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<title>Zuckerschnutenblog</title>
<description>Meine Kaninchen und mein Hamster</description>
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<title>Danke, Schnuggy!</title>
<description>Heute vor einem Jahr habe ich Dich gefunden, in einem sch&amp;ouml;nen gro&amp;szlig;en Laufgehege im Tierheim, wo Du mit mehreren anderen Kaninchen fr&amp;ouml;hlich herumgehoppelt bist.&amp;nbsp;Es wurde h&amp;ouml;chste Zeit, dass wieder ein M&amp;uuml;mmelchen bei mir einzog. Seit Beelzi im vorangegangenen Mai gestorben war, war ich ganz verzweifelt und konnte mich trotz regelm&amp;auml;&amp;szlig;iger Besuche in Zoogesch&amp;auml;ften nicht entscheiden, welches M&amp;uuml;mmelchen ich nehmen sollte.&amp;nbsp; Die Liebe auf den ersten Blick wollte sich einfach nicht einstellen, egal, in wie vielen Zoogesch&amp;auml;ften ich mir Kaninchen anschaute.&amp;nbsp;Deshalb fuhr ich am 15. November mit dem Fahrrad ins Tierheim, um mir dort die armen M&amp;uuml;mmelchen anzuschauen, die ihr Zuhause verloren hatten.&amp;nbsp; Eigentlich wollte ich nicht wieder ein Kaninchen aus dem Tierheim. Meine Erfahrungen mit dem &amp;uuml;ber&amp;auml;ngstlichen Muffin und seinen zahlreichen Unarten hatte mich in meiner Euphorie, einem solchen Kaninchen ein neues, gutes Zuhause geben zu wollen, ziemlich gebremst.&amp;nbsp;Aber Dir - einem weiblichen, noch jungen &amp;quot;Pinocchio-Doppelg&amp;auml;nger&amp;quot; - konnte ich schlie&amp;szlig;lich nicht widerstehen.&amp;nbsp;Da war allerdings das Transportproblem: Weil ich nicht wusste, ob ich ein Kaninchen finde, hatte ich meine Transporttasche nicht mitgenommen. Die Pflegerin bot an, ich k&amp;ouml;nnte eine Transportbox aus den&amp;nbsp; Tierheimbest&amp;auml;nden ausleihen. Ich sollte sie bei Gelegenheit wieder zur&amp;uuml;ckbringen. Dieses Angebot nahm ich nat&amp;uuml;rlich gerne wahr.&amp;nbsp;Die Pflegerin lie&amp;szlig; mich das Antragsformular ausf&amp;uuml;llen, dann musste ich in den Kassenraum, um Deine &amp;quot;Abl&amp;ouml;se&amp;quot; zu l&amp;ouml;hnen: F&amp;uuml;nfzehn Euro. Dort bekam ich den Tierabgabevertrag ausgeh&amp;auml;ndigt.&amp;nbsp;Zur&amp;uuml;ck im Kleintierhaus hat die Pflegerin zwei H&amp;auml;nde voll Heu in die Transportbox gegeben und Dich eingefangen, und dann ging es auf den Nachhauseweg, einh&amp;auml;ndig auf dem Fahrrad, ein 1,5-Kilo-Kaninchen in einem Transporter in der linken Hand haltend, bei grauem Novemberwetter und ziemlichem Gegenwind. Eine wilde, wundervolle Fahrt in das Leben mit einem neuen Kaninchenfreund an der Seite war es gewesen.Schon auf dieser Fahrt war ich ganz vernarrt in Dich. Du hattest Dich in das Heu gekuschelt und irgendwie so s&amp;uuml;&amp;szlig; &amp;acute;rausgeguckt, dass mir das Herz schmolz, wenn ich einen Blick durch die Luftschlitze der Box warf. Dein intelligentes Gesichtchen wirkte so erwartungsvoll und vertrauensvoll, als h&amp;auml;ttest Du gewusst, dass Du nun in ein Zuhause kommst, das f&amp;uuml;r immer Dein ist. Nie wieder w&amp;uuml;rdest Du weggegeben werden, Deine vertraute Umgebung verlieren, in die fremde Umgebung und Anonymit&amp;auml;t eines Tierheimes abgeschoben.Daheim angekommen habe ich Dich in das Laufgehege gesetzt und die T&amp;uuml;r des Transporters aufgemacht. Dann musste ich gleich noch einmal losradeln, denn ich hatte au&amp;szlig;er dem K&amp;auml;fig und der Einstreu kein Futter und kein Heu da. Bis ich vom Einkauf aus dem Zooladen zur&amp;uuml;ckkam, hattest Du Dich aus dem Transporter herausgewagt, bist aber schnell wieder hineingeschl&amp;uuml;pft, als Du mich geh&amp;ouml;rt hast.Ich habe einen ger&amp;auml;umigen 1-m-K&amp;auml;fig f&amp;uuml;r Dich eingerichtet. Beelzis K&amp;auml;fig, der nun Dir geh&amp;ouml;ren sollte, Dein Zuhause werden w&amp;uuml;rde. Bald darauf lagst Du so vertrauensselig auf dem Stroh, als h&amp;auml;ttest Du schon immer bei mir gelebt.&amp;nbsp;In den folgenden Tagen und Wochen lernte ich Dich als das komplette Gegenteil von Beelzi kennen. Statt Dich w&amp;auml;hrend des Freilaufs mal hinzulegen und beschmusen und massieren zu lassen, bist Du lieber herumgehoppelt und -gestromert und hast Deine Umgebung ganz genau erkundet, bist in Schubl&amp;auml;den gekrochen und in das unterste Regal der Wohnwand gesprungen - etwas, das noch keinem Kaninchen vor Dir zu machen eingefallen ist. Und ich habe mich krummgelacht &amp;uuml;ber Deine Einf&amp;auml;lle und Deine Lebendigkeit.&amp;nbsp;Noch nie hat mich ein Kaninchen so oft zum Lachen gebracht wie Du.Deshalb war es so einfach, Dich ins Herz zu schlie&amp;szlig;en. Obwohl Du v&amp;ouml;llig anders bist als Beelzi. Du bist auf Deine ureigene Art wundervoll und liebenswert. Und einzigartig. Und ich m&amp;ouml;chte Dich keine Sekunde mehr missen in meinem Leben. Du bist bei mir eingezogen, heute vor einem Jahr, und die traurigen, langweiligen Monate seit dem schmerzvollen Abschied von Beelzi waren vorbei. Deshalb sage ich heute, an Deinem Jahrestag, von Herzen danke.&amp;nbsp;&amp;nbsp;Danke, Schnuggy, dass Du bei mir bist!Schnuggy, meine h&amp;uuml;bsche, &amp;uuml;beraus kluge, neugierige und lustige Kaninchenmaus aus dem Tierheim - zwei Jahre alt, seit einem Jahr bei mir</description>
