Dr. Hund - dein Wauwau schützt vor Allergien
Ein Hund verursacht Allergien? Denkste. Ein Hund hilft sogar, wenn man Allergien hat, diese zu besiegen. Das hat vor kurzem eine Studie ergeben. Was komisch klingt ist tatsächlich so: ein Kind, das mit einem Hund unter einem Dach aufwächst leidet weniger an Allergien und ist damit für Hausstaub und Co. am wenigsten anfällig oder zumindest deutlich weniger als bei den Gleichaltrigen, die kein Haustier besitzen.

Insgesamt wurden für die Studie 9.000 Kinder über einen Zeitraum von mehreren Jahren beobachtet und untersucht bis man zu diesem Ergebnis gekommen ist. Den Kleinen wurde Blut abgenommen und untersucht, außerdem mussten die Eltern der Studienteilnehmer vom ersten bis zum sechsten Lebensjahr immer wieder Fragen auf Fragebögen ausfüllen. Allerdings ist das Kuriose an der Studie, dass gar nicht genau festgestellt werden konnte, warum ein Hund vor Allergien schützen kann. Möglicherweise wird das Immunsystem aber durch die vielen Aktivitäten im Freien mit dem Wauwau sowie durch die Keime, die Bello mit sich herumträgt, an die Stoffe gewöhnt und so kann das Immunsystem von Kindern trainiert und dadurch verstärkt werden.

Ein Hund kann laut Forschern also keine Allergien bringen, sondern eindeutig und definitiv davor schützen. Sowohl gegen Pollen als auch gegen Hausstaub, Tierhaare und Co. ist das Kind dann nicht mehr allergisch, wenn es regelmäßig mit dem Hund Kontakt hat und am besten noch mit dem Haustier in einer Wohnung lebt. Denn wer nur ab und zu mit dem Wauwau des Nachbarn Kontakt hat, der ist leider nicht gut genug vorbereitet gegen Allergien.

Auch wer schon erblich vorbelastet ist mit Allergien sollte seinen Kindern keinen Hund kaufen, wie Wissenschaftler herausgefunden haben. Ansonsten besteht vor allem bei Babys erhöhtes Asthmarisiko und die Gefahr von Heuschnupfen.
In jedem anderen Fall allerdings wirkt ein Hund vorbeugend - er schützt laut Wissenschaft offiziell vor Allergien...
