Lustige Reiterolympiade: Die witzigsten Reiterspiele!
Das Pferd steht nur noch gelangweilt auf der Koppel rum und grast?

Keine Lust, immer allein in der Halle oder im Wald zu reiten? Dann veranstaltet doch mal eine lustige Reiterolympiade! Wir haben die witzigsten Reiterspiele für Euch zusammengetragen.
Hier sind sie:
Besenpolo:
Für dieses lustige Reiterspiel braucht man gar nicht viel - nur zwei Stangen oder Pylonen einen Ball und für jeden einen Besen. Auf einer freien Fläche baut man die beiden Stangen oder Pylonen im Abstand von ungefähr einem Meter auf. Ziel dieses Spiels ist es, dass der Reiter im Sattel sitzt und mit dem Besen den Ball vorwärts treibt. Diesen muss er durch die Stangen oder Pylonen rollen - schafft er das, hat er ein Tor gemacht! Natürlich kann man auch einen anspruchsvolleren Parcours anlegen. Zum Beispiel eine Hindernisstrecke mit verschiedenen Tonnen und Pylonen und Stangen im Zick-Zack-Kurs, durch die der Ball getrieben werden muss. Schwierig hierbei ist es nicht nur, den Ball in die richtige Richtung zu lotsen, sondern auch, sein Pferd davon zu überzeugen, dass ein neben seinem Kopf geschwungener Besen nicht gefährlich ist. Dieses Spiel schult das Vertrauen zwischen Pferd und Reiter!
Dieses Spiel kann man auch im Team spielen - dafür eignet sich am besten eine große Wiese mit nicht allzu hohem Gras. Wiederum baut man einen Parcours auf und teilt die Reiter dann in zwei Gruppen auf. Nun geht es darum, möglichst schnell zu sein. Zwei Staffeln treten gegeneinander an. Reiter eins startet und treibt den Ball über die Wiese, um eine vorher getätigte Markierung herum, zurück zum Start, übergibt den Besen an Reiter zwei, der sammelt sich und sein Pferd ein das vermutlich gerade die Flucht antreten will weil der Ball auf es zukommt, und startet dann durch, ebenfalls den Ball um die Pylone zu treiben. Die Zeit wird dabei gestoppt. Wenn bei der ersten Staffel jeder Reiter an der Reihe war, wird die Gesamtzeit notiert, und Staffel zwei ist an der Reihe. Gewonnen hat natürlich die Gruppe, die am schnellsten war!
Wasserspiele:
Ein Ankommer sind auch immer Spiele, bei denen Wasser im Einsatz ist - vor allem im Sommer. Wasserspiel 1 geht folgendermaßen: Mit einem bis zum Rand gefüllten (mit Wasser) Plastikbecher setzen sich mehrere aufs Pferd und reiten los. Zu erst so lange im Schritt, bis einer etwas verschüttet hat, dann im Trab und wenn wieder jemand etwas verschüttet hat, im Galopp. Der, der nichts verschüttet hat, hat gewonnen - oder der, der am wenigsten verschüttet hat. Dazu setzt man am besten einen Schiedsrichter ein, der im Blick hat, wer wann etwas verschüttet, und dann die entsprechenden Gangarten „ansagt“. Beim Wasserspiel 2 teilt man die Reiter in zwei Gruppen auf. Jede bekommt einen Plastikbecher und einen Ausgangspunkt, an der für jede Gruppe ein leerer Eimer steht, zugewiesen. Am anderen Ende des Geländes steht ein Eimer, der mit Wasser gefüllt ist. Der Beginner jeder Gruppe reitet zu dem Eimer, von jeder Gruppe fängt einer an, man reitet zu dem Eimer füllt den Becher und leert ihn im Eimer der Gruppe wieder aus. Dann kommt der nächste an die Reihe, und so weiter. Welche Gruppe nach einer festgelegten Zeit - zum Beispiel fünf Minuten - das meiste Wasser im Eimer hat, hat gewonnen.
Eimerstehen:
Wenn Sie schon wie beim vorherigen Spiel Eimer zur Hand haben, dann üben Sie sich doch mal im Eimerstehen! Das geht folgendermaßen: Jeder Reiter steigt von seinem Pferd und stellt jedes Bein seines Pferdes in einen Eimer. Und zwar gleichzeitig, so dass alle Beine in einem Eimer stehen. Dann wird die Zeit gestoppt, in der das Pferd still steht und die Beine in dem Gefäß lässt. Wer‘s am längsten schafft, hat gewonnen! Dieses Spiel klingt recht einfach, jedoch werden Sie sicher merken, dass es nicht so leicht ist, dass das Pferd seine Beine still im Eimer stehen lässt. Sie sollten es allerdings keinesfalls dazu zwingen, wenn es panisch reagiert. Der Spaß soll hier im Vordergrund stehen, wie bei allen Reiterspielen!
