Leider sieht man es immer wieder, das es Menschen gibt, die ihren eigenen Hund unterschätzen und nur die Fehler oder Auffälligkeiten bei anderen Hunden und deren Haltern sehen. Ganz besonders lustig ist es dann, wenn diese Menschen darauf angesprochen, das der eigenen Hund ja nun auch nicht ganz ohne ist und genau das beschriebene Verhalten auch zeigt und es immer zeigen kann. Nein natürlich zeigt der eigene Hund - welcher nach eigenen Aussagen eine Leinenaggression hat - so auf keine Fall ist und sich in solchen Situationen niemals gegen seinen eigenen Halter oder den zweiten Hund richten wird.
Liebe Leute lasst euch eines gesagt sein, ein Hund - egal wie ruhig und verträglich dieser ist - wird irgendwann mal seinen Staatsfeind Nummer eins treffen und Verhaltensmuster zeigen, die man vorher gar nicht von ihm kannte. Dann kann es auch vorkommen, das der sonst so liebe Hund in einer Übersprungshandlung sich gegen seinen Menschen oder gegen Hunde aus seine Rudel auflehnt und es dann zu Verletzungen kommen kann. Auch die Aussage, den Hund zu halten. Wenn der Hund immer friedlich war und mit einem mal ohne Vorwarnung auf einen anderen Hund zuschießt, dann kann auch ein 10kg schwerer Hund dafür Sorge tragen, das seine Menschen in eine Flugbahn kommen und erst einmal eine kurze Zeit benötigen, um das Gleichgewicht wieder zu erlangen und eine adäquate Reaktion zu zeigen.
Niemand kann behaupten, das wird mir nie passieren und man kann nicht sagen mein Hund ist nicht so. Jeder Hund hat dieses Verhalten in seinem Repertoire und es wird vielleicht irgendwann mal die Situation kommen, wo er dieses einsetzt und dann erst kann man zu diesem Thema eine Meinung haben.
Wichtig ist da doch auch immer, ob dieser Halter schon öfter aufgefallen ist, ob er das Verhalten bei allen Familienmitgliedern zeigt, ob er es bei allen Hunden oder nur bei bestimmten Hunden zeigt und noch viele andere Punkte. Natürlich gibt es Hunde, die gefährlich sind, das steht ganz außer Frage.
Man sollte gar nicht glauben, was man immer wieder erlebt. Nach dem mein Hund im Sommer von einem skrupellosen Radfahrer an der Leine angefahren und getreten worden ist, wendete ich mich an das Ordnungsamt und bat dort um Hilfe. Als Anwort erhielt ich damals, das man den Unmut zwar verstehen könnte, das es sich ja auch um eine Ordnungswiedrigkeit handeln würde, das man aber nur etwas unternehmen könne, wenn man die Radfahrer auf frischer Tat ertappen würde. Aber man würde mit anderen Stellen über eine Entschärfung von Engstellen nachdenken und über Möglichkeiten grübeln, um an einigen Stellen die Problematik zu entschärfen. Geändert hat sich natürlich nichts und wenn man dann mal die Problematik in Zahlen fasst, dann kann man davon ausgehen, das es an einem Tag zwischen 2 - 20 Vorfällen mit Radfahrern gibt, die sich entweder rücksichtslos verhalten oder es sogar zu einer gefährdung oder gar zu einem Unfall kam. Allein im Monat Oktober gab es 271 Vorfälle dieser Art. In den meisten Fällen muss man als Fußgänger (egal ob mit oder ohne Hund) ausweichen, weil die Radfahrer meinen, das die Wege ihnen gehören und wenn man in einer Engstelle nicht ausweichen kann, dann auch noch beschimpft wird. Das man dann mit Absicht einem Hund das Vorderrad zwischen die Hinterbeine schiebt und diesen so provoziert, schlägt dem Fass dann auch noch den Boden aus. Warum muss ich als Fussgänger mich zwischen parkende Autos in Sicherheit bringen, damit ich nicht angefahren werden? Warum muss ich als Fussgänger auf die Straße gehen, damit der Radfahrer auf dem Fussweg fahren kann? Warum muss ich als Fussgänger an Engstellen warten, damit der Radfahrer seine "Vorfahrt" genießen kann? Warum muss ich als Fussgänger in Büsche, Gestrüppe oder ähnliches Springen um nicht von hinten auf den Lenker genommen werden? Das ist ja noch nicht einmal das schlimmste, schlimmer ist, wenn ein Radfahrer dann nicht vorbei gelassen wird - weil ist ja schließlich ein Fussweg und dann bei dem Wechsel auf die Straße fällt und den Fussgänger dafür verantwortlich macht, diesen beschimpft und von diesen die Kosten für eventuelle Reperaturen und die defekte Kleidung erstetzt bekommen. Hallo, was kann der Fussgänge dafür, wenn sich der Radfahrer zum einen falsch verhält und zum anderen nicht fahren kann? Nichts! Der Fussgänger hat daran überhaupt keine Schuld und schon gar nicht, weil dieser nicht zur Seite gegangen ist.
Aber um noch einmal auf das Ordnungsamt zurück zu kommen. Wie war es doch gleich: Wir können nur etwas tun, wenn wir die Sünder auf frischer Tat ertappen. Ja warum tun sie dann nichts, wenn schon ein solcher Vorfall beobachtet wird und wieder Fussgänger vom Fussweg ausweichen müssen, damit der Radfahrer durchrasen kann und nicht ausweichen muss. Die Mitarbeiter vom Ordungsamt sehen es und lächeln nur müde und reagieren überhaupt nicht. Was soll man davon halten? Das Radfahrer einen Freifahrtschein haben, sich alles erlauben dürfen und Fußgänger - egal ob mit Hund oder ohne - keine Rechte haben.