<link>http://blogs.dhd24.com/BunnyDiary/73603/</link>
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<title>Eine Woche einstreufrei</title>
<description>Morgen ist Godzillas Kastration eine Woche her, und ich bin ziemlich erleichtert - nicht nur, weil es meinem hoppelnden Schokoladenst&amp;uuml;ckchen wieder gut geht, vielmehr auch, weil sein K&amp;auml;fig ab sofort nicht mehr komplett einstreufrei sein muss. Das war schon eine ziemliche Sauerei mit der Stoheinlage; Stroh saugt Urin nat&amp;uuml;rlich nicht so gut auf wie Holzsp&amp;auml;ne. Morgens und abends musste ich mit K&amp;uuml;chent&amp;uuml;chern alle N&amp;auml;sse aus der Unterschale wischen und die Stroheinlage komplett erneuern.Heute habe ich nach einer gr&amp;uuml;ndlichen W&amp;auml;sserung der Unterschale eine d&amp;uuml;nne Einstreuschicht in den K&amp;auml;fig gegeben. Eigentlich d&amp;uuml;rfte nichts mehr passieren, die Operationsstellen sind gut verheilt, zur Sicherheit habe ich &amp;uuml;ber die Einstreu aber noch eine Schicht gepresstes Heu als Polsterung getan.Das Pressheu habe ich heute in einem Supermarkt gekauft, und obwohl es das Produkt einer bekannten Futtermittelmarke ist, staubt es f&amp;uuml;rchterlich und riecht &amp;uuml;berhaupt nicht, ganz im Gegensatz zu dem frischen Bergwiesenheu, das ich meinen Kaninchen f&amp;uuml;ttere und das immer herrlich nach &amp;quot;Allg&amp;auml;uer Alm&amp;quot; duftet. Dieses minderwertige Pressheu w&amp;uuml;rde ich meinen Tieren nie ausschlie&amp;szlig;lich zu fressen geben, als weiche Unterlage f&amp;uuml;r Godzilla kommt es allerdings gelegen. Au&amp;szlig;erdem lasse ich Godzilla vorerst noch die mit einem weichen Handtuch gepolsterte Hasentoilette im K&amp;auml;fig, die er mittlerweile als Ruhebett sch&amp;auml;tzen gelernt hat. Ich finde es mega-s&amp;uuml;&amp;szlig;, wenn er sich darin wohlig herumfl&amp;auml;zt. Witzigerweise benutzt er sie nicht als Toilette, wenn sie in seinem K&amp;auml;fig steht, w&amp;auml;hrend des&amp;nbsp;Freilaufs allerdings schon. Da steht sie entweder im Wohnzimmer oder sp&amp;auml;ter dann im Laufgehege.Angeblich werden manche Rammler nach der Kastration ruhiger. Ich frage mich, wie das bei Godzilla aussehen sollte. Er klebt beim auf-dem-Arm-halten und streicheln ja jetzt schon an mir wie die Fliege an der Leimfalle Eine Lage Pressheu bedeckt nun eine d&amp;uuml;nne Schicht Einstreu in Godzillas Wohnung.Das Schokoh&amp;auml;schen w&amp;auml;hrend des Freilaufs&amp;nbsp;in seiner noch einstreufreien Toilette.</description>
<link>http://blogs.dhd24.com/BunnyDiary/70726/</link>
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<title>Countdown für Schnuggy und Godzilla</title>
<description>Endlich! Der Countdown f&amp;uuml;r die Zusammenf&amp;uuml;hrung von Schnuggy und Godzilla l&amp;auml;uft, nachdem Godzilla nun kastriert ist.&amp;nbsp;Noch acht Wochen, dann k&amp;ouml;nnen die beiden ihren Freilauf gemeinsam genie&amp;szlig;en.&amp;nbsp; Noch trennt sie das Gitter des Laufgeheges voneinander, in das Klein-Monsti verbannt wird, nachdem er eine Stunde allein im Zimmer herumgehoppelt ist. Sobald Schnuggy herausgelassen wird, muss der kleine Sch&amp;uuml;rzenj&amp;auml;ger - oder besser Kaninchenm&amp;auml;dchenj&amp;auml;ger - sicher verwahrt sein. `Mpf! &amp;Uuml;berall Gitterst&amp;auml;be!!! So wird das nix. Kein Herankommen an dieses bezaubernde wei&amp;szlig;e Schnuggelchen!&amp;acute;Wenngleich das Laufgehege aus Holz ein bisschen unpraktisch ist, weil es selbst zusammengeklappt ordentlich Platz wegnimmt (eine Abdeckung hat&amp;acute;s ja auch noch) und von den M&amp;uuml;mmelchen trotz Verst&amp;auml;rkung mit Metall-Leisten innen mit Vorliebe angenagt wird (wie kann man AUSGERECHNET f&amp;uuml;r Kaninchen ein HOLZgehege entwerfen???),&amp;nbsp;w&amp;uuml;sste ich nicht wirklich, wie ich das Problem mit dem getrennten Freilauf ohne das Gehege l&amp;ouml;sen sollte. Bestenfalls m&amp;uuml;sste Silly nach dem Freilauf wieder zur&amp;uuml;ck in den K&amp;auml;fig.&amp;nbsp;Mit Hilfe des Geheges kann er trotzdem drau&amp;szlig;en bleiben, und Schnuggy ist vor seinen Ann&amp;auml;herungsversuchen sicher, obgleich ihr die nat&amp;uuml;rlich sogar gefallen w&amp;uuml;rden, davon bin ich &amp;uuml;berzeugt. Manchmal f&amp;uuml;hrt der &amp;quot;gro&amp;szlig;e Kleine&amp;quot; einen regelrechten &amp;quot;Balztanz&amp;quot; auf und hoppelt in einer bestimmten Abfolge im Gehege herum, darauf bedacht, dass Schnuggy ihn dabei beobachtet. Mal sehen, wie lange dieses Verhalten nach der Kastration noch bestehen bleibt.Gerne relaxt das bewegungsfreudige Schn&amp;uuml;ggle in Godzillas N&amp;auml;he.</description>
