bild):



Straubing macht nun sieben Wochen Sommerpause, aber auch in München-Daglfing und Pfaffenhofen ist Franz Forstner regelmäßig mit Pferden am Start, sowohl im Sattel als auch im Sulky. Und wenn er weiter so in Form bleibt, solltet Ihr ihn da auf jeden Fall einmal auf dem Wettschein haben, es könnte sich lohnen!



10:01-23 Juli 2008 - MelsBiene in Pferde


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