Aber wehe ein Hund läuft oder springt in Richtung eines Radfahrers und dieser erschreckt sich und stürzt, dann war es der böse Hund und der Halter darf dafür zahlen. Aber das die Radfahrer es zum Teil selber verursachen interessiert keinen. Der Hund ist dann wieder der böse und wird mit Auflagen belegt und alle finden es gut. Haben die Herren und Damen Radfahrer sich mal überlegt, was es für Arbeit macht, einem Hund wieder die Angst vor Fahrrädern zu nehmen und diesen wieder daran zu gewöhnen, das ihm nichts passiert, wenn sofort der nächste Radfahrer mit einem Abstand von noch nicht einmal 5cm von hinten an dem Hund vorbeirauscht alles wieder kaputt macht. Fussgänger - egal ob mit Hund oder ohne - sind auch Lebewesen und Verkehrsteilnehmer und haben auf den Fusswegen nun mal das Vorrecht und wenn man als Radfahrer nicht in der Lage ist, auf der Straße zu fahren, dann haben sie auf den Fusswegen Rücksicht zu nehmen und die Fussgänger haben nun mal auf den Fusswegen vorrang und sie werden auch mal unerwartet auf einem Fussweg um die Ecke oder an einer Ecke geradeaus laufen, egal ob dort ein Fahrradfahrer kommt oder nicht, denn diese können genauso wenig um die Ecke schauen. Liebe Radfahrer, stellt euch mal vor, dort befindet sich eine Kindergruppe, in die ihr dann reinrasst. Möchtet ihr dafür verantwortlich sein, wenn des dort zu Verletzten kommt? Vermutlich wollt ihr, liebe Radfahrer, das genauso ungern, wie ein Hundehalter, dessen Hund verantwortlich für eine Bissverletzung ist. Von daher, von uns Hundehaltern wird Rücksicht verlangt und wir Fussgänger - egal ob mit oder ohne Hund verlangen etwas mehr Rücksicht von den Radfahrern auf den Fusswegen.
Frage: Ist die Hündin gerade läufig? Antwort: nein, die ist erst 8 Monate, die kann noch gar nicht läufig werden.
Frage: Welche Rasse ist das? Antwort: Ein Mischling aus Border Collie und Labrador Frage: Wo kann man den denn kaufen? Antwort: Im Tierheim Frage: Nein ich meine wo Züchter davon sind? Antwort: Das ist ein Mischling, da gibt es keine Züchter, das war ein Zufall oder Unfall oder was auch immer. Die werden nicht gezüchtet. Frage: Das ist aber schade, wollen sie nicht ihren Verkaufen? Antwort: nein.
Frage: Wie lange haben Sie denn noch den Stress mit den Stehtagen? Antwort: Noch 4 Wochen.
Frage: Sagen Sie mir, wann ich mal wieder durchschlafen kann und wann es nicht mehr so anstrengend mit dem Welpen ist? Antwort: Nun durchschlafen werden Sie recht schnell wieder können, aber anstrengend wird es die nächsten 3 Jahre mehr oder weniger - dann ist der Hund in der Regel erwachsen. Frage: Das meinen Sie jetzt nicht ernst, so was steht nicht in meinen Büchern zu der Rasse. Antwort: Ich empfehle Ihnen das Buch: "..." dort haben Sie einen sehr schönen Erfahrungsbericht übder die Welpenzeit und die ersten Entwicklungen und im Anschluss das Buch: "..." da geht es dann um die Phase des erwachsen werdens. Frage: Glaube sie, das ich dann den Hund behalten? Antwort: Nun ich möchte sie bitten, das sie ihre Entscheidung mit Rücksicht auf den Welpen treffen, den sie nun gerade mal 4 Tage haben.
Nun es ärgert mich immer wieder und ich frage mich, wie naiv und fahrlässig können Menschen sein.
Ich kenne doch meinen Hund und dann sollte ich doch wissen, mit welchen Hunden dieser gar nicht kann oder was das Verhalten meines Hundes zu bedeuten hat.
Wie kann ich dann, wenn ich sehe, das vor mir ein Hund kommt, der mit meinem nicht wirklich kann, der immer weggerufen wird, weil er sonst anfängt zu moppen und stänkern, noch in aller seelenruhe auf mein Fahrrad steigen und darauf hoffen, das mein Hund mir folgt. Besonders wenn ich ihn zig mal rufe und es keine Reaktion gibt und er schon in geduckter Haltung mit starrem Blick auf diesen besagten Hund zugeht.
Ich versuche ja nun schon solche Situationen zu vermeinden und ich kann sagen, das ich zum Glück nur 2 - 3 Kandiaten habe, die mein Hund wirklich nicht leiden kann. Aber trotzdem habe ich meinen Hund an der Leine. Einer der Hunde, die mein Hund nicht leiden kann ist ein RR und dieser lief bestimmt 50 m in geduckter angespannter Haltung mit starren Blick auf meine Hunde zu. Mein Kleiner hat damit überhaupt kein Problem, der denkt eh, das alle Hunde mit ihm spielen wollen. Der Große ist da schon etwas komplizierter. Nach dem der Halter mal überhaupt keine Anstalten gemacht hat, seinen Hund ans Halsband zu nehmen oder in irgendeiner anderen Art dafür Sorge zu tragen, das diese RR nicht zu uns kommt und aufhört zu fixieren, ließ ich meinen Hund der immer noch vor mir saß von der Leine und ließ ihn im Sitz bleiben und lenkte die Ablenkung weiter auf mich. Doch dann kam der RR uns zu nahe und meiner zeigte einmal deutlich an, was er davon hält. Zum Glück steht unser gut im Gehorsam, das er sich schnell aus der Situation nehmen lässt und auch ohne Leine recht gut lenkbar ist. So konnte dann schlimmeres verhindert werden, weil RR - Herrchen ja selbst da noch keinen Anlass gesehen hat, seinen Hintern von dem Fahrrad zu nehmen und sich mal intensiver um seinen Hund zu kümmern oder diesen sicher an uns vorbei zu führen.
Ich kann es einfach nicht verstehen. Es ist doch nun mal so, das es einen Grund hat, das ein Hund an der Leine ist und das Aggressionen an der Leine nun mal schneller gezeigt werden als so schon. Doch wenn ich dann auch noch weiß, dass ist der Hund, mit dem es nicht so 100% klappt, dann versuche ich doch alles, damit diese Situation nicht eskaliert und das ich keinen Ärger riskiere. Wenn ich meinen Hund ohne Leine laufen lasse, dann sollte dieser doch zumindest ein Komm - Signal 100% und in jeder Situation befolgen, damit ich diesen Hund lenken kann. Wenn das nicht der Fall ist, dann muss ich wohl in den sauren Apfel beißen und meinen Hintern vom Rad bewegen und meine Hund kurzfristig an die Leine nehmen und ihn so durch die Situation führen. Wer lässt denn seinen Hund freiwillig eine schlecht Erfahrung machen oder riskiert, das sein Hund einen anderen verletzt und er dann somit Auflagen vom Amt riskiere. Ich kann es immer nicht verstehen.