<link>http://blogs.dhd24.com/BunnyDiary/70597/</link>
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<title>Godzillas Kastration</title>
<description>Am ersten Oktober hatte Godzilla nun seinen Kastrationstermin. Gleich am&amp;nbsp; Morgen, bevor ich ins B&amp;uuml;ro ging,&amp;nbsp; brachte ich ihn in der gro&amp;szlig;en Transporttasche, die ich mit zwei zusammengelegten Handt&amp;uuml;chern weich ausgepolstert hatte, zum Tierarzt.&amp;nbsp;Zu Schnuggy sagte ich: &amp;quot;Du bist heute alleine, arme Maus, Dein Freund ist den Tag &amp;uuml;ber nicht hier bei Dir!&amp;quot; Und als h&amp;auml;tte Schnuggy genau gewusst, dass etwas Besonderes vorging, hockte sie sich ganz nah ans K&amp;auml;figgitter und schaute mit ihren gro&amp;szlig;en Kugelaugen aufmerksam zu, als ich Godzilla aus seinem K&amp;auml;fig in die Transporttasche hob.Zum ersten Mal, seit ich Kaninchen halte und&amp;nbsp;Rammler&amp;nbsp;kastrieren lasse, musste ich in der Tierarztpraxis ein Formular unterschreiben, das den Tierarzt von der Verantwortung f&amp;uuml;r Unw&amp;auml;gbarkeiten w&amp;auml;hrend der OP (Kreislaufversagen etc.) freistellt. Nach einer kurzen Besprechung des Ablaufes mit der Tier&amp;auml;rztin und einem Check ihrerseits, ob Godzillas Hoden f&amp;uuml;r die Kastration ausreichend entwickelt sind (waren sie nat&amp;uuml;rlich), musste ich Silly schweren Herzens seinem Schicksal &amp;uuml;berlassen.Gegen 12.30 Uhr rief ich beim Tierarzt an und erfuhr, dass Godzilla aus der Narkose erwacht&amp;nbsp; sei und ich ihn abholen k&amp;ouml;nnte. Ich vereinbarte 16.00 Uhr als Abholtermin, der Arbeitstag wollte schlie&amp;szlig;lich erst einmal beendet werden.&amp;nbsp; P&amp;uuml;nktlich kurz nach 16.00 Uhr stand ich in der Praxis, durfte nat&amp;uuml;rlich erst mal die Rechnung bezahlen und fragte mich einmal mehr wie es kommt, dass eine Dienstleistung heutzutage einen h&amp;ouml;heren Betrag in Euro kostet, als sie fr&amp;uuml;her in DM gekostet hat. Bei diesen horrenden Tierarztrechnungen wundert es mich kein bisschen, dass immer mehr Tiere im Tierheim landen und auch die Tierarztrechnungen in den Tierheimen regelrecht explodieren.&amp;nbsp;Als h&amp;auml;tte die Tierarzthelferin meine Gedanken gelesen, bat sie mich mitzukommen und f&amp;uuml;hrte mich in den Raum, in dem die operierten Tiere betreut werden. Von der Sauberkeit und den ger&amp;auml;umigen, mit weichen Decken ausgestatteten K&amp;auml;figen f&amp;uuml;r die operierten Tiere war ich angenehm &amp;uuml;berrascht. Meine Meinung &amp;uuml;ber die zu hohen Kosten f&amp;uuml;r einen solch kleinen Eingriff &amp;auml;ndert das aber auch nicht.Godzilla sa&amp;szlig; in einer der gro&amp;szlig;en K&amp;auml;figboxen, wo er sich &amp;auml;ngstlich in die hinterste Ecke gekauert hatte, und ich kam nicht umhin zu bemerken: &amp;quot;Wow, Godzilla, Du hast ja eine richtige Luxussuite hier gehabt!&amp;quot;Die Helferin holte ihn heraus und setzte ihn in die bereitstehende Transporttasche, und dann ging es ohne Verz&amp;ouml;gerung auf den ca. 15-min&amp;uuml;tigen Fu&amp;szlig;weg nach Hause.&amp;nbsp;Auf dem Weg &amp;uuml;berlegte ich mir, wie ich die Empfehlung der Tier&amp;auml;rztin, Godzilla eine Woche lang ohne Einstreu zu halten, in der Praxis umsetzen k&amp;ouml;nnte. St&amp;auml;ndig sah ich vollgepullerte und mit K&amp;ouml;tteln &amp;uuml;bers&amp;auml;te Decken und Handt&amp;uuml;cher vor mir, die dreimal am Tag ausgewechselt und jedesmal sofort gewaschen werden m&amp;uuml;ssen. Abgesehen davon, dass ich gar nicht so viele Decken und Handt&amp;uuml;cher besitze, w&amp;uuml;rde mir wegen meines Vollzeitjobs auch die Zeit fehlen, diese st&amp;auml;ndig zu wechseln und zu waschen.Zuhause angekommen entfernte ich zuerst einmal die Einstreu aus Godzillas K&amp;auml;fig und s&amp;auml;uberte die Schale. Ferner leerte ich eine der beiden Hasentoiletten und stellte sie mit K&amp;uuml;chent&amp;uuml;chern ausgepolstert in die K&amp;auml;figunterschale, und zwar auf die linke Seite.&amp;nbsp;&amp;nbsp;W&amp;auml;hrend ich das &amp;quot;Werk&amp;quot; betrachtete, kam mir die Idee, dass Stroh eigentlich ein ideales Bodenmaterial w&amp;auml;re. Grob genug, um nicht mit evtl. Wunden zu verkleben, eine warme Unterlage und in jeder Hinsicht besser als ein Handtuch oder eine Decke. Nur hatte ich kein Stroh daheim, ich verwende es sonst nur w&amp;auml;hrend der Wintermonate als zus&amp;auml;tzliche Bodenbedeckung.