Ein Esel mehr im Straßenverkehr....
Dass auf den Straßen Esel unterwegs sind ist nichts Neues, werden doch viele Autofahrer als solche beschimpft. Neuerdings sind aber auch echte, also tierische, Esel unterwegs. So zumindest geschehen in Bayern. In einer kleinen Gemeinde hatte ein Esel, der auf einer Wiese mit einem Strick an einen Baum gebunden war, während der Besitzer eine Runde mit dem Fahrrad drehen wollte, einen Anfall von Freiheitsdrang wegen der herrlich duftenden Wiese. Diese reizte wohl die Sinne des Tieres so stark, dass es seinen freiheitseinschränkenden Strick kurzerhand durchbiss. Der Vierbeiner genoss seine plötzliche Freiheit in vollen Zügen und trabte über den Garten und dann gemütlich auf die Straße.
Wie die Polizei berichtet, hatte ein Nachbar den ungleichen Kräftevergleich auf der
Straße mitbekommen und sich sofort an die Unfallstelle begeben, um den "Esel im (Un-)Glück" zu betreuen. Der Mann brachte das Tier in seinen Garten zurück und betreute es fachmännisch. Man kann also getrost sagen: Ende gut, Esel gut. Außer für den Besitzer des grauen Tieres: er wurde von der Polizei ausfindig gemacht und ermahnt, zukünftig etwas mehr auf die Dicke des Strickes für den Esel zu achten. erwähnenswert am Rande: für den Esel bestand zumindest eine Haftpflichtversicherung.