Es ist nicht immer leicht mit Hunden und manchmal hat man sie ganz schnell - die blanken Nerven, das man weder vor noch zurück weiß.
Dieses Gefühl kennt jeder Hundehalter mal mehr mal weniger, mal ausgeprägter mal weniger einfacher.
Doch in letzter Zeit mache ich mir wirklich Gedanken zur Überforderung. Nicht nur weil es mir selber mal tageweise so geht und ich dringend Urlaub benötige (am besten auch von meinen pubertierenden Hunden), sondern auch, weil ich gerade sehr viele Anfragen von Welpenbesitzern bekommen, die nach nicht einmal einer Woche/Monat schon beginnen, die Flinte ins Korn zu werfen und nicht mehr wissen, was sie noch tun sollen. Wenn man es sich dann anschaut, wird man von einem ganz normalen Welpen überrascht, der ganz typisch auch mal seine 5 Minuten hat. Wie kann man es einem Welpen verübeln, der mal eben wie aufgescheucht durch die Wohnung rast. Ich persönlich stelle mich dann mit einem schmunzeln in die Tür und warte, bis dieses fertig ist. Welpen werden nun einmal auch nicht Stubenrein gezüchtet, so ist es immer der Fall, dass das eine oder andere Mal etwas in der Wohnung landet. Das wischt man dann auf - und zwar ohne Essig- oder ähnliche Haushaltsreiniger - und gut ist wieder. Essigreiniger haben die Angewohnheit, das dieser sich mit dem Urin verbindet und für die menschliche Nase zwar geruchslos wird, aber für Welpen und Hunde eine leuchtende Reklametafel mit der Aufschrift "bitte hier pinkeln wird". Niemals nicht wird der Welpe mit der Nase reingesteckt oder angemeckert. Das führt eher dazu, das der Welpe Angst bekommt und sich noch mehr versteckt um sich zu lösen oder gar nicht mehr in ihrer Gegenward kann und sich entsprechen nur noch heimlich löst und das im zweifelsfall auch unter dem Sofa. Nehmen sie als, wenn etwas rein ging die Zeitung und hauen sie sich dieses selber über den Kopf und sagen sie 10x "ich soll mehr aufpassen". Anknabber, zwicken und zerren gehören auch in den Welpenalltag. Kleine Hund entdecken die Welt genauso wie kleine Kinder, durch anfassen und draufrumkauen. Hunde haben nun mal keine Hände zum fühlen und fühlen daher mit der Zunge und den Zähnen. Das ist nicht immer sehr schön, kann man aber schneller abstellen. Geben sie dem Hund die Möglichkeit auf der er nach herzenslust herumkauen kann. Knabbert er zu fest an ihnen, dann einmal in den höchsten Tönen quitschen und das Spiel unterbrechen. Kleine Welpen sind da immer sehr aufgedreht und man kann sie dann nur ignorieren, bis sie sich wieder beruhigt haben. Kleine Welpen merken sehr schnell, das es dumm ist, wenn er zu fest kneift, weil dann nicht mehr gespielt wird und das möchte der Zwerg ja nicht. Gerade in den erste Wochen ist es angebracht, eine Welpenstunde - egal ob Spiestunde oder Kurs zu besuchen. Dort bekommt der Welpe die wichtigen Sozialkontakte und der Halter kann den Betreuern ein Loch in den Bauch fragen.
Dann gibt es noch die Kategorie Mensch, die seit Jahren ein Problem haben, die es auch wissen, aber der Meinung sind, das dieses Problem nicht an ihnen sondern an den anderen liegt. Der eigene Hund pöbelt rum und mobbt, hin und wieder eskaliert es und der andere Hundehalter ist schuld, warum mischt er sich auch ein. Hunde regeln das schon unter sich. Oder der Hund wird am Halsband geführt - warum auch eine Leine verwenden, der Hund ist abrufbar und kann von daher ohne Leine laufen, ein Halter bittet darum den Hund doch loszulassen und dem Wunsch wird dann promt nachgekommen. Allerdings hält man es auch nicht für nötig, zusagen, das der Hund manchmal etwas anders reagiert als vielleicht erwartet. Als dann der Hund mal wieder deutlich stänkert und - was ich persönlich als ganz natürlich empfinde - der Halter des betroffenen Hundes darüber nicht erfreut ist, war auch dieser Hundehalter schuld und überhaupt, warum regen die sich denn alle so auf. Auch in diesem Fall wurde um Hilfe gefragt und es kamen einhellige Antwortet: an der eigenen Einstellung arbeiten, einen Trainer, der sich das Verhalten des Hundes genauer anschaut und in Situationen, wo der Hund kippen könnte an die Leine. Aber nein das ist alles nicht das, was man möchte, weil der Hund ist ja abrufbar und es sind die anderen Hundehalter, die keine Ahnung haben und sich falsch verhalten. Also versucht man es mit Geschichten aus der anderen Sicht und versucht einmal - zumindestens kurz - den Blickwinkel des Hundehalters zu verändern, leider ohne Erfolg. Nein Hilfe wollte man dann wohl anscheinend nicht, sondern nur einen Bauchkrauler und ein Kopftätschler.
Die Fehleinschätzungen sieht man auch immer wieder in den Hundeauslaufgebieten. Dann wird aus einer Spielaufforderung eine Unterwerfungsgeste gemacht. Ein unsicherer Hund, der nur noch weg will, will nur spielen und man sollte ihn doch spielen lassen. Der Hund auf Fährte will doch nur etwas schnuffeln - und schwupp war er weg. Rüden werden zu Hündinnen, weil der eigenen Rüde ja mit Rüden gar nicht kann und das kann ja gar nicht sein, das die 3 Hunde, die jetzt zusammen spielen nur Jungs sind und keine Mädels. Eine Liste, die man sehr weit fortsetzen kann.