&amp;nbsp;Also habe ich mich aufs Fahrrad gesetzt und bin zum n&amp;auml;chsterreichbaren Zooladen gefahren, um einen Beutel Stroh zu kaufen. Was tut man nicht alles f&amp;uuml;r seine Lieblinge!Godzilla benutzte die Toilette sogar sofort, obgleich sie sonst mit normaler Einstreu gef&amp;uuml;llt ist und er K&amp;uuml;chent&amp;uuml;cher als Bodenbelag daf&amp;uuml;r gar nicht kennt. Am anderen Morgen allerdings war das Stroh in der rechten oberen K&amp;auml;figecke durchweicht - ich hatte nicht bedacht, dass die RECHTE obere Ecke eigentlich seine &amp;quot;Kloecke&amp;quot; ist und nicht die linke. Wie doof kann man nach jahrzehntelanger Kaninchenpflege eigentlich sein?! Also habe ich nach der S&amp;auml;uberung der K&amp;auml;figunterschale und der Toilette diese&amp;nbsp;auf der rechten Seite plaziert. Anderntags war das Stroh auf der LINKEN Seite mit Urin vollgesogen, und das Hasenklo unbenutzt. Ich verstand das nat&amp;uuml;rlich nicht und wunderte mich. Sp&amp;auml;ter sah ich, dass Silly das mit K&amp;uuml;chent&amp;uuml;chern gepolsterte Klo als &amp;quot;Bett&amp;quot; zum Reinlegen und Relaxen benutzt.&amp;nbsp;Offenbar ist es dem kleinen Witzbold als Klo zu schade.&amp;nbsp;Am Abend des Operationstages hatte Godzilla keinen rechten Appetit. Er sa&amp;szlig; teilnahmslos&amp;nbsp; herum. Ich habe ihn ein bisschen gestreichelt und getr&amp;ouml;stet, was ihm zu gefallen schien, aber sein &amp;uuml;blicher Hei&amp;szlig;hunger aufs Essen wollte sich nicht einstellen. Ich versorgte ihn f&amp;uuml;r die Nacht mit Trockenfutter und einigen Gem&amp;uuml;sest&amp;uuml;cken. Heu hat er sowieso immer zur Verf&amp;uuml;gung. Die &amp;Auml;rztin meinte, es sei wichtig, dass er frisst, andernfalls m&amp;uuml;sste ich mir Medikamente holen.Freilauf gew&amp;auml;hrte ich Godzilla am Operationstag abends nicht. Abgesehen davon, dass er ohnehin apathisch wirkte, fielen ihm dauernd die &amp;Auml;uglein zu. Die Narkose schien noch nachzuwirken. Schnuggy durfte nat&amp;uuml;rlich heraus, allerdings benahm sie sich &amp;uuml;ber die Ma&amp;szlig;en komisch. Dauernd machte sie M&amp;auml;nnchen und sicherte die Umgebung, als ob Gefahr in der Luft liege, und zeigte schreckhaftes Verhalten. Dieses kluge, sensible Kaninchen musste genau gesp&amp;uuml;rt haben, dass mit ihrem Freund an diesem Tag etwas geschehen war, etwas Bedrohliches. Vielleicht hatte Godzilla auch einen seltsamen Geruch an sich vom Aufenthalt in der Tierarztpraxis her, oder Schnuggy roch einfach seine Angst, was sich dann auf sie selbst &amp;uuml;bertrug. Ich fand das eine interessante Beobachtung.&amp;nbsp;&amp;nbsp; Etwas &amp;Auml;hnliches konnte ich beobachten, als ich damals meinen s&amp;uuml;&amp;szlig;en Widder Muffin zum Einschl&amp;auml;fern bringen musste. Seine Partnerin Beelzi schaute angespannt und mit regelrecht angstgeweiteten Augen zu, wie ich Muffin aus dem K&amp;auml;fig holte und in die Transporttasche setzte. Als h&amp;auml;tte sie genau gewusst, dass etwas Schreckliches mit ihrem Freund geschehen w&amp;uuml;rde. Unglaublich, wie aufmerksam Kaninchen sind und wie sie auf das reagieren, was mit ihrem Artgenossen passiert. Deshalb kann ich mir gut die Angst vorstellen, die so ein Tierchen aussteht, wenn man es nach Monaten oder gar Jahren pl&amp;ouml;tzlich weggibt und damit aus seiner vertrauten Umgebung rei&amp;szlig;t.Am 02.10. morgens war immerhin Godzillas Napf leer. Die morgendliche Ration Trockenfutter und Obst rief bei ihm allerdings erneut keine Begeisterung hervor. Er schien immer noch Schmerzen zu haben.&amp;nbsp;Als ich am Freitag am sp&amp;auml;ten Nachmittag von der Arbeit nach Hause kam, hatte Godzilla den Futternapf geleert. Auch sonst wirkte er wieder &amp;quot;normal&amp;quot; auf mich.&amp;nbsp; Abends lie&amp;szlig; ich ihn im Laufgehege herumhoppeln, was ihm wie &amp;uuml;blich Spa&amp;szlig; machte. Ich hatte nicht mehr den Eindruck, dass er Schmerzen litt. Offene Wunden sind nach einer&amp;nbsp; Kastration eigentlich gar nicht vorhanden, die Operationsstellen sind bereits mit F&amp;auml;den ordentlich vern&amp;auml;ht. Es juckte Godzilla anscheinend, denn manchmal leckte er sich ab. Ansonsten war er ganz der Alte und beobachtete aufmerksam Schnuggy, die wie &amp;uuml;blich um das Laufgehege herumrannte. Sp&amp;auml;ter im K&amp;auml;fig machte er sich ohne Verz&amp;ouml;gerung &amp;uuml;ber seinen Futternapf her.Heute morgen, 03.10., zwei Tage nach der OP, war er bereits wieder v&amp;ouml;llig hergestellt und f&amp;uuml;hrte seinen &amp;uuml;blichen Freudentanz auf, als ich ihm die morgendliche Futterration reichte. Er dreht sich dann vor lauter Vorfreude mehrfach um seine eigene Achse, stellt sich auf die Hinterbeine und kann es kaum erwarten, bis der frisch gef&amp;uuml;llte Napf endlich in seinem K&amp;auml;fig landet.Ich bin erleichtert, dass die Kastration geschafft ist. Nun dauert es acht Wochen, bis ich Schnuggy und Godzilla endlich &amp;quot;gefahrlos&amp;quot; zusammenlassen kann. Fr&amp;uuml;her bekam man&amp;nbsp; immer sechs Wochen als Frist zu h&amp;ouml;ren, die Tier&amp;auml;rztin meinte jedoch diesmal, acht Wochen seien sicherer. Und ich glaube das auch.Ich freue mich sehr darauf, die beiden endlich miteinander herumhoppeln zu sehen. Das wird ein ganz tolles Weihnachtsgeschenk f&amp;uuml;r mich. Und f&amp;uuml;r Schnuggy und Godzilla sowieso!&amp;nbsp;Der frisch kastrierte Godzilla in seiner einstreufreien WohnungAlles &amp;uuml;berstanden! Es schmeckt Klein-Monsti wieder :-))</description>