Hufeisen werfen:
Weniger beansprucht wird das Pferd dagegen beim Hufeisen werfen. Es muss nur eines können: Brav stillstehen, damit der Reiter auch richtig zielen kann. Markieren Sie dazu ein Feld, in dessen Mitte Sie ein Hufeisen legen. Nun bekommt jeder Reiter ein weiteres Hufeisen in die Hand gedrückt, mit einem Aufkleber mit seinem Namen dran. Und dann wird hinter eine Linie geritten, dort still gestanden und geworfen. Ziel ist es, das eigene Hufeisen so nah wie möglich an das Hufeisen in der Mitte des Feldes zu werfen. Wer es am nächsten hin schafft, hat gewonnen!
Slalom hüpfen:
Wieso soll eigentlich immer nur das Pferd um Tonnen und Stangen herum gehen? Beim Spiel „Slalom hüpfen“ ist der Reiter einmal an der Reihe damit! Gestalten Sie einen schönen Parcours, der nicht zu eng ist und einige Hindernisse bereit hält, die der Reiter „umschiffen“ muss. Und zwar muss er dies hüpfend tun und dabei sein Pferd mitführen. Der Mensch springt also durch den Parcours, das Pferd geht brav neben her. Wer am schnellsten ist, der ist der Sieger. Wetten, dass Ihr Pferd ganz schön verdutzt schaut, wenn es Sie hüpfen sieht?
Reise nach Jerusalem
Bestimmt kennen Sie das lustige Kinderspiel „Reise nach Jerusalem“ noch aus Ihren Kindheitstagen. Diesen Renner aller Kindergeburtstage kann man aber auch mit Pferden spielen. Benötigt dazu werden so viele Stühle, wie Reiter mitspielen, sowie ein CD-Player mit Musik. Die Stühle werden dann alle im Mittelzirkel aufgestellt. Die Musik wird angestellt, und alle, die mitmachen, reiten herum. Sobald die Musik ausgestellt ist, springen die Reiter vom Pferd, und jeder schnappt sich einen Stuhl und setzt sich drauf, das Pferd wird dabei am Zügel gehalten. Wer keinen Stuhl mehr erwischt - denn ein Stuhl ist zu wenig -, der scheidet aus. Und so geht‘s immer weiter, bis nur noch zwei Reiter übrig ist. Wer dann auf dem letzten verbliebenen Stuhl Platz nehmen kann, der ist der Gewinner!
Klopapier-Slalom:
Um Spaß und ein paar Lacher geht es beim Klopapier-Slalom. Dabei ist auch gute Teamwork gefragt, da diese Aufgabe zu zweit absolviert wird. Zuerst wird ein Slalom aufgebaut, der Schwierigkeitsgrad bleibt den Spielern selbst überlassen. Dann teilt man die Mitspieler in Zweier-Teams auf. Je zwei Reiter müssen nun den Slalom auf Zeit absolvieren, und jeder der beiden hält dabei das Ende eines Meters Klopapier in der Hand. Ziel ist es, dass das Papier beim Absolvieren des Slaloms nicht zerreisst - wem das passiert, der scheidet aus. Ansonsten gewinnt das schnellste Team.
Sackhüpfen:
Sackhüpfen kennt jeder, doch es geht auch mit Pferd! Natürlich werden die Pferdebeine nicht in einen Sack gesteckt, es liegt schon am Reiter, eine Strecke lang zu hüpfen. Der Reiter reitet zum Anfangspunkt einer vorher festgelegten Strecke, steigt vom Pferd und in einen Sack. Nun muss er mit einer Hand seinen Sack beim Hüpfen festhalten, mit der anderen sein Pferd - ob er das auf die Reihe bekommt? Der schnellste hüpfende Reiter schnappt sich den Sieg!
Wäsche aufhängen:
Und last but not least ein wenig Hausarbeit zu Pferde - nämlich Wäsche aufhängen! Sie brauchen dazu eine Wäscheleine und etwas, um diese daran zu befestigen, sowie eine Tonne und ein Korb mit Wäsche und Wäscheklammern. Diese Tonne wird neben der aufgehängten Wäscheleine deponiert, darauf kommt der Wäschekorb. Nun geht es darum, im Sattel die Wäsche aufzuhängen und zwar möglichst schnell. Die beste Hausfrau oder der beste Hausmann ist, wer innerhalb kürzester Zeit alles an die Leine befördert hat. Dabei bleibt jedem selbst überlassen, ob er Wäschestück für Wäschestück holt und aufhängt oder gleich mehrere Teile mitnimmt.
Viel Spaß - und Hals- und Beinbruch! Und nicht vergessen: Nachher bitte gründlich erholen und Körperpflege betreiben
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