Es ist nicht schlimm, das man nicht alles weiß oder jede Situation richtig einschätzt, dafür gibt es Profies. Wichtig ist, das man lernt, seinen eigenen Hunde zu lesen und auch mal einen Fehler bei sich sucht und wenn es gar nicht geht, das man sich Hilfe von außen holt und sich beraten lässt. Manchmal ist es wirklich mit nur einem Termin getan.
Hunde regeln ja alles unter sich. Aber muss man es wirklich zulassen?
Beuteaggression - das regeln die unter sich Leinenaggression - mach los, die regeln das unter sich Aggression gegen Artgenossen - egal das regeln die unter sich. Futterneid - lass doch, die einigen sich schon, die regeln das schon unter sich.
Nein in der heutigen Zeit braucht ein Hund nichts mehr unter sich regeln. Dazu hat er uns Menschen. Natürlich kann es immer mal dazu kommen, das wir nicht schnell genug sind und die Hund sich mal in Rangeleien verkanten, aber wenn wir es doch wissen, warum sollen wir das nicht entsprechend verhindern? Nun es ist doch so, das wir alle unsere Vorlieben haben und auch unsere Abneigungen. Wir zivilisierten Menschen prügeln uns doch auch nicht mit jedem, der und nur falsch anschaut oder weil er einer ethnischen Gruppe angehört, die uns suspekt ist. Warum sollen es also unsere Hunde machen?
Natürlich gehört es zu einem guten Sozialverhalten, das ein Hund Beschwichtigungssignale aussendet und sich entsprechend anderen Hunden gegenüber zu benehmen weiß, aber es muss ja nun nicht sein, das man es bis zum äußersten alles zulässt. Jeder sollte seinen Hund so gut kennen, das er genau weiß, wie weit der eigenen Hund geht und das reicht.
Irgendwie kann ich es immer nicht verstehen, warum ein Hundehalter freiwillig Verletzungen bei seinem Hund oder bei einem anderen riskiert, nur weil dieser denkt: Hunde regeln das schon untereinander oder Hund müssen erst mal klären, wer der Chef ist, dann passt das schon.
Klären wer der Chef ist? Nun das werden sie dann wohl bei jeder Begegnung klären, weil sie ja kein eigenes Rudel sind. Wie sollen zwei sich völlig fremde Hunde klären, wer der Chef ist? Wie sollen sie sich bei der nächsten Begegnung in einem anderen Umfeld begegnen? Es wird dann ja ständig und 3 Tage Stress zwischen den Hunden geben und keine Ruhe.
Auch sehr schön eine Aussage von einem "Diensthundeführer". Es passiert nichts auf einem solchen Platz, das regeln die unter sich, man muss die nur abgeleint haben, bevor man auf den Platz geht. Ja das haben wir gerne. Dann auch noch Stöckchen werfen - trotzt Bitte das doch zu unterlassen und das trotzt Anzeige einer Hündin gegenüber einer anderen, das sie die Beute auf keinen Fall teilen wird, damit eine Auseinandersetzung provozieren und dann als erster verschwinden, damit man ihn nicht in die Verantwortung nehmen kann.
Hunde in der heutigen Zeit sollen uns Halter als ihre Betreuer und Beschützer an sehen, sie sollen uns vertrauen, uns respektieren, sich an uns orientieren. Aber wie soll das gehen, wenn wir sie bei der erst besten Situation alleine im Regen stehen lassen und uns sagen, das regeln die unter sich?
Meiner Meinung nach ist dieses ein Widerspruch in sich und wir müssen es weder uns noch unseren Hunden antun.
Dumme Fragen gibt es ja bekanntlich nicht, aber an manchen Tagen fragt man sich, ob dieses Aussage auch wirklich so stimmt.
Heute morgen stellte mir ein andere Hundehalter die Frage nach der Leinenaggression.
Nun hatte ich aber meinen Sitterhund gar nicht dabei, welcher das Problem hat.
Mein eigener zeigt eher eine Unsicherheit gegenüber bestimmten Hundetypen. So auch gegen den Hund, der uns unvermittelt entgegen kam. Mein Hund ging zwei Schritte vor stellte Ohren auf, legte Ohren zurück und stellte das Nackenfell auf und grummelte. Nun da wir seit anbeginn der Zeit gegen dieses Problem angehen und es immer wieder postiv zu lenken. Inzwischen reicht ein "Schau" oder "bei mir" völlig aus und mein Hund ist neben mir und himmelt mich an. Solange der andere Hund dann auch ruhig ist, ihn nicht ausstart oder angrummelt, ist es auch kein Problem - ansonsten wird auch mein Lämmchen zu einer kleinen Wildsau an der Leine, der sich zwar sehr gut stoppen lässt, aber er geht erst mal vor. Nun ich würde bei meinem Hund noch nicht von einer Leinenaggression sprechen, aber trotzdem soll er keinen Kontakt an der Leine zu anderen Hunden haben, entsprechend versuche ich das auch zu händeln. Mein Hund bekommt ja täglich seine Möglichkeit mit anderen Hunden zu spielen, laufen und zu kommunizieren und das ohne Leine, wo er sich dann auch die Hunde aussuchen, mit denen er dieses tuen möchte. Entsprechend braucht mein Hund auch keine Kontakt an der Leine.
Nun bei meinem Sitterhund arbeite ich seit über einem Jahr an dem Problem mit der Leine. Ohne Leine ist er eigentlich der liebste Hund überhaupt, aber an der Leine kann er auch ziemlich ausrasten. Von der Zeit, das er wirklich jeden Hund der uns begegnete angemacht hat, bis heute, wo es nur noch ausgewählte Hunde sind, die er gar nicht leiden kann - oder wenn er mal einen schlechten Tag hat oder sich der anderen Hund provozierend verhält, war es nicht nur harte Arbeit, sondern auch viel Vorsicht und Konfrontationsvermeidung. Ich sehe aber nicht, das dieser Hund geheilt ist, sondern sehe ihn nur als lenkbar an.