<link>http://blogs.dhd24.com/BunnyDiary/70578/</link>
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<title>Godzilla der Kaninchen-Teenager</title>
<description>Godzilla ist nun etwa f&amp;uuml;nfeinhalb Monate alt und hat bislang eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht. Vom grauen, wuschelhaarigen Babykaninchen zu einem wunderh&amp;uuml;bschen Teenie in der faszinierenden Fellfarbe marder. Marderfarbige Kaninchen sind Teilalbinos, habe ich in der Zwischenzeit gelernt, weswegen Sillys Augen feuerrot leuchten, wenn das Licht in bestimmter Weise darauff&amp;auml;llt - oder beim Fotografieren mit Blitz.&amp;nbsp;Heute bekommt mein s&amp;uuml;&amp;szlig;es Kaninchenmonster zum letzten Mal Fertigfutter f&amp;uuml;r junge bzw. Baby-Kaninchen. Ab sofort darf Godzilla das Premium-Kaninchenfutter &amp;quot;Selective&amp;quot; der Fa. Supreme Petfoods fressen, was mir die F&amp;uuml;tterung etwas erleichtert. Ich muss beim F&amp;uuml;llen der N&amp;auml;pfe nicht mehr darauf achten, jedem Kaninchen sein gesondertes Futter zu reichen. Seit ein paar Tagen schon habe ich Selective zu dem bisher gef&amp;uuml;tterten &amp;quot;Bunny Young&amp;quot; gemischt, um ihn langsam umzustellen. Aber Essware ist f&amp;uuml;r Klein-Monsti ohnehin kein Problem, er lebt ganz nach der Devise: Verputzt wird, was im Napf ist. Futter abzulehnen k&amp;auml;me diesem verfressenen Kaninchen nie in den Sinn.Etwas m&amp;uuml;hevoll, weil doppelt zeitraubend, ist im Augenblick noch der Freilauf, weil Schnuggy und Godzilla nach wie vor nicht zusammen laufen d&amp;uuml;rfen. Godzilla muss erst noch kastriert werden, damit will ich aber warten, bis er volle sechs Monate alt ist und die Narkose besser &amp;uuml;bersteht.Im Augenblick m&amp;uuml;ssen sich die beiden mit einem Flirt durch Gitterst&amp;auml;be begn&amp;uuml;gen. Allerdings merke ich - wie bereits damals bei Beelzebub und Muffin -, dass selbst die Getrennthaltung zweier Kaninchen besser ist als eine absolute Einzelhaltung. Die Tiere orientieren sich optisch aneinander und wirken viel zufriedener, wenn sie einen Artgenossen wenigstens sehen k&amp;ouml;nnen.&amp;nbsp;&amp;nbsp; Trotzdem fiebern nicht nur Schnuggy und Godzilla dem gro&amp;szlig;en Tag entgegen, wenn sie endlich wieder zusammen laufen d&amp;uuml;rfen. Auch ich bin schon mega-gespannt darauf, wie sie sich verhalten und ob ihr Miteinander so harmonisch wird, wie ich es mir erhoffe, damit sie dann auch zusammen in einem K&amp;auml;fig wohnen k&amp;ouml;nnen.&amp;nbsp;Wenn es danach geht, wie sich die beiden immer anschmachten, kann es kaum etwas anderes werden als ein Happy-End &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;quot;Was soll das hei&amp;szlig;en - Wei&amp;szlig;e Kreide&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; ist kein Kaninchenfutter???&amp;quot;</description>
<link>http://blogs.dhd24.com/BunnyDiary/69921/</link>
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<title>Die Leiden eines Nagetierbesitzers oder Klein-Monstis Streich</title>
<description>Es ist zum Verr&amp;uuml;cktwerden. Nun hat SCHON WIEDER eine Zuckerschnute das Kabel von der Telefondose zum DSL-Splitter gekappt. Es ist ja erst das ungef&amp;auml;hr dritte Mal in diesem Jahr und das wohl mindestens f&amp;uuml;nfzigste Mal in meiner &amp;quot;Kaninchenhalter-Karriere&amp;quot;.Gl&amp;uuml;cklicherweise ist die Reparatur heutzutage nicht mehr ganz so aufw&amp;auml;ndig wie fr&amp;uuml;her. Ich ziehe einfach das kaputte Kabel &amp;acute;raus, kauf&amp;acute;ein neues und st&amp;ouml;psel&amp;acute; es wieder an. Bei meinem fr&amp;uuml;heren Telefon musste ich jedesmal die Telekom verst&amp;auml;ndigen, die dann einen Mitarbeiter herschickte, der das Kabel aus der Telefondose &amp;quot;befreite&amp;quot;. Das war wirklich umst&amp;auml;ndlich. Zu zahlen brauchte ich allerdings nie was f&amp;uuml;r diesen Schaden, das finde ich im Nachhinein noch prima und sehr liebensw&amp;uuml;rdig. Die hatten echt Verst&amp;auml;ndnis f&amp;uuml;r die &amp;quot;Leiden eines Nagetierbesitzers&amp;quot; (wiewohl Kaninchen gar keine Nagetiere sind, sondern zu den Hasenartigen geh&amp;ouml;ren, das freilich &amp;auml;ndert nichts daran, dass sie ihre Z&amp;auml;hne gern in jene Dinge schlagen, in die sie es nicht sollen).Ein jedes Kaninchen, das ich besa&amp;szlig;, hat