Diese Gefahren lauern beim Sommerspaziergang mit dem Hund
Wer mit seinem Wauwau einen Sommerspaziergang unternimmt soll in erster Linie eines haben: Spaß. Doch neben diesem steht auch ein Stück Wachsamkeit auf der Prioritätenliste des Hundebesitzers. Schließlich lauern - auch wenn niemand ein Schwarzseher sein möchte - viele Gefahren beim sommerlichen Spaziergang. Da wäre zum einen das, was dem Hund beim Toben am meisten zu schaffen macht:
DIE SONNE: Natürlich soll das nicht heißen, dass ihr im Sommer nicht mehr mit dem Hund vor die Türe gehen dürft, das wäre vollkommener Blödsinn. Allerdings gibt es auch wie beim Menschen gewisse Dinge zu beachten, damit es Bello nicht zu viel wird mit der Sonne. Häufig werden Hunde beim Spazierengehen zuviel beansprucht und können im Freien, wenn kein Schatten in der Nähe ist, einen Hitzschlag bekommen.
Dieser droht auch bei zuviel Bewegung an heißen Tagen sowie im Auto. Wer nach dem Gassigehen noch kurz etwas einkaufen oder erledigen möchte, wenn er schon gerade mit dem Wagen unterwegs ist vom Waldstück in der Nähe in Richtung Wohnung, der sollte keinesfalls den Hund im Auto lassen. Auch hier droht extreme Hitzschlag-Gefahr, die sogar zum Tod führen kann. Weitere Gefahren, die durch zuviel Sonnenstrahlen oder Überanstrengung bei Hitze drohen können sind Störungen in den Nieren, enorme Kreislaufprobleme oder gar eine Schwellung des Gehirns, sodass schlimmstenfalls sogar der Tod eintreten kann.

Auch ein nicht zu vernachlässigender Punkt beim Sommerspaziergang: ZECKEN
Besonders in den Risikogebieten solltet ihr euren Hund nach dem Spaziergang gründlich begutachten oder unter die Lupe nehmen, denn häufig heften sich die lästigen Biester fest und man kann sie so schnell nicht mehr loswerden. Abhilfe schafft eine Zeckenzange speziell für Hunde, die in verschiedenen Ausführungen erhältlich ist. Besonders gefährlich sind Zecken deshalb, weil sie Krankheiten übertragen können, darunter zum Beispiel Borreliose. Wauwaus, die von den Borrelien – so heißen die Bakterien – infiziert werden, bekommen Fieber, haben keinen Appetit mehr und können sogar im fortgeschrittenen Stadium entzündete Gelenke oder Schäden an Organen erleiden.
Suchen Sie also genau nach dem Sommerspaziergang, ob der Hund eine Zecke enthält. Falls ja, dann herausziehen, nicht mit Öl oder ähnlichem behandeln. Mehr Infos hier!
Eine weitere Gefahr droht in Wiesen, Wäldern, aber auch an Wegen: STACHELDRAHT. Wo Bauern ihre Wege, Felder oder Gebiete abzäunen und eigentlich keinen bösen Hintergedanken haben, können Hunde sich gewaltig verletzen. Eine verletzte Pfote ist lästig und erfordert viel Pflege und Tierarztkosten, es geht aber noch schlimmer.
Wer seinen Hund frei laufen lässt und nicht aufpasst, der riskiert, dass sich der Wauwau sogar in einem Stacheldraht verfängt und im allerschlimmsten fall sogar erhängt. Auch das ist schneller passiert als einem lieb ist, deshalb Vorsicht, wenn Stacheldraht in Sicht ist.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Sommerspaziergang etliche Gefahren birgt. Hier sollte eine Auswahl dieser Gefahren aufgezeigt werden, damit Hundebesitzer die Augen wieder etwas offener halten und wieder gut und sicher mit dem Wauwau nach Hause kommen.
Wir weisen aber auch daraufhin, dass man trotzdem nicht in die Schwarzmalerei übergehen soll: der Sommerspaziergang muss in erster Linie immer noch eines: Spaß machen!