Allerdings gibt es eines, was ich unter keinen Umständen riskieren möchte. Das wenn ich mit allen Hunden unterwegs bin, mir auch nur einer meint austitschen zu müssen. Wenn einer anfängt, macht der andere mit und umgedreht. Zwei Hunde die zusammen mehr als 60 kg auf die Waage bringen, sind nun mal nicht leicht zu händeln und wenn man da dann auch noch einen anderen Hund zwischen gerät, dann ist es fast unmöglich, zudem wäre selbst keine Ruhe, wenn man die Leinen fallen lässt. Durch eine Rudeldynamik wird es dann eher noch schlimmer. Wenn ich dann mal in die Situation komme, kann ich nur eine Schadensbegrenzung betreiben und muss zusehen, das ich schnell wieder Ruhe in dieGruppe bringe.
Wenn ich nur einen Hund hätte, wäre es auch nicht wirklich dramatisch, wenn ich Hunde hätte, die man getrost ohne Leine laufen lassen könnte - was wegen einem Jagdtrieb nicht geht, wäre es wohl auch um einiges einfacher. Aber so, muss ich schon immer eine gewisse Regelung für mich, die Hunde, andere Hunde und meine Umwelt treffen. Es reicht mir schon, das ich immer schneller sein muss als die Hunde und die "Feinde" vor ihnen sehe und diesen Situation umgehen kann, denn jede Konfrontation mit "Ausrasten" wirft einem im Training zurück.
Also bitte, wenn jemand keinen Kontakt möchte, dann fragt einfach nicht nach, es hat seine Gründe. Wir wollen doch auch nicht mit jedem Menschen Kontakt aufnehmen. Wenn jemand einen Grund nennt, dann nehmt es bitte so hin, denn mit viel Training und Üben kann es schon mal nach Außen nicht mehr sehen, wenn man das Tier und seine Signale nicht kennt und trotzdem ist das Problem immer noch vorhanden. Es ist bei uns Menschen doch auch nicht anders, wenn wir ein Aggressionsproblem haben oder ein Angstproblem und uns behandeln lassen, ist dieses Problem immer noch tief in uns und kann immer wieder ausbrechen, auch wenn wir uns kontrollieren können.
Immer wieder wird man mit dem Problem der Arbeitslosigkeit konfrontiert. Das ist ja nun wirklich keine Schande. Viele hatten schon ihren Hund, als diese gravierende Veränderung eintrat. Andere sehen das gerade in dieser Zeit als eine Motivation und eine Beschäftigung und holen sich einen Hund. Natürlich ist das Geld dann sehr eng und nicht immer ist alles zum besten und manchmal kommt man wirklich in Bedrängnis, weil das Geld vorne und hinten nicht reicht.
Aber mal ganz ehrlich, es gibt doch immer einen Ausweg. So kann man sich die Steuern monatlich zurück legen - auch wenn es mal 10 Euro im Monat sind. Für die Gesundheitsvorsorge gibt es inzwischen Versicherungen. Diese Beträge werden meist einmal im Jahr abgebucht und so kann man sich etwas vor unvorhergesehenen Kosten schützen. Eine Krankenversicherung, eine Op - Versicherung und die Haftpflichtversicherung sind eine Absicherung in der Lage und auch für später kann es nicht schaden. Auch hier kann man sich monatlich die Beträge schon weglegen, dann tut es nicht so weh, wenn diese Beträge bezahlt werden müssen. Zubehör bekommt man manchmal schon geschenkt, man muss einfach nur mal in der Zeitung oder in den Internetanzeigen stöbern. Aber auch in Internetauktionen, auf Trödelmärkten, beim Tierschutz oder ähnlichen Stellen kann man manchmal neue, wie auch gebrauchte Dinge wie Leinen, Halsbänder, Decken und Spielzeuge bekommen. Mit etwas Geschick kann man auch sehr viel selber machen und die Zutaten sind meist sehr günstig, so das man pro Leine vielleicht nur noch 2 - 5 Euro ausgibt und nicht mehr 10 - 50 Euro. Das einzige was man nicht reduzieren kann, sind die Kosten für Futter. Viele Menschen nehmen dann das günstigste Supermarktfutter. Aber seine wir mal ehrlich, gutes Futter muss nicht immer wirklich teuer sein. Ja im ersten Augenblick ist es vielleicht teurer, aber wenn man sich dann die Fütterungsempfehlung anschaut und diese vergleicht, wird man häufig feststellen, das man wirklich weniger braucht und darum mit dem Futter häufig länger auskommt. Wenn man sich für ein Trockenfutter entscheidet, braucht man meist noch nocht einmal Leckerchen, denn man kann gut einen Teil der Futterration dafür nehmen. Seit neustem gibt es auch schon eine Tiertafel. Aber diese schränken dort schon schwer ein, denn dort gibt es meist nur Futter für Tiere, die schon da waren, wie man in die Arbeitslosigkeit gerutscht ist und neuangeschaffte Tiere gehen leer aus oder besser gesagt deren Besitzer. Auf der einen Seite ist es zu verstehen, doch auf der anderen Seite: Wo bleibt dort die Gleichberechtigung?
Das größte Problem in dieser Situation ist aber meiner Meinung nach die Frage der Erziehung. Nun es ist nun wirklich so, das die meisten sich eine wirklich gute Hundeschule oder einen gute Trainer nicht leisten, ebenso ist es in Problem mit entsprechend guter Literatur. Beides ist nicht billig. Aber sollte oder muss deswegen ein Hund seine Familie verlassen? Muss deswegen ein Hund sich neuen Menschen anschließen, nur weil man diesen Menschen die Hilfe verweigert? Meiner Meinung nach kann man solchen Menschen trotzdem helfen. Auch wenn man als Trainer ja irgendwo von Leben muss. Aber jeder Trainer braucht auch Werbung und lebt auch von seiner Mundpropaganda. Man wird schnell feststellen, das auch Hartz IV Empfänger gerne bereit sind etwas zu geben. Dazu sind sie auch meist gerne bereit, ihren "Fall" mit Video, Fotos und Schriftstücken begleiten zu lassen. So haben dann beide Seiten etwas davon. Wenn dann auch noch die Bibliotheken ihr Programm in Bereich der Hundeerziehung erweitern würden, dann wäre auch solchen Menschen der Zugang zu entsprechender Literatur nicht mehr verwehrt und sie könnte sich auch dort weiter informieren.