es in seinem wenn auch noch so kurzen Leben mindestens ein Mal geschafft, ein Telefonkabel zu killen.Eine sinnvolle Anschaffung w&amp;auml;re es daher f&amp;uuml;r mich sicher, wenn ich mir - rein prophylaktisch sozusagen - Ersatzkabel kaufen w&amp;uuml;rde. Dann m&amp;uuml;sste ich nicht jedesmal in den Elektromarkt hetzen. Au&amp;szlig;erdem bin ich &amp;uuml;berzeugt, wenn ich die Ersatzkabel zu Hause h&amp;auml;tte, w&amp;uuml;rde nie mehr ein Kaninchen ein Kabel durchnagen - wenigstens solange nicht, bis die Technik weiter fortgeschritten ist und die Kabel unbrauchbar w&amp;auml;ren, weil es inzwischen andere gibt.Nachdem es in diesem Jahr bereits zwei Mal kurz hintereinander passierte, dass mir ein Ninchen einmal das Telefonkabel und einmal das Splitter-Verbindungskabel kappte, habe ich den Schuh-Aufbewahrungsschrank im Flur endg&amp;uuml;ltig an einen anderen Platz versetzt, obwohl es mir optisch nicht gef&amp;auml;llt. Auf diese Weise wird jedoch die Telefondose komplett verdeckt und die Zuckerschnuten haben keine M&amp;ouml;glichkeit mehr, an die Kabel heranzukommen.&amp;nbsp;Dachte ich!&amp;nbsp;Am Dienstag Abend war ich gerade mit der S&amp;auml;uberung von Schnuggys K&amp;auml;fig besch&amp;auml;ftigt, als mein Blick zu Godzilla fiel, der im Flur herumhoppelte und pl&amp;ouml;tzlich auff&amp;auml;llig an der Schmalseite des Schrankes herumschn&amp;uuml;ffelte. Von wegen schn&amp;uuml;ffelte.&amp;nbsp;Ich sah gerade noch das Kabel, das AUSGERECHNET an der Schmalseite hinter dem Schrank hervorhing, in seinem ebenso s&amp;uuml;&amp;szlig;en wie gierigen Hasenm&amp;uuml;ndchen verschwinden und stie&amp;szlig; einen Schrei aus, worauf Klein-Monsti das Kabel fahren lie&amp;szlig;.&amp;nbsp;Zu sp&amp;auml;t! Das Kabel war bereits fast komplett durchgenagt. Telefon tot, Internetsurfen abgesagt. Dieses unm&amp;ouml;gliche, nagez&amp;auml;hnige Kaninchenkindmonster!!!&amp;nbsp; Nat&amp;uuml;rlich hielt mein &amp;Auml;rger gerade mal zwei Millisekunden, dann musste ich lachen und holte mir den Kleinen auf den Arm, um ihn abzuschmatzen. Ich liebe Kaninchen &amp;uuml;ber alles, ich k&amp;ouml;nnte diesen s&amp;uuml;&amp;szlig;en Gesch&amp;ouml;pfen niemals b&amp;ouml;se sein. Kaninchen d&amp;uuml;rfen bei mir alles, sie tragen gewisserma&amp;szlig;en einen Heiligenschein &amp;uuml;ber ihren zauberhaften, kleinen Gesichtern.Und ehrlich - wer braucht schon Telefon oder Internet, wenn er solch himmlische Wesen zum Herumknutschen hat!</description>
<link>http://blogs.dhd24.com/BunnyDiary/68704/</link>
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<title>Putztag bei Pippo</title>
<description>`Jetzt muss ich aber mal nach dem Rechten schauen, ob unsere menschliche Versorgerin auch alles richtig gemacht und Pippos Bude nach dem Putzen wieder so einger&amp;auml;umt hat, wie sich&amp;acute;s geh&amp;ouml;rt!&amp;acute;&amp;nbsp;`Hmmm.....scheint alles o.k. zu sein. - Ob in dem Napf dort dr&amp;uuml;ben Futter ist, das ich mal kosten k&amp;ouml;nnte?&amp;acute;&amp;nbsp;&amp;quot;NEIN, Schnuggy! Du springst jetzt nicht in diesen K&amp;auml;fig, der geh&amp;ouml;rt Dir nicht!&amp;quot;&amp;nbsp;`So ein Mist aber auch.......!&amp;acute;</description>
<link>http://blogs.dhd24.com/BunnyDiary/68703/</link>
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<title>Hamsterchen Pippo ist eingezogen</title>
<description>Ende Juli haben meine geliebten Zuckerschnuten Schnuggy und Godzilla mit Pippo endlich einen hamsternden Mitbewohner bekommen.&amp;nbsp;&amp;nbsp;Die Anschaffung eines Hamsters hatte ich seit langem vor und fand im Urlaub endlich Zeit, das n&amp;ouml;tige Zubeh&amp;ouml;r zu kaufen und mich in den Zoogesch&amp;auml;ften nach jungen Teddyhamstern umzuschauen. Nach wochenlangem &amp;Uuml;berlegen, ob ich einen Dsungarischen Zwerghamster oder einen Goldhamster nehmen soll, habe ich mich f&amp;uuml;r letzteren, und zwar in der &amp;quot;Langhaarversion&amp;quot;, entschieden.&amp;nbsp;Aus einer Lieferung ganz junger Tiere konnte ich schlie&amp;szlig;lich ausw&amp;auml;hlen. Pippo wog beim Kauf gerade mal 50 g und sein Fell war noch ganz kurz, fast wie bei einem normalhaarigen Goldhamster. Inzwischen ist es an einzelnen Stellen schon ein gutes St&amp;uuml;ck l&amp;auml;nger geworden und steht lustig ab.&amp;nbsp;Als ich ihn auf dem Sofa laufen lie&amp;szlig; - etwas, das ich nicht oft mache, weil er als Hamsterkind noch viel zu flink ist und sich gern aus dem Staub machen w&amp;uuml;rde - kam Schnuggy hinzu und hat ihn neugierig beschnuppert. Offenbar hat sie beschlossen, dass sie den Kleinen weder zu f&amp;uuml;rchten noch zu beachten braucht, denn nach einer Weile sie ist weiter ihres Weges gehoppelt.