Auf der Suche nach einem Hundesitter - Was man beachten sollte
Was soll man sagen, es gibt immer wieder Menschen, die sich von einen gut verkauftem Gerede einwickeln lassen und so dann sogar die Gesundheit ihres Hundes auf die Probe stellen. Nein nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch die psychische Gesundheit kann gefährdet sein.
Wenn Ihr also für euren Hund einen Sitter sucht, dann sucht nicht von jetzt auf gleich, sondern nehmt Euch Zeit. Geht mehrmals mit dem Sitter zusammen raus und beobachten Sie diesen im Umgang mit dem ihm anvertrauten Hunden. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, dann dort braucht auch noch nicht das wahre Gesicht gezeigt werde. Gehen Sie auch mal alleine auf die Plätze und in die Umgebungen, wo Sie mit dem Sitter waren - am besten zu einer Zeit, wo der Sitter dort nicht zu erwarten ist - und fragen Sie andere Hundehalter, ob der Sitter dort bekannt ist und was diese über den Sitter zu berichten wissen. Versuchen Sie auch Kontakt zu Haltern zu bekommen, die Ihren Hund dort haben oder hatten. Also wenn Sie alle diese Punkte vollbracht haben und Sie sind der Meinung, das sie einen guten Sitter haben, dann haben Sie es geschafft.
Warum das so wichtig ist? Damit Ihnen das nicht passiert und/oder das Sie nicht an solche Sitter geraten: Im Berliner Kiz gibt es Sitterpaar A. und I., diese sind bekannt wie bunte Hunde. Schon bevor sich die beiden zusammen getan haben, war A. schon als mieser Sitter verschrieen. Schon zu dem Zeitpunkt kamen Geschichten - welche sich leider immer wieder bestätigten - zu Tage, wo die Hunde getreten wurden und auch sonst mit ziemlicher Gewalt und Ungeduld auf die Hunde losgegangen wurde. Auch das die Gäste dann mit Flöhen wieder nach Hause kamen war nicht ungewöhnlich. Hunde die bereits stubenrein waren, wurden plötzlich wieder unsauber. Ebenso wirkten Hunde verstört und wurden zum Teil aggressiv. Nach dem die Halter auf die Umstände hingewiesen wurden und diesen Alternativen geboten wurden, änderte sich das Verhalten der Hunde meist sehr schnell wieder. Nun hat sich das Sitterpaar gefunden und man ist sich scheinbar einig. Auch der Verkauf scheint zu florieren, denn immerhin hat das Pärchen 15 (in Buchstaben fünfzehn!) Hunde in der Betreuung. Diese werden in einer 3 Zimmer Wohnung gestapelt und dann einmal am Tag mit einem Kleinwagen auf dem Hundeplatz gebracht. Vielleicht kommen Sie auch öfter raus, aber es ist doch fraglich, wie man das mit zwei Personen schaffen will. Was dann die anderen Besucher und Hundehalter dieses Platzes zu erzählen haben, zieht jedem die Schuhe aus. Nicht nur das diese Personen ohne erkennbaren Grund sich auf einen Hund stürzen und diesem die Beine wegreißen, so das der Hund dann auf den Boden knallt und dann auf den Rücken gelegt wird. Nein so wird auch ein Welpe - vielleicht 12 Wochen alt - am Halsband gegriffen, dieses zugedreht, dann der Hund an dem Halsband hoch gerissen und ca. 20 m am Halsband schüttelnd durch die Gegend getragen wird um dann wieder unsanft auf den Boden befördert wird. Beschäftigung mit den Hunden Fehlanzeige. Die Hunde müssen sich miteinander beschäftigen, während sich A. und I. in Decken eingemummelt auf der Bank sitzen. Auch wenn die anvertrauten Hunde dann mal in eine Rauferei geraten sind oder andere mobbten geschah erst einmal nichts und später auch selten etwas. Andere Hundehalter haben die Situationen dann immer aufgelöst. Auch das es nicht interessiert, was die Hunde machen und das so dann auch schon mal ein Hund vom Platz entwischen könnte, wenn die neuankommenden Hundehalter nicht darauf achten würden. Meist fällt es ja erst nach 15 - 20 Minuten erst auf, das ein Hund schon länger nicht mehr gesehen wurde. Auch sonst sind die beiden Sitter eher mit sich selbst beschäftigt, damit zu telefonieren, sich mit Freunden zu unterhalten, nebenbei noch Baby sitten und viele mehr. Sehr zum Leidwesen der Hunde, denn so gibt es nun definitiv bei einem das Problem, das er zum Terrorhund geworden ist, der vor größeren Hunden Angst hat und bei kleinen Hunde direkt in den Angriff übergeht. Neuerdings hat man eine Ballwurfmaschiene, damit sich die Hunde bewegen. Auf die Bitte anderer Hundehalter doch mit dem Einsatz des Gerätes zu warten, weil es dann zu Reibereien kommen kann, wurde immer wieder mit Ablehnung entgegengekommen. Es ist inzwischen schon so weit gekommen, das viele Hundehalter den Auslaufplatz verlassen oder gar nicht erst betreten, wenn A. und I. auf dem Platz sind, zum einen um Scherereien aus dem Weg zu gehen, sich nicht zu ärgern, wenn die Sitter mal wieder ihre 5 Minuten an den Hunden auslassen und man selten die Besitzer der Hunde kennt.
Wollt Ihr so etwas für Euren Hund? Ich kann es mir nicht vorstellen. Also schaut genau, wem Ihr den Hund anvertraut, wenn es nicht anders geht.
Ja ich freue mich darüber. Denn wenn es Tierquälerei ist, seinen Hunden gutes Benehmen und Straßensicherheit beizubringen und sie nich von jedem komischen Menschen antatschen zu lassen, dann bin ich es wirklich gerne.
Allerdings frage ich mich, was die Herren Kriegsgeneration und die der Nachkriegsgeneration sich so einbilden und warum sie der Meinung sind, sich einmischen zu können. Noch mehr frage ich mich, woher diese meine Hund beurteilen können. Nun scheinbar können sie es, denn auch auf den deutlichen Hinweis, das die Hunde gerade etwas lernen sollen und das man es doch bitte unterlassen möchte, diese ständig abzulenken und doch bitte den eigenen Weg fortsetzen möchte, damit ich in Ruhe mit den Hunden arbeiten könne, erfand man komische Ausreden und es fielen die ersten Worte, das ist doch Tierquälerei und die armen Hunde.
Nein ich wollte dieses wirklich ignorieren. Aber nach dem ich dann hören musste, das doch erst der Mensch etwas lernen sollte, bevor man dem Hund was lerne, konnte ich mich nicht mehr nett züglen und antwortet: tja so ist es, aber da Menschen noch nicht gelernt haben, wann sie stören - so wie sie gerade, werden auch Hunde immer wieder Menschen und insbesondere Kinder anfallen. Tja danach setzte dann die Herren zwar immer noch wild schimpfend ihren Weg fort, um dann von der anderen Straßenseite richtig loszulegen. Tierquäler, arme Hunde, Hunde gehören weggenommen und in Familie, wo sie nicht so gequält werden und so weiter und sofort. Ich meinte dann nur noch, wenn sie meinen, das ich meine Hunde quäle, dann zeigen sie mich doch an, ich gebe ihnen gerne meine Telefonnummer und meine Adresse und die Telefonnummer vom Tierschutz, Ordungsamt und Veterinäramt kann ich ihnen auch gehen. Oder noch besser rufen sie doch direkt und sofort die Polizei. Mir ging es etwas besser und ich setzte mit meinen beiden gequälten Hunden den Weg fort, komsich nur, das beide freudig schwanzwedelnd und mich anhimmelnd neben mir herliefen.
Der Sommer kommt und damit auch die Großstadttouristen. Das ist nicht schlimm, ich freue mich immer wieder über Touristen und Menschen, die sich unseren Kiez anschauen und sich diesen als Unterkunftsbereich ausgesucht haben. Wir haben ja auch viele Möglichkeiten an Unterkünften, angefangen von Jugendherbegen, kleinen Hotels und Ferienwohnungen. Es gibt hier auch sehr viel für die Freizeitgestaltung, ganz besonders für die Abendgestaltung, von Kneipen, Bistros, Pubs, Restauranst und Clubs.
Aber muss es sein, das man wie ein Zootier fotografiert wird, ohne das man gefragt wird. Natürlich sieht es lustig aus, wenn ein großer Hund neben einen kleinen herläuft oder umgekehrt. Selbstverständlich ist es lustig, wenn die Hunde Geschirre mit Sprüchen, wie "Immer Ich", "Ich war´s nicht" oder "Armer Hund" tragen, aber das kann doch kein Anreiz sein, einfach ungefragt zu fotografieren.
Könnt ihr euch vorstellen, das es manchmal auch nervt, wenn man gemütlich zum Brunch in einem Bistro sitzt, mit einem Mal Menschen über die Straße gestürzt kommen, die Cam rausreißen und ungefragt einfach drauf los knipsen? Oder das man gemütlich spazieren geht und dann mit mal in ein Objektiv schaut, das aus dem nichts auftaucht?
Wie würdet ihr euch fühlen, wenn ihr irgendwo geht, steht, sitzt oder was auch immer und dann Menschen vor bei kommen und euch einfach so ablichten? Würdet ihr es toll finden, wenn ihr euch unterhaltet und dann mit mal in eine Kamera blickt? Wir würde es euch gefallen, wenn man eure Kinder einfach ungefragt ablichtet? Findet ihr es selber gut?
Bestimmt nicht, denn es ist einfach nur frech. Man muss sich auch dann nicht wundern, wenn man dann etwas zickig wird und dazu auffordert, die Bilder sofort wieder zu löschen. Besonders wenn man schon vor der Entstehung des Bildes aufgefordert, dieses bitte zu unterlassen und dann sagt ja, man dann doch den Auslöser klicken hört und genau weiß, da ist doch ein Bild entstanden.
Tut euch doch selber einen Gefallen. Fragt die Menschen vorher, ob ihr fotografieren dürft und erklärt direkt wofür ihr diese Fotos wollt. Wer freundlich fragt, wird in der Regel auch eine Erlaubnis bekommen und wenn nicht, dann sollte man es respektieren und keine Diskussion über das warum führen.
Wenn ihr unbedingt Bilder von Hunde mit Geschirren und verschiedenen Sprüchen sehen wollte, dann verwendet doch mal eine Suchmaschine in der Bildersuche und sucht nach "Powergeschirr", dort werdet ihr viele Bilder in der Art wir ihr sie auf der Straße machen wollt sehen und diesen Link dann euren Freunden schicken.
Behandelt doch andere Menschen und deren Tiere so, wie ihr selber behandelt werden möchtet. Ich kann mir nicht vorstellen, das ihr es toll findet, wenn ihr ungefragt abgelichtet werden. Wer meint, das es doch nicht so schlimm ist, ungefragt Leute abzulichten, dem sei gesagt, es ist sogar strafbar und ist ein Eingriff in das Persönlichkeitsrecht, solche Bilder bedürfen ein Model Release Vertrag und es greift auch nicht die Freiheit des Fotografen, weil Eingriff in das Persönlichkeitsrecht. Es kann also unter Umständen verdammt teuer werden, ganz besonders, wenn die Bilder dann noch irgendwo und in irgendeiner Art 3. Personen zugänglich gemacht werden und dazu zählt schon das Zeigen im Freundeskreis und das veröffenltichen auf privaten Homepages, Community´s oder ähnlichem.
Respekt vor den Menschen und Tieren ist das Zauberwort und wer das nicht möchte, der soll dann doch bitte in den Zoo gehen und Knut oder Kando fotografieren.
Die Besitzer von Hündinnen fordern, das ein Rüdenhalter seine Jungs von einer Hündin fernhält, wenn diese läufig ist, doch dann lassen doch einige Halter ihre Hündin - selbst in den Stehtagen ohne Leine laufen.
Natürlich muss die Hündin auch raus und sich lösen können und selbstverständlich braucht auch eine Hündin entsprechend Bewegung und Auslauf, das steht völlig außer Frage.
Doch wenn eine Hündin läufig ist, dann ist es keine gute Idee, die Hündin mitten in der Stadt von der Leine zu lassen, damit die Dame zu allen Hunden hinlaufen kann und damit dann auch schon mal die Rüden an der Leine verrückt macht. Es ist auch keine gute Idee, dann mit der Hündin in einen Hundeauslauf zu gehen, wenn gerade die meisten Hunde unterwegs sind.