&amp;nbsp;Dieser unglaubliche Winzling (also von wegen &amp;quot;unglaublicher Hulk&amp;quot; - &amp;quot;unglaublicher Hamster&amp;quot;&amp;nbsp; muss das hei&amp;szlig;en) hat es geschafft, gleich in seiner ersten Nacht bei mir aus seinem K&amp;auml;fig auszubrechen. Gl&amp;uuml;cklicherweise habe ich es sofort gemerkt und fing ihn ab, bevor er sich auf Erkundungstour durch die Wohnung begeben konnte. Er musste postwendend in einen rundum geschlossenen Plastikk&amp;auml;fig mit engmaschigem Gittereinsatz im Dach umziehen, um weiteren Ausbruchsversuchen vorzubeugen.&amp;nbsp;&amp;nbsp;Ich hoffe allerdings, dass er irgendwann in den gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren K&amp;auml;fig zur&amp;uuml;ckziehen kann, es gibt dort n&amp;auml;mlich mehr Platz f&amp;uuml;r Klettervorrichtungen und Versteckh&amp;auml;uschen. In diesem K&amp;auml;fig haben fr&amp;uuml;her schlie&amp;szlig;lich Ratten gewohnt.......&amp;nbsp;Derzeit hat Pippo noch etwas Angst vor der Hand, die sich bewegenden Finger sind ihm offenbar suspekt. Wenn er gestreichelt wird, versucht er, sich in die Streu einzugraben, oder er schmei&amp;szlig;t sich auf den R&amp;uuml;cken, um den vermeintlichen Angreifer abzuwehren. Immerhin nimmt er mittlerweile Nahrung aus der Hand, mit Vorliebe Obst. Pippo schl&amp;auml;ft immer sehr lang, vor 23.00 Uhr kommt er nie freiwillig aus seinem Schlafhaus, und vor Morgengrauen verschwindet er bereits wieder darin. W&amp;uuml;rde mich nicht wundern, wenn er manchmal von schwarz-wei&amp;szlig;en Werkaninchen tr&amp;auml;umt. Getroffen hat er ja schon eines.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Einmal z&amp;auml;rtlich schnuppern, bitte!&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Schnuggy hei&amp;szlig;t Pippo willkommen</description>
<link>http://blogs.dhd24.com/BunnyDiary/68450/</link>
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<title>Kaninchen-Charme</title>
<description>Nach dieser siebten Woche, die Godzilla nun bei mir ist, gibt es hinsichtlich seines Geschlechts keinen Zweifel mehr, die Hoden sind jetzt deutlich sichtbar. So passt also der Name, den ich gew&amp;auml;hlt habe, umso besser. Zur Zeit scheint er gar nicht zu wachsen, was mir Gelegenheit gibt, sein zauberhaftes, juveniles Wesen zu genie&amp;szlig;en.Etwas weniger genie&amp;szlig;e ich die Urinmengen, die dieses liebenswerte Monster produziert, auch wenn ich den Geruch von Kaninchenurin mag und die&amp;nbsp;Hinterlassenschaften eines Kaninchens in keiner Weise eklig finde. Schlie&amp;szlig;lich sind diese Tiere Veganer,&amp;nbsp;daher riechen Urin und K&amp;ouml;ttelchen&amp;nbsp;so gut wie gar nicht - ein weiteres Plus f&amp;uuml;r Kaninchen als Haustiere. Je mehr Urin sie allerdings im K&amp;auml;fig hinterlassen, desto l&amp;auml;nger dauert das herausholen der verschmutzten Einstreu und das Ersetzen durch frische. Was bei Schnuggy relativ schnell geht, dauert bei Godzilla daher doppelt so lange.Vor allem aber staune ich &amp;uuml;ber Sillys bemerkenswerte F&amp;auml;higkeit,&amp;nbsp; u&amp;nbsp;n&amp;nbsp;t&amp;nbsp;e&amp;nbsp;r &amp;nbsp;den Wassernapf zu urinieren. Wie macht er das blo&amp;szlig;? Den Keramiknapf mal kurz beiseite stellen??? Darunterzielen??? Auch unmittelbar daneben sind meistens Pf&amp;uuml;tzchen in der Einstreu. Wahrscheinlich denkt er, Wasser geh&amp;ouml;rt zu Wasser.......&amp;nbsp; Godzillas Wesen kann ich als &amp;auml;u&amp;szlig;erst liebensw&amp;uuml;rdig, ausgeglichen und ruhig beschreiben. Wenn er meine Finger erwischt, leckt er sie ab. Wenn ich ihn beim Streicheln auf dem Arm und unterm Hals sitzen habe, leckt er mir den Hals ab. Das hat bisher noch kein einziges meiner Kaninchen gemacht. Wenn ich auf ihn zugehe, um ihn aufzunehmen, bleibt er sitzen und wartet ruhig darauf, hochgehoben zu werden.L&amp;ouml;wenkopfkaninchen haben tats&amp;auml;chlich einen ureigenen Charme, genau wie die Widderkaninchen. Was nicht hei&amp;szlig;en soll, Normalhaarkaninchen h&amp;auml;tten keinen. Ganz im Gegenteil!&amp;nbsp;Schnuggys Charme besteht vor allem im&amp;nbsp;findigen Austricksen meiner Person, wie folgende Anekdote zeigt:&amp;nbsp;Das Aufsuchen der K&amp;uuml;che habe ich Schnuggy verboten, weil ihre Ausfl&amp;uuml;ge dorthin immer damit enden, dass sie kleinen, wehrlosen Pflanzen nach dem Leben trachtet, nur weil die Pfl&amp;auml;nzchen mangels Platz auf einem niedrigen Regal stehen, das sie durch hochrecken oder &amp;acute;draufspringen bequem erreichen kann.Auf geradezu mysteri&amp;ouml;se Weise gelingt es ihr jedesmal, exakt in jener Zehntelsekunde in die K&amp;uuml;che zu entwischen, wenn ich es gerade nicht merke, weil ich anderweitig besch&amp;auml;ftigt bin - zum Beispiel damit, Godzillas Pipi-Einstreu zu entfernen. Wenn ich dann in berechtigter Sorge um meine Pfl&amp;auml;nzchen in die K&amp;uuml;che eile, finde ich Schnuggy meistens mit den Str&amp;auml;ngen der Leuchterblume zwischen den Hasenz&amp;auml;hnen vor (Leuchterblumen sind sukkulente H&amp;auml;ngepflanzen, deren Triebe bis auf den Boden reichen) .