Ein Rüdenhalter kann es natürlich auch nicht riechen, das eine Hündin läufig ist, wenn diese Hündin an der Leine ist. Jeder verantwortungsvolle Hundebesitzer wird dann seinen Hund zu sich rufen und anleinen oder bei sich behalten. Doch wenn es sich um einen jungen Rüden mit einer gesteigerten Lust geht (ein junges Monster, welches gerade seine Sexualität entdeckt), wird dieser Hund eher weg sein, bevor der Halter reagieren kann und dann wird es zumeist auch unmöglich, den Jungspund wieder zurück zurufen. Es ist also ratsam und auch sehr nett, wenn man schon sehr früh auf die Läufigkeit hingewiesen wird und noch eine Möglichkeit zur Reaktion hat.
Ich persönlich finde es unmöglich, wenn meine Jungs, die nun in der Stadt an der Leine sind, von einer läufigen Hündin ohne Leine belästigt werden und ich mir dann als Halter und Betreuer von Hunden - und meist bin ich mit 3 Jungs unterwegs, von denen 2 wegen Hypersexualität kastriert wurden, dann anhören darf, das die kleine Hündin ja nicht hören muss. Ja das übliche also, kleine Hunde brauchen also keine Erziehung. Aber besser noch, wenn man seine großen Hunde nicht im Griff hat, dann wäre das ja nicht das Problem des Besitzers der läufigen Hündin. Nein natürlich ist es nicht das Problem diesen Halters, sondern meins, aber was glaubt man, wie lange sich 2 solche Rüden benehmen können und liegen bleiben, wenn so ein verführerischer Geruch um sie herumschwänzelt und alles versucht, die Jungs dazu zu bringen, sich an ihr zu vergehen.
Ich glaube, solche Menschen haben nur einen Hintergedanken: Ihre Hündin decken zu lassen, weil sie soll doch einmal Welpen bekommen und die sind ja so süß. Oder auch das die Hündin in jeder Läufigkeit belegt wird und dann der Wurf als Ups - Wurf im Netz angeboten wird und man so noch den einen oder anderen Euro dazu verdienen kann. Aber wirklich verstehen muss man das Verhalten nicht.
... muss man sich auch kümmern. Da reicht es nicht, das man den Hund einmal am Tag auf einen Hundeauslaufplatz schickt und sich dort gar nicht kümmert oder den Rest des Tages den Hund über ein Bügelbrett aus der Wohnung lässt, damit sich dieser lösen kann. Nein da gehört etwas mehr zu. Es ist schon eine Frechheit, wenn ein Hund fremde Personen markiert. Der Hund mitten auf einen Hundeplatz pupst und der Herr es nicht sieht, selbst wenn er mit der Nase drin stecken würde. Oder wenn der Herr nicht in der Lage ist, eine Tür vernünftig zu verschließen. Es ist nicht angenehm, die Menschen immer wieder auf die Regeln auf dem Platz hinzuweisen und für Ordnung zu sorgen. Es ist auch nicht unbedingt angenehm, einmal im Monat die Kacke von anderen Hunden weg zuräumen und noch unangenehmer ist es, wenn man als Halter mit seinem Hund spielt und in den Pups tritt, weil dieser mitten auf dem Platz oder in den Wegen liegt. Genauso wenig ist es unangenehm, wenn man die Schulter oder das Knie ausgerenkt oder überdreht bekommt, weil jemand die Tür nicht richtig verschließen kann. Mal davon ab, das es zudem noch gefährlich ist, denn Hunde sind clever und wenn diese feststellen, das eine Tür nicht vernünftig verschlossen und zu öffnen ist und dann auf die Straße laufen. Niemand will es gewesen sein, wenn es zu einem Unfall kommt und der Hundehalter bleibt auf den Kosten für die Behandlung des eigene Hundes sitzen und die Versicherung des Hundehalters darf dann auch noch für andere entstandene Schäden aufkommen. Niemand hat mal etwas dagegen, wenn ein Hundehalter mal einen über den Durst trinkt. Aber man hat auch als betrunkener Hundehalter noch eine Verantwortung für seinen Hund und seine Umwelt. Dazu gehört auch, das man seinen Hund vernünftig versorgt, das dieser nicht das Pipi von anderen Hunde trinken muss. Ebenso gehört dazu, das man seinen Hund noch korrigieren kann. Dieses kann man aber nicht, wenn man schon seine eigenen Körperfunktionen nicht mehr unter Kontrolle hat. Sollte man aus welchen Gründen auch immer nicht in der Lage sein, seinen Hund in einer solchen Situation zu versorgen, dann ist es ratsamer, jemanden zu bitten, der sich dann seinem Hund annimmt, damit man seinen Rausch erst einmal ausschlafen kann. Das ist allemal besser, als seinen Hund oder seine Umwelt in Gefahr zu bringen. Das gilt auch für Krankheit oder persönlichen Stress.
Nicht akzeptabel ist es auch, einfach seinen Hund auf einen Hundeauslaufplatz zu stopfen und sich direkt zu verkrümeln. Zumindest sollte man kurz auf den Platz gehen, schauen - ob sich der Hund mit bereits anwesenden Hunde verträgt - und dann jemanden bitten, kurz auf den Hund zu achten, damit man etwas erledigen kann. Meist findet man ja jemanden auf den Platz, den man kennt und dem man seinen Hund anvertrauen kann. Wichtig ist dann auch, das der Hund auch alleine auf einem Platz und bei einer fremden Person bleibt. Das ist auch nicht immer gegeben. Es ist nicht gerade nett, jemanden um Aufsicht zu bitten, wenn dann der Hund alles daran setzt um seinen Besitzer zu folgen und dabei dann auch über Zäune klettert.
Jeder sollte seinen Hund so gut kennen und erziehen, wie es in seiner Macht steht und wenn es alleine nicht geht, dann sollte man sich Rat und Hilfe holen. Auch der Hund eines Trainers ist nicht immer perfekt und auch ein Trainer wird ihnen Geschichten erzählen können, genauso wie ein Trainer auch mal einen Kollegen um Hilfe und Anregung bitten. Also schämen sie sich nicht, wenn sie mal nicht weiter wissen, niemand ist perfekt.