&amp;nbsp;Ich packe den Topf der Pflanze und ziehe daran, um sie vor Schnuggys gefr&amp;auml;&amp;szlig;igem Wesen zu retten, allerdings zieht Schnuggy umso fester, und so k&amp;auml;mpfen wir um die Pflanze und ziehen daran, die eine oben, die andere unten, bis ich schlie&amp;szlig;lich gewinne: &amp;quot;Schnuggy, lass&amp;acute; los, verflixt nochmal, Du bekommst genug Gr&amp;uuml;nzeug zu fressen! Lass&amp;acute; die arme Pflanze los, die will auch leben!!!&amp;quot;&amp;nbsp;Schnuggy trollt sich und hoppelt aus der K&amp;uuml;che hinaus, sichtlich zufrieden, dass sie es mal wieder geschafft hat, mich zu &amp;uuml;berlisten, denn um nichts anderes ging es ihr schlie&amp;szlig;lich, und ich stelle die Pflanze kopfsch&amp;uuml;ttelnd auf ihren Platz zur&amp;uuml;ck.&amp;nbsp;Nur gut, dass das arme Gew&amp;auml;chs nicht reden kann. Aber was sollte es schon sagen? Das ist eben Girls-Power &amp;nbsp;&amp;nbsp;</description>
<link>http://blogs.dhd24.com/BunnyDiary/62690/</link>
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<title>Das kleine Fress- und Pinkelmonster</title>
<description>Nicht zu fassen, dass Godzilla schon sechs Wochen bei mir ist, zu deutlich erinnere ich mich an den Augenblick, als ihn die Verk&amp;auml;uferin vor die Faltschachtel hinsetzte, ihn leicht auf das Hinterteil stupste und er daraufhin von selbst in die Schachtel hoppelte. Ein Anblick f&amp;uuml;r G&amp;ouml;tter war das, wie er da unbedarft seiner Zukunft entgegenhoppelte.Ich fand das unglaublich r&amp;uuml;hrend und zugleich ein wenig traurig, wenn ich daran denke, wie viele Kaninchen zuerst gekauft und dann im Stich gelassen, also wieder weggegeben, werden. So ein Tierchen hat schlie&amp;szlig;lich Gef&amp;uuml;hle, und wenn es sich wo eingelebt hat, ist es schlimm f&amp;uuml;r seine Seele, wieder weggegeben zu werden. Wir wollen schlie&amp;szlig;lich auch nicht unfreiwillig pl&amp;ouml;tzlich unser Zuhause verlieren.Gestern war wieder &amp;quot;Wiegetermin&amp;quot;, wobei ich mein kleines M&amp;uuml;mmelmonster zum ersten Mal in einen Korb setzte und auf die Personenwaage stellte. Bisher habe ich geschlossene Gef&amp;auml;&amp;szlig;e und die K&amp;uuml;chenwaage benutzt. 1,3 kg hat er nun an Gewicht beisammen, und im Augenblick scheint er nicht mehr so rasant zu wachsen wie ganz zu Beginn. Auch die Umf&amp;auml;rbung seines Felles stagniert mehr oder weniger, es sind immer noch silbergraue Flecken auf seinem R&amp;uuml;cken zu sehen, die Reste seines Babyfelles.Mit dem Ritual des Gek&amp;auml;mmtwerdens ist Godzilla mittlerweile voll vertraut und bleibt geduldig sitzen, wenn ich seine L&amp;ouml;wenm&amp;auml;hne zuerst mit einem feinzinkigen Kamm und danach mit einer weichen B&amp;uuml;rste bearbeite. Die M&amp;auml;hne ist lang und seidig, und das Fell auf seinem R&amp;uuml;cken und am &amp;uuml;brigen K&amp;ouml;rper beinahe weich wie Samt. Im direkten Vergleich mit Godzilla f&amp;uuml;hlt sich Schnuggys Fell regelrecht rauh an.&amp;nbsp;Besonders apart finde ich bei ihm, dass Gesicht und Beine dunkler sind als der &amp;uuml;brige K&amp;ouml;rper. Genau wie bei Beelzi damals, die ich im Alter von acht Wochen bei mir aufnahm, bin ich schon gespannt zu erfahren, wie Godzilla als erwachsenes Kaninchen aussehen wird. Vorerst genie&amp;szlig;e ich aber seine Babyzeit, die ist bei Kaninchen ohnehin relativ schnell um.Inzwischen hat sich Klein-Monsti recht gut eingew&amp;ouml;hnt und freut sich &amp;uuml;ber jeden Freilauf. Am meisten aber scheint er sich &amp;uuml;ber Futter zu freuen. Wann immer ich an seinem K&amp;auml;fig vorbeigehe, streckt er sich mir entgegen in der Hoffnung, es kommt ein Bl&amp;auml;ttchen Gr&amp;uuml;n oder ein St&amp;uuml;ckchen Gem&amp;uuml;se zu ihm hinein. Wenn etwas kommt, m&amp;uuml;mmelt er es mit seinem kleinen M&amp;auml;ulchen schneller weg, als ich es ihm gegeben habe. Das Futter in einem richtigen Zuhause schmeckt eben viel besser als das in der Zoohandlung, und es ist viel abwechslungsreicher.Was die t&amp;auml;glichen Reinigungsarbeiten anbelangt, ist er ein kleines bisschen arbeitsintensiver als Schnuggy. Er verbreitet deutlich zahlreichere und gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Urinpf&amp;uuml;tzen, und ich frage ihn gew&amp;ouml;hnlich, wenn ich minutenlang damit besch&amp;auml;ftigt bin, die verschmutzte Einstreu zu entfernen, ob er denn eigentlich noch ein anderes Hobby h&amp;auml;tte au&amp;szlig;er zu urinieren. Abgesehen davon, dass ich nie eine Antwort bekomme, kenne ich die sowieso: Fressen!&amp;nbsp;&amp;nbsp;Rumhoppeln macht Freude, aber ein P&amp;auml;uschen muss auch mal sein</description>
<link>http://blogs.dhd24.com/BunnyDiary/62356/</link>
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